Nadja Tiller als Gerda Arnoldsen in "Buddenbrooks" (1959); Copyright K.H. Vogelmann (1927 – 2011), mit freundlicher Genehmigung der Familie Vogelmann Nadja Tiller (Maria Nadja Tiller) wurde am 16. März 1929 als Tochter des Königlich Sächsischen und Hannoverschen Hofschauspielers sowie Direktor des Wiener Stadttheaters Anton Tiller1) (1881 – 1967) und dessen Ehefrau, der Operettensängerin Erika Körner-Tiller (1902 – 1979), in Wien geboren. Nach der Volksschule besuchte sie in Wien die Oberschule, nahm gleichzeitig Ballettunterricht bei Grete Wiesenthal1)  (1885 – 1970) und der Tänzerin bzw. Professorin Riki Raab1) (1899 – 1997). Später ließ sie am "Horak-Konservatorium" (heute "Franz Schubert Konservatorium"1)) sowie ab 1945 am berühmten "Max-Reinhardt-Seminar"1) zur Schauspielerin ausbilden, besuchte bis 1949 die "Universität für Musik und darstellende Kunst Wien"1).
1949 gab Nadja Tiller ihr Bühnendebüt am Wiener "Theater an der Josefstadt", spielte in den kommenden Jahren weiter Theater und arbeitete dazwischen als Mannequin im Hutsalon "Susi"; bis 1952 war sie am "Theater an der Josefstadt" engagiert. 1949 und 1951 zur "Miss Austria" gewählt, schaffte sie dann den Sprung zum Film. Ihre erste kleine Rolle 1949 in "Eroica" fiel allerdings dem Schnitt zum Opfer, aber schon im selben Jahr spielte sie erfolgreich in "Traum vom Glück" an der Seite von O. W. Fischer, um dann in dem Seelenreißer "Illusion in Moll" (1952) als Gegenspielerin von Hildegard Knef aufzutauchen.
Nadja Tiller wurde anfangs gern als Flittchen oder schicke Mondäne eingesetzt: "Ich musste große Hüte mit Schleiern tragen, mich mit Schmuck behängen und mich so benehmen, wie sich – außer im deutschen Film – kein Vamp benimmt." sagte die Tiller einmal über ihre damaligen Rollen.
 
Foto: Nadja Tiller als Gerda Arnoldsen in "Buddenbrooks"1) (1959)
© K.H. Vogelmann (1927 – 2011)
Mit freundlicher Genehmigung der Familie Vogelmann
Von Regisseur Rolf Thiele erhielt sie dann endlich ansprechendere Rollen, so 1955 in der Gesellschafts-Schmonzette "Die Barrings", in der sie als als dynamische Baronstochter Gerda von Eyff um die Hand ihres Geliebten Fried von Barring (Dieter Borsche) kämpft und ihn schließlich heiratet; im Fortsetzungsfilm "Friederike von Barring" (1955) durchlebte sie in der Rolle von Gerdas Enkelin alle Stationen einer sich, trotz großer Lebenstüchtigkeit und -härte, nach Liebe und Geborgensein sehnenden Frau; 1957 spielte sie an der Seite von O. W. Fischer in dem ägyptischen Arzt-Drama "El Hakim" nach John Knittel. Zu einem ersten Höhepunkt ihrer Karriere geriet 1958 der mit Carl Raddatz, Mario Adorf, Gert Fröbe und Peter van Eyck prominent besetzte und von Rolf Thiele inszenierte Nitribitt-Film "Das Mädchen Rosemarie"1): Der Film um die Edeldirne Rosemarie brachte ihr skandalträchtigen Ruhm: Er zeigte auf ironische Art die Verquickung von Bonzen, Nutten und Heuchelei im prüden Klima der fünfziger Jahre und stieß dabei auf erbitterten Widerstand. Das Außenministerium verweigerte die Freigabe für das Festival in Venedig mit der Begründung, der Film "schädige das Ansehen der Republik".
 
Vollkommen konträr war dann nur ein Jahr später die Figur der kühlen Gerda Arnoldsen in Alfred Weidenmanns zweiteiligen, starbesetzten Thomas Mann-Adaption "Buddenbrooks"1) (1959), die noch im gleichen Jahr mit dem "Deutschen Filmpreis" ausgezeichnet wurde.
Da das Niveau des deutschen Films Ende der 1950er Jahren immer flacher wurde, suchte Nadja Tiller, wie andere deutsche Stars, Alternativen in französischen Produktionen, drehte aber auch in England, Italien und Hollywood. In rund 70 weiteren Filmen nutzen verschiedenste Regisseure in den kommenden Jahren ihre geheimnisvoll-attraktive Ausstrahlung, zeitweilig galt sie neben Sophia Loren als erotischste Frau des europäischen Films. 1986 zeigte sie sich noch in dem Thriller "Der Sommer des Samurai"1) von Hans-Christoph Blumenberg als mysteriöse Waffenexpertin Dr. Feuillade.
Wie andere Filmstars, die nach den für die Kinokassen glorreichen 1950er und 1960er Jahren etwas ins Abseits gerieten, konnte Nadja Tiller ihren Filmglamour nur zögerlich ins Medium Fernsehen hinüberretten. Später gab sie einmal zu Protokoll, man habe sie beim Fernsehen wohl vergessen. Größere Produktionen wie die Serien "Es muss nicht immer Kaviar sein" (1977), "Die schöne Marianne" (1977), "Hotel zur schönen Marianne" (1978) oder die Pferdesaga "Alles Glück dieser Erde" (1994, neben Rolf Hoppe als dessen Freundin) und Bernd Boehlichs "Sturmzeit"1) (1998), ein Fünfteiler nach der Romantrilogie von Charlotte Link, blieben Ausnahmen. Um so mehr begeisterte sie auf Boulevard-Theatertourneen mit und ohne ihren Film- und Lebenspartner Walter Giller2) (1927 – 2011), mit dem sie seit 1956 verheiratet war, das Publikum; zusammen mit ihm bestritt sie 1983 auch einige Ausgaben der TV-Sketch-Reihe "Locker vom Hocker".
Walter Giller Eine ihrer vorerst letzten Theaterrollen war die alternde amerikanische Diva Joan Crawford in "Nächte mit Joan" an den Hamburger Kammerspielen neben Andreas Brucker1); das Stück wurde 1998 in einer Verfilmung von Horst Königstein auch im Fernsehen gezeigt. 1999 spielte Nadja Tiller zusammen mit Ehemann Walter Giller im Kurzfilm "Immer" ein 70-jähriges Liebespaar auf gelegentlichen Abwegen, fast wie im richtigen Leben. Im gleichen Jahr konnten die Fernsehzuschauer sie in der Komödie "Holstein Lovers"3) mit der Hauptrolle der spleenigen Carla an der Seite von Günther Schramm erleben, 2000 sah man sie in dem Beziehungsdrama "Zwischen Liebe und Leidenschaft"3) und ein Jahr später in der spritzigen Komödie "Das Weibernest"3). In der Pilcher-Verfilmung "Wind über dem Fluss" (2001) mimte sie die Reedereibesitzerin Anne Fairburn bzw. Mutter der jungen Jenny (Floriane Daniel), stand als Hanne Jahnke zusammen mit Ursula Karusseit vor der Kamera, die es als Freundinnen im "besten Alter in "Der Zweite Frühling"3) (2003) noch einmal "krachen" lassen wollen. Im Frühjahr 2004 spielte sie, gemeinsam mit ihrem Mann Walter Giller, in der fesselnden zweiteiligen Familiensaga "Das Bernsteinamulett"3) die Gunhild Reichenbach und Mutter des Physikers Alexander Reichenbach alias Michael von Au.

Foto: Walter Giller 1996 mit Hund Nelly vor dem Plakat zu dem Theaterstück "Nächte mit Joan".
  
Das Foto  wurde mir freundlicherweise von der
Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
Im September 2005 konnte man das ehemalige "Traumpaar der Wirtschaftswunder-Ära" in der heiter-romantischen Komödie "Liebe wie am ersten Tag"1) erneut zusammen auf dem Bildschirm bewundern. Augenzwinkernd nahm es sich hier selbst auf die Schippe, Giller spielte den kleinen Part eines gealterten Kapitäns, der seiner langjährigen Angebeteten, der Hotelbesitzerin Elisabeth Rosenbauer (Nadja Tiller), auf witzige Art Avancen macht. Eine weitere gemeinsame Arbeit war der TV-Liebesfilm "Lauras Wunschzettel"3), der Anfang Dezember 2005 zur Ausstrahlung gelangte. Hier mimte Giller einen älteren, geheimnisvollen Mann mit weißem Bart, bei dem die allein erziehende Mutter Laura (Christine Neubauer) ihren Wunschzettel abgibt. Ehefrau Nadja war als glamourös-elegante Mutter des Schokoladenfabrikanten Sebastian (Francis Fulton-Smith) zu sehen, die ihren Sohn unbedingt unter die Haube bringen will.
In Christine Kabischs heiter-turbulenten Ehekomödie "Ich heirate meine Frau"3), der temporeichen Fortsetzung von "Der Traum vom Süden" (2006) mit Elmar Wepper und Gila von Weitershausen in den Hauptrollen des Ehepaares Walter und Henriette, präsentierte sich Nadja Tiller Anfang März 2007 mit der Rolle der gewitzten Schwiegermutter, die mit Raffinesse versucht, zwischen den inzwischen getrennt lebenden Eheleuten zu vermitteln. Unterhaltsam war auch die von Matthias Tiefenbacher in Szene gesetzte heitere Geschichte "Liebling, wir haben geerbt!"3), die Anfang Juni 2007 in der ARD ausgestrahlt wurde. Nadja Tiller gab die traditionsbewusste Großtante Käthe, die ihrer Nichte Hannah Held (Sabine Postel) und deren Zahnarzt-Gatten Martin (Florian Martens) ein millionenschweres Erbe anvertrauen will. Doch diese Erbschaft kann nur bei einem intakten Familienleben zustande kommen, durch Martins Affäre mit seiner Arzthelferin und Hannahs Scheidungsabsichten müssen sich beide etwas einfallen lassen, um der Erbtante Harmonie vorzugaukeln. Doch die beiden ahnen nicht, dass die kluge und vorausschauende Erbtante ihnen längst auf die Schliche gekommen ist… Wie in den vergangenen Jahren war auch Walter Giller mit einer Gastrolle (als Franz Todsen) in dieser Familienkomödie mit von der Partie.
Danach trat Nadja Tiller Mitte April 2009 als Mutter des Hochzeits-Planers Max Palfy (Heikko Deutschmann) in der witzigen Geschichte "Liebe ist Verhandlungssache"3) in Erscheinung, gemeinsam mit ihrem Mann Walter Giller zeigte sie sich auch in Xaver Schwarzenbergers Tragikomödie "Und ewig schweigen die Männer"3); die ARD strahlte den Film am 20. Mai 2009 aus. In der NDR-Verfilmung über den Aufstieg und Fall des ersten Fernsehkochs der Wirtschaftswunder-Zeit Clemens Wilmenrod2) (1906 – 1967) mit dem Titel "
Es liegt mir auf der Zunge"1) gehörte sie neben den Protagonisten Jan Josef Liefers als Clemens Wilmenrod und Anna Loos als dessen Ehefrau Erika ebenfalls zur Star-Besetzung und verkörperte die Mutter des kochenden TV-Pioniers. Auch Ehemann Walter Giller hatte einen Mini-Auftritt, gezeigt wurde der Film in der ARD erstmals am 25. November 2009.
  
Im Kino präsentierte sich Nadja Tiller nach etlichen Jahren Leinwandabstinenz in Till Schweigers mit einem "Bambi" prämierten Roadmovie "Barfuss" (2005), das Schauspieler-Ehepaar Tiller/Giller tauchte dann ab 24. Dezember 2009 in der von Leander Haußmann inszenierten Komödie "Dinosaurier – Gegen uns seht ihr alt aus!"1) auf; Haußmann realisierte ein Remake des erfolgreichen Dramas "Lina Braake"1) von Bernhard Sinkel aus dem Jahre 1975 mit Lina Carstens und Fritz Rasp (→ www.deutsches-filmhaus.de). Hauptfigur des Films über Senioren in einem Altersheim ist eine pensionierte Lehrerin, gespielt von Eva-Maria Hagen2), die von ihrer Bank betrogen wurde und nun zu verhindern versucht, dass die Bank in ihrer Straße ein Einkaufszentrum baut. Leander Haußmanns Vater Ezard Haußmann2) (1935 – 2010) verkörpert die Figur des Johann Schneider, wobei der gewählte Rollenname durchaus an den Baulöwen Jürgen Schneider1) erinnern soll. Mitwirkende sind neben den Hauptdarstellern Eva-Maria Hagen und Ezard Haußmann sowie den Publikumslieblingen Nadja Tiller und Walter Giller weiterhin unter anderem Ralf Wolter2), Horst Pinnow1) und von der "jungen Garde" Daniel Brühl
Auch im fortgeschrittenen Alter nimmt Nadja Tiller sporadisch Gelegenheiten wahr, um sich auf der Bühne dem Publikum zu zeigen. Im September/Oktober 2010 war Nadja Tiller in der Rolle der "größten Diva aller Zeiten" in einem Stargastauftritt in Schorsch Kameruns Inszenierung des Stückes "Vor uns die Sintflut" im "Thalia-Theaterzelt" in der Hamburger Hafencity zu sehen.4) Seit der Premiere am 24. Januar 2015 erfreute Nadja Tiller in Philipp Kochheims Inszenierung des Musical-Klassikers "My Fair Lady"1) am "Staatstheater Braunschweig" als resolute Mrs. Higgins das Publikum und feierte damit ein fulminantes Bühnencomeback; bis Mitte Juni 2015 stehen weitere Vorstellungen auf dem Spielplan → staatstheater-braunschweig.de. "Mit der Verpflichtung von Nadja Tiller als Mrs. Higgins ist Kochheim ein Super-Coup gelungen. Die große alte Dame des Schauspiels und Films überzeugte mit ihren 85 Jahren durch enorme Präsenz und beste Diktion." notierte unter anderem www.deropernfreund.de.
 
Nadja Tiller lebte zusammen mit Walter Giller lange Jahre in Castagnola im Tessin/Schweiz; aus der Verbindung stammen Tochter Natascha (geb. 1959) und Sohn Jan-Claudius (geb. 1964). In der Sendung "Beckmann" vom 28.11.2005 kündigte das Ehepaar an, dass es die Schweiz verlassen werde: "Wir haben uns entschlossen, 2006 ins Seniorenheim nach Hamburg zu ziehen", zwar seien "übliche Altersprobleme mit Haaren, Augen, Zähnen, Herz, Hüfte, Knie und Füßen mit Ersatzteilen" zu lösen, aber auf keinen Fall wollten sie jedoch ihren Kindern "auf den Wecker" fallen. In ihrem neuen Domizil wolle das Paar zwei getrennte Apartments beziehen, "Walter schnarcht", verriet Nadja Tiller den Zuschauern. Seit Mitte März 2008 wohnte Nadja Tiller nun gemeinsam mit ihrem Ehemann im Seniorenstift "Augustinum" in Hamburg. Walter Giller, der seit einigen Jahren an Lungenkrebs litt, erlag am 15. Dezember 2011 mit 84 Jahren in einer Hamburger Klinik seiner Krankheit.
  
Anlässlich des 80. Geburtstages von Nadja Tiller am 16. März 2009 würdigten die Medien die Leistungen der Schauspielerin. "Ikone, Diva und endlich Charakterdarstellerin" titelte beispielsweise Dieter Bartetzko in seinem Portrait in der F.A.Z., der Berliner TAGESSPIEGEL wählte die Überschrift "Nadja Tiller: Die Furchtlose". Das "Filmarchiv Austria" widmete der "Grande Dame" des Unterhaltungsfilms zu dem runden Geburtstag bis Ende März 2010 eine umfassende Filmschau. 
Die ehemalige Laufsteg-Schönheit wandelte sich zur ungeliebten Madame Pompadour der fünfziger Jahre. Lebenshungrig und triebhaft erweckte die großäugige Wienerin mit den langen Beinen das ganze Typenarsenal von Glamour Girls, Salonschlangen und verworfenen Biestern zu wollüstigem Leben, das man damals verabscheute, aber immer wieder sehen wollte. Später verkörperte Nadja Tiller in vielen Filmen den Typus "Erfolgsfrau", der sich in einer Welt der Männer deren Spielregeln aneignet, sich durchsetzt, ohne ihre erotische Ausstrahlung zu verlieren.5)  
Für ihr langjähriges und hervorragendes Wirken im deutschen Film gab es für die Wienerin 1979 das "Filmband in Gold"1). Zu ihren weiteren Ehrungen zählen unter anderem die "Ehrenmedaille der Stadt Wien"1) (1999), das "Österreichische Ehrenkreuz 1. Klasse für Kunst und Wissenschaft"1) (1999), seit 2000 ist Nadja Tiller Trägerin des "Bundesverdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland". Am 27. Januar 2005 feierte im "Deutschen Theater" in München der "DIVA-Award"1), mit dem herausragende Lebensleistungen, langjährige künstlerische Arbeit, dauerhafter Erfolg bei Publikum und Kritik und besondere Verdienste gewürdigt werden, in ihrer neuen Form als "Deutscher Entertainment Preis" Premiere. Der "Lifetime Achievement Award 2005" ging an "das" Traumpaar des deutschen Films, Fernsehens und Theaters: Das Künstlerehepaar Nadja Tiller und Walter Giller wurden auf der Gala für ihr herausragendes Lebenswerk ausgezeichnet. Einen weiteren begehrten Medienpreis, den "Bambi"1), erhielt Paar für sein Lebenswerk am 30. November 2006 in Stuttgart. Die beiden hätten im Wirtschaftswunder-Deutschland das Traumpaar des Show-Business verkörpert und seien dies bis heute geblieben, hieß es zur Begründung. 2009 folgte mit dem "Askania Award" ein neuerlicher Preis für das "cineastische Lebenswerk" sowie 2014 der "Hörspielpreis" der "Deutschen Akademie der Darstellenden Künste"1) für das Hörspiel "Traumrollen" (Regie: Jean-Claude Kuner): Zusammen mit Fritz Lichtenhahn2) präsentierte sie sich in dem Hörspiel "Traumrollen", welches am 22. Februar 2014 im "Literaturhaus Frankfurt" von der "Deutschen Akademie der Darstellenden Künste" zum "Hörspiel des Jahres 2013" gekürt bzw. erstmals am 13. April 2013 im "Deutschlandfunk" gesendet wurde.
"Das Stück im Stück handelt von der Einladung des Autors an die Künstler, für ihn Hauptrollen zu geben. Sie nehmen an und lassen die Hörer teilhaben an Gesprächen über berufliche Erfolge und erfüllte Traume, aber auch über ausgeschlagene Angebote und private Einschnitte wie den Tod der Partner. Zugleich weitet sich das Gespräch der beiden, das mit der Arbeit an Traumrollen wie in "Romeo und Julia" konfrontiert wird, zu einer großen Reflexion über die Kraft des Lebens und den unersetzlichen Reichtum der Kunst. Ein wunderbares Denkmal für Nadja Tiller und Fritz Lichtenhahn, ein Glücksfall für das Radio und seine Hörer!" meinte die Jury unter anderem in ihrer Begründung → jean-claude-kuner.de.

Fritz Lichtenhahn und Nadja Tiller, fotografiert von Jean-Claude Kuner
während der Arbeiten zu "Traumrollen
Foto mit freundlicher Genehmigung von Jean-Claude Kuner
Quelle: jean-claude-kuner.de; © Jean-Claude Kuner

Fritz Lichtenhahn und Nadja Tiller, fotografiert von Jean-Claude Kuner während der Arbeiten zu "Traumrollen"; Foto mit freundlicher Genehmigung von Jean-Claude Kuner
Am 13. November 2016 konnte man das weit über 80 Jahre alte Sprecherpaar noch einmal hören, in dem vom "Schweizer Radio und Fernsehen" (SRF) und "Südwestrundfunk" ausgestrahlten Stück "Das Gartenhaus" nach einer 1989 publizierten Novelle von Thomas Hürlimann sprachen beide ein älteres Ehepaar, das plötzlich den eigenen Sohn verliert. "Die von Depression und sinnloser Wut gegen das Unvermeidliche heimgesuchten Eheleute entwickeln immer skurrilere Trauerrituale. Ein regelrechter Kleinkrieg beginnt, verzweifelt und komisch zugleich." kann man bei der ARD Hörspieldatenbank lesen; → mehr bei jean-claude-kuner.de.
Textbausteine des Kurzportraits von www.prisma.de
Siehe auch Wikipedia, filmportal.de sowie
Nadja Tiller bei der Agentur Jovanović
Link: 1) Wikipedia, 2)  Kurzportrait innerhalb dieser Webpräsenz, 3) prisma.de
Quelle:
4) Wikipedia (abgerufen 30.09.2011),
5) "Lexikon der deutschen Film- und TV-Stars" von Adolf Heinzelmeier/Berndt Schulz" (Ausgabe 2000, S. 352)
Stand: November 2016
Filme
Filmografie bei der Internet Movie Database
(Link: Wikipedia, filmportal.de, Murnau Stiftung, prisma.de,
Beschreibung innerhalb dieser HP, fernsehserien.de)
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