Fotos / Filmografie
Henny Porten als "Anna Boleyn"; Foto mit freundlicher Genehmigung der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung Henny Porten wurde am 7. Januar 1890 in Magdeburg1) als zweite Tochter des Opernsängers und Filmpioniers Franz Porten1) (1859 – 1932) geboren, wuchs jedoch in Breslau1) und bei den Großeltern in Ehrang1) auf. Nachdem der Vater 1895 das Stadttheater in Dortmund1) gepachtet hatte, trat sie dort bereits in Kinderrollen auf. Nach dem Umzug nach Berlin besuchte sie "DeMugica-Schule" für höhere Töchter in Moabit1), wirkte mit ihrer um einige Jahre älteren Schwester Rosa Porten (1884 – 1972) in von ihrem Vater inszenierten Tonbildern1), einer Verbindung von Film und Grammophon, mit.
Ihren ersten nachweisbaren Auftritt hatte sie 1906 in Franz Portens kurzem, für die "Messter-Projektion-GmbH" realisierten Couplet "Meissner Porzellan"1), Rosa mimte die "Dame", Henny Porten den "Kavalier".
Fortan arbeitete sie mit dem Filmpionier Oskar Messter1) (1866 – 1943) bzw. ihrem Vater sowie Schwester Rosa in weiteren "bewegten Bilder" wie beispielsweise in "Apachentanz"1) (1906), in der "Eifersuchts-Szene" in "Funiculli-Funicula" (1908) mit den Schwestern als Tänzer/Tänzerin, in der Geschichte "Im Fasching" (1908), wo sie als Pierrot (Henny) und Pierette (Rosa) auftraten oder in "Die kleine Baronesse" (1908) mit Henny als Kavalier und Rosa als Baronesse. Obwohl sie nie Schauspielunterricht erhalten hatte, avancierte Henny Porten zu einer der ersten bekannten deutschen Stummfilmstars, wurde neben Asta Nielsen und Pola Negri in zahllosen Produktionen zum Idol der stummen Leinwand.
1913 gab es die erste Henny-Porten-Serie, durch Stummfilme wie der Adaption "Rose Bernd"1) (1919) nach dem gleichnamigen Schauspiel1) von Gerhart Hauptmann1) oder Ernst Lubitschs1) ersten Verfilmung des Bauernschwanks "Kohlhiesels Töchter"1) (1920) wurde sie sehr beliebt und zeigte sich als "jugendliche Naive" bzw. Protagonistin in zahlreichen Produktionen. Schon damals spielte sie an der Seite von Emil Jannings, wie 1920 unter der Regie von Ernst Lubitsch die Titelfigur bzw. tragisch endende zweite der sechs Ehefrauen König Heinrichs VIII.1)  von England
(Jannings) in dem Historienstreifen "Anna Boleyn"1).
 
Henny Porten als Anna Boleyn1)
in dem gleichnamigen Stummfilm1) aus dem Jahre 1920
Foto mit freundlicher Genehmigung der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
Sie setzte sie die Arbeit mit namhaften Regisseuren fort, erschien beispielsweise unter der Regie von Ewald André Dupont1) als Titelheldin Geier-Wally in "Die Geierwally"1) (1921), der ersten Verfilmung des gleichnamigen Erfolgsromans1) von Wilhelmine von Hillern1) und spielte hier an der Seite von Wilhelm Dieterle, der den "Bären-Joseph" mimte. Leopold Jessner1) realisierte mit der Porten, Wilhelm Dieterle und Fritz Kortner den Kammerspielfilm1) "Hintertreppe"1) (1921), für Robert Wiene1) gab sie in dem monumentalen Werk "I.N.R.I."1) (1923) über die Passion Christi1) mit dem Untertitel "Ein Film der Menschlichkeit" nach dem Roman "I.N.R.I."1) von Peter Rosegger1) die Mutter Maria1) – Jesus Christus1) wurde von dem aus der Ukraine stammenden Schauspieler Gregori Chmara1) dargestellt. Im gleichen Jahr kam Peter Paul Felners1) Adaption "Der Kaufmann von Venedig"1) (1923) nach dem gleichnamigen Theaterstück1) von William Shakespeare1) mit der Porten als die reiche, junge Adeliger Portia, Carl Ebert1) als Kaufmann Antonio,  Harry Liedtke als Bassanio und Werner Krauß als jüdischer Geldverleiher Shylock in die Lichtspielhäuser. Oskar Kalbus1) schreibt in "Vom Werden deutscher Filmkunst"3): "Henny Porten als Portia war so gut wie lange nicht mehr, Harry Liedtke als Bassanio nicht sehr stark, Werner Krauß als Shylock in seiner alten Bühnenauffassung."
 
 

Henny Porten um 1915
Quelle: Deutsche Fotothek, (file: df_bika092_0001001_motiv)
© SLUB Dresden/Deutsche Fotothek/Unbekannter Fotograf
Quelle: www.deutschefotothek.de
Genehmigung zur Veröffentlichung: 30.03.2017

Henny Porten um 1915; Quelle: Deutsche Fotothek, (file: df_bika092_0001001_motiv); Copyright SLUB Dresden/Deutsche Fotothek/Unbekannter Fotograf; Quelle: www.deutschefotothek.de; Genehmigung zur Veröffentlichung: 30.03.2017
Henny Porten bewies Mut zur Hässlichkeit in dem Stummfilm "Wehe wenn sie losgelassen" von Carl Froelich (Ufa, 1926); Quelle: Deutsche Fotothek, (file: df_pos-2006-a_0000839) aus "Vom Werden deutscher Filmkunst/1. Teil: Der stumme Film" von Dr. Oskar Kalbus (Berlin 1935, S. 119) , Sammelwerk Nr. 10/Ross-Verlag 1935; Copyright SLUB Dresden/Deutsche Fotothek/Unbekannter Fotograf; Quelle: www.deutschefotothek.de; Genehmigung zur Veröffentlichung: 30.03.2017 Bereits Ende der 1920er Jahre hatte Henny Porten mit der "Henny Porten-Film GmbH" eine eigene Produktionsfirma gegründet, die wenig später mit der "Gloria-Film GmbH" von Hanns Lippmann1) sowie 1924 mit der Firma von Carl Froelich1) ("Froelich-Film GmbH") fusionierte. So entstanden unter anderem das Melodram "Kammermusik"1) (1925), die Komödie "Liebe und Diebe"1) (1928) und der Heimkehrer-Geschichte "Zuflucht"1) (1928). Henny Portens letzter Stummfilm war "Die Herrin und ihr Knecht"1 (1929), eine deutsch-russische, melodramatische Liebesgeschichte zur Zeit des 1. Weltkriegs, in Szene gesetzt von Richard Oswald1) nach dem gleichnamigen Roman von Georg Engel1) aus dem Jahre 1916 mit Henny Porten als Witwe Johanna von Grothe, Igo Sym als Oberst Fürst Fergussow und Fritz Kampers als der charakterlose, russische Rittmeister Sassin → Übersicht Stummfilme.
 
Dem Tonfilm stand die Porten anfangs skeptisch gegenüber, doch in ihrem ersten "sprechenden" Streifen "Skandal um Eva"1) (1930), gedreht von Georg Wilhelm Pabst1) nach dem Schwank "Skandal um Olly" von Heinrich Ilgenstein1) zeigte sie eine reife Leistung als fortschrittliche Lehrerin Dr. Eva Rüttgers. Ebenfalls 1930 konnte sie erneut in der Tonfilm-Version des Lustspiels "Kohlhiesels Töchter"1) mit der Doppelrolle der Liesel und Gretel glänzen.
    
Henny Porten bewies Mut zur Hässlichkeit in dem Stummfilm
"Wehe wenn sie losgelassen"1) von Carl Froelich (UFA, 1926)
Quelle: Deutsche Fotothek, (file: df_pos-2006-a_0000839) aus
"Vom Werden deutscher Filmkunst/1. Teil: Der stumme Film" von Dr. Oskar Kalbus1)
(Berlin 1935, S. 119) , Sammelwerk Nr. 10/Ross-Verlag 1935
© SLUB Dresden/Deutsche Fotothek/Unbekannter Fotograf
Quelle: www.deutschefotothek.de; Genehmigung zur Veröffentlichung: 30.03.2017
Überzeugend war auch ihre Darstellung der vereinsamten Helga Vanroh in der Verfilmung "24 Stunden aus dem Leben einer Frau" (1931) nach der gleichnamigen Novelle1) von Stefan Zweig1), so notiert Dr. Oskar Kalbus1) in "Vom Werden deutscher Filmkunst": "Wenn auch die dem Film zugrunde liegende Novelle von Stephan Zweig psychologisch überspitzt ist, so macht die Porten die komplizierte Gestalt der Frau Helga, die sich nach dem Tode ihres Gatten der Einsamkeit ergibt, recht glaubhaft und bemitleidenswert." In Carl Froelichs Historiendrama "Luise, Königin von Preußen"1) (1931) nach dem Roman "Luise" von Walter von Molo1) brillierte sie als die vom Volk verehrte Königin Luise1), Gemahlin des von Gustaf Gründgens dargestellten preußischen Königs Friedrich Wilhelm III.1). Mit dieser Produktion endete (vorerst) die langjährige, kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen Henny Porten und ihrem "Hausregisseur" Carl Froelich.
Da der Filmstar seit 24. Juli 1921 in zweiter Ehe mit einem, wie es im Nazi-Jargon hieß "Halbjuden", dem Arzt Wilhelm Ritter von Kaufmann-Asser1) (1888 – 1959) verheiratet war, von dem sie sich trotz der Aufforderung von Propagandaminister Joseph Goebbels1) nicht scheiden ließ, stand sie auf der "Schwarzen Liste" und wurde in der Nazi-Ära nur noch gelegentlich in Filmproduktionen eingesetzt. So sah man Henny Porten bis Kriegsende nur noch in wenigen Kinofilmen.
 
Foto: Henny Porten und der Kinotechniker Oskar Messter1) (Mitbegründer der Deutschen Filmindustrie, Deutschland) auf dem "Internationalen Film-Kongress 1935", anlässlich der von der "Reichsfilmkammer"1) veranstalteten Vorführung der ersten Filme
des "Reichsfilmarchivs"1) im "Harnack-Haus"1)
(Datierung: 29. April 1935). 
Quelle: Deutsches Bundesarchiv, Digitale Bilddatenbank, Bild N 1275 Bild-349;
Fotograf: Horst G. Lehmann, / Lizenz CC-BY-SA 3.0; Genehmigung des Bundesarchivs zur Veröffentlichung innerhalb dieser Webpräsenz wurde am 11.10.2010 erteilt. Originalfoto und Beschreibung: 
Deutsches Bundesarchiv  N 1275 Bild-349 bzw. Wikimedia Commons
Henny Porten und der Kinotechniker Oskar Messter (Mitbegrü;nder der Deutschen Filmindustrie, Deutschland) auf dem Internationalen Film-Kongress 1935, anlässlich der von der Reichsfilmkammer veranstalteten Vorführung der ersten Filme des Reichsfilmarchivs im Harnack-Haus (Datierung: 29. April 1935). Quelle: Bilddatenbank Deutsches Bundesarchiv, Bild N 1275 Bild-349 / Fotograf: Horst G. Lehmann / Lizenz CC-BY-SA 3.0.
Ihr komödiantisches Talent konnte sie einmal mehr in der von Veit Harlan nach dem Schwank von Maximilian Böttcher1) inszenierten, amüsanten Geschichte "Krach im Hinterhaus" (1935) als Berliner Wäscherin Witwe Bock unter Beweis stellen. In Georg Wilhelm Pabsts1) Künstlerportrait "Komödianten"1) (1941) über die von Käthe Dorsch verkörperte Theaterprinzipalin Caroline Neuber1) trat sie als  Herzogin Amalia von Weißenfels in Erscheinung, drehte danach mit Regisseur Hans Bertram1) das pathetische Künstlerdrama "Symphonie eines Lebens"1) (1943) als Partnerin des französischen Schauspielers Harry Baur1). Als der Streifen am 21. April 1943 uraufgeführt wurde, war Harry Baur bereits seit 13 Tagen tot. Wegen mutmaßlicher jüdischer Herkunft war er gemeinsam mit Ehefrau Rika Radifé bei der Rückkehr nach Paris im Auftrag der SS1) am 30. Mai 1942 festgenommen, im Pariser Gefängnis "Cherche-Midi"1)  inhaftiert und erst Mitte September 1942 schwer erkrankt wieder aus der Haft entlassen worden, nachdem sich die Verdächtigung nicht-arischer Herkunft als unhaltbar erwiesen hatte.
Henny Porten als Fräulein von Scuderi in dem gleichnamigen DEFA-Film, Regie: Eugen York (Fotografie (Weltpostkarte), DDR / Schweden, 1955); Foto: Neufeld, DEFA, 1955; Quelle: Deutsche Fotothek, (file: df_pos-2009-a_0004354); Copyright SLUB Dresden/Deutsche Fotothek/Neufeld/DEFA; Quelle: www.deutschefotothek.de; Genehmigung zur Veröffentlichung: 30.03.2017 Mit der von Carl Froelich aufwendig in Szene gesetzten Familiensaga "Familie Buchholz"1) bzw. der Fortsetzung "Neigungsehe"1) aus dem Jahre 1944 nach dem Roman "Die Familie Buchholz" (1884) von Julius Stinde drehte Henny Porten ihre letzten Filme während des Krieges. In diesem "Sittenbild aus der "guten" alten Zeit"3) spielte sie Berliner Hausfrau Wilhelmine Buchholz, die das Herz auf dem rechten Fleck hat und der Ehemann Carl (Paul Westermeier) zur Seite stand.
"Nach Kriegsende lebt Porten in Ratzeburg1), wo ihr Mann ein Behelfskrankenhaus für Flüchtlinge einrichtet. 1947 spielt sie in Lübeck und Hamburg Theater" notiert filmportal.de. Henny Porten hoffte auf ein filmisches auf eine Comeback, dass jedoch im Westen von Deutschland eher ausblieb. Zwar besetzte man sie als alte Direktorin einer Mädchenschule in dem Schwank "Absender unbekannt"1) (1950), doch fiel ihre Rolle eher klein aus. Lediglich bei der DEFA1) konnte die Porten Proben ihres unverminderten Könnens ablegen, was ihr von Presse als "Überläufertum" ausgelegt wurde. Nach Portens Idee entstand die Geschichte "Carola Lamberti – Eine vom Zirkus"1) (1954) mit ihrem Part der Zirkusdirektorin Carola Lamberti, Mutter von drei Artisten-Söhnen. Als sympathische, vornehm-damenhafte Titelgestalt in der Adaption "Das Fräulein von Scuderi"1) (1955) nach der gleichnamigen Novelle1) von E. T. A. Hoffmann1) zeigte sie ihr ebenfalls darstellerisches Potential – es sollte jedoch ihre letzte Arbeit für den Kinofilm bleiben. Angebote, unbedeutendere Rollen zu spielen, lehnte der ehemalige Star ebenso ab wie Angebote aus dem Ausland → Übersicht Tonfilme.
 
Henny Porten als Fräulein von Scuderi in dem gleichnamigen DEFA-Film,
Regie: Eugen York1) (Fotografie (Weltpostkarte), DDR / Schweden, 1955)
Foto: Neufeld, DEFA, 1955
Quelle: Deutsche Fotothek, (file: df_pos-2009-a_0004354)
© SLUB Dresden/Deutsche Fotothek/Neufeld/DEFA
Quelle: www.deutschefotothek.de
Genehmigung zur Veröffentlichung: 30.03.2017
Henny Porten, die in ihren letzten Lebensjahren mit finanziellen Problemen zu kämpfen hatte, starb nach längerer, schwerer Krankheit am 15. Oktober 1960 in einem Westberliner Krankenhaus. Nach der Einäscherung wurde die Urne mit den sterblichen Überesten in der Gruft der Familie ihres zweiten Gatten, der ein Jahr zuvor verstorben war, im Untergeschoss der Friedhofskapelle der evangelischen "Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Gemeinde"1) in Charlottenburg1) beigesetzt, Nur eine einfache Inschriftentafel mit Ornamentrahmung an der Südmauer der Friedhofskapelle markiert die Grabstelle → Foto der Grabstelle bei Wikimedia Commons.
Bei Wikipedia wird ausgeführt: "Auf Beschluss des Berliner Senats1) ist die letzte Ruhestätte von Henny Porten seit 1984 als Ehrengrab des Landes Berlin1) gewidmet. Die Widmung wurde im Jahr 2005 um die übliche Frist von zwanzig Jahren verlängert. Die Ehrengrab-Markierung auf dem "Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Friedhof" liegt nicht an der eigentlichen Grabstelle, der Friedhofskapelle, sondern an einem eigens errichten Gedenkstein in der Form eines Grabsteins an der Südmauer des Friedhofs. Der Gedenkstein trägt ein Porträtrelief sowie Lettern aus Bronze."
Noch wenige Monate vor ihrem Tod waren im Mai 1960 ihre Verdienste mit dem "Großen Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland"1) gewürdigt worden.
Im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf1) Albrechtstraße 40, wurde zu Ehren von Henny Porten eine Gedenktafel angebracht, die daran erinnert, dass im Vorgängerbau Henny Porten aufgewachsen ist. In ihrer Geburtsstadt Magdeburg erinnert seit Ende Januar 2014 die "Henny-Porten-Straße" an die legendäre Mimin; zudem gibt es seit 20.11.1995 im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf1) eine "Henny-Porten-Straße".

Quelle (Foto Gedenktafel): Wikipedia;
Urheber des Fotos: Wikimedia-User OTFW, Berlin
Lizenz zur Nutzung bzw. Veröffentlichung siehe hier.

Gedenktafel für Henny Porten Im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf, Albrechtstraße 40;  Quelle (Foto Gedenktafel): Wikipedia; Urheber des Fotos: Wikimedia-User OTFW, Berlin; Lizenz Foto der Gedenktafel: Es ist erlaubt, die Datei unter den Bedingungen der GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 oder einer späteren Version, veröffentlicht von der Free Software Foundation, zu kopieren, zu verbreiten und/oder zu modifizieren; es gibt keine unveränderlichen Abschnitte, keinen vorderen und keinen hinteren Umschlagtext. Der vollständige Lizenztext ist im Kapitel GNU-Lizenz für freie Dokumentation verfügbar.
Porträt Henny Porten; Quelle: Deutsche Fotothek, (file: df_pk_0001171_010); Copyright SLUB Dresden/Deutsche Fotothek/Abraham Pisarek; Urheber: Abraham Pisarek (1901–1983); undatiertes Foto; Quelle: www.deutschefotothek.de; Genehmigung zur Veröffentlichung: 30.03.2017 Henny Porten war in erster Ehe seit 11. Oktober 1912 mit dem Schauspieler und Filmregisseur Curt A. Stark1) verheiratet gewesen, der auch mehrere Kinofilme mit ihr als Hauptdarstellerin realisierte; Stark fiel am 3. Oktober 1916 bei seinem Einsatz im 1. Weltkrieg durch einen Rückenschuss mit nur 36 Jahren an der Front in Siebenbürgen1). Am 24. Juni 1921 heiratete der Filmstar in zweiter Ehe den Arzt Dr. Wilhelm Ritter von Kaufmann-Asser1) (1888 – 1959), damaliger Leiter des Sanatoriums "Wiggers Kurheim" in Garmisch-Partenkirchen1), der sich dann auch als Leiter der Film-Produktionsfirma seiner Frau betätigte.
Magdalena Becker, eine Erbin Henny Portens, bewahrte und verwaltete bis zu ihrem Tode den Nachlass der Schauspielerin; dieser befindet sich heute im "Filmmuseum Potsdam"1) → filmmuseum-potsdam.de, ergänzt um Exponate der Brüder Rolf und Roland Raatz, welche als Jungen für den Film "Familie Buchholz" und "Neigungsehe" gemeinsam mit Henny Porten vor der Kamera standen → filmmuseum-potsdam.de.
 

Porträt Henny Porten
Quelle: Deutsche Fotothek, (file: df_pk_0001171_010)
© SLUB Dresden/Deutsche Fotothek/Abraham Pisarek
Urheber: Abraham Pisarek1) (1901–1983); undatiertes Foto
Quelle: www.deutschefotothek.de
Genehmigung zur Veröffentlichung: 30.03.2017

Siehe auch Wikipedia, cyranos.ch, filmportal.de, fembio.org sowie
den Artikel von Dr. Klaus J. Dorsch "Eine fast vergessene Ratzeburger Berühmtheit – Henny Porten, der "erste deutsche Filmstar"
anlässlich der Sonderausstellung im Kreismuseum Herzogtum Lauenburg in Ratzeburg (12.09.–05.10.2008)
Fotos bei virtual-history.com
Fremde Links: 1) Wikipedia
Quelle
2) Oskar Kalbus: "Vom Werden deutscher Filmkunst. 1. Teil: Der stumme Film" (Berlin 1935. S. 72)
3) Kay Weniger: "Das große Personenlexikon des Films" (Band 3, S. 124,  Berlin 2001)
Lizenz Foto der Gedenktafel: Es ist erlaubt, die Datei unter den Bedingungen der GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 oder einer späteren Version, veröffentlicht von der Free Software Foundation, zu kopieren, zu verbreiten und/oder zu modifizieren; es gibt keine unveränderlichen Abschnitte, keinen vorderen und keinen hinteren Umschlagtext. Der vollständige Lizenztext ist im Kapitel GNU-Lizenz für freie Dokumentation verfügbar.
Lizenz Fotos Henny Porten (Urheber: Nicola Perscheid): Diese Bild- oder Mediendatei ist gemeinfrei, weil ihre urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist. Dies gilt für die Europäische Union, die Vereinigten Staaten, Australien und alle weiteren Staaten mit einer gesetzlichen Schutzfrist von 70 Jahren nach dem Tod des Urhebers.
Henny Porten auf Fotografien von Nicola Perscheid (1864 – 1930) aus den 1920er Jahren
Link: Wikipedia; Quelle: Wikimedia Commons; Angaben zur Lizenz (gemeinfrei) siehe hier

   
Henny Porten auf einer Fotografie von Nicola Perscheid (1864 – 1930) aus den 1920er Jahren 01; Lizenz: gemeinfrei Henny Porten auf einer Fotografie von Nicola Perscheid (1864 – 1930) aus den 1920er Jahren 02; Lizenz: gemeinfrei Henny Porten auf einer Fotografie von Nicola Perscheid (1864 – 1930) aus den 1920er Jahren 03; Lizenz: gemeinfrei
→ Originalfoto Wikimedia Commons → Originalfoto Wikimedia Commons → Originalfoto Wikimedia Commons
Henny Porten auf einer Fotografie von Nicola Perscheid (1864 – 1930) aus den 1920er Jahren 04; Lizenz: gemeinfrei Henny Porten auf einer Fotografie von Nicola Perscheid (1864 – 1930) aus den 1920er Jahren 05; Lizenz: gemeinfrei Henny Porten auf einer Fotografie von Nicola Perscheid (1864 – 1930) aus den 1920er Jahren 06; Lizenz: gemeinfrei
→ Originalfoto Wikimedia Commons → Originalfoto Wikimedia Commons → Originalfoto Wikimedia Commons
Henny Porten auf einer Fotografie von Nicola Perscheid (1864 – 1930) aus den 1920er Jahren 07; Lizenz: gemeinfrei Henny Porten auf einer Fotografie von Nicola Perscheid (1864 – 1930) aus den 1920er Jahren 08; Lizenz: gemeinfrei Henny Porten auf einer Fotografie von Nicola Perscheid (1864 – 1930) aus den 1920er Jahren 09; Lizenz: gemeinfrei
→ Originalfoto Wikimedia Commons → Originalfoto Wikimedia Commons → Originalfoto Wikimedia Commons
   
… sowie Henny Porten um 1940 (Urheber: Film-Foto-Verlag/Foto Baumann/UFA)
Henny Porten um 1940 (Film-Foto-Verlag/ Foto Baumann/UFA); Quelle: Deutsche Fotothek, (file: df_pos-2009-a_0004353); Copyright/Rechteinhaber SLUB Dresden/Deutsche Fotothek; Quelle: www.deutschefotothek.de; Genehmigung zur Veröffentlichung: 30.03.2017
Quelle: Deutsche Fotothek, (file: df_pos-2009-a_0004353)
© SLUB Dresden/Deutsche Fotothek/Unbekannter Fotograf
Quelle: www.deutschefotothek.de;
Genehmigung zur Veröffentlichung: 30.03.2017
Filme
Tonbilder (Auszug) / Stummfilme / Tonfilme
Filmografie bei der Internet Movie Database sowie
filmportal.de
(Fremde Links: Wikipedia, Murnau Stiftung, cyranos.ch, filmportal.de; R = Regie)
"Biophon"-Tonbilder (Auszug; Regie: Franz Porten, wenn nicht anders vermerkt) Stummfilme (Auszug) Tonfilme
Lizenz Abbildung Filmplakat "Monica Vogelsang" (Urheber Wilhelm Blanke): Dieses Werk ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist. Dies gilt für das Herkunftsland des Werks und alle weiteren Staaten mit einer gesetzlichen Schutzfrist von 70 oder weniger Jahren nach dem Tod des Urhebers. 
Lizenz Standfotos/Szenenfotos aus "Die Liebe einer Königin" (1923)/"Tragödie" (1925)/"Meine Tante – deine Tante": Dieses Bild ist gemeinfrei, da das Urheberrecht abgelaufen und der Autor anonym ist. Das gilt in der EU und solchen Ländern, in denen das Urheberrecht 70 Jahre nach anonymer Veröffentlichung erlischt.
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