Joachim Fuchsberger; Copyright Edmond Frederik Joachim Fuchsberger wurde am 11. März 1927 als Sohn eines gelernten Maschinensetzers bzw. Vertreters, der für eine Mergenthaler Setzmaschinenfabrik in Berlin tätig war, im heute zu Stuttgart gehörenden Zuffenhausen1) geboren. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er gemeinsam mit zwei jüngeren Brüdern in Heidelberg und Düsseldorf, besuchte nach verschiedenen Volksschulen in Düsseldorf das Gymnasium bis zur 7. Klasse. Noch 14-jährig kam er während des 2. Weltkrieges im Rahmen des Reichsarbeitsdienstes als Flakhelfer zum Einsatz, meldete sich dann noch gegen Kriegsende als Freiwilliger zu den Fallschirmjäger und erhielt eine Ausbildung an der Springerschule in Wittstock1) . Er flog anschließend verschiedene Einsätze an der Ostfront, wurde bei einer dieser Kampfhandlungen verwundet, kam in Stralsund1) in ein Lazarett und geriet zunächst in sowjetische, anschließend in US-amerikanische und zuletzt in britische Kriegsgefangenschaft..
Nach Kriegsende bzw. seiner Entlassung versuchte sich der junge Fuchsberger zunächst in verschiedenen Berufen – seinen Jugendtraum, Pilot zu werden, hatte er inzwischen aufgegeben. Zu einer seiner Tätigkeiten zählte 1946 auch die viermonatige Arbeit als Bergmann auf der Zeche "König Ludwig"1) in Recklinghausen1), was ihm schon früh den Spitznamen "Blacky" eingebracht haben soll. Doch hierzu gibt es verschiedene Versionen, Fuchsberger selbst erzählte einmal, dass der Name aus der Zeit als Soldat stamme, sein Einsatzname sei damals "Jackie" gewesen, was eine französisch sprechende Freundin versehentlich als "Blacky" aussprach. Fuchsberger sagte 2007 in einem Interview, dass er unabhängig von der ersten Version denselben Namen während seiner Zeit beim "Bayerischen Rundfunk"1) erhielt, als er als Ersatzsprecher eine Sendung in angetrunkenem Zustand moderiert hatte und der Programmdirektor ihn danach ermahnte, vor den Sendungen keine "Blackies" (= Black & White-Whisky) zu trinken. (Quelle: Wikipedia)
 
Das Foto (auch Hintergrund) wurde mir freundlicherweise von dem
Fotografen Edmond Frederik zur Verfügung gestellt.  © Edmond Frederik (Lizensiert)
Eine Arbeit als Monteur von Setz- und Druckmaschinen in der chemiegraphischen Abteilung eines Düsseldorfer Verlagshauses schloss sich an, 1949 wurde er Werbeleiter bei der "Deutschen Bauausstellung" in Nürnberg. 1950 begann Fuchsberger seine Laufbahn ohne entsprechende Ausbildung als "Medien-Mann" beim "Bayerischen Rundfunk", zunächst für zwei Jahre als Radiosprecher bzw. Wochenschau-Sprecher beim "Sender München" – damit fiel der Startschuss zu einer ungeahnten Karriere, die ihn in den folgenden Jahrzehnten zum Publikumsliebling bei Film und Fernsehen werden ließ.
Erste Erfahrungen vor der Kamera sammelte er mit einem Auftritt in dem musikalischen Dorflustspiel "Geh, mach dein Fensterl auf" (1953) sowie der ebenfalls belanglosen Nebenrolle eines Musikstudenten in der Komödie "Wenn ich einmal der Herrgott wär" (1954). Wenig später verpflichtete Paul May1) den gut aussehenden jungen Mann trotz oder gerade wegen fehlender Schauspielausbildung für seine "08/15"-Trilogie1), gedreht nach den gleichnamigen Bestsellern1) von Hans Hellmut Kirst1). Gleich mit dem 1. Teil "08/15"1) (1954) hatte Fuchsberger in diesem Anti-Kriegsfilm als revoltierender Gefreiter Asch seinen Durchbruch auf der Leinwand, 1955 folgten "08/15 – Im Krieg"1) und "08/15 – In der Heimat"1). Obwohl noch einige Uniformrollen in Kriegsstreifen wie "Die grünen Teufel von Monte Casino"1) (1958), "U 47–Kapitänleutnant Prien"1) (1958) oder "Die Letzte Fahrt von U 153" (1962) folgen sollten, wurde Fuchsberger in den Anfängen seiner Filmkarriere fast ausschließlich auf den jugendlichen Liebhaber festgelegt. An der Seite attraktiver Partnerinnen ließ der nicht minder attraktive Fuchsberger in leichten Unterhaltungsstreifen als Charmeur die Frauenherzen höher schlagen, avancierte zum Leinwandidol bzw. Frauenschwarm. Zusammen mit der blutjungen Romy Schneider zeigte er sich in dem Albers-Melodram "Der letzte Mann"1) (1955), mit Germaine Damar beispielsweise drehte er den Revuefilm "Symphonie in Gold"1) (1956), mit Chariklia Baxevanos die Komödie "Eva küsst nur Direktoren"1) (1957), mit Isa und Jutta Günther den Heimatfilm "Die Zwillinge vom Zillertal"1) (1957) oder mit Marianne Hold die ebenfalls im Heimatfilm-Milieu angesiedelte Geschichte "Mein Schatz ist aus Tirol"1) (1958).
Doch dann verabschiedete sich Fuchsberger von diesem Genre und erreichte mit Harald Reinls1) überaus erfolgreichen Wallace-Verfilmungen eine neue, ganz anders geartete Popularität. Er trat  1959 in dem Krimi "Der Frosch mit der Maske"1) auf, dem ersten Edgar-Wallace-Film1) der Nachkriegszeit, welcher einen wahren Boom dieser schwarz-weißen Streifen auslöste. Als Richard Gordon bzw. Neffe von Scotland Yard-Chef Sir Archibald (Ernst Fritz Fürbringer) löste er gemeinsam mit Inspektor Elk (Siegfried Lowitz) seinen ersten spannenden Fall. Weitere Verfilmungen mit Fuchsberger als Pfeife rauchender, smart-dynamischer Inspektor von Scotland Yard, einer modernen Variante der Sherlock Holmes-Figur, oder sonstiger Protagonist schlossen sich in rascher Folge an, so "Die Bande des Schreckens"1)  (1960), "Die toten Augen von London"1) (1961), "Die seltsame Gräfin"1) (1961), "Das Geheimnis der gelben Narzissen"1)  (1961), "Der Fluch der gelben Schlange"1) (1962), "Das Gasthaus an der Themse"1) (1962), "Der schwarze Abt"1)  (1963), "Zimmer 13"1) (1963), "Der Hexer"1)  (1964), "Der Mönch mit der Peitsche"1) (1967), "Im Banne des Unheimlichen"1) (1968) sowie "Das Geheimnis der grünen Stecknadel"1) (1971), dem 37. und vorletzten Edgar-Wallace-Film der Nachkriegszeit. Insgesamt drehte Fuchsberger ab Ende der 1950er Jahre 13 Wallace-Filme und avancierte damit endgültig zum Leinwandstar.
  
Der Hexer; Copyright Einhorn-Film

Fotos mit freundlicher Genehmigung
von Einhorn-Film
© Einhorn-Film/Weltlichtspiele Kino GmbH

Im Banne des Unheimlichen; Copyright Einhorn-Film Der Mönch mit der Peitsche; Copyright Einhorn-Film
Auch in anderen, nicht minder spannenden Krimis präsentierte sich Fuchsberger in gewohnter Manier, so beispielsweise in "Der Teppich des Grauens"1) (1962), "Die weiße Spinne"1) (1963) oder "Hotel der toten Gäste"1) (1965) und war auch in einigen internationalen Produktionen mit von der Partie. An der Seite von Christopher Lee mimte er den Carl Jannsen, Assistent des Biochemikers Dr. Merten (Walter Rilla),  in dem Horrorstreifen "The Face of Fu Manchu"1) (1965, "Ich, Dr. Fu Man Chu"), stand gemeinsam mit Lex Baker für den Western "Wer kennt Jonny R.?"1) (1966) vor der Kamera. Mit Lee Van Cleef sah man ihn als Oberleutnant Heitzel in dem Kriegsdrama "Himmelfahrtskommando El Alamein"1) (1968). In dem Western "Der letzte Mohikaner"1) (1965), gedreht nach dem gleichnamigen Roman1) von James Fenimore Cooper1), gab er den Captain Bill Hayward, als eher besinnlicher Typ trat er 1973 in der Kästner-Verfilmung "Das fliegende Klassenzimmer"1) als Dr. Johannes Bökh, von den Schülern liebevoll "Justus" genannt, auf. Danach erschien Fuchsberger, der auf der Leinwand bis Mitte der 1970er Jahre in rund 50 Spielfilmen meist Hauptrollen verkörpert hatte und dessen Wallace-Filme inzwischen Kult geworden sind, (vorerst) nur noch in Michael Verhoevens1) Tragikomödie "Gefundenes Fressen"1) (1977) in einer Kinoproduktion → Übersicht Kinofilme.
Für das Fernsehen übernahm er als Schauspieler immer wieder mal sporadisch interessante Aufgaben, war unter anderem 1967 mit der Hauptrolle des Edward Morrison in Wolfgang Beckers1) dreiteiligem Straßenfeger "Der Tod läuft hinterher" zu sehen, 1970 trat er, ebenfalls unter der Regie Beckers, als Protagonist Thomas Wassem in dem dreiteiligen Thriller "11 Uhr 20" in Erscheinung. In dem exotischem Abenteuer "Heißer Sand"2) (1971) mimte er den "Wüstenfuchs" bzw. den tollkühnen Piloten Jeff Barlow, der in einem Sandsturm in der Sahara verschwindet.
Den wenigsten ist bekannt, dass das Allround-Genie Fuchsberger in seinen frühen Jahren ein durchaus erfolgreicher Songtexter war. So verfasste er beispielsweise den Udo-Jürgens-Hit "Was ich Dir sagen will" (1967), schrieb Texte unter anderem für Salvatore Adamo, Juliette Gréco und Harald Juhnke. Für seine erste Ehefrau Gitta Lind, mit der er ab 1951 zweieinhalb Jahre lang verheiratet war, textete er den Song "Blumen für die Dame". Weitere Liedtexte aus seiner Feder sind unter anderem "Ich würde gerne bei dir sein" (1982), gesungen von Jürgen Marcus1), für Howard Carpendale1) verfasste er beispielsweise "Dein erstes Wort" (1978) und "Der Abend ist zu Ende" (1978).
 

Abbildung DVD-Cover mit freundlicher Genehmigung von "Pidax film"

DVD-Cover "Heisser Sand"; Abbildung DVD-Cover mit freundlicher Genehmigung von "Pidax film"
Mit dem Niedergang des deutschen Unterhaltungsfilm baute sich der Schauspieler eine zweite, nicht minder erfolgreiche Karriere als routinierter Talk- und Quizmaster auf. Bereits 1960/61 moderierte er in der ARD als Quizmaster die WDR-Sendung "Nur nicht nervös werden"3) mit dem Untertitel "Verzwickte Spiele für geschickte Leute, die am 16. Juli 1960 erstmals aus dem Düsseldorfer "Apollo-Theater"1) ausgestrahlt wurde. Nach einem kurzen Intermezzo als Chefsprecher bei den Olympischen Spielen 1972 in München trat er fortan fast nur noch als Moderator auf. Zwischen dem 1. Dezember 1973 und 5. April 1975 folgte beim "Südwestfunk"1) die große Samstagabendshow "Der heiße Draht"1), untertitelt als "Gespräche und Spiele mit ausländischen Nachbarn" sowie 1975/76 die Show "Spiel mit mir"3), in der zwei vierköpfige Mannschaften aus verschiedenen deutschen Städten unter anderem  in Aktionsspielen gegeneinander antraten. Zum absoluten Renner entwickelte sich ab 22. Januar 1977 die samstägliche SWF-Unterhaltungssendung "Auf los geht's los"1) mit zahlreichen Prominenten und originellen Spieleinlagen – wenn eine verlorene Wette es erforderte, moderierte Fuchsberger auch im Nachthemd  und Hausschlappen (22.10.1982), machte auch in diesem ungewöhnlichen Outfit eine glänzende Figur. In den ersten Jahren entsprach diese Form der Unterhaltung ganz dem Geschmack des Publikums, doch mit der Zeit ließ das Interesse nach, die Quoten sanken. Nach der letzten Sendung am 15. März 1986 aus der Düsseldorfer "Philipshalle" (heute "Mitsubishi Electric Halle"1)) wurde die Live-Rate-Show nach 60 Folgen aufgrund mangelnden Zuschauerinteresses eingestellt. Dem Ende ging eine Reihe überzogener Kritiken an die Adresse Fuchsbergers wie "arrogant", "eitel" oder "anmaßend" voraus, empörte Reaktionen musste der Fernsehliebling beispielweise hinnehmen, als er ein junges Mädchen, das zu steppen versuchte, mit den Worten verabschiedete "Das war die erste Stunde Elefanten-Tanzschule!". Der Star zog sich verbittert von der Sendung zurück, nicht ohne vorher in einer Pressekonferenz einiges richtig zu stellen und seine Auffassung zu den Querelen zu artikulieren.   
Am 2. Dezember 1980 feierte Fuchsberger mit der Promi-Talk-Show "Heut' abend"1) Premiere im "Bayerischen Fernsehen" und erreichte mit diesem erfolgreichen Talk-Format nicht zuletzt wegen seines lockeren, unkomplizierten Plaudertons ein Millionenpublikum – "Blackys" erster Gast war kein Geringerer als der US-amerikanische Schauspieler und Sänger Harry Belafonte. Am 22. Dezember 1983 wechselte die Show in die ARD, sein letzter Gast war am 2. Januar 1991 nach insgesamt 300 Sendungen der österreichische Charakterschauspieler Helmut Lohner. Ab dem 20. Februar 1990 moderierte er bis 1995 in der ARD 50 Mal die 45-minütige Sendung "Ja oder Nein"1), eine Art Nachfolgeformat von Robert Lembkes legendären "Was bin ich?"-Reihe1), in der vier prominente "Ratefüchse" die Geheimnisse der Gäste entschlüsseln mussten. Zum damaligen Rateteam gehörten unter anderem Ex-Torwart Sepp Maier1), TV-Moderatorin Vera Russwurm1), Kabarettist Emil Steinberger und die Journalistin Alice Schwarzer1), Chefredakteurin der Frauenzeitschrift "Emma". Sie sagte einmal in einem Interview über ihre Zusammenarbeit mit Fuchsberger: "Ich habe ihn schon lange vorher als wirklich aufgeschlossenen und neugierigen Menschen kennen gelernt – eine immer rarer werdende Qualität in den Medien." Danach verabschiedete sich Fuchsberger endgültig als Showmaster von seinem Publikum.
  
Bereits Ende der 1980er Jahre hatte Fuchsberger sich vorübergehend nach Australien zurückgezogen, wo er seit 1983 seinen zweiten Wohnsitz auf der Insel Tasmanien1) hatte. Wenige Jahre später begann seine dritte Karriere als erfolgreicher Dokumentarfilmer. In unregelmäßigen Abständen drehte er für den "Bayerischen Rundfunk" Filme im Rahmen der auf ihn zugeschnittenen Reportagereihe "Terra Australis"3), in denen er liebevoll und voll Sachkenntnis Menschen und Landschaften seiner Wahlheimat porträtierte. Als "TV-Reiseleiter" von "Down Under" berichtete er seit 27. Juni 1988 für die ARD insgesamt 21 Mal in dieser erfolgreichen, interessanten Reihe. Von 1997 bis Mitte März 2000 drehte Fuchsberger seinen 17. "Terra Australis"-Film und verfolgte mit der Kamera die Verwandlung Sydneys zur Olympiastadt, Titel: "Sydney 2000 – Die Stadt der fünf Ringe – Joachim Fuchsberger porträtiert die australische Millionenmetropole im Olympiafieber". Die Dokumentation, die Fuchsberger nach einer im Frühjahr 2000 durchzumachenden schweren Herzoperation dennoch fertig stellen konnte, wurde am 1. Juni 2000 in der ARD ausgestrahlt. Die letzte Folge "Auf der Suche nach dem Paradies" lief am 5. Mai 2005.
Neben all dieser intensiven Arbeit für Film und Fernsehen fand Fuchsberger noch die Zeit, sich für soziale Belange einzusetzen. 1984 erkor man ihn zum ersten  Deutschen Botschafter für das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen "UNICEF"1) – 30 Jahre lang engagierte er sich für Kinder in Not und setzte seine Popularität für die Schwächsten der Gesellschaft ein, zuletzt, als seine Kräfte nachließen, als Ehrenbotschafter.
  
Mitte der 190er Jahre wurde Fuchsberger – nach 22 Jahren Pause – "rückfällig" als Schauspieler: Für den deutsch-italienischen TV-Dreiteiler "Flammen der Liebe"3) (1995, "Il Grande Fuoco") stand er als Graf Alessio Capilupi vor der Kamera, 1997 spielte er in der deutsch-italienischen Produktion "Der vierte König" den König Balthasar. 1998 übernahm er in dem TV-Zweiteiler "Tristan und Isolde – Eine Liebe für die Ewigkeit"3) ("Il Cuore e la Spada") die Rolle des König Marke, die Französin Léa Bosco1) spielte die Isolde, Ralf Bauer1)  den Tristan. Das war "der Beginn einer wunderbaren Freundschaft" zwischen Joachim Fuchsberger und Teenyliebling Bauer. Im Jahr 2001 waren beide unterwegs auf großer Theatertournee, mit dem von Helmuth Fuschl4) in Szene gesetzten Zweipersonenstück "Der Priestermacher" von Bill C. Davis. 45.000 Besucher sahen Fuchsberger und Bauer in dem Stück, das Glenn Jordan1) 1983 mit Jack Lemmon und Željko Ivanek1) unter dem Titel "Mass Appeal" (1985, "Die Auseinandersetzung") verfilmte → Filmlexikon. Die insgesamt 75 Vorstellungen waren in ganz Deutschland schon vor Beginn der ersten Tournee, die am 2. Oktober 2001 zu Ende ging, vollständig ausverkauft. Im Herbst 2002 gingen Fuchsberger und Bauer noch einmal mit dem "Priestermacher" auf große Städtetournee, unter anderem mit Auftritten in Frankfurt, Hamburg, Dresden, Düsseldorf und Essen. Die erste Aufführung für diese Tournee ging am 4. September 2002 in München in der "Kleinen Komödie im Bayerischen Hof" über die Bühne, in Folge wurde Fuchsberger von der Kritik und dem Publikum frenetisch gefeiert. 2004 spielte der Schauspieler das Stück rund 60 Mal mit Pascal Breuer1) in München erneut in der "Komödie im Bayerischen Hof".
Warum sich der damals 74-Jährige die Strapazen einer Mammut-Tournee zumutete, war er oft gefragt worden und antwortete: "Weil das für mich besser ist als jede Medizin… Ich hatte zwar vor längerer Zeit geschworen, nie mehr auf Tournee zu gehen. Aber als ich dieses Stück – "Der Priestermacher" – in die Hand bekam, musste ich diesen Schwur brechen. Zum einen, weil es für mich das Stück ist und zum anderen, weil es meine Pflicht ist, mich von meinem Publikum, das mir all die Jahrzehnte die Treue gehalten hat, persönlich zu verabschieden. Denn diese wird die letzte Theatertournee in meinem Leben sein."
 
Joachim Fuchsberger, der nie die Bodenhaftung verlor, war bis zuletzt ein Magnet für Alt und Jung, begleitete bzw. begeisterte eine ganze Generation von Zuschauern. Als Schauspieler konnte er auf rund 90 Filme zurückblicken, erfreute als charismatischer Moderator und Showmaster mit seinem ihm ureigenen Charme in über 500 Fernsehsendungen immer wieder das Publikum. Als d er 85-Jährige am 22. November 2012 im Düsseldorfer "CCD Congress Center"1) anlässlich der 64. "Bambi-Verleihung"1) den begehrten Medien-Preis "Bambi"1) für sein Lebenswerk entgegennehmen konnte, lautete die Begründung der Jury unter anderem "Sein Name steht für deutsche Film- und Fernseh-Geschichte", als Schauspieler, Fernsehstar oder Showmaster habe er Deutschland jahrzehntelang geprägt. "Für ihn wurde der Begriff "Straßenfeger" erfunden (…) "Blacky" ist Kult, bei alt wie jung", hieß es unter anderem weiter. In seiner launigen Dankesrede bewarb sich Fuchsberger um eine Art "Dauer-Bambi", wie von dem "Burda-Verlag" bei dem Ende 2011 mit 108 Jahren verstorbenen Schauspieler Johannes Heesters praktiziert. "Wir können darüber reden, ich bin auch bald soweit" meinte Fuchsberger augenzwinkernd; seine Ehefrau Gundula erhielt übrigens einen "Überraschungs-Bambi". "Blacky" sprang immer glatt und unkompliziert, ohne grüblerische Tiefe durch seine frühen Filme als jugendlicher Liebhaber, Soldat, Inspektor. Später wurde er der Pfundskerl mit dem gepflegten Äußeren, der charmante früh ergraute Pfeifenraucher und Gentleman der Nation, der seine Weltanschauung wie ein teures Parfüm zur Schau stellt.5)
  

Joachim Fuchsberger konnte im Laufe seiner langen, erfolgreichen Karriere zahlreiche Auszeichnungen entgegennehmen (Link: Wikipedia).
Er erhielt

In Australien kam Fuchsberger zu Ruhm als "Honorary Ambassador of Tourism", als Botschafter für die Faszination des Landes in aller Welt.
Im Juli 1999 erhielt er dafür von Tasmaniens damaligem Ministerpräsidenten Jim Bacon1) die Dankes-Urkunde für "außerordentlichen Einsatz und Verdienste um den Staat". Seit "Blacky" mit seiner Frau in Tasmaniens Hauptstadt Hobart1) wohne, siedle man das Eiland, das so groß ist wie Bayern, "nicht mehr irgendwo in Afrika oder Transsylvanien an", merkte Bacon bei der feierlichen Verleihung in München süffisant an.

  
Joachim Fuchsberger, der zeitweise mit seiner Ehefrau in München und Australien lebte, erfreute sich trotz mehrfacher Herzoperationen bis wenige Jahre vor seinem Tod bester Gesundheit und konnte am 11. März 2007 im Kreise seiner Familie und zahlreichen Freunden seinen 80. Geburtstag feiern. Als Hommage an den vielseitigen Künstler sendete die ARD vier Tage später zur Primetime die Geburtstagsshow "Ein Leben wie im Flug". Mit zahlreichen Weggefährten und Filmausschnitten geriet die Sendung zum Wiedersehen mit legendären, liebgewordenen Szenen aus dem Schaffen Fuchsbergers – eine Erinnerung der besonderen Art, gefilmt wurde in einer alten JU 52, was den ehemaligen Hobbyflieger und Fallschirmjäger wohl besonders gefreut haben mag.
Vorausgegangen war die Premiere des Filmes "Neues vom Wixxer"1), in dem Fuchsberger nach langer Zeit wieder mal eine Kinorolle übernommen hatte und sich als britischer Lord David Dickham präsentierte. Der Streifen, welcher wieder kompetent und pointiert die Edgar-Wallace-Filmreihe der 1960er parodierte, lief seit 15. März 2007 in den Kinos. Bereits für den ersten Teil "Der Wixxer"1) (2004) hatten sich die Macher Oliver Kalkofe1), Bastian Pastewka1) und Oliver Welke1) vier Jahre zuvor um eine Teilnahme Fuchsbergers bemüht, der jedoch wohl aufgrund des Titels dankend abgelehnt hatte – ein Fehler, wie er später, nachdem er die Wallace-Persiflage gesehen hatte, eingestehen musste. "Ja, ich kannte das Drehbuch nicht, nur den Titel, und dachte, die sind wohl mit dem Klammerbeutel gepudert." sagte er einmal in einem Interview mit dem Wochenmagazin "Stern"1). "Schließlich waren vorher schon einige Versuche fehlgeschlagen, den Wallace-Kult wiederzubeleben. Später haben mir Oliver Kalkofe und Bastian Pastewka eine DVD vom "Wixxer" nach Australien geschickt, und ich war begeistert. Olli fragte mich, ob ich im nächsten Film mitspielen würde, und ich sagte, wenn Ihr eine gute Rolle habt, ja – nachdem ich mich für meine Voreingenommenheit entschuldigt hatte. Oliver Kalkofe erinnerte sich an den Moment, als er von Fuchsbergers Zusage erfuhr: "Wir konnten unser Glück nicht fassen, es war für uns alle fantastisch zu erleben, mit welcher Freude, Energie und Herzlichkeit er dabei war. Man wird so oft nach Idolen und Vorbildern gefragt – ich würde mir wünschen, mit 80 so zu sein". 
Auch im vorgerückten Alter zog es Fuchsberger hin und wieder als Schauspieler vor die Kamera, in dem vom Privatsender "ProSieben"1) produzierten, prominent besetzten Abenteuer-Zweiteiler "Der Bibelcode"1) (EA: 01./02.09.2008) gab er den (fiktiven) Papst Innozenz V. Am 3. Februar 2010 wurde in der ARD die Tragikomödie "Live Is Life – Die Spätzünder"1)) ausgestrahlt, in dem Fuchsberger neben Hauptdarsteller Jan Josef Liefers1) als erfolglosem Musiker Rocco einen schlitzohrigen Altenheimbewohner mimte, der gemeinsam mit Rocco und ein paar anderen Heimbewohnern eine Senioren-Band gründet. Auch bei der Fortsetzung "Die Spätzünder 2 – Der Himmel soll warten"1) ließ es sich Fuchsberger nicht nehmen, mitzuwirken. Wie schon im ersten Teil kam wieder die bewährte Schauspieler-Riege zum Einsatz, so Jan Josef Liefers, Ursula Strauss1), Hans-Michael Rehberg und Bibiane Zeller, neu zur Rentner-Gang gestoßen waren Dieter Hallervorden und Lisa Kreuzer; die Dreharbeiten begannen Mitte November 2012, gesendet wurde der Film am 23. Oktober 2013 in der ARD → Übersicht Filmografie.
Seine Autobiografie "Denn erstens kommt es anders" veröffentlichte der Künstler rechtzeitig zu seinem 80. Geburtstag im "Verlag Lübbe"1). Im Klappentext zu der im Juni 2007 erschienen Audio-CD steht unter anderem: "Wohl niemand hat die deutsche Film- und Fernsehgeschichte so geprägt wie Joachim Fuchsberger. Journalist, Schauspieler, Moderator – ein Multitalent mit einer Erfolgsstory, die ihresgleichen sucht. Geprägt durch seine Erlebnisse während des Nationalsozialismus, seiner Erfahrungen im Krieg und vieler dramatischer Schicksalsschläge ist er ein sehr politischer und aufmerksamer Mensch. Im Gegensatz zu vielen Stars und Sternchen der Gegenwart hat Joachim Fuchsberger immer etwas zu erzählen. Autobiografie oder Memoiren? Hier sind die Autobimoiren eines kreativen Ausnahmetalents, der immer auch politisch Position bezogen hat und daran glaubt, Dinge verändern zu können. Bis hierher und noch heiter oder: Das Leben besteht aus lauter Kehrtwendungen. Auch mit achtzig."
 
 

Foto: Der Schauspieler und Entertainer Joachim Fuchsberger
am 12.04.2008 anlässlich seiner Auszeichnung mit der 
"Platin-Romy für sein Lebenswerk" bei der Gala zur Verleihung des 
Fernsehpreises "Romy 2008"1) in der Wiener Hofburg.
Quelle: Wikipedia bzw. Wikimedia Commons;
Urheber:
Manfred Werner – Tsui;  Lizenz CC-BY-SA 3.0
Lizenz zur Veröffentlichung siehe hier

Der Schauspieler und Entertainer Joachim Fuchsberger am 12.04.2008 anlässlich seiner Auszeichnung mit der "Platin-Romy für sein Lebenswerk" bei der Gala zur Verleihung des Fernsehpreises "Romy 2008"1) in der Wiener Hofburg. Quelle: Wikipedia bzw. Wikimedia Commons; Urheber: Manfred Werner – Tsui;  Lizenz CC-BY-SA 3.0.
Im Januar 2011 brachte die Showlegende im "Gütersloher Verlag"1) das Buch "Altwerden ist nichts für Feiglinge" auf den Markt und setzt sich darin humorvoll, aber auch nachdenklich mit den Folgen des Alterns auseinander. "Launig und charmant, nachdenklich, aber nie weinerlich, plaudert der große alte Mann des deutschen Unterhaltungsfilms über die Blüte seines Lebens und darüber, wie es sich anfühlt, wenn sie langsam dahinwelkt. Fuchsberger nimmt kein Blatt vor den Mund und empfiehlt, sich den Lebensabend nicht durch demographische Schwarzmalerei verderben zu lassen." heißt es unter anderem beim "Gütersloher Verlagshaus".
Noch im April 2014 veröffentlichte Fuchsberger ebenfalls im "Gütersloher Verlagshaus" ein weiteres Werk mit dem Titel "Zielgerade", das er seiner Ehefrau Gundel widmete und mit dem er auf humorige Weise nicht nur eine Bilanz seines Lebens zog sondern auch brisante Fragen aufgriff. Joachim Fuchsberger "stellt sich in der ihm eigenen Mischung aus Nachdenklichkeit, Launigkeit und vor allem Menschlichkeit den großen Fragen des Lebens. Es geht – natürlich – um Beziehungen, um den Umgang mit unserer Welt und ihren Ressourcen. Aber auch um die Welt der Politik und um die Politiker selbst, bei denen er immer häufiger Ehrlichkeit und Transparenz vermisst. Ein sehr persönliches Buch einer beeindruckenden Persönlichkeit." kann man auf der Webseite des Verlages lesen.
Ein erstes, bereits 1990 publiziertes Buch aus der Feder Fuchsbergers hieß "Guten Morgen, Australien. Meine Begegnung mit dem Fünften Kontinent". Gemeinsam mit Sohn Thomas entstand 1998 der Reisebericht "In 47 Tagen rund um Australien. Das Abenteuer Highway 1". Der Klappentext weist unter anderem aus: "Joachim Fuchsbergers Tagebuch seiner sicherlich abenteuerlichsten Reise ist auch eine Verführung zum Träumen. Es entführt uns in die malerische Landschaft der Ostküste Australiens und zum Whale Watching in die Hervey Bay. Es eröffnet uns den tropischen Norden des Kontinents ebenso wie die gefahrvolle Einsamkeit Westaustraliens. (…) Thomas Fuchsberger hat Landschaften und Menschen auf über 100 Fotos festgehalten. Sie ergänzen das persönliche Reisejournal seines Vaters."
 
Bis zum Schluss bewahrte sich Fuchsberger, der mit Begriffen wie "Charmeur", Tausendsassa", oder später "Grandseigneur" und "Gentleman" in Verbindung gebracht wurde, seine geistige Kraft. Er war ein gefragter Gesprächspartner, der die Dinge auf den Punkt brachte, sich nie verbog und offen redete bzw. mit seiner Meinung nie hinter dem Berg hielt, aber auch für so manche amüsante Anekdote gut war. "Fang' nie an aufzuhören und höre nie auf anzufangen" lautete das Lebensmotto eines Mannes, der zu den großen Persönlichkeiten des Kinos und des Fernsehens zählte.  
Die Kino- und TV-Legende Joachim Fuchsberger starb am 11. September 2014 nach einem erfüllten Leben im Alter von 87 Jahren in seinem Haus in Grünwald1) bei München an Organversagen, wie es in der Presse hieß. Sein jüngstes TV-Projekt mit dem Arbeitstitel "Über(s)Leben", wo er erneut mit Jan Josef Liefers spielen wollte, konnte er für die ARD nicht mehr verwirklichen, wegen gesundheitlicher Probleme musste der Drehbeginn Anfang Juli 2014 verschoben werden. Für Bayerns damaligen Ministerpräsidenten Horst Seehofer1) verlor "Deutschland eine der ganz großen Persönlichkeiten des bundesdeutschen Fernsehens" für NDR-Intendant Lutz Marmor1) war Fuchsberger der "Grandseigneur der Fernsehunterhaltung". Die "Frankfurter Allgemeine" titelte: "Moderator, Schauspieler, Schlagertexter – Joachim Fuchsberger war ein Tausendsassa, der die deutsche Fernsehgeschichte prägte. In Männern wie ihm erkennen wir unser Land", für die "Süddeutsche Zeitung" war Fuchsberger "Jauch plus Pilawa plus Kerner im Quadrat".
Anlässlich des Todes ändert der "Bayerische Rundfunk" (BR) sein Programm und sendete am 11.09.2014 um 22:05 Uhr: "Abschied von Joachim Fuchsberger", um 22:50 Uhr: "Unter 4 Augen: Nina Ruge im Gespräch mit Joachim Fuchsberger" und um 23:20 Uhr: "Heut'abend: Die 300. und letzte ARD-Talkshow mit Joachim Fuchsberger". Auch die ARD nahm eine Programmänderung vor, um 20:15 Uhr wurde der Fernsehfilm "Die Spätzünder 2 – Der Himmel soll warten" ausgestrahlt, um 21:45 Uhr folgte das filmische Portrait bzw. der Nachruf "Joachim 'Blacky' Fuchsberger" von Klaus Ickert. Am Samstag (13.09.2014) konnte man sich um 13:00 Uhr noch einmal an der Kästner-Verfilmung "Das fliegende Klassenzimmer"1) aus dem Jahre  1973 erfreuen.
Bereits Anfang März 2012 hatte die ARD Fuchsberger ein Portrait in der Reihe "Legenden"1) gewidmet, in dem auch Bruder Otmar erstmals vor die Kamera trat. "Tina Soliman1) erzählt die Lebensgeschichte einer lebenden Legende, trifft Joachim Fuchsberger über einige Monate immer wieder zum Gespräch, begleitet ihn bei Veranstaltungen und Preisverleihungen, die er auch nach dem Tod seines Sohnes nicht meidet." kann man bei daserste.de lesen. Anlässlich des Todes wurde die Sendung am 12. September 2014 um 23:15 Uhr im WDR wiederholt. Ein letztes Mal stand Fuchsberger für die 90-minütige Dokumentation "Der Mann, der Udo Jürgens ist" (→ presse.wdr.de), die anlässlich des 80. Geburtstages des Künstlers am 30. September 2014 gedreht wurde, im Juni 2014 vor der Kamera. In dem von Hanns-Bruno Kammertöns und Michael Wech1) gedrehten Künstlerportrait (EA: 21.09.2014 auf Arte/29.09.2014 in der ARD) gab es noch einmal ein Wiedersehen mit dem Publikumsliebling, der in diesem Film wie immer amüsant von der gemeinsamen Arbeit erzählte.
Die bewegende Trauerfeier für den Verstorbenen fand am 22. September 2014 im "August-Everding-Saal", gelegen im parkartigen Gelände des Grünwalder Freizeitparks, unter dem Motto "Von Freunden für einen Freund" statt. Zusammen mit der Familie – Witwe Gundula und Bruder Otmar Fuchsberger sowie den Enkeln Jennifer und Julien-Christopher – nahmen rund 300 Prominente aus Politik, Film und Fernsehen wie Schauspielerin Uschi Glas mit Ehemann Dieter Hermann, Moderatorin Sandra Maischberger1), Entertainer Frank Elstner1), "Focus"-Herausgeber Helmut Markwort1), Musiker Patrick Lindner1) oder TV-Ärztin Antje-Katrin Kühnemann1) Abschied von der Showlegende. Auch rund 150 Fans konnten mittels einer Außenübertragung verfolgen, wie Moderatorin Nina Ruge1) durch die Gedenkstunde führte und Münchens Altbürgermeister Christian Ude1), Comedian Oliver Kalkofe1) sowie Schauspieler Ralf Bauer1) in emotionalen Reden an Joachim "Blacky" Fuchsberger erinnerten, dessen mit Blumen, Kränzen und Kerzen geschmückter Sarg in der Mitte der Bühne stand. Ein kleines Orchester spielt Stücke, die Fuchsbergers verstorbener Sohn Thomas komponiert hatte → sueddeutsche.de und focus.de. Die Beisetzung erfolge auf dem Grünwalder Waldfriedhof1) zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis; die letzte Ruhe fand er an der Seite seines 2010 verstorbenen Sohnes Thomas → Foto der Grabstelle bei knerger.de sowie verschiedene Traueranzeigen bei trauer.sueddeutsche.de

Seit 1954 war Fuchsberger in zweiter Ehe mit der ehemaligen Schauspielerin Gundula Korte1) verheiratet, die er während seiner Zeit beim "Bayerischen Rundfunk" kennen und lieben gelernt hatte. Bis zum Schluss führte das Paar eine überaus glückliche Ehe und war unzertrennlich, hätte am 2. Dezember 2014 "Diamantene Hochzeit" (60 Jahre) feiern können. Mit seiner "Gundel" hatte Fuchsberger Sohn Thomas, der am 8. August 1957 das Licht der Welt erblickte und bis zuletzt als erfolgreicher Filmkomponist, Sänger, Bandleader, Autor und Reisefotograf arbeitete; unter anderem schrieb er für seinen Vater die Musik zu allen "Terra Australis"-Dokumentationen.
Thomas Fuchsberger1) starb am 14. Oktober 2010, der 53-Jährige wurde tot aus dem Mühlbach in Kulmbach1) geborgen; die Polizei ging von einem Unfall aus, vermutlich hervorgerufen durch einen Zuckerschock (Hypoglykämie1)), die im Zusammenhang mit seiner Diabeteserkrankung stand; er wurde auf dem Waldfriedhof in Grünwald beigesetzt → Foto der Grabstätte bei knerger.de. Seine Erfahrungen mit der Krankheit verarbeitete Thomas Fuchsberger unter anderem mit dem Buch "Zucker – na und? Mein Leben mit Diabetes", seine letzte geplante Veröffentlichung konnte er nicht mehr fertig stellen. Vater Joachim Fuchsberger war es ein Herzenswunsch, das Buch zu vollenden und brachte es unter dem Titel "Bis an seine Grenzen – und darüber hinaus: Erinnerung an unseren Sohn Thomas" Ende Oktober 2011 heraus.
Textbausteine des Kurzportraits von prisma.de
Siehe auch Wikipedia, www.whoswho.de, filmportal.de sowie
die Nachrufe bei spiegel.de, zeit.de, welt.de, nzz.ch
Fremde Links: 1) Wikipedia, 2) filmportal.de, 3) fernsehserien.de, 4) tls.theaterwissenschaft.ch
5) Quelle: Lexikon der deutschen Film- und TV-Stars" von Adolf  Heinzlmeier/Berndt Schulz (Ausgabe 2000,  S. 113)
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