Wirken am Theater (Auszug) / Filmografie / Hörspiel
Theo Lingen, fotografiert im Atelier "Zander & Labisch"; Urheber Albert Zander u. Siegmund Labisch (1863–1942); Quelle: www.cyranos.ch Theo Lingen erblickte am 10. Juni 1903 als Franz Theodor Schmitz und Sohn eines Justizrats in Hannover1) im Stadtteil List1) in einem Eckhaus das Licht der Welt, welches bei den Luftangriffen im Herbst 1943 zerstört wurde. Laut Wikipedia wuchs er in Hannover in der Hagenstraße nahe der Innenstadt auf. Die Schule, das ehemalige "Königliche Goethegymnasium"1) in seiner Geburtsstadt, verließ er nach dem Abitur – der junge Mann wollte ernsthafter Charakterschauspieler werden.
Körperlich gesehen brachte Theodor Schmitz nicht unbedingt die besten Vorrausetzungen für seine Pläne mit, lang, hager und mit leicht abstehenden Ohren gehörte er nicht zum Idealtypus der damaligen Theaterhelden – seine näselnde Stimme schien darüber hinaus ein weiteres Handicap. Doch er ließ sich nicht beirren, bereits 18-Jährig gab er ohne jegliche Schauspielausbildung sein Bühnendebüt an der "Schauburg"1) in Hannover, 1922 erhielt er ein Engagement am "Residenztheater", wo er unter anderem den Ferdinand in Schillers "Kabale und Liebe"1) gab.
Eine weitere Station wurde im darauffolgenden Jahr Halberstadt, 1924 ging er an das "Theater Münster"1). Hier machte er zum ersten Mal mit komische Rollen auf sich aufmerksam, so beispielsweise als Jack Worthing in der Gesellschaftskomödie "Bunbury"1) (1925) von Oscar Wilde; zudem debütierte Lingen, wie er sich jetzt mit Künstlernamen nach der Geburtsstadt seines Vaters, Lingen1) im Emsland, nannte, mit diesem Stück als Theaterregisseur. 1926 wechselte er nach Recklinghausen, wo ihn sein Weg über das "Neue Theater"1) in Frankfurt a.M. (1929) – hier trat er anfangs nur in kleineren Rollen auf und musste daneben unter anderem als Conférencier bei Modenschauen arbeiten – schließlich zunächst an das "Theater am Schiffbauerdamm"1) nach Berlin führte. 

Theo Lingen, fotografiert im Atelier "Zander & Labisch"
Urheber Albert Zander u. Siegmund Labisch1) (1863–1942)
Quelle: www.cyranos.ch; Angaben zur Lizenz siehe hier

In der zweiten Inszenierung von Brechts "Die Dreigroschenoper"1) feierte Lingen dort im April 1929 in der Neuinszenierung von Erich Engel1) als Mackie Messer (alternierend mit Harald Paulsen) einen riesigen Erfolg, was dazu führte, dass Bertolt Brecht1) ihn für weitere seiner Stücke engagierte. So als einen der drei Clowns für das "Badener Lehrstück vom Einverständnis"1): Wikipedia notiert: "Die Baden-Badener1) Uraufführung am 28. Juli 1929 führte zu einem Theaterskandal, vor allem aufgrund der Darstellung von Tod und Gewalt. Die Zuschauer zeigten sich zunächst schockiert von der als Film gezeigten, realistisch-drastischen Darbietung des Sterbens in dem Tanz "Tod" von Valeska Gert. Der eigentliche Skandal aber wurde durch eine brutale Clownsszene mit Theo Lingen in der Hauptrolle ausgelöst. Zwei Clowns zerlegten einen dritten Clown unter dem Vorwand zu helfen. Schmerzende Glieder wurden unter Einsatz großer Mengen Theaterblut einfach abgetrennt. Am Ende war das Opfer vollständig zerlegt und lag blutüberströmt am Boden. Nicht nur die Zuschauer zeigten sich schockiert, die Baden-Badener Verantwortlichen beendeten nach der Aufführung ihre Unterstützung für das Musikfestival. " Lingen selbst schilderte den Skandal folgendermaßen: "Clown Schmidt war mit sich und allem unzufrieden und hatte dauernd psychische, aber auch physische Schmerzen, und seine beiden Begleiter, ebenfalls Clowns, rieten ihm, nun doch alle die Gliedmaßen, die ihn schmerzten, einfach abzuschneiden. Um das durchzuführen, hatte man mich auf Stelzen gestellt. Ich hatte verlängerte Arme und Hände, auch einen riesengroßen Kopf, und konnte nur durch mein Chemisette, das aus Gaze bestand, etwas sehen. Im Laufe des Stückes wurden mir nun sämtliche Gliedmaßen kunstfertig amputiert. Mit einem Blasebalg, der Blut enthielt, mußte ich auch noch das Blut dazu spritzen: das war dem Publikum nun wirklich zu viel. Und als man mir dann noch den Kopf absägte, da ich über Kopfschmerzen klagte, brach ein Skandal aus, wie ich ihn nie wieder am Theater erlebt habe. Alles, was nicht niet- und nagelfest war, flog auf die Bühne. Fluchtartig verließen meine Mitspieler den Schauplatz (…)". (Theo Lingen, zitiert nach Werner Mittenzwei1): "Das Leben des Bertolt Brecht", Band 1, S. 315f) 

Porträt Theo Lingen, Künstlerpostkarte "Binz-Bavaria Filmkunst"
Foto mit freundlicher Genehmigung der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB)1)
Körperschaft: Binz-Bavaria Filmkunst; © ÖNB/Wien; Datierung: ungenannt
Bildarchiv Austria (Inventarnummer Pf 2596 : C (1))

Portät Theo Lingen, Künstlerpostkarte "Binz-Bavaria Filmkunst"; Foto mit freundlicher Genehmigung der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB); Körperschaft: Binz-Bavaria Filmkunst; Copyright ÖNB/Wien; Datierung: ungenannt; Bildarchiv Austria (Inventarnummer Pf 2596 : C (1))
Weiterhin gehörte er zur Besetzung des dreiaktigen Songspiels "Happy End"1) von Elisabeth Hauptmann1) (als Dorothy Lane), Kurt Weill1) und Bertolt Brecht, das am 2. September 1929 im "Theater am Schiffbauerdamm" mit Carola Neher als Heilsarmistin Lilian Holiday uraufgeführt, von Publikum und Kritik jedoch verrissen und nach nur sieben Aufführungen abgesetzt wurde. Lingen spielte einen der Soldaten in dem Brecht-Lustspiel "Mann ist Mann"1) (1931, "Staatstheater"), aber auch den Kommissar in dessen Gorki-Adaption "Die Mutter"1) (1932). Zudem trat er am "Theater am Schiffbauerdamm" in Avantgardestücken in Erscheinung wie in Ernst Tollers1) historischem Schauspiel "Feuer aus den Kesseln" (1930), mit dem der Autor den deutschen Matrosenaufstand von 19181) thematisierte, an der "Volksbühne"1) glänzte er in dem Zuckmayer-Lustspiel "Der fröhliche Weinberg"1) (1930, Regie: Heinz Dietrich Kenter1)) als Klärchens steif-charmanter Verlobter Knuzius und als ein Reisender in "Die Weber"1) von Gerhart Hauptmann1) (Premiere: 20.09.1930, Regie: Karlheinz Martin1)), einer Festvorstellung anlässlich des 40-jährigen Bestehens der "Volksbühne e.V."1) mit u. a. Hans Peppler1) (Fabrikant Dreißiger), Ernst Busch1) (Weber Bäcker) und Hermann Speelmans (Weber Moritz Jäger).
Theo Lingen 1942 als Johann in seinem gleichnamigen Lustspiel am "Preußischen Staatstheater"; Regie: Gustaf Gründgens; Foto mit freundlicher Genehmigung der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB); Körperschaft / Urheber: Scherl Bilderdienst; Copyright ÖNB/Wien; Datierung: 13.02.1942; Bildarchiv Austria (Inventarnummer P 5555/3) Rasch hatte sich Lingen zu einem anerkannten Schauspieler gemausert, auch wenn es nicht die großen klassischen Rollen waren, mit denen er seinen Berufswunsch verknüpft hatte. Vielmehr machte er als exzellenter Charakterkomiker von sich reden, seine "Helden", die er verkörpern wollte, gerieten ihm allzu komisch. Das Publikum lachte häufiger, als es zum Applaudieren kam. Lingen war konsequent, er wechselte das Metier und trat seit 1932 bei Kabaretts sowie in Revuen am Kurfürstendamm auf, gehörte bis 1936 zum Ensemble der "Komödie". Gustaf Gründgens, der Lingens komische Ader in Berlin entdeckt hatte, bestärkte ihn im komischen Fach und  engagierte ihn 1936 an das "Preußische Staatstheater"1), dessen Mitglied Lingen bis 1944 blieb. Furore machte er seit der Uraufführung am 14. Februar 1939 in seiner selbst verfassten und von Gründgens inszenierten Komödie "Johann", in der er als perfekt-pflichtbewusster Kammerdiener Johann Schmidt das Publikum für sich einnehmen konnte. 1943 wurde die amüsante Geschichte von Robert A. Stemmle1) mit Lingen in der Titelrolle zudem auf die Leinwand gebracht, hier mimte er sowohl den Johann als auch dessen Arbeitgeber, den adeligen Bauunternehmer Hans Pietschmann  → filmportal.de. Am 11.Mai 1939 war am "Staatstheater" seine Krimi-Komödie "Was wird hier gespielt?" uraufgeführt worden, die im Folgejahr von Lingen mit sich selbst in der Hauptrolle inszeniert ebenfalls in die Lichtspielhäuser gelangte →  filmportal.de.

Theo Lingen als "Johann" in seinem gleichnamigen Lustspiel
1942 am "Preußischen Staatstheater"; Regie: Gustaf Gründgens
Foto mit freundlicher Genehmigung der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB)
Körperschaft / Urheber: Scherl Bilderdienst; © ÖNB/Wien; Datierung: 13.02.1942
Bildarchiv Austria (Inventarnummer P 5555/3)

Lingen erwarb sich früh den Ruf eines brillanten Komödianten, dessen virtuos-marionettenhafte Pointenarbeit immer wieder bewundert wurde und der in aller Bescheidenheit immer wieder betonte "Komiker wurde ich nur aus Versehen". Der Berliner Kritiker Herbert Ihering1) nannte ihn 1942 in einem Porträt den "persönlichsten Schauspieler von Unpersönlichkeiten" und den "größten Techniker der Komik in Deutschland". Zu Lingens berühmten Bühnenrollen zählten beispielsweise der Haushofmeister Malvolio in der Shakespeare-Komödie "Was ihr wollt"1), der Amtsvorsteher Wehrhahn in Gerhart Hauptmanns Diebeskomödie "Der Biberpelz"1), der Riccaut de la Marlinière in dem Lessing-Lustspiel "Minna von Barnhelm"1) oder der Heinrich Krull in "Die Kassette" von Carl Sternheim1). Eine seiner letzten unvergessenen Bühnenerfolge war zur Spielzeit 1971/72 der Diener Styx in Jacques Offenbachs komischen Oper "Orpheus in der Unterwelt"1) an der "Hamburger Staatsoper"1) – legendär sein Lied "Als ich noch Prinz war von Arkadien". Die von Marek Janowski1) dirigierte und von Rolf Liebermann1) in Szene gesetzte Aufführung wurde fernsehgerecht im "Studio Hamburg" dokumentiert (TV-Regie: Joachim Hess1)) und inzwischen auf DVD herausgebracht  – unter anderem interpretierte Kurt Marschner1) den Orpheus1), Toni Blankenheim1) den Göttervater Jupiter1), Inge Meysel dessen Frau Juno1) und Lieselotte Pulver "Die Öffentliche Meinung" → Übersicht Wirken am Theater (Auszug).
 

Theo Lingen als Oberlehrer Heinrich Krull und Bruni Löbel als dessen zweite Frau Fanny
in Carl Sternheims "Die Kassette"2). Die TV-Fassung der satirischen Komödie
wurde von Rudolf Noelte1) für den SWR inszeniert und am 23. Februar 1961
erstmals in der ARD ausgestrahlt. In weiteren Rollen waren u. a. zu sehen:
Regine Lutz1) (Lydia, Krulls Tochter aus 1. Ehe), Elisabeth Markus (Tante Elsbeth Treu),
Hans Putz (Fotograf Alfons Seidenschnur), Käte Jaenicke (Emma, Dienstmagd bei Krull)
 
Foto mit freundlicher Genehmigung von SWR Media Services; © SWR

Theo Lingen als Oberlehrer Heinrich Krull und Bruni Löbel als dessen zweiten Frau Fanny in Carl Sternheims "Die Kassette". Die Fernsehfassung der satirischen Komödie wurde von Rudolf Noelte für den SWR inszeniert und am 23. Februar 1961 erstmals in der ARD ausgestrahlt. Foto mit freundlicher Genehmigung von SWR Media Services; Copyright SWR
Dem breiten Publikum ist Lingen jedoch vor allem als Komiker sowohl auf der Leinwand als auch im Fernsehen in Erinnerung geblieben. Insgesamt wirkte er in über 260 Produktionen mit, darunter viele billige Filmklamotten, in denen er durch den Popularitätszwang mehr oder weniger eng auf den Typ devoten Kammerdieners, des superperfekten Butlers, des bornierten Aristokraten-Fatzke oder später auf den kauzige Pauker festgelegt war – doch trotz all dieser Klischees geriet er nie zum billigen Klamaukdarsteller: "Die Diener, die er spielt, laufen auf Draht, Marionetten der Höflichkeit und des guten Tones. Er ist der Überkellner, der Überverkäufer, der Überdiener. (…) Ein Bürokrat der komischen Dinge." war am 15. September 1937 im "Film-Kurier" zu lesen.
"Sein Näseln und Hüsteln, seine gestische Wendigkeit, die allerdings einer inneren Eleganz entsprach, sein vielsagendes Schweigen, seine stets pfiffige Miene – all das verlieh seinen Kammerdienern, Heiratsschwindlern, Erbonkeln und Pechvögeln, die er darstellte, unwiderstehliche liebenswürdige Gegenwart" schrieb einmal ein Kritiker in der FAZ. Es gab Zeiten, in denen die bloße Erwähnung seines Namens im Filmvorspann beim Publikum Heiterkeit und Beifall hervorrief, auf der anderen Seite machten ihm dennoch manche Neider den Vorwurf, er widme seine Kunst dem trivialen Klamauk.

Erste Erfahrungen vor der Kamera hatte Lingen mit dem Kurzfilm "Ins Blaue hinein" (1929) machen können, es folgten Auftritte (auch schon mal tänzerische Einlagen) in heiteren Unterhaltungsstreifen wie "Dolly macht Karriere"1) (1930) oder "Zwei Krawatten"2) (1930), aber auch in Produktionen, die Filmgeschichte geschrieben haben: In den Fritz Lang1)-Krimis "M – Eine Stadt sucht einen Mörder"1) (1931) und "Das Testament des Dr. Mabuse"1) (1933) gab er noch den (freundlichen) Schurken, ab 1933 war Lingen dann aber fast nur noch in komischen Rollen gefragt. Gern provozierte er diese Situationskomik, indem er in aussichtslosen Lagen Etikette bewies oder korrekt vom Scheitel bis zur Sohle daherkam, während um ihn herum alles durcheinander lief, er war dann der "steife Stock" in der Brandung. So erlebte man ihn beispielsweise mit prägnanten Rollen in der Edgar Wallace-Adaption "Der Doppelgänger"1) (1933), in der Komödie "Die Finanzen des Großherzogs"1) (1934), in "Der verkannte Lebemann"2) (1936) oder in dem Lustspiel "Johann"2) (1943), dass aus seiner Feder stammte und in dem Lingen wie erwähnt schon auf der Bühne in der Doppelrolle Kammerdieners Johann Schmidt und des Bauunternehmers Hans Pietschmann glänzte.
Filmplakat: Heidi; Foto mit freundlicher Genehmigung von Einhorn-Film; Copyright Einhorn-Film/Weltlichtspiele Kino GmbH Vor allem in dem nuschelnden Österreicher Hans Moser hatte er bald einen ebenbürtigen Filmpartner gefunden, das brillante Zusammenspiel der beiden Komiker gelang nicht zuletzt wegen der äußeren Gegensätzlichkeit. Aus dieser Zeit resultieren unter anderem "Fräulein Veronika"2) (1936), "Opernball"1) (1939), "Sieben Jahre Pech"2) (1940), "Der ungetreue Eckehart" (1940), "Rosen in Tirol"1) (1940), "Sieben Jahre Pech"2) (1940) oder "Wiener Blut"1) (1942).
Bis Ende der 1940er Jahre stand Lingen für so erfolgreiche Kinoproduktionen wie beispielsweise "Das Lied der Nachtigall"1) (1944, auch Drehbuch und Regie) oder "Um eine Nasenlänge"1) (1949) vor der Kamera und konnte auch im deutschen Nachkriegsfilm seine Leinwanderfolge ungebrochen fortsetzen. In "Heute nacht passiert's" erlebte man ihn 1953 als Studienrat Dr. Bräutigam an der Seite von Hans Holt, im gleichen Jahr zusammen mit Grethe Weiser in dem Schwank "Hurra – ein Junge!"2) (1953). In den beiden Spyri-Verfilmungen "Heidi"1) (1952) und "Heidi und Peter"1) (1955) mimte er den Butler Sebastian.
 
Foto mit freundlicher Genehmigung von Einhorn-Film
© Einhorn-Film/Weltlichtspiele Kino GmbH
Zu seinen, nicht immer unbedingt gehaltvollen Filmen der 1950er und 1960er Jahre zählen unter anderem Hauptrollen in den amüsanten Geschichten "Meine Tante – deine Tante"1) (1956), "Vater macht Karriere" (1957; → Filmlexikon), "Familie Schimek"1) (1957) oder "Pension Schöller"1) (1960). In der Karl-May-Verfilmung "Die Sklavenkarawane"1) mimte er 1958 den affektierten Sir David Lindsay, ebenso wie 1959 in "Der Löwe von Babylon"1), zwei Jahre später war er der Herr Pichler in dem Lustspiel "Bei Pichler stimmt die Kasse nicht" (1961). Unvergessen bleibt sein Schuldirektor Dr. Gottlieb Taft in "Die Lümmel von der ersten Bank"1) (1968), eine Rolle, die Lingen in den zum Teil unsäglichen Nachfolgefilmen "Zum Teufel mit der Penne"1) (1968), "Pepe, der Paukerschreck"1) (1969), "Hurra, die Schule brennt"1) (1969), "Wir hau'n die Pauker in die Pfanne"1) (1970), "Morgen fällt die Schule aus"1) (1971) und "Betragen ungenügend"1) (1972) ebenfalls immer wieder spielte. Letztmalig stand Lingen als Theo Marmorstein für den bereits 1975 gedrehten und erst 1978 veröffentlichten Horrorstreifen "Lady Dracula"1). vor der Kinokamera → Übersicht Kinofilme als Darsteller.
 
Mit näselnder Stimme trieb er das Preußisch-Exakte auf die Spitze. Unnahbar und mit den Allüren eines Großbürgers hielt er Distanz zu den Menschen, egal ob als Sekretär, Schuldirektor oder als Bauernfänger. Seine Diener überschütteten die Welt mit naserümpfender Verachtung, sie sind die strengsten Kritiker ihrer Herrschaft. Er war einer der großen Komiker und Eigenbrötler des deutschen Films, gegen ende seiner Karriere wurde sein überragendes Talent in Lümmelfilmen verwurstet.3)

  

Abbildung DVD-Cover mit freundlicher Genehmigung von "Pidax film"

 

DVD-Cover: Vater macht Karriere; Abbildung DVD-Cover mit freundlicher Genehmigung von "Pidax film"
Gern wird über den Klamauk wie in "Der Theodor im Fußballtor"1) (1950) oder in den "Lümmel"-Filmen aus den 1960er bzw. 1970er Jahren übersehen, dass Lingen als Regisseur von fast 20 Spielfilmen wie beispielsweise die Operettenverfilmung "Frau Luna"1) (1941, mit Lizzi Waldmüller) oder "Hauptsache glücklich"1) (1941, mit Heinz Rühmann und Hertha Feiler), ferner als TV-Moderator, Karikaturist und als Verfasser eigener Bühnenstücke und Operettenlibretti so etwas wie ein kleiner Medienprofi war, der allerdings nie die bewusst die Öffentlichkeit suchte → Übersicht Filme als Regisseur.
Ursula Lingen mit Vater Theo Lingen (als Theophanes) in dem Lustspiel "Theophanes" von Theo Lingen und Franz Gribitz am Berliner "Renaissance-Theater"; Quelle: Deutsche Fotothek, (file: df_pk_0000879_001); Copyright: SLUB Dresden/Deutsche Fotothek/Abraham Pisarek; Urheber: Abraham Pisarek (1901–1983); Datierung: 1950; Quelle: www.deutschefotothek.de; So hatte er bereits 1947 gemeinsam mit Franz Gribitz4) (1894 – 1969) die Komödie "Theophanes" geschrieben, welche am 3. April 1948 am Wiener "Akademietheater"1) zur Uraufführung gelangte. spiegel.de notiert: Man muß in der Historie etwa 2000 Jahre zurückblättern, um auf den Theophanes1) zu stoßen, der gemeint ist: ein griechischer Geschichtsschreiber zu der Zeit als Cäsar1), Crassus1) und Pompejus1) in Rom sich zusammentaten. In der Komödie ist Theophanes der vielseitig begabte Sekretär des Crassus. Er weiß aus jeder verfahrenen Situation einen Ausweg, äußert seine Ansichten zu jeder Zeit frei und gelassen und steht am Ende als Freigelassener und als neugebackener römischer Bürger da." Inspiriert worden sein soll das Autoren-Duo von Titus Petronius Arbiter1) (um 14 – 66 n. Chr.) bzw. dessen satirischem Roman "Satyricon"1).
Später verfasste Lingen zusammen mit Fritz Schwiefert (1890 – 1961) das heitere Stück "Silberhochzeit", welches am 31. Dezember 1955 unter Lingens Regie (auch Hauptrolle) am "Düsseldorfer Schauspielhaus"1) seine Uraufführung feierte, das Schauspiel "Römischer Kaneval" stammt ebenfalls aus Lingens Feder. Weiterhin schrieb er unter anderem das Buch "Ich über mich. Interview eines Schauspielers mit sich selbst" (1963, mit einem Vorwort von Friedrich Luft1)) und das Libretto zu der Opera buffa "Der mysteriöse Herr X", zu der Alfred Uhl1) die Musik komponierte und die am 8. Juni 1966 im Rahmen der "Wiener Festwochen"1) erstmals am "Theater an der Wien"1) unter der musikalischen Leitung von Uhl aufgeführt wurde. 1969 veröffentlichte Theo Lingen das Buch "Ich bewundere…" mit dem Untertitel "Eine Liebeserklärung an das Theater".
 
Theo Lingen in der Titelrolle des Theophanes mit Tochter Ursula Lingen  
in dem Lustspiel "Theophanes" von Theo Lingen und Franz Gribitz,
aufgeführt 1950 am Berliner "Renaissance-Theater"1) (Regie: Theo Lingen)
→ weitere Szenenfotos bei deutschefotothek.de
Quelle: Deutsche Fotothek, (file: df_pk_0000879_001); © SLUB Dresden/Deutsche Fotothek/Abraham Pisarek
Urheber: Abraham Pisarek1) (1901–1983); Datierung: 1950; Quelle: www.deutschefotothek.de;
Genehmigung zur Veröffentlichung: 30.03.2017
Seit Ende der 1950er Jahre präsentierte sich der Schauspieler zudem öfters im Fernsehen: So etwa 1959 als Roberto Rossi in "Die gute Sieben"5), nach dem Lustspiel von Alexander Zinn1), 1960 als der Inhaber einer Arbeitsvermittlungsagentur H. F. Pheeming in der amüsanten Geschichte "Sie können's mir glauben" mit Harald Juhnke in der Hauptrolle des kleinen Angestellten bzw. Schwindlers Sammy Noles, oder als Heinrich Krull in der Sternheim-Adaption "Die Kassette". 1964 spielte er in der TV-Fassung von Lessings "Minna von Barnhelm"1) an der Seite von Titelheldin Johanna von Koczian einmal mehr den Riccaut de la Marlinière, 1967 den Geschäftsführer Theo Lampe in der 2. Staffel der Serie "Donaugeschichten"1) den Geschäftsführer Theo Lampe, der mit den kriminalistischen Aktivitäten seines Chefs Willy Müller (Willy Millowitsch) gar nicht einverstanden ist. 1973 mimte er den Bürgermeister Dattel in dem fünfteiligen Literaturadaption "Die Powenzbande", 1974 den Sergeant Cuff in dem zweiteiligen Krimi "Der Monddiamant" und 1975 sah man ihn als von Krombholz, der es in der amüsanten ZDF-Serie "Hoftheater"6) als Direktor des "Hoftheaters" nicht gerade leicht hat. Mitte der 1960er Jahre erfreute er die Zuschauer mit Sendungen wie "Theo Lingen präsentiert Tierisches" oder "Allzu Tierisches", lockte er mit seiner "Witzakademie"5) (1967/68) oder "Lachen Sie mit Stan und Ollie"1) (1975–1978) Millionen vor den Bildschirm. Am 4. September 1975 moderierte er gemeinsam mit Hans Rosenthal das nostalgische "Schlagerfestival 1925"5), Mitte August 1976 lief im ZDF das von Peter Weck geschaffene Porträt des beliebten Komikers unter dem Titel "Lingen über Lingen" über die deutschen Bildschirme; das Drehbuch dazu hatte Lingen selbst verfasst.  → Übersicht TV-Produktionen.
Zudem stand der Schauspieler sporadisch im Hörspielstudio, eine Auswahl der bei der ARD Hörspieldatenbank gelisteten Produktionen findet man hier.
Theo Lingen galt in der Presse als äußerst schwierig und zugeknöpft. Wichtig war ihm nur seine Familie. "Während sich mein Vater Fremden gegenüber sehr abgekapselt und verschlossen gibt, ja manchmal unfreundlich wirkt, ist er zuhause ein rührender Familienvater. Er liebt die Einsamkeit und hasst jeglichen Rummel", charakterisierte ihn seine Tochter Ursula Lingen – selbst anspruchsvolle Charakterschauspielerin – aus der Ehe mit der Opernsängerin Marianne Zoff1) (1893 – 1984); Ursula Lingen starb am 20. Oktober 2014 im Alter von 85 Jahren in Wien. Marianne Zoff war in erster Ehe zwischen 3. November 1922 bis September 1928 mit dem Dramatikers Bertolt Brecht1) (1898 – 1956) verheiratet gewesen, kurz darauf heiratete sie 1928 Theo Lingen. Zoffs Tochter aus erster Ehe, die 1923 geborene Hanne Marianne Brecht (1923 – 2009), wuchs bei Marianne Zoff und Theo Lingen auf und feierte später unter ihrem Ehenamen Hanne Hiob Erfolge als Bühnendarstellerin.
Während der Hitler-Herrschaft brachte Lingen seine halbjüdische Gattin und die Kinder über alle Anfeindungen und mit Hilfestellung Gustaf Gründgens durch die schreckliche NS-Ära und arrangierte sich, so gut es ging, mit den braunen Machthabern – für den NS-Propagandafilm ließ er sich nicht vor den Karren spannen. Seit 1939 lebte Lingen mit der Familie (mit Unterbrechungen) im österreichischen Strobl1) am Wolfgangsee, nach Kriegsende blieb er in Österreich. 1946 erhielt er die österreichische Staatsbürgerschaft, wählte dann später (1960) mit seiner Familie Wien als ständigen Wohnsitz. Seit 1948 gehörte er rund zwanzig Jahre lang zum Ensemble des Wiener "Burgtheaters"1), gastierte daneben aber immer wieder an deutschen Bühnen, so in Hamburg, Düsseldorf oder Berlin.
 

Theo Lingen 1950
Foto mit freundlicher Genehmigung der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB)1)
Körperschaft / Urheber: Photo Simonis; © Photo Simonis/ÖNB/Wien; Datierung: 08.09.1950
Bildarchiv Austria (Inventarnummer SIM 211)

Theo Lingen 1950; Foto mit freundlicher Genehmigung der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB); Körperschaft / Urheber: Photo Simonis; Copyright Photo Simonis/ÖNB/Wien; Datierung: 08.09.1950; Bildarchiv Austria (Inventarnummer SIM 211)
Theo Lingen in einer Karikatur (1976) von Hans Pfannmüller (1916 – 1989); Quelle: Nachlass des Urhebers  bzw. Wikipedia; Genehmigung/Rechteinhaber: Erbberechtigte Tochter des Urhebers Frau Sanderein Adler; Lizenz: CC-BY-SA 3.0. /de Der großartige Charakterkomiker und Schauspieler Theo Lingen starb am 10. November 1978 im Alter von 75 Jahren in Wien. Die Stadt Wien widmete dem Wahlwiener Theo Lingen ein Ehrengrab auf dem Wiener "Zentralfriedhof"1) (Gruppe 32 C, Nummer 46); die Grabplatte enthielt aus unbekannten Gründen das Sterbejahr 1979, das Datum wurde im Frühjahr 2012 korrigiert → Foto der Grabstelle, in der auch Lingens Ehefrau Marianne 1984 beigesetzt wurde, bei Wikimedia Commons.
"Die Zeit" (17.11.1978) würdigte Theo Lingen anlässlich seines Todes unter anderem mit den Worten: "Er konnte (…) von einer höchst sachlichen Unheimlichkeit sein, von einer höchst würdigen, geradezu vernunftvollen Lächerlichkeit. Hinter der Eiseskälte seiner gestrengen, niemals gemütvollen Komik wurde dann fast ein Gefühl spürbar: Lebensangst. Aus der virtuosen Marionette wurde ein Mensch."
Am 10. Juni 2003 wäre Theo Lingen 100 Jahre alt geworden – bis heute ist seine Kunst, Menschen zu erheitern, unvergessen. Zu diesem Geburtstag zeigte der NDR das Porträt "Komiker wurde ich nur aus Versehen", neben überraschenden Einblicke in das Privatleben des Stars gab es ein Wiedersehen mit Theo Lingens schönsten Film- und Theaterrollen.

Theo Lingen in einer Karikatur (1976) von Hans Pfannmüller1) (1916 – 1989)
Quelle: Nachlass des Urhebers  bzw. Wikipedia bzw. Wikimedia Commons
Genehmigung/Rechteinhaber: Erbberechtigte Tochter des Urhebers Frau Sanderein Adler
Lizenz: CC-BY-SA 3.0 /de

Der schriftliche Nachlass von Theo Lingen befindet sich im Archiv der Berliner "Akademie der Künste"1) → "Theo-Lingen-Archiv".
2006 widmete die Gemeinde Strobl ihrem Ehrenbürger eine von der Künstlerin Eva Mazzucco1) bzw. dem Bildhauer Leopold Immervoll gestaltetes Denkmal. Die Gedenkbüste, angebracht auf einem quadratischen Marmorblock, wurde auf dem eigens benannten "Theo-Lingen-Platz" aufgestellt. Die Enthüllung fand am 5. August 2006 im Rahmen eines Festaktes durch Peter Weck, Otto Schenk, Hanne Hiob und Tochter Ursula Lingen im Beisein zahlreicher Gäste statt → Foto des Denkmals bei Wikimedia Commons sowie Artikel zum Festakt bei Gemeinde Strobl.
In Lingen, dem Wohnort seiner Eltern, wurde 2007 ein neu geschaffener Platz vor einer ebenfalls neuen Bahnunterführung nach ihm benannt ("Theo-Lingen-Platz"); an dem Gebäude "Am Markt 20" ist eine kleine Bronzetafel mit einem Relief seines Gesichts angebracht.
2008 erschien von Rolf Aurich und Wolfgang Jacobsen1) die Biografie "Theo Lingen. Das Spiel mit der Maske". "Auch, wenn sich der umfangreiche Band stark auf die Karriere Lingens stützt, arbeiten die Autoren Lingens biografische Details heraus, ohne in die Kolportage zu verfallen. Keine leichte Aufgabe bei einem, der schon früh in Interviews mit vorgefertigten Antworten konterte, Homestorys nur unter klaren Auflagen und schließlich gar nicht mehr zuließ." notiert nachtkritik.de.
Textbausteine des Kurzportraits aus:
"Lexikon der deutschen Film- und TV-Stars" von Adolf  Heinzlmeier/Berndt Schulz (Ausgabe 2000, S. 224)
sowie von prisma.de
Siehe auch Wikipedia, www.dhm.de, cyranos.ch, filmportal.de
Fotos von Theo Lingen bei
www.virtual-history.com
Fremde Links: 1) Wikipedia, 2) filmportal.de, 4) geschichtewiki.wien.gv.at, 5) Die Krimihomepage, 6) fernsehserien.de
Quelle: 3) "Lexikon der deutschen Film- und TV-Stars" von Adolf  Heinzlmeier/Berndt Schulz (Ausgabe 2000, S. 224)
Lizenz Foto Theo Lingen (Urheber "Fotoatelier Zander & Labisch", Berlin): Das Atelier von Albert Zander und Siegmund Labisch († 1942) war 1895 gegründet worden; die inaktive Firma wurde 1939 aus dem Handelsregister gelöscht. Externe Recherche ergab: Labisch wird ab 1938 nicht mehr in den amtlichen Einwohnerverzeichnissen aufgeführt, so dass sein Tod angenommen werden muss; Zander wiederum war laut Aktenlage ab 1899 nicht mehr aktiv am Atelier beteiligt und kommt somit nicht als Urheber dieses Fotos in Frage. Die Schutzdauer (von 70 Jahren nach dem Tod des Urhebers) für das von dieser Datei gezeigte Werk ist nach den Maßstäben des deutschen, des österreichischen und des schweizerischen Urheberrechts abgelaufen. Es ist daher gemeinfrei. (Quelle: Wikipedia)
Theater-Wirken (Auszug)
Quellen "Henschel Theaterlexikon",  Hrsg. C. Bernd Sucher (Henschel Verlag, 2010, S. 532)
sowie "Theo-Lingen-Archiv" bei der
Berliner "Akademie der Künste"
(Fremde Links: Wikipedia, tls.theaterwissenschaft.ch; R = Regie, UA = Uraufführung, DE = Deutschsprachige Erstauführung)
"Residenztheater", Hannover "Stadttheater Münster" "Neues Theater", Frankfurt/M "Theater am Schiffbauerdamm", Berlin "Städtische Oper", Berlin "Preußisches Staatstheater", Berlin ("Schauspielhaus Berlin")
  • 1931: Soldat Uria Shelley in "Mann ist Mann" von Bertolt Brecht, Elisabeth Hauptmann (R: Bertolt Brecht)
  • 1933: ? in "La Vallière", Operette von Günther Bibo (Text), Johann Móry (Musik) über Louise de La Vallière
    (R: Heinz Lingen; P: 23.02.1933)
  • 1936: Schauspieler Albert in "Hans Sonnenstößers Höllenfahrt" von Paul Apel in der Neufassung von Gustaf Gründgens
    (R: Gustaf Gründgens; P: 27.10.1936) → Kurzinhalt bei felix-bloch-erben.de
  • 1937: Malvolio in "Was ihr wollt" von William Shakespeare (R: Gustaf Gründgens; P: 09.06.1937; u.a. mit Marianne Hoppe (Viola),
    und Hannes Stelzer (Sebastian)
    )
  • 1938: Kaufmann Karl Findeisen in "Marguerite durch Drei" von Fritz Schwiefert (1890–1961) (R: Theo Lingen;
    P: 30.04.1938, "Kleines Haus"; 1939 von Lingen verfilmt mit sich in der Rolle des Karl Findeisen → filmportal.de
    )
  • ab 1939: Titelrolle in "Johann" (UA) von Theo Lingen (R: Gustaf Gründgens; UA/P: 14.02.1939; 1943 von Lingen verfilmt
    mit sich in der Doppelrolle des Kammerdieners Johann Schmidt und des Bauunternehmer Hans Pietschmann
     → filmportal.de
    )
  • 1939: Der Geliebte in "Was wird hier gespielt?" (UA) von Theo Lingen (R: Theo Lingen; P: 11.05.1939; "Kleines Haus";
    1940 von Lingen verfilmt mit sich in der Rolle des Theo → filmportal.de
    )
"Komödienhaus am Schiffbauerdamm", Berlin "Komödie", Berlin
  • 1933:  Lord Darnaway in "Politik der Weiberröcke" von Neil Grant (R: Theo Lingen; P: 16.09.1933)
"Volksbühne", Berlin "Salzburger Festspiele" "Burgtheater", "Akademietheater", Wien "Thalia Theater", Hamburg "Renaissance-Theater", Berlin
  • 1949/50: Titelrolle in "Theophanes" (UA) von Theo Lingen und und Franz Gribitz (R: Theo Lingen; P: 08.08.1949)
    → Szenenfotos bei deutschefotothek.de
  • 1951: Antiquitätenhändler Daniel Bachelet in "Nicht zuhören, meine Damen!" von Sacha Guitry (R: Kurt Raeck; P: 25.09.1951;
    unter anderem Ursula Lingen als Bachelets Frau Madeleine
    ) → Infos zum Inhalt siehe hier
  • 1953: Jean Grenier und Tony Varlet in "Bobosse" von André Roussin (R: Theo Lingen; P: 13.03.1953)
  • 1953: Johannes Gerstner in "Räubergeschichte" von Edmund Wolf (R: Kurt Raeck; P: 23.12.1953; auch TV)
  • 1954: Der Geist in "Die weiße Nelke" von R. C. Sheriff (R: Kurt Raeck; P: 28.12.1954; u.a. mit Ursula Lingen (Lydia Truscott);
    Kurzinfo: John Greenwood feiert mit Ehefrau und Freunden Weihnachten und muss sich plötzlich mit der Tatsache
    abfinden, dass er ein Gespenst sein soll und erst noch eines, das sich nicht wie ein solches zu benehmen weiss. Das tut dem Charme
    dieses erfolgreichen Geschäftsmannes keinen Abbruch – im Gegenteil! – dafür zeitigt es aber umso skurrilere juristische Folgen.

    (Quelle: www.srf.ch))
  • 1959: Zahnarzt Viktor Rank in "Der verbindliche Liebhaber" (DE) von Graham Greene (R: Carl-Heinz Schroth; P: 11.11.1959)
    → spiegel.de
Theatertournee (1954) in Buenos Aires, Inszenierungen/Auftritte am "Teatro Alemán"
  • "Johann" von Theo Lingen (R: Theo Lingen; P. 02.08.1954)
  • "Nicht zuhören, meine Damen!" von Sacha Guitry (R: Kurt Raeck; P: 18.08.1954)
  • "Theophanes" von Theo Lingen und Franz Gribitz (R: Theo Lingen; P: 31.08.1954)
"Wiener Staatsoper", Aufführung in der Wiener "Volksoper"
  • 1959: Antonio, Schatzkanzler des Herzogs von Mantua, in "Die Banditen" von Jacques Offenbach (Musik), in der Übersetzung
    von Gustaf Gründgens, für die "Staatsoper" bearbeitet von Franz Gribitz (R: Theo Lingen; P: 09.03.1950) → archiv.wiener-staatsoper.at
    Theo Lingen als Antonio in der Buffo-Oper "Die Banditen" von Jacques Offenbach; Aufführung der "Wiener Staatsoper" in der "Volksoper"; Inszenierung: Theo Lingen (Premiere: 09.03.1950); Foto mit freundlicher Genehmigung der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB); Körperschaft / Urheber: Dietrich & Co; Copyright ÖNB/Wien, Dietrich & Co; Datierung: 19.03.1950; Bildarchiv Austria (Inventarnummer 415489-B) Theo Lingen als Antonio
    in der Buffo-Oper "Die Banditen" von Jacques Offenbach
    Aufführung der "Wiener Staatsoper" in der "Volksoper"
    Inszenierung: Theo Lingen,
    musikalische Leitung: Anton Paulik
    (Premiere: 09.03.1950
      
    Foto mit freundlicher Genehmigung der
    Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB)
    Körperschaft / Urheber: Dietrich & Co
    © ÖNB/Wien, Dietrich & Co; Datierung: 19.03.1950
    Bildarchiv Austria (Inventarnummer 415489-B)im 
"Freie Volksbühne" im "Theater am Kurfürstendamm", Berlin "Theater in der Josefstadt", Wien "Schauspielhaus Zürich" "Residenztheater", München "Gandersheimer Domfestspiele" "Hamburgische Staatsoper"
  
Filme
Kinofilme als Darsteller: bis 1945, Nachkriegs-Produktionen / Kinofilme als Regisseur
TV-Produktionen
Filmografie bei der Internet Movie Database sowie filmportal.de
(Fremde Links: filmportal.de, filmportal.de, Murnau Stiftung, geschichtewiki.wien.gv.at,
Die Krimihomepage, fernsehserien.de, deutsches-filmhaus.de)
Kinofilme Fernsehen (Auszug)
Hörspielproduktionen (Auszug)
(Fremde Links: ARD-Hörspieldatenbank (mit Datum der Erstausstrahlung), Wikipedia)
Theo Lingen-Krimi-Box; Abbildung CD-Cover mit freundlicher Genehmigung von Pidax-Film
Abbildung CD-Cover mit freundlicher Genehmigung
von Pidax-Film, welche die Audio-CD mit den Stücken
"Eine Minute vor sieben",  "Fein gegen Fein" und "Kidnapping"
Anfang August 2016 auf den Markt brachte. 
→ www.pidax-film.de
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