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Landa, der in späteren Jahren unter anderem auch am Berliner
Lessingtheater auf der Bühne stand, kam Anfang der 10er Jahre des
vorigen Jahrhunderts zum Film und gab sein Leinwanddebüt in dem
stummen Streifen "Die Suffragette" (1913). Ein Jahr später
erlebte man ihn an der Seite von Asta Nielsen in "Engelein",
seinen Durchbruch auf der Leinwand hatte er wenig später in den
beliebten Detektivfilmen der Stuart-Webbs-Reihe, die unter der Regie
von Joe May mit Ernst Richter in der Titelrolle entstanden,
der auch für die Drehbücher verantwortlich zeichnete. So erlebte man Max Landa unter anderem in "Stuart Webbs: Die geheimnisvolle Villa" (1914)
oder in "Stuart Webbs: Der Mann im Keller" (1914), wo er den Lord Thomas Rawson
mimte. Zu detektivischen Ehren kam Landa dann in den Nachfolgestreifen
um den Filmhelden Joe Deebs, der als Konkurrenzfigur zu "Stuart Webbs" von Joe May erfunden
worden war, nachdem er sich im Streit
von Ernst Richter getrennt hatte. May drehte mit Landa in der
Hauptrolle des Joe Deebs zwischen 1915 und 1916 unter anderem die Filme
"Das Gesetz der Mine", "Sein schwierigster Fall",
"der Geheimsekretär" und "Die Gespensteruhr".
Foto: Max Landa ca. 1920 auf einer Fotografie
von Nicola
Perscheid2) (1864 – 1930)
Quelle: commons.wikimedia.org
Lizenz: Diese Bild- oder Mediendatei ist gemeinfrei,
weil ihre urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist. Dies gilt für
die Europäische Union, die Vereinigten Staaten, Australien und alle
weiteren Staaten mit einer gesetzlichen Schutzfrist von 70 Jahren
nach dem Tod des Urhebers.
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Zwischen 1918/19 folgten für die Stern-Film-Gesellschaft zwölf Teile der
" Max-Landa-Detektivserie" mit dem Regisseur Ewald André Dupont,
so unter anderem "Die Maske", "Das Geheimnis des
Amerika-Docks", "Die Japanerin" (alle 1919) oder
" Moriturus" (1920). Mit seiner eigenen Max Landa-Film-AG
entstanden unter anderem " Der Passagier von Nr. 7" (1921), "Das Licht um Mitternacht" (1922),
" Die schwarze Schachdame" (1922), " Die Perlen der Lady Harrison" (1922)
und " Der politsche Teppich" (1922).
Daneben, vor allem aber als die Begeisterung für Detektiv-und
Krimi-Serien beim Publikum verebbte, stand Landa für Stummfilme wie
"Die Geliebte Roswolskys" (1921, u.a. mit Paul Wegener),
"Soll man heiraten?" (1925), "Warum sich scheiden lassen?" (1926)
oder " Anastasia, die falsche Zarentochter" (1928)
vor der Kamera; letztmalig erlebte man ihn mit der Rolle eines Rechtsanwaltes
in "Der Staatsanwalt klagt an" (1928, aka "Der
Henker") auf der Leinwand; den Sprung zum Tonfilm schaffte Max Landa nicht.
Foto: Max Landa ca. 1920 auf einer Fotografie
von Nicola
Perscheid2) (1864 – 1930)
Quelle: commons.wikimedia.org
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Union, die Vereinigten Staaten, Australien und alle weiteren Staaten mit
einer gesetzlichen Schutzfrist von 70 Jahren nach dem Tod des Urhebers.
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Der Schauspieler starb am 9. November 1933 mit nur 53 Jahren im
ehemals jugoslawischen Bled. Laut eines Artikels (zum Tod von Adele Sandrock) in
der Badener Zeitung vom 4. September 1937 soll Landa als "Opfer der veränderten Verhältnisse"
den Freitod gewählt haben; siehe auch anno.onb.ac.at
(S. 2, unten Mitte).
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