Filmografie / Hörspiel
Franz (Erwin Paul) Schafheitlin wurde am 9. August 1895 als Sohn des Mathematiklehrers und Privatdozenten Dr. Paul Schafheitlin1) (1861 – 1924) und dessen Gattin, der Opernsängerin Martha Bernhard in Berlin-Charlottenburg1) geboren. Nach dem Abitur (1914) studierte er Germanistik, Philosophie und Betriebswirtschaftslehre mit dem Ziel, Bibliothekar zu werden. Nach einer Verwundung als Soldat in Flandern begann er in Berlin mit einer Schauspielausbildung an der "Max-Reinhardt-Schule"1)*) Mit 25 Jahren gab Schafheitlin 1920 sein Bühnendebüt am Feilichttheater Osnabrück, über Stuttgart (1921–1924), Halberstadt (1925) und Zürich (1925/26) kam er 1927 erneut nach Berlin, wo er an verschiedenen Theater wirkte. 1930 ging er an das Wiener "Volkstheater"1), dem er bis 1936 verbunden blieb, anschließend kehrte er nach Berlin zurück. Auch bei den "Salzburger Festspielen"1) war er vertreten, interpretierte 1936 in der von Max Reinhardt1) in Szene gesetzten "Faust"1)-Aufführung den Mephistopheles an der Seite von Ewald  Balser in der Titelrolle; unter anderem gab Paula  Wessely die Margarete, genannt "Gretchen", und Lotte Medelsky1) die Marthe Schwerdtlein.
Zwischen 1937 und 1945 arbeitete er an der "Volksbühne Berlin"1) unter Eugen Klöpfer, wo er sich als Ensembledarsteller der zweiten Reihe ein breites Repertoire vom klassischen und modernen Theater bis zum gehobenen Boulevard erarbeitete. Er verkörperte den leicht karikierten Bourgeois ebenso wie den Vorstadt-Beau und den noblen Grandseigneur.*)
Bereits während seines ersten Aufenthalts in Berlin übernahm Schafheitlin kleinere Aufgaben für den Film, trat in stummen Streifen wie "Die Frauengasse von Algier"1) (1927) oder "Die wunderbare Lüge der Nina Petrowna"1) (1929) auf, im österreichischen Tonfilmproduktionen zeigte er sich dann mit Nebenrollen in zahlreichen Lustspielen wie beispielsweise "Geld auf der Straße"1) (1930), "Die Pompadour" (1935) und "Leutnant Bobby, der Teufelskerl" (1935). 

Franz Schafheitlin, fotografiert von Gregor Harlip (? – 1945)
Quelle: www.cyranos.ch; Angaben zur Lizenz siehe hier

Franz Schafheitlin, fotografiert von Gregor Harlip (? – 1945); Quelle: www.cyranos.ch; Lizenz: Gemeinfreiheit
Bei seinem zweiten Anlauf in Berlin erhielt Schafheitlin, der weiterhin auf der Bühne große Rollen interpretierte, nun interessantere Angebote beim Film und spielte prägnante Nebenfiguren, mit denen er seine schauspielerischen Facetten zeigen konnte. Man erlebte ihn in unter anderem in "August der Starke"2) (1936), "Ball im Metropol"1) (1937), "Anna Favetti"2) (1938) oder "Nanu, Sie kennen Korff noch nicht?"1) (1938).   
Mit Beginn des 2. Weltkrieges wurde er dann in meist die NS-Ideologie transportierenden Produktionen besetzt. Mit seiner aristokratisch wirkenden Statur, seiner klaren Diktion und seinem dominanten Spiel schien er für Rollen hochherrschaftlicher, meist negativ gezeichneter Entscheidungsträger geradezu prädestiniert. Hierzu gehörten die das Preußentum glorifizierenden Propagandastreifen "Bismarck"1) (1940) mit der Figur des Fürsten Metternich1) neben Paul Hartmann als Otto von Bismarck 1) und Friedrich Kayssler als Kaiser Wilhelm I.1), Veit Harlans Monumentalfilm "Der große König"1) (1942) an der Seite von Otto Gebühr als Friedrich II.1) von Preußen mit der Rolle des Oberst Bernburg1) sowie die Fortsetzung "Die Entlassung"1) (1942) mit Emil Jannings als Otto von Bismarck und Werner Hinz als Kaiser Wilhelm II.1), wo er als Botschafter Graf Schuwalow1) in Erscheinung trat. In dem anti-britischen, bis heute zu den "Vorbehaltsfilmen"1)) zählenden Streifen "Ohm Krüger"1) (1941) mit Emil Janings als Präsident Paulus Kruger1), genannt "Ohm Krüger", mimte er den Generalstabschef der britischen Armee in Südafrika, Lord Kitchener1), in dem Biopic "Friedemann Bach"1) (1941) nach dem Roman "Friedemann Bach" von Albert Emil Brachvogel1) mit Gustaf Gründgens als Wilhelm Friedemann Bach1), ältester Sohn des von Eugen Klöpfer dargestellten Komponisten Johann Sebastian Bach1), den Sekretär Siepmann und auch das Melodram um den Untergang der "Titanic"1) (1943) gehört zu seiner Filmografie. In G. W. Pabsts1) gleichnamigem Film1) (1943) über den legendären Arzt Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt "Paracelsus"1) verkörperte er neben Protagonist Werner Krauß den Gelehrten Erasmus von Rotterdam1) und auch für Veit Harlans Durchhalte-Machwerk "Kolberg"1) (1945), mit Heinrich George in der Hauptrolle, stand er vor der Kamera. "Kolberg" war der letzte fertiggestellte Spielfilm aus der nationalsozialistischen Propaganda-Fabrik, gehörte mit 8 Millionen Reichsmark zu den monumentalsten Filmproduktionen der braunen Machthaber und sollte den Durchhaltewillen nach dem Vorbild der 1806/1807 belagerten Küstenfestung stärken → Übersicht Tonfilme bis 1945.
Bei Kriegsende kam Schafheitlin aus den Niederlanden nach einem einjährigen Aufenthalt in Niedersachsen nach Hamburg, wo er seine Theaterlaufbahn fortsetzte, sich aber seit 1950 nicht mehr an ein festes Ensemble band. Als erste Theaterarbeit an der "Jungen Bühne" unter Answald Krüger1) inszenierte er Thornton Wilders1) "Unsere kleine Stadt"1). Zwischen 1955 und 1961 trat er auf 20 Tourneen mit prominenten Kollegen wie Will Quadflieg, Ernst Deutsch und Fritz Kortner in klassischen Rollen auf.*) So konnte man ihn erneut bei den "Salzburger Festspielen" bewundern, unter der Regie von Ernst Lothar1) brillierte er 1952 als der Tod in dem Traditionsstück "Jedermann"1) von Hugo von Hofmannsthal1) mit Will Quadflieg in der Titelrolle und unter anderem Lola Müthel als Buhlschaft → salzburgerfestspiele.at.
   
Zudem blieb er nach 1945 ein vielbeschäftigter Nebendarsteller auf der Leinwand, meist gab er nun gutsituierte Geschäftsleute und Direktoren, Professoren, Landräte und Senatoren, gütige Väter und sonstige Patriarchen, aber auch schurkische Figuren wusste er zu gestalten.   
  

Franz Schafheitlin 1947 als Interpret der dramatischen Ballade "Lilofee"
(nach einem Volkslied um 1800 → gutenberg.spiegel.de)
am "Deutschen Schauspielhaus"1), Hamburg (Spielstätte "Junge Bühne"),
fotografiert von Gerd Mingram1) (1910–2001), genannt Germin
Quelle: Deutsche Fotothek, (file: df_ger-pos_0000838)
© SLUB Dresden/Deutsche Fotothek/Germin; Datierung: 1947;
Quelle: www.deutschefotothek.de; Genehmigung zur Veröffentlichung: 30.03.2017

Franz Schafheitlin 1947 als Interpret der dramatischen Ballade "Lilofee" (nach einem Volkslied um 1800) am Hamburger "Deutschen Schauspielhaus (Spielstätte "Junge Bühne"), fotografiert von Gerd Mingram (1910–2001), genannt Germin; Quelle: Deutsche Fotothek, (file: df_ger-pos_0000838); Copyright SLUB Dresden/Deutsche Fotothek/Germin; Datierung: 1947; Quelle: www.deutschefotothek.de
Vor allem in den 1950er Jahren tauchte er mit seiner unverwechselbaren Art in zahllosen Kinoproduktionen auf, so als Polizeirat in Kurt Hoffmanns1) Krimi "Der Fall Rabanser"1) (1950) mit Hans Söhnker, als Landgerichtsdirektor von Herkenrath in Paul Verhoevens Drama "Die Schuld des Dr. Homma"1) (1951) mit Werner Hinz, als Leopold von Weylersheim in der Adaption "Die Csardasfürstin"1) (1951) frei nach der Operette "Die Csárdásfürstin"1) von Emmerich Kálmán1) (Musik) mit Marika Rökk oder als Senator Vanlos in "Heideschulmeister Uwe Karsten"1) (1954) nach dem Roman von Felicitas Rose1) mit Claus Holm. Es folgten Melodramen wie "Geständnis unter vier Augen"1) (1954), "Es wird alles wieder gut"1) (1957) und "Nachtschwester Ingeborg"1) (1958) oder Heimatfilme wie "Der Pfarrer von Kirchfeld"1) (1955), "Solange noch die Rosen blüh'n"1) (1956) und "Gruß und Kuß vom Tegernsee"1) (1957). In dem Drama "Schmutziger Engel"1) (1958) agierte er als Untersuchungsrichter Wangen, in dem Verwechslungslustspiel "Die schöne Lügnerin"1) (1959) mit Romy Schneider und Jean-Claude Pascal als britischer Botschafter Lord Stewart und in dem Edgar Wallace1)-Streifen "Die toten Augen von London"1) (1961) als Sir John Archibald. Zu Schafheitlins letzten Arbeiten für das Kino zählten "Die Zwillinge vom Immenhof"1) (1973) und "Frühling auf Immenhof"1) (1974) mit der Rolle des Tierarztes Dr. Tiedmann – um nur Einiges zu nennen → Übersicht Nachkriegsproduktionen.

Seit den 1950er Jahre war der Schauspieler mit dem charakteristischen grau-weißen Bart und dem Bürstenhaarschnitt vermehrt auf dem Bildschirm präsent. Im Gegensatz zu seinen zahlreichen Kinofilmen konnte er hier, vor allem in Literaturadaptionen aber auch in beliebten Krimiserien wie "Die fünfte Kolonne", "Das Kriminalmuseum", "Der Kommissar" oder "Der Alte"1), verstärkt seine darstellerische Vielseitigkeit unter Beweis stellen. In vielen Dokumentar- und Kriminalstücken verkörperte er nachdenkliche, skurrile und verschrobene Figuren, denen er durchaus differenzierte Mischfarben abzugewinnen verstand.*) Schafheitlin spielte in einer Inszenierung von Karl-Heinz Stroux1) den Sultan Saladin in "Nathan der Weise"3) (1956) nach dem gleichnamigen Drama1) von Gotthold Ephraim Lessing1) neben Ernst Deutsch als Nathan ebenso überzeugend wie den Rechtsanwalt Maurice Messer in dem Krimi "Der Hexer"3)(1956) nach dem Roman "The Ringer" von Edgar Wallace1). In "Der Mann, der seinen Namen änderte"1) (1958) nach dem Wallace-Theaterstück "The Man Who Changed His Name" mimte er den Butler Lane: "In ganz feinen Häppchen wird anfangs eine mysteriöse Geschichte präsentiert, die beim Zuschauer Unbehagen hinsichtlich der undurchsichtigen Hauptfigur erzeugt. Darstellerisch werden die drei wichtigsten Parts von Fritz Tillmann, Ernst Stankovski und Hannelore Schroth sehr getragen, Regisseur Werner Völger1) steigert die Spannung allmählich bis hin zu den letzten 40 Minuten, die in einem nächtlichen, abgeschiedenen Haus spielen, während draußen ein furchtbares Gewitter mit Regen, Blitz und Donner nieder geht. Dies ist atmosphärisch wunderbar eingefangen. Das starke Ende entschädigt für den etwas behäbigen Anfang. Sehr schön auch die Insidergags: der Butler empfiehlt der Protagonistin Edgar Wallace' Roman "Der Mann, der seinen Namen änderte" als Lektüre, den Umschlag ziert der Charakterkopf des Autors, am Ende ertönt der Satz: "Es ist wirklich unmöglich, von Edgar Wallace nicht gefesselt zu sein!". Spannende TV-Nostalgie!" notiert Die Krimihomepage, welche weitere Informationen sowie Szenenfotos präsentiert.
 
"Der Mann, der seinen Namen änderte":
"Der Mann, der seinen Namen änderte": Szenenfoto mit Franz Schfheiltlin als Butler Lane und Ernst Stankovski als Frank O’Ryan; mit freundlicher Genehmigung von "Pidax Film", welche den Krimi im November 2015 auf DVD herausbrachte. "Der Mann, der seinen Namen änderte": Abbildung DVD-Cover mit freundlicher Genehmigung von "Pidax Film", welche den Krimi im November 2015 auf DVD herausbrachte. "Der Mann, der seinen Namen änderte": Szenenfoto mit Franz Schfheiltlin (l.) als Butler Lane und Fritz Tillmann als der reiche Selby Clive; mit freundlicher Genehmigung von "Pidax Film", welche den Krimi im November 2015 auf DVD herausbrachte.
Franz Schafheitlin als Butler Lane
mit Ernst Stankovski als Frank O'Ryan
Abbildung DVD Cover Franz Schfheitlin als Butler Lane
mit Fritz Tillmann als der reiche Selby Clive
Mit freundlicher Genehmigung von "Pidax Film", welche den Krimi im November 2015 auf  DVD herausbrachte.

Man erlebte Schafheitlin unter anderem als Ratgeber Polonius in Franz Peter Wirths1) Adaption "Hamlet, Prinz von Dänemark"3) (1961) nach der gleichnamigen Tragödie1) von William Shakespeare1) mit Maximilian Schell in der Titelrolle, unter der Regie von Fritz Kortner war er der Dr. Kienast in "Die Sendung der Lysistrata"1) (1961), frei nach der Komödie "Lysistrata"1) des Aristophanes1) mit Barbara Rütting als Lysistrata/Agnes Salbach. Schafheitlin gab den Arzt Dr. Dorn in "Die Möwe"3) (1963) nach dem gleichnamigen Drama1) von Anton Tschechow1), Otto Schenk besetzte ihn als Dogen von Venedig in "Der Kaufmann von Venedig"3) (1968) nach dem gleichnamigen Shakespeare-Schauspiel1) neben Fritz Kortner, der den Shylock gestaltete, und Max Eckard als Antonio, dem Kaufmann von Venedig. Eine schöne, sehr nachhaltige  Rolle war Mitte der 1960er Jahre die des Sir Arthur und Chefs der Obersten Raumbehörde in der Kultserie "Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion", die dann ab 24. Juli 2003 unter dem Titel "Raumpatrouille Orion – Rücksturz ins Kino"1) den Weg in die Lichtspielhäuser fand.
In der heiteren Serie "Meine Tochter – Unser Fräulein Doktor"4) (1970) spielte er den Vater der Titelheldin Karin Keller (Diana Körner), der sich um den Haushalt kümmert und nebenbei, wenn auch ziemlich glücklos, allerlei Erfindungen austüftelt und damit für manche Verwirrung sorgt. Gemeinsam mit Rolf Schimpf zeigte er sich in der Serie "Mein Bruder – Der Herr Doktor Berger"4) (1972), mit Inge Meysel in "Ihr 106. Geburtstag"(1979) nach dem Bühnenstück "Mamouret" von Jean Sarment (1897 – 1976), seine letzte Arbeit für das Fernsehen war1980/81die Rolle des Ministerialrats a. D. von Borck in 15 Folgen der Familienserie "Café Wernicke"1) → Übersicht TV-Produktionen.
Mit rund 220 Film- und 150 Fernsehrollen wirkt seine Filmographie wie ein Spiegelbild des deutschen Nachkriegsfilms; in seiner Theaterarbeit überzeugte Schafheitlin durch die Sparsamkeit der eingesetzten darstellerischen Mittel.*)
  
Neben seiner umfangreichen Arbeit für Theater, Film und Fernsehen fand der Schauspieler immer wieder Zeit sich als Sprecher zu betätigen. So lieh er seine Stimme Robert Burton1) als General Roberts in dem Kriegsfilm "Die letzte Entscheidung"5) (1952, "Above and Beyond") seine Stimme, sprach für Jacques Dumesnil (1903 – 1998) den Alkinous in dem italienischen Monumentalfilm "Die Fahrten des Odysseus"1) (1954, "Ulisse") und für James Griffith (1916 – 1993) den Fremden in dem Western "In Acht und Bann"4) (1955, "At Gunpoint") → synchronkartei.de.
Wesentlich öfter dagegen war er im Hörspielstudio zu finden. So vermerkt Wikipedia: "Auch im Medium Hörspiel war er zu Hause, wie beispielsweise 1949 in "Paul Temple und die Affäre Gregory" und 1954 in "Paul Temple und der Fall Jonathan"1) (Regie: Eduard Hermann1)) nach Francis Durbridge1) mit René Deltgen in der Titelrolle und Annemarie Cordes1) als dessen Ehefrau Steve. Ebenfalls 1954 wirkte Schafheitlin in dem als "Straßenfeger" bezeichneten Kinderhörspiel "Meisterdetektiv Kalle Blomquist" nach dem Roman von Astrid Lindgren1) als Onkel Einar mit. In der Moderation zur Sendung wird sein Name fälschlich mit "Schafheitlein" angegeben, was von vielen Medien unreflektiert übernommen wurde. In dem Hörspiel wirkte auch die junge Eva Pflug mit, die1966 wie Schafheitlin in der Fernsehserie "Raumpatrouille" mitspielte. 1959 stand er in "Gestatten, mein Name ist Cox – Mord auf Gepäckschein 3311"1) von Rolf und Alexandra Becker1) mit Erwin Linder1) als Paul Cox wieder auf der Besetzungsliste. 1966 war er ein drittes Mal in einen "Paul Temple"-Hörspiel mit dabei, nämlich in der SR-Produktion "Paul Temple und der Fall Genf" unter der Regie von Wilm ten Haaf1)."  Bereits Mitte der 1920er Jahre betätigter sich Schafheitlin in Stuttgart bei den Live-Sendungen der  "Süddeutsche Rundfunk AG"1) (SÜRAG) als Sprecher, ab 1946 bereicherte er dann regelmäßig zahlreiche Hörspiele; eine Auswahl der bei der ARD Hörspieldatenbank gelisteten Produktionen findet man hier.

Der 1970 mit dem "Filmband in Gold"1) für "langjähriges und hervorragendes Wirken im deutschen Film" ausgezeichnete Charakterdarsteller Franz Schafheitlin starb am 6. Februar 1980 im Alter von 84 Jahren in Pullach1) bei München. Die letzte Ruhe fand er in einer anonymen Grabstätte (Gräberfeld 421) auf dem Münchener "Waldfriedhof"1).
Der Schauspieler war drei Mal verheiratet, nach zwei gescheiterten Ehen, unter anderem mit einer Theaterautorin, hatte er 1942 Hertha Scheel (1905 – 1996) das Ja-Wort gegeben; aus der Verbindung ging der 1943 geborene Sohn Stefan hervor, der den Lehrerberuf ergriff.*) 

Siehe auch cyranos.ch, Wikipedia, deutsche-biographie.de*)  
*) Quelle: Chrambach, Eva, "Schafheitlin, Franz Erwin Paul" in: Neue Deutsche Biographie 22 (2005,  S. 545-546) Onlinefassung: deutsche-biographie.de
Fremde Links: 1) Wikipedia, 2) filmportal.de, 3) Die Krimihomepage, 4) fernsehserien.de, 5) filmdienst.de
Lizenz Foto Franz Schafheitlin(Urheber: Gregory Harlip): Diese Bild- oder Mediendatei ist gemeinfrei, weil ihre urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist. Dies gilt für die Europäische Union, die Vereinigten Staaten, Australien und alle weiteren Staaten mit einer gesetzlichen Schutzfrist von 70 Jahren nach dem Tod des Urhebers.
   
Filme
Stummfilme / Tonfilme / Fernsehen
Filmografie bei der Internet Movie Database sowie filmportal.de
(Fremde Links: Wikipedia (deutsch/englisch), filmportal.de, geschichtewiki.wien.gv.at, Murnau Stiftung,
felix-bloch-erben.de, Die Krimihomepage, ARD Hörspieldatenbank, fernsehserien.de)
Stummfilme Tonfilme Fernsehen (Auszug)
Hörspielproduktionen (Auszug)
(Fremde Links: ARD-Hörspieldatenbank (mit Datum der Erstausstrahlung), Wikipedia, theatertexte.de)
Produktionen der "Süddeutsche Rundfunk AG" (SÜRAG), Live-Sendungen ohne Aufzeichnung Produktionen nach 1945
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