Mit dem Mehrteiler "Es ist soweit" griff das deutsche Fernsehen
1960 zum zweiten Mal ein Drehbuch des britischen Krimi-Autors
Francis Durbridge1)
(1912 – 1998) auf; das Original-Drehbuch "A Time Of Day"
war bereits 1957 erfolgreich von der BBC umgesetzt worden. Die Fernsehmacher
in Deutschland hatten schon Anfang Oktober 1959 mit dem auf sechs Folgen
ausgelegten Durbridge-Krimi "Der
Andere"2) sehr gute Zuschauerkritiken erhalten, sorgten
nun mit "Es ist soweit", der Geschichte einer undurchsichtigen Kindesentführung,
erneut für Spannung in den heimischen Wohnzimmern. Es war der Beginn einer
Reihe von Quotenrennern im noch jungen bundesdeutschen Fernsehen, die mit
weiteren Mehrteilern aus der Feder des Krimi-Spezialisten Durbridge sowie populären
Darstellern jener Jahre äußerst erfolgreich fortgeführt wurde und in die
TV-Geschichte als "Straßenfeger" eingingen. Man denke nur an den
legendären Krimi-Klassiker "Das Halstuch"2) (1962),
der mit einer Sehbeteiligung von fast 90 Prozent alle Rekorde brach, an
Mini-Serien wie "Tim Frazer"2) (1963), "Die
Schlüssel"2) (1965) oder "Melissa"2) (1966).
Auch für "Es ist soweit" hatte man wieder hochkarätige
Schauspieler vor die Kamera geholt, die für eine hohe Sehbeteiligung
garantieren sollten. Als Hauptdarsteller konnten Jürgen Goslar, Siegfried Lowitz, Peter Pasetti
und Eva-Ingeborg Scholz gewonnen werden, die nun ab 21. Oktober 1960 sechs
Abende lang das Publikum in Atem hielten. Die auf rund 40 Minuten ausgelegten
Episoden liefen bis 7. November in kurzen Abständen und fanden enormes
Zuschauerinteresse. Auch wenn es in jener Zeit nur ein Fernsehprogramm gab,
schmälert dies nicht den Erfolg, den der Mehrteiler mit rund 80 Prozent
Sehbeteiligung verzeichnen konnte.
Im Gegensatz zur hauptsächlich im Studio gedrehten Produktion von "Der
Andere" lockerten diesmal Außenaufnahmen in England die Szenen
wesentlich mehr auf. Regisseur Hans Quest2)
(1915 1997), der zwei Jahre später mit seiner Inszenierung von
"Das Halstuch" Furore machen sollte, setzte nun auf mehr Tempo. Marianne de Barde
hatte wieder für die Übersetzung des Originaldrehbuchs gesorgt, Peter Thomas
zeichnete für den schwungvollen Soundtrack verantwortlich. Im Mittelpunkt der
packenden Story steht die mysteriöse Entführung der zehnjährigen Janet, Tochter eines englischen Atomforschers,
die plötzlich auf dem Weg zur Schule verschwindet und damit der Polizei
Rätsel aufgibt. Auf eigene Faust versuchen die verzweifelten Eltern hinter dem
Rücken von Scotland Yard mit Hilfe eines befreundeten Rechtsanwaltes Licht in
das Dunkel zu bringen, stoßen auf Ungereimtheiten und zwielichtige Gestalten
Der Inhalt der einzelnen Folgen (Quelle: Die
Krimihomepage mit weiteren zusätzlichen Infos):
Folge 1 (Erstausstrahlung 21.10.1960)
Die Ehe zwischen Clive Freeman (Jürgen Goslar) und seiner Frau
Lucy (Eva-Ingeborg Scholz) ist nicht mehr die beste. Seit Clive seinen
Job beim staatlichen Forschungsinstitut Freescott aufgegeben und sich selbständig gemacht hat,
ist er noch seltener zu Hause. Als Clive und Lucy schließlich mit ihrem gemeinsamen
Freund, dem Rechtsanwalt Dr. Hudson (Peter Passeti) über Scheidung reden, verschwindet
ihre Tochter Janet (Gaby Jaeger). Die Entführer melden sich zunächst nicht,
doch dann erhält Hudson den Anruf eines gewissen Mr. Pelford, der Fotograf ist.
Er richtet ihm aus, er solle den Freemans ausrichten, in Lucys Schreibheft nachzusehen.
Tatsächlich bringt Inspektor Kenton (Siegfried Lowitz) abends das Heft.
Man hat es im Wald gefunden. Gemeinsam mit der Lehrerin Calthorpe (Inge Egger) gelingt es,
eine geheime Botschaft zu entdecken.
Folge 2 (Erstausstrahlung 24.10.1960)
Die Lehrerin Miss Calthorpe (Inge Egger) holt im Hause Freeman
eine Puppe ab, die sich Janet ausgeborgt hatte. Der Name der Puppe ist
"Mr. Nelson". Genauso heißt ein Unbekannter, den die
Polizei sucht. Inspektor Kenton (Siegfried Lowitz) überredet Lucy, den Photographen
Pelford (Karl Lieffen) aufzusuchen, der offenbar ein Mittelsmann ist.
Dieser verschafft ihr ein Telefongespräch mit Lucy und eröffnet ihr, dass
die Entführer kein Lösegeld wollen. Verschreckt erzählt Lucy weder ihrem Mann
noch dem Inspektor, was tatsächlich in dem Fotoatelier vorgefallen ist.
Wenig später bricht sie ihr Schweigen gegenüber ihrem Mann. Dieser soll sich am Abend, wenn es dunkel ist, mit einem
"Freund" Pelfords treffen, der weitere Instruktionen hat.
Folge 3 (Erstausstrahlung 28.10.1960)
Die Entführer schicken einen gewissen Mister Nelson in Clives Haus.
Bedingung: Clive ist allein im Haus. Doch dieser bittet seinen Freund Hudson (Peter Passetti)
sich im Haus zu verstecken. Als Nelson Hudson Anwesenheit bemerkt,
kommt es zu einem Handgemenge, bei dem Nelson von einem Schuss getroffen wird.
Hudson untersucht den Mann und stellt dessen Tod fest. Gemeinsam schaffen Clive und Laurence
die Leiche weg in den Wald. Der Zahnarzt Dr. Stevens (Hanns Ernst Jäger) hatte Lucys Nachbarin
Lady Barstow (Fita Benkhoff) den Photographen Pelford empfohlen.
Grund genug für Clive, sich diesen Zahnarzt einmal aus der Nähe anzusehen, da er außerdem Nelson als Patient gehabt haben
soll.
Folge 4 (Erstausstrahlung 31.10.1960)
Clive hat sich in der Praxis Dr. Stevens' die Adresse von
Mr. Nelson aneignen können. Als er und Lucy bei dem abgelegenen Cottage ankommen,
finden Sie ein Lebenszeichen Janets: ihr Hut liegt in der Wiese. Voller Erwartung
betritt Clive alleine das einsame Haus. Doch anstatt seine Tochter zu finden,
stolpert er über die Leiche Ruth Calthorphes (Inge Egger). Als Clive schließlich Scotland Yard
benachrichtigen will, ereilt ihn ein Anruf Pelfords. Die beiden treffen sich in einem
Restaurant, wo Clive erfährt, warum seine Tochter entführt wurde und was die Gegenleistung für deren Freilassung sein
soll.
Folge 5 (Erstausstrahlung 04.11.1960)
Inspektor Kenton zeigt Lucy einen Brief. Lucy identifiziert
die Schrift als jene ihres Gatten Clive. Der Brief fand sich in der
Handtasche der ermordeten Lehrerin Calthorpe und war auch an sie gerichtet.
Dem Brief nach sieht es so aus, als ob Clive und die Lehrerin ein Verhältnis gehabt hätten.
Für Kenton muss es nun so aussehen, als ob Clive mit den Kidnappern gemeinsame Sache macht.
Doch Clive, der unschuldig ist, hat beschlossen, Pelfords Forderungen nachzugehen,
damit seine Tochter frei kommt. Er will sich in ein Flugzeug nach Hamburg
setzen, um dort Pelfords Komplizen zu treffen, die ihn nach Prag bringen sollen.
Pelford selbst ahnt nicht, dass die Polizei ihn überwacht.
Folge 6 (Erstausstrahlung 07.11.1960)
Pelford kann am Londoner Flughafen festgenommen werden. Doch zum
Unglück der Polizei schweigt er wie ein Grab. Als die Entführer von der Verhaftung
Wind bekommen, holen Sie Janet, die schon im Zug zu ihrer Mutter unterwegs war,
wieder zurück in ihr Versteck. Gangster Lomax (Benno Sterzenbach) kann nicht ahnen,
dass Mr. Wilde (Kurt Waitzmann) von Scotland Yard und seine Leute dieses
Versteck schon lange Zeit überwachen. Clive Freeman hat indessen mit Dr. Stevens vereinbart,
weiterhin bereit zu sein, ins Ausland zu gehen, wenn Janet frei kommt.
Sowohl Stevens als auch Freeman stehen zu ihrem Wort, doch dann
kann die Polizei das Schlimmste verhindern. Im Hause der Freemans kommt
es schließlich zum fulminanten Finale und zur überraschenden Auflösung.
Der Roman "A Time Of Day", den Durbridge wie immer nach seinem Drehbuch
schrieb, erschien 1959 in England und 1961 in Deutschland.
Dass sich Durbridge wie auf der Krimihomepage
erwähnt "an einem wahren Fall, dem Entführungsfall Peugeot, bei dem
auch ein Kind entführt wurde, um den Vater zu einer verbrecherischen
Gegenleistung zu zwingen" orientierte, erscheint zweifelhaft. Die
Kindesentführung des vierjährige Eric Peugeot, Sohn des Pariser Auto-Millionärs Raymond Peugeot,
fand erst am 12. April 1960 statt. Die Entführer fordern die für den wohlhabenden
Vater geradezu lächerliche Summe von 35.000 Dollar. Peugeot
zahlt, sein Sohn kehrt unbeschadet nach Hause zurück.
Die Erpresser werden 1962 festgenommen und zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt.
(Quelle: www.spiegel.de)
Der legendäre Durbridge-Krimi ist inzwischen (zusammen mit "Der
Andere") in der Reihe "Straßenfeger" auf DVD erhältlich
(Straßenfeger 01: Der Andere/Es ist soweit). Für die DVD-Veröffentlichung
von "ARD Video" wurden die alten Filmaufnahmen höchst aufwendig und mit großer Akribie
digital restauriert. Neben den beiden Filmklassikern von Francis Durbridge enthält die DVD umfangreiches
und sehr informatives Bonus-Material, so die Kurzdokumentation
"Straßenfeger Das Phänomen", ein Interview mit den Schauspielern
Sigurd Fitzek (Darsteller in "Der Andere") und Eva-Ingeborg Scholz
sowie die Doku "TV Juwelen Die Straßenfeger im neuen Glanz".
Siehe auch Die
Krimihomepage,
www.bamby.de
Weitere Links bei www.wunschliste.de
1) Der Link führt zu Wikipedia
2) Der Link führt zur Beschreibung bzw. zum Kurzportrait innerhalb dieser Webpräsenz
|
Die Akteure:
|
| Jürgen Goslar

|
spielte den Atomwissenschaftler Clive Freeman.
Geboren am 26. März 1927 in Oldenburg.
Kurzportrait
zu Jürgen Goslar innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere
Filme*) mit Jürgen Goslar
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue
(Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
|
| Eva-Ingeborg Scholz

|
spielte Clive Fremans Ehefrau Lucy.
Geboren am 16. Februar 1926 in Berlin.
Kurzportrait
zu Eva-Ingeborg Scholz innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia;
Fotos bei film.virtual-history.com
Weitere Filme*) mit
Eva-Ingeborg Scholz
Foto: Eva-Ingeborg Scholz am 02.09.1985 in dem Tournee-Theaterstück
"Die gelehrten Frauen"
(u.a. mit Uwe Friedrichsen)
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue
(Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
|
| Peter Pasetti
|
spielte den Rechtsanwalt Laurence Hudson.
Geboren am 8. Juli 1916 in München,
gestorben am 23. Mai 1996 in Dießen am Ammersee.
Kurzportrait
zu Peter Pasetti innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia;
Fotos bei film.virtual-history.com
Weitere Filme*) mit
Peter Pasetti
|
| Siegfried Lowitz
|
spielte den Inspektor Kenton.
Geboren am 22. September 1914 als Siegfried Wodolowitz in Berlin,
gestorben am 27. Juni 1999 in München.
Kurzportrait
zu Siegfried Lowitz innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
sowie Siegfried Lowitz- Stiftung für Theater uns Schauspielkunst
Weitere Filme*) mit
Siegfried Lowitz
|
| Kurt Waitzmann
|
spielte den Kommissar Wilde.
Geboren am 30. Januar 1905 als Kurt Friedrich Rudolf Waitzmann in Sandersdorf,
gestorben am 21. Mai 1985 in Berlin.
Kurzportrait
zu Kurt Waitzmann innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere Filme*) mit
Kurt Waitzmann
|
| Inge Egger
|
spielte die Lehrerin Ruth Calthorpe.
Geboren am 27. August 1923 als Ingeborg Gertrud Josefine Egger in Linz (Österreich),
gestorben am 5. September 1976 in Berlin.
Inge Egger absolvierte an einem Mädchenpensionat das
Abitur und machte danach eine Schauspielausbildung am Max Reinhardt-Seminar in Wien.
Mit 22 Jahren, nach ihrem ersten kleinen Auftritt in einem Spielfilm
("Schrammeln", 1944 mit Hans Moser) wurde sie an das Theater in der
Josefstadt engagiert und erhielt einen sechsjährigen Vertrag.
Bekannt und beliebt wurde Inge Egger durch ihr Mitwirken in einer Hauptrolle in dem Streifen
"Fanfaren der Liebe" (Regie: Kurt Hoffmann, 1951) neben Ilse Petri, Dieter Borsche und Georg Thomalla.
Sie spielte in der Folgezeit mit Willy Birgel ("Die Toteninsel", 1955) und in
Musikkomödien mit Peter Alexander und Vico Torriani. Doch Krankheit und
private Niederlagen und eine negative Berichterstattung in den Medien
veranlassten sie, sich von der Leinwand zurück zu ziehen. Inge Egger ging 1956 nach Berlin
und spielte vorläufig nur noch Theater. Einige Nebenrollen 1960 und die Mitwirkung in dem Satirestreifen
"Wir Kellerkinder" hielten ihre Abwendung vom Filmgeschäft nicht mehr auf.
Von 1960 bis 1973 arbeitete Inge Egger als medizinisch-technische Assistentin
beim Berliner Bundesgesundheitsamt. 1976 starb sie in Berlin an einem Krebsleiden.
Quelle: Wikipedia
(Stand Januar 2009)
Fotos bei film.virtual-history.com
Weitere Filme*) mit
Inge Egger
|
| Karl Lieffen
|
spielte den zwielichtigen Fotografen Pelford.
Geboren am 17. Mai 1926 als Karel Frantisek Lifka in Ossegg,
gestorben am 13. Januar 1999 in Starnberg.
Kurzportrait
zu Karl Lieffen innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere Filme*) mit
Karl Lieffen
|
| Annemarie Holtz
|
spielte die Mrs. Denby.
Geboren am 9. März 1899 in Rostock,
gestorben am 26. Juni 1987.
Sie erhielt ihre schauspielerische Ausbildung an der Theaterhochschule
von Louise Dumont. Ihr erstes Engagement führte sie an das Bayerische Staatstheater.
Danach war sie von 1925 bis 1937 am Schauspielhaus in Hamburg beschäftigt.
1938 kam sie nach Berlin an das Staatstheater. Zu dieser Zeit erhielt
sie 39-jährig ihre erste Filmrolle. Sie spielte gute Freundinnen, Mütter und Tanten.
Nach Kriegsende kehrte sie wieder nach Hamburg zurück,
daneben trat sie in München am Jungen Theater und in Berlin am
Schillertheater auf. Annemarie Holtz arbeitete auch für den Hörfunk,
als Synchronsprecherin und für das Fernsehen. Sie war mit dem Schauspieler Ernst Martens
verheiratet.
Quelle: Wikipedia
(Stand Januar 2009)
Weitere Filme*) mit
Annemarie Holtz
|
| Fita Benkhoff
|
spielte die neugierige Nachbarin Lady Barbara Barstow.
Geboren am 1. November 1901 als Frieda Elfriede Benkhoff in Dortmund,
gestorben am 26. Oktober 1967 in München.
Kurzportrait
zu Fita Benkhoff innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia,
www.cyranos.ch
Fotos bei film.virtual-history.com
Weitere Filme*) mit
Fita Benkhoff
|
| Benno Sterzenbach
|
spielte den Gangster Lomax.
Geboren am 3. März 1916 in Osnabrück
gestorben am 13. September 1985 in Feldafing.
Kurzportrait
zu Benno Sterzenbach innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere Filme*) mit
Benno Sterzenbach
|
| Ingeborg Christiansen
|
spielte Schwester Lynn.
Geboren am 12. November 1930 in Hamburg.
Die schauspielerische Karriere von Ingeborg Christiansen begann 1952 im Schleswig-Holsteinischen
Rendsburg, danach ging sie an das Schauspielhaus Hamburg. 1956 bzw. 1957 wirkte sie an den Theatern
in Aachen und Ulm.
Im Film spielte Ingeborg Christiansen, deren Domäne stets das Theater blieb, seit
Anfang der 1950er Jahre sporadisch kleinere Rollen, seit den 1960er Jahren
kamen vereinzelt Aufgaben beim Fernsehen hinzu. Ihre bekannteste Rolle
dürfte wohl die der Johanna Kröger bzw. Filmehefrau von Friedrich Schütter
in dem Quotenrenner "Das Erbe der Guldenburgs" Ende der 1990er Jahre sein.
Zuletzt stand die Schauspielerin als "Oma" in
einer Episode der TV-Serie "Tanja" (1999) vor der Kamera.
Neben Theater, Film und Fernsehen war die Schauspielerin für verschiedenste
Hörspielproduktionen tätig.
Ingeborg Christiansen ist mit dem Theaterregisseur Wolf-Dieter Pahlke
verheiratet.
Quelle: u.a. Glenzdorfs Internationales Film-Lexikon, 1960
Weitere Filme*) mit
Ingeborg Christiansen
|
| Hanns Ernst Jäger
|
spielte den undurchsichtigen Zahnarzt Dr. Robert Stevens.
Geboren am 1. Januar 1910 in Wien,
gestorben am 15. August 1973 in München.
Kurzportrait
zu Hanns Ernst Jäger innerhalb dieser Homepage
Weitere Filme*) mit
Hanns Ernst Jäger
|
| Albert Hehn
|
spielte den Jack Stafford.
Geboren am 17. Dezember 1908 in Lauda,
gestorben am 29. Juli 1983 in Hamburg.
Kurzportrait
zu Albert Hehn innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia;
Fotos bei film.virtual-history.com
Weitere Filme*) mit
Albert Hehn
|
| Ursula Kopp
|
spielte das Hausmädchen Anna.
Ursula Kopps schauspielerische Karriere begann 1958 am Stadttheater in Konstanz,
ein Jahr später wechselte sie nach Celle an das "Schloß-Theater",
1960 ging sie an die Komödie Basel.
Im Film bzw. Fernsehen trat sie nur sporadisch auf.
Quelle: Glenzdorfs Internationales Film-Lexikon, 1960
Weitere Filme*) mit
Ursula Kopp
|
| Rolf Weih
|
spielte Kommissar Wildes Assistenten.
Geboren am 8. Februar 1906 in Barmen,
gestorben am 15. August 1969 in Frankfurt am Main.
Der Sohn eines Sanitätsrats absolvierte nach seinem
Schulabschluss am Gymnasium eine kaufmännische Lehre.
Er war anschließend in verschiedenen Branchen tätig, unter anderem
als Ingenieur bei Siemens & Halske in Berlin.
Weih versuchte sich in dieser Zeit aber auch als Amateurzauberer beim
Varieté sowie als Kabarettist. Dabei gelangte er bis Hamburg und Paris.
1927 erhielt er für drei Jahre ein Engagement am Rose-Theater in Berlin.
1930 kam er auch zu seinen ersten kleinen Filmrollen.
Erst jetzt nahm Weih Schauspielunterricht und trat als Operetten-Buffo auf
verschiedenen Provinzbühnen auf. 1936 holte ihn die UFA aus Görlitz für den Film
"Männer vor der Ehe" vor die Kamera. Weih wurde nun vor allem Filmschauspieler,
der vorwiegend als Liebhaber mit komödiantischer Note eingesetzt wurde, zum Beispiel in
"Der Gouverneur" (1939) als Partner von Hannelore Schroth. In
"Lauter Liebe" (1940) gab er auch eine Gesangseinlage.
Später war Weih ein vielbeschäftigter Nebendarsteller, der auch noch in den 50er Jahren in
zahlreichen Heimatfilmen mitwirkte. Aus gesundheitlichen Gründen musste er seine
berufliche Tätigkeit ab 1961 einschränken. Er war mit der Tänzerin Ira Kraut verheiratet
und Vater von zwei Kindern.
Weih starb nach einem Herzanfall und wurde auf dem Berliner Friedhof Wilmersdorf beigesetzt.
Quelle: Wikipedia
(Stand Januar 2009)
Siehe auch www.cyranos.ch;
Fotos bei film.virtual-history.com
Weitere Filme*) mit
Rolf Weih
|
| Gaby Jaeger
|
spielte das entführte Mädchen Janet Freeman.
Weitere Filme*) mit
Gaby Jaeger
|
|