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Götz George wurde am 23. Juli 1938 in Berlin als Sohn des
legendären Schauspielers
Heinrich George (1893 1946) und der Schauspielerin
Berta Drews
(1901 1987) geboren.
Seine Eltern gaben ihm den Vornamen nach der Lieblingsrolle seines Vaters: "Götz von
Berlichingen". Unter Else Bongers erhielt er nach den ersten Bühnen- und
Filmerfahrungen eine solide Ausbildung im Nachwuchsstudio der UFA.
Mit 15 feierte er gemeinsam mit Romy Schneider sein
Filmdebüt in "Wenn der weiße Flieder wieder
blüht"1) (1953). Zwischen 1959 und 1970 spielte Götz George in 26 Spielfilmen mit,
darunter
"Jacqueline" (1959) von Wolfgang Liebeneiner,
"Kirmes"1) (1960)
von Wolfgang Staudte, "Unser Haus in Kamerun"1) (1961)
von Alfred Vohrer,
"Ihr schönster
Tag"2) (1962) von Paul Verhoeven, "Das Mädchen und der Staatsanwalt" (1962) von
Jürgen Goslar sowie in drei "Winnetou"-Filmen (1962: Der
Schatz im Silbersee1); 1964: Unter
Geiern1); 1966: Winnetou und das Halbblut Apanatschi1)).
Weitere bemerkenswerte Hauptrollen spielte George beispielsweise in der
jugoslawischen Produktion "Mensch
und Bestie"1) (1963), Wolfgang Staudte besetzte ihn in
der Politsatire "Herrenpartie"1) (1964),
im gleichen Jahr beeindruckte er neben Hildegard Knef in Alfred Vohrers Thriller "Wartezimmer
zum Jenseits"1) (1964), nach "Le Vent d'Est" (1970, Ostwind) von Jean-Luc Godard machte George zunächst eine
längere Pause auf der Leinwand.
Für seinen Part in "Jacqueline" wurde er mit dem "Bundesfilmpreis" dem
"Deutschen Kritikerpreis" sowie dem "Bambi" als beliebtester Schauspieler
ausgezeichnet. Die nächsten 15 Jahre widmete George sich verstärkt dem Theater und Fernsehrollen, aber zwischendurch, im Jahre 1977, erregte er mit einem einzigen Kinofilm schon wieder internationales Aufsehen: Die eindringliche Darstellung des KZ-Kommandanten Rudolf Höss in Theodor Kotullas "Aus einem deutschen Leben"1) bewies, dass der Schauspieler für das Kino noch lange nicht verloren war (siehe auch prisma-online.de).
1981 wurde der Grundstein für das große TV-Comeback gelegt: Götz George
trat am 28. Juni 1981 zum ersten Mal als Duisburger Ruhrpott-Kommissar
Horst Schimanski in der "Tatort"-Episode
"Duisburg-Ruhrort" auf, eine Figur, die er in den nächsten zehn Jahren mit
mehr als 25 Episoden
entschieden und unverkennbar prägte: "Prügel-Kommissar"
nannte die NRZ den Ermittler mit den rüden unkonventionellen Methoden
schon nach der ersten Folge, Schimanskis Schmuddel-Jacke wurde ebenso zum
Markenzeichen wie dessen meist drastischen Aussprüche. 1991 verabschiedete sich George zunächst von der Rolle, um sich anderen
Aufgaben zu widmen und nicht wie "Derrick" der Dauerkommissar
vom Dienst zu werden. Sein spektakulärer Abgang entsprach ganz dem
Schimanski-Image, mit seinem Lieblingswort "Scheiße" auf den
Lippen segelte "Schimmi" in "Der Fall Schimanski"
mit einem Drachenflieger davon allerdings ließ diese Schlussszene auch
die Option zur Rückkehr offen. 1996 war es dann wieder so weit: George
zog sich wieder die legendäre Jacke über und wurde in "Die
Schwadron" erneut in einen spannenden Mordfall verwickelt. Inzwischen
lebt Schimanski auf einem Hausboot in Belgien, hat die Polizeimarke abgegeben und
hilft der Duisburger Polizei oder Staatsanwaltschaft bei der Lösung der schwierigen Fälle.
Zum Jubiläum "30 Jahre Schimanski" zeigt die ARD am 30. Januar 2011 die Folge "Schimanski: Schuld und Sühne",
bei der es um Korruption im Polizeiapparat geht.
Zu Georges wichtigsten Rollen auf der Theaterbühne zählen
die Titelfigur in Shakespeares "Troilus und Cressida" unter der Regie von Ernst Schröder
sowie die des Martin Luther in Dieter Fortes "Martin Luther und Thomas Münzer"
unter der Regie von Hansgünther Heyme. In Tennessee Williams "Endstation Sehnsucht"
verkörperte er unter der Regie von Charles Regnier den Stanley Kowalski
und bei den Salzburger Festspielen 1981 brillierte er mit der
Titelrolle in Büchners "Dantons Tod". Mit der Rolle
des Grenzjägers in Karl Schönherrs "Der Weibsteufel"
ging er 1981/82 auf Tournee sowie 1983/84 als Laurent in "Thérèse Raquin"
nach dem Roman von Emile Zola. 1984/85 sah man ihn als Wasilikow in
dem Drama "Die Macht des Geldes", 1986/87 als "Revisor"
in Nikolaj W. Gogols gleichnamigen Bühnenstück sowie 1990 mit der
Titelrolle in Anton Tschechows "Platonow".
George verkörpert in den meisten seiner Filme ein deutsches Kunststück,
nämlich körperlich zu spielen wie Hollywood-Idole und eine Rollenfigur auch
psychologisch sensibel ganz durchdringen zu können. Vehement körperbetont
legte er seine Paraderolle des Duisburger Polizisten Schimanski an,
die auch deshalb unvergesslich bleibt, weil die Figur stark ist und dennoch
Schwächen zeigen darf. Der deutsche Actionstar mit Tiefgang wollte nie
ein akademischer Darsteller sein, der sich dem Medium, in dem er auftritt,
nur mit Gesicht und Stimme unterwirft. |
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1999 brillierte der Charakterdarsteller unter der Regie von Roland Suso Richter
in "After the Truth nichts als die
Wahrheit"1) als KZ-Arzt Josef Mengele auf der
Leinwand (siehe auch prisma-online.de), ein Jahr
später konnten ihn die Fernsehzuschauer als "alten" Bubi Scholz" in dem
Zweiteiler "Die Bubi Scholz Story"2) auf dem
Bildschirm erleben. Stücke mit Götz George sind sowohl im Kino als auch
im Fernsehen immer wieder ein Erlebnis und erreichen ungeheure
Zuschauerakzeptanz. Sein Rollenrepertoire ist breit gefächert und reicht vom Action-Kino über den Unterhaltungsfilm bis hin zum filmischen Kammerspiel. So sah man ihn beispielsweise 1994 in dem dreiteiligen satirischen Fernsehfilm über den Aufstieg des Berliners Stefan Stolze, der in "Das Schwein Eine deutsche Karriere"1) mit rücksichtslosen Methoden Karriere macht. Prisma-online schreibt unter anderem "Götz George porträtiert in diesem dreiteiligen TV-Film eindrucksvoll den Aufstieg eines Deutschen, der zunächst nach Ende des Zweiten Weltkriegs als Jugendlicher eine bittere Zeit der Not und Entbehrungen erlebt und schließlich skrupellos zu einem wichtigen Wirtschafts-Magnaten heranreift".
In jüngerer Zeit agierte George 2002 in dem Psychodrama "Der Anwalt und sein Gast"2) und war der Straftäter Frank Karmann, der in das zunächst heil erscheinende Privatleben seines Verteidigers alias Heino Ferch eindringt, sowie der Kunstdozent Sandmann in dem spannungsgeladenen Pro 7-Episodenthriller "Geheimnisvolle Freundinnen". 2003 erlebte man ihn mit der Rolle des verschrobenen, abgerissenen arbeitslosen Schlossers und Außenseiters Heinrich Lütter in Kardir Sözens sozialkritischem Kinostreifen "Gott ist tot"2) und mit der Hauptrolle des Raimund Parz in dem packenden TV-Psychodrama "Familienkreise"2). An der Seite attraktiver, reifer Frauen wie Thekla Carola Wied oder Christiane Hörbiger beweist Götz George in letzter Zeit vermehrt seine komödiantischen Fähigkeiten: In dem witzigen Hochstapler-Abenteuer " Liebe. Macht. Blind."2) spielte er 2001 den Alexander Stahlberg neben Barbara Auer und Armin Rohde, als Gottfried Naumann stand er in der MDR-Komödie "Liebe ist die halbe Miete"2) (2002) zusammen mit Thekla Carola Wied vor der Kamera. In Christiane Hörbiger scheint er eine "Traumpartnerin" gefunden zu haben, für viele gelten beide als das neue Fernseh-Liebespaar. Bereits in "Schtonk" hatten beide 1992 als schräges Liebespaar brilliert, in Matthias Glasners Krimi "Schimanski muss leiden" hatte er 2000 eine Film-Affäre mit der beliebten Schauspielerin, die ein Jahr später einen "Adolf-Grimme-Spezialpreis" für ihre herausragenden Schauspielleistungen erhalten hatte. Die Grimme-Jury schrieb in ihrer Begründung: "Leidenschaft bot sie auch: ihre Krimi-Affäre mit Götz George als Schimanski ihr mal unsicheres, dann auftrumpfendes Auftreten und diese poröse und gleichzeitig massive Affäre fesselten die Zuschauer: die Hörbiger und der George wurden so zum Fernseh-Liebespaar des Jahres. Aber dafür gibt es ja leider noch keinen Adolf Grimme Preis ". In Hajo Gies' romantischen Komödie "Alpenglühen", einer turbulenten Geschichte um Intrigen, Geld und Liebe, stand Götz George 2003 erneut mit Christiane Hörbiger vor der Kamera und mimte hinreißend den Hamburger Fischhändler Hannes Seeger, der sich in die naive Almbäuerin Rosa verliebt; mit "Liebe versetzt Berge - Alpenglühen 2"2) wurde der turbulente Reigen um Liebe, Eifersucht und Leidenschaft von Hajo Gies Anfang 2005 erfolgreich fortgesetzt. Im Frühjahr 2004 begeisterten beide in der Krimi-Komödie "Blatt & Blüte Die Erbschaft"2) als Ex-Ehepaar, das von der verstorbenen Wahltante mit einem rätselhaften Erbe bedacht wird. Im Februar 2005 konnte Götz George einmal mehr mit einer Gastrolle in "Kein Himmel über Afrika"2), einem dramatischen Zweiteiler nach der gleichnamigen Autobiografie der Deutsch-Afrikanerin Kerstin Cameron, seine schauspielerische Bandbreite zeigen. Hier mimte er den versoffenen Aussteiger und Schlangenzüchter Larry, den "guten" Freund des alkoholabhängigen Abenteurers Gordon Coburn alias Jean-Hugues Anglade, dessen Frau Catherine, gespielt von Veronica Ferres, für die gemeinsame Liebe kämpft und schließlich für seinen Selbstmord zur Verantwortung gezogen wird. Wenig später (zunächst auf ARTE) agierte Götz George diesmal mit Senta Berger in Vivian Naefes romantischen Komödie "Einmal so wie ich will"2) erneut unter dem Himmel Südafrikas und spielte eine ähnlich gelagerte Paraderolle, den wortkargen deutschen Auswanderer John, der eine Straußenfarm betreibt: Während einer Afrikareise, nach einem Streit mit ihrem Mann (Peter Simonischek), beschließt Emma (Senta Berger), ihr Leben gravierend zu verändern. Sie packt ihre Sachen und landet auf der Johns Straußenfarm, dessen Leben Emma als Gegenpol zu ihrer bürgerlichen Existenz fasziniert Dass Götz George nicht nur als reifer Liebhaber überzeugt, bewies er im Sommer 2005 mit einer ganz anders gearteten Rolle: In Leander Haußmanns historischen Schiller-Verfilmung "Kabale und Liebe"2), dem Drama über die Liebe der Bürgerstochter Luise Miller (Paula Kalenberg) und Ferdinand von Walter (August Diehl), interpretierte George eindrucksvoll den Präsidenten und dominanten Vater Ferdinands.
Eine eindringliche, diesmal eher untypische Figur verkörperte George in dem von Jobst Christian Oetzmann inszenierten, intensiven kammerspielartigen Drama "Der Novembermann"2) auf dem Bildschirm; bereits zwei Jahre zuvor war das Stück als Hörspiel fertiggestellt und ausgestrahlt worden.
Ende Mai 2008 überraschte George die Fernsehzuschauer mit einer stillen, biederen Figur, drückte dem eher gesichtslosen pensionierten Beamten Johannes Bergkamp in dem mit Krimi-Elementen durchsetzten Familien-Drama "Meine fremde Tochter"2) seinen ureigenen Stempel auf. Bergmann wohnt in einem Dorf, an dem die Zeit vorüber gegangen ist, der akkurate 50er-Jahre Haarschnitt unterstreicht die Biederkeit, ebenso wie die mausgraue Kleidung, welche seit Jahrzehnten out ist. Alles scheint für den gealterten Mann in Ordnung zu sein, bis er nach dem plötzlichen Tod seiner über alles geliebten Tochter Sophie (Nora von Waldstätten) nach und nach feststellen muss, dass er sie bzw. ihr Leben nie richtig gekannt hat. Regisseur Manfred Stelzer inszenierte mit einem brillant zurückhaltend-dominant spielenden Götz George ein packendes Stück, das von schmerzlichen Erfahrungen, der Spurensuche nach einem nicht gekannten Leben und der behutsamen Annäherung an den vermeintlich missratenen Sohn (Alexander Scheer) erzählt. George zählt zu den herausragenden Charakterdarstellern im deutschsprachige Raum, von Krimis über Komödien bis hin zu ambitionierten Dramen deckt der Mime das gesamte Spektrum schauspielerischer Herausforderungen ab. Gerade mit seinen Altersrollen beweist er, dass er nicht nur als raubeiniger Macho oder charmanter Typ die Zuschauer fesseln kann, es sind vermehrt die stilleren, in sich gekehrten Figuren. So brillierte er am 27. Januar 2010 als Buchhändler Peter Jordan in dem ARD-Drama "Zivilcourage"1), mit dem Regisseur Dror Zahavi ein brisantes Thema aufgreift: Der Alt-68er Peter Jordan, Besitzer eines kleinen Buchantiquariats in Berlin-Kreuzberg, gerät mit einer dortigen Gang in Konflikt, folgt als Zeuge einer Gewalttat seinem Gewissen und zeigt die jugendlichen Täter an. Dass er damit nicht nur sich, sondern auch seine Familie in Gefahr bringt, nimmt er in Kauf. Götz George spielt wieder einmal in seiner eigenen Liga. Er gibt seiner Figur eine Beharrlichkeit, die zuweilen an Entrücktheit grenzt. Manchmal muss man weltfremd sein, um nicht wegzulaufen. Am Anfang begegnet Jordan der Gewalt mit dem Büchner-Zitat: "Was ist das, was in uns lügt, mordet und stiehlt?" Zum Schluss besorgt er sich eine Pistole. Es ist ein weiter Weg. George geht ihn behutsam und ohne dafür den Schimanski auszupacken. schreibt André Mielke bei www.welt.de (siehe auch prisma-online.de). Eine aktuelle Arbeit ist die ZDF-Beziehungskomödie "Lüg weiter, Liebling"2) (EA: 03.05.2010) mit Hannelore Elsner als Partnerin. George kommt als abgehalfterter, mittelloser Umweltaktivisten Hape daher, der auf die reiche Witwe Martha (Hannelore Elsner) trifft. Martha fällt (scheinbar) auf manche abstruse Geschichte des Charmeurs herein, der es geschickt versteht, die gelangweilte Dame zu umgarnen und ihr das Geld aus der Tasche zu locken. Zum ersten Mal standen die beiden Publikumslieblinge George und Elsner als Hauptdarsteller gemeinsam vor der Kamera, herausgekommen ist ein charmant-niveauvoller Spaß, der weitgehend auf Klamauk-Elemente verzichtete und vor allem durch pointiert-geschliffene Dialoge überzeugte. Getragen von einem gut aufgelegten Schauspieler-Ensemble, allen voran George und Elsner als gegensätzliches Pärchen, war diese von Gabriela Zerhau inszenierte witzige Geschichte ein Lichtblick in der ansonsten oft so seichten Fernsehunterhaltung. Auch die Nebenakteure konnten sich sehen lassen, beispielweise Rudolf Wessely als sexbesessener Vater des Schwindlers Hape, Bibiana Zeller als überspannt-verwirrte Mutter Marthas oder Ludger Pistor, der als Finanzberater Martha ziemlich linkisch den Hof macht.
Anfang März 2011 fiel in Berlin und Umgebung die erste Klappe zu dem vom WDR für die ARD produzierten Psychodrama mit dem Titel "Nacht ohne Morgen"2), in dem Götz George unter der Regie von Andreas Kleinert neben Barbara Sukowa, Fritzi Haberlandt und Jeroen Willems eine Hauptrolle spielt: Erzählt wird die Geschichte des pensionierten, schwer kranken Berliner Staatsanwaltes Jasper Dänert (Götz George), der einen lange zurückliegenden, nicht gelösten Fall aufklären will, um in den letzten Wochen seines Lebens Gerechtigkeit herbeizuführen. Die Erstausstrahlung dieses düsteren Psychogramms eines einsamen Mannes, der im Angesicht des Todes für sich Erlösung von einer Lebenslüge sucht, erfolgte am 30. November 2011. George zeigte sich einmal mehr in absoluter Topform, "Still, präzise, rigoros arbeitet er sich hier als Todgeweihter ins emotionale Zentrum des Films vor" notierte DER SPIEGEL. Am Schluss wird der Zuschauer mit einer überraschenden Lösung des Falls konfrontiert, siehe auch www.derwesten.de. Ein brisantes Thema illegal nach Deutschland gebrachte afrikanische Flüchtlinge und deren Schicksal griff der von Lars Becker inszenierte Krimi "Reise in den Tod"2) (EA: 16.01.2012) aus der ZDF-Reihe "Nachtschicht"1) auf, mit Götz George als brutal-wortkargem, für einen Menschenhändlerring arbeitenden Schleuser Bruno Markowitz. "Aus der Star-Riege ragt der stark aufspielende Götz George heraus, der diesem Polizeithriller mit der Rolle des Schleusers, der sein Gewissen entdeckt und schließlich Mitgefühl hegt, seinen Stempel aufdrückt." notiert prisma.de. Am 18. April 2011 starteten dann laut Presseberichten die Dreharbeiten zu Helmut Dietls "Kir Royal"-Fortsetzung für das Kino unter dem Titel "Zettl"1), neben Hauptdarsteller Michael "Bully" Herbig als Reporter Max Zettl hat Götz George als "Kanzler Ebert" eine Gastrolle übernommen. Von der alten "Kir Royal"-Crew ist erneut Dieter Hildebrand als Fotograf Herbie Fried mit von der Partie, Senta Berger spielt die Rolle des Volksmusikstars Mona Mödlinger. Harald Schmidt zeigt sich als bayerischer Ministerpräsident und BR-Moderator Christoph Süß als Gewerkschaftsboss, weitere prominente Namen wie Karoline Herfurth, Ulrich Tukur, Dagmar Manzel, Sunnyi Melles, Hanns Zischler und Gert Voss stehen auf der Besetzungsliste; Kinostart war am 2. Februar 2012 → wwws.warnerbros.de. Der mit Anna Maria Mühe, Götz George und Heino Ferch prominent besetzte historische ZDF-Zweiteiler mit dem Arbeitstitel "Deckname Luna" thematisiert "die Raketenforschung der 1960er Jahre, den Kalten Krieg und die Abgründe deutsch-deutscher Spionage", kann man bei der Produktionsfirma "neue deutsche Filmgesellschaft" lesen. George spielt darin den Raketeningenieur Dr. Arthur Noswitz, Großvater der Werftarbeiterin Lotte Reinhardt (Anna Maria Mühe), die wie ihr großes Idol Juri Gagarin Kosmonautin werden will. Nach einer abenteuerlichen Flucht aus der Sowjetunion entwickelt Noswitz in Augsburg neue Raketen-Antriebsformen, er und seine Enkelin geraten bald ins Visier der Stasi. Die Dreharbeiten begannen Anfang August 2011 und sind inzwischen abgeschlossen ein Sendetermin steht noch nicht fest. → www.presseportal.de. Laut Presseberichten wird Götz George für einen ARD-Film über seinen Vater vor der Kamera stehen und darin Heinrich George verkörpern. Wie Götz George in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung" sagte, habe er "aufgrund der Qualität des Manuskripts nach langem Nachdenken dem Projekt zugestimmt. ( ) Denn der Film soll eine kritische und authentische Auseinandersetzung des letzten Lebensabschnitts meines Vaters wiedergeben. ( ) Der Film bietet die Möglichkeit, für meinen völlig zu Unrecht beschuldigten Vater, der immer als NS-Darsteller hingestellt wurde, durch Zeitzeugen einen Freispruch zu erwirken" führte George unter anderem aus. Die Berliner Produktionsfirma "Teamworx" (Produzent Nico Hofmann) plant den Film über die letzten Jahre Heinrich Georges im Auftrag des Südwestrundfunks (SWR), die Drehbuchvorlage stamme nach langen Recherchen von Joachim Lang; als Ausstrahlung wird 2012 genannt. Im Frühjahr 2003 erschien von dem Filmjournalisten Heiko R. Blum zum 65. Geburtstag des Stars die Biografie "Götz George. Beruf: Schauspieler" auf dem Markt. Neben äußerst interessanten Gesprächen mit zahlreichen seiner Wegbegleiter und natürlich auch mit Götz George selbst enthält der Band vollständige Listen seiner Kino-, Fernseh- und Theaterarbeiten sowie eine kleine Fotogalerie, die zeigt, wie vielseitig der Schauspieler ganz im Gegensatz zu dem Schimanski-Klischee tatsächlich ist (Zitat der amazon-Redaktion). Schimanski-Fans finden alles Wissenswerte in dem 1997 erschienen Buch "Horst Schimanski.'Tatort' mit Götz George" von Frank Goyke und Andreas Schmidt.
Unter der Regie von Manfred Stelzer beweist Götz George auch sein vortreffliches Geschick in punkto Komödien. Hier ist zwar vieles vorherzusehen und recht klischeemäßig in Szene gesetzt, macht aber dennoch wegen des hervorragenden Spiels und einiger guter Gags viel Spaß. (Quelle: prisma-online.de)
Der Schauspieler, der sein Privatleben strikt abschottet und als scheuer Einzelgänger gilt, war von 1966 bis 1976 mit seiner österreichischen Kollegin Loni von Friedl1) verheiratet; aus der Verbindung stammt Tochter Tanja, die in Australien als Regisseurin und Künstlerin (Skulpturen) lebt und arbeitet. Vater Götz George lebt in München und Berlin sowie in seiner freien Zeit auf Sardinien, wo er im Sommer 1996 einen schweren Unfall erlitt, jedoch in seinen Beruf zurückfand. Seit mehr als einem Jahrzehnt ist die Journalistin Marika Ullrich als Lebenspartnerin an seiner Seite, mit der gemeinsam er sich Mitte Mai 2008 in der Talk-Show "Beckmann" den Fragen des Moderators stellte. Von Marika Ullrich stammt auch die 30-minütige Dokumentation "Nicht reden, machen", welche die ARD am 23. Juli 2008 zeigte (mehr bei www.daserste.de). |
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Link: 1) Wikipedia, 2) prisma-online.de 3) Quelle.: prisma-online.de |
Stand: Februar 2012 | ||||||||||||||
| Lizenz Foto Götz George (Urheber: Manfred Werner Tsui): Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung 3.0 Unported lizenziert. Es ist erlaubt, die Datei unter den Bedingungen der GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 oder einer späteren Version, veröffentlicht von der Free Software Foundation, zu kopieren, zu verbreiten und/oder zu modifizieren; es gibt keine unveränderlichen Abschnitte, keinen vorderen und keinen hinteren Umschlagtext. Der vollständige Lizenztext ist im Kapitel GNU-Lizenz für freie Dokumentation verfügbar. | |||||||||||||||
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Textbausteine des Kurzportraits aus "Lexikon der deutschen Film- und TV-Stars" von Adolf Heinzelmeier/Berndt Schulz (A usgabe 2000, S. 118/119 sowie von www.prisma-online.de Weitere Informationen findet man bei Wikipedia und www.whoswho.de Siehe auch Die Horst-Schimanski-Homepage Kontakt: www.agentur-nicolai.de |
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