In jüngerer Zeit begeistert Sander die Theaterzuschauer mit seiner
Verkörperung des Schuster Voigt in Carl Zuckmayers "Der Hauptmann von
Köpenick" in der Bochumer Inszenierung von Matthias Hartmann; die
Premiere fand Anfang 2004 statt und nach Heinz Rühmann, Harald Juhnke,
Erich Ponto und Rudolf Platte hat es Sander nicht leicht, der Titelfigur
"neue Züge" zu verleihen. Doch "mit seinem
melancholischen, vom Leben gezeichneten Gesicht rückt Otto Sander den
Schuster Voigt in die Nähe einer Horváth-Figur, ja eines Woyzeck sogar. Er
ist kein kämpferischer Kohlhaas, auch kein geistreicher Versager, er ist
ein berührender trauriger Clown, der seinen Erfolg als "Hauptmann von
Köpenick" kaum begreifen kann." (Zitat "Westdeutsche
Zeitung").
Im Oktober 2007 kehrte Otto Sander nach längerer schwerer Krankheit mit der
Figur des resignierten Schriftstellers Krapp auf die Theaterbühne zurück und
brillierte am Berliner "Renaissance-Theater" in "Das letzte Band" von Samuel Beckett.
"Otto Sanders 'Letztes Band' ist eine ergreifende Rückkehr auf die Bühne.
Ein großer Berliner Schauspieler hat seinen Zugang zu Becketts Wahrheit
gefunden." konnte man unter anderem bei www.rbb-online.de
lesen. Krapp, Samuel Becketts berühmtester Monologisierer, der auf sein verpfuschtes Leben zurückschaut, indem er
"Das letzte Band", ein altes Tonband, abhört, spricht noch lange nichts. (
) Natürlich kann
dieser großartige Schauspieler die Stille vielseitig gestalten. Kann mit seinen müden Augen die
Zuschauer derart bannen, dass Spannung und Atemlosigkeit in der Luft liegen. Kann ihnen ohne Worte
alles über Einsamkeit, Desillusionierung, den schleichenden Weg in die Senilität, Zorn und die Schrulligkeit
dieses Alten mitteilen. Er ist kein Trauerkloß. Eher ein müde gewordener zäher Zausel, der verwundert
sein schiefgelaufenes Leben belauscht.
(Quelle: www.abendblatt.de;
siehe auch www.renaissance-theater.de)
Foto Mit freundlicher Genehmigung des Schauspielhauses
Bochum;
das Copyright liegt bei Jim Rakete.
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Einen nicht minder furiosen Applaus gab es am 1. März 2008 bei der Premiere
am Bochumer Schauspielhaus für Sanders Darstellung des blinden Vaters in Thomas Bernhards Frühwerk
"Der Ignorant und der Wahnsinnige" in einer Inszenierung von Burghart Klaußner.
Auch hier spielt Otto Sander nicht auftrumpfend, sondern zurückhaltend den
Vater der Koloraturmaschine. Er nimmt sich zurück, nur wer genau hinschaut, bemerkt
die Nuancen, mit denen Otto Sander dem trinkseligen und wortkargen Ignoranten Profil gibt.*)
Die Kritik war sich einig, dass Sander erneut eine fulminante Leistung
abgeliefert hatte. "Otto Sander hat nur wenig Text und deshalb die schwierigere
Rolle. Er spielt virtuos seine Körpersprache und seine Mimik kommentieren
punktgenau die nicht enden wollende Suada des Doktors, des Wahnsinnigen.
Sublim und ausdrucksstark zugleich ist das Spiel der Hände, Sander
zeigt mit ihnen Ungeduld, Spannung und Abwehr ein Meister seines Fachs"
schrieb die "Deutsche Presse Agentur", die "Süddeutsche
Zeitung" würdigte Sanders Leistung mit den Worten "Schon lange hat man
Otto Sander, der sich fast ganz auf seine singuläre Stimme spezialisiert zu haben schien,
nicht mehr so bravourös erlebt, wie hier.",
"DIE WELT" meinte "Sein Auftritt als Blinder ist ein Glück für das Theater und das Publikum".
(siehe auch www.nachtkritik.de
sowie www.3sat.de)
Foto: Otto Sander und Christine Schönfeld (Königin der Nacht)
Foto mit freundlicher Genehmigung von Birgit Hupfeld; © Birgit Hupfeld
*) Quelle: www.derwesten.de
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Schon ab Mitte der 1960er Jahre wurde der Mann mit den markanten
Gesichtszügen durch zahlreiche Film- und Fernsehproduktionen auch
einem breiteren Publikum bekannt. Sein Leinwanddebüt gab er 1964 mit
der Rolle des Bauernsohns und Steinbrucharbeiters in Roland Klicks
"Ludwig", einem preisgekrönten Kurzfilm über einen jungen Mann,
der in einem ärmlichen bayrischen Dorf die Rolle des Dorftrottels spielt.
Rund zehn Jahre später spielte Sander den preußisch-strengen Junker und
Bruder der "Marquise von O." (1975) in der gleichnamigen
Kleist-Verfilmung von Eric Rohmer, 1979 war er der ewig
betrunkene Trompeter Meyn in Volker Schlöndorffs
Oscar-prämierten Grass-Adaption "Die Blechtrommel"1) oder 1981 der abgedriftete
Ritterkreuzträger
Thomsen in Wolfgang Petersens Kultfilm "Das Boot"1).
Foto: © Werner Bethsold
Das Foto entstand Mitte der 80er Jahre während einer Hörspielproduktion.
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Sander stand mit der
Titelrolle in Hartmut Schmieges und Christian Rateukes
"Der Mann im Pyjama" vor der Kamera und erhielt 1982 für
seine Darstellung des harmlosen Bürgers Rudi, der bei dem Versuch,
sich eine Schachtel Zigaretten aus dem Automaten zu holen, in einen Strudel
von Missgeschicken und Abenteuern im nächtlichen Berlin gerät,
den "Ernst-Lubitsch-Preis". 1984 sah man ihn
mit der Hauptrolle des Inspektor Spalt in René Perraudins
komödiantischen Kurzspielfilm "Der Mord mit der Schere", Margarethe von Trotta besetzte ihn 1985
in "Rosa Luxemburg"1) als Politiker Karl Liebknecht, der gemeinsam mit Rosa Luxemburg (Barbara Sukowa)
den Spartakusbund anführte und die legendäre Revolutionsschrift
"Rote Fahne" herausgab; in Peter Patzaks Melodram "Wahnfried",
auch unter dem Titel "Richard und Cosima" bekannt, brillierte er 1987 als Richard Wagner
neben Tatja Seibt, die Wagners Muse Cosima verkörperte. In Wim Wenders
romantischen Märchen "Der Himmel über Berlin"1) rührte er 1987 an
der Seite des Engels Damiel alias Bruno Ganz mit seiner Darstellung des
melancholischen Engel Cassiel das Publikum an, ebenso wie 1993 in dem
korrespondierenden Wenders-Film "In weiter Ferne so nah"1). 1984 mimte er
in der Komödie "Zum
Beispiel Otto Spalt"1), einer mit
einer Rahmenhandlung versehenen Zusammenfassung von fünf Kurzfilmen René Perraudins,
die Titelfigur und hatte Katharina Thalbach zur Partnerin; in Frank Beyers "Der
Bruch" agierte er 1989 als arbeitsloser Erwin Lubowitz neben Götz George
als ehemaligem Marinekoch Graf und Rolf Hoppe als Ex-Tresorknacker Markward,
stand 1990 in Anton Peschkes "Zeit der Rache" vor der Kamera oder war als
Erzähler in "Werner Beinhart!"1) zu hören.
1992 übernahm
er die Hauptrolle in Harald Bergmanns Episodenfilm über Friedrich Hölderlin "Das Untergehende Vaterland",
wirkte zwei Jahre später in Bergmanns erneuten filmischen Auseinandersetzungen mit dem Thema
"Hölderlin"
in "Hölderlin Comics" mit oder verkörperte unter der Regie von
Martin Walz den Prediger in dem Kurzfilm "Apokalypse Pink".
1996 spielte er zusammen mit seiner Frau Monika Hansen und Stieftochter
Meret Becker in der schrägen Komödie "Kondom des Grauens"1), war im
gleichen Jahr mit der Hauptrolle in Michael Muschners Road-Movie "Truck Stop"
zu sehen sowie als Hubert Schöning in Sören Voigts satirischen
Kurzkomödie "Abendbrot".
In dem Joseph Vilsmaiers Erfolgsdrama über die legendäre Gesangsgruppe
"Comedian Harmonists"1) spielte er neben Stiefsohn Ben Becker
als Robert Biberti und Meret Becker als Erna Eggstein den Musikagenten Bruno Levy
und glänzte ein Jahr später mit der Rolle des Marinemalers Melbye in
"Der Traum von der Freiheit", einer szenischen Dokumentation
von Jürgen Stumpfhaus über die deutsche Revolution von 1848/49.
Das Foto wurde mir freundlicherweise von dem Fotografen Edmond Frederik
zur Verfügung gestellt.
© Edmond Frederik
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Zu Sanders weiteren Kinoproduktionen zählen beispielsweise 1998 die Rolle des David in
Doris Dörries Komödie "Bin ich schön?"1), 1999 Rosa von Praunheims
Drama "Der Einstein des Sex"1) wieder an der Seite
von Ben Becker, Meret Becker und Monika Hansen oder 2000
der Bühnenmanager in Joseph Vilsmaiers Biopic "Marlene"1),
der Lebensgeschichte der legendären Marlene Dietrich3) (1901 1992)
mit Katja Flint in der Titelrolle. In Carlo Rolas gleichnamigen Film über die
Berliner Einbrecherbrüder Sass1)
spielte er 2001 den Vater von
Franz Sass alias Ben Becker und übernahm wieder eine Vaterrolle in Wolfgang Dinslages
Kurzfilm "Morgengrauen".
In Régine Provvedis
Kurzfilm "Little Spoon" (2005) mimte er einen einsamen alten Mann,
der versucht, durch seine täglichen Rituale Halt zu finden, trotzdem aber
langsam den Bezug zur Realität verliert. In dem von Regisseur Tom Tykwer nach
dem gleichnamigen Bestseller von Patrick Süskind in Szene gesetzten
hochgelobten Kinofilm "Das Parfum Die Geschichte eines Mörders"1) (2006) ist
Sander mit seiner sonoren Stimme als Erzähler zu hören, in dem
Kinder-Zeichentrickfilm "Der Kleine König Macius Der Film"2)
(2007) sprach
er den Lehrer Erasmus.
Ende Dezember 2007 kam das von Nicolette Krebitz inszenierte Drama
"Das Herz ist ein dunkler Wald"1) in die Kinos, neben den
Hauptdarstellern Marie (Nina Hoss) und Thomas (Devid Striesow)
gehört auch Sander zur prominenten Besetzungsliste, in weiteren prägnanten
Rollen sind Franziska Petri, Marc Hosemann, Monica Bleibtreu
und Günther Maria Halmer auf der Leinwand präsent (mehr bei www.x-verleih.de).
Danach hörte man ihn als Erzähler in Marco Kreuzpaintners Realverfilmung des Romans
"Krabat"1) (2008) von Otfried Preußler
sowie als Eule in dem Zeichentrickfilm "Der
Grüffelo"2) (2009).
Aktuell stand Sander für Bernd Böhlichs Kinokomödie "Bis zum Horizont,
dann links!" vor der Kamera; in der Geschichte um eine Seniorengruppe,
die noch einmal etwas erleben will, wird er neben Künstlerlegenden wie
Angelica Domröse, Herbert Köfer und Herbert Feuerstein als Herr von Tiedgen
zu sehen sein. Die Dreharbeiten begannen Ende März 2011 in Halle, in die
Kinos kommen soll der Film im Frühjahr 2012; mehr bei www.mdr.de.
Die Fernsehzuschauer erlebten Sander beispielsweise 1975 mit der Titelrolle
des Kriegsheimkehrers in Wolfgang Staudtes Siegfried-Lenz-Adaptation "Lehmanns Erzählungen",
1979 als Verdächtigen Manfred Enders in dem Tatort "Mitternacht, oder kurz danach",
in dem Nicole Heesters als Kommissarin Buchmüller ermittelte. 1994 glänzte
er neben Ben Becker mit der Rolle des Gleisarbeiters Richard Lansky
in "Polizeiruf 110 Totes Gleis"2) 1995 mit
dem "Grimme-Preis" ausgezeichnet und einer der meistgespielten
"Polizeirufe" innerhalb der ARD. Ein Jahr später war Sander der Superintendent in Frank Beyers zweiteiliger
Literaturverfilmung "Nikolaikirche"1)
und 1997 wurde mit "Das
Wunder von Wustermark"2) eine neuerliche "Polizeiruf 110"-Folge mit Sander und Becker aufgelegt.
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In den letzten Jahren zeigte sich Sander eher selten auf dem Bildschirm, er
agierte beispielsweise in der internationalen Produktion bzw. dem
Mehrteiler "Les Misérables Gefangene des Schicksals"1) (2000),
in "Tatort Der Spieler"2) (2003)
oder in der "Polizeiruf 110"-Episode "Dettmanns weite Welt"2) (2005),
wo Sander einmal mehr brillant den eigenbrötlerischen Streckenläufer Lansky
neben seinem Kollegen Dettmann (Ben Becker) spielte. 2004 bzw. 2011 stattete er dem "Traumschiff" in den Folgen
"Australien" und "New York, Savannah und Salvador de Bahia"
einen Besuch ab. Ende August 2011 begannen in
Hamburg und Umgebung die Dreharbeiten zu dem neuen ZDF-Film "Die
Schuld der Erben"2), Otto Sander spielte neben Protagonistin Lisa Martinek die
tragende Figur des Leonhard Asmussen, Patriarch der ins Schlingern
geratenen Werften-Dynastie Asmussen. In weiteren Hauptrollen sah man Johann von Bülow, Gaby Dohm, Jürgen Prochnow, Matthias Koeberlin und Katharina Wackernagel.
"Sie erzählen eine Geschichte um Liebe und Hass, Vertrauen und Verrat, Schuld und Sühne und die einzige Bürde, die zu übernehmen man sich nicht aussuchen kann: die eigene
Familie" notierte das ZDF anlässlich der Vorankündigung.
Ausgestrahlt wurde das TV-Familienepos am 5. Januar 2012, mehr zum Inhalt auch
bei www.presseportal.de.
Foto: Otto Sander auf der Berlinale 2008
Urheber: Thore Siebrands (Siebbi)
Quelle: www.ipernity.com
bzw. Wikimedia
Commons/Wikipedia
Lizenz CC-BY-SA 3.0.
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Otto Sander ist neben seiner umfangreichen Arbeit für Theater, Film und
Fernsehen auch für den Hörfunk tätig, hält Rezitationsabende und Lesungen
ab und bespricht Literatur-CDs. Seine Soloprogramme sind immer wieder ein
Ereignis, vor allem seine Ringelnatz-Hommage ist ein Meisterstückchen.
Darüber hinaus hat sich der Künstler mit seiner kehligen, markanten Stimme,
die ihm den Beinamen "The Voice" einbrachte, auch als Synchronsprecher
beispielsweise für Dustin Hoffmann ("Tod eines Handlungsreisenden")
und Ian McKellen ("Richard III.") einen
Namen gemacht.
1981 drehte er gemeinsam mit Bruno Ganz ein dokumentarisches
Porträt über die legendären Schauspieler Curt Bois3)
(1901 1991) und Bernhard Minetti3)
(1905 1998)
unter dem Titel "Gedächtnis: Ein Film für Curt Bois und Bernhard Minetti".
Im September 2002 veröffentlichten
Klaus Dermutz und Karin Messlinger eine Biografie des
Charakterdarstellers unter dem Titel "Otto Sander. Ein Hauch von Anarchie darf schon dabei sein
".
"Zahlreiche, amüsant ausgewählte und sorgsam beschriftete Fotografien aus Leben und
Karriere, sowie ein umfangreicher Anhang mit einem "minutiösen Verzeichnis der Inszenierungen, Filme, Hörfunkaufnahmen und
Tonträger", bei denen Sander mitwirkte, ergänzen das positive Gesamtbild dieser
Publikation" (Zitat der amazon-Redaktion).
Während seiner erfolgreichen Karriere erhielt der Künstler zahlreiche
Ehrungen, so beispielsweise 1979 den "Deutschen Kritikerpreis" als bester Schauspieler
des Jahres, 1980 und 1989 wurde er mit dem "Deutschen Darstellerpreis" geehrt, 1995 wurde ihm
wie erwähnt der "Grimme-Preis" verliehen und 1999 wählte ihn "Theater heute" erneut zum Schauspieler des Jahres.
Anlässlich der 42. Verleihung der "Goldenen Kamera" konnte
Sander
Anfang Februar 2007 gemeinsam mit Kollegen wie Jan Fedder, Martin Semmelrogge
und Jürgen Prochnow sowie natürlich Regisseur Wolfgang Petersen den begehrten
Preis für das 25-jährige Jubiläum von "Das Boot"
entgegen nehmen.
Für sein Wirken im deutschen Film und sein langjähriges Filmschaffen
würdigte man Otto Sander am 15. Februar 2008 anlässlich der 58. Internationalen
Filmfestspiele in Berlin mit der "Berlinale Kamera", die seit 1986
an Filmpersönlichkeiten oder Institutionen vergeben wird, denen sich die
Internationalen Filmfestspiele besonders verbunden fühlen und denen sie mit
dieser Ehrung ihren Dank ausdrücken möchten; Festival-Direktor Dieter Kosslick überreichte die Auszeichnung,
die Laudatio hielt Bruno Ganz.
Am 24. November 2008 wurde Sander im
Rahmen der 3. Verleihung des Bochumer Theaterpreises für seine Leistungen auf
der Bochumer Bühne der erstmals verliehene Ehrenpreis, der "Bernhard-Minetti-Preis"
überreicht;
Schauspielerkollege Burghard Klaußner hielt die Laudatio. Die Auszeichnung
wurde vom Freundeskreis des Schauspielhauses und dem
Kemnader Kreis gestiftet, künftig sollen damit alle zwei bis drei Jahre Schauspieler
geehrt werden, die dem Schauspielhaus Bochum lange verbunden waren bzw. dazu
beigetragen haben, den Ruf Bochums als herausragende Theaterstadt zu festigen.
Am 8. Oktober 2010 kam mit dem "Deutschen Vorlesepreis 2010" eine
weitere renommierte Auszeichnung hinzu. Sander erhielt den undotierten Preis
in Köln für langjährigen Verdienste um die deutsche Sprache.
Otto Sander ist mit der Schauspielerin Monika Hansen1) verheiratet und lebt
in Berlin; aus der Ehe Monika Hansens mit Schauspieler Rolf Becker3) stammen Tochter
Meret Becker1) und Sohn
Ben Becker1), dessen "Ziehvater" und Mentor Otto Sander
ist.
Foto: Otto Sander und Monika Hansen während der Preisverleihung,
Berlinale 2006 (18.02.2006)
Foto mit freundlicher Genehmigung von Bodo Petermann
© Bodo Petermann, BP PHOTO (www.bpphoto.de)
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