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| Ernst Fritz Fürbringer wurde am 27. Juli 1900 als Sohn eines Sanitätsrates in Braunschweig geboren. Er besuchte zunächst die Realschule, war später Fähnrich der Marine und gehörte dem Freikorps im Baltikum an. Nach dem Ende des 1. Weltkrieges Krieg begann er auf einem Bauernhof bei Lüneburg eine landwirtschaftliche Lehre und wurde wenig später "Zweiter Beamter" auf einem Gut in Ostpreußen; von dort aus wechselte er als landwirtschaftlicher Inspektor nach Schleswig-Holstein. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
1925 gab Fürbringer sein Bühnendebüt in einer Schauspielschüler-Aufführung von Grillparzers "Des Meeres und der Liebe Wellen" in der Rolle des Qberpriesters an den Hamburger Kammerspielen und erhielt dort spontan sein erstes Engagement. Dort gehörte der Schauspieler zehn Jahre lang zum Ensemble, auch wenn ihm der damalige Oberspielleiter Gustaf Gründgens attestierte, er sei "der unkomödiantischste aller Schauspieler, die ich kenne". Nach 1935 ging Fürbringer zum Bayerischen Staatsschauspiel in München, wo er bis 1942 Mitglied war und begann daneben aber auch eine bemerkenswerte Filmkarriere.
Sein Leinwanddebüt hatte Fürbringer 1936 mit einer kleinen Nebenrolle in "Straßenmusik"
gegeben, Rollen in zahlreichen weiteren Filmen folgten. Er spielte Diener,
Kammerherren oder war 1942 der Metternich in "Wiener Blut"; man sah
ihn u. a. 1936 in "Truxa"1), ein Jahr später in "Ein Volksfeind",
1938 in "Es leuchten die Sterne", 1940 in "Der Feuerteufel"
und in "Das Fräulein von Barnhelm"; 1941 spielte er in "Kameraden"
sowie den Direktor Gentzmer in "Alarmstufe V", 1942 in "Andreas Schlüter"
und 1943 den Sir Bruce Ismay in "Titanic"1). Von 1942 bis 1945 hatte der Schauspieler
einen Hausvertrag mit der "Bavaria-Filmkunst" und
war während des 2. Weltkrieges für Theater und Film vom Wehrdienst freigestellt. Beim Nachkriegskino war er weiterhin ein gefragter Darsteller und
wurde überwiegend mit profilierten Nebenrollen besetzt. Er spielte in
rund 50 Filmproduktionen mit: So beispielsweise 1947 den Advokaten Rienösl in
dem Moser-Streifen "Der
Millionär"1), ein Jahr später neben Rühmann den Professor Kalkhoff
in "Der
Herr vom andern Stern"1) (1948). Als Inspektor Hirzinger
tauchte er 1950 in "Grenzstation" auf, mimte den Bankier Petterson
in "Die Dame in Schwarz" (1951) oder den Staatsanwalt
in "Der Kaplan von San Lorenzo" (1952). Er war der Präfekt in
"Käpt'n Bay-Bay" (1953), der 1. General in "Es
geschah am 20. Juli"1) (1955), der Hubert Scharfenberg
in "Heiße Ernte"1) (1956),
der Lord Horace in "Robinson
soll nicht sterben"1) (1957) oder der Landgerichtsdirektor Dr. Schleffien
in "Nachts, wenn der Teufel kam"1) (1957).
Als Schulinspektor Wagner zeigte er sich in "Der Pauker"1) (1958) und
ein Jahr später
als Sir Archibald in dem Wallace-Krimi "Der Frosch mit der Maske"1) (1959).
Diese Figur spielte er auch 1960 in "Der Rote Kreis"1) sowie
in "Die Bande des Schreckens"1).
Es folgten Auftritte in Kinoproduktionen unterschiedlichsten Genres wie "Vorsicht
Mr. Dodd!"1) (1964),
"Die
Gruft mit dem Rätselschloß"1) (1964), "Brennt
Paris?"1) (1966, Paris brûle-t-il?),
"Kommissar X In den Klauen des goldenen Drachen"1) (1966)
oder "Kommissar X jagt die roten Tiger"1) (1971).
In den Ludwig-Thoma-Verfilmungen "Lausbubengeschichten"1) (1965),
"Tante
Frieda Neue Lausbubengeschichten"1) (1965)
und "Ludwig
auf Freiersfüßen"1) (1969) mimte er den Schulrektor, zuletzt sahen ihn die
Kinobesucher 1973 in "Die Schlange" auf der Leinwand. |
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Link: 1) Wikipedia, 2) Beschreibung innerhalb dieser HP 3) Quelle: Wikipedia |
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| Siehe auch Wikipedia, www.cyranos.ch | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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