Curt Bois 01 Curt Bois wurde am 5. April 1901 in Berlin geboren, der Vater, ein Spieler und herumreisender Vertreter für Lederwaren, verließ Ehefrau Martha und die vier gemeinsamen Kinder, als Curt noch ein kleiner Junge war; sein Stiefvater wurde der Bühnenautor Albert Bernstein-Sawersky. Schon 1908 stand er als Siebenjähriger (anstelle seiner älteren Schwester Ilse) in Leo Falls Operette "Der Fidele Bauer"1) im "Theater des Westens" als Heinerle auf der Bühne. Die Premiere fand am 23. Oktober 1908 im "Theater des Westens" statt und das "Heinerle"-Duett mit Grete Dierkes*) konnte bereits fünf Tage nach der Premiere auf Schallplatte, als Fotoserie und filmisch aufgezeichnet käuflich erworben werden.2)
Ein Jahr später gab er sein Leinwanddebüt in der "Tonbild"-Verfilmung der Operette mit dem Titel "Bauernhaus und Grafenschloss". Zahlreiche Stummfilmrollen als Kinderstar wie in "Klebolin klebt alles" (1909), "Mutterliebe" (1909), "Der kleine Detektiv" (1909) oder "Des Pfarrers Töchterlein" (1912) folgten. Als junger Mann stand er dann z. B. in "Das unruhige Hotel" (1917), "Das große Los" (1917), "Der Dieb" (1919) oder dem Ernst Lubitsch-Film "Die Austernprinzessin"1) (1919) vor der Kamera und wurde nicht nur von Erich Kästner als der "Harold Lloyd des deutschen Stummfilms" bezeichnet. Curt Bois gehört sicher zu den wichtigsten Vertretern einer spezifisch deutschen Variante des Slapsticks jener Zeit; ein Höhepunkt dessen ist ohne Zweifel 1927 seine Paraderolle des Egon Fürst in Richard Eichbergs "Der Fürst von Pappenheim"; übrigens benutzten später die braunen Machthaber seinen drin gezeigten witzigen Auftritt in Damenkleidern zur antisemitischen Propaganda.
 
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt. 
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
Im Berlin der 1920er Jahre trat der als exzentrisch geltende Star in vielen Revuen und Operetten auf, stand als "Salonhumorist" auf Varieté- und Kabarettbühnen und "tingelte" durch Deutschland, Österreich, Ungarn und die Schweiz. 1925 holte ihn Max Reinhardt1) (1873 – 1943) an das "Deutsche Theater", daneben spielte Curt Bois weiter in den Stummfilmen jener Zeit und agierte darin oft als junger quirliger Angestellter, der durch seine Hyperaktivität nur Verwirrung stiftet.
Mit Schlagern wie "Lachen oder weinen… Ich mache alles mit den Beinen" oder "Schau doch nicht immer zu dem Tangogeiger hin" wurde Bois schon damals außerordentlich populär. Bei "duo-phon-records" erschien eine CD, auf der alle Schallplattenaufnahmen, die Curt Bois im Laufe seines Lebens zwischen 1908 und 1932 aufgenommen hat, noch einmal zu hören sind.
Mit der Uraufführung von Arnold Bronnens Lustspiel "Die Exzesse" gelang dem vielbeschäftigter Künstler dann 1925 auch der Durchbruch als Charakterkomiker am Theater. Es folgten viele große Rollen dieses Genres, seinen größten Bühnenerfolg hatte er 1928/29 am Wiener "Theater in der Josefstadt" unter der Regie von Hugo Thimig als Lord Babberley in Brandon Thomas' berühmten Farce "Charleys Tante"1). Er wiederholte die Inszenierung in Berlin in der eigenen Regie gemeinsam mit Felix Weissberger am "Komödienhaus Berlin" 1929, aber eine geplante Verfilmung kommt 1933 nicht mehr zustande. Auch das Anknüpfen an die Erfolge dieses Stückes in Amerika wurde durch die Erben von Brandon Thomas verhindert.2)
Den Sprung zum Tonfilm schaffte Curt Bois ebenfalls problemlos und seine erste Sprechrolle in "Der Schlemihl" wurde 1931 ein riesiger Erfolg. Danach trat er nur noch in zwei weiteren deutschen Produktionen auf – 1932 agiert er in der Liebeskomödie "Scherben bringen Glück" sowie neben Dolly Haas in "Ein steinreicher Mann" –, verließ Deutschland 1933 wegen der aufziehenden "braunen Gefahr", emigrierte über Prag, Wien, Paris und London nach New York und spielte dort zunächst in einigen erfolglosen Broadway-Inszenierungen. Aufgrund mangelnder Filmangebote ging er dann nach Hollywood, erhielt dort kleinere Rollen in fast fünfzig Filmen und avancierte bald zu einem beliebter Nebendarsteller. Er agierte z. B. in Stummfilmen neben Buster Keaton ebenso wie in späteren Tonfilmen, so z. B. als Taschendieb in der Eingangsszene von Michael Curtiz Kultfilm "Casablanca"1) (1942).

Foto: Curt Bois und Dolly Haas in "Ein steinreicher Mann"*) (1932)
Foto mit freundlicher Genehmigung der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
*) Der Link führt zur Filmbeschreibung der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Curt Bois und Dolly Haas in in "Ein steinreicher Mann"
1950 kehrte der Schauspieler nach Deutschland zurück, ließ sich zunächst im Ostteil Berlins nieder und erhielt vor allem Theaterengagements; sein eindrucksvolles "Comeback" auf der Bühne feierte Curt Bois unter der Regie Wolfgang Langhoffs am "Deutschen Theater" in Ostberlin mit der Titelrolle in Gogols "Der Revisor"1), eine Glanzrolle war 1952 unter der Regie Bert Brechts die Titelrolle des "Puntila" in dessen Stück "Herr Puntila und sein Knecht Matti"1) am "Berliner Ensemble"; die Rolle des Johannes Puntila übernahm er auch 1955 in Alberto Cavalcantis Filmadaption1) des Brecht-Stückes.
Curt Bois (links) und Fritz Kortner im Schiller-Theater; am 20.2.1959 gelangen im Berliner Schiller-Theater "Die Räuber" von Friedrich Schiller in der Inszenierung von Fritz Kortner zur Aufführung. Quelle: Bilddatenbank Deutsches Bundesarchiv, B 145 Bild-P047613; Fotograf: Unbekannt / Datierung: 20. Februar 1959 / Lizenz CC-BY-SA 3.0. An die früheren Filmerfolge konnte Curt Bois in der ehemaligen DDR jedoch nicht anknüpfen, deshalb entschloss er sich 1954 zu einer Übersiedlung nach West-Berlin. Aber auch hier dauerte es noch einige Jahre, bis er als Theater- und Filmschauspieler wieder Fuß fassen konnte. Unter anderem hatte er 1957 einen außerordentlichen Erfolg als "Molvolio" in Fritz Kortners Münchener Inszenierung von Shakespeares "Was ihr wollt", unter Kortner beeindruckte er auch als "Spiegelberg" in Schillers "Die Räuber", als "Sganarelle" in "Don Juan" und als "Der eingebildete Kranke" von Molière.
 
Foto: Curt Bois (links) und Fritz Kortner3) im Schiller-Theater; am 20.2.1959 gelangen im Berliner Schiller-Theater "Die Räuber" von Friedrich Schiller in der Inszenierung von Fritz Kortner zur Aufführung.
 
Quelle: Deutsches Bundesarchiv, Digitale Bilddatenbank, B 145 Bild-P047613;
Fotograf: Unbekannt / Datierung: 20. Februar 1959 / Lizenz CC-BY-SA 3.0.
Genehmigung des Bundesarchivs zur Veröffentlichung innerhalb dieser Webpräsenz wurde am 11.10.2010 erteilt.
Originalfoto und Beschreibung:
Deutsches Bundesarchiv B 145 Bild-P047613 bzw. commons.wikimedia.org
Ab 1959 sah man den Schauspieler auch wieder an Berliner Theatern, von 1962 bis 1978 hatte er sein letztes festes Engagement am Berliner Schiller- und Schloßparktheater. 1973 beispielsweise feierte Curt Bois einen weiteren großen Erfolg im "Berliner Ensemble" als "Kaiser von China" in Brechts "Turandot oder Der Kongreß der Weißwäscher", 1975 spielte er an der "Deutschen Staatsoper Berlin" den "Frosch" in der "Fledermaus"-Inszenierung von Ruth Berghaus; seine letzte Bühnenrolle war 1978 die des Gonzalo in Shakespeares "Der Sturm".
Neben dem Theater sah man den legendären Mimen verschiedentlich auch im Fernsehen, so unter anderem 1964 in "Flüchtlingsgespräche", zwei Jahre später in "Bert Brecht vor dem McCarthy-Ausschuss", 1970 mit der Hauptrolle des Simon Norton in Zadeks TV-Produktion "Der Pott"; außerdem wirkte er verschiedentlich in Krimi-Serien wie "Der Kommissar" und "Der Alte" mit.
 
Curt Bois bei den Dreharbeiten zu "Detektivbüro Roth" (1984)
Curt Bois bei den Dreharbeiten zur Serie "Detektivbüro Roth" (1984)
mit Manfred Krug und Karl Schönböck
Regie: Dieter Kehler (zweiter von rechts)
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg)
zur Verfügung gestellt. Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
 
Bei dem DEFA-Film "Ein Polterabend" stand Bois 1955 am Regiepult, erstmalig war er 1960 als "Geist Hugo" in "Das Spukschloss im Spessart"1) wieder viel beachtet auf der Leinwand in Erscheinung getreten. Zu seinen bekanntesten Filmrollen der Nachkriegszeit zählen der Emil in "Ganovenehre" (1966) oder seine Darstellung des alten, umherirrenden, den Potsdamer Platz suchenden Homer in Wim Wenders "Der Himmel über Berlin"1), der ihm 1988 den Europäischen Filmpreis "Felix" als "Bester Nebendarsteller" einbrachte. Eindrucksvoll war auch 1980 seine Darstellung des alten Juden auf der Flucht vor den Nazis in Markus Imhoofs Literaturadaption "Das Boot ist voll"1).
Am 23. Oktober 1988 feierte der legendäre Curt Bois, der bis zu seinem Tod mit seiner zweiten Frau Dagmar in Berlin lebte, sein 80-jähriges Bühnenjubiläum, nur drei Jahre später starb der ehemalige Kinderstar, Komiker, Chansonsänger und Charakterschauspieler am 25. Dezember 1991 mit über 90 Jahren in seiner Geburtsstadt und wurde auf dem Friedhof Berliner Straße
in Berlin-Wilmersdorf beigesetzt. Curt Bois war in erster Ehe bis zu deren Tod im Jahre 1962 mit der Soubrette Hedi Ury verheiratet gewesen, die aus Rücksicht auf die Karriere ihres Mannes ihre Berufstätigkeit aufgegeben hatte.2)
Verschiedene Auszeichnungen und Ehrungen belegen die lange. außergewöhnliche Karriere des Schauspielers, so erhielt er 1960 den "Deutschen Kritikerpreis"1), ein Jahr später konnte er das "Bundesverdienstkreuz 1. Klasse" entgegen nehmen. 1963 folgte die Ernennung zum "Staatsschauspieler", 1972 das "Filmband in Gold" für "langjähriges und hervorragendes Wirken im deutschen Film". Das "Große Bundesverdienstkreuz" wurde ihm noch vor seinem Tod verliehen, die Überreichung erlebte er nicht mehr.4)
  
Die Lebensgeschichte von Curt Bois kann man in "Der Humor kommt von der Trauer. Curt Bois. Eine Biographie" von Gerold Ducke nachlesen; das Buch erschien zum 100. Geburtstag des Künstlers im November 2001. Curt Bois selbst hatte seine Erinnerungen 1967 unter dem Titel "So schlecht war mir noch nie" veröffentlicht. 
Erwähnt sei auch der 1980 vom DDR-Fernsehen gedrehte Dokumentarfilm "Curt Bois oder Mit Heinerle fing alles an", 1982 drehten die Schauspieler Bruno Ganz3) und Otto Sander3) den Film "Gedächtnis"; das Doppelportrait dokumentiert das Leben von Curt Bois, dem Schauspieler mit der (bis auf Johannes Heesters) längsten Filmkarriere der Welt, sowie dem unvergessenen Bernhard Minetti3) (1905 – 1998). 
 

Das Foto wurde mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

Curt Bois 02
*) gemeint ist die österreichische Soubrette Grete Dierkes (1882–1957), nicht zu verwechseln mit Grete Diercks (1890–1978); Link Wikipedia bzw. Kurzportrait innerhalb dieser HP
Link: 1) Wikipedia, 3) Kurzportrait innerhalb dieser HP
Quelle:
2) Wikipedia (abgerufen 07.10.2011)
4) Wikipedia (abgerufen 07.10.2011) nach Sabine Zolchow, Johanna Muschelknautz (Hrsg.): "Ich mache alles mit den Beinen. Der Schauspieler Curt Bois." Vorwerk 8, Berlin 2001
Siehe auch Wikipedia, www.cyranos.ch, www.exil-archiv.de, www.cinegraph.de, www.whoswho.de
Fotos bei film.virtual-history.com
    
Filme (Auszug)
(als Darsteller, wenn nicht anders angegeben)
Filmografie bei der Internet Movie Database sowie
verschiedene Stummfilme bei www.earlycinema.uni-koeln.de
(Link: Wikipedia, Murnau Stiftung)
Stummfilme
  • 1907: Bauernhaus und Grafenschloss
  • 1908: Der fidele Bauer
  • 1909: Mutterliebe
  • 1909: Willy's Streiche
  • 1909: Klebolin klebt alles
  • 1909: Der kleine Detektiv
  • 1912: Ein neuer Erwerbszweig
  • 1913: Des Pfarrers Töchterlein
  • 1913: Das Geschenk des Inders
  • 1914: Ein Abenteuer im Eisenbahnzug
  • 1916: Streichhölzer, kauft Streichhölzer!
  • 1916: Tante Röschen will heiraten
  • 1916: Bobby als Amor
  • 1916: BZ-Maxe & Co. / Zeitungsmaxe & Co.
  • 1917: Das unruhige Hotel
  • 1917: Ehestiftung mit Hindernissen
  • 1917: Die Spinne
  • 1917: Max und Moritz von heute
  • 1917: Das große Los
  • 1917: Abenteuer im Warenhaus
  • 1918: Der Dieb
  • 1918: So 'n kleiner Schwerenöter
  • 1918: Der goldene Pol
  • 1918: Der Gast aus der vierten Dimension
  • 1919: Prinzesschen Übermut
  • 1919: Die Austernprinzessin (→ Murnau Stiftung)
  • 1922: Sie und die Drei
  • 1926: Wehe wenn sie losgelassen
  • 1926: Der Jüngling aus der Konfektion
  • 1926: Der Goldene Schmetterling
  • 1926: Gräfin Plättmamsell
  • 1927: Der Fürst von Pappenheim
  • 1927: Dr. Bessels Verwandlung
  • 1928: Majestät schneidet Bubiköpfe
  • 1929: Anschluss um Mitternacht
Tonfilme in Deutschland Tonfilme in den USA
  • 1942: Casablanca
  • 1943: Swing Fever
  • 1943: Der Pilot und die Prinzessin (Princess O'Rourke)
  • 1943: Paris After Dark
  • 1943: Destroyer
  • 1943: Swing Fever
  • 1943: Liebeslied der Wüste (The Desert Song)
  • 1944: Es tanzt die Göttin (Cover Girl)
  • 1944: Zigeuner-Wildkatze (Gypsy Wildcat)
  • 1944: Blonde Fever
  • 1945: Der Seeteufel von Cartagena (The Spanish Main)
  • 1945: Spiel mit dem Schicksal (Saratoga Trunk)
  • 1947: Jungle Flight
  • 1948: The Woman from Tangier
  • 1948: Triumphbogen (Arch of Triumph)
  • 1948: French Leave
  • 1948: Das Geheimnis der Frau in Weiß (The Woman in White)
  • 1948: Up in Central Park
  • 1948: Let's Live a Little
  • 1949: Gefangen (Caught)
  • 1949: A Kiss in the Dark
  • 1949: The Lovable Cheat
  • 1949: Der Spieler (The Great Sinner)
  • 1949: Der Schlagerkönig (Oh, You Beautiful Doll)
  • 1950: Joe Palooka Meets Humphrey
  • 1950: Liebe unter schwarzen Segeln (Fortunes of Captain Blood)
Nachkriegsfilme in Deutschland/Österreich (Auszug)
  • 1955: Ein Polterabend (Regie, Drehbuch)
  • 1955: Herr Puntila und sein Knecht Matti
  • 1958: Androklus und der Löwe (TV)
  • 1960: Das Spukschloss im Spessart
  • 1964: Flüchtlingsgespräche (TV)
  • 1964: Der eingebildete Kranke / Von Menschen und Figuren (TV)
  • 1966: Ganovenehre
  • 1966: Die hundertste Nacht (TV)
  • 1966: Bert Brecht vor dem McCarthy-Ausschuss (TV)
  • 1968: Der Zauberberg (TV)
  • 1969: Amerika oder der Verschollene (TV)
  • 1970: Der Kommissar (Folge: Der Mord an Frau Klett)
  • 1971: Der Kommissar (Folge: Tod eines Ladenbesitzers)
  • 1971: Der Pott (TV)
  • 1971: Der Trojanische Sessel (TV)
  • 1972: Der Kommissar (Folge: Das Ende eines Humoristen)
  • 1974: Strychnin und saure Drops (TV)
  • 1974: Der Kommissar (Folge: Schwierigkeiten eines Außenseiters)
  • 1977: Das Rentenspiel (TV)
  • 1979: Liebe, Tod und Heringshäppchen (TV)
  • 1979: Das Idol von Mordassow (TV)
  • 1980: Das Boot ist voll
  • 1980: Wochenendgeschichten (TV)
  • 1980: Die Alten kommen (TV)
  • 1980: Bühne frei für Kolowitz (TV)
  • 1981: Der Schützling (TV)
  • 1981: Der Mond scheint auf Kylenamoe (TV)
  • 1981: Flächenbrand (TV)
  • 1982: Gedächtnis
  • 1982: Täglich eine gute Tat (TV)
  • 1982: Die Lady frisst (TV)
  • 1982: Hundeglück (TV)
  • 1982: Blut wird fließen (TV)
  • 1983: Die wilden Fünfziger
  • 1985: Kleine Stadt, ich liebe dich (TV-Serie)
  • 1986: Detektivbüro Roth (TV-Serie)
  • 1986: Kir Royal (TV-Serie)
  • 1987:Der Himmel über Berlin
  • 1988: Das letzte Band (TV)
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