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Sie wirkte sporadisch in einigen "Tatort"-Produktionen mit, ungeheure Popularität erlangte Gusti Wolf Anfang der 1980er Jahre durch ihre Rolle der Mutter des Titelhelden in der österreichischen Kult-Serie "Kottan ermittelt"1). Sie tauchte unter anderem als Oma in der heiteren Familienserie "Wenn das die Nachbarn wüssten"1) (1990) auf, eine Rolle, die sie auch in Hartmut Griesmayrs TV-Komödie "Vier Frauen sind einfach zuviel" (1992) spielte. Ihren letzten Auftritt vor der Kamera hatte Gusti Wolf 1998 in Andreas Prochaskas Kino-Kinderfilm "Die 3 Posträuber". Während ihrer langen Theaterlaufbahn erhielt Gusti Wolf, die seit 1987 Ehrenmitglied des Burgtheaters war, zahlreiche Auszeichnungen erhalten: Die "Kammerschauspielerin" war unter anderem Trägerin des "Nestroy-Ringes"1) (1992), 2003 erhielt sie als Erste den neu geschaffenen Wiener Theaterpreis "Nestroy"1) für ihr Lebenswerk. Bereits 1966 war sie zur "Kammerschauspielerin"1) ernannt worden, 1985 würdigte man sie mit dem "Großen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich I. Klasse"1), 2000 verlieh man ihr den Titel "Professorin" → weitere Auszeichnungen bei Wikipedia. Ihre Erinnerungen veröffentlichte die Schauspielerin 2001 unter dem Titel "Gusti Wolf erzählt aus ihrem Leben" und berichtet von den Höhen und Tiefen ihrer Schauspielerlaufbahn. Im Klappentext zu dem Buch heißt es unter anderem "Heute nennt man sie gerne eine Legende des Theaters. Sie ist der einfache bescheidene Mensch geblieben, der durch Phantasie und grenzenlose Hingabe zu ihrem Beruf das erreichen konnte, was sie als ihr Ziel angestrebt hat: Figuren von jung bis ins hohe Alter, gut oder böse, lustig oder traurig, eben den Menschen darzustellen, was sie in den 55 Jahren am Burgtheater und in ihren 67 Jahren auf der Bühne beweisen konnte." Die Burgschauspielerin Gusti Wolf starb am 5. Mai 2007 drei Wochen nach ihrem 95. Geburtstag in Wien; ihre letzte Ruhestätte fand sie nach einer bewegenden Trauerfeier auf dem Wiener Zentralfriedhof in einem Ehrengrab. Österreichs Bundeskanzler Alfred Gusenbauer nannte Wolf "eine der begnadetsten österreichischen Schauspielerinnen, die jede ihrer Rollen mit Brillanz und schauspielerischem Können verkörpert hat. ( ) Im Namen der Republik verneige ich mich vor dieser kleinen aber großen Frau." Burgtheater-Direktor Klaus Bachler würdigte die Kammerschauspielerin unter anderem mit den Worten, Gusti Wolf habe sich bis in ihr hohes Alter "mutig auf unbekannte Pfade eingelassen", sie sei "nicht modisch, deswegen konnte sie nie aus der Mode geraten", sie sei "nie aus der Zeit gefallen und hat sich nie angepasst". Privat war die Schauspielerin 13 Jahre lang mit dem 1968 verstorbenen Bühnenbildner Teo Otto1) liiert, dessen künstlerischen Nachlass sie nach seinem Tod betreute und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat.4) |
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Link: 1) Wikipedia, 2) Murnau Stiftung, 3) www.film.at Quelle: 4) Wikipedia (abgerufen 05.03.2012) |
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Siehe auch www.cyranos.ch,
Wikipedia Fotos bei www.virtual-history.com |
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