| Joachim Brennecke |
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Joachim Brennecke wurde am 6. Dezember 1919 in Berlin als Sohn
des Lyrikers Peter Emanuel Steeg geboren und verlebte seine
Kindheit und Jugend in seiner Geburtsstadt. Sein schauspielerisches
Handwerk erlernte er ab 1938 an der Staatlichen Schauspielschule des
Preußischen Staatstheaters er hatte mit seinem Talent überzeugen
können und ein Stipendium erhalten. Zu seinen Kollegen, die
gleichzeitig eine Ausbildung erhielten, gehörten keine Geringeren wie
Friedrich Schönfelder, Lola Müthel, Bernhard Wicki und Antje Weisgerber.
Sein Bühnendebüt gab Brennecke dann 1939 am Preußischen Staatstheater,
dem er bis 1945 als Ensemblemitglied angehörte. Auf der Leinwand erschien Brennecke erstmals 1940 mit der Rolle des Helmut Winkler in dem Propaganda-Steifen "Wunschkonzert"1) sowie in dem Gründgens-Film "Zwei Welten". Bis Ende des 2. Weltkrieges folgten Rollen in den Filmen "U-Boote westwärts" (1941), "Der 5. Juni" (1942), "Liebesgeschichten" (1943) und "Ein Toller Tag" (1945). Im deutschen Nachkriegsfilm sah man Brennecke unter anderem mit der Hauptrolle des Musikers Hans in dem DEFA-Streifen "Der Kahn der fröhlichen Leute" (1950), er stand für "Heidelberger Romanze" (1951), "Pension Schöller"1) (1952), "Haus des Lebens" (1952) oder "Lockende Sterne"1) (1952) vor der Kamera. Zu seinen weiteren Kinoproduktionen zählen "So ein Affentheater" (1953), "Die Kaiserin von China" (1953), "Der Vetter aus Dingsda" (1953), "Du bist die Welt für mich" (1953), "Sonne über der Adria" (1954) und "Die Wirtin an der Lahn" (1955). Seine letzte Leinwandrolle spielte Brennecke 1956 als Dr. Werner Bergmann
in "Auf Wiedersehn am Bodensee"; 1962 erlebte man den
Schauspieler auf dem Bildschirm
als Dr. Alexander an der Seite von Ingrid Andrée und Harald Leipnitz
in Paul Verhoevens "Bedaure, falsch verbunden".
Danach widmete sich Brennecke bis Anfang der 70er Jahre ausschließlich
seiner Arbeit für das Theater; nach seinem Rückzug von der Bühne nahm Brennecke
ab 1972 verschiedene andere Aufgaben wahr, so ist er z. B. Autor und Herausgeber mehrerer Bücher
unter anderem von Werken seines Vaters und arbeitete zeitweilig auch als leitender PR-Mann
für die Industrie. |
| 1) Der Link führt zu Wikipedia |
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Siehe auch www.defa-sternstunden.de,
Wikipedia,
www.cyranos.ch Fotos bei film.virtual-history.com; Filmografie bei der german.imdb.com |
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