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Ende der 1960er, Anfang der 1970er Jahre produzierte Senta Berger zusammen mit ihrem Mann, dem Arzt, Schauspieler und Filmregisseur Michael Verhoeven1), eine Reihe von Spielfilmen. Das Paar, welches sich 1963 bei den Dreharbeiten zu "Jack und Jenny" kennen gelernt und im September 1966 geheiratet hatte, gründete ein Jahre später die "Sentana-Filmproduktion". Zu diesen Eigenproduktionen, in denen Senta Berger auch selbst auftrat, zählen u. a. der 1970 gedrehte Film "Wer im Glashaus liebt" sowie "MitGift" (1975) und "Liebe Melanie" (1983). Außerdem stand sie in den Jahren des Aufbruchs des Jungen Deutschen Films u. a. für Volker Schlöndorff und Wim Wenders (1972, "Der Scharlachrote Buchstabe"2)) vor der Kamera.
Seit 2002 können die Fernsehzuschauer die großartige Schauspielerin als eigenwillige und engagierte Kriminalrätin Eva Prohacek, die polizeiinterne Korruptionsfälle aufklärt, in der Krimi-Reihe "Unter Verdacht"2) erleben. Bereits für ihren ersten Fall in "Verdecktes Spiel"2) wurde Senta Berger mit dem "Adolf-Grimme-Preis" ausgezeichnet. Weitere spannende Geschichten folgten: "Eine Landpartie" (15. 02.2003), "Gipfelstürmer" (23.04.2004), "Beste Freunde"2) (03.09.2004), "Das Karussel" (03.06.2005), "Willkommen im Club" (08.04.2006), "Atemlos"2) (18.11.2006), "Ein neues Leben"2) (30.12.2006), "Hase und Igel"2) (10.08.2007), "Das Geld anderer Leute"2) (23.11.2007), "Brubeck"2) (29.08.2008), "Die falsche Frau"2) (10.10.2008), "Der schmale Grat"2) (14.08.2009), "Tausend Augen"2) (20.11.2009), "Laufen und Schießen"2) (10.12.2010), "Rückkehr"2) (13.05.2011) und "Die Elegante Lösung"2) (04.11.2011), "Persönliche Sicherheiten"(16.12.2011); weitere Infos auch bei Die Krimihomepage und Wikipedia.
Anfang Februar 2006 wurde dann die SAT.1-Krimikömödie "Nette Nachbarn küsst man nicht"2) ausgestrahlt, in der Senta Berger mit einer erneuten Paraderolle das Publikum begeisterte: In dem von Stephan Wagner vergnüglichen, kammerspielartig inszenierten Fernsehfilm, der Anklänge an den legendären Hitchcock-Thriller "Fenster zum Hof" nicht verhehlen will, agierte sie einmal nicht als die starke Powerfrau sondern mimte die eher brave Gattin des Staatsanwalts Franz Forstmann (Michael Gwisdek), die aufgrund der beruflichen Veränderung ihres Ehemanns in ein heruntergekommenes Berliner Mietshaus ziehen muss und dort mit einer Menge verdächtiger und skurriler Gestalten konfrontiert wird. So auch mit dem jungen, attraktiven Türken Cem (Erdal Yildiz), dessen Charme sie erliegt und den sie eines Nachts beobachtet, wie er die Leichen seiner Geliebten in den Keller schafft…
Mit der Berger als Ehefrau Anita und Ganz in der Rolle des unheilbar erkrankten Fred sei die Besetzung in dem Regie-Debüt von Sophie Heldmann "kongenial", heißt es in Medienberichten. Die Dreharbeiten fanden bis Mai 2009 unter anderem in und um Düsseldorf statt, teilte die Produktionsfirma "unafilm" mit, seine Weltpremiere feierte der Film anlässlich des 58. Internationalen Filmfestivals von San Sebastian (17. bis 25. September 2010), allgemeiner Kinostart war der 13. Januar 2011 (siehe auch www.unafilm.de). Eine weitere Arbeit für die große Leinwand ist Isabel Kleefelds erster Kinofilm "Ruhm" nach dem gleichnamigen Roman1) (2009) des Bestseller-Autors Daniel Kehlmann. In der deutsch-österreichisch-schweizerischen, von der Filmstiftung NRW unterstützten Koproduktion zeigt sich Senta Berger mit der Figur der Rosalie an der Seite so renommierter Kollegen wie Stefan Kurt (Leo Richter), Heino Ferch (Ralf Tanner) und Julia Koschitz (Elisabeth). "Die Geschichten und Figuren um den Schriftsteller Leo Richter erzählen tragisch und komisch zugleich von der Sehnsucht, in einem anderen Leben zuhause zu sein wenn man es schon nicht im eigenen ist. Ein Film über Zufall, Fiktion und Realität." kann man bei "Filmstiftung NRW" lesen. Die Dreharbeiten begannen Ende Oktober 2010, als Kinostart wird der 22. März 2012 genannt. Am 18. April 2011 starteten laut Presseberichten die Dreharbeiten zu Helmut Dietls "Kir Royal"1)-Fortsetzung für das Kino unter dem Titel "Zettl"1), neben Hauptdarsteller Michael "Bully" Herbig als Reporter Max Zettl spielt Senta Berger die Rolle des Volksmusikstars Mona Mödlinger, von der alten "Kir Royal"-Crew ist ebenfalls Dieter Hildebrand als Fotograf Herbie Fried mit von der Partie; Harald Schmidt wird als bayerischer Ministerpräsident und BR-Moderator Christoph Süß als Gewerkschaftsboss zu sehen sein. Weitere prominente Namen wie Karoline Herfurth, Ulrich Tukur, Dagmar Manzel, Sunnyi Melles, Hanns Zischler und Gert Voss stehen auf der Besetzungsliste, Götz George hat als "Kanzler Ebert" eine Gastrolle übernommen; Kinostart war am 2. Februar 2012 → wwws.warnerbros.de. Es sind immer wieder ambitionierte, aber auch unterhaltsame Fernsehspiele, mit denen Senta Berger in den letzten Jahren das Publikum zu faszinieren weiß. Am ersten Weihnachtstag 2008 (Wiederholung 13.12.2009) strahlte das ZDF die ersten beiden Teile des Rosamunde Pilcher-Vierteilers "Vier Jahreszeiten" aus, in der als Doppelfolge gezeigten Familiensaga "Ein Sommer in Endellion" und "Herbststürme" schlüpfte die Berger in die Rolle der Countess Julia Combe. Die Dreharbeiten – erneut mit hochkarätiger internationaler Besetzung – für die nächsten beiden Teile mit den Titeln "Winterwende" und "Das Geschenk des Frühlings" dauerten bis zum 1. Mai 2009 und liefen am 25. Dezember 2009. Unter der bewährten Regie von Giles Foster waren neben Senta Berger sowie Natalia Wörner als ihrer Tochter Charlotte und Paula Kalenberg als Enkelin Abby unter anderem Michael York, Tom Conti, John Light und Frank Finlay zu sehen (Inhaltsangabe von "Ein Sommer in Endellion", "Herbststürme" und "Winterwende" bei prisma-online.de). Glänzende Kritiken erhielt Senta Berger für ihre Darstellung des früheren Filmstars Carla Sagmeister in dem am 8. April 2009 gezeigten spannenden Portrait einer aus der Haft entlassenen Frau. "Schlaflos"2) lautete der Titel des perfekt auf seine Protagonistin zugeschnittenen Psychothrillers: Nach zwölf Jahren wird die einst bekannte Schauspielerin Carla Sagmeister aus dem Gefängnis entlassen. Sie war in einem Indizienprozess wegen Totschlags an ihrem Geliebten Erik Vonhoff verurteilt worden. Jetzt will sie ihre Unschuld beweisen. Mit einer Waffe besucht sie den Forensiker Dr. Borchert (August Zirner), dessen Gutachten seinerzeit ausschlaggebend fürs Urteil war. Mit Nachdruck drängt sie ihn, die Untersuchung wieder aufzunehmen. Tatsächlich besorgt sich Borchert noch einmal die alten Beweismittel, und schon bald kommen ihm selbst Zweifel an seinen damaligen Ergebnissen (Quelle: www.prisma-online.de) Belohnt wurde die Berger für ihre Leistung am 26.9.2009 mit dem "Deutschen Fernsehpreis" in der Kategorie "Beste Schauspielerin Hauptrolle", "Senta Berger liefert das meisterhafte und völlig uneitle Porträt einer seelisch zerrütteten Frau." befand die Jury. "Eine grandiose Senta Berger sucht im Krimidrama "Schlaflos" eine neue Existenz" schreibt "Der Tagesspiegel", bei www.derwesten.de kann man lesen "Im Kampf um Gerechtigkeit – Senta Berger spielt ihre Rolle so, als klammere sich die einstige Star-Schauspielerin an ihre glamouröse Vergangenheit, um Kraft im Kampf um Gerechtigkeit zu sammeln, mithin für eine neue Zukunft. Der Mix aus Verletzlichkeit und Entschlossenheit überzeugt. Mehr noch: Er berührt. In einer ihrer stärksten Rollen lässt sich die vielfach ausgezeichnete Schauspielerin ungeschminkt inszenieren – Altersfalten inklusive. Die inzwischen 67-Jährige beweist mit dieser Darstellung mindestens genau so viel Mut wie Selbstbewusstsein. Form und Inhalt entsprechen sich. Denn die Sagmeister ist in dem Film der Grimme-Preisträger Isabell Kleefeld (Regie) und Norbert Ehry (Buch) auf der Suche nach der ungeschminkten Wahrheit. Sie wird weh tun. Denn bald stellt sich heraus: Sagmeisters Tochter (Grimme-Preisträgerin Caroline Peters) birgt ein dunkles Geheimnis." Und "WELT ONLINE" titelt "Senta Berger ungeschminkt und gefährlich", findet, dass die WDR-Produktion sich erfrischend vom üblichen Krimi-Fernseheinerlei abhebt: "Man kann, das ist die gute Nachricht, auch zur Hauptsendezeit durchaus noch Filme jenseits aller Klischees und Erwartungshaltungen produzieren. Und mehr noch: Auch Frauen älteren Semesters dürfen dabei die zentrale Rolle spielen. Gerade, wenn sie sich ungeschminkt geben. Und ihr Alter nicht verleugnen müssen, sondern sogar thematisieren dürfen." Auch in dem am 21. Oktober 2009 gesendeten ARD-Gesellschaftsdrama "Frau Böhm sagt nein"2) sahen die Zuschauer eine Berger, die einem still-bescheidenen, fast farblosen Frauentypus starke Züge verlieh. Regisseurin Connie Walther präsentiert ein hochaktuelles, brisantes Thema und zeigt "Entwicklungen, die im heutigen Wirtschaftsleben leider keine Ausnahmen mehr zu sein scheinen: Korruption, Gier und Gewinnsucht hinter den Kulissen eines etablierten Unternehmens."4) Die Berger ist die "graue Maus" Rita Böhm, die in einem Großunternehmen als für Finanzen der Vorstände zuständige Sachbearbeiterin einen Wirtschaftsskandal aufdeckt und gegen die Feldgier von Managern kämpft. "Etwaige Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen wären rein zufällig", heißt es im Vorspann, dass Parallelen zu realen Vorkommnissen wie etwa dem Fall "Mannesmann" gezogen werden können, bleibt dem Zuschauer überlassen; siehe auch Wikipedia und www.spiegel.de. Für ihr exzellentes Spiel wurde Senta Berger 2009 mit dem "Darstellerpreis für herausragende schauspielerische Leistung" beim Fernsehfilm-Festival Baden-Baden ausgezeichnet, am 26. März 2010 folgte der renommierte "Adolf-Grimme-Preis" in der Kategorie "Fiktion Spezial", am 21. Mai 2010 der "Bayerische Fernsehpreis" als "Beste Schauspielerin" in der Kategorie "Fernsehfilm". Freuen durfte man sich auch auf die turbulente ZDF-Komödie "Mama kommt!"2) mit Senta Berger und Anja Kling als gegensätzliches Mutter-Tochter-Gespann. Die Dreharbeiten fanden bereits im Herbst 2008 statt, Premiere hatte die heitere Geschichte am 30. Juni 2009 im Rahmen des Filmfestes München 2009, im ZDF ausgestrahlt wurde diese von den Protagonistinnen glänzend gespielte Komödie allerdings erst am 1. März 2010. "Senta Berger spielt mit Verve das dominante Muttertier, das sich in alles einmischen muss, und Anja Kling das Opfer, das unter dem Glucken- und Klammer-Terror alsbald leidet. (…) Beide spielen diesen Konflikt mit sichtlich viel Lust aus." schreibt Peter Zander bei www.welt.de. Im Sommer 2010 fiel in Norwegen die erste Klappe für das Melodram "Das Ende der Eiszeit"2) aus der neuen ARD-Reihe "Liebe am Fjord". In dem von Jörg Grünler sensibel inszenierten TV-Film wird eine schwierige Mutter-Tochter-Beziehung thematisiert, Senta Berger hatte in der emotionalen Geschichte die Rolle der Pernille Sörenbrandt übernommen, Buchhändlerin in dem winzigen norwegischen "Bücherdorf" Fjærland. Nach einem schweren Treppensturz wird Tochter Annika (Sandra Borgmann), erfolgreiche Managerin eines großen Online-Buchhandels, informiert, die seit 25 Jahren keinen Kontakt mehr zur Mutter hat. Sie reist nur widerwillig in das provinzielle Dorf, alte Wunden brechen auf, nur langsam "taut das Eis" zwischen Mutter und Tochter, nicht zuletzt wegen der Verantwortung für den an Autismus leidenden jüngeren Halbbruder Henrik (Thure Lindhardt); die Produktion mit einer einmal mehr grandios aufspielenden Senta Berger wurde am 25. März 2011 ausgestrahlt. Hartmut Schoens Drama "In den besten Jahren"1), eine Geschichte um Schuld und Sühne bzw. Opfer von Gewaltverbrechen mit Senta Berger in der weiblichen Hauptrolle der traumatisierten Polizistenwitwe Erika Welves, ist fertiggestellt. Die mit Stars wie Matthias Brandt, Manfred Zapatka, Burghart Klaußner und Ellen Schwiers in Nebenrollen hochkarätig besetzte WDR-Produktion feierte seine Premiere beim "22. Festival für Deutsche Filme" in Lünen (10.13.11.2011 → www.kinofest-luenen.de), zur Ausstrahlung kam der bewegende Film am 14. Dezember 2011. Erneut bewies Senta Berger, dass sie zu den besten deutschsprachigen Charakterdarstellerinnen zählt, "Senta Berger, schmallippig wie nie, geht durch diesen Film mit einem in jeder Einstellung spürbaren Willen, dieser Erika Welves Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, deren Handeln also auch noch in jenen Momenten zu plausibilisieren, in denen es eigentlich nicht mehr geht." notierte die F.A.Z. (Jochen Hieber, 13.12.2011) und DER SPIEGEL (Christian Buß, 13.12.2011) schrieb unter anderem: "In den besten Jahren" überzeugt als Drama über eine Polizistenwitwe, die noch heute überall RAF-Mörder sieht. Nicht nur dank Senta Berger ein großes Schauspieler-Stück, in dem der Deutsche Herbst bedrohlich in die Gegenwart wabert. → www.prisma.de Aktuell stand Senta Berger für das ZDF-Drama mit dem Arbeitstitel "Schläge im Namen des Herrn" gemeinsam mit Matthias Habich vor der Kamera, einem Film, mit dem das Schicksal von Heimkindern im Nachkriegsdeutschland thematisiert wird. Die im Film erzählten Begebenheiten basieren auf Peter Wensierskies gleichnamigem Sachbuch.1) Im Mittelpunkt steht die junge Luisa (Alicia von Rittberg), die Anfang der 60er Jahre aufgrund der Erkrankung ihrer alleinerziehenden Mutter von den Behörden in die Obhut eines Kinderheims geschickt wird. Hier erfährt sie die ganze Härte des Systems, wird seelisch sowie körperlich misshandelt und dient als billige Arbeitskraft. Einziger Lichtblick ist der stille Junge Paul (Leonard Carow), mit dem sie schließlich dem Grauen entkommen will. Im Berlin des Jahres 2008 treffen Luisa (Senta Berger) und Paul (Matthias Habich) nach 44 Jahren erneut aufeinander. Beide haben bisher über ihre Erlebnisse geschwiegen und sie verdrängt. Doch Luisa hält den Zeitpunkt für gekommen, ihr Schicksal öffentlich zu machen und sich damit ihrer Vergangenheit zu stellen. (Quelle: ZDF-Presseinformation)
Die Auszeichnungen, die Senta Berger bisher im Verlauf ihrer Karriere erhalten hat, können sich sehen lassen: Neben zahlreichen bedeutenden Filmpreisen, wurde sie u. a. 1965 mit dem "Golden Globe Award" als vielversprechende Nachwuchsschauspielerin geehrt, sie bekam den "Deutschen Filmpreis in Silber" als Produzentin für "Die weiße Rose" sowie 1987 den "Deutschen Darstellerpreis" für ihre Rolle in "Kir Royal". Sie ist seit 1998 Trägerin des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse, dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse sowie dem "Karl-Valentin-Orden". Weitere Ehrungen sind beispielsweise der "Deutsche Hörbuchpreis" (2003) für ihre Interpretation von Arthur Schnitzlers "Fräulein Else", der "Hessische Fernsehpreis" (2005) als Ensemblemitglied des Filmes "Die Konferenz", der "Billy Wilder Award" (2006) sowie der österreichische Fernsehpreis "Platin Romy" (2007) für ihr Lebenswerk. 2009 folgten der "Deutsche Fernsehpreis" als "Beste Schauspielerin" und der "Sonderpreis des Deutschen Fernsehkrimipreises" für ihre Hauptrolle in der WDR-Produktion "Schlaflos" sowie der "Herbert-Strate-Preis", verliehen von der Filmstiftung NRW und dem Kinoverband "HDF Kino". Den von der Fernsehzeitschrift HÖRZU verliehenen Medienpreis die "Goldene Kamera", konnte die gebürtige Österreicherin am 30. Januar 2010 im Rahmen einer festlichen Gala in Berlin als "Beste deutsche Schauspielerin" entgegennehmen. Anlässlich der Eröffnung des "Festivals des österreichischen Films" in Graz wurde Senta Berger am 22. März 2011 mit dem "Großen Schauspielpreis der Diagonale" für ihr Lebenswerk geehrt. Seit 12. April 2011 hat Senta Berger überdies einen Stern auf dem Berliner " Boulevard der Stars"1); siehe auch die Liste der Auszeichnungen bei Wikipedia.
Mit ihrer neusten Veröffentlichung "Rezepte meines Lebens", erschienen Mitte August 2010, präsentiert die Schauspielerin nicht nur ein Kochbuch mit 100 Rezepten, sondern vielmehr eine Art kulinarisches Tagebuch. Ausgehend von den Originalkochbüchern ihrer Mutter stellt Senta Berger, selbst eine hervorragende und leidenschaftliche Köchin, die Gerichte ihrer Kindheit und Jugend in Wien, aber auch die Rezepte der international renommierten Hollywoodschauspielerin vor, ihre liebsten Familiengerichte und die besonderen Rezepte zum Verführen. Angereichert mit persönlichen Erlebnissen und Anekdoten ihrer abenteuerlichen und einzigartigen Karriere, ist dieses sehr persönliche Kochbuch auch ein humorvolles, manchmal ein wenig nostalgisches Lesebuch, das zum Schmökern und Nachkochen verführt. heißt es unter anderem auf der Website des Brandstätter-Verlages. Die bedeutende Charakterdarstellerin Senta Berger lebt mit ihrem Ehemann in München und ist neben ihrer Arbeit als Filmschauspielerin auch weiterhin am Theater sowie bei umschwärmten Lesungen literarischer Werke zu sehen und zu hören, wie beispielsweise mit Texten von Ilse Aichinger, Sarah Kirsch, Ingeborg Bachmann oder Klassikern wie Schnitzlers "Fräulein Else". Sie engagiert sich aktiv für den Umweltschutz sowie für die Friedensbewegung und ist Schirmherrin der neu gegründete Initiative "Stark gegen den Schmerz".
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Link: 1) Wikipedia, 2) prisma-online.de Quelle: 3) Kölns Internetzeitung, 4) prisma-online.de |
Stand: Februar 2012 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Siehe auch www.prisma-online.de, Wikipedia, www.whoswho.de | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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