Heinz Rühmann - Die Filme
28.07.1926 Das deutsche Mutterherz (Stummfilm) 
REGIE: Géza von Bolváry
DARSTELLER: Margarete Kupfer, Ellen Kürtli , u.a.; Heinz Rühmann als gewalttätiger Sohn Oskar Erdmann
Länge: 6 Akte
Heinz Rühmann spielt einen jungen Mann, der den Kriegsdienst verweigert mit den Worten: "Es ist zu grauenhaft – ich will leben!". Die vom Verhalten des Sohnes enttäuschte Mutter will verhindern, dass er ein Munitionslager sprengt. Sie wird vom Sohn brutal geschlagen. Als ein Wachposten das Feuer eröffnet, wird sie tödlich getroffen.
Der Film und sämtliche Kopien gelten als verschollen.
 
Siehe auch Wikipedia
02.12.1927 Das Mädchen mit den fünf Nullen (Stummfilm)
REGIE: Kurt Bernhardt
DARSTELLER: Elza Temary, Marcell Salzer, Adele Sansrock, Elsa Wagner, Paul Bildt, Veit Harlan, Heinz Rühmann Nebenrolle; Länge:6 Akte
Lustspiel um einen Lotteriegewinn. Heinz Rühmann spielt, ähnlich wie auf der Bühne in "Lockvögel", ein Provinzjüngling. 
Der Film gilt als verschollen.
 
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15.09.1930 Die Drei von der Tankstelle
REGIE: Wilhelm Thiele
DARSTELLER: Willy Fritsch, Oskar Karlweis, Heinz Rühmann als Hans, Lilian Harvey, Fritz Kampers, Kurt Gerron, Olga Tschechowa, Comedian Harmonists
Heinz Rühmann spielt den jungen Mann Hans, der während der Weltwirtschaftskrise mit zwei anderen für sein letztes Geld eine Tankstelle kauft und sich um Publikumsliebling Lilian Harvey bemüht.
 
Siehe Filmbeschreibung der Murnau-Stiftung, Wikipedia und prisma.de
16.12.1930 Einbrecher Eine musikalische Ehekomödie
REGIE: Hanns Schwarz
DARSTELLER: Lilian Harvey, Willi Fritsch, Ralph Arthur Roberts, Oskar Sima, H. R. als eleganter Serignay, Kurt Gerron, Paul Henckels
Der Puppenfabrikant Dumontier (Ralph Arthur Roberts) kann es seiner kapriziösen jungen Frau Renée (Lilian Harvey) nie recht machen. Ihre Ehe ist alles andere als glücklich. Renée lässt ihre Launen an ihrem Gatten und an der Haushälterin Hortense, die den Fabrikanten heimlich liebt, aus. Ein eleganter junger Mann, Monsieur Sérigny (Heinz Rühmann) hält den Moment für günstig und lädt Renée zum Tee in seine Wohnung ein. Renée erscheint auch pünktlich in seinem Liebesnest, bleibt allerdings merkwürdig kühl. In das Schäferstündchen hinein platzt ein Einbrecher, Durand (Willy Fritsch), der es auf ein Bild in Sérignys Wohnung abgesehen hat.
Renée findet Durand ganz reizend, viel männlicher als den komischen Sérigny. Dem Einbrecher gelingt es, das Pärchen zu trennen. Renée zieht mit geretteter Tugend ab.
Bei dem Fabrikanten Dumontier hat sich inzwischen der große Puppenhändler Hatkins angesagt.

Als Renée dem Gast gegenübersteht, erkennt sie in ihm entsetzt den Einbrecher Durand. Wieder verhält sich Durand sehr ritterlich und benimmt sich wie ein Liebender. Renée folgt seiner Aufforderung zu einem nächtlichen Rendezvouz in eine elegante Bar. Zärtlich sitzt das Paar in einer Loge, da werden die beiden von Dumontier überrascht …
  
Siehe Filmbeschreibung der Murnau-Stiftung bzw. bei Wikipedia und prisma.de

05.02.1931 Der Mann, der seinen Mörder sucht oder Der Mann mit der Narbe
REGIE: Robert Siodmak
DARSTELLER: H. R. (als Hans Herfort), Lien Deyers, Raimund Janitschek
Länge 98 Minuten 
Heinz Rühmann als Selbstmordkandidat Hans Herfort im mit karikierender Überspitzung gezeichneten Ganovenmilieu.
 
Siehe
Filmbeschreibung der Murnau-Stiftung bzw. von Wikipedia und prisma.de
31.08.1931 Bomben auf Monte Carlo
REGIE: Hanns Schwarz
DARSTELLER: Hans Albers, Anna Sten, H. R. (als erster Offizier Peter Schmidt), Ida Wüst, Karl Ettlinger, Kurt Gerron, Peter Lorre
Ein Weltenbummler läuft als Kommandant eines kanonenbestückten Panzerkreuzers des Königreiches Pontenero befehlswidrig Monte Carlo an. Muntere Komödie, die vor allem durch das Gespann Albers/Rühmann, aber auch durch die von den "Comedian Harmonists" vorgetragenen Schlager immer noch Schwung bezieht.
 
Siehe Filmbeschreibung der Murnau-Stiftung bzw. von Wikipedia und prisma.de
18.09.1931 Meine Frau,die Hochstaplerin
REGIE: Kurt Gerron
DARSTELLER: H. R. als hoffnungsvoller Bankbeamter Peter Bergmann, Käthe von Nagy, Fritz Grünbaum, u.a.: Theo Lingen, Hubert von Meyerinck
Heinz Rühmann als nüchtern sparsamer Bankbeamter Peter Bergmann, der durch die geschickte Mithilfe seiner Frau dann doch noch Mitdirektor eines großen Werkes wird.
 
Siehe
Filmbeschreibung der Murnau-Stiftung bzw. von Wikipedia
22.10.1931
Der brave Sünder
REGIE: Fritz Kortner
DARSTELLER: Max Pallenberg als Leopold Pichler, H. R. als dessen treuer Gehilfe Karl Wittek, Dolly Haas (Pichlers Tochter)
 
Fritz Kortners Regiedebüt ist der einzige Film nach einem Drehbuch von Alfred Polgar: Es basiert auf Polgars Theaterstück "Die Defraudanten" (nach Valentin&nmbsp;Katajews gleichnamigem Roman) und erzählt die Geschichte des Hauptkassierers Leopold Pichler (Max Pallenberg), eines sittenstrengen Familienvaters und prinzipientreuen Mannes. (Quelle: filmportal.de)
04.01.1932
Der Stolz der 3. Kompanie
REGIE: Fred Sauer
DARSTELLER: H. R. als Musketier Diestelbeck, Adolf Wohlbrück, Eugen Burg, u.a.: Viktor de Kowa, Rudolf Platte, Paul Henckels
Heinz Rühmann als Musketier Gustav Diestelbeck, der in falscher Leutnantsuniform die Kompanie durcheinander bringt, sie aber im entscheidenden Moment rettet.
 
Siehe Filmbeschreibung bei Wikipedia
05.02.1932 Man braucht kein Geld oder Der Onkel aus Amerika
REGIE: Carl Boese
DARSTELLER: H. R. als frecher Bankangestellter Heinz Schmidt, Hans Moser, Hans Junkermann, Ida Wüst, Hedy Kiesler alias Hedy Lamarr, Kurt Gerron, Paul Henckels
Heinz Rühmann spielt den kleinen Bankangestellten namens Schmidt, der durch Tüchtigkeit und einen kleinen Schwindel eine Kleinstadt zu Wohlstand und Ansehen bringt. Die Familie Brandt hat ihr ganzes Vermögen durch Spekulation verloren und hat hohe Schulden. Ihrer Bank droht dadurch der Konkurs. Da trifft es sich gut, dass Onkel Thomas aus Amerika zu Besuch kommt, von dem man sich ein Millionenerbe erhofft. Buchhalter Schmidt bereitet einen gebührenden Empfang vor und präsentiert sich als Verlobter der Tochter Käthe. Aber der Onkel hat keine Millionen, sondern schuldet sogar noch 100 Dollar. Aber der Glaube an das Wunder ist groß, und im Vertrauen darauf geht es mit der Wirtschaft aufwärts. Bis das auswärtige Amt ersucht wird, die 100 Dollar vom Onkel einzutreiben, der sich daraufhin klammheimlich versucht, fortzustehlen.
 
Siehe Filmbeschreibung bei Wikipedia und prisma.de
06.02.1932 Es wird schon wieder besser
REGIE: Kurt Gerron
DARSTELLER: H. R. als Fred Holmer, Paul Otto, Dolly Haas, Fritz Grünbaum, Oskar Sima
Heinz Rühmann als arbeitsloser, genialer Diplomingenieur Fred Holmer, der später als Konstruktionskanone erkannt wird.
 
Siehe Filmbeschreibung der Murnau-Stiftung bzw. bei Wikipedia
25.10.1932 Strich durch die Rechnung
REGIE: Alfred Zeisler
DARSTELLER: H. R. als Zeitungsausfahrer Willy Streblow, Margarete Kupfer, Tony van Eyck, Hermann Speelmanns
Heinz Rühmann als junger Radrennfahrer Willy Streblow, der die Schiebungen der Veranstalter nicht mitmacht und zum vielumjubelten Sieger wird.
 
Siehe Filmbeschreibung der Murnau-Stiftung
22.02.1933
Ich und die Kaiserin oder Das Strumpfband der Kaiserin oder Der Handschuh der Kaiserin
REGIE: Friedrich Holländer
DARSTELLER: Lilian Harvey ( Juliette ), Mady Christians, Conrad Veidt, H. R. als ruhmsüchtiger Kapellmeister Didier
Bei einer Jagd stürzt der exzentrische Marquis de Pontignac vom Pferd. Er hat ein Strumpfband gefunden, das Juliette, die Leibfriseuse der Kaiserin Eugenie, verloren hat. Sie hatte es sich von ihrer Herrin ausgeborgt. Der schwerverletzte Marquis wird im Krankenhaus nach seinem letzten Wunsch gefragt und möchte seine Jugendliebe Marianne noch einmal sehen. Die Suche nach dem verlorenen Strumpfband führt Juliette zum Krankenbett des durch einen Augenverband sehunfähigen Marquis. Sie singt ein Liebeslied, das ihr Freund Didier komponiert hat. Als der Marquis unerwartet wieder gesund wird, sucht er die mysteriöse Sängerin und glaubt zunächst, sie in Kaiserin Eugenie gefunden zu haben…
 
Siehe
Filmbeschreibung der Murnau-Stiftung bzw. bei Wikipedia und prisma.de
06.03.1933 Lachende Erben
REGIE: Max Ophüls
DARSTELLER: H. R. als rheinischer Weinvertreter und lachender Erbe Peter Frank, Max Adalbert, Ida Wüst, Oskar Sima, u.a.: Rudolf Platte
Heinz Rühmann als Reklametexter, der von seinem Onkel ein Weingut erbt, wenn er eine Zeitlang keinen Tropfen Alkohol anrührt. Ansonsten fällt das Erbe an die Verwandtschaft, die natürlich nichts unversucht lässt, um ihm das Erbe streitig zu machen. Gleichzeitig verliebt er sich in die Tochter des Konkurrenten. Schließlich ist die Liebe stärker als der Wunsch, zu erben, aber der Onkel hat das vorausgesehen …
Dieser Film, der in Rüdesheim am Rhein spielt, war das letzte Werk von Max Ophüls vor seiner Emigration.
 
Siehe Filmbeschreibung der Murnau-Stiftung bzw. bei Wikipedia und prisma.de
18.08.1933 Heimkehr ins Glück
REGIE: Carl Boese
DARSTELLER: Luise Ulrich, Paul Hörbiger, Erika Falgar, H. R. als Artist Amadori, u.a.: Wolfgang Staudte
Heinz Rühmann als internationaler Tierdresseur und Illusionist Amadori in einem volkstümlichen Verwechslungslustspiel.
Schuhfabrikant Gruber braucht dringend Erholung von seiner launischen Frau Liane, weshalb er endlich einmal sein Jagdschloss im Schwarzwald kennen lernen will. Auf der Fahrt dorthin macht er eine Rast, schläft jedoch unter einem Baum ein. Durch einen Zufall gerät der Illusionist Amadori in den unfreiwilligen Besitz von Grubers Wagen. Auf dem Jagdschloss hält ihn das Personal schließlich auch für den Schlossherrn, während Gruber sich zu Fuß in eine kleine Ortschaft aufmacht, wo auf seinen ehemaligen Lehrmeister und dessen attraktive Tochter Liesl trifft. Auf einem Fest lernen die beiden den sympathischen Amadori kennen, mit dem beide Freundschaft schließen. Als Amadori wieder auf "sein Schloss" zurückkehrt, wird er Zeuge eines Gesprächs zwischen dem Personal und Liane Gruber. Dabei tauchen interessante Details aus Lianes Lebenswandel auf. Damit steht Gruber einer Scheidung von Liane und einer Heirat mit Liesl nichts mehr ihm Wege…
 
Siehe Filmbeschreibung der Murnau-Stiftung
16.09.1933 Es gibt nur eine Liebe
REGIE: Johannes Meyer
DARSTELLER: Louis Graveure, H. R. als sein Freund Eddy Blattner, Jenny Jugo
Heinz Rühmann als Ballettmeister Eddy Blattner, der versehentlich für einen verwilderten Banditen gehalten wird.
 
Siehe Filmbeschreibung von filmportal.de
02.10.1933 Drei blaue Jungs, ein blondes Mädel
REGIE: Carl Boese
DARSTELLER: Charlotte Ander, H. R. als schüchterner Matrose Heini Jäger, Friedrich Benfer
Heinz Rühmann als Kadett Heini Jäger in einem Matrosenschwank.
 
Siehe Filmbeschreibung von filmportal.de
10.01.1934 Die Finanzen des Großherzogs
REGIE: Gustaf Gründgens
DARSTELLER: Viktor de Kowa, Hilde Weißner, Paul Henckels, H. R. als ungeschickter Detektiv Pelotard
Heinz Rühmann als junger Detektiv Pelotard, der durch seine Voreiligkeit und Ungeschicklichkeit für Irrungen und Wirrungen sorgt.
 
Siehe Filmbeschreibung der Murnau-Stiftung
13.02.1934
So ein Flegel
nach dem Roman "Die Feuerzangenbowle" von Heinrich Spoerl
REGIE: Robert A.Stemmle
DARSTELLER: H. R. als Schriftsteller Dr. Hans Pfeiffer und Oberprimaner Erich Pfeiffer, Annemarie Sörensen, Ellen Frank, Jakob Tiedtke, Oskar Sima, u.a.: Rudolf Platte
Heinz Rühmann in der Doppelrolle des Oberprimaners Erich Pfeiffer und des Schriftstellers Dr. Hans Pfeiffer.
 
Siehe Filmbeschreibung bei Wikipedia
31.03.1934 Pipin, der Kurze
REGIE: Carl Heinz Wolff
DARSTELLER: H. R. als Kassierer Pipin, Charlotte Serda, Paul Heidemann, Hilde Hildebrand
Heinz Rühmann als überaus korrekter, konsequenter und pünktlicher Warenhauskassierer August Pipin, der wegen eines 300-Mark-Mißverständnisses mit Todesgedanken für beunruhigendes Durcheinander sorgt.
 
Siehe Filmbeschreibung von filmportal.de
12.08.1934 Ein Walzer für Dich
REGIE: Georg Zoch
DARSTELLER: Louis Graveure, Camilla Horn, H. R. als Komponist Benjamin Cortes, Adele Sandrock, Theo Lingen
Heinz Rühmann als Komponist, Kapellmeister und später Adjutant Benjamin Cortes, eines vermeintlichen Staatsoberhauptes.
 
Siehe Filmbeschreibung bei Wikipedia und prisma.de
05.09.1934 Heinz im Mond
REGIE: Robert A.Stemmle
DARSTELLER: H. R. als Fabrikbesitzer Aristides Nessel, Annemarie Sörensen, Rudolf Platte, Oskar Sima
Heinz Rühmann als abergläubischer Erbe eines Porzellanwerkes, Aristides Nessel, der seine Sekretärin heiratet.
 
Siehe
Filmbeschreibung der Murnau-Stiftung und Wikipedia
18.09.1934 Frasquita
REGIE: Carl Lamac
DARSTELLER: Jarmila Novotna, Hans Heinz Böllmann, H. R. als Freund Hippolyt, u.a.: Hans Moser, Rudolf Carl
Heinz Rühmann als junger Privatgelehrter und Musikfreund Hippolyt, der die Dinge wieder in die rechten Gleise bringt.
Nach der Operette von Franz Lehár (siehe Wikipedia)
 
Siehe Filmbeschreibung von filmportal.de
21.03.1935 Der Himmel auf Erden
REGIE: E. W.  Emo
DARSTELLER: Herrmann Thimig, Lizzi Holzschuh, H. R. als Gutsbesitzer Peter Hilpert, Hans Moser, Adele Sandrock
Heinz Rühmann als Gutsbesitzer Peter Hilpert, der seinem Freund so sehr behilflich ist, dass es zu allerlei Komplikationen kommt.
 
Siehe Filmbeschreibung bei Wikipedia
09.07.1935 Wer wagt – gewinnt! (Bezauberndes Fräulein)
REGIE: Walter Janssen
DARSTELLER: H. R. als Angestellter Paul Neumann, Lizzi Holzschuh, Annemarie Sörenson
Heinz Rühmann als kleiner Angestellter Paul Normann, der mit einem Werbespruch ein Preisausschreiben und das Wohlwollen seines Chefs gewinnt sowie dessen Tochter Luise erobert.
 
Filminfos bei filmportal.de
25.07.1935 Eva
REGIE: Johannes Riemann
DARSTELLER: Magda Schneider, Hans Söhnker, H. R. als Porzellanfabrikant, Adele Sandrock
Heinz Rühmann als Porzellanhändler Willibald Riegele, der in den Verdacht des Raubmords gerät.
 
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14.11.1935 Der Außenseiter
REGIE: Hans Deppe
DARSTELLER: H. R. als arbeitsloser Schreinergeselle Peter Bang, Ernst Dumcke, Gina Falckenberg
Heinz Rühmann als Handwerksbursche Peter Bang, der sich als Kunstreiter versucht.
 
Siehe Filmbeschreibung bei filmportal.de
09.10.1936 Wenn wir alle Engel wären
REGIE: Carl Froelich
DARSTELLER: H. R. als Kanzleivorsteher, Leny Marenbach, Lotte Rausch
Heinz Rühmann als kleiner, aber wohlachtbarer Kanzleivorsteher Christian Kempenich, der durch das Studium des Kölner Nachtlebens mit seiner Ehefrau in die Zahnräder der Justiz gerät.
Der Kanzleivorsteher Christian Kempenich führt ein bürgerliches Leben in der Kleinstadt Weinbach an der Mosel, auch seine Frau Hedwig ist in der lokalen Gesellschaft angesehen. An einem schönen Frühlingstag reist er zu einer Taufe nach Köln. Seine Kegelkameraden zwinkern ihm zu, ist doch Köln als "sündige" Stadt verschrieen, und auch die altjüngferliche Tante Selma meint, "ein leeres Portemonnaie sei die beste Versicherung gegen die Versuchung". Und es kommt, wie es kommen muss: auf der Rückfahrt von der Taufe drängt es ihn, "der Wissenschaft halber" doch etwas die Sünde zu studieren. Er findet sich in einem Kabarett wieder, wo er unter den Klängen von "Seitensprung" Rollschuhtänzern zusehend auf die schöne Galathee wartet. Aber letztendlich hat er hauptsächlich Alkohol konsumiert, und als er in der Frühe aufwacht, befindet er sich zwar mit einer schönen unbekannten in einem Hotelzimmer, aber im Mantel. Als diese dann noch "Bubi" säuselt, verschwindet er schnell aus dem Zimmer.
Seine Frau hat indessen den Tag zu einer Moseldampferfahrt genutzt. Ihr Gesangslehrer Falotti hat sich im letzten Moment zu ihr gesellt, und unter Wein und Gesang verpassen sie den Ausstieg. Und als das Boot mit Verspätung spätabends in Koblenz ankommt, ist der letzte Zug weg, und es bleibt nur noch ein Hotel als Ausweg.
Mit Gewissensbissen fahren die beiden im nächsten Morgen nach Hause. Hedwig erreicht es knapp vor ihrem Mann und beschwört das Hausmädchen Maria, nichts von ihrem Ausflug zu erzählen. Und so scheint die Welt wieder in Ordnung zu sein – wenn nicht der Zimmerkellner im Kölner Hotel "Mon Bijou" Anzeige den Diebstahl sämtlicher Bettwäsche bemerkt und Anzeige gegen den im Verzeichnis eingetragenen "Christian Kempenich und Frau" erstattet hätte.
Langsam nimmt das Unheil seinen Lauf, und die Wahrheit kommt schrittweise ans Tageslicht. Der Versuch Kempenichs, Falotti als vermeintlichen Hotelbesucher darzustellen, wird von Hedwig nicht geglaubt. Die Eheleute trennen sich, Christian Kempenich verliert seine Stelle und verfällt dem Alkohol.
Schließlich kommt es zum Gerichtsverfahren. Kempenich versucht geniert, dem Amtsrichter "auf Französisch" zu erklären, dass er "complètement bleu" gewesen sei. Der Koblenzer Portier versichert, dass Hedwig Kempenich bei ihm gewesen sei und Herrn Falotti eine Ohrfeige gegeben hätte, als ihr klar wurde, das dieser ein Doppelzimmer für die beiden bestellt hatte – Hedwig hatte die Nacht schließlich alleine auf dem Bahnhof verbracht. Der Amtsrichter kann das Verfahren also mit einem Grinsen einstellen, und die Welt ist wieder in Ordnung.

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27.02.1936 Ungeküsst soll man nicht schlafen geh'n oder Wer zuletzt küsst
REGIE: E. W. Emo
DARSTELLER: H. R. als Student Franz Angerer, Hans Moser, Susi Lanner, Liane Haid, Theo Lingen
Heinz Rühmann als hilfsbereiter junger Mann Franz Anger, dessen Herz hitzig für eine hübsche Schallplattenfabrikanten-Tochter schlägt.
 
Filminfos bei filmportal.de
12.06.1936 Allotria
REGIE: Willy Forst
DARSTELLER: Jenny Jugo, Renate Müller, Adolf Wohlbrück, H. R. als Rennfahrer David
Heinz Rühmann als sehr reicher Lebemann David, der sich mit einem Freund, ohne es zu wissen, die Freundin teilt.
 
Siehe Filmbeschreibung bei Wikipedia
23.12.1936 Lumpacivagabundus
REGIE: Geza von Bolvary
DARSTELLER: Paul Hörbiger, H. R. als Zwirn, Hans Holt
Heinz Rühmann als trefflicher Schneidergeselle Zwirn.
Nach der Zauberposse "Der böse Geist Lumpazivagabundus" von Johann Nestroy (siehe Wikipedia)
 
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05.02.1937 Der Mann, von dem man spricht
REGIE: E. W. Emo
DARSTELLER: H. R. als Zoologiestudent Toni Mathis, Theo Lingen, Hans Moser, Gusti Huber
Heinz Rühmann als Zoologiestudent, der einmal die Landwirtschaft seines Onkels übernehmen soll. Aber das Studentenleben hat er zu sehr genossen, das entscheidende Examen verschlafen und nun sein Herz an eine Zirkuskünstlerin verloren! Nun versucht er, wenigstens in den Augen seines Möchtegern-Schwiegervaters als Künstler dazustehen, denn nur als solcher ist der bereit, ihm seine Tochter zur Frau zu geben.
 
Siehe Filmbeschreibung von Wikipedia und prisma,de
15.07.1937 Der Mann, der Sherlock Holmes war
REGIE: Karl Hartl
DARSTELLER: Hans Albers, H. R. als Dr.Watson, Marieluise Claudius, Hansi Knoteck

Heinz Rühmann mit bezwingend trockener Heiterkeit als Sherlock-Holmes-Assistent Dr. Watson.
Hans Albers und Heinz Rühmann sind Privatdetektive ohne Aufträge. In den Masken von "Sherlock Holmes" und "Doktor Watson" machen sie die Bekanntschaft von zwei armen Waisen, die ihr Erbe antreten wollen. Aber große Gangster kommen ihnen in die Quere…
 
Siehe Filmbeschreibung der Murnau-Stiftung bzw. bei Wikipedia und prisma.de

13.10.1937 Der Mustergatte
REGIE: Wolfgang Liebeneiner
DARSTELLER: H. R. als schüchterner und penibler Bankier William Bartlett, Leny Marenbach, Hans Söhnker, Heli Finkenzeller, Werner Fuetterer, Alexa von Porembsky
Heinz Rühmann als überaus penibler britischer Bankier Williamt Bartlett, der wider Erwarten doch die Ruhe verlieren und außer sich geraten kann.
Der Bankier Billy Bartlett ist ein Mensch mit sehr geregeltem Leben und sehr festen Gewohnheiten. Seine einzige Leidenschaft sind Kreuzworträtsel. Auf einer Dienstreise nach Venedig lernt er Margret kennen, die sich gerade von dem Casanova Fred Evans getrennt hat. Die beiden heiraten, aber Margret langweilt sich bald in ihrer Ehe. Billys Freund Jack rät, doch einmal seine Frau richtig eifersüchtig zu machen – schließlich würde er ja auch seiner Frau Dolly immer erzählen, er sei im Club. Margaret geht mit Evans aus, und die sich betrogen glaubende Dolly will sich rächen, indem sie sich von Billy kompromittieren lassen will.
Es beginnt eine sehr sehenswerte Szene, indem die beiden doch sehr unschuldigen und treuen Bartlett und Dolly sich schließlich doch etwas näher kommen, was allerdings mehr dem ungewohnten Alkohol als ihren Absichten zuzuschreiben ist. In der zertrümmerten Wohnung werden sie schließlich von Margret und Jack gefunden, und es beginnt eine weitere sehr komische Szene, bis schließlich alles wieder in Ordnung gerät…
 
Siehe Filmbeschreibung bei Wikipedia
31.01.1938 Die Umwege des schönen Karl
REGIE: Carl Froelich
DARSTELLER: H. R. als Oberkellner Karl Kramer, Karin Hardt, Sybille Schmitz
Willi Schur 
Heinz Rühmann als allseits beliebter Oberkellner Karl Kramer, der versehentlich für einen Mann der besten Gesellschaft gehalten wird.
 
Siehe Filmbeschreibung der Murnau-Stiftung bzw. bei Wikipedia und prisma.de
01.04.1938 Fünf Millionen suchen einen Erben
REGIE: Carl Boese
DARSTELLER: H. R. als Staubsaugervertreter Peter Pitt und Vetter Patrick Pitt, Leny Marenbach, Oskar Sima, Vera von Langen
Heinz Rühmann in der Doppelrolle als Staubsaugerverkäufer Peter Pitt und seines Vetters Patrick Pitt mit Stepptanzambitionen.
 
Siehe Filmbeschreibung bei Wikipedia
16.10.1938 13 Stühle
REGIE: E. W. Emo
DARSTELLER: H. R. als Friseur Felix Rabe, Hans Moser, Annie Rosar, 
Heinz Rühmann als Friseur Felix Rabe, der verzweifelt dem versteckten Vermögen seiner Tante nachjagt.
Der Friseur Felix Rabe (Heinz Rühmann) macht eine Erbschaft. Seine Tante vererbt ihm zwar kein Vermögen, aber immerhin 13 Stühle und ein Ölgemälde. Etwas enttäuscht will Rabe die Sitzmöbel an den Trödler Alois Hofbauer (Hans Moser) verkaufen, dieser nimmt das Ganze aber nur in Kommission. Als Rabe erfährt, dass in einem der Erbstücke 100.000 Mark eingenäht sind, sind die Stühle bereits verkauft. Rabe und Hofbauer jagen den Stühlen hinterher und finden das Exemplar mit dem Geld in einem Waisenhaus. Daraufhin spendet Rabe das Geld den Kindern, wird aber durch das von ihm erfundene Haarwuchsmittel schließlich doch noch ein reicher Mann.
 
Siehe Filmbeschreibung bei Wikipedia
21.12.1938 Nanu, Sie kennen Korff noch nicht?
REGIE: Fritz Holl
DARSTELLER: H. R. als Flötist Niels Korff, Victor Janson, Franz Schafheitlin, Fritz Rasp, u.a.: Rudolf Platte, Hubert von Meyerinck
Heinz Rühmann als flötenspielender erfolgreicher Kriminalschriftsteller Niels Korff, der von Ganoven gejagt wird.
Der Geigenvirtuose Niels Korff folgt dem Angebot eines Konzertagenten und reist nach Amsterdam, um dort im "Troccadero" ein Engagement als Flötist anzunehmen. Er ahnt nicht, dass seine Vermieterin Philippine Schimmelpennick unter seinem Namen Kriminalromane nach den Aufzeichnungen des Privatdetektivs van Gaalen schreibt. Er wundert sich lediglich, dass er in Amsterdam von wildfremden Passanten für seine schriftstellerischen Leistungen gelobt wird. Im Troccadero entgeht er nur knapp einigen Mordanschlägen einer Verbrecherbande, denen van Gaalen auf der Spur ist. Unerwartet erhält er einen Brief seiner Freundin Dortje, die ihn nach Egmond aam Zee bittet. Doch auch das ist eine Falle der Ganoven…
 
Siehe Filmbeschreibung der Murnau-Stiftung und von Wikipedia, prisma.de
23.12.1938 Lauter Lügen (erste Regiearbeit)
REGIE: Heinz Rühmann 
DARSTELLER: Albert Matterstock, Hertha Feiler, Fita Benkhoff
Nach einem schweren Unfall, muss der Rennfahrer Andreas von Doerr dessen Folgen in einem Santorium in Cortina auskurieren. Er ist glücklich verheiratet, verliebt sich dort aber in die extravagante Amerikanerin Joan Bennet. Als er nach acht Monaten Cortina verlässt, reist Joan ihm heimlich voraus, um in Berlin Andreas Frau Garda aufzusuchen. Joan berichtet Garda von Andreas Liebe zu ihr, worauf diese mit Joan einen Plan entwickelt. Kurzerhand lädt sie Joan zum abendlichen Empfang ein und erzählt Andreas von zahlreichen vermeintlichen Affären mit fremden Männern. Andreas schäumt vor Eifersucht bis Joan mit ihrem Verehrer Dr. Algys auftaucht. Es kommt zu einigen peinlichen Szenen und Dr. Algys verliebt sich schließlich in Garda. Andreas bemerkt dies und will sich mit Dr. Algys am nächsten Tag duellieren…

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04.04.1939 Der Florentiner Hut
REGIE: Wolfgang Liebeneiner
DARSTELLER: H. R. als Junggeselle Farina, Herti Kirchner, Christl Mardayn
Heinz Rühmann als Herr Farina, der seit frühester Jugend als Muster eines Junggesellen galt, aber plötzlich den Ehrgeiz entwickelt, Ehemann zu werden.
An seinem Hochzeitstag fährt Farina morgens durch den Wald nach Hause, aber leider geht sein Pferd durch und verspeist den Florentiner Hut einer eleganten Dame. Diese hatte ein Techtelmechtel mit einem Offizier und dazu einen eifersüchtigen Ehemann, Sarabant, der von dem Missgeschick mit dem Hut nichts erfahren darf. Und so befindet sich Farina in der Klemme, seine Hochzeit und die Suche nach einem neuen Hut vereinen zu müssen, denn die hutlose Ehefrau samt Liebhaber besetzen das Hochzeitsbett, bis ein neuer Hut herangeschafft ist.
Die ganze Verwandtschaft ist vom Lande in die Großstadt angereist, angeführt vom dominierenden Schwiegervater Barbock. Vielleicht etwas leichtgläubig lässt sie den Bräutigam neben der Hochzeit noch die Hutaffaire regeln … und wieder Erwarten kann sie sich doch noch von der Anständigkeit des Schwiegersohns überzeugen …
Eine lustige Klamotte, die aber auch vom Gegensatz zwischen Landbevölkerung und feiner Stadtgesellschaft lebt. Die Szenen auf dem Geburtenregister und im Trausaal sind ebenfalls Meisterstücke der Komik.
  
Siehe Filmbeschreibung der Murnau-Stiftung bzw. bei Wikipedia und prisma.de
01.08.1939 Paradies der Junggesellen
REGIE: Kurt Hoffmann
DARSTELLER: H. R. als Standesbeamter Hugo Bartels, Josef Sieber, Hans Brausewetter
Heinz Rühmann als zweimal geschiedener Beamter Hugo Bartels, der mit zwei Freunden in eine Wohnung zieht, und alle drei finden später durch Heirat ihr Paradies auf Erden.
Nach seiner Scheidung trifft der Standesbeamte Hugo Bartels seine Freunde, den Apotheker Cäsar Spreckelsen und Studienrat Dr. Baldiun Hannemann, nach langer Zeit wieder. Nach einer ausgelassenen Feier beschließen die drei zusammenzuziehen. Bald findet sich eine geeignete Wohnung. Nach dem Einzug schwören sich die Männer, dass sie endgültig mit Frauen abgeschlossen haben. Kurz darauf aber verliebt sich Hugo in die Hauseigentümerin Frau Platen. Beide fassen den Entschluss, Cäsar und Balduin mit Hugos Ex-Frauen Eva und Hermine zu verkuppeln. Wenig später verlassen beide mit fadenscheinigen Gründen das Haus…
  
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16.09.1939 Hurra, ich bin Papa
REGIE: Kurt Hoffmann
DARSTELLER: H. R. als eingefleischter Junggeselle und ewiger Student Peter Olsen, Albert Florath, Walter Schuller, Carola Höhn
Heinz Rühmann als Junggeselle Peter Olsen, der unvermittelt zu einem vierjährigen Jungen kommt und eine passende Mama sucht, bevor er die echte findet.
Der ewige Student Peter Ohlsen führt ein Lotterleben und liegt seinem schwerreichen Vater schon seit Jahren auf der Tasche. Als Peter wieder einmal betrunken von einer Feier mit seinen Freunden nach Hause kommt, findet er in seinem Bett einen dreijährigen Jungen, der bei seiner Haushälterin mit einem Brief abgegeben wurde. In dem Brief steht, dass Peter der Vater des Jungen und ihm hiermit die Erziehung des Kindes überlassen sei. Obwohl Peter nicht weiß, wer die Mutter des Jungen sein könnte, kümmert er sich fortan herzlich um das Kind. Er scheint wie ausgetauscht, geht arbeiten und engagiert die attraktive Kindergärtnerin Kathrin als Hausmädchen. Peter ahnt nicht, dass sein Vater hinter dem ganzen steckt und mit Kathrin, die die Mutter des Kindes ist, einen Plan ausgeheckt hat, um Peter zur Vernunft zu bringen. Eines Tages aber findet Peter einen Brief auf seinem Schreibtisch, aus dem hervorgeht, dass alles ein Irrtum war…
 
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16.02.1940 Lauter Liebe (zweite Regiearbeit)
REGIE: Heinz Rühmann
DARSTELLER: Hertha Feiler, Rolf Weih, Hansi Arnstaedt
 
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01.08.1940 Der Gasmann
REGIE: Carl Froelich
DREHBUCH: Heinrich Spoerl nach einem gleichnamigen Roman
DARSTELLER: H. R. als Angestellter der Gaswerke, Anny Ondra, Will Dohm
Heinz Rühmann als Gasmann Knittel, dem ein Unbekannter im Schlafwagen für stolze 10.000 Mark seinen Anzug abnimmt.
Der Gasautomatenableser Hermann Knittel kehrt im Zug von einem Familienbesuch zurück, als ihm ein Mann unbedingt seinen Anzug abkaufen will. Für 10.000 RM wechselt der seinen Besitzer und er befindet sich mit einem Scheck in einem Schlafanzug auf einem Berliner Bahnhof. Niemand nimmt daran Anstoß, aber ist der Scheck etwas wert?
Er will nun Anzeige erstatten und irrt durch das Ämterhaus, bis ganz hinunter in die geheimen Keller, wo man eigentlich (in dieser Zeit!) nicht sein will. Schließlich weist man ihn an die Bank – wo er das Geld ganz einfach ausgehändigt bekommt.
Nun beginnt die zweite Phase – was tun? Erst gibt er einem armen Schneider etwas davon, dann zupft er sich vorsichtig 50 RM, um einmal etwas zu erleben in der Weltstadt Berlin – und schließlich wird das ganze heimliche Leben eine Bedrohung seiner Ehe. Das kann er zwar wieder bereinigen, aber nun genießt seine Frau den unerwarteten Reichtum, was wieder die Nachbarn neidisch werden lässt und die Behörden auf den Plan ruft.
Woher hat ein kleiner Beamter so viel Geld? Das Auge des Gesetzes wirft strenge Blicke und die Schlinge zieht sich immer mehr zu – wurde da nur Einkommen nicht versteuert oder gar Geld gestohlen? Nur der geheimnisvolle Käufer des Schlafanzuges könnte noch helfen. Der kommt nicht, aber eine elegante Dame, die mit am Ursprung des Problems beteiligt war…
 
Siehe Filmbeschreibung der Murnau-Stiftung bzw. bei Wikipedia und prisma.de
16.09.1940 Kleider machen Leute
REGIE: Helmut Käutner
DARSTELLER: H. R. als arbeitsloser Schneidergeselle Wenzel. Hertha Feiler, Fritz Odemar
Heinz Rühmann als Schneidergeselle Wenzel, der versehentlich in die Rolle eines Grafen gedrängt wird und die Bürger eines Städtchens narrt.
Nach Motiven der gleichnamigen Novelle von Gottfried Keller.
Der verträumte Schneidergeselle Wenzel wird entlassen, nachdem er einen feierlichen Frack für den Bürgermeister für sich selbst zurecht gestutzt hat. Er behält den Frack und geht auf Wanderschaft. Als er unterwegs den Puppenspieler Christoffel trifft, hält dieser ihn für einen Grafen und sorgt dafür, dass er von einer vornehmen Kutsche mitgenommen wird. Der Kutscher hält Wenzel für den Besitzer des Gefährts. Unterwegs trifft er Nettchen, die Tochter des Tuchherrn von Goldbach, wohin die Kutsche fährt. Im dortigen Gasthaus "Zur Waage" wird er großzügig bewirtet. Obwohl Wenzel immer wieder versucht, den Irrtum aufzuklären, wird er zu Empfängen und privaten Audienzen eingeladen. Nur Schneidermeister Melcher-Böhni durchschaut die Situation und stellt Wenzel bei einem Faschingsball bloß. Wenzel verlässt Goldbach. Nur Nettchen, die ihn liebt, kann daraufhin ein Unglück verhindern…
 
Siehe Filmbeschreibung der Murnau-Stiftung bzw. bei Wikipedia und prisma.de
30.12.1940 Wunschkonzert
REGIE: Eduard von Borsody
DARSTELLER: Ilse Werner, Carl Raddatz, Heinz Goedecke; im Wunschkonzert: Marika Rökk, Paul Hörbiger; als Seemanns-Trio: H. R., Josef Sieber & Hans Brausewetter, Weiß-Ferdl
Erzählt wird die Liebesgeschichte zwischen der jungen Inge Wagner und dem Fliegerleutnant Herbert Koch, die sich 1936 während der Olympischen Spiele in Berlin kennen lernen. Nach dreitätiger Bekanntschaft beschließen sie zu heiraten, doch Koch wird zur "Legion Condor" abkommandiert, und das junge Paar muss sich trennen. Für Inge beginnt eine lange Zeit des Wartens. Der Krieg bricht aus. Als Inge Radio hört, bleibt ihr fast das Herz stehen. Herbert lebt. Und er denkt an sie: "Hier ist der großdeutsche Rundfunk! Wir beginnen das Wunschkonzert für die Wehrmacht. Wir rufen Hauptmann Herbert Koch… er wünscht sich zur Erinnerung an die Olympiade in Berlin die Olympia-Fanfare!"
Die UFA brachte den Streifen 1940 in die Lichtspielhäuser und "Wunschkonzert" war damals der Film mit den höchsten Besucherzahlen.
  
Siehe Filmbeschreibung der Murnau-Stiftung und Wikipedia
03.04.1941 Hauptsache glücklich
REGIE: Theo Lingen
DARSTELLER: H. R. als ehrgeizloser Axel Roth, Hertha Feiler, Ida Wüst
Heinz Rühmann als kleiner, phlegmatischer Angestellter Axel Roth, der durch einen gutgemeinten Schwindel seiner Frau in Schwierigkeiten gerät.
 
Siehe Filmbeschreibung der Murnau-Stiftung und Wikipedia
16.12.1941 Quax, der Bruchpilot
REGIE: Kurt Hoffmann
DARSTELLER: H. R. als der großmäulige Reisebüroangestellte Otto Groschenbügel, Lothar Firmans, Karin Himboldt, u.a.: Beppo Brehm
Heinz Rühmann als anfangs widerborstiger und disziplinloser Flieger Otto Groschenbügel, genannt Quax, der dann aber Autorität sehr schätzen lernt.
Der Angestellte des Dünkelstädter Verkehrsbüros, Otto Groschenbügel, nimmt an einem Preisausschreiben Teil. Er will den dritten Preis gewinnen, um seiner Freundin Adelheid den Wunsch nach einer Reise auf die Kanarischen Inseln zu erfüllen. Stattdessen gewinnt Quax, wie ihn Freunde nennen, den ersten Preis: eine Ausbildung zum Flieger. Mit seiner angeberischen Art fällt er dem Fluglehrer Hansen bald unangenehm auf und beim ersten Probeflug scheint Quax außer sich vor Angst. In seiner Heimatstadt Dünkelstadt wird er aber groß gefeiert, als er von seinen vermeintlichen Flugabenteuern erzählt. Als er sich beim Schützenfest in die hübsche Marianne verliebt, hält diese ihn für einen berühmten Flieger. Bei einem Wiedersehen mit dieser lädt er sie gedankenlos zu einer Fahrt in einem Fesselballon ein…
 
Siehe Filmbeschreibung der Murnau-Stiftung bzw. bei Wikipedia und prisma.de
24.09.1942 Fronttheater
REGIE: Arthur Rabenalt
DARSTELLER: Heli Finkenzeller, René Deltgen, Lothar Firmans und andere
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Heinz Rühmann in einem 30-Sekunden-Auftritt.
Die große Schauspielerin Leni Meinhardt (Heli Finkenzeller) hat ihre Karriere auf dem Höhepunkt ihres Ruhmes beendet. Doch dann trifft sie einen früheren Regisseur ( Lothar Firmans) wieder und eine Schauspielerin erkrankt. Was wird Leni tun?
Auf einem Bahnhof treffen sich bei der peniblen Kontrolle zwei Schauspieler, die Fronttheater machen: Heinz Rühmann und Heinz Söhnker. Ein kurzer Dialog zwischen den beiden – mehr nicht.
Damaliges Prädikat: "staatspolitisch wertvoll" und "volkstümlich wertvoll"; bis heute als "Vorbehaltsfilm" eingestuft.
 
Siehe Filmbeschreibung der Murnau-Stiftung und Wikipedia
26.02.1943 Sophienlund – dritte Regiearbeit
REGIE und PRODUZENT: Heinz Rühmann
DARSTELLER: Harry Liedtke, Käte Haack, Hannelore Schroth
An ihrem 21. Geburtstag erfahren die Zwillinge Knud und Michael, dass sie aus der ersten Ehe ihres Vaters stammen und nur ihre Schwester Gaby die Tochter ihrer jetzigen Mutter ist. Das verwirrt die Söhne völlig. Der eine bittet im Schwips seinen Vater um die Hand seiner Stiefmutter. Knud und Gaby gestehen sich, dass sie mehr als geschwisterliche Liebe für einander empfinden, doch schließlich klärt sich alles, volle Harmonie zieht wieder in Sophienlund ein.
 
Siehe Filmbeschreibung der Murnau-Stiftung und filmportal.de
02.04.1943 Ich vertraue dir meine Frau an oder Ein toller Junggeselle
REGIE: Kurt Hoffmann
DARSTELLER: H. R. als Direktor Peter Trost, Lil Adina, Werner Fuetterer, u.a.: Paul Dahlke
Peter Tost ist ein erfinderischer Junggeselle. Seine Haushaltshilfsgeräte haben großen Erfolg. Auf dem Weg zu seinem wohlverdienten Angelurlaub begegnet er seinem Jugendfreund Robert Deinhardt und dessen Frau Ellinor. In der Eile erzählt Robert ihm, dass er lieber mit seiner Sekretärin in den Urlaub fährt. Noch ehe Peter sich versieht, vertraut Robert ihm seine Frau an. Peter hat einiges zu tun, die temperamentvolle Dame zu überwachen. Immer wieder versucht sie Peter abzuschütteln. Doch eines Tages findet sie gefallen an Peter. Da hat sie aber schon den Schwergewichtsboxer Alois auf ihn angesetzt…
 
Siehe Filmbeschreibung der Murnau-Stiftung und prisma.de, Wikipedia
28.01.1944 Die Feuerzangenbowle
REGIE: Helmut Weiß
DARSTELLER: H. R. als Schriftsteller Dr. Johannes Pfeiffer, Karin Himboldt, Hilde Sessak, Erich Ponto, Paul Henckels
Heinz Rühmann als Schriftsteller Dr. Johannes Pfeiffer und als zwerchfellerschütternder Pennäler Pfeiffer mit "drei eff", Nickelbrille und "Schöölermütze".
Er hatte nie die Gelegenheit, die Freuden auf einer öffentlichen Lehranstalt auszukosten, Spitznamen für beliebte und verhasste Lehrer zu ersinnen und den Autoritäten Streiche zu spielen. Aber Dr. Johannes Pfeiffer holt das alles nach: als Oberprimaner in einem Kleinstadtgymnasium!
Zu vorgerückter Stunde fällt die Entscheidung: Dr. Johannes Pfeiffer wird als Oberprimaner ein Gymnasium besuchen! Als einziger in der gemütlichen Runde um die Feuerzangenbowle, kann er nämlich nichts über witzige Schulerlebnisse, über Spitznamen von geliebten und verhassten Lehrern, von Streichen und Mitschülern berichten. Denn Pfeiffer wurde von einem Privatlehrer unterrichtet. Doch auf die entgangenen Erfahrungen muss er nicht mehr lange verzichten. Schon drückt er die Schulbank, der Dr. Pfeiffer…

Klassenbucheinträge, Bestrafungen aller Art, Karzer, Streiche mit gutem und bösem Ausgang, die typische Zimmerwirtin – das alles macht Pfeiffer, nunmehr Pennäler ohne akademischen Grad, mit Freuden durch und wird zum Sorgenkind des ehrwürdigen Lehrerkollegiums.
 
Siehe Filmbeschreibung bei Wikipedia, prisma.de sowie Kurzbeschreibung innerhalb dieser HP

19.12.1944 Der Engel mit dem Saitenspiel  – vierte Regiearbeit
REGIE und PRODUZENT: Heinz Rühmann
DARSTELLER: Hertha Feiler, Hans Söhnker, u.a.: Erich Ponto
Silvesterabend in einem bayrischen Nobelhotel. Ein Klavierfabrikant streitet sich mit seiner Verlobten, einer Opernsängerin. Enttäuscht verlässt er das Hotel und steigt auf eine Alm, um allein zu sein. Beim Aufsteigen findet er bei einem Holzschnitzer einen wunderschönen gotischen Engel mit einem Saitenspiel, und er überredet den Schnitzer, ihm diesen Engel zu überlassen.
Auf der Hütte angekommen findet er dort eine Frau vor, die sich eben dorthin zurückgezogen hatte. Es kommt zum Streit, aber schließlich verlieben sich die beiden ineinander und gehen engumschlungen ins neue Jahr. Der Engel wird das Geschenk an die schöne Unbekannte, und man will nur noch schnell die Koffer aus dem Hotel holen, um vom Bahnhof aus ein neues gemeinsames Leben zu beginnen.
Leider spielt das Schicksal nicht mit, und da beide auf je einem anderen Bahnhof warten, verpassen Sie sich. Der Klavierfabrikant sucht vergeblich nach der schönen Unbekannten, die ihm nicht einmal den Namen hinterlassen hat. Schließlich verlobt er sich doch mit seiner alten Freundin, der Opernsängerin.
Fräulein Henrici, Restaurateurin, führt wieder ihre alte Arbeit in einem Antiquitätengeschäft fort. Aber sie ist schwanger, und schließlich verkauft sie den Engel an eben die Opernsängerin, die die neue Wohnung dekorieren will. Es kommt zum lange ersehnten Zusammentreffen – ja, die Verlobung wird gebrochen und es kommt sogar zur Heirat. Nur – unmittelbar danach wird die Scheidung eingereicht. Der Engel kehrt wieder an seinen alten Platz beim Schnitzer zurück – er hat doch nur Unglück gebracht. Oder – denn wieder treffen sich die zwei auf der selben Almhütte wo alles begann…

Siehe Filmbeschreibung der Murnau-Stiftung und prisma.de, Wikipedia
1945 Quax in Afrika als Quax in Fahrt vor Kriegsende hergestellt
REGIE: Helmut Weiß
DARSTELLER: H. R. als Quax, Hertha Feiler, Karin Himboldt, Bruni Löbel, Lothar Firmans
Heinz Rühmann als Fluglehrer Quax, der anfänglich gegen die Teilnahme von weiblichen Flugschülern ist, dann aber doch während eines Wettfluges das Ziel und sein Glück findet.
Noch vor Kriegsende wurde der Film von der Prüfstelle zugelassen, gelangte aber nicht mehr zur öffentlichen Aufführung.
Uraufführung: 22.05.1953
 
Siehe Filmbeschreibung der Murnau-Stiftung und Wikipedia
1945 Sag' die Wahrheit – nicht fertig gestellt
REGIE: Helmut Weiß
DARSTELLER: H. R. als Architekt Peter Hellmer, Hertha Feiler, Susanne von Almassy, u.a.: Hans Brausewetter, Hubert von Meyerinck
Heinz Rühmann als reichlich verwirrter Herr Peter in einer grotesken Ehe- und Liebeskomödie, die zum Teil im Nervensanatorium spielt.
 
Siehe Filmbeschreibung der Murnau-Stiftung und Wikipedia
13.08.1948 Der Herr vom anderen Stern
REGIE: Heinz Hilpert
DARSTELLER: H. R. als der Herr vom anderen Stern, Anneliese Römer, Hilde Hildebrand
Heinz Rühmann in der Titelrolle als Außerirdischer, der irrtümlich auf die Erde gerät und Dinge erlebt, die die Nachkriegszeit satirisch beleuchten.
 
Siehe Filmbeschreibung bei Wikipedia
15.12.1948 Die kupferne Hochzeit – fünfte Regiearbeit
REGIE und PRODUZENT: Heinz Rühmann
DARSTELLER: Hertha Feiler, Peter Passetti, Erich Ponto
Drei Ehepaare treffen sich an ihrem siebenten Hochzeitstag wieder und tauschen ihre Erfahrungen aus.
 
Siehe Filmbeschreibung bei filmportal.de
14.04.1949 Das Geheimnis der roten Katze
REGIE: Helmut Weiß
DARSTELLER: H. R. als stellungsloser Schauspieler André, Gustav Knuth, Angelika Hauff
Heinz Rühmann als angeblicher Bandenchef André in der Bar "Zur roten Katze", der in einen Diamantendiebstahl verwickelt wird.
 
Siehe Filmbeschreibung bei Wikipedia
02.12.1949 Ich mach' dich glücklich – nach dem Lustspiel von Gabor von Vaszary
REGIE: Alexander von Szlatinay
DARSTELLER: Heinz Rühmann (Peter Krüger), Hertha Feiler (Barbara Meinert), Karl Schönböck (Barbaras Verlobter Viktor), Dorit Kreysler (Peters Verlobte Vera), Hans Leibelt (Chefredakteur Meinert), Margarethe Haagen (Frau Geheimrat), u.a.: Gunnar Möller
Heinz Rühmann als Reporter Peter, der erst von seinem Verleger entlassen wird, um letztlich mit dessen Tochter ein Happy-End erleben zu können.
 
Filminfos bei filmportal.de
30.05.1952 Das kann jedem passieren
REGIE: Paul Verhoeven
DARSTELLER: H. R. als prinzipienstrenger Steuerberater Brinkmeyer, Gisela Schmidting, Gustav Knuth, u.a.: Werner Fuetterer, Michl Lang, Liesl Karlstadt
Rühmann als Steuerberater-Angestellter, der nur den korrekten Weg kennt. Aber er gerät in Situationen, mit denen er auf diesem Weg nicht weiterkommt: Er verbringt eine Nacht in einer Bar, verliert dort seine Mappe mit vertraulichen Akten bei einer Dame zweifelhaften Rufes, muss sich um zwei uneheliche Kinder seines Klienten kümmern, gerät mit seinem Arbeitgeber in Konflikt und lässt dadurch seine Ehe in eine Krise geraten. Schließlich aber siegt der Mensch, und er kann mit diesen Situationen und mit sich selbst ins Reine kommen.
 
Filminfos bei filmportal.de
05.09.1952 Schäm' dich, Brigitte oder Wir werden das Kind schon schaukeln
REGIE: E. W. Emo
DARSTELLER: H. R. als entrüsteter Mathematikprofessor Dr. Felix Schneider, Hans Moser, Theo Lingen, u.a.: Nadja Tiller
Heinz Rühmann als Dr. Felix Schneider, der mit zwei anderen Ehemännern wegen eines ominösen Liebesbriefes nicht nur Ärger mit den Frauen, sondern auch noch mit der Schwiegermutter bekommt.
 
Siehe Filmbeschreibung bei Wikipedia
31.07.1953 Keine Angst vor großen Tieren
REGIE: Ulrich Erfurth
DARSTELLER: H. R. als fleißiger, schüchterner Technischer Zeichner EmilKeller, Ingeborg Körner, Gustav Knuth, Maria Paudler, Werner Fuetterer, Erich Ponto, u.a.: Beppo Brehm, Hubert von Meyering, Wolfgang Neuss, Max Schmeling
Heinz Rühmann als liebenswerter Zeitgenosse Emil Keller, der lange Zeit braucht, seine Schüchternheit zu überwinden, als er eine Löwengruppe erbt.
 
Siehe Filmbeschreibung bei Wikipedia
01.10.1953 Briefträger Müller
REGIE: John Reinhardt
DARSTELLER: H. R. als braver Briefträger und Familienvater Titus Müller, Heli Finkenzeller, Gisela Mayen, Susanne von Almassy, Harald Paulsen, Oskar Sima, 
Heinz Rühmann als Briefträger Titus Müller, der durch etwas ungewöhnliche Erbenfindung zu plötzlichem Reichtum gelangt.
In einem verträumten sonnenverwöhnten Fachwerkstädtchen verrichtet Briefträger Titus Müller täglich seinen Dienst. Nach getaner Arbeit kommt er stets müde aber glücklich nach Hause. Dort wartet in einem kleinen Häuschen mit Garten, bereits die liebe Familie mit dem Abendessen auf ihn. Ein Brief der reichen Erbtante aus Italien bringt jedoch diese kleine heile Welt des Briefträgers durcheinander. Sofort beginnen Müllers von einem Leben als reiche Erben zu träumen: von dem lang entbehrten Badezimmer, Brautkleid und Pelzmantel, neuem Fahrrad und und und… Als die Tante stirbt, erbt Briefträger Müller ihre Hündin, über deren Geld er, solange diese lebt, frei verfügen kann.
Schnell ist alle Bescheidenheit vergessen, und anstelle eines neuen Badezimmers wird eilig das Schloss der Tante neu eingerichtet und sofort bezogen.

Man gibt sich nicht mehr mit Kleinigkeiten zufrieden und lebt fortan zwischen moderner Kunst, Stofftapeten und einem Heer von Angestellten, trägt täglich Sonntagskleidung, engagiert eine französische Gouvernante, spielt auf der Terrasse Tischtennis und tut auch sonst alles, was die Reichen nach Meinung der Müllers so zu tun pflegen. Der kleine Briefträger ist mittlerweile zum vielbeschäftigten Verwalter von Firmen und Fabriken geworden, einer fragwürdigen Partei beigetreten und verbringt mehr Zeit mit Sängerin Mirabella als mit der eigenen Familie. Als er schließlich erkennt, dass sein Leben in eine falsche Richtung läuft, ist es bereits zu spät: Seine Frau ist mit den Kindern ausgezogen. Als die Erbhündin wenige Stunden später, bei der Geburt ihrer Welpen stirbt, besitzt Müller, abgesehen von einem winzigen Hundebaby, keinen Pfennig mehr.
Einsam und verlassen sitzt der verarmte Millionär wenig später in seinem inzwischen verwilderten Häuschen, als ein Heilsarmist ihn aufsucht und ihn bittet, sich anzusehen, was aus jenem Scheck geworden ist, den Müller, wenige Monate zuvor, im Champagnerrausch gespendet hatte. Der Weg führt zur "Titus Müller Stiftung", zu deren Einweihung an diesem Tag auch seine Frau erschienen ist, um dem reuigen Sünder verzeihend die Hand zu reichen.
Von nun an trägt Briefträger Müller wieder täglich die Post aus und lebt glücklich und zufrieden wie zuvor.

Zunächst einer der "kleiner Mann wird reich, aber Geld macht nicht glücklich"-Filme, der natürlich gut ausgeht. Sehenswert einige Szenen des Überflusses: die Parade der Möchtegern-Erben und später als Parallele der Möchtegern-Hundeschwiegereltern, deren Lieblingen ein livrierter Lakai ein Stück Wurst verabreicht. Weitere nette Szene mit Pseudo-Politikern und der Idee, eine Armee ohne Uniform aber mit Krawattennadel zu haben, welche man dann nach belieben anlegen und wechseln kann.
 
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16.12.1954 Auf der Reeperbahn nachts um halb eins
REGIE: Wolfgang Liebeneiner
DARSTELLER: H. R. als Hippodrombesitzer Pitta Breuer, Fita Benkhoff, Hans Albers, u.a.: Gustav Knuth, Wolfgang Neuss
Heinz Rühmann als Pitter Breuer, Besitzer einer heruntergekommenen Hafenkneipe, die dank eines U-Boot-Schatzes und der Freundschaft eines Seemannes renoviert werden kann.
Nach vielen Jahren kehrt Hannes Wedderkamp aus dem Ausland zurück, um sich in seiner Heimatstadt Hamburg zur Ruhe zu setzen. Sein alter Freund Pitter Breuer hat mit seinem Hippodrom auf der Reeperbahn große finanzielle Probleme. Sofort beschließt Hannes, als rettender Engel einzugreifen. Es ist nicht nur die Freundschaft zu Pitter, die ihn dazu bewegt, sondern mehr noch die Erinnerung an Pitters verstorbene Frau, die Hannes einmal heiraten wollte.
 
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17.03.1955 Zwischenlandung in Paris (Escale à Orly)
REGIE: Jean Dreville
DARSTELLER: Dany Robin, Dieter Borsche, H. R. als schwerhöriger Luftfrachtangestellter
Heinz Rühmann deckt als schwerhöriger Paketabfertiger Petit auf dem Flughafen Paris-Orly einen Rauschgiftschmuggel auf.
Ein deutsch-französischer Film, für das Publikum in beiden Ländern gedacht. Ein Versuch, die deutsch-französische Freundschaft auch in den Bereich der Kultur zu bringen, allerdings dürfte man dabei den Geschmack von keinem Publikum gefunden haben. Der Film konnte weder die Stärken des französischen noch die des deutschen Filmes ausspielen, aber der Versuch als solches ist ehrenhaft.
 
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12.08.1955 Wenn der Vater mit dem Sohne
REGIE: Hans Quest
DARSTELLER: H. R. als ehemaliger Musik-Clown Teddy Lemke, Oliver Grimm, Waltraud Haas
Heinz Rühmann als fürsorglicher Vater Teddy Lemke, der als Musikclown im Zirkus auftritt.
Teddy Lemke, ein ehemaliger Musikclown, kümmert sich aufopfernd um den kleinen Ulli, der glaubt, dass Teddy sein Vater ist. Ullis Mutter ging schon vor Jahren nach Amerika. Ulli kann Teddy dazu überreden, in einer gemeinsamen Clownnummer bei einem Zirkus aufzutreten. Sie haben großen Erfolg, bis sie die Nachricht erreicht, dass Ullis Mutter mit ihrem neuen Ehemann aus Amerika angereist ist, um ihren Sohn zurückzuholen. Teddy flieht mit dem kleinen Ulli ins Ausland. Doch bald sieht er ein, dass er das Recht der Mutter auf ihr Kind respektieren muss. Teddy tritt wieder als Musikclown auf. Allein macht er jetzt das, was er gemeinsam mit Ulli eingeübt hat.
 
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19.01.1956 Charleys Tante
REGIE: Hans Quest
DARSTELLER: H. R. als Handelsattaché Dr.Otto Dernburg, Hertha Feiler, Claus Biederstaedt, Walter Giller, u.a.: Paul Hörbiger, Wolfgang Neuss
Heinz Rühmann als Handelsattaché Dr. Otto Dernburg, der seinem Neffen zuliebe in Frauenkleider schlüpft, die nicht nur Verwirrung, sondern auch Lacherfolg bringen und der "Tante" auch die Frau fürs Leben.
Der Handelsattaché Dr. Dernburg hat sich in die hübsche Carlotta verliebt. Bevor er ihr jedoch weiter den Hof machen kann, muss er zunächst seinen Bruder Ralf besuchen. Ralf und sein Freund Charley erwarten für diesen Abend Besuch von zwei Schwedinnen. Um die Mädchen noch ein bisschen zurückzuhalten, verkleidet sich Dr. Dernburg als Charleys Tante, die sich sofort großer Beliebtheit erfreut. Als aber die echte Tante, nämlich Carlotta, auftaucht, bleiben Komplikationen nicht aus.
Die sehenswerte Szene:
Die falsche Tante soll etwas singen, und so legt Heinz Rühmann im grünen Abendkleid und Stöckelschuhen einen Tango aufs Parkett.
 
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16.08.1956 Der Hauptmann von Köpenick
REGIE: Helmut Käutner
DARSTELLER: H. R. als Schuster Wilhelm Voigt, Hannelore Schroth, Martin Held, u.a.: Walter Giller, Wolfgang Neuss, Siegfried Lowitz
Heinz Rühmann in seiner herrlichen Glanzrolle als tragikomischer Schuster Wilhelm Voigt, der in Uniform viel Aufsehen erregt und Verwirrung stiftet.
Der Schuster Voigt, der sich im Gefängnis vorbildlich verhalten hat, wird entlassen. Aber in der Freiheit kommt er in einen Teufelskreis: ohne Arbeit keine Papiere, ohne Papiere keine Arbeit. Schließlich kauft er bei einem Trödler eine alte Hauptmannsuniform, nimmt eine Gruppe von Soldaten unter sein Kommando und besetzt das Rathaus von Köpenick, in der Hoffnung, so die notwendigen Papiere zu bekommen.
 
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12.09.1956 Das Sonntagskind oder später: Schneider Wibbel
REGIE: Kurt Meisel
DARSTELLER: H. R. als Schneider Anton Wibbel, Hannelore Bollmann, Werner Peters, u.a.: Walter Giller, Siegfried Lowitz
Heinz Rühmann als Schneider Anton Wibbel, der seinen Gesellen für sich ins Gefängnis schickt.
Nach dem Theaterstück "Schneider Wibbel" von Hans Müller-Schlösser (siehe Wikipedia)
Die Wiederverfilmung spielt nicht wie ursprünglich in der napoleonischen Besatzungszeit, sondern in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.

Während der Karnevalszeit lernt der rheinische Schneider Anton Wibbel den amerikanischen Alliierten Bosty McMillar kennen. In der ausgelassenen Stimmung kommen die beiden Betrunkenen auf die Idee, die Kleidung zu tauschen. Das hat zur Folge, dass Wibbel von der Militärpolizei verhaftet wird und wegen des Uniformmissbrauchs zu drei Wochen Gefängnis verurteilt wird. Kurzerhand überredet er seinen Gesellen Mattes für ihn die Strafe anzutreten. Dieser stirbt aber als Anton Wibbel im Gefängnis. Wibbel muss sich fortan versteckt halten und beobachten wie sich einige Männer, um seine "verwitwete" Frau Fin bemühen. Eines Tages beobachtet er seinen zweiten Gesellen Mölfes mit Fin. Als er durch das Fenster seines eigenen Hauses klettert, um die weiteren Geschehnisse zu beobachten, wird er für einen Einbrecher gehalten. Er gibt sich kurzerhand als eigener Bruder aus, der Fin heiraten will. Mit falschen Papieren gelingt ihm das auch, aber der Schwindel fliegt bald auf…
 
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12.09.1957 Vater sein dagegen sehr
REGIE: Kurt Meisel
DARSTELLER: H. R. als schriftstellernder Junggeselle Lutz Ventura, Marianne Koch, Ewald Balser
Heinz Rühmann als Junggeselle Lutz Ventura, der sich der verwaisten Kinder seiner Schwester annimmt und damit beinahe seine bestehende Verlobung ernsthaft gefährdet.
 
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07.08.1958 Es geschah am helllichten Tag
REGIE: Ladislao Vajda
DARSTELLER: H. R. als Kommissär Matthäi, Michel Simon, Ewald Balser, Gert Fröbe, Siegfried Lowitz
Heinz Rühmann als Kriminalkommissar Matthäi, der einen Kindermörder jagt und stellt.
In einem kleinen Dorf in der Schweiz wird die kleine Gritli Moser als Opfer eines Sexualverbrechens ermordet aufgefunden. Es ist der bislang letzte Fall in einer Reihe von Mädchenmorgen. Kurz später wird der Landstreicher Jaquier (Michel Simon) als Mörder verhaftet und erhängt sich kurz darauf in seiner Gefängniszelle. Die Justiz will damit den Fall zu den Akten legen – nicht aber Kommissar Matthäi (Heinz Rühmann). Er ist überzeugt, dass der Psychopath noch frei herumläuft.
Matthäi will auf eigene Faust versuchen, an den Täter `ranzukommen. Er mietet sich an einer Tankstelle auf der Strecke Zürich – Chur ein – denn entlang dieser Strecke sind alle Morde geschehen und Matthäi vermutet, dass der Täter hier regelmäßig lang kommt. Die beste Gelegenheit an den Täter heranzukommen ist, sich eines Mädchen als Lockvogel zu bedienen. Schon bald erzählt die kleine Annemarie (Anita von Ow) von einem Mann mit Puppen (Gert Fröbe), den sie im Wald getroffen hat. Niemand weiß, in welcher Gefahr sich das kleine Mädchen bereits befindet…
 
 

Abbildung Filmplakat mit freundlicher Genehmigung
von Peter Gassmann (Praesens-Film AG, Zürich)
Quelle: www,cyranos.ch bzw. Archiv "Praesens-Film AG, Zürich"
© Praesens-Film AG

Es geschah am hellichten Tag: Abbildung Filmplakat mit freundlicher Genehmigung von Peter Gassmann (Praesens-Film AG, Zürich): Quelle: www.cyranos.ch bzw. Archiv "Praesens-Film AG", Zürich; Copyright Praesens-Film AG

Friedrich Dürrenmatt gilt als Autor, dessen Werke man sich im Theater ansieht, wenn man etwas für die Bildung tun will, oder dessen Bücher man im Deutschunterricht lesen musste. Das Dürrenmatt durchaus spannende Krimis geschrieben hat, mag man nicht glauben. Und doch: "Es geschah am helllichten Tag" ist nichts anderes als die filmische Umsetzung de Dürrenmatt-Erzählung "Das Versprechen". Ein absoluter Glücksfall für die Besetzung ist dabei Gert Fröbe in der Rolle des Herrn Schott. Ladislao Vajdas Film bietet Spannung und Unterhaltung über 99 Minuten und ist auch dann immer wieder spannend, wenn man den Ausgang längst kennt.
 
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04.09.1958 Der Mann, der nicht nein sagen konnte
REGIE: Kurt Früh
DARSTELLER: H. R. als Handlungsreisender Thomas Träumer, Hannelore Schroth, Siegfried Lowitz, u.a.: Renate Ewert, Wolfgang Kieling
Heinz Rühmann als ehrbarer und gutherziger Kleinbürger Thomas Träumer, der drei ausgerissene Mädchen vor der Polizei versteckt und dabei in falschen Verdacht gerät.
 
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02.10.1958 Der Pauker
REGIE: Axel von Ambesser
DARSTELLER: H. R. als korrekter Provinz-Studienrat Dr. Hermann Seidel, Wera Frydtberg, Gert Fröbe, Bruni Löbel, Peter Kraus u.a.: Klaus Löwitsch, Michael Verhoeven, Peter Vogel, Walter Sedlmayer, Fritz Wepper
Heinz Rühmann als Studienrat Dr. Hermann Seidel, der mit unkonventionellen Methoden aus einer Schulklasse voller Rowdies brave junge Männer macht.
 
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05.12.1958 Der eiserne Gustav
REGIE: Georg Hurdalek
DARSTELLER: H. R. als eiserner Droschkenkutscher Gustav Hartmann, Lucie Mannheim, Ernst Schröder, Karin Baal, Ingrid van Bergen
Heinz Rühmann als Droschkenkutscher Gustav Hartmann, der aus Protest gegen das aufkommende Automobil mit seinem Gespann von Berlin nach Paris und wieder zurück fährt.
Der Berliner Pferdedroschkenkutscher Gustav Hartmann bekommt immer mehr Konkurrenz von Benzintaxis und verarmt langsam. Schließlich will seine Familie das Pferd verkaufen und aus den Stallungen eine Autogarage machen. Aus Verzweiflung verlässt er mit seiner Droschke und seinem treuen Pferd Berlin und fährt Richtung Paris. Weder Wetter noch Krankheit können ihn aufhalten. Begleitet von einem Reporter, wird er langsam zur Berühmtheit. Städte und Dörfer bereiten ihm einen begeisterten Empfang, in Deutschland wie in Frankreich. Aber in Paris angekommen, ist er vergessen: Der Atlantikflieger Lindbergh ist gerade angekommen. Einsam irrt er durch die Straßen…
 
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23.08.1959 Menschen im Hotel
REGIE: Gottfried Reinhardt
DARSTELLER: Michele Morgan, O. W. Fischer, H. R. als ewig getretener Oberbuchhalter Kringelein, Gert Fröbe, Sonja Ziemann, 
Heinz Rühmann als ewig getretener, bereits vom Tode gezeichneter und sich noch einmal ins volle Leben stürzender Buchhalter Kringelein. Der korrekte Buchhalter Kringelein stört die Pläne seines skrupellosen Chefs.
 
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14.10.1959 Ein Mann geht durch die Wand
REGIE: Ladislao Vajda
DARSTELLER: H. R. als Finanzbeamter und Junggeselle Hans Buchsbaum, Nicole Courcel, Anita von Ow, u.a.: Peter Vogel, Hubert von Meyerinck, Lina Carsten, Fritz Eckhardt
Heinz Rühmann als geduckter Steuerbeamter Buchsbaum, der durch seine besondere Fähigkeit berufliche Erfüllung und privates Glück findet.
Herr Buchsbaum ist ein kleiner, höflicher, netter Finanzbeamter, der von seinem Chef tyrannisiert wird. Betrübt trifft er eines Tages seinen alten Lehrer, dessen bester Schüler er war. Er sei nicht weitergekommen, denn er sei immer wieder gegen eine Wand gerannt.
"Unsinn, es gibt keine Wände" sagt ihm der Lehrer. Und plötzlich bekommt er die Eigenschaft, durch die Wände zu gehen. Er kann sich an seinem Chef rächen, er wird ein bekannter Saferäuber, der auch einfach wieder aus dem Gefängnis herausspaziert. Und er erwirbt sich die Liebe seiner Nachbarin und deren Kindes. Aber es dauert, bis er die Erkenntnis erwirbt, dass diese ihn um ihn selbst willen – und um nicht seine Wunderfähigkeit wegen liebt. Da verliert er seine Fähigkeit wieder, aber gewinnt die Anerkennung im Beruf und die Frau seines Herzens.
 
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11.02.1960 Der Jugendrichter
REGIE: Paul Verhoeven
DARSTELLER: H. R. als engagierter Jugendrichter Dr.Ferdinand Bluhme, Lola Müthel, Karin Baal, Michael Verhoeven
Rühmann als Jugendrichter, der sich auch außerhalb der Amtszeit um gefährdete Jugendliche kümmert und ein Mädchen wieder auf den rechten Weg bringt.
Ein Film, der die Kluft zwischen den materialistischen Eltern der Nachkriegszeit und den Jugendlichen ohne Vorbilder aufnimmt – dazu zeigt der Richter, dass man auch Urteile fällen kann, die dem Sinne des Gesetzes und den Tätern entsprechen.
 
Siehe
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22.06.1960 Der Schulfreund später Mein Schulfreund
REGIE: Robert Siodmak
DARSTELLER: H. R. als Geldbriefträger Ludwig Fuchs, Loni von Friedl, Fritz Wepper, Ernst Schröder, Hertha Feiler, u.a.: Robert Graf, Mario Adorf, 
Heinz Rühmann als Briefträger Ludwig Fuchs, der nach dem Kriege darum kämpft, dass ihm "der Paragraph", den ihm sein nun einflussreicher ehemaliger Schulfreund verschafft hatte, wieder abgenommen wird.
Erzählt wird die Geschichte des Geldbriefträgers Ludwig Fuchs, dessen Tochter bei einem Luftangriff auf München ihren Freund verliert, der aus Angst vor dem Blockwart während des Angriffs aus dem Haus gelaufen war.
Nun macht sich der Vater Vorwürfe, da er den Jungen überreden wollte, zu seiner Einheit zurückzukehren. Schließlich schreibt er einen Brief an seinen Schulfreund Hermann Göring, er solle doch dafür sorgen, dass dieser sinnlose Krieg eingestellt werden würde.
Natürlich wird der Brief abgefangen und der Ludwig Fuchs eingesperrt. Aber sein alter Schulfreund entsendet einen Hauptmann, um ihn als unzurechnungsfähig zu erklären und damit straffrei zu lassen. Der Plan gelingt, denn Professor Strohbach kann sich gegen seinen streng linientreuen Oberarzt durchsetzen, der den Schwindel natürlich auch durchschaut hat.
1945, beim Einmarsch der Alliierten, irrt er arbeitslos im alten Postamt. Alle sind geflohen – nur Ludwig Fuchs sorgt wieder für Ordnung. Er verhilft dem Blockwart zu einer Postuniform, damit dieser fliehen kann – als Mensch kann er dem Menschen die Hilfe nicht versagen.
Aber als Unzurechnungsfähiger kann er nach Kriegsende seinen Beruf nicht mehr ausüben, und nun begibt er sich auf die Suche nach Helfern, um wieder als normal erklärt zu werden. Dies misslingt aus verschiedensten Gründen, und als es doch gelingt, ist er vorbestraft …
Der Film ist einer der besten Filme mit Heinz Rühmann. Er lebt durch seine Charakterisierung der Menschen während und nach dem dritten Reich: dem Blockwart, den Mitläufern, den ewig Treuen, den Sexualverbrechern, die mit den politischen Verbrechern nichts zu tun haben wollen, die Beamten der Postbehörde, für die die Vorschriften Gesetz, aber der Mensch wenig zählt. Und den ehrlichen Offizier, der eigentlich Pianist werden wollte, und der immer ein Mensch geblieben ist, auch wenn er dabei Risiken eingehen musste.
 
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22.09.1960 Der brave Soldat Schwejk nach dem Schelmenroman von Jaroslav Hašek
REGIE: Axel von Ambesser
DARSTELLER: H. R. als braver Soldat Schweijk, Ernst Stankowski, Ursula von Borsody, Senta Berger, u.a.: Franz Muxeneder, Fritz Muliar
Heinz Rühmann in der Figur des schlitzohrigen böhmakelnden Prager Hundefängers, des Überlebenskünstlers und perfekten Durchmoglers Schwejk.
Der böhmische Hundehändler Schwejk lebt friedlich in Prag, als der Erste Weltkrieg ausbricht. Erst wird er wegen Hochverrats eingesperrt, dann wird er Soldat. Mit seiner Einfältigkeit und Tollpatschigkeit übersteht er alle Situationen und Gefahren: im Gefängnis, im Lazarett, als Offiziersbursche, im Krieg und schließlich vor dem Standgericht.
"Nach dem Krieg um 6" sitzt er wieder in seinem Restaurant, zusammen mit dem Freund Woditschka, dem Wirt, dessen Frau und dem Polizeispitzel. Der Kaiser hat den Krieg verloren, Woditschka sein Bein, aber sonst ist alles beim alten geblieben.

Eine bitterböse Satire des tschechischen Nationalisten Jaroslav Hasek auf die k.u.k. Monarchie. Der Roman hat Weltruhm und ist vielleicht das international bekannteste Werk tschechischer Literatur. Ist das Buch sehr von der nationalistischen Seite geprägt, filtert der Film dieses heraus und macht den Stoff zu einem zeitunabhängigen Meisterwerk. Dies trifft auch auf den Film zu, trotz der sichtlichen Schwierigkeiten, die Heinz Rühmann mit seiner Rolle hatte.
 
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19.12.1960 Das schwarze Schaf
REGIE: Helmut Ashley
DARSTELLER: H. R. als Amateurdetektiv Pater Brown, Karl Schönbeck, Maria Sebaldt, Siegfried Lowitz, Lina Carstens, Fritz Rasp
Pater Brown ist eine Seele von Mensch und der Kirche treu ergeben. In den Augen seines Bischofs hat er nur einen unverzeihlichen Fehler: Er betätigt sich leidenschaftlich gern als Amateur-Detektiv. Allzu erfolgreich für einen geistlichen Herrn, findet sein hoher Vorgesetzter, und versetzt Pater Brown in eine Gemeinde, in der sein kriminalistischer Tatendrang nach menschlichem Ermessen kaum ein Betätigungsfeld finden dürfte. Doch gerade ist der Pater dort angekommen, passiert schon ein mysteriöser Mord. Ein Wink des Himmels für den pfiffigen Seelenhirten, sein Licht als geistlicher Sherlock Holmes nicht unter den Scheffel zu stellen. Heinz Rühmann spielt die Rolle des liebenswerten Pater Brown in diesem deutschen Film, der frei nach den erfolgreichen Pater Brown-Kriminalgeschichten von Gilbert K. Chesterton entstand.
Heinz Rühmann erhielt für die Rolle des Pater Browns den Bundesfilmpreis 1961 als bester Darsteller.
 
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21.12.1961 Der Lügner
REGIE: Ladislao Vajda
DARSTELLER: H. R. als einst erfolgreicher Porzellanvertreter, Julia Follina, Annemarie Düringer, Gustav Knuth, u.a.: Siegfried Wischnewski, Ralf Wolter
Heinz Rühmann als Angestellter Sebastian Schumann, der vor seinem Kind eine Scheinwelt errichtet, um am Ende doch wieder zur Wirklichkeit zurückzufinden.
 
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01.03.1962 Max, der Taschendieb
REGIE: Imo Moszkowicz
DARSTELLER: H. R. als Versicherungsagent und Taschendieb Max Schilling, Elfie Petramer, Arno Assmann, Hans Clarin
Heinz Rühmann überführt als kleiner Gauner Max einen Verbrecher und wird mit Hilfe der Polizei wieder ehrlich.
Der kleine Taschendieb Max Schilling versteht es glänzend, lange Finger zu machen, ohne dabei ertappt zu werden. Allerdings gehen die Geschäfte keineswegs gut, und immerhin hat Max eine vierköpfige Familie zu versorgen. Auch sein Schwager Fred macht ihm Sorgen. Als dieser Taugenichts sich mit einem wirklichen Gangster einlässt und umgebracht wird, beweist Max, dass er das Herz auf dem rechten Fleck hat.
Max Schilling (Heinz Rühmann) lebt davon, dass er anderen Leuten unauffällig die Brieftasche aus dem Jackett zieht. Der pfiffige kleine Ganove folgt damit einer Familientradition. Sein Sohn Egon (Frithjof Vierock) soll allerdings auf keinen Fall mehr in die väterlichen Fußstapfen treten, zumal es von Jahr zu Jahr mühseliger wird, mit Erfolg in fremden Taschen zu fischen. Mitunter hat Max seine liebe Not, seiner Frau Pauline (Elfie Pertramer) das Geld für den Friseur zu beschaffen. Probleme hat Max auch mit seinem Schwager Fred (Hans Clarin), Paulines missratenem Bruder. Fred ist ein Tunichtgut und stets ein Geldverlegenheiten; was er anpackt, geht in der Regel schief. Als er sich mit dem Gangster Charly Gibbons (Benno Sterzenbach) einlässt und bei einem Raubüberfall 600.000 DM Lohngelder verschwinden, wird Fred bald darauf erschossen aufgefunden. Nun kann Max natürlich nicht mehr so tun, als gehe ihn das alles nichts an. Während die Polizei noch vergeblich nach dem Mörder sucht, heftet sich Max an dessen Fersen und schafft es tatsächlich, den skrupellosen Verbrecher der Polizei in die Hände zu spielen. Die fällige Belohnung ist zwar verlockend, aber Max möchte sie lieber doch nicht annehmen. Inspektor Friedrich (Arno Assmann) versteht das durchaus, und er sorgt schließlich dafür, dass Max fremdes Gut in Zukunft nicht mehr maust, sondern behütet!
 
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19.10.1962 Er kann's nicht lassen
REGIE: Axel von Ambesser
DARSTELLER: H. R. als schwarzes Schaf Pater Brown, Grit Boettcher, Rudolf Forster, Ruth-Maria Kubitschek, Siegfried Wischnewski, Lina Carstens, Horst Tappert
Heinz Rühmann als Pater Brown, der erfolgreich zuerst einen Gemäldediebstahl, dann eine Rauschgift-, später eine Erbschleicher- und Mordgeschichte aufklärt.
Die Insel Abbotts Rock ist kaum der Platz, wo sich komplizierte Kriminalfälle zu ereignen pflegen. Gerade darum hat der Bischof (Rudolf Forster) sein Sorgenkind Pater Brown (Heinz Rühmann) dorthin abgeschoben; so hofft er, endlich Ruhe vor dessen kriminalistischem Tatendrang zu haben. Das erweist sich als Irrtum, denn Pater Brown entdeckt in der Ruine der alten Kirche einen verschollenen van Dyck und kommt damit wieder auf die Titelseite der Zeitungen. Als das kostbare Gemälde während seiner Abwesenheit gestohlen wird, hat selbst der Bischof nichts dagegen, dass Pater Brown sich des Falls annimmt. Umso weniger aber schätzt Inspektor O'Connally (Siegfried Wischnewski) es, sich von dem rührigen geistlichen Herrn ins Handwerk pfuschen zu lassen. Seiner Ansicht nach sind hier internationale Spezialisten am Werk gewesen, Pater Brown hingegen pirscht auf einer anderen Spur. Mit so verblüffendem Erfolg, dass das verschwundene Gemälde eines Tages wieder in der Kirche hängt und gewisse Leute ein dringendes Bedürfnis verspüren, beim Herrn Pfarrer eine Beichte abzulegen.

Der Herr Bischof ist jedoch entsetzt: Einige Zeitungen fragen nämlich ganz unumwunden, ob die Kirche neuerdings Beziehungen zur Unterwelt habe. So versetzt er diesen unmöglichen Pater Brown schleunigst in eine Gegend, wo Verbrechen seltener sind als Regen in der Wüste Gobi. Kaum ist der Pater ein paar Tage dort, ereignet sich auf Schloss Darrcway ein tödlicher Unfall, der Hochwürden zu denken gibt. Seine Vermutung, ein raffinierter Mörder treibe auf dem Schloss sein Unwesen, bestätigt sich, als man bald darauf eine weitere Leiche aus dem Schlossgraben fischt. Inspektor O'Connally dagegen hat natürlich wieder einen Verdacht, den der Pater keineswegs teilt. So zieht Brown den vermeintlichen Mörder erst einmal aus dem Verkehr, mit dem Erfolg, dass bald wieder ein fürchterliches bischöfliches Donnerwetter auf ihn herabgeht. Das hindert ihn nicht, den wirklichen Verbrechern auf die Bude zu rücken, indem er sich kurzerhand von ihren Komplizen entführen lässt. Nach einer aufregenden Verfolgungsjagd landet Pater Brown wieder im bischöflichen Palast, und die Verbrecher verschwinden hinter Schloss und Riegel. Der Mordfall Darroway ist damit gelöst, allerdings um den Preis einer neuerlichen Versetzung für Pater Brown – diesmal nach Zentralafrika!
 
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16.08.1963 Meine Tochter und ich
REGIE: Thomas Engel
DARSTELLER: H. R. als Zahnarzt Dr. Stegmann, Gertraud Jesserer, Eckart Dux, Gustav Knuth
Heinz Rühmann als verwitweter Vater Dr. Stegemann, der vergeblich versucht, die Heirat seiner Tochter zu verhindern.
 
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17.10.1963 Das Haus in Montevideo
REGIE: Helmut Käutner
DARSTELLER: H. R. als sittenstrenger Mittelschulprofessor Dr. Traugott Hermann Nägler, Ruth Leuwerik, Paul Dahlke, Ilse Page, Michael Verhoeven, Viktor de Kowa
Heinz Rühmann als überaus trefflicher Professor Traugott Nägler, der ein Haus voller Liebesmädchen erbt und ihnen schließlich dieses überlässt.
 
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14.02.1964 Vorsicht, Mr. Dodd! oder Ihn kann nichts erschüttern
REGIE: Günter Gräwert
DARSTELLER: H.G. als gerissener Geheimagent Dr. Ivor Marmion und Landschuldirektor Mr. Lancelot Dodd, Maria Sebaldt, Robert Graf, Ernst Fritz Fürbringer
Heinz Rühmann in der Doppelrolle des Mr. Dodd/Marmion, der als Spionageboss und Lehrer Agenten jagt.
 
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14.01.1965 Dr. med. Hiob Prätorius
REGIE: Kurt Hoffmann
DARSTELLER: H. R. als allseits geliebter und geschätzter Arzt Dr. med. Hiob Prätorius, Liselotte Pulver, Fritz Rasp, Werner Hinz, Klaus Schwarzkopf
Heinz Rühmann als Professor Dr. med. Hiob Prätorius, der die Mikrobe der menschlichen Dummheit bekämpfen will und sich mit Humor gegen Kollegenneid behauptet.
Der Medizinprofessor Dr. med. Prätorius (Heinz Rühmann) genießt den Ruf eines hervorragenden Arztes, der von seinen Patienten geliebt und von seinen Kollegen geschätzt wird. Sein Lebensziel ist es, den "Bazillus der Dummheit" zu besiegen. Doch das einzig taugliche Mittel, das Prätorius bislang erfolgreich anwenden konnte, ist der Humor. Eines Tages sucht die schwangere Patientin Violetta Höllriegel (Liselotte Pulver) den Rat des Professors. Sie hat sich von ihrem Geliebten getrennt, doch Prätorius beschwört sie, das Kind trotzdem auszutragen. Beim Verlassen der Klinik erleidet Violetta einen Unfall, der verdächtig nach einem Selbstmordversuch aussieht. Die junge Frau wird in Prätorius' Klinik eingeliefert. Trotz des Altersunterschiedes verlieben die beiden sich ineinander und heiraten bald darauf. Der private und der berufliche Erfolg des angesehenen Professors erregen den Neid und die Missgunst des verstockten Kollegen Professor Speiter (Peter Lühr). Mit Hilfe einer Detektei findet Speiter heraus, dass Prätorius zu Beginn seiner Laufbahn als Kurpfuscher gearbeitet und somit die Würde des Arztberufes verletzt hat.

Die Kollegen sind entsetzt, und Prätorius wird vor das Ehrengericht der Ärztekammer zitiert. Doch als Prätorius sich in seiner unnachahmlichen Art rechtfertigt, weicht das Entsetzen einem Gelächter. Als junger Arzt hat Prätorius auf einem Kuhdorf zu arbeiten begonnen. Um die Vorurteile der Landbevölkerung gegenüber der Schulmedizin zu unterlaufen, hat er sein Diplom geheim gehalten und sich als Schuster niedergelassen, der nebenher den Ruf eines sehr erfolgreichen "Wunderheilers" genoss…
"Dr. med. Hiob Prätorius" ist eine Neuverfilmung der gleichnamigen Curt-Goetz-Komödie "Frauenarzt Dr. Prätorius" (1949), die von der quirligen Darstellung Heinz Rühmanns lebt.

 
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30.09.1965 Das Liebeskarussell (Episodenfilm)
REGIE: Axel von Ambesser, Rolf Thiele, Alfred Weidenmann,
DARSTELLER: Curd Jürgens, Gert Fröbe, H. R. als tugendhafter Professor Hellberg, Anita Ekkberg, Nadja Tiller, Catherine Deneuve, Peter Alexander, Ivan Desny
Heinz Rühmann als tugendhafter Professor Hellberg und früherer Klassenprimus, der von seinen ehemaligen Mitschülern mit Hilfe einer jungen Frau in eine peinliche Situation gebracht wird.
 
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01.10.1965 Das Narrenschiff (Ship of Fools)
REGIE: Stanley Kramer
DARSTELLER:Vivien Leigh, Simone Signoret, Jose Ferrer, Lee Marvin, Oskar Werner, Elisabeth Ashley, Georg Segal, Jose Greco, Michael Dunn, H. R. als Jude Julius Löwenthal
Heinz Rühmann als deutscher Jude Julius Löwenthal, den das Heimweh zurück nach Deutschland treibt.
Ein deutsches Schiff fährt 1933 von Vera Cruz in Mexiko nach Bremerhafen. An Bord eine bunte Gesellschaft, jeder mit einem anderen Schicksal, die sich für die 36 Tage der Überfahrt verbinden werden, um danach wieder auseinander zugehen. Da ist Mary Treadwell, die verbitterte Frau. La Condesa, die dem Gefängnis entgegenfährt und eine Beziehung mit Dr. Schumann aufbaut. Jenny, die jung verliebt mit dem Künstler David nach Europa fährt; aber David ist die Kunst wichtiger als Geld und Etikette. Da sind die Nazis und die, die vorher noch nicht wussten, welchen Einfluss das auf ihr Leben haben wird. Da sind die Jungen, die langsam erwachsen werden. Das Schiff ist auch voll mit spanischen Arbeitern, die von Kuba zurück nach Europa müssen, und die nicht im Komfort der Kabinen reisen. Und da ist Glocken, der Zwerg, der mit dem Geschäftsmann Löwenthal die Welt aus mit ihrer eigenen Erfahrung betrachten.
 
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03.03.1966 Hokuspokus oder Wie lasse ich meinen Mann verschwinden
REGIE: Kurt Hoffmann
DARSTELLER: H. R. als Maler Hilmar Kjerulf alias Verteidiger Peer Bille, Liselotte Pulver, Richard Münch
Heinz Rühmann als Maler Peer Bille, der Justiz und Kunsthändler mit seinem angeblichen Tod narrt, um so den Preis seiner Bilder hochzutreiben.

Die reizende Agda (Liselotte Pulver) ist angeklagt, ihren Ehemann umgebracht zu haben, der ein erfolgloser Maler war. Der gewiefte Kunsthändler Amundsen (Stefan Wigger) organisiert rasch eine Ausstellung, auf der die Bilder des Toten plötzlich sehr gefragt sind. Vor Gericht verwickelt Agda sich in immer neue Widersprüche, und als ihr Verteidiger sein Mandat niederlegt, scheint ihre Verurteilung aufgrund eindeutiger Indizienbeweise nur noch eine Formsache zu sein.

Am Tag der Hauptverhandlung erscheint jedoch ein gewisser Peer Bille (Heinz Rühmann) als Agdas neuer Verteidiger im Schwurgerichtssaal, dessen blendende, ironische Diktion und Beweisführung das Publikum mitreißen und dem Staatsanwalt (Fritz Tillmann) und dem Richter (Richard Münch) schwer zu schaffen machen. 

Als sich nach dramatischer Zeugenvernehmung herausstellt, dass Peer Bille ein Komplize der Angeklagten ist und Agda obendrein eingesteht, ihn zur Tat angestiftet zu haben, bahnt sich im Prozess eine völlig unerwartete Wende an. Die eigentliche Bombe platzt jedoch, als der englische Jurist Graham (Klaus Miedel) beweisen kann, dass der bei einer Bootsfahrt Ertrunkene gar nicht Hilmar Kjerulf ist, der sich in Wahrheit bester Gesundheit erfreut …
 
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02.09.1966 Geld oder Leben (La bourse et la vie)
REGIE: Jean-Pierre Mocky
DARSTELLER: Fernandel, H. R. als Oberbuchhalter Schmidt, Jean Poiret
Heinz Rühmann als pedantischer Buchhalter Schmidt, der die Unterschlagung von einer Million Francs durch seinen Geschäftsführer verhindert.
Fernandel (Hauptkassierer Migue) und Rühmann (Oberbuchhalter Schmidt) in der Krimikomödie "Geld oder Leben" (1966); Foto freundlicherweise zur Verfügung gestellt von "Pidax film" Direktor Pelepan (Jean Poiret), Geschäftsführer der Baufirma Bertin & Co. in Toulouse, erhält einen dringenden Telefonanruf aus Paris. Die Gebrüder Kahlbauer, die ein von ihm erfundenes Haarwuchsmittel auf den Markt bringen wollen, brauchen schleunigst eine Million, wenn das Projekt nicht platzen soll. Um zu retten, was zu retten ist, entschließt sich Pelepan, das Geld kurzfristig von der Firma "auszuleihen". Da der Kassenbote verhindert ist, schickt Monsieur Direktor Oberbuchhalter Schmidt (Heinz Rühmann) und Hauptkassierer Migue (Fernandel) mit einem Scheck zur Bank. Was er sich damit einbrockt, ahnt Pelepan nicht. Zunächst einmal vergessen die beiden, den Geldkoffer mitzunehmen.
 
Fernandel (Hauptkassierer Migue) und Rühmann (Oberbuchhalter Schmidt)
in der Krimikomödie "Geld oder Leben" (1966)
Foto freundlicherweise zur Verfügung gestellt von "Pidax film",
welche die Produktion am 17.10.2014 auf DVD herausbrachte.
So müssen sie zusehen, wie sie auf der Bank die vielen Scheine in ihre Manteltaschen und in Zeitungspapier verstauen können. Ein Wolkenbruch beschwört neue Probleme herauf; als Schmidt und Migue endlich in die Firma zurückkommen, ist dort schon alles dicht. Pelepan hat ihnen lediglich die Nachricht hinterlassen, er müsse mit dem Abendzug nach Paris und erwarte sie mit dem Geld auf dem Bahnsteig. Natürlich verfehlt man sich dort. Während Schmidt und Migue von Abteil zu Abteil irren, setzt sich der Zug in Bewegung. Die Odyssee der drei Männer und der Million nimmt ihren Lauf, und von Station zu Station wird sie abenteuerlicher…
 
Filminfos bei filmportal.de
19.09.1966 Grieche sucht Griechin
REGIE: Rolf Thiele
DARSTELLER: H. R. als Unterbuchhalter Archilochos, Irina Demick, Hannes Messemer
Heinz Rühmann als Unterbuchhalter Archilochos, der wegen der schönen Chloe auf Brille und Tugend verzichtet.
 
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24.11.1966 Maigret und sein größter Fall
REGIE: Alfred Weidenmann
DARSTELLER: H. R. als Kommissar Maigret, Francoise Prevost, Günther Stoll, Günther Strack
Heinz Rühmann als Kommissar Maigret, der einen Bilderdieb und Mörder jagt.
 
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13.02.1968 Die Abenteuer des Kardinal Brown (Operazione San Pietro)
REGIE: Lucio Fulci
DARSTELLER: H. R. als Amateurdetektiv und Kurien-Kardinal Brown, Uta Levka, Jean-Claude Brialy, Wolfgang Kieling, Herbert Fux, u.a.: Edward G.Robinson
Heinz Rühmann als Kurienkardinal Brown, der den Diebstahl der Pietà von Michelangelo aufklärt.
Der Gangster Joe Ventura hat einen genialen Einfall, wie man Rauschgift nach Amerika schmuggeln kann: Er lässt eine Kopie von Michelangelos "Pieta" herstellen und will das Rauschgift in dieser Skulptur verstecken, um sie legal nach Amerika zu verschiffen. Doch leider nehmen seine Leute diese Idee zu wörtlich und stehlen das wertvolle Marmor-Original aus Rom! Kardinal Brown, dessen Leidenschaft für Kriminalistik durch diese Dreistigkeit geweckt wird, macht sich auf Gangsterjagd und kurbelt den "kirchlichen Fahndungsapparat" an…
Dritter Film in der "Pater Brown"-Trilogie. Mehr Klamotte als Krimi kommt der Film an seine beiden Vorgänger nicht heran und ist nicht sehr tiefgehend. Der Teil mit der Verfolgungsjagd aller kirchlichen Hilfstruppen nach den Verbrechern ist trotzdem sehenswert.
 
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13.09.1968 Die Ente klingelt um halb 8
REGIE: Rolf Thiele
DARSTELLER: H. R. als Computerexperte Dr.Alexander, Hertha Feiler, Charles Regnier, u.a.: Herbert Bötticher, Sammy Drechsel
Heinz Rühmann als Dr. Alexander, der einen Geistesgestörten mimen muss, um wieder als normal anerkannt zu werden.
Bevor er sich von seiner Frau Adela (Hertha Feiler) verabschiedet und zur Arbeit fährt, programmiert der nüchterne Computerexperte Dr. Alexander (Heinz Rühmann) noch den elektronisch gesteuerten Grill – denn die Bratente soll abends pünktlich um halb acht knusprig sein. Auf dem abendlichen Nachhauseweg umgeht Dr. Alexander den Stau, indem er eine Abkürzung nimmt. Er gerät dadurch in eine Zirkuskolonne und ein Elefant demoliert sein Auto.

Kurz darauf wird er von der Polizei kontrolliert. Sie glauben ihm kein Wort von Enten und Elefanten und schaffen ihn kurzerhand in eine Nervenklinik. Dort halten ihn der exzentrische Prof. Sauermann (Charles Regnier) und seine rassige Assistentin Dr. Jaspers (Graziella Granata) für einen hochinteressanten Fall. Erst als Dr. Alexander den Verrückten zu spielen beginnt, sieht ihn der Chefarzt plötzlich auf dem Weg der Besserung …
 
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28.10.1971 Der Kapitän
REGIE: Kurt Hoffmann
DARSTELLER: H. R. als Kapitän Ebbs, Johanna Matz, Terry Torday, Horst Tappert, Ernst Stankovski, Horst Janson, Hans Korte, Günter Pfitzmann
Heinz Rühmann als Kapitän Ebbs eines abgetakelten Frachtdampfers, der das Kommando auf einem Urlauberschiff übernimmt und mit Mannschaft und Passagieren in verschiedene brenzlige Situationen gerät.
 
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10.05.1973 Oh Jonathan – oh Jonathan!
REGIE: Franz Peter Wirth
DARSTELLER: H. R. als Konsul Jonathan Reynold, Peter Fricke, Franziska Oehme, Paul Dahlke, u.a.: Beppo Brehm
Heinz Rühmann in der Rolle eines verschlossenen, aber sentimentalen Millionärs.
 
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21.01.1977 Das chinesische Wunder
REGIE: Wolfgang Liebeneiner
DARSTELLER: Senta Berger, Peter Pasetti, H. R. als russischer Nadelkünstler Poliakoff
Heinz Rühmann als russischer Akupunkturspezialist Professor Poljakoff, der einer Frau bei einer Kaiserschnittgeburt das Leben rettet.
 
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03.03.1977 Gefundenes Fressen
REGIE: Michael Verhoeven
DARSTELLER: H. R. als Penner Alfred Eisenhardt, Mario Adorf, Elisabeth Volkmann, Rene Deltgen, Karin Baal, u.a.: Joachim Fuchsberger, Barbara Valentin
Heinz Rühmann als Landstreicher Alfred, der mit einem Polizisten Freundschaft schließt.
 
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09.09.1993 Heinz Rühmann in seinem letzten Kinofilm: 
In weiter Ferne so nah

REGIE: Wim Wenders
DARSTELLER: Otto Sander, Peter Falk, Horst Buchholz, Nastassja Kinski, H. R. als Chauffeur Konrad

Vier Jahre nach der Mauereröffnung will der Engel Cassiel endlich fühlen, handeln, leben dürfen. Und so geschieht es: Er rettet das kleine Mädchen Raissa vor dem Sturz vom Balkon. Fortan bleibt dem sterblichen Ex-Engel namens Karl wenig Zeit, um auf der Erde von Berlin lieb gewonnenen Menschen zu helfen…
 
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Quellen: www.ruehmann-heinz.de und www.helmut-zenz.de
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