| Will Dohm | ||||
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Will (Wilhelm) Dohm wurde am 8. April 1897 als Sohn eines
Postbeamten in Köln-Delbrück geboren, besuchte in Köln die
Volksschule und das Gymnasium. Als junger Mann schon kurz nach dem
Abitur während des 1. Weltkrieges zum Kriegsdienst
verpflichtet, diente er als Leutnant bei der
Infanterie. Nach 1918 arbeitete er zunächst als
Bankangestellter in Dresden,
ließ sich aber in seiner Freizeit von dem dortigen
Oberspielleiter Georg Kiesau1)
(1881 1940) zum Schauspieler ausbilden. Sein
Bühnendebüt gab der aufstrebende Schauspieler am Stadttheater in Mühlhausen (Thüringen),
weitere Stationen wurden unter anderem Aachen, Köln und Stuttgart. Seine größten
Theatererfolge feierte Dohm dann ab Mitte der 1920er Jahre auf der
Bühne der "Münchner Kammerspiele", der er zeitlebens
verbunden blieb.
Etwa zur gleichen Zeit kam Will Dohm zu dem noch stummen Film und war erstmals mit der
Rolle eines russischen Kapitäns in dem Kriegsdrama "Kreuzer Emden" (1926)
auf der Leinwand zu sehen, eine Figur, die er 1932 auch in der Tonfilmversion2)
verkörperte. Es folgten Auftritte mit kleineren Parts in
den Filmen "Waterloo" (1928), "Bruder Bernhard" (1929)
und "Spuren im Schnee" (1929), doch erst in den 1930er Jahren
avancierte der Schauspieler im Tonfilm mit prägnanten, meist komischen
Rollen zum Publikumsliebling. So erlebte man ihn beispielsweise als
Protagonist in
"Peter Voss, der Millionendieb"2) (1932),
zeigte sich in Produktionen wie "Der
Tunnel"2) (1933), "Barcarole"3) (1935) oder "Donogoo
Tonka, die geheimnisvolle Stadt"3) (1936).
Man sah ihn zusammen mit Hilde Körber in der
Literaturverfilmung "Maria, die Magd"3) (1936),
in dem Historienstreifen "Der
Alte Fritz"3) (1936) mimte er den Baron Warkotsch, in
"Versprich mir nichts!" (1937) den Konsul Brenkow. Zusammen
mit Heinz Rühmann stand er als Privatdetektiv van Gaalen für
die
Krimikomödie "Nanu, Sie kennen Korff noch nicht?"2) (1938) vor
der Kamera, im gleichen Jahr als Theaterdirektor Pomponille an der
Seite von Gustaf Gründgens in der operettenhaften Historienverfilmung "Tanz auf dem Vulkan"2) (1938). In München Ramersdorf-Perlach erinnert der "Will-Dohm-Weg" an den einst so beliebten Mimen. |
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Link: 1) www.staatsschauspiel-dresden.de, 2) Wikipedia, 3) Murnau Stiftung, 4) Kurzportrait innerhalb dieser HP Quelle: 5) www.film-zeit.de |
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Siehe auch Wikipedia,
www.cyranos.ch,
www.film-zeit.de Foto bei film.virtual-history.com |
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