|
||||
Eine erste sprechende Hauptrolle spielte er an der Seite von Olga Tschechowa in "Liebe auf Befehl" (1931), als Partner von Maria Paudler sah man ihn mit einer Doppelrolle in der Verwechslungskomödie "Der falsche Ehemann"3) (1931), zusammen mit Albert Bassermann zeigte er sich in der Literaturverfilmung "Kadetten" (1931). Bis Mitte der 1930er Jahre stand Riemann für Filme wie "Fräulein Falsch verbunden" (1932), "Der Polizeibericht meldet" (1933), "Die Herren vom Maxim" (1933), "Der Mann mit der Pranke" (1935) oder "Die Un-erhörte Frau" (1936) vor der Kamera; Wolfgang Liebeneiner besetzte den attraktiven Schauspieler als Bankier Aristide de Saval in der Maupassant-Adaption "Yvette" (1938) zusammen mit Käthe Dorsch, Ruth Hellberg und Albert Matterstock, und auch in Heinz Rühmanns Regiedebüt "Lauter Lügen"3) (1938) oder Willi Forsts "Bel Ami"2) (1939) war er zu sehen. Zu Riemanns Arbeiten während des 2. Weltkrieges gehören unter anderem Produktionen wie "Friedemann Bach" (1941), "Alles für Gloria" (1941), "Kleine Residenz"3) (1942) oder "Das Lied der Nachtigall"3) (1944), nach Kriegsende wurde es stiller um den beliebten Schauspieler. Lediglich in vier Filmen konnte man ihn nach mehr als zehn Jahren noch einmal mit kleineren Rollen auf der Leinwand sehen: So in Géza von Bolvárys Heimatfilm "Was die Schwalbe sang" (1956) nach der Novelle "Immensee" von Theodor Storm, sowie in der Bolváry-Komödie "Der schräge Otto"2) (1957). Paul Verhoeven gab ihm in seinem heiter-ironischen Lustspiel "Jede Nacht in einem anderen Bett" (1957) die tragende Rolle des Fürsten von Wiesenberg und für Joe Stöckel mimte er in dem Klamauk-Streifen "Zwei Bayern im Harem" (1957) den Hieronymus Walden. Neben seiner Arbeit als Schauspieler in mehr als 60 Kinoproduktionen machte sich Riemann, der auch auf der Bühne Erfolge verzeichnen konnte, einen Namen als Regisseur. Filme wie "Ich sehne mich nach dir" (1934) mit Camilla Horn und Theo Lingen, "Ich heirate meine Frau"3) (1934) mit Lil Dagover, Käthe Haack und Paul Hörbiger oder "Die Große und die kleine Welt" (1936) mit Viktor de Kowa und Heinrich George tragen seine Handschrift. Johannes Riemann, der 1939 zum "Staatsschauspieler" ernannt worden war, starb am 30. September 1959 im Alter von 71 Jahren in Konstanz; seine letzte Ruhestätte fand er auf dem dortigen Hauptfriedhof. Bereits 1940 war von Erich Knauf die Biografie "Johannes Riemann. Porträt eines Schauspielers" erschienen. |
||||
|
Quelle: 1) www.film-zeit.de Link: 2) Wikipedia Lizenz/Genehmigung Foto Johannes Riemann: Diese Bild- oder Mediendatei ist gemeinfrei, weil ihre urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist. Dies gilt für die Europäische Union, die Vereinigten Staaten, Australien und alle weiteren Staaten mit einer gesetzlichen Schutzfrist von 70 Jahren nach dem Tod des Urhebers. |
||||
|
Siehe auch www.cyranos.ch,
Wikipedia,
www.film-zeit.de Fotos bei film.virtual-history.com |
||||
|
||||
|
|
||||
|
Um zur Seite der Publikumslieblinge zurückzukehren, bitte dieses Fenster
schließen. Home: www.steffi-line.de |