| Tadellöser & Wolff |
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Der am 29. April 1929 als Sohn eines Reeders bzw. Schiffsmaklers geborene Walter Kempowski
verarbeitete seine Erinnerungen an seine Kindheit und Jugend während der
Jahre 1938 bis 1945 in dem autobiografischen Roman "Tadellöser & Wolff"1), den
er 1971 als vierten Teil seiner insgesamt neun Teile umfassenden "Deutschen
Chronik" publizierte. Den Titel widmete er seinem Vater Karl, der stets
den Ausdruck "Tadellöser & Wolff" benutzte, wenn er etwas
besonders gut fand. Kempowski erzählt, wie er in einem großbürgerlichen, konservativ-deutschnationalen Elternhaus während des Hitler-Regimes in Rostock aufwächst, sein Vater Karl ist 1. Weltkrieg-Veteran, Leutnant der Reserve und Reeder, seine Mutter Margarethe, die angeblich aus dem im 16. Jahrhundert geadelten Hugenottengeschlecht de Bonsac stammen will, kümmert sich als Hausfrau um Mann und Kinder. Walter Kempowski, von seiner Mutter liebevoll "Peterpump" genannt, wächst treu deutsch, aber nicht ganz kritiklos auf und ist das Nesthäkchen, sein Bruder Robert ist sechs Jahre, Schwester Ulla sieben Jahre älter. Walter erlebt mit, wie Synagogen beim Pogrom vom 9. November 1938 zerstört werden. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wird sein Vater in die Armee eingezogen und nach Frankreich geschickt. Ab 1942 beginnen die Luftangriffe auf Rostock, die Wohnung der Kempowskis bleibt jedoch bis auf zerbrochenes Glas verschont. Ein junger Däne, Sven Sörensen, der in der Reederei des Vaters arbeitet, wird von der Gestapo festgenommen und verhört, da er die von Bomben zerstörten Häuser in einen Stadtplan eingezeichnet hat. Grete Kempowski setzt sich für ihn ein und erreicht seine Freilassung. Später heiratet Sörensen die ältere Schwester Ulla und zieht mit ihr nach Kopenhagen. Immer wieder gerät Walter in Konflikt mit der lokalen Hitlerjugend, so weigert er sich beispielsweise die Haare kurz zu schneiden und erfindet immer neue Ausreden, um die HJ-Uniform nicht anziehen zu müssen. Gegen Ende des Krieges wird Walter zum HJ-Dienst eingezogen und arbeitet als Kurier für die Wehrmacht. Ein Auftrag führt ihn nach Berlin, das er unmittelbar vor dem Einmarsch der Russen verlassen kann. Zurückgekehrt nach Rostock, nimmt die Mutter die Möglichkeit mit einem Dampfer zu fliehen nicht an, sondern entscheidet sich auf die Rückkehr ihres Mannes von der Front zu warten. In der letzten Szene des Buches sitzt Walter mit seiner Mutter auf dem Balkon und erwartet die Ankunft der russischen Soldaten. (Quelle: Wikipedia, siehe auch www.dieterwunderlich.de) Nur wenige Jahre nach Erscheinen des Romans wurde der autobiografische Roman vom ZDF als Zweiteiler für das Fernsehen verfilmt. Als Regisseur und Drehbuchautor hatte man Eberhard Fechner1) (1926 1992) gewinnen können, der sich seit Mitte der 1960er Jahre mit vielen hochklassigen Filmen einen Namen gemacht, darüber hinaus als Schauspieler und Drehbuchautor ebenfalls Lorbeeren geerntet hatte. Bereits 1970 war Fechner den "Adolf-Grimme-Preis in Silber" und der "Deutschen Kritikerpreis" sowie 1971 eine "Goldene Kamera" für seine Dokumentation "Nachrede auf Klara Heydebreck"2) verliehen worden, mit der er auch sein großes Talent für einfühlsame Interviews bewiesen hatte; weitere Auszeichnungen folgten im Laufe der Jahre für seine außergewöhnlichen Arbeiten. Fechner konnte auf eine Riege renommierter Darsteller zurückgreifen, allen voran Edda Seippel als unverwüstlich-naive Mutter Margarethe Kempowski und Karl Lieffen als Vater Karl, dessen Aussprüche wie "Tadellöser & Wolff", "primig" oder "Miesnitzdörfer & Jensen" (was soviel wie "schlecht" bedeutet) eine ganze Fernsehgeneration begleitete. Auch Edda Seippels bzw. Grete Kempowskis stets verwunderter, langgezogener Ausruf "Nein, wie isses nun bloß mööööchlich" ist in nachhaltiger Erinnerung geblieben, ebenso wie ihr oft vorwurfsvoller Gesichtsausdruck. Walter Kempowski selbst wurde von zwei Darstellern verkörpert, den jungen Walter spielt Martin Kollewe, den Heranwachsenden Michael Poliza. Als Bruder Robert Kempowski zeigt sich Martin Semmelrogge, der bereits in dem Mehrteiler "Die Powenzbande"3) (1974) eine gute Figur gemacht hatte. Viele weitere namhafte Schauspieler wie etwa Jesper Christensen, Ernst von Klipstein, Kurt Buecheler, Gert Haucke oder Fritz Hollenbeck trugen zum Gelingen der detail- bzw. werkgetreuen Fernsehverfilmung bei. Als Erzähler führt Ernst Jacobi in die Geschichte ein und kommentiert mit seiner unverwechselbaren sanft-angenehmen Stimme das Geschehen gelegentlich aus dem Off. Das musikalische Grundthema des Films mit dem Text "Jahre des Lebens; alles vergebens. Wann werden wir uns einmal wieder sehn?", lieferte der 1. Satz der 6. Symphonie in h-moll, op. 74, "Pathétique", von Peter Tschaikowski. (Quelle: Wikipedia) Der Inhalt der beiden Folgen (Quelle: www.3sat.de): Teil 1 Erstausstrahlung 1. Mai 1975: "Tadellöser & Wolff" bedeutet im Jargon des Rostocker Reeders und Leutnants der Reserve Karl Kempowski (Karl Lieffen) soviel wie "gut", wohingegen "Mieswitzer & Jensen" das Gegenteil besagt. Sein Sohn Walter (Martin Kollewe/Michael Poliza) verlebt seine Jugend in einem konservativ-deutschnationalen Elternhaus. Dort betrachtet man Hitler und die Nazis zwar mit Kritik, geht aber insgesamt mit der Entwicklung konform. Dem großbürgerlichen Lebensstandard entsprechend, zieht die Familie Kempowski von Lübeck nach Rostock, wo sie noch für einige Jahre eine unbeschwerte Zeit erlebt. Ein Familienurlaub in Sophienbad soll das große Ereignis werden. Mitten in den Urlaubsfrieden platzt die Hiobsbotschaft: Der "Korridor" wurde geschlossen. Vater Kempowski meldet sich freiwillig, doch auf den Freimaurer will man verzichten. Relativ gut absorbiert Walter das Geschwätz linientreuer Lehrer und beflissener Jungvolkführer. Er erlaubt sich sogar den Luxus langer Haare. Im Sommer 1940 muss Vater Kempowski dann doch zum Militär, die ersten Gefallenen gilt es zu ehren, und die Hitlerjugend gewinnt Oberwasser. Die trotz der Kriegswirren unbeschadete Idylle der Familie Kempowski wird jäh durch den Angriff auf Rostock im April 1942 unterbrochen, bei dem der Hafen und die Altstadt in Flammen aufgehen. Teil 2 Erstausstrahlung 3. Mai 1975: Als nach der Schreckensnacht im April 1942 der Däne und zukünftige Kempowski-Schwiegersohn Sven Sörensen (Jesper Christensen) unter Spionageverdacht verhaftet wird, ist es Grete Kempowski (Edda Seippel), die spontan bei der Gestapo vorstellig wird und ihn wieder freibekommt. Auch die Familie Kempowski glaubt inzwischen nicht mehr an einen deutschen Sieg, aber doch noch "an ein ehrenvolles Remis". Vater Kempowski hat andere Vorstellungen von seinem Zuhause, als sie inzwischen der Wirklichkeit entsprechen. Während seines Urlaubs findet er in der Wohnung überall Requisiten des neuen Mannes im Haus: Sörensen. Nach anfänglichem Krach kommen sich die beiden Männer schließlich geschäftlich näher. Trotzdem treffen nach der Verlobung von Ulla (Gabriele Michel) und Sörensen böse Feldpostbriefe vom Vater ein, dem die Heirat seiner Tochter mit einem Ausländer zu dieser Zeit gar nicht passt. Aber er erscheint bei der Hochzeitsfeier und spielt sogar auf dem Klavier den Mendelssohnschen Hochzeitsmarsch. Ulla verliert die deutsche Staatsbürgerschaft und verlässt mit ihrem Mann Deutschland. Im Mai 1943 wird auch Sohn Robert (Martin Semmelrogge) eingezogen, und Walter kommt zu den Flakhelfern. Im Oktober erhält der Vater ein letztes Mal Fronturlaub, der allerdings von der Sorge um den inzwischen kriegsgefangenen Robert und um das tägliche Brot überschattet ist. Im Februar 1945 wird Walter zur kasernierten Hitlerjugend eingezogen. Als Kurier kommt er bis nach Mannheim und München. In Berlin gibt es inzwischen schon keinen Alarm mehr, das Ende des Krieges zeichnet sich ab. Walter gelingt es, durch die Fronten zu pirschen. Wie durch ein Wunder erwischt er einen Zug, der ihn auf dem Trittbrett bis nach Rostock befördert. Dort hofft und wartet man auf die Engländer.
Als "Sternstunde des Fernsehens" wurde der von Fechner bewusst in
schwarz-weiß bzw. Sepia1)
gedrehte Zweiteiler nach seiner Erstausstrahlung bezeichnet, die
"Frankfurter Rundschau" schrieb am 5.5.1975 unter anderem: "Fernsehspiele
wie dieses setzen Maßstäbe Maßstäbe, die erkennen lassen, wie
unzulänglich ist, was die Anstalten so in der Regel auf dem Sektor Unterhaltung/Spiel
anbieten: Unzulängliches, Machwerke, Augenwischerisch-Verschlamptes. Fernsehspiele wie
"Tadellöser & Wolff" setzen Maßstäbe, weil sie beweisen, dass
Unterhaltung nicht nur etwas mit schnellfertiger Anhäufung gängiger Effekte,
sondern auch etwas mit Beschreibung von Wirklichkeit zu tun
hat." "DIE ZEIT" (Momos, 9.5.1975) meinte: "Da wird ein Film
gezeigt die Regie: besser nicht denkbar; die Schauspieler:
Das Kunststück vollbringend, Individuen zu zeigen, die exemplarisch sind Personen, die,
unverwechselbar in ihrer Eigenständigkeit, dennoch als Charaktermasken fungieren ein Film, der,
in der Vergangenheit angesiedelt, die Gegenwart mitbedeutet." Siehe auch Wikipedia,
www.deutsches-filmhaus.de,
www.eberhardfechner.de |
| Der Erzähler | |||
Ernst Jacobi
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führte durch die
Geschichte. Geboren am 11. Juli 1933 in Berlin. Siehe auch Wikipedia, www.deutsches-filmhaus.de Ernst Jacobi bei der Agentur: MARC ROSENBERG MANAGEMENT Weitere Filme*) mit Ernst Jacobi |
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| Die Familie Kempowski | |
| Karl Lieffen |
spielte den Vater Karl Kempowski. Geboren am 17. Mai 1926 als Karel Frantisek Lifka in Ossegg (Tschechien), gestorben am 13. Januar 1999 in Starnberg (Oberbayern). Siehe auch Wikipedia Weitere Filme*) mit Karl Lieffen |
| Edda Seippel |
spielte die Mutter Margarethe Kempowski. Geboren am 19. Dezember 1919 in Braunschweig, gestorben am 12. Mai 1993 in München. Siehe auch Wikipedia sowie den Artikel in "DIE ZEIT" Weitere Filme*) mit Edda Seippel |
| Martin Kollewe |
spielte den Walter Kempowski
als Junge. Neben "Tadellöser & Wolff" wird nur noch "Winterspelt" (1979, Regie: Eberhard Fechner) in der Internet Movie Database ausgewiesen (siehe www.imdb.com). |
| Michael Poliza |
spielte den
jugendlichen Walter Kempowski. Geboren am 1. Januar 1958 in Hamburg. Schon als Junge wurde Michael Poliza Ende der 1960er Jahre im Restaurant der Eltern für kleinere Fernsehrollen entdeckt, von Fechner erhielt er dann die Hauptrolle des Walter Kempowski in dem Zweiteiler "Tadellöser & Wolff" (1975). Danach stand er nur noch für zwei TV-Produktionen vor der Kamera, ging dann als Austauschschüler in die USA, begann unter anderem IBM-Computer nach Deutschland zu importieren und baute zwei Unternehmensgruppen auf. Mit 30 Jahren verkaufte er diese wieder und bereiste in den nachfolgenden Jahren mehr als 140 Länder der Erde. Dabei entdeckte Poliza seine Liebe zur Fotografie und avancierte zu einem der weltbesten Naturfotografen. Michael Poliza lebt heute in Kapstadt; mehr bei www.mdr.de. Webpräsenz des Künstlers: www.poliza.de Weitere Filme*) mit Michael Poliza |
| Martin Semmelrogge |
spielte den Robert Kempowski. Geboren am 8. Dezember 1955 in Boll (Baden-Württemberg). Elterlich vorbelastet – Vater Willy Semmelrogge1) (1923 – 1984) war populär durch seine Rolle als Assistent Kreutzer von Kommissar Haferkamp (Hansjörg Felmy) in den WDR-Tatort-Sendungen von 1975 bis 1980 – zog es den Waldorfschüler schon sehr früh zum Schauspielberuf. Bereits mit 12 Jahren fing er an, beim Bayerischen Rundfunk als Hörspielsprecher zu arbeiten. Seine eigentliche Karriere als Schauspieler begann er mit 16 Jahren als Darsteller eines jugendlichen Vatermörders in der Fernsehserie "Der Kommissar". Später übernahm er Fernsehrollen in "Tadellöser & Wolff"2) (1975), der "Powenzbande" und "Die Straßen von Berlin". Sehr häufig spielte er bereits in jungen Jahren Rollen in den "klassischen" Krimiserien wie "Derrick", "Der Alte" und "Ein Fall für Zwei", zumeist zwielichtige Personen oder jugendliche Kriminelle. Auch in der heute noch populären Kinderfilmproduktion "Die Vorstadtkrokodile"2) (1977) mimte er den kriminellen älteren Bruder. Der Durchbruch gelang ihm 1981 mit einem der weltweit erfolgreichsten deutschen Filme: "Das Boot"2) als Darsteller des spitzbübischen 2. Wachoffiziers. 1993 folgte die Rolle des Willi Riesenhuber, eines SS-Offiziers in Steven Spielbergs "Schindlers Liste"2). Im Sommer 2008 spielt Martin Semmelrogge im Sommertheater am Hausruck in Wolfsegg im Franzobel-Stück "Zipf" über das gleichnamige Mauthausen-Nebenlager einen Nazi. Weiterhin ist Semmelrogge für die Vertonung der Autobiographie des englisches Musikers Lemmy Kilmister zuständig, welche im gleichen Jahr als Hörbuch erscheint. In der Neu-Inszenierung der "Rocky Horror Show" im Berliner Admiralspalast war er ab 28. Oktober 2008 als deutscher Erzähler des ansonsten englischsprachigen Musicals zu sehen. Im Sommer 2009 spielt er den "Cornel Brinkley" bei den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg. Er ist mit der Regisseurin und Künstleragentin Sonja Semmelrogge verheiratet und hat zwei Kinder, Sohn Dustin Semmelrogge2) arbeitet ebenfalls als Schauspieler. Martin Semmelrogge wohnt mit seiner Familie auf Mallorca. Quelle: Wikipedia (Stand April 2009) Webpräsenz des Künstlers: www.martin-semmelrogge.de Weitere Filme*) mit Martin Semmelrogge 1) Der Link führt zum Kurzportrait innerhalb dieser Webpräsenz 2) Der Link führt zu Wikipedia |
| Gabriele Michel |
spielte die Tochter
Ulla Kempowski. Geboren 1954 in Wiesbaden. Gabriele Michel absolvierte 1974 ihre Ausbildung an der "Hochschule für Musik und darstellende Kunst" in Hamburg. Anschließend erhielt sie Engagements am Stadttheater Pforzheim, Staatstheater Darmstadt und Staatstheater Wiesbaden. Gemeinsam mit dem ebenfalls vom Staatstheater Wiesbaden kommenden Regisseur und Schauspieler Franco Rosa gründete sie 1987 das in der Orgelfabrik Karlruhe beheimatete Sommer- bzw. Autorentheater "Theater in der Orgelfabrik" (THIDOR), das sie seither bis heute zusammen mit Franco Rosa leitet; darüber hinaus ist sie maßgeblich als Autorin und Schauspielerin an den gezeigten Stücken beteiligt. Gabriele Michel, die außerhalb ihrer Theaterverpflichtungen die übrige Zeit des Jahres zumeist in Indien verbringt, lebt in Frankenthal in der Pfalz; seit ein paar Jahren ist sie mit Franco Rosa verheiratet. Quelle (unter anderem): www.theaterinderorgelfabrik.de In der Internet Movie Database wird neben "Tadellöser & Wolff" nur noch die Fortsetzung "Ein Kapitel für sich" (1979) ausgewiesen. |
| Ernst von Klipstein |
spielte den
Großvater de Bonsac (Vater von Margarethe Kempowski).
Geboren am 3. Februar 1908 in Posen, Weitere Filme*) mit Ernst von Klipstein |
| Jesper Christensen |
spielte den Dänen Sven Sörensen, der Ulla Kempowski heiratet;
das Paar zieht nach der
Hochzeitsfeier nach Kopenhagen.
Geboren am 16. Mai 1948 in Kopenhagen. Weitere Filme*) mit Jesper Christensen |
| Henry Kielmann |
spielte den Onkel Richard.
Geboren am 11. Februar 1929 in Hamburg, Weitere Filme*) mit Henry Kielman |
| Weitere Akteure und deren Rollen | Helga Feddersen
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spielte die Nachhilfelehrerin Anna Kröger.
Geboren am 14. März 1930 in Hamburg, |
| Ilsemarie Schnering |
spielte die Klavierlehrerin.
Geboren am 28. April 1909 in Genthin (Sachsen-Anhalt), Weitere Filme*) mit
Ilsemarie Schnering |
| Inge Landgut |
spielte die im gleichen
Haus wohnende Nachbarin der Kempowskis.
Geboren am 23. November 1922 in Berlin, |
Ingrid von Bothmer |
spielte die Hanni.
Geboren am 26. Januar 1918 (nach anderen Quellen 1919) als Ingrid Jutta Maria Freiin von Bothmer
in Hamburg, |
Gert Haucke
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spielte einen linientreuen
Lehrer.
Geboren am 13. März 1929 in Berlin, |
| Weitere
Darsteller/innen laut der Internet Movie Database (in alphabetischer Reihenfolge) |
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| Helmut Ahner |
Geboren am 25. Januar 1928 in Dresden. |
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| Ulrike Barthruff |
Geboren 1955. |
Andrea Bergmann |
Geboren am 11. März 1955 in Hamburg. |
| Kurt Buecheler |
Geboren am 7. Juli 1915 in Frankfurt am Main, |
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| Manuela Dahm |
Geboren ca. 1955. |
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| Bettina Dörner | Weitere Filme*) mit Bettina Dörner | ||
| Christian Edye | Weitere Filme*) mit Christian Edye | ||
| Sigrid Emmrich | In der Internet Movie Database wird nur "Tadellöser & Wolff" ausgewiesen. | ||
| Marlies Engel |
Geboren am 16. April 1943 in Hamburg. Aufgewachsen in ihrer Geburtsstadt, absolvierte Marlies Engel nach der mittleren Reife in Hamburg eine Schauspielschule. Ein erstes Engagement erhielt sie anschließend 1963 am Stadttheater Flensburg, wo sie bis 1966 auf der Bühne stand. Danach wechselte Marlies Engel bis 1972 zum Hamburger "Thalia-Theater", gab während dieser Zeit auch Gastspiele unter anderem in Wien am "Burgtheater" und "Akademietheater" sowie zur Spielzeit 1972/73 am Berliner "Renaissance-Theater". Weitere Stationen ihrer Bühnentätigkeit wurden bis Mitte der 1980er Jahre die Niedersächsische Landesbühne Hannover (1978/79), die Bühnen der Stadt Bonn (1979/80) und das Schauspielhaus Zürich (1983/84). Seit den 1970er Jahren übernahm die Schauspielerin vermehrt Aufgaben für das Fernsehen, zu ihrer TV-Filmografie zählen neben verschiedensten Literaturadaptionen zahlreiche Serien-Auftritte wie beispielsweise in "Die Männer vom K3", "Peter Strohm", "Großstadtrevier" oder "Elbflorenz", wiederholt tauchte sie in dem Dauerbrenner "Der Landarzt" auf. In jüngerer Zeit feierte die Schauspielerin Erfolge in der Sat1-Serie "Alphateam – Die Lebensretter im OP"1), wo sie zwischen 1996 und 2005 in der fiktiven Hamburger Hansaklinik die Oberschwester Gisela Ebert mimte. Danach sah man sie beispielsweise in unterhaltsamen Fernsehfilmen wie "Eine Robbe zum Verlieben" (2006) sowie der Fortsetzung "Eine Robbe und das große Glück" (2007) oder in dem Inga Lindström-Melodram "Das Erbe von Granlunda" (2009). Neben ihrer Arbeit für Theater und Fernsehen ist Marlies Engel auch als Sprecherin in verschiedensten Hörbuchproduktionen präsent. Weitere
Filme*) mit Marlies Engel |
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| Rosemarie Gerstenberg |
Geboren am 12. April 1918 (nach anderen Quellen 1921) in Tübingen. Rosemarie Gerstenberg absolvierte in Berlin die Schauspielschule des Deutschen Theaters, gehörte zwischen 1938 und 1941 zum Ensemble. Weitere Stationen ihrer Bühnenkarriere wurden bis Kriegsende das Stadttheater Karlsbad (1943) und das Stadttheater Aussig (1944). Nach Ende des 2. Weltkrieges spielte sie zunächst in Eßlingen (1945), 1950 trat sie in Stuttgart bei "Das Junge Theater" auf. Zwischen 1953 und 1958 war Rosemarie Gerstenberg am Hamburger "Thalia-Theater" engagiert, zur Spielzeit 1959/60 gehörte sie zum Ensemble des "Landestheater Hannover" und trat auch am Schauspielhaus Zürich auf.1) Die Schauspielerin übernahm nur gelegentlich Aufgaben vor der Kamera, zuletzt spielte sie in Jo Baiers TV-Drama "Wambo"2) (2001) die Tante Rita. Rosemarie Gerstenberg war mit dem Theaterregisseur Ilo von Jankó (1920 2001) verheiratet, der unter anderem auch einige Stücke für das Hamburger "Ohnsorg Theater" sowie verschiedene Fernsehfilme inszenierte; Sohn Andreas Gerstenberg ist Schauspieler und Theaterregisseur. Weitere Filme*) mit Rosemarie Gerstenberg 1) Nach Glenzdorfs Internationales Film-Lexikon (1960) 2) Der Link führt zu Wikipedia |
Sigrid Hackenberg
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Geboren am 15. Januar 1936 in Berlin, gestorben am 9. Juni 1980 in Hamburg-Eilbek. Laut "Glenzdorfs Internationales Film-Lexikon" (1960) spielte Sigrid Hackenberg an Berliner Bühnen: Hebbel-Theater (1956), Theater im British Centre (1957), Freilichtbühne Rehberge (1960). Das Film- und Fernsehmuseum Hamburg weist aus, dass die Künstlerin ab 1972 Mitglied des Deutschen Schauspielhauses und mit dem Schauspieler Alexander Welbat (1927 1977) verheiratet war; siehe www.filmmuseum-hamburg.de. Weitere Filme*) mit Sigrid Hackenberg Das Foto wurden mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt. Das Copyright liegt bei Virginia Shue. |
| Hanni Hagel |
Laut "Glenzdorfs Internationales Film-Lexikon" (1960)
spielte Hanni Hagel 1957/58 am Harburger Theater. In der Internet Movie Database wird nur "Tadellöser & Wolff" ausgewiesen. |
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| Martin Hansen |
Geboren am 1. Januar 1903 in Ulstrup (Dänemark), gestorben am 30. März 1988 in Dänemark. Weitere Filme*) mit Martin Hansen |
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| Guenther Heising
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Geboren am 10. Februar 1919 in Berlin, gestorben am 27. Februar 1988. Laut "Glenzdorfs Internationales Film-Lexikon" (1960) war der Schauspieler seit 1955 am Stadttheater Basel engagiert. Weitere Filme*) mit Guenther Heising (auch Guenter Heising) Das Foto wurden mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt. Das Copyright liegt bei Virginia Shue. |
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| Heike Heising | In der Internet Movie Database wird nur "Tadellöser & Wolff" sowie eine Folge von "St. Pauli Landungsbrücken" ausgewiesen. | ||
Fritz Hollenbeck
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Geboren am 23. Oktober 1929 in Lübz, einer an der Müritz-Elde-Wasserstraße gelegenen Kleinstadt in Mecklenburg-Vorpommern. Hollenbeck hat sich seit den 1970er Jahren vor allem einen Namen als Ensemblemitglied des Hamburger Ohnsorg-Theaters gemacht.
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| Marianne Kehlau |
Geboren am 31. Januar 1925 in Hamburg, gestorben am 31. Oktober 2002 in Hamburg. Marianne Kehlau wirkte in viele Fernsehserien mit, darunter "Das Traumschiff", "Großstadtrevier", "Die Schwarzwaldklinik", "Die Bertinis" und "Freunde fürs Leben". Anfang der 1950er Jahre hatte sie begonnen, ausländische Filmproduktionen zu synchronisieren. Unter den Schauspielerinnen, denen sie ihre Stimme lieh, waren Ingrid Bergman, Vivien Leigh, Deborah Kerr, Jane Wyman, Danielle Darrieux sowie Grace Kelly. Auch in der amerikanischen Fernsehserie "Die Sopranos" war sie zu hören, als Stimme von Livia Soprano. Außerdem wirkte Kehlau bei einer ganzen Reihe von Hörspielen mit. Zum einen arbeitete sie für ein erwachsenes Publikum, zum Beispiel bei der Hörspielfassung von "Am grünen Strand der Spree" unter der Regie von Gert Westphal. Unter ihren Arbeiten finden sich aber auch viele Kinder- und Jugendhörspielserien, darunter "TKKG", "Fünf Freunde" und "Hui Buh". Besonders oft war sie in "Die drei Fragezeichen" zu hören. Für ihre Rolle als Mrs. Hazelwood erhielt sie den "Hörspiel-Award 2001", eine von Hörspiel-Fans initiierte Auszeichnung, über die seit 2000 jährlich im Netz abgestimmt werden kann. Marianne Kehlau war bis zu dessen Tod 1993 mit dem Schauspieler Ernst von Klipstein (siehe dort) verheiratet. Sie starb im Jahr 2002 mit 77 Jahren in ihrer Heimatstadt Hamburg. Quelle: Wikipedia (Stand Oktober 2009) Siehe auch www.filmmuseum-hamburg.de Weitere Filme*) mit Marianne Kehlau |
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| Ralph Klein | In der Internet Movie Database wird nur "Tadellöser & Wolff" ausgewiesen. | ||
| Otto Kurth |
Geboren am 31. Mai 1912 in Bremen.
Weitere Filme*) mit Otto Kurth |
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| Peter Lehmbrock |
Geboren am 28. November 1919 in Düsseldorf, gestorben am 25. August 1990 in Hamburg. Der eher schmächtig gebaute Lehmbrock erhält in Bochum seine künstlerische Ausbildung, anschließend debütiert er in Hamburg. Von 1949 bis 1951 gehört er zu Bertolt Brechts "Berliner Ensemble", in dieser Zeit übernimmt er auch Rollen in drei DEFA-Streifen. Später wirkt Lehmbrock an Westberliner Bühnen, er gehört damals auch zu den Pionieren des bundesdeutschen Fernsehens. Schließlich wechselt der Künstler nach Hamburg, man sieht ihn aber auch an Münchner Bühnen sowie in Köln, wo der "König Lear" eine seiner wesentlichsten Bühnenrollen wird. 1984 kehrt Lehmbrock nach Hamburg zurück, doch bereits zwei Jahre später erleidet er einen körperlichen Zusammenbruch, von dem er sich nicht mehr richtig erholt. Von seinen drei DEFA-Aufgaben soll insbesondere die Hauptrolle des umsichtigen Volkspolizisten Erich Schröder im Krimi "Zugverkehr unregelmäßig" Erwähnung finden. Peter Lehmbrock, von dem es heißt, er habe den "ironischen Humor und die Liebe zur See sympathischerweise nie verloren", steht bis Anfang der 80er Jahre vor den Kameras. Sehr oft taucht er in anspruchsvollen Fernsehinszenierungen auf, die namhafte Regisseure wie Egon Monk oder Eberhard Fechner in Szene gesetzt haben. Auch in Jürgen Rolands "Straßenfeger"-Reihe "Stahlnetz" ist Lehmbrock mehrfach mit von der Partie. Quelle: www.defa-sternstunden.de Einen Nachruf anlässlich des Todes von Peter Lehmbrock findet man bei www.zeit.de; dort wird unter anderem ausgeführt: Der Schauspieler Peter Lehmbrock, der in der vergangenen Woche, 69 Jahre alt, in Hamburg gestorben ist, zeigte immer auch die böse, die bloße Kehrseite des Alters: den Zank, den Geiz, die geile Gier; die Verwüstung des Kopfes und den schmählichen Verfall des Leibes. Er war engagiert bei Ivan Nagel in Hamburg, bei Jürgen Flimm in Köln und wieder in Hamburg. Sein kühnster und dubiosester Auftritt war der König Lear: kein Gottvater-Double, kein tiefsinniger Narr, sondern auch wieder nur ein zänkischer, bitterer Alter. Der Querulant und der Wahnsinnige. Lear, Rentner. Quelle: DIE ZEIT, 07.09.1990, Nr. 37 (www.zeit.de) Weitere Filme*) mit Peter Lehmbrock |
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| Hans Mahnke |
Geboren am 22. April 1905 in Stralsund, gestorben am 29. Mai 1978 in Stuttgart. Nachdem er seine Schauspielausbildung bei Albert Bassermann1) (1867 1952) erhalten hatte, war Mahnke zunächst in Köln, Dessau, Stralsund, Mainz, Hamburg und Frankfurt/Main als Schauspieler tätig gewesen, bevor er 1950 nach Stuttgart an das Staatstheater kam, dem er zeitlebens verbunden blieb. Zur Zeit der Stuttgarter Schauspieldirektion Paul Hoffmanns gehörte Mahnke zu dem legendären Schauspielerensemble, in dem sich auch Erich Ponto1) (1884 1957), Hermine Körner1) (1878 1960), Elisabeth Flickenschildt1) (1905 1977), Gerhard Just2) (1904 1977), Edith Heerdegen1) (1913 1982), Hans Caninenberg1) (1913 2008), Gisela von Collande2) (1915 1960) und Theodor Loos (1883 1954) befanden, und das seinerzeit als eines der stärksten Deutschlands galt. In seinen späten Jahren war er neben Just die beherrschende Altmännerfigur des Staatstheaters. In den 50er-Jahren spielte Mahnke besonders häufig unter Peter Palitzsch u.a. "Othello" und den "Falstaff", in den 60er Jahren beispielsweise unter Benno Besson, Günther Lüders oder Rudolf Noelte. Er spielte auch den Alfred Ill in der 1959er Fernsehfassung des Schauspiels "Der Besuch der alten Dame" von Friedrich Dürrenmatt mit Elisabeth Flickenschildt in der Titelrolle. Zu Beginn der 60er Jahre glänzte Mahnke auch in Stücken moderner Autoren wie Bertolt Brecht oder Jewgeni Schwarz. Unter anderem denkwürdig war späterhin seine Darstellung des Dorfrichters Adam in der Noelte'schen Inszenierung des Lustspiels "Der zerbrochne Krug" von Heinrich von Kleist bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen des Jahres 1966. Weitere Titelrollen waren in der zweiten Hälfte der 60er Jahre Carl Sternheims Theobald Maske in "Der Snob" und Molières "Eingebildeter Kranker". Als gereifter Charakterdarsteller erlebte Mahnke die Ära Peter Zadek in der ersten Hälfte der 70er in Bochum. Zadek besetzte ihn als Shylock in "Der Kaufmann von Venedig", den Mahnke als "häßlich gewordenen, ins Böse getriebenen Menschen" (Peter Paltizsch in "Theater heute") anlegte. Des Weiteren war Mahnke auch vielbeachtet als Sorin in Anton Tschechows "Die Möwe" und als Graf Gloster in "King Lear", einer weiteren Shakespeare-Inszenierung Zadeks in Bochum. Auch spielte er unter dem Regisseur eine seiner seltenen Filmrollen. In diese Zeit fällt auch eine Gastrolle in der Fernsehserie "Ein Herz und eine Seele" als Dr. Keller in der Folge "Eine schwere Erkrankung" (1973). Zu Mahnkes letzten Rollen wiederum in Stuttgart gehören die Darstellung des Müsjö in "Die Geisel von Brendan Behan" (1976) und die des Arkas in Goethes "Iphigenie" in seinem Sterbejahr. Mahnke galt als einer der großen Schauspieler, die weniger auf Effekte abzielten, sondern ihre Rollen vielmehr aus der Zurückhaltung gestalten wollten. Einer seiner ersten Regisseure in Stuttgart, Peter Palitzsch, beobachtete an dem gealterten Mahnke zudem einmal die seltene Fähigkeit, seine Rollen als vollendete Kunstfiguren auszugestalten und dennoch zugleich einen "Menschen aus dem richtigen Leben" auf die Bühne zu bringen. Während Mahnke sich aus dem Filmgeschäft zeitlebens weitestgehend heraushielt und auch für das Fernsehen nur wenige ausgesuchte Rollen annahm (zuletzt u.a. in Peter Zadeks "Eiszeit" oder dem Mehrteiler "Tadellöser & Wolff" nach Walter Kempowski), war bei dem Schauspieler in Bezug auf anspruchsvolle Hörfunkeinrichtungen von Theaterstücken oder Romanen und Originalhörspiele ein weitaus größeres Engagement zu bemerken. So war er ab den frühen 50er Jahren, häufig als Sprecher der Hauptrollen, in Hörfunksendungen u.a. nach Stoffen von Ilse Aichinger, Alfred Andersch, Samuel Beckett, Ingmar Bergman, Günter Eich, Theodor Fontane, Jean Giraudoux, Kenneth Grahame, James Joyce, Franz Kafka, Ephraim Kishon, Heinrich von Kleist, Gotthold Ephraim Lessing, Molière, Antoine de Saint-Exupéry, Jean-Paul Sartre, Shakespeare, George Bernard Shaw, Dylan Thomas oder Thornton Wilder zu hören. Quelle: Wikipedia (Stand Oktober 2009) Weitere Filme*) mit Hans Mahnke 1) Der Link führt zum Kurzportrait innerhalb dieser Webpräsenz. 2) Der Link führt zu Wikipedia. |
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| Karl-Ulrich Meves |
Geboren im November 1928 in Holstein. Der Vater von Karl-Ulrich Meves leitete eine Anstalt für Suchtkranke, legte sein Amt aber schließlich aus Protest gegen die Euthanasie-Politik der Nazis nieder. Meves selbst kam früh mit dem Theater in Berührung und spielte nach dem Zweiten Weltkrieg an kleineren Bühnen in Hamburg, bevor er zum "Avantgarde-Theater 53" stieß. Von 1956 bis 1966 hatte er zudem die Leitung dieser zunächst privaten, später auch subventionierten Bühne inne, die im Gegensatz zu den großen Theatern Hamburgs vor allem die Werke zeitgenössischer Dramatiker präsentierte. Nach Schließung des "Theater 53" spielte Meves viele Jahre am "Thalia-Theater" in Hamburg unter Boy Gobert, in Berlin am Schillertheater und seit 1992 an der niederdeutschen Bühne des "Ohnsorg-Theaters". Daneben fand Meves die Zeit für zahlreiche Auftritte in Film und Fernsehen. Dabei zeigte er eine große Bandbreite: von Hamburger Familienserien ("Gertrud Stranitzki") über Krimis ("Tatort") und Literaturverfilmungen ("Tadellöser & Wolff" nach Walter Kempowski) bis hin zu Klamauk ("Harald und Eddi" mit Harald Juhnke und Eddi Arent) oder "Otto Der Film" und tiefsinnigen Komödien (Loriots "Ödipussi"). Darüber hinaus lieh Meves' seine einprägsame Stimme zahlreichen Hörspielen für Kinder und Jugendliche, von "Karius & Baktus" über "Commander Perkins" (unter dem Pseudonym Michael von der Meyen) bis hin zu einigen Folgen der "Drei ???". Außerdem arbeitete er umfangreich in der Synchronisation. Auch hier sind vor allem seine Einsätze in Programmen für ein jüngeres Publikum zu nennen, etwa als "Mr. Schiefer", der Chef von Fred Feuerstein, oder lange Jahre als "Grobi" aus der "Sesamstraße". Quelle: Wikipedia (Stand Oktober 2009) Weitere Filme*) mit Karl-Ulrich Meves |
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| Margot Nagel |
Geboren am 20. Oktober 1943. Die diplomierte Schauspielerin, welche darüber hinaus auf eine Ballett- und Gesangsausbildung verweisen kann, ist seit über 40 Jahren für Theater, Film, Funk und Fernsehen tätig. Zu ihren Stationen zählen unter anderem die Staatstheater in Wiesbaden, Kassel und Göttingen, sowie die Theater in Stuttgart, Essen, Ulm, Berlin und Braunschweig. Auf der Bühne brillierte sie beispielsweise als Arkadina in Tschechows " Die Möwe", als Martha in Albee's" Wer hat Angst vor Virginia Woolf", als Titania in Shakespeares " Ein Sommernachtstraum", als Golde in "Anatevka" sowie als die Mutter in Neil Simons " Barfuß im Park". Als Mutter Amanda Wingfield ist sie seit Mitte Dezember 2009 in " Die Glasmenagerie" von Tennessee Williams auf der Berliner "Vaganten Bühne" zu bewundern. Darüber hinaus verkörperte sie viele prägnante Frauenfiguren in Fernsehspielen und TV-Serien. Im Kino sah man sie zuletzt in der von Marc Meyer inszenierten melancholische Komödie von " Wir sagen Du! Schatz." (2007), ausgezeichnet bei dem Filmfestival in Viareggio mit dem " Europacinema Award 2008 for the best german film". Webpräsenz der Künstlerin: www.margot-nagel.de mit jeweils aktuellen Informationen. Weitere Filme*) mit Margot Nagel |
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| Thomas Naumann |
Geboren am 16. Januar 1951 in Hamburg. Nach dem Abitur begann Thomas Naumann in Hamburg ein Studium der Germanistik-, Anglistik- und Theaterwissenschaft, brach dieses jedoch vorzeitig ab und wechselte auf die staatliche Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und ließ sich zum Schauspieler ausbilden. Eine erste Rolle erhielt er bereits während dieser Zeit in Fechners Zweiteiler "Tadellöser & Wolff" (1975). Nach seiner Abschlussprüfung wurde Naumann von Karl Vibach an das Theater in Lübeck engagiert und sammelte erste Bühnenerfahrungen in der Antikriegsrevue "Hurra wir sterben" "Oh, what a lovely war" von Joan Littlewood. Weitere Theaterstationen wurden unter anderem Wuppertal, Essen und Frankfurt sowie das Hessische Staatstheater Wiesbaden, das Cuvilliés-Theater München und Bochum; mehr Infos zu Naumanns Theaterwirken auf seiner Website. In den 1980er Jahren erlangte er durch seine Moderation zusammen mit dem computeranimierten Wuslon Zini in der ARD-Sendung "Spaß am Dienstag" große Bekanntheit unter jugendlichen Fernsehzuschauern. Später sprach er den Mikesch in der Jugend-Hörspiel-Reihe "Reiterhof Dreililien". Er war weiterhin im TV-Film "Die Vorstadtkrokodile" als Einbrecher und in einigen Folgen der beliebten ZDF-Familienserie "Diese Drombuschs" als Journalist zu sehen. Außerdem war er als ausführendes und kommentierendes Team-Mitglied von Rolf Dieter Klein, im Rahmen des WDR-Computerclubs, bei der Montage und Inbetriebnahme des Klein-Computers zu sehen.1) Immer wieder stand Naumann vor der Fernsehkamera, spielte beispielsweise durchgehende Rollen in so populären Serien wie "Großstadtrevier", "Die Schwarzwaldklinik", "Jupiter Moon", "Der Landarzt", "Der Nelkenkönig" und "Unser Charly". 1) Quelle: Wikipedia (Stand Oktober 2009) Webpräsenz des Künstlers: www.thomasnaumann.info mit jeweils aktuellen Informationen. Weitere Filme*) mit Thomas Naumann |
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| Ruth Nimbach |
Geboren am 15. September 1918 in Berlin. Nach dem Besuch eines Lyzeums absolvierte Ruth Nimbach das Stern'sche Konservatorium1) in Berlin sowie die von Julia Serda2) (1875 1965) und deren Mann Hans Junkermann2) (1872 1943) geleiteten Schauspielschule. Ein erstes Engagement erhielt Ruth Nimbach 1936 am "Alten Theater" in Leipzig, danach stand sie in Osnabrück auf der Bühne; weitere Theaterstationen wurden das Staatstheater Kassel (1938 bis 1940) und das Stadttheater Nürnberg (1940 bis 1942), nach Kriegsende wirkte die Schauspielerin bis Ende der 1950er Jahre an Berliner Bühnen wie dem Hebbel-Theater, der Komödie, der Tribüne und dem Theater am Kurfürstendamm. Zum Film kam Ruth Nimbach Ende der 1930er Jahre und spielte eine erste kleine Leinwandrolle in Paul Martins Drama "Fanny Eisler" (1937) an der Seite von Lilian Harvey; ihr nächster Film, "Legion Condor" (1939) blieb unvollendet. Erst nach Kriegsende stand sie wieder vor der Kamera, spielte in Streifen wie "Fahrt ins Glück" (1948), "Stips" (1951), "Die Spur führt nach Berlin" (1952), "Emil und die Detektive" (1954), "Der eiserne Gustav" (1958) oder "Eheinstitut Aurora" (1961). Seit Anfang der 1960er Jahre kamen Aufgaben in verschiedenen Fernsehproduktionen dazu, zu ihren bekanntesten TV-Auftritten zählen durchgehende Rollen in den Serien "Wie gut, dass es Maria gibt" (1990/91) und "Diese Drombuschs" (1994). Neben der Arbeit für Theater und Film war Ruth Nimbach für den Hörfunk (Rias Berlin und NWDR) tätig und arbeitete für die Synchronisation. So lieh sie beispielsweise Giulietta Masina in dem Klassiker "La Strada" (1954) sowie in "Die Nächte der Cabiria" (1957) ihre Stimme. Ruth Nimbach, verheiratet mit einem Juristen, ist Mutter eines Sohnes. Siehe auch www.deutsche-synchronsprecher.de Weitere Filme*) mit Ruth Nimbach 1) Seit 1966 ist das Konservatorium der Hochschule der Künste Berlin (seit 2001: Universität der Künste Berlin) angegliedert. 2) Der Link führt zu Wikipedia |
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| Helmut Potthoff |
Geboren 1950. Potthoff machte sein Diplom an der Staatlichen Hochschule für Darstellende Kunst in Hamburg. Theaterstationen wurden unter anderem Nürnberg, Augsburg, Mainz und Frankfurt. An der Frankfurter Komödie spielte er in letzter Zeit in dem heiteren Stück "Und alles auf Krankenschein" von Ray Cooney. Sein Dialogstück "Hildegard von Bingen eine Karriere im Mittelalter"; welches im Rahmen des 1. Binger Kulturuferfest am 5. Juli 2009 aufgeführt wurde, machte ihn auch als Autor bekannt. Quelle (überwiegend): www.hanau.de Weitere Filme*) mit Helmut Potthoff |
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| Götz Olaf Rausch |
Geboren am 30. Juni 1921 in Berlin, gestorben am 30. September 1992 in Bad Kissingen. Nach Abitur und Kriegsdienst begann Rausch seine schauspielerische Laufbahn 1945 am "Theater der Jugend" in München. Weitere Stationen waren die Bayerische Landesbühne, das "Junge Theater," das "Neue Theater", das "Theater am Brunnenhof "und das Theater "Die Spieler". 1947 bis 1950 gehörte er zum Ensemble am Schauspielhaus Bochum, danach kamen Gastspiele unter anderem am Theater Bielefeld, Theater Dortmund und bei den Festspielen auf Schloss Burg. Von 1956 bis 1958 war er Oberspielleiter am Stadttheater Trier und von 1958 bis 1960 erster Spielleiter am Schlosstheater Celle. Nach seinem letzten Engagement an der Komödie in Basel (1961/62) arbeitete er freischaffend. Rausch gastierte an zahlreichen Theatern, darunter 1979 an der "Schaubühne am Lehniner Platz" in Berlin. Seit 1960 war er in einer großen Anzahl von Fernsehproduktionen zu sehen, besonders in Serien, darunter auch mehrmals in der Krimireihe "Tatort". Er wirkte umfangreich beim Hörfunk und war mit der Schauspielerin Anneliese Wertsch1) (1922 2008) verheiratet. Quelle: Wikipedia (Stand Oktober 2009) Weitere Filme*) mit Götz Olaf Rausch 1) Der Link führt zu Wikipedia |
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| Uwe Rohde |
Geboren 1958 in Gladbeck. Der jüngere Bruder des Schauspielers Armin Rohde1) hat neben einer klassischen Gesangsausbildung für die Oper auch eine Schauspielausbildung u.a. an der Folkwang Hochschule Essen und bei einem Hollywood Acting Workshop in Los Angeles sowie eine Clownausbildung unter Anleitung von Pierre Byland absolviert. Quelle: Wikipedia (Stand Oktober 2009) Mehr Infos zu dem Künstler auf seiner Homepage www.uwe-rohde.com Weitere Filme*) mit Uwe Rohde 1) Der Link führt zu Wikipedia |
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| Martin Rosenstiel |
Geboren am 11. Dezember 1923 in Eschwege. Nach einem Philosophiestudium sowie einer Ausbildung zum Schauspieler, begann Rosenstiel seine Bühnenlaufbahn an den Kammerspielen in Bremen bei Ernst Karchow (1892 1953), der zu Beginn der Spielzeit 1948/49 die Intendanz übernommen hatte; im Mai 1949 wurde mit "Der Kopf in der Schlinge" das letzte Stück inszeniert, bevor das Theater geschlossen wurde.1) Vor der Film- und Fernsehkamera stand Rosenstiel nur gelegentlich, so sah man ihn unter anderem in Kurt Hoffmans Thomas Mann-Adaption "Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull" (1957) sowie mit kleineren Rollen in TV-Produktionen; zuletzt spielte er unter der Regie von Herbert Ballmann in der Kinokomödie "A.D.A.M." (1988). Darüber hinaus machte sich der mit einer Lehrerin verheiratete Künstler als Texter, Chansonnier und Kabarettist einen Namen. Weitere Filme*) mit Martin Rosenstiel 1) Quelle: Wikipedia |
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| Thomas Schiestl |
Geboren am 7. August 1935 in Bremen. Nach einer Ausbildung bzw. der Abschlussprüfung an der Schauspielschule Mathey-Fein in Bochum folgten unter anderem Engagements in Wuppertal und Bremen (Zimmertheater). An der Komödie Düsseldorf spielte er zwischen 1967 und 1969, das Staatstheater Oldenburg (1972/73), die Kammerspiele Düsseldorf (1974) sowie das Schlosstheater Celle (1980 bis 1988) sind ebenfalls zu nennen. Für Film und Fernsehen ist Schiestl seit Anfang der 1960er Jahre tätig; mehr Details bei seiner Agentur: www.schauspieler60plus.de Weitere Filme*) mit Thomas Schiestl |
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Henning Schlüter
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Geboren am 1. März 1927 in Hamburg, Weitere
Filme*) mit Henning Schlüter |
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Jochen Schmidt
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Geboren am 2. April 1928 in Leipzig, gestorben 2002. Nach dem Abitur absolvierte Schmidt ein Schauspiel- und Regiestudium bei Peter Lühr1) (1906 1988) sowie an der Schauspielschule Smolny-Heerdt in Leipzig. Anschließend erhielt er 1946 ein Engagement an der Volksbühne Leipzig, der er vier Jahre lang verbunden blieb. 1950 wechselte Schmidt an die Städtischen Bühnen Erfurt, weitere Theaterstationen wurden das Nordmark-Landestheater Schleswig (1956 – 1959), das Staatstheater Braunschweig (1959 1961), das Thalia Theater Hamburg (1961 1968) sowie die Städtischen Bühnen Münster und Freiburg (1968 1970). Danach arbeitete er als freischaffender Schauspieler und Regisseur. Zwischen 1984 und 1986 war er Oberspielleiter und Vize-Intendant der Bad Hersfelder Festspiele, 1986 gründete er das Freilichttheater Schloss Eichhof, das seitdem die zweite Bühne der Hersfelder Festspiele ist. Nach dem Tod von Karl Vibach am 10. Juni 1987 übernahm er kurzfristig die Intendanz der Bad Hersfelder Festspiele bis Ende 1987. Zu Schmidts bedeutenden Theaterinterpretationen zählen beispielsweise die Titelrolle in Shakespeares "Heinrich VI.", der Jago in "Othello" oder der Feldprediger in Brechts "Mutter Courage und ihre Kinder". Seine Vielseitigkeit bewies er auch verschiedensten Stücken des leichteren Fachs, gab beispielsweise den Salomon in Curth Flatows "Die Durchreise" oder glänze als Schmierentheaterdirektor Emanuel Striese in Schönthans Lustspiel "Der Raub der Sabinerinnen". Als Regisseur brachte er vor allem Stücke des britischen Komödienautoren Alan Ayckborn auf die Bühne, zeichnete aber auch für verschiedenste Opern- und Märcheninszenierungen verantwortlich und arbeitete für das Hörspiel. In Bad Hersfeld inszenierte er unter anderem 1986 August von Kotzebues Lustspiel "Die deutschen Kleinstädter" und ein Jahr später "Der Parasit" von Friedrich Schiller, stand in diesen Stücken auch selbst auf der Festspielbühne. Sporadisch übernahm Schmidt seit Ende der 1950er Jahre Aufgaben für den Film, erste Erfahrungen vor der Kamera hatte er 1957 mit einer kleinen Rolle in Arthur Maria Rabenalts Romanze "Glücksritter" an der Seite von Barbara Rütting und Paul Hubschmid gesammelt. Neben seiner Rolle in "Ida Rogalski" spielte er in den 1960er und 1970er Jahren unter anderem in so populären TV-Serien wie "Hafenpolizei", "Gestatten – Mein Name ist Cox", "Hamburg Transit" und "Die Schöne Marianne", war auch in einigen "Tatort"-Folgen auf dem Bildschirm präsent. Zur TV-Filmografie gehören beispielsweise Literaturadaptionen wie "Volpone oder Der Fuchs" (1966) nach Ben Johnson, "Der Kreidegarten" (1973) von Enid Bagnold oder der erfolgreiche Mehrteiler "Tadellöser & Wolff" (1975) nach dem Roman von Walter Kempowski. Zuletzt sah man Jochen Schmidt in dem Kinofilm von Thees Klahn "Ossegg oder Die Wahrheit über Hänsel und Gretel" (1987) mit Jean Pierre Léaud, Romy Haag und Hark Bohm. Weitere Filme*) mit Jochen Schmidt 1) Der Link führt zum Kurportrait innerhalb dieser Homepage |
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| Aljoscha Sebald |
Geboren am 25 Januar 1926 in Wuppertal, gestorben am 12. Juli 1998 in Bonn. Weitere Filme*) mit Aljoscha Sebald |
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| Ruth Teege | Weitere Filme*) mit Ruth Teege | ||
| Katharina Treller |
Laut Glenzdorfs " Internationales Film-Lexikon" (1961)
wirkte Katharina Treller lange Jahre am Harburger und Altonaer Theater
sowie 1959 auch an den Städtische Bühnen Flensburg. Weitere Filme*) mit Katharina Treller |
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| Manfred Tümmler |
Geboren am 23. September 1936 in Plauen (Vogtland), gestorben 1993. Nach einer Ausbildung zum Schauspieler in Ostberlin gab Tümmler sein Bühnendebüt in Heidelberg. Ein Engagement in Stuttgart schloss sich an. Danach gehörte er viele Jahre lang zum Ensemble des Berliner Schiller-Theaters. Tümmler arbeitete umfangreich für die Synchronisation. Seine wichtigsten Arbeiten waren die Neufassungen der Errol Flynn-Stimme für dessen Filme "Unter Piratenflagge", "Herr des wilden Westens" und "Günstling einer Königin". Er war die deutsche Stimme von Adam Carrington (Gordon Thomson) in der US-TV-Serie "Denver-Clan". In Spielfilmen sah man ihn 1967 in Oswalt Kolles "Das Wunder der Liebe" und neben Curd Jürgens 1970 in "Das Stundenhotel von St. Pauli". Nebenrollen spielte er in "Lieb Vaterland, magst ruhig sein" (1975) und in der US-Komödie "Gotcha! Ein irrer Trip" (1985). Auch in deutschen Fernsehserien spielte er mit. So beispielsweise in "Tadellöser & Wolff", "Café Wernicke", "MS Franziska" und "Ein Heim für Tiere". Er verstarb 1993 nach langer Krankheit. Quelle: Wikipedia (Stand Oktober 2009) Weitere Filme*) mit Manfred Tümmler |
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| Claus Vinçon |
Geboren am 15. Oktober 1956 in Hamburg. Vinçon wurde vor allem in seiner Rolle als Georg "Käthe" Eschweiler in der ARD-Serie "Lindenstraße" bekannt. Er ist dort seit 1995 der Lebenspartner von Carsten Flöter (Georg Uecker). Daneben spielte Claus Vinçon auch in dem Zweiteiler "Tadellöser & Wolff". Er arbeitet als Autor ("Die Camper", "April Hailer" sowie Hella von Sinnens "Ich bremse auch für Männer") und Produzent. Am Theater spielte er unter anderem in der One-Man-Show "Der geile Günther". Claus Vinçon lebt mit seinem Lebensgefährten in Köln.
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Douglas Welbat
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Geboren am 25. April 1957 in Berlin. Douglas Welbat ist der Sohn des Schauspielerehepaares Alexander Welbat1) (1927 1977) und Sigrid Hackenberg (1936 1989; siehe dort). Nach dem Abitur 1975 nahm er drei Jahre Schauspielunterricht bei Professor Karl Paryla2) (1905 1996). Er ist verheiratet mit der Schauspielerin Katja Brügger1). Das Paar hat einen gemeinsamen Sohn namens Daniel Welbat. 1981 hat Welbat zusammen mit seiner Frau Katja Brügger und Bertram von Boxberg die Drehbücher der Dan Shocker-Romanserien "Larry Brent" und "Macabros" verfasst. Diese wurden vom dem Label "Europa" unter der Regie von Heikedine Körting als Hörspiele umgesetzt. Die Kassetten wurden ein großer Erfolg, obwohl (oder gerade weil) Welbat humoristische Elemente in die Drehbücher aufnahm, die in den Romanen nicht vorhanden waren. In Kritik geriet allerdings die übertriebene Brutalität in manchen Folgen und die zum Teil fragwürdige Moralanschauung. Dies führte sogar dazu, das ein "Larry Brent"-Hörspiel (Die Schlangenköpfe des Doktor Gorgo) indiziert wurde. Ab dem Jahre 2000 wurden beide Serien in zensierter Form wieder neu aufgelegt sowie einige neue Folgen produziert, an denen Welbat aber nicht mehr beteiligt war. Unter anderem war er auch in vielen Folgen der Serie "Die drei ???" zu hören, darunter die Folgen 34, 35, 55, 56 und 125 Heute ist Douglas Welbat als Sprecher des Krümelmonsters in der "Sesamstraße" bekannt, dem dreißig Jahre zuvor sein Vater Alexander die Stimme geliehen hatte. Nebenher spricht er auch etliche Werbespots für Funk und Fernsehen. Quelle: Wikipedia (Stand Oktober 2009) Webpräsenz: www.welbat.com Siehe auch www.filmmuseum-hamburg.de
Weitere Filme*) mit Douglas Welbat |
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| Walter Wigand | Weitere Filme*) mit Walter Wigand | ||
| Susanne Wisten (Susanne Wisten-Weyl) |
Geboren am 22. September 1924 in Stuttgart. Die Tochter des großen Regisseurs Fritz Wisten1) (1890 1962), erster Nachkriegsintendant des Theaters am Schiffbauerdamm (heute "Berliner Ensemble"), und dessen Ehefrau, der Schauspielerin Gertrud Wisten, setzte eine Theatertradition fort und entdeckte schon früh ihre Liebe für die Schauspielerei. Sie ließ sich in Berlin von Ernst Legal1) (1881 1955) und Agnes Windeck2) (1888 1975) entsprechend ausbilden, gab anschließend ihr Bühnendebüt ebenfalls in Berlin. In den 1950er Jahren war sie unter anderem an der Berliner Volksbühne engagiert, seit den 1970er Jahren ist sie als freischaffende Schauspielerin tätig. Neben ihrer Arbeit für das Theater sowie sporadischen Auftritten im Fernsehen arbeitete die Schauspielerin auch für den Hörfunk und die Synchronisation. Susanne Wisten ist mit dem Bühnenbildner Roman Weyl (geb. 1921) verheiratet. Ihre Schwester Eva Wisten war als Theaterwissenschaftlerin einst an der Akademie der Künste tätig. Weitere Filme*) mit Susanne Wisten 1) Der Link führt zu Wikipedia 2) Der Link führt zum Kurzportrait innerhalb dieser Webpräsenz. |
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*) Der Link führt zur "german.imdb.com"
| Walter Kempowski | ||
Am 7. März 1956 wurde Kempowski nach acht Jahren "vorzeitig" aus der Haft entlassen. Er ging zunächst nach Hamburg zu seiner Mutter, die bereits 1954 entlassen worden war. Dort begann er mit regelmäßigen Tagebuchaufzeichnungen. 1957 legte er in Göttingen das Abitur ab und nahm dort auch das Studium der Pädagogik auf. Noch in Göttingen heiratete er die friesische Pfarrerstochter Hildegard Janssen, die ebenfalls Lehrerin wurde. ( ) Ab 1960 war er als Grundschullehrer in einem kleinen Ort namens Breddorf bei Zeven, ab 1965 in Nartum, Landkreis Rotenburg (Wümme), und von 1975 bis 1979 in Zeven bei Bremen tätig. In diesen Jahren erprobte Kempowski erfolgreich selbst entwickelte Methoden des Lesen- und Schreibenlernens an seinen Erstklässlern; ohne Lehrplan und Schulbücher zu benutzen, machte er tägliche Erlebnisberichte der Schüler zu Unterrichtsinhalten. Methodenvielfalt und individuelle Förderung selbst in großen Klassen zeichnen seine Methode aus. 1961 wurde sein Sohn Karl-Friedrich und 1962 seine Tochter Renate geboren. ( ) In den 1960er Jahren intensivierte Kempowski seine schriftstellerische Tätigkeit. Einem breiten Publikum wurde er 1975 und 1979 durch die Verfilmungen mehrerer seiner autobiografischen Romane bekannt: "Tadellöser & Wolff" (1975) und "Ein Kapitel für sich" (1979). ( ) Von 1980 bis 1991 war er Lehrbeauftragter für Fragen der Literaturproduktion an der Universität Oldenburg. Im Laufe der Jahre nahm er unterschiedliche Dozententätigkeiten an Universitäten in Deutschland und den USA wahr. Walter Kempowski erlag am 5. Oktober 2007 im Alter von 78 Jahren in einem Krankenhaus
im niedersächsischen Rotenburg
(Wümme) seinem Krebsleiden. |
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