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Auch die Rolle des gewitzten und liebenswürdigen Onkel Ludwig in der Familienserie "Diese Drombuschs"1) trug ab 1983 zu Stracks enormer Beliebtheit bei, doch absoluter Höhepunkt seiner Bildschirmpräsenz war ohne Zweifel ab 1989 sein katholischer Pfarrer Dr. Dr. Adam Kempfert in "Mit Leib und Seele"1), für die er aus der Erfolgsserie "Ein Fall für zwei" ausgestiegen war. Hier konnte Strack, dessen Leibesfülle zu seinem Markenzeichen wurde, 51 Folgen lang bis 1993 den allseits beliebten und jederzeit Rat wissenden Seelsorger mimen. Unvergessen bleibt auch seine Titelrolle des pensionierten Kriminalbeamten und Weinbergbesitzers Hannes König in der SAT.1-Serie "Der König"1), wo Strack ab 1994 in über 30 Folgen mit unkonventionellen Methoden so manchen kniffligen Fall löste. 1996 spielte der Star in Dieter Wedels fünfteiligen Kriminaldrama "Der Schattenmann"1) den Dr. Hans Möllbach und zuletzt stand er 1998 als Justizsenator in Hartmut Griesmayrs "Honigfalle Verliebt in die Gefahr" neben Agnieszka Wagner und Hannes Jaenicke vor der Kamera. Als Synchronsprecher war Günter Strack ebenfalls aktiv und lieh seine Stimme international bekannten Kollegen wie Edward G. Robinson ("Der kleine Cäsar"1)), Spencer Tracy ("Das siebte Kreuz"1)) und Orson Welles ("Reise der Verdammten"1)). In den US-Fernsehserien "Cannon"2) und "Nero Wolfe" synchronisierte er William Conrad, in dem Asterix-Zeichentrickfilm "Operation Hinkelstein"1) (1989) sprach er in der deutschen Fassung den Obelix.3) Günter Strack, der während seiner Karriere als Schauspieler mehr als 400 Rollen für Film- und Fernsehen gespielt hat, starb am 18. Januar 1999 überraschend mit 69 Jahren in seinem fränkischen Heimatort Münchsteinach an Herzversagen; seine letzte Ruhestätte fand er auf dem dortigen Stadtfriedhof. Strack hinterließ seine Frau Lore, mit der er seit über 40 Jahren verheiratet war, sowie seinen Sohn Michael und Tochter Susanne. Bereits 1997 hatte Strack einen Schlaganfall erlitten und drei Wochen im künstlichen Koma gelegen, sich aber zusehends wieder erholt. Günter Strack war bekannt für seinen Humor, seine Bescheidenheit und seine positive Einstellung zum Leben; er liebte einen guten Tropfen und unübersehbar gutes Essen. Seine Erinnerungen veröffentlichte der Schauspieler 1996 unter dem Titel "Das Leben positiv gestalten. Ein Stück vom Glück" und sagt darin über sich "Ich glaube, ich zähle zu den glücklichen Menschen. Meine Familie, mein Beruf, das Leben überhaupt und der Wein alles ist gut. Davon will ich erzählen, auch von Traurigem ohne Leid wüsste man die schönen Tage nicht zu schätzen." In Erinnerung an Strack wurde 2000 der "Günter-Strack-Fernsehpreis"1) ins Leben gerufen.3) |
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Link: 1) Wikipedia, 2) Beschreibung innerhalb dieser HP Quelle: 3) Wikipedia |
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| Siehe auch die Fanseite www.guenterstrack.de sowie Wikipedia, www.prisma-online.de Filmografie bei www.imdb.de |
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