Im Jahre 1930 veröffentlichte Ernst Penzoldt1) (1892 – 1955) seinen wohl berühmtesten satirischen Roman "Die Powenzbande" mit dem Untertitel "Zoologie einer Familie, gemeinverständlich dargestellt". Das Werk ist in das Genre der "Schelmenromane"1) einzureihen, rechnet mit dem damaligen Spießbürgertum ab und zeichnet sich durch seinen hintergründigen Humor aus. Die Handlung beginnt Ende des 19. Jahrhunderts und spielt in Mössel an der Maar, einem kleinen Provinzstädtchen in der Rheinebene. Dorthin ist ein gewisser Baltus Powenz gekommen, hat eine "selten liebevolle Jungfer aus Kyps" geheiratet, die ein Kind mit in die Ehe brachte und ihm im Verlaufe von zehn Jahren sieben weitere Kinder schenkte. "Furchtlos, fröhlich und furchtbar" lautet die Devise des Familienoberhauptes, bald wird die ganze Familie nur noch "Powenzbande" genannt, da sie die ganze scheinheilig-ehrbare Gesellschaft von Mössel mit Streichen jeglicher Art in Atem hält. Da wird beispielsweise der schöne Garten von Magistratsrat Gockeley mit Unkraut "infiziert" oder alle alten Jungfern des Ortes zu einem angeblichen Rendezvous gebeten, um die Versammlung heimlich zu fotografieren. Gelegentliche Prügeleien oder verschwundene Hühner, die den "Powenze" wie zufällig in die Radspeichen gelaufen sind, um anschließend verzehrt zu werden, passen so gar nicht in das heile Weltbild der Mösseler. Vor allem der sittenstrengen Witwe Thusnelda Quiebus ist die unsägliche, aufdringliche Familie ein Dorn im Auge, nicht nur weil der musikbegeisterte Baltus Powenz mit seinen Lieben auf eigenen Instrumenten lauthals musizierend durch Mössel zieht. Die "sinnesfreudige" Lebensweise der lauten, unbequemen Familie bietet stetigen Anlass zur Empörung und es kommt zu mancherlei tragikomischen Kraftproben mit den Honoratioren des Städtchens. Als sich dann Baltus Powenz nach mehreren Umzügen den Traum vom eigenen Häuschen verwirklichen will, eskaliert der Streit zwischen engstirnigem Bürgertum und freiheitsliebenden, originellen Zeitgenossen.

Anfang der 1970er Jahre ließ der Südwestfunk (SWR) Penzoldts Roman als Fünfteiler für das Fernsehen verfilmen, Regie führte Michael Braun1), der unter anderem Mitte der 1960er Jahre drei Folgen der Kultserie "Raumpatrouille – die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion"2) inszeniert hatte und mit zahlreichen populären Produktionen wie "Funkstreife Isar 12"2), "Kommissar Freytag"2), "Der Nachtkurier meldet"2) oder "Salto mortale"2) reichlich Serienerfahrung mitbrachte. Das Drehbuch stammte aus der Feder von Heinz Pauck1) (1904 – 1986) und für die musikalische Untermalung hatte der Komponist und Orchesterleiter Rolf-Hans Müller (1928 – 1990) gesorgt.
"Die Powenzbande"; Foto mit freundlicher Genehmigung von SWR Media Services; Copyright SWR Für die einzelnen Figuren konnten namhafte Darsteller gewonnen werden, allen voran Charakterschauspieler und Kinoliebling Gustav Knuth als Familienoberhaupt Baltus Powenz. Als seine Frau Sabine glänzt Ruth-Maria Kubitschek, deren Karriere in den nachfolgenden Jahren mit Serien wie "Monaco-Franze – der ewige Stenz" (1983) oder "Kir Royal" (1986) so richtig in Schwung kam. Unter dem zahlreichen Powenz-Nachwuchs fällt vor allem Martin Semmelrogge als Violant Powenz ins Auge. Als kongenialer Gegenspieler auf Seiten der blasierten Mösseler Stadtoberen tritt der ewig näselnde Theo Lingen in Erscheinung, der als Bürgermeister Dattel bzw. Pseudo-Respektfigur einfach brillant ist. Auch die anderen Mitglieder der sogenannten ehrbaren Gesellschaft waren mit Camilla Spira als Witwe Quiebus, Wolfgang Büttner als Baurat Knipfel oder Alf Marholm als Magistratsrat Gockley hervorragend besetzt.
 
Foto mit freundlicher Genehmigung von SWR Media Services
mit Infos zu dem Mehrteiler; © SWR
Gedreht vor der idyllischen Kulisse des Schwarzwald-Weinstädtchen Gengenbach im Kinzigtal bei Offenburg, beginnt die Handlung des Mehrteilers damit, dass dem inzwischen verstorbenen Baltus Powenz in Mössel ein Denkmal gesetzt wird. Ein Erzähler (Dieter Borsche) berichtet aus dem Off von dessen eher zufälligen Ankunft in dem Provinznest Anfang der neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Zu seinem Lebensunterhalt betrieb er eine kleine Badeanstalt, lernte Sabine Schwampus kennen und heiratet sie – sechs Söhne und eine Tochter vervollständigen nach und nach die gesellschaftlich geächtete Familie.
Die erste Folge der jeweils rund 60-minütigen Geschichten wurde am 9. Oktober 1974 in der ARD ausgestrahlt, die "Familienchronik", der man bis heute eine gewisse Aktualität nicht absprechen kann, hielt sich in weiten Teilen werkgetreu an die Vorlage. Auch wenn sich verschiedene Episoden aus dem Roman nicht wiederfinden lassen, ist die szenische Umsetzung nicht zuletzt wegen der hervorragenden Schauspieler als gelungen zu bezeichnen. Der legendäre Fernseh-Mehrteiler ist seit 26. Oktober 2007 als DVD im Handel erhältlich.
 

Abbildung DV-Cover mit freundlicher Genehmigung von in-akustik GmbH & Co. KG

Die Powenzbande: Abbildung DV-Cover mit freundlicher Genehmigung von in-akustik GmbH & Co. KG
Der Inhalt der einzelnen Folgen (Quelle: www.fernsehserien.de/ Text: NDR):
  
Folge 1:
Baltus Powenz (Gustav Knuth), die Hauptperson, ist frech, schlau, von unverwüstlicher Gesundheit und überschäumender Lebensfreude. Eines Tages lassen sich die Powenze, Baltus, seine Frau (Ruth-Maria Kubitschek) und sieben Kinder, in dem kleinen Ort Mössel nieder. Bald sind sie der Schrecken der Stadt. Kein Wunder, dass der Bauantrag der Powenze abgelehnt wird. Das ruft die Powenze auf den Plan. Ungeziefer und Steine sind ihre Waffen, eine Zermürbe-Taktik für die Honoratioren der Stadt. Als der Erste Weltkrieg ausbricht, müssen Baltus und die heranwachsenden Powenzkinder einrücken. Doch alle kehren wieder zurück nach Mössel: mit einem Auto, vielen Ziegelsteinen für das lang ersehnte Haus und etlichen Flaschen französischen Rotweins. Baltus gelingt es, durch List zu Geld zu kommen. Das Richtfest wird zu einem großen Spektakel für den ganzen Ort. Die Fertigstellung des Hauses allerdings erlebt Baltus Powenz nicht mehr. Man erzählt, er sei von einem niederfallenden Meteoriten erschlagen worden.
 
Folge 2:
Die Feindseligkeiten zwischen Baltus Powenz und der blasierten Mösseler Gesellschaft machen auch vor den Kindern nicht halt und führen zu einer der erbittersten Kinderschlachten, die die Mösseler Geschichte kennt. Am Schluss bleiben die Powenze und ihre Anhänger siegreich. Und auch ein Gerichtsverfahren, das Baltus wegen des ungerechtfertigten Führens eines Doktor-Titels angehängt wird, wird Dank powenzscher Sprachgewalt zu einer Niederlage für die Spitzen der Mösseler Gesellschaft.
 
Folge 3:
Die Söhne von Baltus Powenz sind mittlerweile zu stattlichen jungen Männern herangewachsen, und auch Lilith (Helga Anders) versteht es schon, ihre frischen weiblichen Reize in den Dienst der großen Sache zu stellen, den Bau des eigenen Hauses. Auch der Erste Weltkrieg kann sie von diesem Ziel nicht abbringen. Es gelingt ihnen nicht nur, den Krieg heil zu überstehen, sondern sie verstehen es auch hier wieder, aus Kriegswirren und väterlicher Begeisterung Kapital zu schlagen.

Folge 4:
Baltus Powenz und seine streitbaren Söhne kehren mitsamt einem erbeuteten Auto aus dem Krieg zurück und gebärden sich so kriegerisch und revolutionär, dass Angst und Schrecken in Mössel einkehrt. Um die Powenze zu beruhigen, gewährt ihnen der verschreckte Stadtrat einen Kredit, genehmigt ihnen den Bau des ersehnten Hauses und schenkt ihnen schließlich Bauland in bester Lage. 1,5 Millionen Schulden, die ihm sein angeblich in Amerika verstorbener Bruder vermachte, sichern Baltus die Achtung der Mösselner Geschäftsleute.
 
Folge 5:
Nachdem der Bau des Hauses genehmigt ist, wenden Baltus Powenz und seine Kinder ihre gesamte Erfindungsgabe und sonstige Fähigkeiten auf, um das nötige Geld zu beschaffen. Lilith, die ihre weiblichen Reize in den Dienst der Sache stellt, lernt bei einer dieser Gelegenheiten Edwin Quiebus (Gunther Beth) näher kennen. Die Hochzeit des Sohnes der reichen Apothekerwitwe mit Lilith Powenz ist die Sensation von Mössel. Der krönende Abschluss aber ist das große Richtfest, zu dem Baltus Powenz ganz Mössel einlädt.
 

1) Der Link führt zu Wikipedia
2) Der Link führt zur Beschreibung innerhalb dieser Webpräsenz

 

Siehe auch www.wunschliste.de, www.fernsehserien.de,
sowie den Kurzinhalt der einzelnen Folgen bei
SWR Media Services
  

Die Mitglieder der "Powenzbande"
Gustav Knuth

Gustav Knuth als Frerk in "Das Mädchen von Fanö"; Foto mit freundlicher Genehmigung der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

… spielte das vitale Familienoberhaupt Baltus Powenz.
 
Geboren am 7. Juli 1901 in Braunschweig,
gestorben am 1. Februar 1987 in Zürich.

Kurzbiografie zu Gustav Knuth innerhalb dieser Homepage.
 
Siehe auch Wikipedia, www.cyranos.ch
Fotos bei film.virtual-history.com

Weitere Filme*) mit Gustav Knuth
 
Foto: Gustav Knuth als Frerk in "Das Mädchen von Fanö"*),
einem Liebesfilm aus dem Jahre 1940
 
Foto mit freundlicher Genehmigung der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
*) Der Link führt zur Filmbeschreibung der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Klaus Knuth … spielte Baltus Powenz als jungen Mann.
 
Geboren am 16. August 1935 in Hamburg,
gestorben am 26. April 2012 in Küsnacht (Kanton Zürich, Schweiz).

Klaus Knuth stammt aus der ersten Ehe Gustav Knuths1) (1901 – 1987) mit der Schauspielerin Gustel Busch2) (1900 – 1969) und wuchs nach der Scheidung seiner Eltern zunächst bei der Mutter in Hamburg auf. 1947 kam er als Kind nach Zürich, wo er seine Schulzeit absolvierte. Nach seiner Schauspielausbildung am !Max Reinhardt-Seminar" in Wien erhielt er 1957 in Wien sein erstes Engagement am "Theater in der Josephstadt". Danach folgten Engagements am Schauspielhaus in Düsseldorf und an den "Kammerspielen" in München.3)
1965 kehrte Knuth nach Zürich zurück und wirkte bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2000 am Schauspielhaus Zürich. Seit 2000 war er als freischaffender Schauspieler tätig.
Auch wenn Knuth seinem Vater äußerlich sehr ähnlich war, verkörperte er als Schauspieler jedoch ganz anders geartete Charaktere: "Während der Vater meist zentrale, laute, joviale Typen gab, galt der Sohn als wandelbarer "Meister der Zurückhaltung", der auch Nebenrollen wie den zweiten Mörder in "Richard III." gern und mit vollem Einsatz spielte." notierte die "Neue Zürcher Zeitung" anlässlich des Todes von Klaus Knuth.
Letztmalig trat Klaus Knuth am am "Zürcher Schauspielhaus" am 19. Juni 2011 anlässlich der Lesung "Begegnung mit O. W. Fischer" auf, die er gemeinsam mit Michael Maertens2) und dessen Schwester Miriam sowie seiner Ehefrau Hannelore Fischer gestaltete.
Für Film und Fernsehen übernahm Knuth, der sich vornehmlich als Theaterschauspieler verstand, zwar nur sporadisch Aufgaben, brachte es im Laufe seiner Karriere doch immerhin auf rund 30 Kino- und TV-Produktionen. So wirkte er unter anderem neben Romy Schneider und seinem Vater als Prinz Ludwig in "Sissi – Schicksalsjahre einer Kaiserin"2) (1957) mit, in Erinnerung ist er auch als Ernst Wilde in der Serie "MS Franziska"2) (1977) an der Seite von Paul Dahlke geblieben. Letztmalig trat er in Markus Imbodens  freien Johanna Spyri-Adaption "Heidi"2) (2001) auf der Leinwand in Erscheinung.

Klaus Knuth war mit der Schauspielerin Lorli (Hannelore) Fischer verheiratet, einer Nichte des Publikumslieblings O. W. Fischer; mit ihrem Onkel spielte sie in dem Streifen "Skandal in Ischl" (1957). Die gemeinsame Tochter Nicole setzte die Künstlertradition fort und macht in den letzter Zeit als eine Hälfte des Bühnen-Duos "Knuth und Tucek" zusammen mit der Österreicherin Olga Tucek Furore; 2011 wurde das Duo für seine satirischen Bühnenprogramme mit dem "Salzburger Stier" ausgezeichnet.
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Klaus Knuth
 
Link: 1) Kurzportrait innerhalb diesere HP, 2)  Wikipedia
3)  Quelle: www.stadttheaterbern.ch

Ruth-Maria Kubitschek

Ruth-Maria Kubitschek; Copyright Virginia Shue

… spielte die Ehefrau von Baltus Powenz, Sabine Powenz.

Geboren am 2. August 1931 in Komotau (Tschechoslowakei).
 
Kurzportrait zu Ruth Maria Kubitschek innerhalb dieser Homepage
 
Webpräsenz der Künstlerin: www.ruth-maria-kubitschek.ch
 
Siehe auch Wikipedia, www.ruth-maria-kubitschek.de

Weitere Filme*) mit Ruth Maria Kubitschek
 
 
Das Foto wurden mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
© Virginia Shue.

Helga Anders
 
Helga Anders; Copyright Werner Bethsold
Foto: © Werner Bethsold
… spielte die Tochter Lilith Powenz.

Geboren am 11. Januar 1948 im österreichischen Innsbruck,
gestorben am 30. März 1986 an Herzversagen in Haar.
 
 Kurzbiografie zu Helga Anders innerhalb dieser Homepage.
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Helga Anders

Bärbel Schöberle … spielte Lilith Powenz als Kind.
 
Bei der Internet Movie Database ist nur "Die Powenzbande" gelistet.
Michael Ande … spielte den Sohn Kaspar Powenz.
 
Geboren am 5. Oktober 1944 in Bad Wiessee.
 
Kurzportrait zu Michael Ande innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Michael Ande

Erich-David Friedmann … spielte Kaspar Powenz als Kind.
 
Bei der Internet Movie Database ist nur "Die Powenzbande" sowie die Mitwirkung in einem "Tatort" gelistet.
Pierre Franckh
 
Pierre Franckh; Copyright Virginia Shue
Das Foto wurden mir freundlicherweise
von der Fotografin
Virginia Shue (Hamburg)
zur Verfügung gestellt.
© Virginia Shue
… spielte den Sohn Zeferin Powenz.

Geboren am 1. Mai 1953 in Heilbronn.

Franckhs Vorfahren waren Geistliche, Buchhändler, Juristen, Professoren und Verwaltungsbeamte. Ein Urgroßonkel, ein evangelischer Pfarrer, hatte Schillers Schwester zur Frau. Der Urgroßvater Johann Gottlob war der Bruder des Gründers der Franckh'schen Verlagshandlung Friedrich Franckh. Sein Vater übersetzte Bücher von namhaften französischen Schriftstellern ins Deutsche.
Bereits als Sechsjähriger stand Franckh auf der Bühne. Mit elf Jahren gab er sein Filmdebüt in dem Kinofilm "Lausbubengeschichten" von Helmut Käutner. In "Pepe, der Paukerschreck" (1969) spielte er einen von seinem Onkel und Direktor (Theo Lingen) ans Mommsen-Gymnasium eingeschleusten Schüler-Spion, der sich aber schließlich anpasst. Seitdem wirkte er in vielen Kinofilmen mit, stand unzählige Male auf der Bühne (u. a. Residenztheater München, Renaissance-Theater Berlin, Stuttgart, Frankfurt) und nahm an über 200 Fernsehproduktionen teil. Zahlreichen Krimifans ist er als Darsteller diffiziler, mitunter leicht psychotischer Charaktere in Serien wie "Derrick" oder "Der Alte" ein Begriff. So wirkte er auch in den 80er Jahren in einer damals umstrittenen Szene der Erfolgsserie "Schwarzwaldklinik" mit, in der das Thema Vergewaltigung aufgegriffen wurde. Nachfolgend wurde öffentlich diskutiert, ob man "so etwas" im Fernsehen zeigen dürfe. Der Erfolg dieses Tabubruchs war jedoch auch, dass man sich mit der Problematik weiter auseinander setzte. 1995 folgte ein weiterer Höhepunkt mit dem preisgekrönten Film "Der Totmacher" an der Seite von Götz George.
Als Synchronsprecher lieh Franckh u. a. Martin Short in "Drei Amigos!", Steve Zahn in "National Security" und Chow Yun-Fat in "Der kugelsichere Mönch" seine Stimme.

Seit 1996 widmet sich Pierre Franckh verstärkt der Autorentätigkeit. Im Jahr 2000 gab er mit dem Kinofilm "Und das ist erst der Anfang" sein erfolgreiches Debüt als Autor und Regisseur. Im September 2004 erschien sein Buch "Glücksregeln für die Liebe" im Koha-Verlag und kam auf Anhieb auf die Bestsellerliste der Zeitschrift "Stern". Weitere Bücher: "Erfolgreich wünschen", "Lustvoll lieben", "Papa, erklär mir die Welt, ich erklär dir meine", "Ich liebe dich", "21 Wege, die Liebe zu finden".
"Erfolgreich wünschen" erntete in kürzester Zeit viel Resonanz in Deutschland und sollte 2007 in fünf weiteren Ländern erscheinen. "Der alljährliche Wunschkalender", den er gemeinsam mit Bärbel Mohr geschrieben hat, erscheint bereits in England.

Pierre Franckh ist seit 1992 mit der Schauspielerin, Moderatorin und Buchautorin Michaela Merten verheiratet. 1993 kam ihre Tochter Julia auf die Welt. Die Familie lebt in München.
 
Quelle: Wikipedia (Stand April 2009)
 
Webpräsenz des Künstlers: www.pierre-franckh.de

Weitere Filme*) mit Pierre Franckh

Herbert Jarczyk jun. … spielte den Sohn Zeferin Powenz als Kind.

Bei der Internet Movie Database ist nur "Die Powenzbande" gelistet.
Heinz-Werner Kraehkamp … spielte den Sohn Fabian Powenz.
 
Geboren am 26. Dezember 1948 in Wixhausen bei Darmstadt,
gestorben am 24. November 2012 in Berlin.

Nach dem Schulabschluss trat Kraehkamp zunächst in einem belgischen Zirkus als Artistik-Clown auf. Nach der Rückkehr in seine Heimatstadt Frankfurt am Main studierte er zwischen 1964 und 1966 Schauspielkunst an der dortigen "Hochschule für Musik und Darstellende Kunst". Anschließend besuchte er bis 1967 die "Cascadeur-Schule" in Paris, wo er eine Ausbildung als Stuntman erhielt.
Am Anfang seiner Karriere trat er in verschiedenen Theateraufführungen auf, unter anderem am "Landestheater Schleswig" und dem Frankfurter "Theater am Turm". 1990  gründete er mit Guntbert Warns1) das Berliner Kabarett "Die Bastarde", welches bis 1994 existierte.
Bundesweit Bekannt wurde Kraehkamp seit 1972 durch über 140 Rollen in Film- und Fernsehproduktionen wie beispielsweise "Tatort", wo er im Laufe der Jahre 14 Mal mitwirkte (zuletzt 2010 in der Folge "Schlafende Hunde"1)). Von 1991 bis 2002 spielte er in der ZDF-Kinderserie "Siebenstein"1) den Werner Blöhmann und seit 2001 in der RTL-Krimiserie "Abschnitt 40"1) die Hauptrolle des Polizeihauptkommissars Georg Burrow. Die Serie wurde im Jahre 2006 mit dem "Deutschen Fernsehkrimipreis" und drei Mal mit dem "Deutschen Fernsehpreis" in der Kategorie "Beste Serie" ausgezeichnet. Zur Filmografie gehören auch einige Kinoproduktionen, unter anderem die Rolle des Kommissars Stahl in der Krimikomödie "Heinrich der Säger"1) (2001) oder der Alfred Becher in dem Streifen "Selbstgespräche" (2008).
 
Neben seiner Arbeit für Film und Fernsehen war Kraehkamp war er immer wieder auf der Bühne zu sehen. Er spielte unter anderem am Wiener "Burgtheater", beim "Bayerischen Staatsschauspiel" in München und im Berliner "Schillertheater". Auch war er 2009 als Künstlerischer Leiter am "Volkstheater Frankfurt" tätig. Zudem schrieb Kraehkamp zwei Theaterstücke und führte in mehreren Regie.
An Auszeichnungen erhielt er unter anderem den "Gebrüder-Grimm-Preis" des Landes Berlin (1983) und gemeinsam mit seinem Schauspielkollegen Michael Altmann den "Adolf-Grimme-Preis" (1986). 2006 folgte der "Deutsche Kabarett-Preis" sowie der "Deutsche Fernsehkrimipreis" als Mitglied der Serie "Abschnitt 40". 
  
Heinz Werner Kraehkamp lebte zuletzt in Berlin-Charlottenburg, wo er seinem Lungenkrebsleiden erlag.
Er war mit seinem Schauspielkollegen Michael Altmann1) befreundet, mit dem er auch schon gemeinsam Theater spielte.
 
Quelle (überwiegend): Wikipedia (Stand April 2009) 
Webpräsenz des Künstlers: www.kraehkamp.webseite.ms

Weitere Filme*) mit Heinz-Werner Kraehkamp
 
Link: 1) Wikipedia

Alexander Schmidt … spielte Fabian Powenz als Kind.
 
Weitere Filme*) mit Alexander Schmidt
Martin Semmelrogge … spielte den Sohn Violant Powenz.
 
Geboren am 8. Dezember 1955 in Boll (Baden-Württemberg).

Elterlich vorbelastet – Vater Willy Semmelrogge1) (1923 – 1984) war populär durch seine Rolle als Assistent Kreutzer von Kommissar Haferkamp (Hansjörg Felmy) in den WDR-Tatort-Sendungen von 1975 bis 1980 – zog es den Waldorfschüler schon sehr früh zum Schauspielberuf. Bereits mit 12 Jahren fing er an, beim Bayerischen Rundfunk als Hörspielsprecher zu arbeiten. Seine eigentliche Karriere als Schauspieler begann er mit 16 Jahren als Darsteller eines jugendlichen Vatermörders in der Fernsehserie "Der Kommissar". Später übernahm er Fernsehrollen in "Tadellöser & Wolff"2) (1975), der "Powenzbande" und "Die Straßen von Berlin". Sehr häufig spielte er bereits in jungen Jahren Rollen in den "klassischen" Krimiserien wie "Derrick", "Der Alte" und "Ein Fall für Zwei", zumeist zwielichtige Personen oder jugendliche Kriminelle. Auch in der heute noch populären Kinderfilmproduktion "Die Vorstadtkrokodile"2) (1977) mimte er den kriminellen älteren Bruder.
Der Durchbruch gelang ihm 1981 mit einem der weltweit erfolgreichsten deutschen Filme: "Das Boot"2) als Darsteller des spitzbübischen 2. Wachoffiziers. 1993 folgte die Rolle des Willi Riesenhuber, eines SS-Offiziers in Steven Spielbergs "Schindlers Liste"2).

Im Sommer 2008 spielt Martin Semmelrogge im Sommertheater am Hausruck in Wolfsegg im Franzobel-Stück "Zipf" über das gleichnamige Mauthausen-Nebenlager einen Nazi. Weiterhin ist Semmelrogge für die Vertonung der Autobiographie des englisches Musikers Lemmy Kilmister zuständig, welche im gleichen Jahr als Hörbuch erscheint. In der Neu-Inszenierung der "Rocky Horror Show" im Berliner Admiralspalast war er ab 28. Oktober 2008 als deutscher Erzähler des ansonsten englischsprachigen Musicals zu sehen. Im Sommer 2009 spielt er den "Cornel Brinkley" bei den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg.
 
Er ist mit der Regisseurin und Künstleragentin Sonja Semmelrogge verheiratet und hat zwei Kinder, Sohn Dustin Semmelrogge2) arbeitet ebenfalls als Schauspieler. Martin Semmelrogge wohnt mit seiner Familie auf Mallorca.
 
Quelle: Wikipedia (Stand April 2009)
 
Webpräsenz des Künstlers: www.martin-semmelrogge.de
 
Weitere Filme*) mit Martin Semmelrogge
 
1) Der Link führt zum Kurzportrait innerhalb dieser Webpräsenz
2) Der Link führt zu Wikipedia
Felix Rakosi … spielte den Sohn Violant Powenz als Kind.

Weitere Filme*) mit Felix Rakosi
Kai Taschner … spielte den Sohn Jadup Powenz.
   
Geboren am 25. August 1957 in München.
 
Der Sohn des Cutters Herbert Taschner und dessen Berufskollegin Ingeborg Taschner war im Alter von 13 bis 17 Jahren Mitglied einer freien Theatergruppe. Er ist gelernter Grafik-Designer und erhielt eine Musikausbildung an der Jazz-School München. Taschner besuchte keine Schauspielschule, kam aber durch seine Mutter frühzeitig mit der Filmwelt in Kontakt. Im Alter von 15 Jahren stand er erstmals vor der Kamera.
 
Eine der bekanntesten seiner etwa 600 Synchronrollen ist die Telefonstimme des Killers in den Horrorfilmen der "Scream"-Trilogie. Dem jüngeren Publikum ist er eher als die der Clarinschen sehr ähnlichen neuen Pumuckl-Stimme oder als der abgedrehte Gelbe Segelflossendoktor Blubbel in "Findet Nemo" bekannt. Gelegentlich führt er auch Synchronregie, so etwa für die deutschsprachige Fassung von "Himmel und Huhn" (Chicken Little, 2005).
Taschner sprach auch einige Rollen in Computerspielen, wie den Quizmaster Jack in "You Don't Know Jack" ab dem zweiten Teil, viele Wesen aus "Age of Mythology" oder den "James Raynor" aus "StarCraft". Zur Zeit ist er ebenfalls der Sprecher der Programmhinweise auf dem Spielfilmkanal "Das Vierte".
 
Im Fernsehen spielte er einige Rollen in "Aktenzeichen XY … ungelöst" sowie in "Die versteckte Kamera". Er verkörperte auch den jungen "Franz Lang" in "Aus einem deutschen Leben" (1977). Zudem spielte er im Haferkamp-Tatort "Der Feinkost-Händler" von 1978 den Täter. In dem Sechsteiler "Tod eines Schülers"1) (1980) ist er in der Rolle des drogensüchtigen Mitschülers "Kai Schiblow" zu sehen.
 
Quelle: Wikipedia (Stand April 2009)
 
Webpräsenz des Künstlers: www.kai-taschner.de

Weitere Filme*) mit Kai Taschner
 
1) Beschreibung innerhalb dieser HP

Peter Kranz … spielte den Sohn Heinrich Powenz.

Weitere Filme*) mit Peter Kranz

Hans-Günther Zinkl … spielte den Sohn Heinrich Powenz als Kind.

Weitere Filme*) mit Hans-Günther Zinkl

Die "ehrbare" Mösseler Gesellschaft sowie weitere Figuren:
Theo Lingen … spielte den Bürgermeister Dattel.

Geboren am 10. Juni 1903 als Franz Theodor Schmitz in Hannover,
gestorben am 10. November 1978 in Wien.
 
Kurzportrait zu Theo Lingen innerhalb dieser Homepage

Siehe auch Wikipedia, www.cyranos.ch, www.volksschauspieler.de,
www.prisma-online.de, www.whoswho.de

Fotos bei film.virtual-history.com
 
Weitere Filme*) mit Theo Lingen

Wolfgang Büttner
 
Wolfgang Büttner; Copyright Werner Bethsold
… spielte den Baurat Emmanuel Knipfel.

Geboren am 1. Juni 1912 in Rostock,
gestorben am 18. November 1990 in Gauting-Stockdorf bei München.
 
Kurzportrait zu Wolfgang Büttner innerhalb dieser Homepage
 

Siehe auch Wikipedia
Weitere Filme*) mit Wolfgang Büttner
 
Foto: © Werner Bethsold
Das Foto entstand 1987 während einer Hörspielproduktion.

Ilsemarie Schnering … spielte die Frau Knipfel.

Geboren am 28. April 1909 in Genthin (Sachsen-Anhalt),
gestorben am 3. April 1995 in Gernsbach (Baden-Württemberg).

Sie bildete sich nach dem Schulabschluss zur Sopranistin und Schauspielerin aus. Ihre Bühnenlaufbahn führte sie an das Theater Gotha, das Oldenburgische Staatstheater, die Bühnen der Hansestadt Lübeck, das Staatstheater Karlsruhe, das Theater von Königsberg, das Theater von Breslau und an das Staatstheater Stuttgart. Seit 1957 arbeitete sie als freischaffende Schauspielerin.
Ilsemarie Schnering begann in dieser Zeit ihre intensive Fernseharbeit. So spielte sie beispielsweise in dem Vierteiler "Die Schatzinsel"1) (1966) die Mutter von Jim Hawkins (Michael Ande) und in dem Zweiteiler "Tadellöser & Wolff"1) (1975) eine Klavierlehrerin.
Ilsemarie Schnering war vorübergehend mit dem Regisseur Peter Beauvais2) (1916 – 1986) verheiratet.

Quelle (unter anderem): Wikipedia (Stand Februar 2009) sowie Geburts- bzw. Sterbedaten von
Volker Wachter2) (Staatsarchiv Meiningen)

Weitere Filme*) mit Ilsemarie Schnering
 
1) Link: 1) Beschreibung innerhalb dieser HP, 2) Wikipedia

Camilla Spira … spielte die sittenstrenge, reiche Apothekerwitwe Thusnelda Quiebus.
 
Geboren am 1. März 1906 in Hamburg,
gestorben am 25. August 1997 in Berlin.
 
Kurzbiografie zu Camilla Spira innerhalb dieser Homepage.
 
Siehe auch Wikipedia, www.defa-sternstunden.de
Fotos bei film.virtual-history.com

Weitere Filme1) mit Camilla Spira

Andrea L'Arronge … spielte die Tochter der Witwe Quiebus, die hübsche Carola, mit der einer der Jung-Powenze eine Beziehung beginnt.
 
Geboren am 7. April 1957 in München.
 
Sie ist die Urenkelin des Theaterdirektors Adolph L’Arronge1) (1838 – 1908). Ihre Filmkarriere begann die Tochter des Kameramannes Dieter L'Arronge und einer Kostümbildnerin, als sie mit acht Jahren in der Fernsehserie "Die fünfte Kolonne" auftrat. Ihr nächstes Engagement war die Rolle der Artistentochter Biggi in der Zirkusserie "Salto Mortale" (1969/70). Mit der Rolle der "Baby Jane" in der Fernsehreihe "Anwalt Abel" wurde sie neben Günther Maria Halmer ab Ende der 1980er Jahre außerordentlich populär.

Auf der Leinwand war sie in Filmen wie "Das Schlangenei" (1977, Regie: Ingmar Bergman), "Die Supernasen" (1983, Regie: Dieter Pröttl) oder "Ein Mann für jede Tonart" (1992, Regie: Peter Timm) zu sehen.
Sie spielte in zahllosen Fernsehproduktionen wie "Der Kommissar", "Tatort", "Derrick", "SOKO 5113", "Die seltsamen Methoden des Franz Josef Wanninger", "Die Schwarzwaldklinik", "Die Männer vom K3", "Hotel Paradies", "Diese Drombuschs", "Das Traumschiff", "Nicht von schlechten Eltern" oder "Weißblaue Geschichten" mit. Seit 2001 mimt sie die "Gräfin Schönberg" in der ZDF-Serie "SOKO Kitzbühel".
 
Quelle: Wikipedia (Stand April 2009)
 
Weitere Filme1) mit Andrea L'Arronge
 
1) Der Link führt zu Wikipedia
Gunther Beth … spielte den Sohn der Witwe Quiebus, Edwin Quiebus, der den Reizen der attraktiven Lilith Powenz erliegt und diese zum Erstaunen der Mösseler schließlich heiratet.
 
Geboren am 18. Oktober 1945 in Lübeck.
 
Gunther Beth ist Schauspieler, Roman- Drehbuch- und Bühnenautor sowie Regisseur. 
Sein "Neurosen-Kavalier" (Co-Autor Alan Cooper) ist seit seiner Uraufführung am 19.12.1986 das erfolgreichste deutsche Boulevardstück der letzten 2 Jahrzehnte. Inzwischen stehen über 6.800 Aufführungen in 92 Produktionen in 7 Ländern zu Buch. Sowohl das Italienische Fernsehen RAI als auch das Österreichische Fernsehen ORF haben Inszenierungen aus Mailand (1994) und Wien (2001) aufgezeichnet – und unter dem Titel "Ach du Fröhliche" hat die ARD das Stück mit Harald Juhnke in der Hauptrolle verfilmt (1995).
Darüber hinaus ist Gunther Beth verantwortlich für zahlreiche weitere Boulevard-Hits – entweder im Alleingang oder als Co-Autor oder Bearbeiter.
Im Duett mit seiner Frau Barbara Capell entstanden: "Trau keinem über 60!" (Uraufführung 1992), "Wer den Löwen weckt" (UA 1998), "Ich wär so gern wie du" (UA 2000), "Die Katze" (UA 2001) und "Willkommen im Club" (UA 2002). Gemeinsam mit Folker Bohnet gelang ihm 1977 der Dauerbrenner "Meine Mutter tut das nicht!", zusammen mit Wolfgang Spier verfasste er die deutschen Fassungen von "Schreib – wenn du kannst!" (1984) und "Die Wahrheit über Eve" (1993). Und am 15.11.2007 kam im "Theater an der Kö" in Düsseldorf "Die Nummer des Jahres" heraus, die er sich mit René Heinersdorff ausgedacht hat.

Quelle: www.contra-kreis-theater.de
 
Weitere Filme1) mit Gunther Beth
Alf Marholm
 
Alf Marholm; Copyright Virginia Shue
… spielte den Magistratsrat Gockeley, erbitterter Gegner der "Powenzbande".
 
Geboren am 31. Mai 1918 als Alf Marholm-Stoffels in Oberhausen,
gestorben am 24. Februar 2006 in Königswinter-Ittenbach.
  
Kurzportrait zu Alf Marholm innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Alf Marholm
 
 
Das Foto wurden mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
© Virginia Shue.

Ellen Umlauf

Ellen Umlauf; Copyright Virginia Shue

… spielte die Ehefrau des Magistratsrat Gockeley.
 
Geboren am 17. August 1925 in Wien,
gestorben am 22. Februar 2000 in Rotorua (Neuseeland).
  
Kurzportrait zu Ellen Umlauf innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Ellen Umlauf

 
Das Foto wurden mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
© Virginia Shue.

Rose Renée Roth … spielte die Ernestine Geis, eine der drei Geis-Schwestern, bei der die "Powenzbande" eine Zeit lang wohnt.
 
Geboren am 12. Dezember 1902 in Budapest,
gestorben am 12. März 1990 in Wien.
  
Kurzportrait zu Rose Renée Roth innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Rose Renée Roth

Melanie Horeschovsky … spielte die Babette Geis, eine der drei Geis-Schwestern, bei der die "Powenzbande" eine Zeit lang wohnt.
 
Geboren am 26. November 1901 in Wien,
gestorben am 13. Februar 1983 in München.
 
Die gebürtige Wienerin hatte die Akademie für Musik und darstellende Kunst ihrer Heimatstadt besucht und ihre Darsteller-Laufbahn 1925 mit der Rolle der Rosa in dem Schwank " Der Raub der Sabinerinnen" an den Münchner Kammerspielen begonnen. Über das Dresdner-Albert-Theater und mehrere Wiener Bühnen kam Melanie Horeschovsky 1931 an das Burgtheater und wurde noch im selben Jahr vom Regisseur Otto Preminger für eine Filmrolle vor die Kamera geholt.

Nach dem Krieg setzte sie ihre Arbeit an Wiener und Münchner Bühnen fort. Dort spielte sie in Klassikern wie "Faust", " Romeo und Julia", " Die Dreigroschenoper" und in dem Musical "Gigi".
Außerdem spielte Melanie Horeschovsky in einigen Fernsehproduktionen mit, wie 1982 im "Tatort", in ihrer letzten Rolle.

Kurz vor ihrem Tod 1983 fertigte der Regisseur Michael Verhoeven, der Melanie Horeschovsky auch in einigen seiner Inszenierungen eingesetzt hatte, ein Fernsehporträt von der Künstlerin an, unter dem Namen " Liebe Melanie" (siehe auch www.deutsches-filmhaus.de).
 
Quelle: Wikipedia (Stand: Mai 2009)
 
Weitere Filme*) mit Melanie Horeschovsky
Franziska Liebing … spielte die Katharina Geis, eine der drei Geis-Schwestern, bei der die "Powenzbande" eine Zeit lang wohnt.

Geboren am 6. Februar 1899 in München,
gestorben am 3. Januar 1993 in München.

Die Tochter eines Oberregierungsrates nahm bei Staatsschauspielerin Emma Berndl in München Unterricht. Sie begann 1921 in Würzburg, wirkte dann in Nürnberg, am Münchener Schauspielhaus und beim Tourneetheater Konrad Dreher. Zwischen 1928 und 1932 hatte sie ein Engagement am Landestheater Meiningen, danach war sie am Reichssender München tätig; später war sie freischaffend bei verschiedenen Bühnen und Berliner Gastspieldirektionen zu finden.
Seit den 1950er Jahren widmete sie sich auch umfangreich der Arbeit bei Film und Fernsehen, spielte dort vielfach patente, zupackende, aber auch neugierige Nachbarinnen, Zimmervermieterinnen u.Ä.
 
Quelle: Volker Wachter*); die Lebensdaten stammen u.a. aus dem Bundesarchiv Berlin und vom Einwohnermeldeamt München.
 
*) Der Link führt zu Wikipedia
 
Weitere Filme*) mit Franziska Liebing
Anmerkung: Die hier gemachten Anhaben zum Todes- bzw. Sterbedatum sind falsch.

Werner Abrolat … spielte einen Abgeordneten des Mösseler Stadtrates.
 
Geboren am 15. August 1924 in Tilsit,
gestorben am 24. August 1997 in München.
 
Abrolats Schauspielerkarriere begann nach dem Zweiten Weltkrieg und beschränkte sich zunächst auf das Wirken an verschiedenen Provinzbühnen. 1949 erhielt er sein erstes festes Engagement in Ingolstadt. Dann kamen Auftritte in Fernsehspielen und Synchronaufgaben dazu.

Als er 1965 in dem erfolgreichen Italo-Western " Für ein paar Dollar mehr" mitgewirkt hatte, kam er auch zu einer Anzahl von Filmeinsätzen. Seine Filmografie umfasst eine sehr große Bandbreite von Genres: So spielte er in Horrorfilmen wie " Die Folterkammer des Dr. Fu Man Chu" (1968) oder " Der Hexentöter von Blackmore" (1970), in Krimis wie " Um Null Uhr schnappt die Falle zu" (1966) oder "Alles Palermo" (1993) aus der TV-Reihe "Tatort". Seine Arbeiten umfassen Klamotten wie "Otto ist auf Frauen scharf" (1968), Komödien wie " Nach Fünf im Urwald" (1996), Fernsehserien wie " Die schnelle Gerdi" (1989), oder sogar Soft-Pornos wie " Josefine Mutzenbacher" (1970) und schließlich sind die meisten Helge Schneider-Filme zu nennen. Darüber hinaus war Abrolat auch als Synchronsprecher sehr aktiv. So konnte man seine Stimme z. B. in der "Muppet Show" (als Gonzo) ebenso hören wie bei " The Simpsons" als schottischer Hausmeister Willie oder als "Tjure" in " Wickie und die starken Männer".

Er ruht auf dem Waldfriedhof Solln (Nr. 28-3-158) in München.

 
Quelle: Wikipedia (Stand April 2009)
 
Weitere Filme*) mit Werner Abrolat
Hans-Jürgen Diedrich … spielte den Polizist Lämmle.
 
Geboren am 30. April 1923 in Stralsund.
gestorben am 29. August 2012 in München.
 
Kurzportrait zu Hans-Jürgen Diedrich innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Hans-Jürgen Diedrich

Kurt Grosskurth

Kurt Grosskurth

… spielte den Bäckermeister Tuchler.
 
Geboren am 11. Mai 1909 in Langenselbold bei Hanau,
gestorben am 29. Mai 1975 in Bad Aibling.
 
Kurzportrait zu Kurt Grosskurth innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Kurt Grosskurth
 
 
Das Foto stammt aus dem Privatarchiv der Familie Großkurth und wurde mir freundlicherweise vom Enkel des Schauspielers zur Verfügung gestellt.

Wolfried Lier … spielte den Möbelfabrikant Tröstlein.
 
Geboren am 1. Februar 1917 in Berlin,
gestorben am 14. Dezember 1993 in München.
 
Kurzportrait zu Wolfried Lier innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia
Weitere Filme*) mit Wolfried Lier
Robert Naegele … spielte den Lehrer Jorkum.
 
Geboren am 23. Juni 1925 in Nattenhausen bei Krumbach.

Robert Naegele war Kriegsteilnehmer und schloss nach der Rückkehr aus der Gefangenschaft eine Kaufmannslehre ab. Nach privatem Schauspielunterricht in Stuttgart und München erhielt er sein erstes Engagement am Stadttheater Memmingen.
Von 1950 bis 1973 trat er auf folgenden Bühnen auf: Landestheater Coburg, Theater Ulm, Theater der Stadt Trier, Stadttheater St. Gallen, "Städtische Bühnen" in Mainz, "Städtische Bühnen" in Dortmund, "Staatstheater Oldenburg", "Fritz-Rémond-Theater im Zoo" in Frankfurt am Main, "Komödie im Marquardt" in Stuttgart, "Kammerspiele Hamburg", "Münchner Kammerspiele" und "Bayerisches Staatsschauspiel".
Zu seinen herausragenden Bühneninterpretationen gehörten die Titelrolle in Schillers "Don Carlos", der Bleichenwang in Shakespeares "Was ihr wollt", der Armand in Anouilhs "Colombe", der Prinz von Guastalla in Lessings "Emilia Galotti" und der Richard Ratcliff in "König Richard III." von Shakespeare. 

Naegele wirkte seit den 1970er Jahren vermehrt in etlichen Kinofilmen mit und übernahm über 200 Rollen in Fernsehproduktionen, spielte häufige Rollen in den Krimiserien "Derrick" und "Der Alte". Als Autor schrieb er acht Schwabenbücher, fast alle in schwäbischer Mundart. Er verfasste Theaterstücke und zahlreiche Hörspiele, außerdem veröffentlichte er die LP "Abenteuer der sieben Schwaben". Zu seinen Veröffentlichungen als Autor zählen unter anderem "Schwäbische Lausbubengeschichten", "Vom Lausbub zum Gottvater" und "Erinnerungen. Geschichten von Schwaben und anderen Leut'".
In 100 Sendungen "Bairisch Herz – Ausgabe Schwaben" zeichnete er für die Zusammenstellung und Regie verantwortlich. Naegele wurde mit dem "Wilhelmine Lübke Hörspielpreis" und der "Goldmedaille" des Bayerischen Rundfunks ausgezeichnet. Er ist Mitglied der "Münchner Turmschreiber"1).

Quelle (überwiegend) Wikipedia (Stand Februar 2012)
 
Weitere Filme*) mit Robert Naegele
 
Link: 1) Wikipedia
Inge Solbrig … spielte die Ehefrau des Lehrers Jorkum.
 
Geboren am 20. April 1944 in Kassel.

Inge Solbrig-Combrinck ist eine deutsche Schauspielerin, Synchronsprecherin und Dialogbuchautorin.
Sie war mit dem Synchronregisseur und Synchronsprecher Ivar Combrinck bis zu dessen Tod im Jahre 2006 verheiratet; zusammen haben sie zwei Kinder, Butz Combrinck und Caroline Combrinck.

Quelle: Wikipedia (Stand Mai 2009)
 
Weitere Filme*) mit Inge Solbrig
Rolf Schimpf

Rolf Schimpf; Copyright Virginia Shue

… spielte den Amtsrichter Franz Quiebus.
  
Geboren am 14. November 1924 in Berlin.
 
Kurzbiografie zu Rolf Schimpf  innerhalb dieser Homepage.
 
Siehe auch Wikipedia, www.deutsches-filmhaus.de
 
Weitere Filme*) mit Rolf Schimpf
 
 
Das Foto wurden mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
© Virginia Shue.
Herbert Tiede … spielte einen Staatsanwalt.
   
Geboren am 3. März 1915 als Hermann Salomon in Osnabrück,
gestorben am 13. Dezember 1987 in München.
 
Kurzportrait zu Herbert Tiede innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia
Weitere Filme*) mit Herbert Tiede
Rolf Hübner … spielte einen Richter.
 
Geboren am 27. Mai 1911 in Birkenau (Provinz Posen).
 
Rolf Hübner absolvierte eine Schauspielausbildung bei Jochen Pölzig in Darmstadt, anschließend gab er sein Bühnendebüt in Heilbronn. Weite Stationen seiner Theaterkarriere wurden Braunschweig, Lüneburg, Darmstadt und Baden-Baden. Hübner arbeitete nicht nur als Schauspieler, sondern führte auch verschiedentlich Regie. Darüber hinaus war er beim Südwestfunk als Sprecher in Hörspielen tätig.
 
Weitere Filme*) mit Rolf Hübner (auch Rolf Huebner)
Tilo von Berlepsch … spielte einen Oberst.
   
Geboren am 30. Dezember 1913 in Kassel,
gestorben am 8. April 1991 in Basel.
 
Tilo Freiherr von Berlepsch entstammte dem Adelsgeschlecht Berlepsch und gab sein Debüt als Schauspieler 1933 in Berlin. Seine langjährige Bühnenkarriere konnte er auch nach 1945 an zahlreichen bundesdeutschen Theatern fortsetzen.

1938 stand er in "Preußische Liebesgeschichte" erstmals vor der Kamera, aber erst nach dem Krieg wurde er zum häufig besetzten Filmschauspieler. Er mimte meist hochgestellte Persönlichkeiten, oftmals Adelige, Staatsanwälte, Rechtsanwälte, aber auch Diener. In dem Luther-Fernsehfilm "Der Reformator" (1968) verkörperte er den Schlosshauptmann Hans von Berlepsch, einen frühen Angehörigen der Familie von Berlepsch. Er war mit der Schauspielerin Eike Siegel verheiratet.
  
Quelle: Wikipedia (Stand April 2009)
 
Weitere Filme*) mit Tilo von Berlepsch
Herbert Weißbach
 
Herbert Weißbach; Copyright Virginia Shue
Das Foto wurden mir freundlicherweise
von der Fotografin
Virginia Shue (Hamburg)
zur Verfügung gestellt.
© Virginia Shue
… spielte den alten Wirt Adam.
   
Geboren am 12. November 1901 in Bernburg (Saale),
gestorben am 13. Oktober 1995 in Berlin.
 
Der Sohn eines Oberingenieurs nahm zunächst privaten Schauspielunterricht und verbrachte danach seine Volontärzeit am Landestheater Altenburg. 1921 gab er sein Bühnendebüt am Schauspielhaus Leipzig als Chevalier Damartin in Rudolf Presbers "Liselotte von der Pfalz". Es folgten Bühnenengagements in Leipzig, Dresden, Mannheim, Berlin (unter anderem Hebbel am Ufer) sowie am Millowitsch-Theater in Köln. Zudem war er als freier Schauspieler jeweils unter der Regie von Rudolf Noelte an verschiedenen Bühnen tätig.
Gemeinsam mit Richard Tauber gab der ausgebildete Operettensänger Weißbach außerdem Gastspiele in Den Haag, Amsterdam, London und Paris. Außerdem wirkte er ab 1934 auch bei Kabarettprogrammen mit (z.B. Ulenspiegel).

Sein Filmdebüt gab Weißbach 1935 in Géza von Bolvárys Drama "Stradivari". In seiner fast 60 Jahre umfassenden Karriere trat Weißbach in über 170 Film- und Fernsehproduktionen der unterschiedlichsten Genres auf. Dabei verkörperte er zumeist komische und schrullige Charaktere. Er spielte beispielsweise in Reinhold Schünzels "Amphitryon" (1935), neben Heinrich George in "Sensationsprozeß Casilla" (1939), in Helmut Käutners Drama "Romanze in Moll"1) (1943), in Robert A. Stemmles Nachkriegskomödie "Berliner Ballade"1) (1949), in Slatan Dudows Drama "Unser täglich Brot" (DEFA 1949), neben Hans Albers in "Der tolle Bomberg" (1957), in Kurt Hoffmanns Dürrenmatt-Verfilmung "Die Ehe des Herrn Mississippi" (1961), in Harald Reinls Science Fiction-Thriller "Im Stahlnetz des Dr. Mabuse"1) (1961), in der Günter Grass-Verfilmung "Katz und Maus"1) (1967) und unter der Regie von Andrzej Wajda in Rolf Hochhuths "Eine Liebe in Deutschland" (1983). 1987 wurde ihm für seine Verdienste um den Film das "Filmband in Gold" verliehen.

Auch in Fernsehproduktionen war Weißbach ein häufiger Gast. Er wirkte in Filmen der Reihen "Stahlnetz" und "Die Unverbesserlichen" sowie in Serien wie "Derrick" und "Die schnelle Gerdi mit". Noch im hohen Alter von über 90 Jahren spielte er regelmäßig Charakterrollen in Fernsehserien wie "Der Landarzt", "Lindenstraße" und "Praxis Bülowbogen".
Darüber hinaus arbeitete Weißbach seit 1937 umfangreich als Synchronsprecher und lieh seine markante Stimme u.a. Lew Ayres (Die Schlacht um den Planet der Affen), Joe E. Brown (Eine total, total verrückte Welt), Will Geer (Sturm über Washington), Wilfrid Hyde-White (Kampfstern Galactica), Spike Milligan (Drei Fremdenlegionäre) sowie dem Zwerg Schlafmütze (im Original: Pinto Colvig) im Disney-Zeichentrickklassiker "Schneewittchen und die sieben Zwerge" (deutsche Fassung von 1966).

Er ruht auf dem Friedhof Wilmersdorf in Berlin.
 
Quelle: Wikipedia (Stand März 2009)

Siehe auch www.cyranos.ch

Weitere Filme*) mit Herbert Weißbach (auch: Weissbach)
 
1) der Link führt zu Wikipedia

Joachim Wichmann … spielte den Glücklein.
   
Geboren am 8. Dezember 1917 in Berlin,
gestorben am 22. Mai 2002 in Diessen (Ammersee).
 
Joachim Wichmann machte sich als Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller einen Namen.
Nach seiner Schauspielausbildung erhielt er Engagements in Halberstadt, Hildesheim, Göttingen, Basel, Zürich und München. Wichmann spielte auch in diversen Fernsehserien mit. Einem breiten Publikum wurde er durch seine Mitwirkung in der witzig-komödiantischen ARD-Vorabendserie "Büro, Büro" bekannt. Die Serie erzählt den (meist chaotischen) Arbeitsablauf in der fiktiven Sportartikelfirma "Lurzer KG". Wichmann spielte hier sehr überzeugend den Personalchef und Geschäftsführer Dr. Herbert Brokstedt, der stets dienstlich korrekt versucht, den Arbeitsablauf in der Firma zu managen.

Quelle: Wikipedia (Stand April 2009)

Weitere Filme*) mit
Joachim Wichmann
Kurt Zips … spielte den Bussinger.
   
Geboren am 3. August 1922 in Wien,
gestorben am 24. August 1988 in München.
 
Der Sohn eines Schulrats wuchs in seiner Geburtsstadt auf, absolvierte nach dem Abitur von 1942 bis 1944 das Wiener Max-Reinhardt-Seminar. Sein Bühnendebüt gab Zips 1945 an der Vorarlberger Landesbühne Bregenz. Engagements am Städtetheater Tübingen-Reutlingen unter Paul Rose (1947–1950), am Deutschen Theater Göttingen unter Heinz Hilpert (1950–1955) und am Staatstheater Kassel (1955–1959) folgten. Danach trat der Schauspieler unter anderem am Bayerischen Staatsschauspiel und an den Kammerspielen in München auf, wirkte am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg sowie bei den Salzburger Festspielen.
Seit Anfang der 1950er Jahre übernahm Zips vermehrt Aufgaben vor der Kamera, seit 1958 war er im Fernsehen zu erleben. Darüber hinaus war Zips ein viel gefragter Synchronsprecher.

Von 1949 an spielte er in zahlreichen Filmen und TV-Produktionen mit, meistens humorvolle Charaktere, so in "Mit Pippi Langstrumpf auf der Walze" (1970), "Graf Yoster gibt sich die Ehre" (1970), dem Mehrteiler " Die Powenzbande" (neben Gustav Knuth) oder auch "Zwei himmlische Töchter" (1978; neben Ingrid Steeger). Einen Kurzauftritt als Schauspieler hatte Zips in dem Sergio-Leone-Film " Für ein paar Dollar mehr".

Auffallend war Kurt Zips' hohe, piepsige Stimme, die ihn jedoch zu einem begehrten Synchronsprecher machte. Sie prädestinierte ihn hauptsächlich für viele Rollen in Zeichentrickfilmen, beispielsweise als " Alexander die Maus" in " Die Biene Maja", " Ulme" in " Wickie und die starken Männer", " Dr. Honigtau Bunsenbrenner" in der " Muppet Show", als "Elmer Fudd" in " Bugs Bunny" oder als Sprecher in " Doctor Snuggles". Kurt Zips war auch in der Zeichentrickserie " Nils Holgersson" zu hören, als die Wildgans "Lasse".
Zips synchronisierte auch Schauspieler, so zum Beispiel Hervé Villechaize in " Der Mann mit dem goldenen Colt" oder den Balok in der " Raumschiff Enterprise"-Folge "Pokerspiele".

Seine Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof in München-Haidhausen.

 
Quelle: Wikipedia (Stand April 2009)

Weitere Filme*) mit Kurt Zips
Harry Kalenberg … spielte den Dr. Beinfleisch.
   
Geboren am 3. März 1921 in Köln,
gestorben am 12. August 1993.
 
Der Sohn des Kammersängers Josef Kalenberg (1886 – 1962) nahm zunächst Schauspielunterricht bei Wilhelm Klitsch1) (1882 – 1941) in Wien und besuchte anschließend das dortige Max-Reinhardt-Seminar. 1943 erhielt ein erstes Gastengagement am renommierten Wiener Burgtheater. Es folgten Engagements in Wien (u.a. Theater in der Josefstadt), Linz, Salzburg, Bielefeld, Graz, Baden-Baden und Göttingen. Ab 1965 war Kalenberg freischaffend tätig, gab Gastauftritte an zahlreichen deutschsprachigen Bühnen.

Ab 1960 fand Kalenberg auch verstärkt Aufgaben in Film und Fernsehen. Er spielte in Fernsehfilmen wie als Generaloberst Friedrich Fromm in "Operation Walküre" (1971) über das Attentat vom 20. Juli 1944 sowie neben Rolf Boysen im aufwendigen Mehrteiler über Leben und Tod Wallensteins (1978) nach der Biografie von Golo Mann, in Bühnenadaptionen wie Max Frischs "Biedermann und die Brandstifter" (1967), in Fernsehserien und Mehrteilern wie "Kriminalmuseum", "Die Powenzbande" (1973, neben Gustav Knuth), "Derrick", "Der Kommissar" und insgesamt sechs Krimis der "Tatort"-Serie, aber auch in seichten Produktionen wie "Mache alles mit" (1971) und "Liebesspiele junger Mädchen" (1972). Daneben übernahm er auch in internationalen Produktionen kleinere Parts, so neben David Niven im Kriegsdrama "Bevor der Winter kommt" (1969) und in Ingmar Bergmans "Das Schlangenei" (1977).

Darüber hinaus war Harry Kalenberg umfangreich in der Synchronisation tätig und lieh seine sonore Stimme u.a. dem Verteidigungsminister (Geoffrey Keen) im James Bond-Film "Moonraker", Forrest Tucker in der Fernsehserie "Dusty, Dusty!" und dem Wirt Butterblume in der 1978 entstandenen Zeichentrickadaption von J. R. R. Tolkiens "Der Herr der Ringe". In der Fantasy-Serie "Bezaubernde Jeannie" synchronisierte er den jeweiligen Vorgesetzten von Larry Hagman – insgesamt sechs verschiedene Generäle mit jeweils unterschiedlichen Darstellern. Einem jüngere Publikum dürfte seine Stimme vor allem als Maikäfer Kurt in der Zeichentrickserie "Biene Maja" vertraut sein. Außerdem wirkte Kalenberg bei verschiedenen Hörspielproduktionen mit, so als "Steinbeißer" in der Adaption von Michael Endes "unendlicher Geschichte".
 
Quelle: Wikipedia (Stand April 2009)

Weitere Filme*) mit Harry Kalenberg
 
1) Der Link führt zu www.cyranos.ch
Wolf Richards … spielte den Dr. Flaum.
 
Geboren am 20. Mai 1930 in Berlin, gestorben 2008.
 
Richards machte eine Ausbildung zum Schauspieler bei Lucie Höflich1) (1883 – 1956) und Hilde Körber1) (1906 – 1969) in Berlin. Anschließend folgten Engagements in Bochum und Oberhausen sowie Gastspiele in Nürnberg und Bonn.

Quelle: "Funk Uhr", ca.1970

Weitere Filme*) mit Wolf Richards
 
1) Der Link führt zum Kurzportrait innerhalb dieser Webpräsenz.

Paul Bühlmann … spielte den Schurigel.
 
Geboren am 12. Februar 1927 in Zürich,
gestorben am 15. Juli 2000.
 
Er ist in der Stadt Zürich aufgewachsen und hat bis zu seinem Tod auch dort gelebt. Er spielte in den 1950er- und 1960er Jahren in einigen Radioaufführungen von Hans Gmür Musicals mit, so etwa in "Bibi Balu" und "Golden Girl".

Der große Durchbruch gelang ihm im Film "Polizist Wäckerli in Gefahr" (1967) zusammen mit Jörg Schneider als Ganoven-Duo "Feusi und Vögeli". Aber auch in ernsten Rollen wie "Das gefrorene Herz" (1979) von Xavier Koller hatte er großen Erfolg. Den Höhepunkt erreichte er in der Titelrolle des Dialektstücks "De Schacher Sepp", welches auf dem bayerischen "Brandner Kaspar" basiert und 1990 im Zürcher Bernhard-Theater uraufgeführt wurde. Paul Bühlmanns bevorzugte Rollen waren Schwänke und Komödien. Zusammen mit Jörg Schneider und Ines Torelli vertonte er viele Stücke des "Chasperli-Theaters", welche inzwischen zu Schweizer Klassiker des vertonten Kindermärchens geworden sind. Bühlmann lieh seine Stimme darin häufig angesehenen Berufsmännern, aber auch bösen und zwielichtigen Figuren mit knarriger Stimme und einem unnachahmlichen Charme. In den schweizerdeutschen Versionen von " Meister Eder und sein Pumuckl" spielt er den Schreinermeister Eder.

In seinen letzten Jahren blieb Paul Bühlmann bis zu seiner Nierenerkrankung weiterhin aktiv auf Bühne, wo er hauptsächlich mit Jörg Schneider auftrat.
 
Quelle: Wikipedia (Stand Mai 2009)
 
Siehe auch www.cyranos.ch

Weitere Filme*) mit Paul Bühlmann
Manfred Hilbig … spielte den Stötebier.
 
Geboren am 22. März 1936 in Treuenbrietzen.
 
Hilbig absolvierte nach dem Abitur ein Musikstudium, nahm anschließend Schauspielunterricht und stand viele Jahre im In- und Ausland auf der Bühne; zwischen 1970 und 1987 gehörte er zum Ensemble des Schauspielhauses in Essen. Dann erhielt er die Diagnose, an Parkinson erkrankt zu sein und musste 1995 seine Arbeit als Schauspieler endgültig aufgeben. Im Herbst 2006 brachte er gemeinsam mit Malgorzata Bartula das Buch "Hamlet hat keinen Parkinson: Gespräche. Graphiken. Kurzgeschichten" auf den Markt.
Seine Frau Lie-Lo Hilbig ist ebenfalls Schauspielerin, Kabarettistin und Sängerin und konnte unter anderem große Erfolge mit ihren Programmen "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Kino eingestellt" verbuchen, in dem sie Chansons der 20er und 30er Jahre präsentiert. Das Paar wohnt in Essen.
  
Weitere Filme*) mit Manfred Hilbig
*) Link: Internet Movie Database
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