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Siegfried Lowitz wurde am 22. September 1914 als Siegfried Wodo-Lowitz in Berlin geboren;
als er erst sechs Jahre alt war, verstarb seine
Mutter und der Junge wurde vom Vater in Mainz erzogen. Schon früh
interessierte er sich für das Theater, spielte bei Laienbühnen und
absolvierte später eine
Schauspielerausbildung in Frankfurt a.M., wo er auch sein Theaterdebüt
gab; Weitere Engagements führten ihn nach Mainz, Breslau sowie nach Gießen und
schnell profilierte er sich als Charakterdarsteller. 1941 wurde Lowitz als
Grenadier ins Schützenregiment 6 der 7. Panzerdivision eingezogen,
kämpfte an der Ostfront und in Frankreich, wurde dann 1943 wegen einer
Verletzung, die er sich bei einem Motorradunfall zugezogen hatte, als Soldat
entlassen Nach Kriegsende spielte Lowitz zunächst Kabarett, stand dann bei Heinz Hilpert am Deutschen Theater in Göttingen auf der Bühne und gehörte zwischen 1952 und 1956 bzw. 1962 und 1968 zum Ensemble der Münchener Kammerspiele. Danach war er als freischaffender Schauspieler tätig, blieb dem Theater aber mit vielen Gastrollen an verschiedenen Häusern verbunden. Zum Film Kam Lowitz Anfang der 1950er Jahre, nach ersten winzigen Nebenrollen wie 1953 in "Meines Vaters Pferde" folgten größere Parts und Lowitz profilierte sich als verlässlicher Darsteller auf der Leinwand. Bereits in den 50er und 60er Jahren jagte er im Film als Kommissar den Ganoven hinterher, eine Rolle die ihn später als "der Alte" berühmt machen sollte und fest mit seinem Namen verbunden bleibt. So war Lowitz schon 1956 in "Das Sonntagskind" der Kriminalinspektor, 1958 spielte er in "Gestehen Sie, Dr. Corda!" und "Es geschah am helllichten Tag"1) den Inspektor Guggitz bzw. Heinzi. In dem Wallace-Streifen "Der Frosch mit der Maske"1) versuchte er 1959 als Kommissar Elk den Mörder zur Strecke zu bringen und 1961 war er in "Der Fälscher von London"1) schon zum Oberinspektor aufgestiegen.
Aber auch nach seinem Abschied vom "Alten" blieb Lowitz allerdings nun als Ganove dem Krimi treu: in der 170. "Derrick"-Folge (Eine Art Mord) spielte er 1988 einen Verbrecher, der nach langen Jahren der Haft entlassen wird, und sich auf die Suche nach der Beute begibt. Danach widmete sich Lowitz mehr seinem Privatleben oder spielte Theater wie 1988 den Al Lewis in Neil Simons "Sonny-Boys" am Theater in der Josefstadt. Nur selten übernahm er noch Aufgaben für das Fernsehen, letztmalig sahen ihn die Zuschauer 1997 in der Kultkomödie "Mein Freund Harvey" sowie 1998 als Gast von Alfred Biolek in dessen Talkshow "Boulevard Bio".
Siegfried Lowitz, der seit 1952 mit Marianne Probst verheiratet war, starb am 27. Juni 1999
im Alter von 84 Jahren in einem Münchener Klinikum; vier Wochen zuvor hatte er sich
bei einem Sturz aus einem Sessel einen doppelten Oberschenkelhalsbruch
zugezogen, darüber hinaus litt er seit einigen Jahren an Anämie. In erster Ehe war der Schauspieler nach dem Krieg mit Elisabeth Felber
verheiratet gewesen. |
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| Link: 1) Wikipedia, 2) Beschreibung bzw. Kurzportrait innerhalb dieser HP | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Siehe auch Wikipedia | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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