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Marlene Dietrich wurde am 27. Dezember 1901 in Berlin-Schöneberg
als Marie Magdalene Dietrich und Tochter des Polizeileutnants Louis Dietrich
geboren, ihre Mutter entstammte der angesehenen Uhren-Fabrikantenfamilie
Felsing;
Marlene Dietrich selbst gab später als Geburtsjahr 1904 an, erst 1956 verwies ein
im Krieg verloren gegangener Auszug aus dem Berliner
Geburtsregister auf das Jahr 1901. Marlenes Vater starb, als sie zehn Jahre
war, ihre Mutter heiratete in zweiter Ehe den Oberst Eduard von Losch, der 1916 im Krieg
an der Ostfront fiel. Die junge Marlene erhielt in
der streng reglementierten preußischen Offiziersfamilie eine standesgemäße
Erziehung, die sie bis an ihr Lebensende prägen sollte.
Besonderer Wert wurde auf ihre musikalische Ausbildung gelegt.
Sonderbriefmarke
Marlene Dietrich
aus der Reihe "Frauen der deutschen Geschichte"
Ausgabetag 14. August 1997
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des
Bundesministeriums der Finanzen
sowie Prof. Gerd Aretz und Oliver Aretz (Gestaltung)
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Sie besuchte die Auguste-Victoria-Schule in Berlin-Charlottenburg und machte 1918 ihr
Abitur; 1919 bis 1921 erhielt sie eine Musikausbildung in Weimar bei Prof. Robert Reitz, zuvor hatte
sie ein Geigenstudium bei Prof. Dessau an der Berliner
Musikakademie absolviert.
Marlene Dietrich machte sich Hoffnungen auf eine Konzertkarriere als Violinistin, musste
die Ausbildung aber gegen den Willen ihrer Mutter wegen einer Sehnenentzündung
vorzeitig aufgeben. Stattdessen studierte sie
Schauspielerei in der Max-Reinhardt-Schule in Berlin, wo sie 1922 debütierte und bis 1929
in einer Reihe von Theaterproduktionen spielte.
Noch während der Ausbildung wurde sie vom Produktionsleiter der Ariel-Filmgesellschaft, Rudolf
Sieber, als Statistin verpflichtet. Ihre ersten Filmauftritte hatte sie dann mit
kleineren Rollen in Stummfilmstreifen wie "Im Schatten des Glücks" (1919),
"So sind die Männer" (1922) oder "Tragödie der Liebe" (1923).
Bis Ende der 20er Jahre stand sie für Filme wie "Sein größter Bluff" (1927),
"Prinzessin Olala" (1928) oder "Gefahren der Brautzeit" (1929)
vor der Kamera.
1924 heiratete Rudolf Sieber die junge Schauspielerin und ein Jahr
später wurde im Januar Tochter Maria geboren. Die Ehe bestand nach wenigen Monaten
nur noch auf dem Papier, wurde jedoch nie geschieden;
aber Sieber und die Dietrich trennten sich bald, der einzige Kontakt blieb
über Tochter Maria, die Sieber später auch in Hollywood besuchte.
Rolf Sieber, der zuletzt in Kalifornien eine Hühnerfarm betrieb, verstarb
im Juni 1976.
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Der in den USA schon erfolgreiche Wiener Regisseur Josef von Sternberg
(1894 1969) entdeckte
Marlene auf der Bühne in Berlin und besetzte sie sofort als
verführerischen aber kaltherzigen Vamp Lola-Lola in seiner Heinrich Mann-Verfilmung
"Der Blaue Engel". Der Film wurde auch in einer
englischen Fassung gedreht und machte Marlene Dietrich über Nacht zu einem internationalen Star.
In Hollywood drehte sie weiter im Team mit von Sternberg sechs der
ersten sieben US-Filme entstanden unter seiner Regie.
Rechts: Szenenfoto aus "Der
Blaue Engel"1) (1932)
Foto mit freundlicher Genehmigung der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
1) Der Link führt zur Filmbeschreibung der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
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Die Verwandlung war total: aus dem pummeligen Tingelmädchen
Lola stilisierte von Sternberg nun den eigentlichen Glamour-Star Marlene Dietrich,
die Antwort der Paramount auf MGMs göttliche Greta Garbo: schlank, sinnlich, geheimnisvoll,
mit hohen Wangenknochen und leidendem Augenaufschlag. Ihr Auftritt in "Die blonde Venus" (1932) in
einem Männeranzug wurde eine Art Markenzeichen und verlieh dem Sexsymbol Dietrich in ihrer
selbstbewussten Unabhängigkeit einen schillernd bisexuellen Charakter; das Bild
des Stars in klassischem Frack und Zylinder ist weltberühmt. 1930 wurde sie als Beste Darstellerin
in Josef von Sternbergs "Marocco"1)
(Herz in Flammen) und ihre Hauptrolle der Mademoiselle Amy Jolly für einen Oscar nominiert.
Weitere Filme mit Sternberg waren die Melodramen "Dishonored"1) (1931, Entehrt),
"Shanghai-Express"1) (1931),
"Blonde
Venus"1) (1932),
"Der
Teufel ist eine Frau"1) (1934, The Devil is a Woman) sowie
der Historienstreifen "Die
scharlachrote Kaiserin"1) (1934, The Scarlet Empress).
Durch die enge Zusammenarbeit mit von Sternberg kam es zu
Gerüchten über ein privates Verhältnis der beiden. In einem Prozess warf
von Sternbergs Ehefrau Marlene Dietrich vor, die Ehe zerrüttet zu
haben, die Dietrich gewann den Prozess. Aber die Teamarbeit von Sternberg/Dietrich zahlte sich an der
Kinokasse nicht mehr aus, und Marlene machte in der Folge Filme mit
anderen Regisseuren und in anderen Genres z. B. unter der Regie George Marshalls
"Der große Bluff"1)
(1939, Destry Rides Again) an der Seite von James Stewart.
Neuen Zugang zum großen Publikum fand Marlene nach der Trennung von Sternberg
mit Hilfe des Produzenten Joe Pasternak, der sie in realistischeren Rollenbildern und in Filmen wie der
genannten Western-Satire "Destry Rides Again" oder dem Südseefilm
"Seven Sinners" (1940) einsetzte. Die Abkehr von der mythischen
Marlene wird vor allem in ihren Billy-Wilder-Filmen deutlich. In
"A Foreign Affair"1) (1947/48, Eine auswärtige Affäre),
später in "Witness for the Prosecution"1) (1957,
Zeugin der Anklage) ist die
frühere Marlene, jeweils in einer Fräulein-Rolle, nur noch Zitat. Als Ami-Geliebte, Gegenspielerin
von Jean Arthur und als Nazi und sogar Ex-Hitler-Freundin muss sie sadistische Szenarien über sich ergehen lassen.
Sie verkörperte nun nicht mehr den Vamptyp, sondern wandte sich in späteren Jahren auch Charakter-Darstellungen zu,
so beispielsweise in Stanley Kramers mit großem Staraufgebot gedrehten
"Das Urteil von Nürnberg" (1961,
Judgement at Nuremberg).
Bis Ende der 40er Jahre drehte Marlene Dietrich weitere erfolgreiche Kinofilme wie
beispielsweise "The Garden of Allah" (1936, Der Garten
Allahs), für den sie von Produzent David O. Selznick 200.000 Dollar die
bis dato höchste Gage im Filmgeschäft erhalten haben
soll , "Angel" (1937, Engel), "Herz
in Flammen"1) (1941, Manpower), "Pittsburgh" (1942) oder
"Kismet"1) (1944), ab den 50er Jahren begann ihr filmischer Ruhm zu
verblassen und sie machte sich rar auf der Leinwand; lediglich 1948
sowie 1950 war ihr unter der Regie Billy Wilders in der zynischen Berlin-Komödie "A Foreign
Affair" sowie mit dem Krimi "Die
rote Lola"1) (1950, Stage Fright) noch einmal ein großartiges Comeback gelungen.
Sehenswert ist auch ihr einziger, in Italien gedrehter Film "Monte
Carlo Story"1) (1956, The Monte Carlo
Story) mit Vittorio De Sica als Partner.
Marlene Dietrich war durch die Darstellung der "tollen Lola" in dem 1930 gedrehten
Film "Der blaue Engel" nach Heinrich Manns Roman "Professor Unrat"
sowie dem Titelsong weltbekannt
geworden und bewies bereits hier ihre außergewöhnliche Gestaltungskraft als Chansonsängerin.
Für immer blieb ihr Name mit dem Lied
"Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt" verknüpft. Das Angebot Goebbels', in das faschistische
Deutschland zurückzukehren, lehnte sie entschieden ab. Immer wieder
hatten die Nazis versucht, die 1930 nach Hollywood gegangene Diva zurück zu beordern,
"weil eine deutsche Frau nur in Deutschland Filme drehen sollte".
Die Dietrich blieb in Amerika, aber , wie einige Kritiker meinen, eher
aus beruflichen und finanziellen Erwägungen denn aus politischer Überzeugung.
1939 war sie US-Bürgerin geworden und daraufhin wurde sie von der deutschen Presse
totgeschwiegen; sie setzte sich ab 1942 im zweiten Weltkrieg
als Truppenbetreuerin an der Front unter Lebensgefahr für die Sache der Alliierten
ein, absolvierte unzählige Gesangsauftritte vor amerikanischen Soldaten
und machte Propaganda-Sendungen gegen die Nazis in deutscher Sprache. Für ihren Einsatz im Krieg erhielt sie als erste Frau
1972 die "Medal of Freedom" (Medaille der Freiheit der US-Frontkämpfervereinigung), die höchste
amerikanische Auszeichnung für
Zivilpersonen; die Franzosen ehrten sie mit dem Kreuz der französischen Ehrenlegion.
In Deutschland löste ihre gegen das Hitler-Regime gerichtete Tätigkeit im zweiten Weltkrieg
noch Jahre später während ihrer Gastspiele in Westdeutschland 1960 und 1963 eine böswillige,
von reaktionären Kräften inspirierte Presse-Kampagne aus.
In den 40er Jahren hatte sie eine leidenschaftliche Affäre mit Jean Gabin, ihrem Partner
in "Martin Roumagnac"1) (1946); auch der berühmte Autor Erich Maria Remarque war zeitweilig ihr
Lebensgefährte.
Als in den 50ern die Filmangebote spärlicher wurden, begann Marlene
einen Konzertzyklus mit unsterblichen Evergreens
("Die fesche Lola", "Lili Marleen", "Sag mir, wo die Blumen
sind"), die sie 1953 von Las Vegas zum Broadway, nach London, in die
UDSSR, zurück nach Berlin und bis Australien führte; die Programme
der Entertainerin und Diseuse Marlene Dietrich wurden auch fürs
Fernsehen aufgezeichnet; Showstar blieb sie für die letzten zwanzig Jahre ihres Bühnenlebens.
Journalisten und Biographen hasste sie, mit knappen Antworten, Lügen und widersprüchlichen Aussagen
trug sie bereits zu Lebzeiten zur Entstehung des Mythos um sie bei.
Die "lebende Legende" hielt durch, bis sie mit 74 Jahren in Sydney buchstäblich
auf der Bühne zusammenbrach und sich einen Oberschenkelhalsbruch zuzog.
Mit eiserner Energie, Selbstdisziplin und Perfektionssucht wahrte die
Dietrich in ihrer "One Woman Show" ungeachtet ihres Alters den
Mythos und die Magie einer zeitlosen, erotischen Schönheit. 1960 war die Dietrich im Rahmen einer Europatournee nach Deutschland zurück gekehrt;
sie wurde bewundert, aber auch wegen
"Landesverrats" von vielen Deutschen abgelehnt.
Neben dieser Show-Karriere fand sie verschiedentlich zum Film zurück, 1958 erhielt sie begeisterte Kritiken
für ihre Rolle in Billy Wilders "Witness for the Prosecution"
(Zeugin der Anklage), sowie in Orson Welles "Touch of Evil"
(Im Zeichen des Bösen).
1961 spielte sie in ihrer letzten großen Rolle, die Witwe eines hingerichteten deutschen Generals in
"Judgement at Nuremberg" (Das Urteil von Nürnberg).
Ab 1976 lebte Marlene Dietrich zurückgezogen in
Paris und hatte 1978 ihren letzten Filmauftritt mit einer kleinen Rolle in
David Hemmings "Schöner Gigolo, armer
Gigolo"; nach einem weiteren Beinbruch im Januar 1979 verbrachte sie die Jahre bis zu ihrem Tod in ihrer
Wohnung, das "Fenster" zur Außenwelt war der Fernseher, Kontakt
mit Freunden und Kollegen hielt sie über das Telefon. 1983 gestattete sie Maximilian Schell
die Anfertigung ihres dokumentarischen Filmporträts
"Marlene"1), in dem Filmausschnitte montiert sind und nur ihre Stimme zu hören ist.
1981 zeigte der Bayerische Rundfunk das TV-Portrait "Marlene Gesichter einer Legende".
1979 veröffentlichte der Star Memoiren unter dem Titel
"Ich bin, Gott sei Dank, Berlinerin",
verriet darin jedoch so wenig wie nur eben möglich.
Am 6. Mai 1992 starb Marlene Dietrich mit 91 Jahren in
Paris; sie fand, ihrem Wunsch entsprechend, ihre letzte Ruhestätte in Deutschland, auf dem Friedhof in
Berlin-Wilmersdorf neben ihrer Mutter.
Viele Autoren haben das Leben der Legende Marlene Dietrich biografisch
aufgearbeitet; Tochter Maria Riva, die ihre berühmte Mutter die letzten Jahre begleitete und ihr eng zur Seite stand,
veröffentlichte die Biografie "Meine Mutter Marlene" und erzählt
darin nicht nur die Geschichte eines berühmten Lebens, sondern auch die einer problematischen Mutter-Tochter-Beziehung.
Viele bekannte und weniger bekannte Fotos runden das Buch ab. Von Hermann Kreutzer und Manuela Runge stammt das Buch "Ein Koffer in Berlin";
hier wird der Lebenslauf der Berlinerin Marlene Dietrich etwas
verklärt dargestellt und der Mythos "Marlene Dietrich" wieder
belebt.
Durch den im Jahre 2000 von Joseph Vilsmaier gedrehten "Marlene"-Film1)
nach dem Buch "Meine Mutter Marlene" von Maria Riva mit Katja Flint in der Titelrolle
setzte eine wahre Marlene Dietrich-Manie ein,
auch wenn Vilsmaier Kritik für seinen Film einstecken musste: "Ihr Mythos überstrahlt jede Mode, und selbst eine
missglückte Kinohuldigung wie gerade erst der "Marlene"-Film von Joseph Vilsmaier setzt
neuen Begeisterungsrummel um Leben und Werk der Diva in Gang: Marlene Dietrich, der einzige Weltstar,
den Deutschland je hervorgebracht hat, ist so gegenwärtig wie je und sei es als millionenfach
reproduziertes Motiv auf der
Briefmarke. Ihre androgyne Erotik, ihre grandiose Ausstrahlung, ihr lockeres Liebesleben
zwischen Männern und Frauen und ihre beinhart durchgezogene Karriere wirken
wie ein früher, verwegener Verweis auf das 21. Jahrhundert: Sie war Vamp und Emanze zugleich,
vereinte Hollywood-Glamour und preußische
Disziplin." so der Journalist Hellmuth Karasek in DER SPIEGEL im Juni 2000.
Zusammen mit Christian Pfannenschmidt brachte Joseph Vilsmaier zum Kinostart des Films
das Buch "Marlene, der Film" heraus. Gestützt auf die Biografie der
Dietrich-Tochter Maria Riva begibt sich Christian Pfannenschmidt auf die Spuren eines Mythos.
Seine Reise beginnt im Berlin der späten zwanziger Jahre, wo die Karriere des
"blauen Engels" ihren Anfang nahm, und endet mit ihrem letzten Konzert in New York 1975.
Das Drehbuch mit zahlreichen Szenenfotos aus Joseph Vilsmaiers Film über das Leben Marlene Dietrichs ist
ebenfalls enthalten wie Berichte über die aufwendigen Dreharbeiten.
Werner Sudendorf veröffentlichte anlässlich des 100. Geburtstages der
Filmdiva im Jahre 2001 das Buch "Marlene Dietrich"; in diesem Portrait
orientiert sich der Autor nüchtern an den Tatsachen, sein Hauptinteresse gilt den Filmen.
So beschreibt er auf vielen Seiten Marlene Dietrichs Rollen,
ihre Partner und die Herangehensweisen der verschiedenen Regisseure.
Daneben erfährt man einiges über Erwartungen und Reaktionen des Kinopublikums,
das je nach weltpolitischer Lage seinen Anspruch an die Filme veränderte. Marlene Dietrichs
oftmals wechselnde Liebhaber tauchen nur gelegentlich auf; eine einzige Liebhaberin in einem Satz am Rande:
"Nach einem lesbischen Intermezzo mit Mercedes de Acosta
". Wilde
Spekulationen findet man bei Werner Sudendorf gar nicht. Er ist als Leiter der
Sammlungen des Filmmuseums Berlin/Deutsche Kinemathek unter anderem für die
Erschließung des Nachlasses von Marlene Dietrich verantwortlich. Für acht Millionen DM kaufte
der Berliner Kultursenator 1993 die umfangreiche Sammlung mit u.a. 12.000 Fotos und 4.000 Textilien,
die der Star im Laufe seines Lebens selbst angehäuft hatte. Damit kam Marlene Dietrich, wenn auch
erst nach ihrem Tod, doch wieder nach Berlin zurück. (Zitat
der amazon-Redaktion)
Von der Romanze der Diva mit dem Schriftsteller Erich M. Remarque
handelt die Veröffentlichung "'Sag mir, daß Du mich liebst
'", die
in Zusammenarbeit der Dietrich mit Remarque, Werner Fuld und Thomas F. Schneider
entstanden ist.
Von Renate Seydel erschien die bebilderte Biografie "Marlene Dietrich",
mit der das Leben und Schaffen einer großen Filmlegende des 20. Jahrhunderts
beleuchtet wird und das zum Teil unbekanntes Fotomaterial beinhaltet. Marlene Dietrich,
eine der ungewöhnlichsten Frauen des zwanzigsten Jahrhunderts, war bereits vor ihrem Tode
eine Legende. Die Bildbiografie belegt lückenlos jedes Jahr ihres Lebens anhand
weitgehend unbekannter Fotos, begleitet von Selbstzeugnissen, Produktions- und Atelierberichten,
Rezensionen der internationalen Presse und authentischen Berichten von Zeitgenossen.
Ein repräsentativer Einblick in den Werdegang und die Entstehungsgeschichte der Filme dieser unvergessenen
Diva. (Zitat der amazon-Redaktion)
Der Filmspezialist Adolf Heinzlmeier brachte "Marlene, die Biografie"
auf den Markt und schildert den Lebensweg Marlene Dietrichs von der Revuesängerin zum Weltstar.
Er erinnert an ihre großen Filme und Konzerte und lässt auch ihre Liebesbeziehungen und Affären wieder lebendig werden.
"Meine Freundin Marlene" heißt das Buch des englischen Autors David Bret,
der Marlene Dietrich 1989 kennen lernte, als sie schon völlig zurückgezogen in Paris lebte.
Es gelang ihm, das Vertrauen des öffentlichkeitsscheuen Stars zu gewinnen. Er führte
viele lange Gespräche mit ihr, in denen er sie über die entscheidenden Stationen,
Menschen und Ereignisse ihres Lebens befragte. Entstanden ist daraus nun ein sehr subjektives Buch,
in dem der Autor aus seiner tiefen Bewunderung für Marlene Dietrich keinen Hehl macht. Er hat versucht,
"
hinter dem Schleier von Mythos und Legende die Frau zu entdecken, die sie gewesen sein könnte".
(Zitat der amazon-Redaktion)
Donald Spoto hat nach intensiven Recherchen mit dem Buch "Marlene Dietrich"
ein facettenreiches Bild des legendären Weltstars, der ein halbes Filmjahrhundert geprägt hat, gezeichnet.
Jahrelange Abschottung von der Außenwelt war Ausklang der glanzvollen Karriere
von Marlene Dietrich. Doch bereits zuvor war sie nicht gerade großzügig, was
Informationen über ihr Privatleben anging. Die strikt geschlossenen Vorhänge ihres
Lebens aufzuziehen wurde somit selbst für einen geübten Biografen wie Donald Spoto zur Herausforderung.
Also hat Spoto für sein Marlene-Buch Interviews geführt, Filme mit und über die Dietrich
betrachtet sowie jede Menge Literatur gewälzt. Nur eines konnte er natürlich nicht: mit
der Frau selbst sprechen sie hätte ihn gar nicht zu sich vorgelassen.
Lesen konnte Marlene Dietrich dieses Buch dann auch nicht mehr, starb sie doch 1992, im Entstehungsjahr des
Bandes. Aber Bücher über sie selbst hatten sie ohnehin nie sonderlich interessiert.
(Zitat der amazon-Redaktion)
Zum 100. Geburtstag der einzigartigen Marlene Dietrich schrieb Linde Salber
die Biografie "Marlene Dietrich", Steven Bach, intimer Kenner der
Filmwelt, legte nach jahrzehntelangen Recherchen die
Biographie "'Die Wahrheit über mich gehört mir', Marlene Dietrich"
vor. Der amerikanische Autor, der mit Marlene Dietrich in ihren letzten Jahren befreundet
war, brachte ein Buch heraus, das so genau und erschöpfend ist, wie keines zuvor.
Bewundernd und kritisch zugleich, hinreißend geschrieben und bis ins letzte Detail
genau dokumentiert, leidenschaftlich und kühl. In diesem Buch wird die erregende Epoche
der Dietrich wieder lebendig. Sie war ein Genie und eine Kämpferin voller Menschlichkeit.
Marlene war einsam auf kalten Gipfeln, doch ihren Witz und Lebensmut hat sie nie verloren. Sie war außergewöhnlich.
(Zitat der amazon-Redaktion)
Seit Februar 2010 besitzt nun auch Berlin am Potsdamer Platz einen "Boulevard der Stars",
inspiriert von dem weltbekannten "Hollywood Walk of Fame";
anlässlich der 60. Berlinale enthüllten Festivaldirektor Dieter Kosslick und der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit am
12. Februar 2010 den ersten Messingstern mit Name und Signatur der Marlene Dietrich.
Wowereit nannte die Filmdiva im Rahmen der Zeremonie
"eine große Deutsche". Weitere Ehrungen (Auswahl), die Marlene Dietrich im Laufe ihres Lebens (bzw. posthum) erhielt:
- 1930: Nominierung für den "Oscar" als beste Darstellerin
im Film "Marokko"
- 1950: "Medal of Freedom", die höchste zivile Auszeichnung des US-amerikanischen Kriegsministeriums
- 1950: französischer Verdienstorden "Chevalier de la Légion d'Honneur"
- 31.10.1960: Auszeichnung des Staates Israel
- 16.03.1963: Verleihung des belgischen "Leopoldsorden" durch den belgischen König
- 21.04.1968: Tony Special Award
- 1971: französischer Verdienstorden "Officier de la Légion d'Honneur"
- 1972: "Medaille der Freiheit" der US-Frontkämpfervereinigung
- 1972: Kreuz der französischen Ehrenlegion
- 1989: französischer Verdienstorden "Commandeur de la Légion d'Honneur"
- 16.05.2002: Verleihung der Ehrenbürgerschaft von Berlin (posthum)
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