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Der Ufa-Vertrag ermöglichte dem Star auch eine mehrsprachige europäische Karriere, so gab es meist eine französische Version ihrer deutschen Filme. Dank ihrer mehrsprachigen Schulausbildung avancierte die Schauspielerin als "Kate de Nagy" schnell auch in Frankreich zum Publikumsliebling. Sie mimte unter anderem 1931 die Königin Yola in dem Filmmusical "Le Capitaine Craddock"2), 1935 die Lady Stark in "La route impériale" (Unter falschem Verdacht), ein Jahr später war sie in Robert Siodmaks Krimi "Cargaison blanche" (Weiße Fracht für Rio) zu sehen. 1939 siedelte sie mit ihrem zweiten Ehemann Jacques Fattini ganz nach Frankreich über und spielte auch in ihrer neuen Heimat eine wichtige Rolle beim Film. Als Dita Parlo in "Mahlia la métisse" (1943) ihre Rolle niederlegen musste, sprang Käthe von Nagy beispielsweise für sie ein. Danach zog sich Käthe von Nagy aus privaten Gründen weitgehendst aus dem Filmgeschäft zurück. Sie war nur noch zwei Mal auf der Leinwand zu präsent, 1947 in dem Abenteuer "Cargaison clandestine" (Alarm in San Juano) und 1952 als Josefine neben Johanna Matz in Arthur Maria Rabenalt Operettenverfilmung "Die Försterchristl"1). Bei der kapriziösen Ungarin verband sich die Anmut eines Backfischs mit dem natürlichen Charme einer verinnerlichten Romantikerin. In späteren Filmabenteuern spielte sie meist frivole, launische und mondäne Frauen, konnte ihrem Image als "Flapper Girl" jedoch nur selten entkommen.3) Käthe von Nagy erlag am 20. Dezember 1973 in der Nähe von Los Angeles (USA) ihrem Krebsleiden. Sie war in erster Ehe bis 1935 mit dem in Konstantinopel geborenen Regisseur und Filmproduzenten Constantin J. David1) (1886 1964) verheiratet, in zweiter Ehe mit dem französischen Schauspieler Jacques Fattini, mit dem sie lange Jahre in Paris lebte. 1932 erschien in der Reihe "Illustrierte Filmbücher" das Buch "Käthe von Nagy. Die Geschichte einer Karriere mit Hindernissen." |
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Lizenz/Genehmigung Foto Käthe von Nagy:
Dieses Werk ist älter als 70 Jahre und sein Erschaffer nicht bekannt. Nach
der Berner Konvention und den Gesetzen vieler Länder gilt dieses Werk als gemeinfrei. Link: 1) Wikipedia, 2) Murnau Stiftung Quelle: 3) "Lexikon der deutschen Film- und TV-Stars" von Adolf Heinzelmeier/Berndt Schulz, Ausgabe 2000, S. 258 |
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Siehe auch Wikipedia,
www.cyranos.ch,
www.film-zeit.de,
www.deutsche-biographie.de Fotos bei film.virtual-history.com |
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