Der Andere
Auf der Kinoleinwand hatten ab Ende der 1950er Jahre etliche Wallace-Krimis Hochkonjunktur, in denen Mörder und Ermittler durchs nebelverhangene England schlichen. Auch im noch jungen Medium Fernsehen setzte man auf die Karte "spannungsgeladene Unterhaltung" und so produzierte der Norddeutsche Rundfunk (NDR) den auf sechs Folgen zu je rund 35 Minuten ausgelegten Mehrteiler "Der Andere" (1959) nach einem Drehbuch des britischen Krimi-Autors Francis Durbridge1) (1912 – 1998). Damit begann eine Reihe von Quotenrennern im bundesdeutschen Fernsehen, die mit weiteren Mehrteilern aus der Feder des Krimi-Spezialisten sowie populären Darstellern jener Jahre äußerst erfolgreich fortgesetzt wurde und in die TV-Geschichte als "Straßenfeger" eingingen. Man denke nur an den Krimi-Klassiker "Das Halstuch"2) (1962), der mit einer Sehbeteiligung von fast 90 Prozent alle Rekorde brach, an Mini-Serien wie "Tim Frazer"2) (1963), "Die Schlüssel"2) (1965) oder "Melissa"2) (1966).
Auch wenn die erste Verfilmung nach dem Originaldrehbuch "The Other Man" von Francis Durbridge beim deutschen Publikum noch eher verhalten aufgenommen wurde – vor allem aus heutiger Sicht wirkt die szenische Umsetzung eher langatmig und bieder – so darf diese frühe Produktion in der Historie der "Straßenfeger" nicht fehlen. Marianne de Barde hatte das Drehbuch ins Deutsche übersetzt, unter der Regie von Joachim Hoene agierten bekannte Schauspieler, allen voran Albert Lieven, der sich noch in weiteren Durbridge-Klassikern einen Namen als zwielichtiger Protagonist machte. Die Musik stammte von Siegfried Franz1) (1913 – 1998), der für die musikalische Untermalung von so erfolgreichen Kinostreifen wie "Canaris" (1954), "Dr. Crippen lebt" (1958) und "Der Arzt von Stalingrad" (1958) gesorgt hatte, später Fernsehserien wie "Cliff Dexter" (1966), "Dem Täter auf der Spur" (1967) oder "Percy Stuart" (1969) seinen musikalischen Stempel aufdrückte. Das Fernsehmagazin "Funk Uhr" schrieb wenige Jahre nach der Erstausstrahlung unter anderem "Trotz überragender schauspielerischer Leistungen blieb ein nachhaltiges Echo aus." (Funk Uhr 2/1963, S. 6)
 
Die Story spielt in dem britischen Städtchen Medlow, in dem der angesehene David Henderson (Albert Lieven) am elitären Rockingham College als Lehrer unterrichtet. Als eines Tages auf einem Hausboot die Leiche eines unbekannten Italieners gefunden wird, bringt man Henderson mit dem mysteriösen Mord in Verbindung. Er streitet zwar alles ab, verstrickt sich jedoch zunehmend in Widersprüche …
 
Im folgenden die Inhaltsangabe (Quelle: Die Krimihomepage, mit vielen weiteren Infos zu dem Mehrteiler):

Erster Teil (Erstausstrahlung: 05.10.1959)
Auf dem Hausboot "High Tor" in der kleinen englischen Internatstadt Medlow wird eine männliche Leiche gefunden, deren Gesicht mit einem Pistolengriff zertrümmert wurde. Die polizeilichen Ermittlungen unter der Leitung von Inspektor Ford (Wolf Freés) und dessen Assistent Sergeant Broderick (Heinz Klingenberg) ergeben, dass es sich dabei um den aus Venedig stammenden Wissenschafter Paolo Rocello handelt. Die erste Spur führt zu Katherine Walters (Ingeborg Körner), die Nichte des örtlichen Arztes Dr. Sheldon (Helmuth Rudolph). Sie hatte am Tag des Mordes ein Boot gemietet und beobachtet, wie ein Mann das Hausboot verlassen hat. Einen Tag später erkennt Katherine den Unbekannten in dem allseits beliebten und geschätzten Lehrer David Henderson (Albert Lieven) wieder, der allerdings jede Schuld von sich weist.
Zweiter Teil (Erstausstrahlung: 07.10.1959)
Inspektor Ford kann nicht glauben, dass David Henderson, der Förderer seines Sohnes Roger (Andreas v. d. Meden), mit dem Mordfall zu tun hat, zumal dieser weiterhin jede Schuld von sich weist. Der Besitzer des Hausbootes, auf dem die Leiche gefunden wurde, Mister Cooper (Michael Rittermann) ist weiterhin spurlos verschwunden. Früh morgens taucht ein gewisser Ralph Merson (Hans Zesch-Ballot) in der Wohnung des Inspektors auf um diesem mitzuteilen, dass er sich in der Tatnacht bei einer gewissen Billie Reynolds (Marianne Wischmann) aufgehalten hat. Beim Frischeluftholen konnten die beiden schließlich einen mysteriösen Vorgang beobachten: zwei Männer haben einen Mann auf das Hausboot "High Tor" getragen. Wenig später erscheint die Zeugin Billie Reynolds bei dem Lehrer David Henderson und teilt ihm mit, dass sie ihn als einen der beiden Männer erkannt hat.
Dritter Teil (Erstausstrahlung: 09.10.1959)
Der Journalist Robin Craven (Sigurd Fitzek) publiziert im Daily Dispatch einen Artikel, in dem er geheime Informationen über den ermordeten Italiener Rocello preisgibt. Unter anderem schreibt er, dass der Tote ein Freund des Grafen Paragi war und im zweiten Weltkrieg als Froschmann die ersten Unterseeboote gesteuert hat. Als Ford Craven ins Kreuzverhör nimmt, zeigt dieser ihm einen Zettel mit einem Taucher, den ihm jemand anonym zugeschickt hat. Handschriftlich ist darauf "Portrait R. 1943" vermerkt. Ford stellt fest, dass die Handschrift mit der David Hendersons identisch ist. Chris Reynolds (Jochen Rathmann) meldet indessen seine Schwester Billie als vermisst. Noch kann Ford nicht wissen, dass David Henderson der letzte Besucher der jungen Dame war.
Vierter Teil (Erstausstrahlung: 12.10.1959)
In der Nähe ihres Hausbootes wird Billie Reynolds tot aus dem Fluss geborgen. Den entscheidenden Hinweis, wo sich die Leiche befindet, lieferte Ralph Merson, der einen anonymen Brief mit einem der Ohrringe des Mädchens erhielt. Der zweite Ohrring befinde sich, so der unbekannte Schreiber, an der Flussbiegung. Ford verdächtigt zunächst Henderson als Verfasser, doch dieser streitet es ab, ist aber um so schockierter, als er von Billies Tod erfährt. In einem Gespräch mit Katherine Walters versucht Henderson die junge Dame davon zu überzeugen, dass er es nicht gewesen sei, der vom Hausboot mit dem Toten kam. Um jeden Preis versucht Henderson herauszubekommen, wie Billie ermordet wurde. Dr. Sheldon darf ihm darüber aber keine Auskunft geben und beruft sich auf seine Schweigepflicht. Als Henderson nach Hause kommt hat er Besuch: den ungehobelten Bruder der Ermordeten Billie Reynolds, der ihm eine Freundschaft mit Billie unterstellt. Diese Information, mit der er den Lehrer erpressen will, bezieht er aus dem Tagebuch der Toten. Indessen trifft Maria Rocello (Esther Queil), die Schwester des Ermordeten Rocello in Medlow ein und sucht Henderson auf.
Fünfter Teil (Erstausstrahlung: 14.10.1959)
Henderson zeigt Maria Rocello ein Fotoalbum mit Fotos ihres toten Bruders aus Italien. Auf verschiedenen Bildern kann Maria Verwandte identifizieren. Henderson sagt, er musste überprüfen, ob es sich bei ihr tatsächlich um Maria Rocello handle. Er legt der Italienerin nahe, unbedingt nach Italien zurück zu fliegen, da sie in Medlow in höchster Gefahr sei. Maria nimmt diesen Rat ernst. Ford erhält indessen die Bestätigung des Graphologen, dass Henderson den Brief an Ralph Merson mit dem Ohrring Billie Reynolds' nicht geschrieben hat. Wenig später erhält Ford einen Anruf seines ehemaligen Kollegen Harry Vincent (Manfred Inger), der wegen eines Herzproblems vor längerer Zeit den Dienst quittierte. Er bittet um eine Unterredung mit dem Inspektor. In der Zwischenzeit kommt Billie Reynolds' Tagebuch in David Hendersons Hände. Sie schreibt darin mehrmals über einen Mann, den sie "R" nennt und der ihr nicht geheuer vorkommt. Für Henderson ist dieser Mann ihr Mörder.
Sechster Teil (Erstausstrahlung: 16.10.1959)
Harry Vincent eröffnet Inspektor Ford, dass er nicht pensioniert, sondern zur Spionageabwehr abkommandiert wurde. Er eröffnet seinem ehemaligen Kollegen, dass der Tote auf dem Hausboot nicht der Italiener Rocello war, sondern ein Mann, der bei einem Unfall eines natürlichen Todes starb. Da Rocello an einem Geheimprojekt arbeitete, dass auch für die gegnerische Seite interessant ist, war es besser es so aussehen zu lassen, als ob Rocello tot sei. In Wirklichkeit hält er sich jedoch in Kanada auf. Harry Vincent stellt Inspektor Ford einen Kollegen vor, der in Geheimdienstkreisen "Der Andere" genannt wird. Dieser Mann ist in Medlow jenem feindlichen Agenten auf der Spur, der in Billie Reynolds' Tagebuch "R" genannt wird. Dem gefährlichen Spion wird schließlich eine Falle gestellt, in die er auch prompt hinein tappt.
 
Das Spiel selbst wirkte in der Handlung stellenweise zwar recht konstruiert und ließ auch verschiedene Fragen offen, aber das Unwahrscheinliche und der scheinbar sinnlose Umweg gehören nun einmal zu den Bestandteilen jeder Kriminal-Unterhaltung. Regisseur Joachim Hoene, der für den dramatischen Schlusseffekt jeder Folge sorgte, ließ das Spiel in einer relativ nüchternen Atmosphäre abrollen, wohl auch deshalb, weil das geheimnisvolle, typische Halbdunkel gruselerregender Kriminalfilme auf dem Bildschirm nie recht zu befriedigen vermag. Er holte sich die Stimmung aus dem Spiel der Gesichter, die undurchdringlich, empört oder lächelnd des Rätsels Lösung zwischen sich hin und her zu spielen schienen. Albert Lieven hielt seine schillernde Rolle bis zum Schluss überzeugend durch. Sein Gegenspieler, der penetrant näselnde Inspektor Ford Wolfgang Frees, brachte einen neuen, einprägsamen Typ in die Reihe der schon von anderen Fernsehspielen her bekannten Gesichter. (Quelle: Die Krimihomepage)

Seit 1952 schrieb Durbridge jährlich ein Drehbuch für die BBC, in Großbritannien war der Mehrteiler "The Other Man" nach dem Drehbuch von Francis Durbridge bereits 1956 mit Tony Britton3) als verdächtigem Internatslehrer David Henderson verfilmt worden. Eine italienische Version (fünf Teile zu je 50 Minuten) wurde 1972 mit dem Titel "Lungo il fiume e sull'acqua" von Regisseur Alberto Negrin realisiert, Sergio Fantoni spielte die Figur des David Henderson.
Die Originalausgabe des Romans erschien 1958, vier Jahre später dann die deutsche Fassung "Der Andere" beim Verlag "Goldmann". Der legendäre Mehrteiler "Der Andere" ist inzwischen (zusammen mit "Es ist soweit") in der Reihe "Straßenfeger" auf DVD erhältlich (Straßenfeger 01: Der Andere/Es ist soweit).
Für die DVD-Veröffentlichung von "ARD Video" wurden die alten Filmaufnahmen höchst aufwendig und mit großer Akribie digital restauriert. Neben den beiden Filmklassikern von Francis Durbridge enthält die DVD umfangreiches und sehr informatives Bonus-Material, so die Kurzdokumentation "Straßenfeger – Das Phänomen", ein Interview mit den Schauspielern Sigurd Fitzek  und Eva-Ingeborg Scholz (Hauptdarstellerin in "Es ist soweit") sowie die Doku "TV Juwelen – Die Straßenfeger im neuen Glanz".

Siehe auch Die Krimihomepage, www.bamby.de
Weitere Links bei www.wunschliste.de

1) Der Link führt zu Wikipedia
2) Der Link führt zur Beschreibung innerhalb dieser Webpräsenz
3) Der Link führt zur englischsprachigen Wikipedia

Die Akteure:
Wolf Freés … spielte den ermittelnden Detective-Inspector Mike Ford.
 
Geboren am 8. Oktober 1909 in Potsdam,
über ein eventuelles Todesdatum ist nichts bekannt.
  
Wolf (Wolfgang) Frées, der auch unter dem Namen Wolfgang Müller-Frées auftrat, hatte sich bei Leopold Jessner in Berlin zum Schauspieler ausbilden lassen; sein Bühnendebüt gab er zur Spielzeit 1929/30 in Königsberg am Landestheater für Ost- und Westpreußen, danach blieb Frées ohne festes Engagement obwohl er 1929 den "Reinhardt-Preis" für junge Schauspieler" erhalten hatte. Ab 1935 trat er als Gast am Städtischen Schauspielhaus in Essen auf, war jedoch wegen seiner jüdischen Ehefrau Repressalien ausgesetzt und konnte bis zum 30. Juni 1936 nur noch mit einer Sondergenehmigung spielen; wenig später erfolgte der Ausschluss aus der Reichstheaterkammer.
Noch vor Ausbruch des Krieges emigrierte der Schauspieler nach Großbritannien, stand dort (und auch in Amerika) vor allem in den 50er und 60er Jahren mit Nebenrollen für verschiedene Kino- und Fernsehproduktionen vor der Kamera.
In Deutschland spielte Frées nach dem Krieg hauptsächlich wieder Theater, war beispielsweise im März 1966 in Berlin unter der Regie von Konrad Wagner in Harald Bratts "Die Nacht zum Westen" zu erleben.
(Quelle: Handbuch des deutschsprachigen Exiltheaters 1933–1945, K.G.Saur Verlag, 1999)
 

Weitere Filme*) mit Wolf Frées
Heinz Klingenberg … spielte den Detective-Sergeant Robert Broderick.
 
Geboren am 6. April 1905 als Heinrich August Klingenberg (gen. Westerhaus) in Bielefeld,
gestorben am 12. September 1959 in Schweinfurt.
 
Bevor Heinz Klingenberg sich für den Beruf des Schauspielers entschied, hatte er Philosophie studiert; dann nahm er Unterricht bei dem Hofschauspieler Fritz Basil. Sein Bühnendebüt gab Klingenberg 1927 in Wuppertal, kam dann über verschiedene Städte in den 1930er Jahren nach Berlin an das Deutsche Theater, spielte auch am Schillertheater und an der Volksbühne und machte sich als Charakterdarsteller einen Namen.
 
Erste Erfahrungen vor der Kamera hatte er mit einer kleinen Rolle in dem Streifen "Frau Lehmanns Töchter" (1932) an der Seite von Hertha Thiele (1908 – 1984) sammeln können. Wenig später wurde Hertha Thiele1) seine Ehefrau.
Eher unregelmäßig folgten Aufgaben in Produktionen wie "Die Herrin von Atlantis" (1932), "Zwischen Himmel und Erde" (1934) oder während der Kriegsjahre in "Die Große Nummer" (1943) und "Die Degenhardts" (1944). Seine Titelrolle in dem NS-Propagandastreifen "S.A.-Mann Brand" (1933) hatte die Trennung von seiner Frau zur Folge, die Ehe wurde 1936 geschieden.
Eine große Filmkarriere war dem Theatermann Klingenberg nicht beschieden, auch im deutschen Nachkriegsfilm war er nur sporadisch mit Nebenrollen zu sehen. So etwa in "Schicksal aus zweiter Hand" (1949), "Die Ehe des Dr. med. Danwitz" (1956) oder "Dr. Crippen lebt" (1958). Der TV-Mehrteiler "Der Andere" (1959) war seine letzte Arbeit vor der Kamera, noch vor Ausstrahlung erlag Klingenberg mit nur 54 Jahren den Folgen eines Autounfalls.
 
Heinz Klingenberg war auch als Synchronsprecher gefragt und arbeitete für das Hörspiel.

Siehe auch Wikipedia, www.cyranos.ch; Fotos bei film.virtual-history.com

Weitere Filme*) mit Heinz Klingenberg
 
1) Der Link führt zum Kurzportrait innerhalb dieser Webpräsenz

Willy Witte … spielte den Detective Morris.
 
Geboren am 26. Juli 19081) in Braunschweig,
gestorben am 8. Dezember 1998 (nach anderen Quellen 1999).
 
Im Alter von sieben Jahren erhielt Witte eine erste Statistenrolle in Braunschweig. Nach dem Schulabschluss absolvierte er eine Schauspielausbildung und fand in Hamburg eine künstlerische Heimat. Dort spielte er u. a. am Operettenhaus, machte sich aber auch als Volksschauspieler am St. Pauli-Theater einen Namen.
1937 gab Witte zudem in der Komödie "Fünf Millionen suchen einen Erben" sein Spielfilmdebüt. Er spielte in den Folgejahren in leichter Unterhaltung wie "Der Florentiner Hut" (1939, mit Heinz Rühmann), "Frauen sind doch bessere Diplomaten" (1939), "Wir tanzen um die Welt" (1939), "Paradies der Junggesellen" (1939), "Opernball" (1939), in Kriminalfilmen wie "Kriminalkommissar Eyck" (1940) und "Falschmünzer" (1940), in Abenteuerfilmen wie "Alarm auf Station III" (1939), in Historiendramen wie "Der große König" (1942), aber auch in tendenziösen Kriegsfilmen wie "Pour le Mérite" (1938) und "… reitet für Deutschland" (1941). Zu seinen wenigen Nachkriegsproduktionen zählen der Musikfilm "Die Dritte von rechts" (1950) sowie "Schloss Gripsholm" (1963) nach Kurt Tucholsky.

Im Fernsehen nahm er ab den Fünfziger Jahren verschiedenen Gastspiele in Serien und Filmreihen wie "Stahlnetz", "Tatort", "Sonderdezernat K1", "Percy Stuart" und "Großstadtrevier" an.
Außerdem arbeitete Witte als Sprecher für Hörfunk (u. a. "Die Stunde des Huflattichs", NDR 1980) und Kinderhörspiele (u. a. "Der Schut") und lieh als Synchronsprecher seine Stimme verschiedenen deutschsprachigen Fassungen US-amerikanischer Filmproduktionen (u. a. für Eugene Deckers in "Nacht ohne Sterne").

Quelle: Wikipedia (Stand Januar 2009)
Fotos bei film.virtual-history.com

Weitere Filme*) mit Willy Witte
 
1) Einige Quellen (u.a. filmportal.de) geben als Geburtsjahr Wittes 1912 an. Allerdings widmete ihm die Hamburger Morgenpost am 26. Juli 1993 anlässlich seines 85. Geburtstages einen Artikel (Der liebe Gott meint's gut mit mir), in dem sich der Jubilar zu seinem Ehrentag äußerte.

Albert Lieven … spielte den Hauptverdächtigen, den Internatslehrer David Henderson.
 
Geboren am 23. Juni 1906 in Hohenstein/Ostpreußen
gestorben am 16. Dezember 1971 in London.
 
Kurzportrait zu Albert Lieven innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia, www.cyranos.ch; Fotos bei film.virtual-history.com

Weitere Filme*) mit Albert Lieven

Ingeborg Körner … spielte die Katherine Walters, Nichte des Arztes Dr. Sheldon.
 
Geboren am 27. Juli 1929 in Keetmanshoop (Südwestafrika, heute Namibia).

Nach dem Besuch einer Ballettschule und Schauspielunterricht bei Fritz Wagner am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg sowie bei Herma Clement1) (1898 – 1973) in Berlin trat sie 1949 ein Engagement am Thalia Theater in Hamburg an. 1951 wechselte sie an die Komödie in Berlin und gastierte bei den Münchner Kammerspielen. Zu ihren Bühnenrollen gehörten die Atlanta in "Das Haus in Montevideo" von Curt Goetz und die Königin in der Operette "Der Kurier der Königin" von Nico Dostal. Ferner wirkte sie mit in "Eine etwas sonderbare Dame" von John Patrick am Theater am Kurfürstendamm, in "Es bleibt in der Familie" von Louis Verneuil an den Münchner Kammerspielen sowie an der Komödie Berlin als Dorrit in "Meine beste Freundin" von John van Druten.

Beim Film war sie ab 1949 in anfänglich kleinen Parts zu sehen. 1951 mimte sie eine der Töchter des von Curt Goetz verkörperten Professors Traugott Nägler in der von ihm selbst inszenierten Filmfassung "Das Haus in Montevideo", 1953 war sie Partnerin von Rudolf Prack in "Wenn am Sonntagabend die Dorfmusik spielt" und im selben Jahr von Heinz Rühmann in "Keine Angst vor großen Tieren". 1955 übernahm sie in "Ein Herz bleibt allein" ihre letzte Filmrolle. Körner, verheiratet mit dem Theaterdirektor Hans Wölffer, hatte danach nur noch Auftritte in einigen Fernsehproduktionen.
 
Quelle: Wikipedia (Stand Januar 2009)
Fotos bei film.virtual-history.com

Weitere Filme*) mit Ingeborg Körner
 
1) Link: Wikipedia

Michael Rittermann … spielte den Besitzer des Hausbootes, James Cooper.
 
Geboren am 30. Juni 1910 im niederösterreichischen Möllersdorf,
gestorben am 8. August 1989 in London (Großbritannien).

Nach der Schauspielschule erhielt Rittermann erste Engagements in Berlin, als die Nazis an die Macht kamen emigrierte er 1933 zunächst in die Tschechoslowakei. Über die Schweiz (1938) kam er 1939 nach England, ein Jahr später ging er nach Australien und kehrte erst nach Kriegsende nach England zurück. Inzwischen britischer Staatsbürger, arbeitete er ab 1946 zwanzig Jahre lang für die BBC in London, 1966 folgte er einem Ruf an das Staatstheater Braunschweig. Zur Spielzeit 1967/68 wechselte er an das Deutsche Theater in Göttingen, ging dann nach Basel, wo er bis 1978 an verschiedenen Bühnen spielte. Rittermanns letzte Theaterstation wurde das Zürcher Schauspielhaus, wo er bis 1985 auf der Bühne stand.
Im britischen Film bzw. Fernsehen trat er mit kleineren Rollen seit Anfang der 1950er Jahre auf, seine Arbeiten für deutsche TV-Produktionen waren eher selten.
Am 8. August 1989 nahm er sich 79-jährig in London das Leben; die Gründe sind unbekannt.

Weitere Filme*) mit Michael Rittermann

Andreas von der Meden … spielte den Roger Ford, Sohn von Inspektor Ford.
 
Geboren am 10. Januar 1943 in Hamburg.
 
Bereits im Alter von 9 Jahren stand Andreas von der Meden 1952 im Synchronstudio. Später absolvierte er in Hamburg eine Schauspielausbildung. Seither war er in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen.
Darüber hinaus ist er seit über 50 Jahren als Synchronsprecher tätig. Dabei lieh er seine Stimme bekannten Kollegen wie David Hasselhoff (seit Knight Rider als deutscher Standardsprecher), Harvey Keitel (Hexenkessel), Richard Pryor (Zum Teufel mit den Kohlen) oder Kurt Russell (Rache macht blind). Außerdem synchronisierte er seit 1973 Kermit, den Frosch in der Sesamstraße und seit dem Tode Horst Gentzens auch in der Muppet-Show sowie den daraus hervorgegangenen Kinofilmen. Ebenso sprach er dessen Parodie, den "Frosch mit der Maske" in der Edgar Wallace-Persiflage "Der Wixxer".
Daneben ist von der Meden auch umfangreich als Hörspielsprecher tätig. Bereits als 12-Jähriger übernahm er die Sprecherhauptrolle in Frances H. Burnett's "Der kleine Lord" (SWR) sowie im NDR-Kinderfunk in den Hörspielreihen "Kalle Blomquist, der Meisterdetektiv". 1962 sprach er unter Regisseur Otto Kurth den Jim Hawkins in "Die Schatzinsel" von Robert Louis Stevenson, u. a. mit Georg Eilert, Erwin Linder, Joseph Offenbach und Uwe Friedrichsen. Später hatte er dann zahlreiche Auftritte in Hörspielserien u. a. als Benno in dem EUROPA Gruselhörspiel "Das Gespenst vom Schloßhotel", als Diener Sebastian in "Heidi", in "Knight Rider", "TKKG" (u.a. Folge 3: Das leere Grab im Moor, als Pilot Harry Smith und Folge 28: Verrat im Höllental, als Herr Dr. Knoth), als Chauffeur Morton und Erzfeind Skinny Norris in "Die drei ???", als Onkel Quentin in "Fünf Freunde", als Kastellan in "Hui Buh" (als einer von mehreren Sprechern), als Alfred Meier in der Serie "Das Schloß-Trio", als Colonel G. Camiel Jason in "Commander Perkins" oder als Trap Jaw in "Masters of the Universe". Weiterhin leiht er einem Biber in einer Zahnpasta-Reklame seine Stimme.

Andreas von der Meden spielt auch sehr oft in Parodien auf die "klassischen" Jugendhörspielserien mit. So z.B. bei der "Ferienbande". 2007 übernahm er die Rolle des cholerischen und handgreiflichen Onkel Tarantino, eine Anspielung auf seine wirkliche Rolle im Europa-Hörspiel "Fünf Freunde", Onkel Quentin, und den amerikanischen Regisseur Quentin Tarantino. In beiden Fällen eher eine Hommage als böswillig gemeint.
Zuvor sprach er oft in den "5-Minuten-Fällen" der "Drei Klammeraffen" mit.

Außerdem spielt Andreas von der Meden Banjo und Gitarre in der "Old Merry Tale Jazzband". Sein Bruder ist der Schauspieler und Synchronsprecher Tonio von der Meden.
 
Quelle: Wikipedia (Stand Januar 2009)
Siehe auch www.filmmuseum-hamburg.de

Weitere Filme*) mit Andreas von der Meden

Hans Zesch-Ballot … spielte den Ralph Merson.
 
Geboren am 20. Mai 1896 in Dresden als Hans Georg Ziesche,
gestorben am 1. September 1972 in München.
 
Zesch-Ballot gab sein Bühnendebüt als Schauspieler 1919 in einer Inszenierung von Wilhelm Stücklens "Straße nach Steinach" am Hoftheater Dessau. Es folgten Engagements an deutschsprachigen Theatern in Berlin, Wien, München und Hamburg sowie zahlreiche Bühnengastspiele. 1930 gab er in Anatole Litvaks Komödie "Dolly macht Karriere" (mit Dolly Haas in der Titelrolle) sein Spielfilmdebüt. In seiner mehr als 40 Jahre und über 100 Produktionen umfassenden Film- und Fernsehkarriere spielte Zesch-Ballot fast ausschließlich markante Neben- und Chargenrollen in Filmen unterschiedlichster Genres.
Er wirkte mit in Komödien wie "Einmal der liebe Herrgott sein" (1942, mit Hans Moser), Abenteuerfilmen wie "Der Tiger von Eschnapur" (1938), Kriegsfilmen wie Luis Trenkers "Condottieri" (1937), Propagandafilmen wie Paul Wegeners "Ein Mann will nach Deutschland" (1934) und "… reitet für Deutschland" (1941, mit Willy Birgel), Dramen wie Falk Harnacks "Der 20. Juli" (1955, in der Rolle von Generalleutnant Erich Hoepner), Helmut Käutners "Nachts auf den Straßen" (1952), "Zeugin aus der Hölle" (1967, mit Irene Papas), Science-Fiction-Filmen wie "Ein Mann geht durch die Wand" (1959, mit Heinz Rühmann) und Kriminalfilmen wie "Am Tag, als der Regen kam" (1959) und der Edgar-Wallace-Adaption "Das Rätsel der roten Orchidee" (1962), in der er Siegfried Schürenberg als Sir John ersetzte.

Daneben übernahm Zesch-Ballot Gastauftritte in Fernsehserien wie "Das Kriminalmuseum" und "Graf Yoster gibt sich die Ehre".
 
Quelle: Wikipedia (Stand Januar 2009)
Siehe auch www.cyranos.ch

Weitere Filme*) mit Hans Zesch-Ballot

Sigurd Fitzek … spielte den Journalisten Robin Caven.
 
Geboren am 24. Dezember 1928 in Breslau.
 
Sigurd Fitzek (auch Siegurd Fitzek) kam am Heiligen Abend 1928 im niederschlesischen Breslau zur Welt und wuchs dort auf. Nach dem Ende seiner Schulzeit wollte er zunächst Landwirt werden. Nach dem Kriege kam er nach Bayern und übernahm später in München eine Reitschule. Zum Schauspieler ließ er sich an der Münchner Otto-Falckenberg-Schule ausbilden. 1950 ging er an das "Junge Theater" in Stuttgart. Von 1960 bis 1965 arbeitete er regelmäßig an der damaligen Kleinen Komödie, dem heutigen GOP Varieté-Theater. In dieser Zeit sah man ihn unter anderem in den Stücken "Hokuspokus" von Curt Goetz, "Erinnerst du dich" von John Osborne und "Tausend Clowns" von Herb Gardner.

Mitte der 1950er Jahre kam Fitzek zum Fernsehen, wo er jahrzehntelang in vielen Fernsehspielen, Serien und Mehrteilern zu sehen war. Bereits 1955 sah man ihn in dem Film "Unruhige Nacht" nach Albrecht Goes in der Rolle des fahnenflüchtigen Soldaten Baranowsky, der die letzte Nacht vor seiner geplanten Hinrichtung durchlebt. Vier Jahre später sah man ihn in dem ersten Durbridge-Klassiker "Der Andere". 1964 war er einer der Hauptdarsteller in der "Stahlnetz"-Folge "Rehe". Der Film trug zwar viel zu seinem Bekanntheitsgrad, wenig jedoch zu seiner Popularität bei. Denn er verkörperte in diesem Film, der auf der Entführung von Joachim Göhner basierte, einen Kindermörder (Rollenname Willy Funke).
Auch in einigen Kinofilmen ist er aufgetreten. So beispielsweise in "Fluchtweg St. Pauli – Großalarm für die Davidswache" und in dem Edgar-Wallace-Film "Mordnacht in Manhattan."

Der in München lebende Sigurd Fitzek ist mit der Schauspielerin Maria Böhme verheiratet und hat eine Tochter.
 
Quelle: Wikipedia (Stand Januar 2009)
 
Weitere Filme*) mit Sigurd Fitzek
Marianne Wischmann … spielte die Billie Reynolds, das zweite Mordopfer.
 
Geboren am 20. Oktober 1921 in Düsseldorf,
gestorben am 6. November 2009 in Starnberg.
 
Marianne Wischmann spielte hauptsächlich im sogenannten deutschen Nachkriegsfilm ab dem Jahre 1950. Ihren größte Bekanntheit erreichte sie 1952, als sie neben Johannes Heesters und Johanna Matz in einer Filmadaption der Operette "Im weißen Rößl" mitspielte. Doch auch danach erzielte sie Publikumserfolge an der Seite von Dieter Borsche in dem Streifen "San Salvatore" (1955) oder später mit Will Quadflieg und Antje Weisgerber.

Seit 1956 verlegte sich Marianne Wischmann verstärkt auf die Synchronisation. Sie lieh ihre Stimme unter anderem Anita Ekberg in "Das süße Leben", Ingrid Bergman in "Berüchtigt" und Olivia de Havilland in "Wiegenlied für eine Leiche".
Jahrelang war sie auch die deutsche Stimme von Miss Piggy in der "Muppet Show", Mrs. Ochmonek (Liz Sheridan) in der Fernsehserie "Alf", der Aughra in dem Film "Der dunkle Kristall" und Sylvia Fine in der Serie "Die Nanny". In einigen Folgen von "Unsere kleine Farm" lieh sie auch Harriet Olesen (Katherine MacGregor) ihre Stimme. Außerdem sprach sie die Herzkönigin in der japanischen Anime-(Zeichentrick)-Serie "Alice im Wunderland", die Ameisenbärin "Die blaue Elise" in der Zeichentrick-Serie "Der rosarote Panther", sowie die Schwiegermutter von Clark Griswold (Chevy Chase) in der Weihnachtssatire "Hilfe, es weihnachtet sehr" (auch unter dem Titel "Schöne Bescherung" gelaufen). Sie synchronisierte auch die Hauptverdächtige in einer Folge von "Columbo".
 
Marianne Wischmann war zunächst mit dem Regisseur Franz Marischka1) (1918 – 2009) verlobt. Dann heiratete sie den Kabarettisten Oliver Hassencamp (1921 – 1988) und schließlich ihren Schauspielerkollegen Erwin Linder (1903 – 1968), der ebenfalls häufig als Synchronsprecher tätig war.
 
Quelle: Wikipedia (Stand Januar 2009)
Fotos bei film.virtual-history.com

Weitere Filme*) mit Marianne Wischmann
 
1) Link: Wikipedia

Jochen Rathmann … spielte den Chris Reynolds, Bruder der ermordeten Billie Reynolds.
 
Jochen Rathmann (Hans-Joachim Rathmann) spielte ab 1945 vier Jahre lang an den Städtischen Bühnen in Bielefeld, wechselte dann nach Hamburger, wo er unter anderem im "Theater im Zimmer" und bei "Das Junge Theater" auftrat. Seit 1960 gehörte er zum Ensemble der Hamburger Kammerspiele.
Rathmann war neben seinen sporadischen Arbeiten vor der Kamera auch für das Hörspiel tätig.

Weitere Filme*) mit Jochen Rathmann
Esther Queil … spielte die Maria Rocello, Schwester des ersten Mordopfers.
 
Weitere Filme*) mit Esther Queil
Manfred Inger … spielte den Harry Vincent, ehemaliger Kollege von Inspektor Mike Ford.
 
Geboren am 1. Januar 1907 in Wien,
gestorben am 25 Juli 1984 in Wien.

Manfred Inger, der im Film auch unter dem Namen Fred Lorenz auftrat, war vor allem ein herausragender Theaterschauspieler und außerordentlicher Charakterkomiker. So brillierte er beispielsweise Mitte der 1950er Jahre an den Hamburger Kammerspielen als "Braver Soldat Schwejk" in einer Inszenierung von Ida Ehre. DIE ZEIT (29.09.1955 Nr. 39) schrieb damals unter anderem: "…  war eine Aufführung dieser handlicher gewordenen Bühnenbearbeitung zu sehen – mit einem Schwejk, der Pallenberg zwar nicht an Glanz, wohl aber an Richtigkeit der Gestalt übertraf: Manfred Inger, einem außerordentlichen Charakterkomiker, der – mit Recht – den Zuschauer in die von Haschek gewollte Ungewissheit versetzte, ob dieser Prager Hundehändler, k. und k. Patriot und "Mustersoldat" eigentlich so durchtrieben ist, dass er den perfekten Idioten spielen kann, oder so begriffsstutzig, dass er militärisch geölten Gehirnen als perfekt raffinierter Drückeberger erscheinen muss. Aus dieser Zone, in der das "Doofe" und das Weise geschwisterlich beieinander wohnen, holte Inger mit halsbrecherischer Sicherheit die komischen Wirkungen. Jede der Schwejkschen Wortkaskaden landete im Parkett und löste jenes Lachen aus, das nur die großen Meister des Wortes zu wecken wissen.
 
Seit Ende der 1940er Jahre übernahm Inger sporadisch kleinere Aufgaben für Film und Fernsehen, seine Domäne blieb jedoch stets das Theater.

Weitere Filme*) mit Manfred Inger
Helmut Rudolph … spielte den Arzt  Dr. Sheldon.
 
Geboren am 16.  Oktober 1900 in Ennigloh,
gestorben am 16. März 1971 in München.
 
Der Sohn eines Bahnbeamten beginnt in den 20er Jahren mit der Schauspielerei, so in Oberhausen und Nürnberg, dann kommt er an das Leipziger Schauspielhaus. Nach 1933 ist der gutaussehende Mime vorerst in Danzig und Dresden tätig, schließlich gehört er viele Jahre zum Ensemble des Hamburger Thalia-Theaters. Er spielt aber auch an Bühnen in Berlin, München, Stuttgart, Basel und geht auf Tourneen. Seit Mitte der 30er Jahre arbeitet er umfangreich beim Film, er verkörpert dort noble Herren, Diplomaten, Direktoren und Offiziere. Außerdem kann man ihn zu den Pionieren des westdeutschen Fernsehens zählen. 1948/49 gastiert er auch bei der DEFA, wo er dem besonnenen Präsidenten Wilschinsky im Justizdrama "Affaire Blum" sowie dem sympathischen Ingenieur Dr. Theo Berghoff im Lustspiel "Träum' nicht, Annette!" Profil verleiht. Von 1933 bis 1947 lebt Rudolph mit der halbjüdischen Schauspielerin Inge Meysel zusammen, die er während der Nazizeit vor größeren Repressalien schützen kann.

Quelle: www.defa-sternstunden.de

Weitere Filme*) mit Helmut Rudolph
Emmy Percy-Wüstenhagen … spielte die Mrs. Williams.
 
Geboren 1905 in Wien, gestorben im Juni 1975 in Wien.
 
Emmy Percy-Wüstenhagen war langjähriges Ensemblemitglied am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, zwischen 1947 und 1949 spielte sie an den Wiener Kammerspielen. Dann ging sie zurück nach Hamburg, wo sie unter anderem auch am "Theater im Zimmer" auftrat.
Die Schauspielerin war mit ihrem Kollegen, dem Regisseur und Theaterintendanten Karl Wüstenhagen1) (1893 – 1950) verheiratet.
 
Weitere Filme*) mit Emmy Percy-Wüstenhagen
 
1) Der Link führt zu Wikipedia
Werner Schumacher … spielte den Sanders.
 
Geboren am 4. Mai 1921 in Berlin,
gestorben am 18. April 2004 in Bremen.
 
Kurzportrait zu Werner Schumacher innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
 
Weitere Filme*) mit Werner Schumacher
Heidi Leupolt … spielte die Judy.
 
Geboren in Dresden.
 
Trat auch unter dem Namen Heidi Leupolt-Kröll auf. Sie gehörte seit 1960 zum Ensemble des Schauspielhaus Hamburg.

 
Weitere Filme*) mit Heidi Leupolt
*) Der Link führt zur "german.imdb.com" bzw. "imdb.com"
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