DVD-Cover "Ein Kapitel für sich"; Abbildung des DVD-Covers freundlicherweise zur Verfügung gestellt von "Polar Film + Medien GmbH" (www.polarfilm.de) Nach dem großen Erfolg des von Eberhard Fechner1) (1926 – 1992) inszenierten Zweiteilers "Tadellöser & Wolff"2), basierend auf den gleichnamigen, 1971 veröffentlichten Erinnerungen von Walter Kempowski, konnten die Zuschauer knapp vier Jahre später im ZDF die Fortsetzung über die Geschichte der Familie Kempowski verfolgen. Der Dreiteiler wurde am 26. und 29. Dezember 1979 sowie am 1. Januar 1980 erstmals ausgestrahlt, die Resonanz war ebenso positiv wie bei "Tadellöser & Wolff". Fechner setzte diesmal Kempowskis schriftstellerisches Erstlingswerk "Im Block" aus dem Jahre 1969 sowie die Romane "Uns geht's ja noch gold" (1972) und "Ein Kapitel für sich" (1975) in Szene.
 
Die Filmhandlung erstreckt sich über den Zeitraum 1945 bis 1956 und beginnt dort, wo der letzte Teil von "Tadellöser & Wolff" aufhörte, auf dem Balkon der Familie Kempowski am 1. Mai 1945: Russische Einheiten besetzen gerade Rostock. Es folgen Verhaftung und Inhaftierung Walters und Roberts wegen angeblicher Spionage sowie von deren Mutter wegen "Nichtanzeigens von Agenten des ausländischen Nachrichtendienstes".3) In der Folge werden detailreich die Haftbedingungen der Brüder im "Gelben Elend" – so der Spottbezeichnung für das Zuchthaus in Bautzen – und ihrer Mutter im Frauenlager des ehemaligen KZ Sachsenhausen und anschließend im Frauengefängnis Hoheneck bei Stollberg dargestellt. Der letzte Teil endet mit der Haftentlassung Walters im Jahre 1956. Anders als bei "Tadellöser & Wolff" wurde der Film in Schwarz/Weiß und nicht in Sepia1) gedreht. Drehort war u. A. eine ehemalige Keksfabrik in Celle, die als Bautzener Zuchthaus diente. Die Filmszenen werden gelegentlich von den drei Hauptakteuren Walter, Robert und Mutter Kempowski kommentiert. (Quelle: Wikipedia)
 
 
Abbildung des DVD-Covers freundlicherweise zur Verfügung gestellt
von "Polar Film + Medien GmbH" (www.polarfilm.de)
© Polar Film + Medien GmbH
Vertraute, aber auch neue Gesichter tauchen in der Besetzungsliste auf, Edda Seippel als unverwüstlich-naive Mutter Margarethe Kempowski blieb den Zuschauern erhalten, ebenso wie Ernst von Klipstein als deren Vater de Bonsac. Vater Karl Georg Kempowski , in "Tadellöser & Wolff" dargestellt von Karl Lieffen, war wenige Tage vor Kriegsende in Ostpreußen gefallen. Zwei weitere Hauptakteure, die nun älter gewordenen Brüder Walter und Robert Kempowski, wurden nun von den Schauspielern Stephan Schwarz und Jens Weisser verkörpert. Wie schon bei "Tadellöser & Wolff" blieb das musikalische Leitmotiv des Films mit dem Text "Jahre des Lebens; alles vergebens. Wann werden wir uns einmal wieder sehn?" erhalten (1. Satz der 6. Symphonie in h-moll, op. 74, "Pathétique", von Peter Tschaikowski).
 
Der Inhalt der Folgen (Quelle: www.fernsehserien.de):
Teil 1 – Erstausstrahlung 26. Dezember 1979:
Am 1. Mai 1945 hängen aus den meisten Häusern in Rostock weiße Fahnen. Man erwartet die herannahende Sowjetarmee. Mutter Kempowski (Edda Seippel), Sohn Walter (Stephan Schwarz) und Großvater de Bonsac (Ernst von Klipstein) flüchten beim Pfeifen der ersten Gewehrschüsse und Maschinengewehrsalven in ihr Haus. Über das Schicksal des Vaters und des älteren Sohnes Robert herrscht zu diesem Zeitpunkt noch Ungewissheit. Doch alle sind damit beschäftigt, lebenswichtige Dinge zu "organisieren". Es finden groß angelegte Hamsterfahrten aufs Land statt, und alles, was Wert hat, wird zum Tauschobjekt. Als eines Tages plötzlich Robert (Jens Weisser) vor der Tür steht, blickt man schon wieder etwas optimistischer in die Zukunft. Doch die Nachricht, dass der Vater in den letzten Kriegsjahren gefallen ist, trifft alle schwer. Walter versucht auf seine Weise, mit dem Schmerz fertig zu werden. Immer häufiger schwänzt er den Unterricht und sitzt im Stadtcafé herum – bis er von der Schule fliegt. Während sich sein bester Freund in den Westen absetzt, versucht Walter mit Schwarzmarktgeschäften sein Glück. Im Herbst 1947 flieht auch Walter über die damals noch "grüne Grenze" in die britisch besetzte Zone: Mit der goldenen Uhr seines Großvaters wagt er den Sprung über den Grenzgraben.
Text: 3Sat

 
Teil 2 – Erstausstrahlung 29. Dezember 1979:
Nach seinem Sprung über den Grenzgraben gelangt Walter Anfang Dezember 1947 in die verschneite Trümmerwüste des nahezu völlig zerbombten Hamburg zu dem deutschnational gesinnten Onkel Richard (Henry Kielmann). Zunächst findet er keine Arbeit, weil er keine Zuzugsbewilligung hat, doch mit Hilfe der aus der Rostocker Reederei mitgebrachten Frachtbriefe, die den umfangreichen Abtransport von Reparationsgütern durch die Russen beweisen sollen, bekommt Walter nach einigen Vernehmungen einen Job in einem "PX-Laden". Doch als er im Frühjahr 1948 wieder nach Rostock zurückkehrt, um weitere Frachtbriefe zu besorgen, wird er verhaftet. Nach anfänglicher Einzelhaft trifft Walter in einer Dreierzelle auf seinen Bruder Robert. Ende August ergeht der Urteilsspruch des sowjetischen Militärtribunals: Beiden werden wegen Spionage zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Ihrer Mutter werden die Möbel weggenommen, um die Prozesskosten zu decken. Am 29. September 1948 wird auch sie verhaftet. Das Zuhause der Familie Kempowski gibt es nun nicht mehr.
Text: 3Sat
 
Teil 3 – Erstausstrahlung 1. Januar 1980:
Frau Kempowski, wegen Mitwisserschaft zu zehn Jahren Arbeitslager verurteilt, wird in einem Großtransport per Bahn nach Sachsenhausen überstellt. Weder Tochter Ulla (Gabriele Michel) in Dänemark noch die Hamburger Verwandten wissen zu diesem Zeitpunkt etwas vom Schicksal und Verbleib der Kempowskis, so dass sie bereits das Schlimmste annehmen. Im August 1949 gibt es die erste Post für die Gefangenen und auch die Möglichkeit, selbst Briefe zu schreiben. Da unter Gefangenen jedoch kein Briefverkehr gestattet ist, erfahren die beiden Söhne erst über den Gefängnispfarrer, dass auch ihre Mutter im Arbeitslager lebt.
Text: 3Sat

Wie schon bei "Tadellöser & Wolff" waren auch diesmal die Kritiken überaus positiv. "Die Fortsetzung steht ihr (der Vorserie "Tadellöser & Wolff") an Einfühlung und Akkuratesse nicht nach. (…) Familienroman, Familienserie als zeitgeschichtlicher Anschauungsunterricht. Eberhard Fechners TV-Kempowski ist auch in seinem Unterhaltungswert ein Kapitel, eine Klasse für sich." schrieb Rolf Becker in dem Spiegel-Artikel "Jahre des Lebens" (Spiegel 51/1979) und meinte weiter "Anklägerischer als der Roman, wenn auch ohne absichtsvollen Nachdruck, wirkt Fechners Film da schon. Doch es zeichnet den Realismus des Regisseurs aus, daß er einerseits die gezeigten Schrecken nicht überinstrumentiert und wie er andererseits das Bild der Verfolger menschlich differenziert. (…) Gelungen ist Fechner auch die heikle Balance zwischen dem Schrecklichen und dem schrecklich und rührend Komischen der Gefängniswelt, wie Kempowski sie erlebt und – für Leser, die an den eindimensionalen Horror anderer Häftlingsliteratur gewöhnt sind, so verblüffend – beschrieben hat.". Fritz J. Raddatz1) meinte in DIE ZEIT: "An drei Feiertagen nicht Klebrig-Besinnliches, sondern eine nachdenkliche Kunstanstrengung – dafür kann man dem Regisseur Eberhard Fechner danken; statt Ablenkung bietet seine Kempowski-Verfilmung die Möglichkeit, auf etwas hinzulenken: auf jüngste Geschichte, unsere Verstrickung." (Fritz J. Raddatz: Russen als Rache der Geschichte, DIE ZEIT 52/1979).
Fechners hervorragende Umsetzung der Kempowski-Romane wurden entsprechend gewürdigt, 1980 erhielt er eine "Goldene Kamera", verliehen von der der Fernsehzeitschrift HÖRZU sowie einen "Goldenen Gong" ("Fernsehspiel des Monats", den Medienpreis der Fernsehzeitschrift "Gong"; ein Jahr später konnte Fechner den "Jakob-Kaiser-Preis" entgegennehmen, der jährlich vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen für die beste Fernsehsendung oder -reportage verliehen wird, benannt nach dem deutschen Politiker Jakob Kaiser1) (1888 – 1961).
 
Seit 15. April 2005 ist die legendäre, hochklassige Literaturverfilmung als Doppel-DVD erhältlich. Neben dem 360-minütigen Film wird ein 70-minütiger "Bonusteil" präsentiert, der aus aktuellen Interviews mit dem Autor der Romanvorlagen, Walter Kempowski, und dem Hauptdarsteller Stephan Schwartz besteht.

 
1) Der Link führt zu Wikipedia.
2) Der Link führt zur Beschreibung innerhalb dieser Webpräsenz.
3) Dirk Hempel: Walter Kempowski – Eine bürgerliche Biographie

Siehe auch Wikipedia, www.fernsehlexikon.de, www.eberhardfechner.de
Weitere Links bei www.wunschliste.de, www.fernsehserien.de

 

Die Familie Kempowski
Edda Seippel  … spielte die Mutter Margarethe Kempowski.
 
Geboren am 19. Dezember 1919 in Braunschweig,
gestorben am 12. Mai 1993 in München.
 
Kurzportrait zu Edda Seippel innerhalb dieser Homepage
   
Siehe auch Wikipedia sowie den Artikel in "DIE ZEIT"

Weitere Filme*) mit Edda Seippel

Stephan Schwartz 

Stephan Schwartz 01; Copyright Virginia Shue

 

Stephan Schwartz 021; Copyright Virginia Shue
Die Fotos wurden mir freundlicherweise
von der Fotografin
Virginia Shue (Hamburg)
zur Verfügung gestellt.
© Virginia Shue
 … spielte den Walter Kempowski.
 
Geboren 18. Oktober 1951 in Berlin.
 
Der Sohn des Filmaufnahmeleiters Otto Schwartz sammelte schon als Kind erste Erfahrungen vor der Kamera, spielte Rollen in Unterhaltungsstreifen wie Hans Deppes "Heideschulmeister Uwe Karsten" (1954) oder "Der Haustyrann"1) (1959) mit Heinz Erhardt. Weitere Leinwandstreifen waren etwa "Wenn die Alpenrosen blüh'n"1) (1957, mit Christine Kaufmann) und "Der Glockengießer von Tirol"1) (1957, mit Maria  Andergast); Auftritte hatte er auch in einigen Wallace-Krimis, so in "Der Würger von Schloss Blackmoor"1) (1963) und in "Der Würger von Schloss Dartmoor" (1963). Bis zu seiner Ausbildung spielte Schwartz in rund 30 Kinoproduktionen, im Gegensatz zu anderen Kinderdarstellern konnte Schwartz danach seine Karriere äußerst erfolgreich fortsetzen.
Nach einem einjährigen Berufspraktikum im Kopierwerk der Berliner Union Film und der anschließenden Tätigkeit als Cutter-Assistent beim SFB absolvierte Schwartz 1969 ein dreijähriges Schauspielstudium an der Berliner "Max Reinhardt Schule". In den 1970er Jahren spielte er kleinere Nebenrollen, z. B. in dem Mehrteiler "Onkel Silas"2) (1977) bis er 1978 die Hauptrolle in dem schwedischen Wettbewerbsbeitrag für Cannes "Victoria" übernahm. Schon ein Jahr später gelang ihm der künstlerische Durchbruch in der Rolle des jungen Walter Kempowski in dem ZDF-Dreiteiler "Ein Kapitel für sich".3)
Für seine schauspielerische Leistung als Walter Kempowski wurde Schwartz 1980 mit dem "AZ-Stern" der " Münchner Abendzeitung" ausgezeichnet.
   
Schwartz profilierte sich nach seiner Ausbildung auch als Theaterschauspieler, stand in Bochum, Bad Hersfeld sowie in Hamburg an den "Kammerspielen" und dem "Ernst Deutsch Theater" auf der Bühne, arbeitete mit so renommierten Regisseure wie Hans Neuenfels, Gerd Heint und Jürgen Nola zusammen. Am "Ernst Deutsch Theater" glänzte er beispielsweise in der Titelrolle von Heinrich von Kleists "Michael Kohlhaas".
Doch erst durch zahlreiche Fernsehspiele und -serien wurde Schwartz in den 1980er Jahren ungemein populär. In der beliebten Serie "Diese Drombuschs"1) tauchte er mehrere Folgen lang als Anwalt Achim auf, ab 1992 machte er dann in der erfolgreichen ZDF-Vorabendserie "Freunde fürs Leben"1) als unkonventioneller Kinderarzt Dr. Daniel Holbein neben seinen Kollegen Michael Lesch (Dr. Stefan Junginger) und Gunter Berger (Dr. Bernd Rogge) Furore.
Zu Schwartz' Serien-Filmografie zählen Dauerbrenner wie "Balko", "Unser Charly", "SOKO Kitzbühel" oder "Ein Fall für zwei", mehrfach gehörte er zur "Tatort"-Besetzung wie zuletzt in "Tod einer Lehrerin"4) (2011). 2002 mimte er in der ARD-Vorabendserie "Verdammt verliebt" 26 Folgen lang den Familienvater Martin Severin. Aufsehen erregte sein Kinofilm "Nichts als die Wahrheit"4) (1998), in dem er neben Götz George und Kai Wiesinger zu sehen war.
Schwartz sprach von 1984 bis 1996 Tom Cruise, bis er wegen dessen Scientology-Verbindungen die Synchronisation abgab. Außerdem ist er seit vielen Jahren die deutsche Stimme von Andy Garcia. Seit Ende der 1990er Jahre entwickelt Schwartz mit seiner eigenen Firma TAOART auch Drehbücher und Konzepte für Fernseh- und Filmproduktionen.3)

Neben seiner Arbeit für Film und Fernsehen hat sich der Schauspieler auch als Sprecher in verschiedensten Audio-Produktionen einen Namen gemacht. Seit Anfang der 1980er Jahre trat er als Drehbuchautor in Erscheinung, so schrieb er zusammen mit Peter Buchholz unter anderem Geschichten für die ARD-Vorabendserie "St. Pauli Landungsbrücken", das Hörspiel "Von Schwabing bis Manhattan" (NDR, 1983) und den Film "Jagger & Spaghetti" (Kino: 1984/TV: 1985).

Stephan Schwartz ist der Vater von Fiona Coors, die durch Rollen in verschiedenen Fernsehfilmen und -serien bekannt ist.
 
Mehr bei der Webpräsenz des Künstlers: www.stephanschwartz.de
 
Siehe auch www.prisma-online.de, Wikipedia

Weitere Filme*) mit Stephan Schwartz

1) Link: Wikipedia, 2) Beschreibung innerhalb dieser HP, 4) prisma.de
3) Quelle: www.stephanschwartz.de

Jens Weisser  … spielte den Robert Kempowski.
 
Geboren am 1. Dezember 1946 in Hamburg.

Der Sohn eines Kapitäns gab nach seiner Ausbildung zum Schauspieler (Hamburgisches Schauspiel-Studio unter der Leitung von Hildburg Frese1)) sein Bühnendebüt in Lübeck. Anschließend sammelte Weisser zwischen 1968 und 1970 erste Erfahrungen am Theater in Bielefeld, weitere Stationen wurden unter anderem Frankfurt (1972 – 1977, 1984), Düsseldorf (1979 – 1981), Bremen (1985), München (Residenztheater, 1986) und Köln (1988 – 1990).
 
Ab Ende der 1960er Jahre tauchte Weisser in verschiedensten Film- und Fernsehproduktionen auf, spielte unter anderem in Peter Beauvais' Siegfried Lenz-Adaption "Deutschstunde" (1971) den Siggi Jepsen. Populär wurde er durch seine Rolle des Robert Kempowski in "Ein Kapitel für sich" (1979), stand in den nächsten Jahrzehnten immer mal wieder sporadisch vor der Kamera. Mehrfach war er beim "Tatort" zu sehen, erstmals 1971 in dem von Wolfgang Petersen inszenierten Krimi "Blechschaden". Zur TV-Filmografie zählen beispielsweise so beliebte Serien wie "Hamburg Transit", "Der Alte", "Küstenwache", "Notruf Hafenkante" oder "Da kommt Kalle".
Seit seiner Rolle in "Ein Kapitel für sich" hat Jens Weisser zahlreiche Lesungen mit Kempowski-Texten bestritten, darüber hinaus gestaltet er eindrucksvoll Ringelnatz-Abende und lässt die von Joachim Ringelnatz erfundene Kunstfigur "Kuddel Daddeldu" mit dem Programm "Kuddel Daddeldu und Co.", das er auch 2004 am Dortmunder Schauspielhaus präsentierte und mit dem er nach wie vor das Publikum erfreut, wieder aufleben.
 
Neben seiner Arbeit für Theater, Film und Fernsehen ist Weisser als Dozent am Hamburger Konservatorium tätig.
 
Jens Weisser bei seiner Agentur: www.schauspieler60plus.de
 
Weitere Filme*) mit Jens Weisser
 
1) Der Link führt zu Wikipedia
Ernst von Klipstein  … spielte den Großvater de Bonsac (Vater von Margarethe Kempowski).

Geboren am 3. Februar 1908 in Posen,
gestorben am 22. November 1993.
  
Kurzbiografie zu Ernst von Klipstein innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia, www.cyranos.ch
Fotos bei film.virtual-history.com

Weitere Filme*) mit Ernst von Klipstein

Gabriele Michel  … spielte die Tochter Ulla Kempowski, die inzwischen mit dem jungen Dänen Sven Sörensen verheiratet ist und in Dänemark lebt.
 
Geboren 1954 in Wiesbaden.
 
Gabriele Michel absolvierte 1974 ihre Ausbildung an der "Hochschule für Musik und darstellende Kunst" in Hamburg. Anschließend erhielt sie Engagements am Stadttheater Pforzheim, Staatstheater Darmstadt und Staatstheater Wiesbaden. Gemeinsam mit dem ebenfalls vom Staatstheater Wiesbaden kommenden Regisseur und Schauspieler Franco Rosa gründete sie 1987 das in der Orgelfabrik Karlruhe beheimatete Sommer- bzw. Autorentheater "Theater in der Orgelfabrik" (THIDOR), das sie seither bis heute zusammen mit Franco Rosa leitet; darüber hinaus ist sie maßgeblich als Autorin und Schauspielerin an den gezeigten Stücken beteiligt.
Gabriele Michel, die außerhalb ihrer Theaterverpflichtungen die übrige Zeit des Jahres zumeist in Indien verbringt, lebt in Frankenthal in der Pfalz; seit ein paar Jahren ist sie mit Franco Rosa verheiratet.
 
Quelle (unter anderem): www.theaterinderorgelfabrik.de
 
In der Internet Movie Database wird neben "Ein Kapitel für sich" nur noch "Tadellöser & Wolff" ausgewiesen.
Jesper Christensen  … spielte den Dänen Sven Sörensen, anfangs Mitarbeiter der Reederei, hat er in Tadellöser & Wolff" Tochter Ulla Kempowski geheiratet; das Paar zog nach der Hochzeitsfeier nach Kopenhagen.

Geboren am 16. Mai 1948 in Kopenhagen.
 
Jesper Christensen wurde im Jahr 2001 für den Europäischen Filmpreis als "Bester Darsteller" nominiert und ist unter anderem aus den Filmen "Italienisch für Anfänger" (2000) und "Die Dolmetscherin" (2005) bekannt. Er wirkte außerdem bereits 1975 bei den von Eberhard Fechner inszenierten, auf den autobiografischen Büchern von Walter Kempowski basierenden Fernseh-Mehrteilern "Tadellöser & Wolff" und "Ein Kapitel für sich" mit.
Im Jahr 2006 spielte er im 21. Film der "James-Bond"-Reihe, "Casino Royale", die Rolle des ominösen "Mr. White". Dieselbe Rolle übernahm er auch in der inhaltlich anschließenden Fortsetzung "Ein Quantum Trost" (2008).
 
Quelle: Wikipedia (Stand Oktober 2009)

Weitere Filme*) mit Jesper Christensen

Henry Kielmann  … spielte den Onkel Richard.

Geboren am 11. Februar 1929 in Hamburg,
gestorben 2003 in Argentinien.
 
Laut "Glenzdorfs Internationales Film-Lexikon" (1961) war Kielmann ab 1953 zwei Jahre lang an den Städtischen Bühnen in Kiel engagiert, zwischen 1955 und 1957 stand er am am Stadttheater Bremerhaven auf der Bühne, 1958 wechselte er für drei Jahre an das Stadttheater Basel.
Das "Filmmuseum Hamburg" führt aus: "Kielmann arbeitet als Synchronsprecher und -regisseur. Er führte z.B. bei der US-Serie "Golden Girls" oder dem russischen Film "Kleine Vera" Synchronregie. Im Fernsehen war er bei "Sonderdezernat K1", "Freunde fürs Leben" oder im Tatort "Reifezeugnis" zu sehen.
Regie führte er bei der TV-Serie "Eigener Herd ist Goldes wert". Seine Stimme ist auch in vielen Hörspielen zu hören. Bei diversen "Columbo"-Folgen synchronisierte Kielmann Nebencharaktere.
 
Weitere Infos bei Wikipedia

Weitere Filme*) mit Henry Kielman

 

Weitere Akteure und deren Rollen
Klaus Höhne

Klaus Höhne; Copyright Virginia Shue

 … spielte den gutmütig-besserwisserischen Rostocker Nachbar der Kempowskis, Eduard Cornelli.

Geboren am 13. Juni 1927 in Hamburg,
gestorben am 21. August 2006 in Murnau am Staffelsee.
 
Kurzbiografie zu Klaus Höhne innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Klaus Höhne
 
 
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

Inge Landgut  … spielte (wie bei "Tadellöser & Wolff") die im gleichen Haus wohnende Nachbarin der Kempowskis.

Geboren am 23. November 1922 in Berlin,
gestorben am 29. Mai 1986 in Berlin. 
 
Kurzportrait zu Inge Landgut innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia, www.cyranos.ch, www.berlin.friedparks.de
Fotos bei www.virtual-history.com

Weitere Filme*) mit Inge Landgut

Ingrid von Bothmer  … spielte (wie bei "Tadellöser & Wolff") die Hanni.

Geboren am 26. Januar 1918 (nach anderen Quellen 1919) als Ingrid Jutta Maria Freiin von Bothmer in Hamburg,
gestorben am 21. Juli 2003 in Potsdam-Sacrow.
 
Bothmer entstammte dem pommerschen Zweig einer ursprünglich niedersächsischen Gutsbesitzers- und Offiziersfamilie und war die Tochter des Korvettenkapitäns und Sparkassenbeamten Volbert Freiherr von Bothmer (1882 – 1948) und der Hildegard Bruntsch (1896 – 1968).
Bothmer heiratete am 2. Mai 1951 in Hamburg den Importkaufmann Karl-Heinrich Flickenschildt (1910 – 1987); durch ihre Heirat war sie Schwägerin der bekannten Schauspielerin Elisabeth Flickenschildt geworden. Nach ihrer Scheidung im Jahre 1958 führte Bothmer wieder ihren Geburtsnamen.
 
Ausgebildet an der Schauspielschule des Deutschen Theaters Berlin, spielte Ingrid von Bothmer bis 1944 an verschiedenen Berliner Bühnen, nach Kriegsende übernahm sie Aufgaben an Theatern in Schwerin, Wismar und Osnabrück. Ab 1977 wirkte sie an der Landesbühne Hannover, spielte lange Jahre in Hamburg am "Ohnsorg"- und "St. Pauli Theater" und machte sich mit komisch-skurrilen, aber auch ernsten Figuren einen Namen. Bekannt war sie auch durch ihre zahlreichen Gastauftritte im deutschen Fernsehen, unter anderem an der Seite von Harald Juhnke. Zur TV-Filmografie zählen beliebte Serien wie "Der Landarzt", "Heimatgeschichten", "Cliff Dexter", "Polizeifunk ruft", "Die Männer vom K3" und "Großstadtrevier", auch in der populären "Tatort"-Reihe war die Schauspielerin mehrfach vertreten. Zuletzt sah man sie 2003 in einer Folge von "Dr. Sommerfeld – Neues vom Bülowbogen".
Im Kino tauchte sie beispielsweise in Vicco von Bülows Komödie "Pappa ante Portas" (1991) oder in Til Schweigers " Jetzt oder Nie – Zeit ist Geld " (2000) und Klaus Krämers "3 Chinesen mit dem Kontrabass" (2000) auf.
 
Quelle (unter anderem): Wikipedia (Stand Oktober 2009)
 
Siehe auch www.opern-freund.de
 
Weitere Filme*) mit Ingrid von Bothmer

Helmut Zierl 
Helmut Zierl 02; Copyright Virginia Shue
Foto zur Verfügung gestellt von der
Hamburger Fotografin Virginia Shue
© Virginia Shue
(starfotos@virginia-hamburg.de)
Helmut Zierl auf dem roten Teppich zum "Studio Hamburg Nachwuchspreis. 2012"; Urheber Udo Grimberg; Lizenz: CC-BY-SA 3.0 DE; Quelle: Wikipedia bzw. Wikimedia Commons
Foto: Udo Grimberg*)
Lizenz: CC-BY-SA 3.0 DE
 … spielte den zwielichtigen Subjella, Schieber in der Nachkriegszeit.

Geboren am 6. Oktober 1956 in Meldorf (Schleswig-Holstein).
 
Zwischen 1974 und 1977 ließ sich Zierl in Hamburg am Schauspiel-Studio unter der Leitung von Hildburg Frese1)) ausbilden, nach erfolgreichem Abschluss sammelte er erste Theatererfahrungen an der Landesbühne in Hannover sowie am Hamburger "Thalia Theater", an das er von Boy Gobert berufen wurde. Am "Thalia Theater" arbeitete er sieben Jahre mit bekannten Regisseuren wie Dieter Wedel, Klaus Emmerich und Peter Beauvais zusammen.
Seit Anfang der 1980er Jahre übernimmt er fast ausschließlich Fernsehrollen und avancierte zum Publikumsliebling . Die Liste seiner Serien-Auftritte, in denen er oft durchgehende Episodenhauptrollen spielte, ist lang. Zu nennen sind beispielsweise Dauerbrenner wie "Schwarz Rot Gold", "Sylter Geschichten", "Mit Leib und Seele", "Hallo Robbie", "Schwarzwaldklinik", "Wie gut, dass es Maria gibt", "Florida Lady", "Siska", " Der Alte", "Derrick", "Ein Fall für Zwei", "Nicola", "Nesthocker – Familie zu verschenken", "Die Rettungsflieger", "Medicopter 117", und, und, und …
Zierl läst sich nicht auf ein bestimmtes Rollenklischee festlegen, er mimt Bösewichter und zwielichtige Gestalten ebenso überzeugend wie Liebhaber und sympathische Figuren. Mehrfach war er beim "Tatort" präsent, spielte in Krimi-Reihen wie "Doppelter Einsatz" oder "Polizeiruf 110". Daneben tritt er in den letzten Jahren in zahlreichen Einzelproduktionen in Erscheinung, zu nennen ist hier die lose Reihe "Familie Sonnenfeld" um eine liebenswert-chaotische Familie aus Regensburg, wo er zwischen 2005 und 2009 acht Folgen lang als leidgeprüfter Vater Carlo Sonnenfeld an der Seite seiner Filmehefrau Tina (Marion Kracht) die Herzen der Zuschauer eroberte; Inhalt der einzelnen Folgen bei Wikipedia
 
Neben seiner umfangreichen Arbeit vor der Fernsehkamera wirkt Zierl auch in Hörspielproduktionen des Labels EUROPA mit, zum Beispiel in der Hörspiel-Serie "Hanni und Nanni". Auch als Synchronsprecher machte er sich einen Namen, lieh unter anderem Patrick Duffy, Jeff Goldblum, Steve Martin und Anthony Perkins seine Stimme.
 
Helmut Zierl war seit 1988 mit Dolly Dollar1) (Christine Zierl) verheiratet und hat mit ihr die beiden Söhne Valentin (geb. 1993) und Leander (geb. 1995); 2001 gab das Paar die Trennung bekannt. Zehn Jahre lang lebte der Schauspieler mit Kollegin Saskia Valencia1) zusammen und wohnte mit ihr abwechselnd in Lütjensee (östlich von Hamburg) und Berlin; im Dezember 2011 wurde das Ende der Verbindung bekannt.
 
Quelle (unter anderem): Wikipedia (Stand Oktober 2009)
 
Siehe auch www.prisma-online.de
 
Weitere Filme*) mit Helmut Zierl
 
 
Foto Helmut Zierl (Urheber Udo Grimberg):
Helmut Zierl auf dem roten Teppich zum "Studio Hamburg Nachwuchspreis" (2012)
Quelle: Wikipedia bzw. Wikimedia Commons

Susanne Schaefer
 
Susanne Schaefer; Copyright Virginia Shue
Foto zur Verfügung gestellt von der
Hamburger Fotografin Virginia Shue
© Virginia Shue
(starfotos@virginia-hamburg.de)
 … spielte eine junge Frau, die zum Freundeskreis von Subjella gehört, später Mitinsassin im Frauenlager des ehemaligen KZ Sachsenhausen.

Geboren am 7. Dezember 19501) in Berlin.
 
Die Tochter des Schauspielers Gert Karl Schaefer2) (1920 – 1996) und der Schauspielerin Eva Brumby2) (1922 – 2002) erhielt nach der mittleren Reife Schauspielunterricht in Hamburg. 1970 bekam sie ein Engagement an den Hamburger Kammerspielen, denen sie bis 1973 angehörte. 1974 bis 1975 wirkte sie an den Münchner Kammerspielen, danach als freischaffende Schauspielerin, die unter anderem am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg gastierte.
In einer Folge der Krimiserie "Der Kommissar" war sie 1970 erstmals im Fernsehen zu sehen. Außer in Serien wirkte sie bei mehreren Fernsehspielen mit und arbeitete auch für den Hörfunk. In den letzten Jahren wurde kaum noch etwas von ihr bekannt, entsprechende Meldungen sind immer wieder Verwechslungen mit der Schauspielerin Susanne Schäfer2).
 
Der 1955 geborene Bruder von Susanne Schaefer, Gert Schaefer2), wurde ebenfalls Schauspieler.
 
Quelle: Wikipedia (Stand Oktober 2009)
 
Weitere Filme*) mit Susanne Schaefer
 
1) Geburtsdatum laut "Langen Müller's Schauspielerlexikon der Gegenwart" (1986); bei "Filmportal": 12. Juli 1950.
2) Der Link führt zu Wikipedia

Friedrich Karl Praetorius … spielte einen Freund von Walter Kempowski in Wiesbaden.

Geboren am 6. Januar 1952 in Hamburg.
  
Friedrich-Karl Praetorius schloss den Besuch der Hamburgischen Hochschule für Musik und darstellende Kunst 1971 mit Diplom ab. Von 1972 bis 1977 wurde er von Peter Zadek an das Schauspielhaus Bochum engagiert. Eine einjährige Unterbrechung führte ihn als Mitglied der "PipSimmons – group" nach Rotterdam und London. 1976 war er zusammen mit Herbert Grönemeyer Protagonist in Wedekinds "Frühlingserwachen", es folgte sein Auftritt in der legendären ersten Hamletinszenierung Zadeks in Bochum-Hamme. Zadek nahm ihn mit nach Hamburg, seiner Geburtsstadt. Dort spielte er zunächst am Hamburger Schauspielhaus die Uraufführung eines Stückes von Gaston Salvatore, "Freibrief" (Regie: Arie Zinger). Ivan Nagel, der damalige Intendant in Hamburg wird ihn sehr viel später (1985 – 1986) ans Staatstheater Stuttgart holen. 1978 wird er in Zadeks Inszenierung der "Komiker" am Thaliatheater zum "besten Schauspieler des Jahres 1978" gewählt. In dieser Zeit hatte er Gelegenheit, in Rainer Werner Fassbinders Kinofilm "Die Zärtlichkeit der Wölfe" (1973 ) mitzuspielen.
Weitere Theaterstationen waren das "Thalia Theater" (1978), wo er den "Hamlet" unter der Regie von Hans Neuenfels interpretierte. Mit Neuenfels wechselte er ans Schauspiel Frankfurt (1979) und dann war er von 1982 bis 1984 am "Schiller-Theater". Nach einem Abstecher ins "Residenz-Theater" in München, wirkte er zwei Jahre am Staatstheater Stuttgart. 1988 trat er am Wiener Burgtheater als "Kaufmann von Venedig" auf, wechselte 1990 ans Schauspielhaus Zürich, bevor er dann ab 1992 abermals nach Frankfurt kam und dort bis heute blieb. Teilweise gibt er Gastspiele an anderen Theaterhäusern im deutschsprachigen Raum.
 
Immer wieder war Friedrich-Karl Praetorius in Filmen und Fernsehserien zu sehen. So hatte er auch mehrmalige Auftritte im "Tatort" oder in der Serie "Ein Fall für Zwei", sowie tragende Rollen in Verfilmungen der Brecht-Stücke "Dreigroschenoper" und "Mutter Courage".
Neben einer Tätigkeit als Buchkritiker und Journalist (u. a. Spiegel, DIE ZEIT, Frankfurter Rundschau) verfasste er ab 1993 mehrere Bücher, die allesamt im Suhrkamp-Verlag erschienen.
 
Quelle: Wikipedia (Stand Oktober 2009)
 
Webpräsenz des Künstlers: www.fritz-praetorius.de

Weitere Filme*) mit Friedrich Karl Praetorius
Christoph Eichhorn

Christoph Eichhorn; Copyright Virginia Shue

 … spielte "Tausendschönchen", Häftling im Lager Bautzen.

Geboren am 8. September 1957 in Kassel.

Christoph Eichhorn, Sohn des Schauspielers Werner Eichhorn1) (1922 – 2005), drehte mit 15 Jahren seinen ersten Kinofilm und spielte eine winzige Rolle in Ulli Lommels "Die Zärtlichkeit der Wölfe" (1973), der Geschichte des Massenmörders Fritz Haarmann (Kurt Raab).
Von 1972 bis 1977 war Eichhorn am Bochumer Schauspielhaus engagiert. 1981 wurde er durch die Verkörperung des Hans Castorp in der Verfilmung des Thomas-Mann-Romans "Der Zauberberg" (Regie: Hans W. Geißendörfer) deutschlandweit bekannt. In der Folgezeit spielte er in einer Reihe von Kino- und Fernsehfilmen, seit den 90er Jahren tritt er jedoch vor allem als Serien-Darsteller – viel in Nebenrollen – auf dem Bildschirm in Erscheinung. Zu nennen sind beispielsweise wiederholte Auftritte bei "Derrick", "Großstadtrevier" oder "Der Alte"
1980 führte er in dem Kurzfilm "Freia und Ferry" zum ersten Mal Regie, seit Ende der 1990er Jahre stellt dies seine Haupttätigkeit dar. So hinterließ er seine Handschrift auch bei den Krimi-Serien "Balko", "SOKO Leipzig" und "Ein Fall für zwei".
 
Quelle (unter anderem): Wikipedia (Stand Oktober 2009)
 
Weitere Filme*) mit Christoph Eichhorn
 
1) Der Link führt zu Wikipedia; siehe auch "Ein Kapitel für sich" (weitere Darsteller)
 
Das Foto wurden mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

Alexander Radszun  … spielte einen Untersuchungshäftling im Lager Bautzen, Zellennachbar von Walter Kempowski.
 
Geboren am 6. Mai 1952 in Berlin.
 
Nach dem Abitur besuchte Radszun ab 1973 bis zum Abschluss 1975 die "Max-Reinhardt-Schule für Schauspiel" in Berlin. Bis 1977/78 hatte er Stückverträge an den Städtischen Bühnen Augsburg und den Münchner Kammerspielen. 1978 übernahm er verschiedene Rollen in der deutschen Erstaufführung von Eugène Ionescos "Der Mann mit den Koffern" an den Münchner Kammerspielen.

Alexander Radszun spielte seit vielen Jahren in zahlreichen Fernsehserien mit, u. a. "Eurocops", "Liebling Kreuzberg", "Ein Fall für zwei" und "Tatort".
Seit den Siebzigerjahren verkörpert er einprägsame Rollen in Kino- und Fernsehfilmen: (…) So kennt man ihn aus Alfred Vohrers Fallada-Verfilmung "Jeder stirbt für sich allein" (1975) mit Hildegard Knef, in Hans W. Geissendörfers Thomas-Mann-Verfilmung "Der Zauberberg" (1981) spielte er zusammen mit Rod Steiger und Marie-France Pisier, und Bernhard Sinkel besetzte ihn neben Burt Lancaster, Julie Christie und Bruno Ganz in "Väter und Söhne" (1985).
Häufig stellt er den Bösewicht dar – mitunter mit psychopathischen Zügen – aber in der Serie "Eurocops" wechselte er die Seiten und ging von 1988 bis 1993 selber auf Verbrecherjagd. Unter der Regie von Claude Chabrol spielte Alexander Radszun 1989 im Kinofilm "Dr. M". Wichtige Rollen hatte er in den Dieter Wedel-Mehrteilern "Der große Bellheim" (1991), "Der Schattenmann" (1995), "Der König von St. Pauli" (1997) und in "Die Affäre Semmeling" (2000).
Schon häufiger war Alexander Radszun in der "Tatort"-Reihe zu sehen: Bereits 1991 spielte er neben Götz George in "Der Fall Schimanski", 1998 folgten "Restrisiko" und "Bienzle und der Zuckerbäcker", sowie 2000 "Berliner Bärchen" mit Dominic Raacke und Boris Aljinovic.
1)
Am 21. November 2009 beeindruckte der Schauspieler in dem Krimi "Sonnenwende" aus der Reihe "Stubbe – Von Fall zu Fall" neben dem dem etwas anderen Ermittler Stubbe alias Wolfgang Stumph. Radszun spielte Stubbes Kollegen aus alten Dresdner Zeiten bzw. dessen Freund Karsten May, der sich mit einem Bürgerverein gegen gewalttätige Nazis in einem kleinen Ort an der Elbe wehrt.

Quelle: Wikipedia (Stand Oktober 2009) sowie 1) www.prisma-online.de

Webpräsenz: radszun.de
Siehe auch www.deutsches-filmhaus.de
 
Weitere Filme*) mit Alexander Radszun
Traugott Buhre

Traugott Buhre; Copyright Arno Declair

 … spielte den "Chorleiter" im Lager Bautzen.
 
Geboren am 21. Juni 1929 in Insterburg (Ostpreußen),
gestorben am 26. Juli 2009 in Dortmund.
  
Kurzbiografie zu Traugott Buhre innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia, www.whoswho.de

Weitere Filme*) mit Traugott Buhre
 
 
Foto mit freundlicher Genehmigung des Schauspielhauses Bochum;
das Copyright liegt bei Arno Declair.

Martin Flörchinger  … spielte einen Wärter im Lager Bautzen.
 
Geboren am 9. Oktober 1909 als Martin Paintner-Flörchinger in Geisenhausen (Niederbayern),
gestorben am 27. Oktober 2004 in Vilsbiburg (Bayern).
 
Kurzbiografie zu Martin Flörchinger innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia, www.defa-sternstunden.de, www.film-zeit.de, www.defa-stiftung.de

Weitere Filme*) mit Martin Flörchinger

Jan Groth  … spielte einen Häftling im Lager Bautzen.
 
Geboren am 15. Januar 1921 in Bielitz (Polen),
gestorben 17. Juli 1993; sein Grab befindet sich auf dem Friedhof von Grünwald.
 
Nach dem Abitur wurde Groth zum Kriegsdienst eingezogen; 1945 besuchte er die staatliche Schauspielschule in Krakau und Danzig. Im Spieljahr 1945/46 stand er bereits als Ensemblemitglied auf der Bühne des Polnischen Staatstheaters in Breslau.
Von 1946 bis 1956 spielte er am Polnischen Staatstheater Danzig. Dort verkörperte er in polnischsprachigen Aufführungen unter anderem den Wurm in "Kabale und Liebe", den Tybald in "Romeo und Julia", den Basilio in "Der tolle Tag oder Figaros Hochzeit", den Hortensio in "Der Widerspenstigen Zähmung" und den Bleichenwang in "Was ihr wollt".

1957 ging er nach Österreich und spielte 1958/59 am Landestheater Klagenfurt. 1960 siedelte er nach Wien über und war dort zunächst für Kellerbühnen tätig. Von 1961 bis 1967 trat er am Theater an der Wien (in dem Musical "Heimweh nach St. Pauli", neben Freddy Quinn), am Raimund-Theater (in "Lady Windermeres Fächer" und am Burgtheater (in Camus' "Caligula" und Anouilhs "Becket oder die Ehre Gottes") auf.

1967 zog Groth in die Bundesrepublik Deutschland und ließ sich in Grünwald (Oberbayern) nieder. Er konzentrierte sich in den folgenden Jahren auf seine Arbeit für Film und Fernsehen und spielte zahlreiche prägnante Nebenrollen.
 
Quelle: Wikipedia (Stand Oktober 2009)
 
Weitere Filme*) mit Jan Groth
Günter Meisner  … spielte einen Häftling im Lager Bautzen.

Geboren am 18. April 1926 in Bremen,
gestorben am 5. Dezember 1994 in Berlin.

Kurzbiografie zu Günter Meisner innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Günter Meisner

Stefan Reck  … spielte einen Häftling im Lager Bautzen.
 
Geboren 1954 in Lippstadt.
 
Seine Schauspielausbildung absolvierte Reck unter anderem an der "Hochschule für Musik und darstellende Kunst" in Hamburg. Anschließend spielte er am Nationaltheater Mannheim und am Berliner "Renaissance-Theater, viele Jahre war er bei Peter Stein an der Berliner Schaubühne engagiert, wo er mit den unterschiedlichsten Rollen zu sehen war, so beispielsweise mit der Titelrolle in "Romeo und Julia". Auf der Theaterbühne glänzte er auch mit der Figur des Frédéric Chopin in dem Stück "Sommer in Nohant" von Rolf Schneider (neben Renan Demirkan als George Sand).
1995 inszenierte er sein erstes Stück "Der Tod und das Mädchen" am Theaterhaus Stuttgart.
 
Durch das Fernsehen wurde Reck bundesweit bekannt und populär. Er spielte beispielsweise in der Neuverfilmung von "Fabrik der Offiziere" (1989) den Fähnrich Redwitz, hatte zahlreiche Gastauftritte in Serien wie "Der Alte", "Derrick" oder "Polizeiruf 110". Seine bekanntesten Rollen sind die des Psychologen Dr. Frieder Tamm in der Serie "Alles außer Mord", vor allem aber die des Rechtsanwalts Bruno Pelzer bzw. Partners von Manfred Krug in der Kultserie "Liebling Kreuzberg", wofür Reck 1998 mit dem "Goldenen Löwen" ausgezeichnet wurde. Zur TV-Filmografie zählen seit Ende der 1970er Jahre verschiedenste Produktionen, so z. B. Dieter Wedels "Der große Bellheim" (1993) und "Der Schattenmann" (1996), "Familie Sonnenfeld", "Kreuzfahrt ins Glück" oder "Das Traumschiff" sind weitere unterhaltsame Sendungen, in denen Reck stets eine gute Figur machte. Seit 2008 tritt er als Ehemann der unkonventionellen Ermittlerin Marie Brand alias Mariele Millowitsch in der gleichnamigen Krimireihe in Erscheinung.
 
Der 1987 für den "Deutschen Darstellerpreis" als "Bester deutscher Nachwuchsschauspieler" nominierte Reck lebt in Berlin.
 
Quelle (unter anderem): Wikipedia (Stand Oktober 2009)
 
Stefan Reck bei seiner Agentur: www.agentur-hein-schlossmacher.de

Weitere Filme*) mit Stefan Reck
 
1) Der Link führt zu Wikipedia
Hans-Jürgen Schatz  … spielte einen Häftling im Lager Bautzen.
 
Geboren am 10. Oktober 1958 in Berlin.
 
Schon vor dem Abitur war Schatz freier Mitarbeiter bei RIAS Berlin in der Abteilung Unterhaltung. Parallel zu Universität und Funk arbeitete Hans-Jürgen Schatz auch als Regieassistent an verschiedenen Berliner Theatern. Sein Debüt als Schauspieler gab er 1978 mit der Hauptrolle in dem Spielfilm "Flamme empor". Seitdem hat Schatz in über 80 Fernseh- und Kinofilmen gespielt – z. B. in "Lulu", "Heimat" und "Die weiße Rose".1)

Seine erste bundesweite Bekanntheit errang Schatz durch seine Rolle als Max Kühn in der ARD-Vorabendserie "Der Fahnder", in welcher er acht Jahre mitspielte. Die Serie wurde 1989 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Des Weiteren spielte er unter anderem in "Salto Postale" (1993) und "Salto Kommunale" (1998) an der Seite von Wolfgang Stumph im ZDF. Ein Serien-Special wurde 2006 unter dem Titel "Salto Speziale" gesendet.2)
 
Regelmäßig steht Hans-Jürgen Schatz auch auf der Bühne. Zu seinem Repertoire gehören zahlreiche Boulevardkomödien, Lustspiele wie Goldinis "Der Lügner" und Stücke des modernen klassischen Theaters wie "Die Glasmenagerie" von Tennessee Williams.
1989 hat Schatz die "kleine Form" für sich entdeckt. Er gastiert erfolgreich mit Lesungen. Jean Paul und E.T.A. Hoffmann zählen ebenso zu seinem Repertoire wie Erich Kästner und Truman Capote. Von 1992 bis 2001 war Schatz an der Deutschen Oper Berlin regelmäßig als Rezitator tätig.1)

Seine Hörbuch-Interpretation von Lyman Frank Baums "Der Zauberer von Oz" für das Schallplattenlabel "Deutsche Grammophon" wurde mit dem "Preis der deutschen Schallplattenkritik" ausgezeichnet.
Im Dezember 2005 erhielt Schatz in Berlin die Ehrennadel des Bezirks Neukölln für sein mehr als 10-jähriges Engagement in Form von Benefiz-Auftritten im Schloss Britz. Im Dezember 2007 erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Bande.2)
 
Quellen:
1) www.goethezeitportal.de
2) Wikipedia (Stand Oktober 2009)
 
Webpräsenz: www.hans-juergen-schatz.de

Weitere Filme*) mit Hans-Jürgen Schatz
Rolf Schimpf

Rolf Schimpf

 … spielte einen Häftling im Lager Bautzen.
 
Geboren am 14. November 1924 in Berlin.
 
Kurzbiografie zu Rolf Schimpf  innerhalb dieser Homepage.
 
Siehe auch Wikipedia, www.deutsches-filmhaus.de
 
Weitere Filme*) mit Rolf Schimpf
 
 
 
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt. 
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
Douglas Welbat
 
Douglas Welbat; Copyright Virginia Shue
Foto zur Verfügung gestellt von der
Hamburger Fotografin Virginia Shue
© Virginia Shue
(starfotos@virginia-hamburg.de)
 … spielte einen Häftling im Lager Bautzen.
 
Geboren am 25. April 1957 in Berlin.

Douglas Welbat ist der Sohn des Schauspielerehepaares Alexander Welbat1) (1927 – 1977) und Sigrid Hackenberg (1936 – 1989; siehe dort). Nach dem Abitur 1975 nahm er drei Jahre Schauspielunterricht bei Professor Karl Paryla2) (1905 – 1996). Er ist verheiratet mit der Schauspielerin Katja Brügger1). Das Paar hat einen gemeinsamen Sohn namens Daniel Welbat.

1981 hat Welbat zusammen mit seiner Frau Katja Brügger und Bertram von Boxberg die Drehbücher der Dan Shocker-Romanserien "Larry Brent" und "Macabros" verfasst. Diese wurden vom dem Label "Europa" unter der Regie von Heikedine Körting als Hörspiele umgesetzt. Die Kassetten wurden ein großer Erfolg, obwohl (oder gerade weil) Welbat humoristische Elemente in die Drehbücher aufnahm, die in den Romanen nicht vorhanden waren. In Kritik geriet allerdings die übertriebene Brutalität in manchen Folgen und die zum Teil fragwürdige Moralanschauung. Dies führte sogar dazu, das ein "Larry Brent"-Hörspiel (Die Schlangenköpfe des Doktor Gorgo) indiziert wurde. Ab dem Jahre 2000 wurden beide Serien in zensierter Form wieder neu aufgelegt sowie einige neue Folgen produziert, an denen Welbat aber nicht mehr beteiligt war.
Unter anderem war er auch in vielen Folgen der Serie "Die drei ???" zu hören, darunter die Folgen 34, 35, 55, 56 und 125

Heute ist Douglas Welbat als Sprecher des Krümelmonsters in der "Sesamstraße" bekannt, dem dreißig Jahre zuvor sein Vater Alexander die Stimme geliehen hatte. Nebenher spricht er auch etliche Werbespots für Funk und Fernsehen.

Quelle: Wikipedia (Stand Oktober 2009)
 
Webpräsenz: www.welbat.com
Siehe auch www.filmmuseum-hamburg.de

Weitere Filme*) mit Douglas Welbat, der auch schon bei "Tadellöser & Wolff" mitspielte.
 
1) Der Link führt zu Wikipedia – 2) Der Link führt zum Kurzportrait innerhalb dieser Webpräsenz.

Witta Pohl

Witta Pohl; Copyright Virginia Shue

 … spielte eine Gefangene im Frauenlager des ehemaligen KZ Sachsenhausen.

Geboren am 1. November 1937 in Königsberg (Ostpreußen).

Kurzbiografie zu Witta Pohl innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia, www.drombuschs.de

Weitere Filme*) mit Witta Pohl
 
 
Das Foto wurden mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

Irmgard Riessen

Irmgard Riessen; Copyright Virginia Shue

 … spielte eine Gefangene im Frauenlager des ehemaligen KZ Sachsenhausen.
 
Geboren 1944 in Burg auf Fehmarn.
 
Irmgard Riessen ist die Tochter von Heinz Rießen, Landwirt in Bojendorf auf Fehmarn und Margarethe Rießen, geb. Bols. Ihren Vater lernte sie nicht kennen, da dieser im Mai 1945 in Prag als Soldat fiel.
Ihre Schauspielausbildung erhielt sie an der Schauspielschule der "Hamburger Kammerspiele". Sie spielt auf zahlreichen Hamburger Bühnen, u. a. auch dem "Ernst-Deutsch-Theater" sowie in einer Vielzahl von Fernsehfilmen und -serien.
Die Schauspielerin lebt heute in Trittau bei Hamburg.
 
Quelle: Wikipedia (Stand Oktober 2009)
 
Irmgard Riessen bei ihrer Agentur: www.schauspieler60plus.de

Weitere Filme*) mit Irmgard Riessen (auch Irmgard Rießen
 
Das Foto wurden mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

 

Weitere Darsteller/innen
laut der Internet Movie Database (in alphabetischer Reihenfolge)
Michael Aaronbayev Geboren am 23. Februar 1923 in Samarkand.
 
In der Internet Movie Database wird nur "Ein Kapitel für sich" ausgewiesen.
John Abineri Geboren am 18. Mai 1928 in London,
gestorben am 29. Juni 2000 in Bath (Somerset, England).
 
Abineri wurde als Sohn eines australischen Vaters geboren. Er erlernte mehrere Sprachen, darunter Deutsch und Französisch. Aufgrund seiner Deutschkenntnisse wurde er in seinen Rollen häufig als Deutscher besetzt, darunter "Geheimaktion Crossbow"1) (1965, Operation Crossbow), "Sturm auf die eiserne Küste" (1968, Attack on the Iron Coast) und "Ausbruch der 28"1) (1970, The McKenzie Break). 1973 wurde er für seine Darstellung des Chingachook in der auf James Fenimore Coopers Roman "Der letzte Mohikaner" basierenden Serie "Last Of The Mohicans" für den "Emmy" nominiert, er wiederholte die Rolle zudem in der Serie "Hawkeye, the Pathfinder". Er spielte in zwei Adaptionen der Geschichte von Robin Hood, 1975 als Vater von Lady Marion in "The Legend of Robin Hood" sowie 1984 als Herne the Hunter in "Robin Hood"1). 1976 hatte er eine wiederkehrende Rolle in der Serie "Survivors", zudem spielte er zwischen 1968 und 1979 in 17 Folgen der Serie "Doctor Who".
Neben den Auftritten in britischen Fernsehserien spielte Abineri auch in einigen Spielfilmen, darunter der James Bond-Film "Diamantenfieber" (1971, Diamonds Are Forever) und "Der Pate III" (1990, The Godfather: Part III).
 
Quelle: Wikipedia (abgerufen 19.02.2012)
 
Seine Söhne  Sebastian (geb. 1954) und Daniel Abineri2) (geb. 1958) wurden ebenfalls Schauspieler.
 
Weitere Filme*) mit John Abineri
 
Link: 1) Wikipedia (deutsch), 2) Wikipedia (englisch)
Roswitha Achilles-Steffen In der Internet Movie Database wird nur "Ein Kapitel für sich" ausgewiesen.
Helmut Ahner

Geboren am 25. Januar 1928 in Dresden.
 
Helmut Ahner begann 1959 als Synchronsprecher zu arbeiten, später auch als Autor.1) 1962 sprach er Peter Lorre in der Rolle des "Dr. Einstein" in "Arsen und Spitzenhäubchen" für eine Neusynchronisation. Ebenfalls eine Neusynchronisation war "Dick und Doof als Rekruten", wofür er die Rolle des Stan Laurel synchronisierte. 1967 lieh er Gene Wilder in der Rolle des Eugene Grizzard in "Bonnie und Clyde" seine Stimme. Kinder dürften ihn als Butler Johann aus der Serie "DuckTales" kennen.
  
Als Schauspieler war er nach einem frühen Engagement im Theater an der Parkaue in Berlin2) Ensemble-Mitglied unter anderem des Thalia-Theaters Hamburg.3) Einige Auftritte für das Kino – zum Beispiel "Die spanische Fliege" (1955) oder "Italienreise – Liebe inbegriffen" (1958) – und das Fernsehen (Gezeiten, 19704)) blieben hinter seinen zahllosen Synchron- und Hörspiel-Aufgaben zurück.
 
Quelle: Wikipedia (Stand Oktober 2009)
 
Weitere Filme*) mit Helmut Ahner, der auch bei "Tadellöser & Wolff" mitspielte.
 
Einzelnachweise: 1) www.poltermuehle.de – 2) www.parkaue.de – 3) www.valaquenta.de – 4) www.deutsche-synchronsprecher.de

Maria Alten Geboren am 26. August 1915,
gestorben 2002.
 
In der Internet Movie Database wird neben "Ein Kapitel für sich" nur noch die Serie "Der kleine Vampir" (1993) ausgewiesen.
Willy Bartelsen Geboren am 2. Februar 1929.
 
Weitere Filme*) mit Willy Bartelsen
Reinhard Vom Bauer Weitere Filme*) mit Reinhard Vom Bauer
Sven-Eric Bechtolf Geboren am 13. November 1957 in Darmstadt.
 
Bechtolf erwarb seine Ausbildung am Salzburger Mozarteum und arbeitete später an renommierten Theatern wie z. B. dem Zürcher Schauspielhaus, am Schauspielhaus Bochum und am Hamburger "Thalia-Theater"; an letzterem war er auch einige Zeit in der Direktion tätig.
Seit 1999 arbeitete er am Wiener Burgtheater, wo er bis 2006 festes Ensemblemitglied war, und spielt regelmäßig bei den Salzburger Festspielen, so 2007, wo er in "Jedermann" in einer Doppelrolle (Guter Gesell/Teufel) zu sehen war. Sein Repertoire ist umfangreich und umfasst Rollen wie Leonce, Karl Moor bis zu Othello, Robespierre und Arturo Ui. Am 16. Dezember 2005 hatte am Burgtheater Andrea Breths Neuinszenierung von "Minna von Barnhelm" mit Bechtolf in der Rolle des Major Tellheim Premiere.
Bechtolf arbeitete mit so wichtigen Regisseuren wie Ruth Berghaus, Andrea Breth, Benno Besson, Jürgen Flimm, Gerd Heinz, Andreas Kriegenburg, Robert Wilson, Luc Bondy und Frank Patrick Steckel zusammen. Eine seiner bekannteren Rollen war 2000 die des Hubert Finidori in dem Theaterstück "Drei Mal Leben" von Yasmina Reza (Regie: Luc Bondy).

Nach seiner Inszenierung des Ein-Personen-Stücks "Der Bau" von Kafka in Bochum, in dem er auch die Hauptrolle spielte, wurde er an das Hamburger "Thalia Theater" für verschiedene Produktionen als Regisseur verpflichtet: "Die Schlacht" von Heiner Müller, Marivauxs "Der Streit" (1995 zum Berliner Theatertreffen eingeladen), Shakespeares "Romeo und Julia", "Von morgens bis mitternachts" von Georg Kaiser und Brechts "Baal". Beim "Festival Grec" in Barcelona inszenierte Bechtolf Georg Büchners "Leonce und Lena", am Wiener Burgtheater Schnitzlers "Reigen" und Rostands "Cyrano de Bergerac".
 
Bechtolf betätigt sich inzwischen auch für das Musiktheater: Im Jahr 2000 war die Zürcher Neuinszenierung von Alban Bergs "Lulu" seine erste Arbeit als Opernregisseur. An der Wiener Staatsoper führte Bechtolf im Dezember 2006 Regie bei Richard Strauss' "Arabella" (Bühnenbild: Rolf Glittenberg, Kostüme: Marianne Glittenberg). Für die Spielzeiten 2008/2009 und 2009/2010 steht ebenfalls an der Staatsoper seine Neuinszenierung von Richard Wagners "Der Ring des Nibelungen" (Bühnenbild: R. Glittenberg, Kostüme: M. Glittenberg, Dirigent: Franz Welser-Möst) auf dem Spielplan.
Am Opernhaus Zürich inszenierte Bechtolf im Mai 2006 "Don Giovanni" von Wolfgang Amadeus Mozart (Dirigent: Franz Welser-Möst, Bühnenbild: R. Glittenberg, Kostüme: M. Glittenberg) und erhielt dafür positive Kritiken. 2007 hat er dort ebenfalls "Le nozze di Figaro" als Regisseur betreut (Bühnenbild: R. Glittenberg, Kostüme: M. Glittenberg, Dirigent: Welser-Möst) und inszenierte an der Hamburgischen Staatsoper "Arabella" von Richard Strauss.

2011 wird Bechtolf neuer Schauspielchef der Salzburger Festspiele unter dem künftigen Intendanten Alexander Pereira. Er wird damit Nachfolger von Thomas Oberender. Bechtolf gilt als Pereiras Wunschkandidat, mit dem er am Zürcher Schauspielhaus mehrfach zusammen gearbeitet hat.
 
In Fernsehrollen sieht man ihn gegenwärtig seltener als in den 1980er und 1990er Jahren. Damals wirkte er häufig in Krimi-Reihen wie "Derrick", " Der Alte", "Balko" oder " Tatort" mit. Einem breiten Publikum bekannt wurde Bechtolf im Jahre 1983 durch den Psychothriller " Tiefe Wasser" (mit Constanze Engelbrecht und Peter Bongartz), nach dem gleichnamigen Roman von Patricia Highsmith.

Der Künstler wurde 2001 und 2002 mit dem "Nestroy-Theaterpreis" als "Bester Schauspieler" ausgezeichnet. Er ist mit der schweizerischen Schauspielerin Charlotte Schwab1) verheiratet, mit der er ein Kind hat.
 
Quelle: Wikipedia (Stand Oktober 2009)
 
Siehe auch www.artistsman.com
Weitere Filme*) mit Sven Eric Bechtolf
 
1) Der Link führt zu Wikipedia
Jensen Beck In der Internet Movie Database wird nur "Ein Kapitel für sich" ausgewiesen.
Reinhold Bernt Geboren am 19. Dezember 1901 als Reinhold Bienert in Berlin,
gestorben am 26. Oktober 1981 in Berlin.
 
Der jüngere Bruder des Schauspielers Gerhard Bienert1) (1898 – 1986) arbeitete zuerst im Bankfach, dann im Lederhandel, ehe er Schauspielunterricht nahm. Nach seiner Ausbildung gab er sein Theaterdebüt auf einer Bühne in Stuttgart, ehe er nach Berlin zurückkehrte. Hier gründete er mit seinem Bruder und anderen Kollegen die progressive "Gruppe junger Schauspieler", die vor allem sozialkritische Stücke aufführte. Später arbeitete er noch für andere Berliner Bühnen sowie ab 1930 auch für Filmproduktionen wie "Der blaue Engel" (1930). Anfangs waren es beim Film durchaus große Rollen, später verkörperte Bernt zunehmend Nebenfiguren, Kriminalisten, Gauner, Artisten, Chauffeure und Knechte. In den 1930er Jahren arbeitete er auch als Regieassistent und schrieb Drehbücher für den Film, meist für das bayerische Komikerpaar Karl Valentin und Lisl Karlstadt.
1949/50 war Reinhold Bernt dann bei der DEFA schauspielerisch aktiv. Seine wichtigste Rolle erhielt er von Wolfgang Staudte in dessen Streifen "Rotation" (1949). Bernt spielt darin den Widerstandskämpfer Kurt Blank, der von den Nazis ermordet wird. Auch in verschiedenen westdeutschen Staudte-Filmen konnte man Bernt später begegnen, so in "Madeleine und der Legionär" (1958) und "Herrenpartie" (1964). Reinhold Bernt war zwar noch ab und an auf der Bühne aktiv, er arbeitete auch für den Funk. "Aber so richtig wollte es nicht mehr klappen", erzählt Bruder Gerhard in seinen Memoiren "Ein Leben in tausend Rollen". Reinhold habe "wohl so eine Art Garderobenkomiker-Begabung" gehabt. Im Jahre 1981 schied Reinhold Bernt freiwillig aus dem Leben.
 
Quelle (teilweise): Wikipedia (Stand Oktober 2009) bzw. (überwiegend) Volker Wachter bei www.defa-sternstunden.de

Weitere Filme*) mit Reinhold Bernt
 
1) Der Link führt zum Kurzportrait innerhalb dieser Webpräsenz.
Jochen Brockmann Geboren am 14. September 1919 in Schwerin,
gestorben am 27. Juni 1990 in Horn (Niederösterreich).
  
Kurzbiografie zu Jochen Brockmann innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia, www.defa-sternstunden.de

Weitere Filme*) mit Jochen Brockmann

Wolfgang Condrus Geboren am 11. Februar 1941 als Wolfgang Breuer in Berlin-Schöneberg.
 
Der Sohn des Schauspielerehepaares Siegfried Breuer1) (1906 – 1954) und Lia Condrus wirkte bereits im Alter von elf Jahren in dem Spielfilm "Postlagernd Turteltaube" (1952) mit, spielte danach in verschiedensten anderen Kinoproduktionen, beispielsweise auch in dem Rühmann-Streifen "Briefträger Müller"2) (1954) oder in Robert A. Stemmles Kästner-Adaption "Emil und die Detektive"2) (1954), wo er als "Gustav mit der Hupe" zu sehen war; auch in Josef von Bákys "Robinson soll nicht sterben"2) (1957) gehörte er neben den Protagonisten Romy Schneider und Horst Buchholz zu Besetzung.
Nach dem Abitur war er von 1960 bis 1966 an den Staatlichen Schauspielbühnen Berlin tätig. Seitdem ist er freier Schauspieler und gastierte an zahlreichen Bühnen wie der "Komödie im Marquardt" in Stuttgart sowie an der "Komödie" und am "Theater am Kurfürstendamm" in Berlin. Er spielte unter anderem den Dromio in Shakespeares "Die Komödie der Irrungen" und den Stephan Fjodorow in "Die Gerechten" von Albert Camus. Zudem trat er in zahlreichen Spielfilmen und Fernsehserien auf und lieh als Synchronsprecher vielen fremdsprachigen Schauspielern in der deutschsprachigen Fassung seine Stimme.

2006 erhielt Condrus den "Deutschen Preis für Synchron" für herausragende männliche Synchronarbeit der Figur des Choi Min-sik in dem südkoreanischen Kinofilm "Oldboy" (2003).
 
Quelle: Wikipedia (Stand Oktober 2009)

Weitere Filme*) mit Wolfgang Condrus
 
1) Der Link führt zum Kurzportrait innerhalb dieser Webpräsenz.
2) Der Link führt zu Wikipedia

Beatrice Cordua

Beatrice Cordua; Copyright Virginia Shue

Geboren am 12 März 1943 (nach anderen Quellen 1944) in Hamburg.
 
Beatrice Cordua war langjährige 1. Solotänzerin in Hamburg beim Ballett von John Neumeier1). In Berlin wirkte sie als Trainingsleiterin und Tänzerin im Ensemble des "Choreografischem Theaters" von Johann Kresnik1) an der Berliner "Volksbühne" am Rosa- Luxemburgplatz. Seit 2004 arbeitet sie als freie Tänzerin und Choreografin in Berlin.
 
Siehe auch www.tanzforumberlin.de

Weitere Filme*) mit Beatrice Cordua
 
Das Foto wurden mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

 
1) Der Link führt zu Wikipedia

Ernst Dietz Geboren am 17. September 1916 in Gommern (Magdeburg),
gestorben am 18. Februar 1989.
 
Ernst Dietz war zwischen 1957 und 1963 Generalintendant des Staatstheaters Oldenburg; später leitete er überaus erfolgreich das Nationaltheater Mannheim.
Der Schauspieler, Regisseur und Intendant Ernst Dietz war zwischen 1950 und 1957 mit der Schauspielerin Tilli Breidenbach1) (1910 – 1994) verheiratet.

Weitere Filme*) mit Ernst Dietz
 
1) Der Link führt zum Kurzportrait innerhalb dieser Webpräsenz.

Bettina Dörner Weitere Filme*) mit Bettina Dörner, die auch bei "Tadellöser & Wolff" zur Besetzung gehörte.
Bernhard Dübe Geboren am 13. Februar 1943 in Wittstock/Dosse.
 
Nach einer Ausbildung am "Schauspielstudio Fuss/Schwarz" in Stuttgart (1963 – 1966) folgten Engagements in Münster, Regensburg, Gießen, Hildesheim und Düsseldorf. Als Schauspieler und freier Regisseur arbeitete Bernhard Dübe von 1979 bis 1996 in Hamburg, Hannover, Saarbrücken und Düsseldorf, von 1996 bis 2003 war er künstlerischer Leiter des "Theaters im Rathaus" in Essen.
Am "Theater Bonn" ist Bernhard Dübe seit der Spielzeit 2007/08 als Gast engagiert.
Bernhard Dübe arbeitet zudem für Theater, Funk und Fernsehen.

Quelle: www.theater-bonn.de

Weitere Filme*) mit Bernhard Dübe
Alan James Ebnother In der Internet Movie Database wird nur "Ein Kapitel für sich" ausgewiesen.
 
Ob es sich hierbei um den 1952 in San Francisco geborenen Künstler (Maler) gleichen Namens handelt, ist nicht ganz klar; siehe www.galerielinder.ch.
Werner Eichhorn
 

Werner Eichhorn; Copyright Virginia Shue

Foto zur Verfügung gestellt von der
Hamburger Fotografin Virginia Shue
© Virginia Shue
(starfotos@virginia-hamburg.de)
Geboren am 15. November 1922 in Leal (Estland),
gestorben am 14. Juli 2005 in Hamburg.
 
Eichhorn war seit Mitte der 1970er Jahre ein vielbeschäftigter Schauspieler in Film- und Fernsehproduktionen. Im Kino war er in mehreren preisgekrönten Filmen wie Theodor Kotullas Drama "Aus einem deutschen Leben"1) (1977) über den NS-Kriegsverbrecher Rudolf Höß (in der Romanvorlage Robert Merles und im Film "Franz Lang" genannt) und Volker Schlöndorffs Böll-Verfilmung "Die verlorene Ehre der Katharina Blum"1) (1975) zu sehen. In seiner dreißig Jahre umspannenden Filmkarriere spielte Eichhorn unter der Regie zahlreicher und wegweisender Regisseurinnen und Regisseure wie Reinhard Hauff (1980, "Endstation Freiheit", nach einer Vorlage von Burkhard Driest), Hans W. Geissendörfer (1984, "Ediths Tagebuch"), Margarethe von Trotta (1983, "Heller Wahn"), Jürgen Flimm (1978, "Uns reicht das nicht"), Tom Toelle (1992, "La Paloma fliegt nicht mehr"), Heiner Carow (1993, "Vater Mutter Mörderkind", nach Ulrich Plenzdorf), Eberhard Fechner (1979, "Ein Kapitel für sich" nach Walter Kempowski), Vivian Naefe (1998, "Eine ungehorsame Frau") und Wolfgang Staudte (u.a. in der Fernsehserie "Die Pawlaks"2), 1982).
Mehrfach war Eichhorn in Filmen mit Marius Müller-Westernhagen in der Hauptrolle zu sehen: "Aufforderung zum Tanz"1) (1977), " Der Tote bin ich" (1979), "Der Mann auf der Mauer" (1982). Darüber hinaus wirkte er in der Heinz Rühmann-Komödie "Diener und andere Herren" (1978), mehreren Filmen der Reihe "Tatort" sowie in Gastrollen in zahlreichen Fernsehserien wie "Ein Fall für zwei", "Großstadtrevier", "Doppelter Einsatz" und "Diese Drombuschs" mit. Eine Serienhauptrolle hatte er als alternder Sträfling und Cellist "Wilhelm" neben Peter Bongartz und Diether Krebs in der ARD-Vorabendserie "Knastmusik" (1989).

Werner Eichhorns letzter Fernsehauftritt fand 2005 in der Episode "Florida" der ZDF-Serie "SOKO Leipzig" statt. Im selben Jahr starb er im Alter von 82 Jahren in Hamburg.

Sein Sohn Christoph Eichhorn (siehe dort) ist ebenfalls als Schauspieler und Regisseur tätig.
 
Quelle: Wikipedia (Stand Oktober 2009)
 
 Weitere Filme*) mit Werner Eichhorn
 
Link: 1) Wikipedia, 2) Beschreibung innerhalb dieser HP
Maria Etzel In der Internet Movie Database wird nur "Ein Kapitel für sich" ausgewiesen.
Heinz Fabian Geboren am 2. Juli 1925 in Berlin-Köpenick.
 
Heinz Fabian war längst ein vielbeschäftigter Theaterschauspieler (u. a. am Hamburger "Theater für Kinder" und am "St. Pauli Theater"), bis er 1970 mit einer Episode von "Dem Täter auf der Spur" seinen ersten Fernsehfilm drehte. Es folgten zahlreiche weitere Neben- und Hauptrollen, vorwiegend in Fernsehspielen und Fernsehreihen. Darunter waren Auftritte in so bekannten Serien und Reihen wie "Tatort" oder "Großstadtrevier".

Besondere Popularität erlangte Fabian ab Ende der 1960er Jahre durch seine Mitarbeit an unzähligen Hörspielen, beispielsweise im Klassiker "Tom Sawyer und Huckleberry Finn" nach Mark Twain von EUROPA. Seine gesamte sprecherische Vielseitigkeit konnte er aber vor allem in den etwa siebzig "Kasper"-Hörspielen (erschienen auf rund dreißig Langspielplatten) unter Beweis stellen, die er gemeinsam mit Gerd von Haßler machte. Hier sprach er die unterschiedlichsten männlichen Rollen wie die des Räuber Wurtzenbutz oder des Wachtmeisters und lieferte sich mit von Haßler die aberwitzigsten Dialoge, die stets improvisiert waren, da diese Hörspiele ohne feste Textbücher und nur nach groß notierten Handlungsabläufen hergestellt wurden.

Fabian lebt heute in Hamburg.
 
Quelle: Wikipedia (Stand Oktober 2009)
 
 Weitere Filme*) mit Heinz Fabian
Reinhardt Firchow Geboren am 11. November 1933 in Hamburg.
 
Firchow ließ sich nach einer Lehre an der Staatlichen Musikhochschule Hamburg zum Schauspieler ausbilden, anschließend erhielt er 1968 ein Engagement am Deutschen Theater in Göttingen, wo er bis 1971 zum Ensemble gehörte. Nach der Spielzeit 1971/72 an den Bühnen der Stadt Essen wechselte er für acht Jahre an das Düsseldorfer Schauspielhaus. Zu Firchows weiteren Theaterstationen zählen das Theater an der Ruhr in Mülheim (1980 – 1992) sowie regelmäßige Gastrollen an der Berliner Schaubühne (1992 – 1998). Gastengagements hatte der Künstler darüber hinaus in Bonn, Köln und Stuttgart sowie bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen und den Salzburger Festspielen.
Firchow gehört zu den Gründungsmitgliedern des Theaters an der Ruhr in Mühlheim, wo er seit 2002 als Gast regelmäßig auftritt.

Seit 1994 war er Professor für Schauspiel in der Abteilung "Schauspiel/Schauspielregie" an der Essener Folkwang Hochschule. Wegen Erreichens der Altersgrenze schied er dort zum 28. Februar 2009 aus.
Vereinzelt übernahm Prof. Reinhart Firchow kleinere Aufgaben in ambitionierten Fernsehproduktionen, arbeitete mit namhaften Regisseuren wie Egon Monk, Eberhard Fechner, Dieter Wedel, Hans Növer und Barbara Kappen zusammen.

Weitere Filme*) mit Reinhart Firchow

Michael Gahr

Michael Gahr

Geboren am 27. Dezember 1939 in Berlin,
gestorben am 25. November 2010.
  
Kurzbiografie zu Michael Gahr innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Michael Gahr
 
 
 
 
Foto: Privatarchiv Michael Gahr

Hal Galili Geboren 1926, gestorben 1983 in England.
 
Der britische Schauspieler spielte unter anderem 1964 in dem Bond-Film " Goldfinger" den Mr. Strap.

Weitere Filme*) mit Hal Galili

Eike Gallwitz Geboren am 31. März 1940 in Göttingen; nach anderen Quellen (= Wikipedia) 1946,
gestorben am 8. September 2010 in Göttingen.1)
 
Gallwitz arbeitete ursprünglich für das Theater und wurde zeitweise für das Fernsehen aktiv. Als Regisseur zeichnet er für die Kurzfilme "Gangster" (1971) und "Nizza" (1970) verantwortlich. Zu bekannten Auftritten gehören die Darstellung des "Schlangenmensches" in der Jugendserie "Ein Fall für TKKG" sowie einige Nebenrollen in den Fernsehserien "Großstadtrevier" und "Tatort".
Gallwitz war neben seiner Arbeit für Theater und Film auch als Hörspielsprecher tätig.
 
Quelle: Wikipedia (Stand Oktober 2009)
 
Eike Gallwitz arbeitete auch als Autor, Anfang der 1980er Jahre veröffentlichter er das Buch "Die Spur", später "Das Kind".

Weitere Filme*) mit Eike Gallwitz (auch teilweise als Eik Gallwitz oder mit Künstlername Eik Travers gelistet.)
 
1) Quelle: Traueranzeige im "Göttinger Tageblatt"

Ursula Gerstel Geboren 1927.
 
Die Bühnenschauspielerin Ursula Gerstel war gelegentlich in Fernsehspielen zu sehen, zu denen Spielfilme wie "Freispruch für Old Shatterhand" (1965), "Der Pfingstausflug" (1978), "Frühlingssinfonie" (1983) und "Victor Wunderbar" (1986) gehören, aber auch Mehrteiler wie "Ein Kapitel für sich" (1979), der nach dem Roman von Walter Kempowski ausgestrahlt wurde, oder mehrere Auftritte in "Tatort"-Folgen. Zuletzt spielte sie der Folge "Hundeliebe" (2004) der Serie "Die Pfefferkörner" die Rolle der Hundebesitzerin Frau Oelkers.

Gerstel erreichte einen gewissen Bekanntheitsgrad hauptsächlich durch ihre Stimme, wie etwa in der Hauptrolle der Johanna in "Jim Salabim" oder in Reihen wie z. B. "Benjamin Blümchen", "Bibi Blocksberg" (als die erste Stimme von Oma Grete, die später Inken Sommer übernahm) oder "Die kleinen Detektive". Auch in einigen Märchen, wie z. B. in der Titelrolle von "Der kleine Muck" und der Serie "Lissy" war sie zu hören.
 
Quelle: Wikipedia (Stand Oktober 2009)
 
Ursula Gerstel war mit dem Schauspieler Gerhard Schinschke (1926 – 2000) verheiratet; siehe Infos zu Gerhard Schinschke auf dieser Seite.

Weitere Filme*) mit Ursula Gerstel

Rosemarie Gerstenberg Geboren am 12. April 1918 (nach anderen Quellen 1921) in Tübingen.
 
Rosemarie Gerstenberg absolvierte in Berlin die Schauspielschule des Deutschen Theaters, gehörte zwischen 1938 und 1941 zum Ensemble. Weitere Stationen ihrer Bühnenkarriere wurden bis Kriegsende das Stadttheater Karlsbad (1943) und das Stadttheater Aussig (1944). Nach Ende des 2. Weltkrieges spielte sie zunächst in Eßlingen (1945), 1950 trat sie in Stuttgart bei "Das Junge Theater" auf. Zwischen 1953 und 1958 war Rosemarie Gerstenberg am Hamburger "Thalia-Theater" engagiert, zur Spielzeit 1959/60 gehörte sie zum Ensemble des "Landestheater Hannover" und trat auch am Schauspielhaus Zürich auf.1)
 
Die Schauspielerin übernahm nur gelegentlich Aufgaben vor der Kamera, zuletzt spielte sie in Jo Baiers TV-Drama "Wambo"2) (2001) die Tante Rita.
Rosemarie Gerstenberg war mit dem Theaterregisseur Ilo von Jankó (1920 – 2001) verheiratet, der unter anderem auch einige Stücke für das Hamburger "Ohnsorg Theater" sowie verschiedene Fernsehfilme inszenierte; Sohn Andreas Gerstenberg ist Schauspieler und Theaterregisseur.
 
Weitere Filme*) mit Rosemarie Gerstenberg, die auch bei "Tadellöser & Wolff" mitspielte.
 
1) Nach Glenzdorfs Internationales Film-Lexikon (1960)
2) Der Link führt zu Wikipedia
Jury Gotovchikov In der Internet Movie Database wird nur "Ein Kapitel für sich" ausgewiesen.
Klaus Granzow Geboren am 10. September 1927 in Mützenow (Kreis Stolp, Hinterpommern, heute Polen),
gestorben am 11. April 1986 in Hamburg.
 
Aufgewachsen ist Klaus Granzow im hinterpommerschen Dorf Mützenow. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Stolp wurde er 1943 als Marinehelfer eingezogen. 1945 geriet er in russische Gefangenschaft und musste auf einer sowjetischen Kolchose arbeiten. Er wurde 1947 vertrieben und fasste in Hamburg Fuß und begann 1951 mit dem Schauspielstudium.
Gleichzeitig wurde Granzow schriftstellerisch tätig, besonders im Bezug auf seine pommersche Heimat. 1964 erhielt er den "Pommerschen Förderpreis für Kultur", dem 1976 der "Pommersche Kulturpreis" folgte. Ein anderes Arbeitsfeld war der Rundfunk, hat er doch über 400 Sendungen geschrieben und gesprochen.

Lange Jahre wirkte Granzow als Schauspieler beim "Theater '46" (Kammerspielkreis Lübeck, Leitung: Walter Ruder, Ursula Ruder). 1964/65 spielte er zum ersten Male beim "Ohnsorg-Theater" in Hamburg und war seit 1980 fest engagiert. Auch in mehreren Fernsehfilmen konnte man ihn zu sehen.

Ab 1968 war Granzow Redakteur der Wochenzeitung "Kirche in Hamburg", und 1971 begann er seine großen Studienreisen nach Brasilien. Im gleichen Jahr erhielt er den ersten Preis im Hörspielwettbewerb des Ostdeutschen Kulturrates für die Erzählung "Deutsche Auswanderer heute".
 
Quelle: Wikipedia (Stand Oktober 2009)
 
Weitere Filme*) mit Klaus Granzow
Klaus-Peter Grap Geboren am 22. November 1958 in Berlin.
 
Grap spielte unter anderem in "GZSZ", "Unser Charlie", "Streit um drei", "Drei Damen vom Grill", "Für alle Fälle Stefanie", "Allein unter Bauern" und "Sieg der Liebe" (Rosamunde Pilcher).
Daneben war er auch in verschiedenen Schulungs- und Werbefilmen zu sehen.

Als Sprecher in Hörspielen trat er unter anderem bei "Bibi Blocksberg", "Abseits der Wege", "Perry Rhodan" und "Die Vatikanverschwörung" auf. Als Synchronsprecher ist er wohl am bekanntesten für Goran Višnjic als Dr. Luka Kovac in " Emergency Room" geworden. Des Weiteren ist er noch in den zehn Staffeln von " Stargate SG-1" in der Rolle des Dr. Daniel Jackson und in der Serie " Monk" als Lieutenant Randall " Randy" Disher zu hören.
Im Computerspiel " Unreal Tournament 3" spricht er einige Spott Kommentare.
Auch als Moderator arbeitet er, unter anderem in "Riverboat" (MDR), "Tut er's oder tut er es nicht" (RTL), "Glücksritter" (RTL, als Außenmoderator) und diverse Galas und Events.
  
Quelle: Wikipedia (Stand Oktober 2009)
 
Webpräsenz: www.klauspetergrap.de, unter anderem auch mit einem kurzen Werdegang.
 
Weitere Filme*) mit Klaus-Peter Grap (auch Klaus Dieter Grap / Klaus Peter Grap) 
Hans-Karl Grimm In der Internet Movie Database wird nur "Ein Kapitel für sich" ausgewiesen.
Isabella Grothe Geboren 1948 in Leer.
 
Schon seit Jahren hat sie Auftritte in Hamburger Serien und Filmen, wie "St. Pauli Landungsbrücken". Neben den aufgezählten Synchronrollen tauchte ihre Stimme auch in den Hamburger Synchronisationen quot;24" und "Providence" in Gastrollen auf. Neben der Serie "Smallville" synchronisiert Isabella Grothe Annette O'Toole als feste Stimme.
 
Quelle: www.filmmuseum-hamburg.de
 
Siehe auch Wikipedia
 
Weitere Filme*) mit Isabella Grothe
Frauke Grund Geboren am 18. September 1928 in Hamburg.
 
Weitere Filme*) mit Frauke Grund
Wolfgang Gruner Geboren am 20. September 1926 in Rathenow (Brandenburg),
gestorben am 16. März 2002 in Berlin.
  
Kurzbiografie zu Wolfgang Gruner innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia
 
Weitere Filme*) mit Wolfgang Gruner
Oliver Grunwaldt In der Internet Movie Database wird nur "Ein Kapitel für sich" ausgewiesen.
Sigrid Hackenberg

Sigrid Hackenberg; Copyright Virginia Shue

Geboren am 15. Januar 1936 in Berlin,
gestorben am 9. Juni 1980 in Hamburg-Eilbek.
 
Laut "Glenzdorfs Internationales Film-Lexikon" (1960) spielte Sigrid Hackenberg an Berliner Bühnen: Hebbel-Theater (1956), Theater im British Centre (1957), Freilichtbühne Rehberge (1960).
Das Film- und Fernsehmuseum Hamburg weist aus, dass die Künstlerin ab 1972 Mitglied des Deutschen Schauspielhauses und mit dem Schauspieler Alexander Welbat (1927 – 1977) verheiratet war; siehe www.filmmuseum-hamburg.de.
 
Weitere Filme*) mit Sigrid Hackenberg, die auch bei "Tadellöser & Wolff" mitspielte.
 
 
 

Das Foto wurden mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

Martin Hansen Geboren am 1. Januar 1903 in Ulstrup (Dänemark),
gestorben am 30. März 1988 in Dänemark.
 
Weitere Filme*) mit Martin Hansen, der auch bei "Tadellöser & Wolff" mitspielte.
Albert Heins Weitere Filme*) mit Albert Heins
Gerd Heinz Geboren am 21. September 1940 in Aachen.

Gerd Heinz studierte in Köln Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaft, parallel ließ er sich dort zum Schauspieler und Regisseur ausbilden. 1962 erhielt er ein erstes Theaterengagement, dann wechselte er an das Theater Aachen, wo er, wie er in einem Interview in der "Frankfurter Rundschau" (13.2.1988) selber sagte, "von Tasso bis Cyrano de Bergerac alles spielte". In den nachfolgenden Jahren war Heinz sowohl als Schauspieler wie auch als Regisseur tätig, ab 1965 zwei Jahre lang in Kiel. Anschließend wechselte er für ein Jahr nach Essen, war unter anderem in Büchners "Woyzeck" und Schillers "Kabale und Liebe" zu sehen. 1969 folgte Heinz einem Ruf an das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg, lehrte dort auch als Dozent an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst und gründete eine eigene Theatergruppe. Weitere Stationen seiner Arbeit am Theater wurden unter anderem das Schauspielhaus Bochum (1970), zwischen 1970 und 1973 war er als Schauspieldirektor am Staatstheater Darmstadt verpflichtet. Seitdem ist er als freischaffender Regisseur tätig und inszenierte zahlreiche Stücke, vorwiegend am "Thalia Theater" Hamburg bei Boy Gobert, am Burgtheater Wien, bei den Hersfelder Festspielen und am Schauspielhaus Zürich, aber auch in Hannover, Darmstadt, Düsseldorf und München. Neben dem Schauspiel galt sein Interesse auch dem Film und der Oper. So war er von 1993 bis 1997 leitender Regisseur des Musiktheaters Freiburg und Mitglied der dortigen Operndirektion, seit 1997 hat er eine Professur an der Hochschule für Musik Freiburg inne. Operninszenierungen führten ihn seitdem an bedeutende Häuser wie das Residenztheater München, Stadttheater Bern, die Dresdner Semperoper und das "Teatro Real" in Madrid.1)
 
Neben seiner umfangreich Arbeit für das Theater, stand Heinz nur wenige Male vor der Fernsehkamera, beispielsweise in dem Mehrteiler "Ein Kapitel für sich" (1979) oder den letzten Jahren in Caroline Links Melodram "Nirgendwo in Afrika" (2001).
 
Quelle (unter anderem): www.theater.de sowie
1) www.stadttheater-giessen.de
 
Weitere Filme*) mit Gerd Heinz
Inge Herbrecht Geboren am 2. September 1925 in Karlsruhe,
gestorben am 15. April 2012 in Berlin.
 
Nach Studium an der Staatlichen Theaterakademie in Karlsruhe gab Inge Herbrecht 1944 in Bunzlau ihr Bühnendebüt, wechselte dann nach Tübingen. Nach einem Engagement in Karlsruhe kam sie nach Berlin, wo sie am Deutschen Theater gastierte. Zwischen 1951 und 1956 war sie Mitglied des "Berliner Ensemble", spielt bald auch größere Rollen in zahlreichen DFF-Produktionen. Nach politischer Haft in der ehemaligen DDR war sie seit Anfang der 1960er Jahre an verschiedenen Westberliner Bühnen tätig, übernahm bis Anfang der 1990er Jahre weiterhin Film- und Fernsehrollen.
 
Inge Herbrecht war mit dem Schauspieler Gerhard Bienert1) (1898 – 1986) verheiratet.
 
Quelle: Frank-Burkhard Habel & Volker Wachter: "Das große Lexikon der DDR-Stars" (1999, S. 132)
 
Weitere Filme*) mit Inge Herbrecht
Klaus Herm Geboren am 13. Januar 1925 in Berlin.
  
Kurzbiografie zu Klaus Herm innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia
 
Weitere Filme*) mit Klaus Herm
Mara Hetzel Weitere Filme*) mit Mara Hetzel
Ingeborg Heydorn Geboren in Bremen.
 
Aufgewachsen mit zwei Geschwistern in Bremen, entdeckte Ingeborg Heydorn schon als Kind ihre Liebe für die Schauspielerei, wollte auf Wunsch ihrer früh verwitweten Mutter jedoch zunächst einen "ordentlichen Beruf" erlernen und machte Ende der 1940er Jahre ein Praktikum als Kindergärtnerin; per Zufall fand sie dann doch den Weg auf die Bühne. Nach einer entsprechenden Ausbildung, die sie mit diversen Jobs finanzierte, machte sie 1955 ihre Schauspielerdiplomprüfung in Hamburg, ein erstes Engagement in Verden schloss sich an. Über 50 Jahre stand sie danach – mit Unterbrechungen – auf der Bühne des "Waldau-Theaters"1) in Bremen-Walle, ein Privattheater, welches ursprünglich das Haus der Theatergruppe "Niederdeutsche Bühne Bremen" war, und glänzte in niederdeutschen Stücken, Boulevardklassikern und Märchen.
Inzwischen kann Ingeborg Heydorn auf eine jahrzehntelange Theaterkarriere zurückblicken, feierte erst kürzlich als schrullige Mrs. Wilberforce in dem Kriminalklassiker  "Ladykillers" ihr 60-jähriges Bühnenjubiläum; am 1. Oktober 2009 hatte das vom "Waller Union-Theater" inszenierte Stück, bereits 1955 brillant verfilmt mit Alec Guinness und Peter Sellers, im Bremer "Packhaustheater" Premiere. Schon 2004 hatte man die sympathische Schauspielerin ebenfalls in einem ein Klassiker des schwarzen Humors sehen können, als Abby Brewster in "Arsen und Spitzenhäubchen".

Bundesweit bekannt wurde die Vollblutschauspielerin ab Mitte der 1970er Jahre als Sketch-Partnerin von Loriot in dessen legendären Fernsehsendungen, gehörte unter anderem zur "Originalbesetzung" des Sketch-Klassikers "Eheberatung".
 
Weitere Filme*) mit Ingeborg Heydorn
 
1) Der Link führt zu Wikipedia

Ursula Hinrichs

Ursula Hinrichs; Copyright Virginia Shue

Geboren am 27. April 1935 in Apen (Niedersachsen).
 
Kurzbiografie zu Ursula Hinrichs innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia
 
Weitere Filme*) mit Ursula Hinrichs
 
 
Das Foto wurden mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
Angelika Hurwicz Geboren am 22. April 1922 in Berlin-Schöneberg,
gestorben am 26. November 1999 in Bergen (Nordholland).
 
Angelika Hurwicz wurde als Tochter des Schriftstellers Elias Hurwicz in Berlin geboren. Aufgrund ihrer jüdischen Abstammung konnte sie keine Theaterschule besuchen, stattdessen erteilte ihr die Schauspielerin Lucie Höflich1) (1883 – 1956) von 1939 bis 1941 Privatunterricht. Von 1942 bis 1943 war sie bei einem privaten Wandertheater im Erzgebirge engagiert. Nach der Schließung aller Theater durch die "totale Mobilmachung" 1944 arbeitete sie in einer Autowerkstatt.
1945 kehrte sie nach Berlin zurück und wurde am "Theater am Schiffbauerdamm" und am "Deutschen Theater" engagiert. Bertolt Brecht holte sie 1948 für die Rolle der stummen Kattrin im Stück "Mutter Courage und ihre Kinder" an das Berliner Ensemble. 1954 übertrug Brecht ihr die Rolle der Grusche im "Kaukasischen Kreidekreis", sie spielte u. a. auch die Frau Sarti im "Leben des Galilei", bis sie 1958 das Ensemble verließ und nach Westdeutschland ging.
Später war sie in Hannover, Frankfurt am Main, Wuppertal, Köln, Zürich, London und am Wiener Burgtheater (dort die erste Frau) als Regisseurin tätig.
 
Noch kurz vor ihrem Tod publizierte die Schauspielerin ihren autobiografischen Roman "Die Nische des Insekts"; der Roman "Der neue Hamlet" blieb unveröffentlicht.
 
Quelle (überwiegend): Wikipedia (Stand Oktober 2009)
 
Siehe auch www.defa-sternstunden.de sowie den Nachruf bei www.berlinonline.de 
 
Weitere Filme*) mit Angelika Hurwicz (auch gelistet, wie bei "Ein Kapitel für sich", als Angelika Hurwitz)
 
1) Der Link führt zu Wikipedia
Günter (Günther)1)
Huster
Geboren am 25. August 1912 in Osnabrück,
gestorben am 3. September 1987 in Bremen.
 
Huster war Sohn des Kaufmanns August Huster und seiner Frau Martha. Zunächst machte er eine kaufmännische Lehre, daneben nahm er Schauspielunterricht. Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem er Soldat war, gründete er 1947 das "Bremer Zimmertheater" mit dem Beinamen "Das Experiment". Das Theater befand sich zuerst für kurze Zeit in der Privatwohnung seiner kleinen Familie in der Prager Straße 15. Hier stellte er dem Bremer Publikum Avantgardetheater vor.
Zudem organisierte er das neue Theaterleben in Bremen. Dabei bevorzugte er moderne, impulsive Problemstücke. Zuerst spielte er in einem Zimmer in Schwachhausen. Zusammen mit Wolfgang Dohnberg gründete er 1948 ein Zimmertheater bzw. "Theater im Haus". Gespielt wurde im Haus Contrescarpe 8 und ab November 1951 in einem Haus Schwachhauser Ring 78. Huster leitete von 1948 bis 1951 das Haus, das zuletzt auch "Ateliertheater" hieß; das Theater wurde 1951 vom Literarischen Verein übernommen. 1953 übernahm er wieder das neu eröffnete "Bremer Zimmertheater", das ab 1955 im Haus Schwachhauser Heerstraße 30a residierte und um 1965 geschlossen werden musste. Das experimentierfreudige Theater pflegte besonders die Gegenwartsdramatik und hat auf zahllosen Gastspielen im In- und Ausland für die Avantgarde eine Lanze gebrochen.
Huster leitete aber auch das "Theater im Schnoor", für dessen Gründung er zwölf Jahre unermüdlich gekämpft hatte. 1977 schied er mit einem Ehrensold der Stadt Bremen aus diesem Theater aus. Allerdings war damit nicht sein Theaterleben beendet: 1977 eröffnete er erneut das "Zimmertheater", das bis zu Husters Tod im " Institut Français" in der Contrescarpe in Bremen spielte.
 
Quelle: Wikipedia (Stand Oktober 2009)
 
Weitere Filme*) mit Günter (Günther) Huster; neben " Ein Kapitel für sich " werden nur noch zwei TV-Produktionen ausgewiesen.
 
1) Den Vornamen Günter änderte Huster später aus künstlerischen Gründen in Günther.
Frederick Jaeger Geboren am 29. Mai 1928 in Berlin,
gestorben am 18. Juni 2004 auf Mallorca (Spanien).
 
Der in Deutschland geborene Schauspieler arbeitete seit Mitte der 1950er Jahre überwiegend für das britische Fernsehen und trat in unzähligen Serien auf. In Erinnerung geblieben ist er auch durch seine Rolle des Professor Marius, den er in der Science-Fiction-Serie "Doctor Who" zwischen 1966 und 1977 verkörperte.
 
Weitere Filme*) mit Frederick Jaeger
Joav Jasinski In der Internet Movie Database werden neben "Ein Kapitel für sich" nur noch drei Produktionen ausgewiesen.
Heinz Jörnhoff Weitere Filme*) mit Heinz Jörnhoff
Lubow Judowick In der Internet Movie Database wird nur "Ein Kapitel für sich" ausgewiesen.
Sonja Karzau Geboren am 1. Oktober 1912 (nach anderen Quellen 1915) in Köln.
 
Nach einer Ausbildung zur Schauspielerin, gab Sonja Karzau in Darmstadt ihr Bühnendebüt. Engagements in Hagen, Dessau und Chemnitz schlossen sich an. 1938 wurde sie von Otto Falckenberg an die Münchner Kammerspiele verpflichtet, später spielte sie in Leipzig, Hannover, sowie wieder in Darmstadt Theater; ab Ende der 1960er Jahre wirkte sie am Berliner "Schiller-Theater".
 
Daneben machte sich Sonja Karzau als Schauspielpädagogin einen Namen, arbeitete für das Fernsehen und den Hörfunk.
 
Weitere Filme*) mit Sonja Karzau
Helmut Ketels Geboren am 22. September 1927 in Itzehoe.
 
Nach einer Ausbildung in Hamburg und Berlin als Tänzer und Sänger war Ketels zunächst in seiner Heimatstadt engagiert. Als langjähriger Tanzpartner von Marika Rökk1) (1913 – 2004) in Streifen wie "Nachts im grünen Kakadu" (1957) oder "Bühne frei für Marika" (1958) wurde er ungemein populär. Auch war er seit Ende der 1960er Jahre Tanzpartner von Mario Litto (1919 – 1996).
 
Weitere Filme*) mit Helmut Ketels
 
1) Der Link führt zum Kurzportrait innerhalb dieser Webpräsenz.
Günther Kieslich Geboren am 26. August 1926 in Berlin.
 
Nach einer Ausbildung zum Schauspieler bei Herma Clement1) (1898 – 1973) gab Kieslich sein Bühnendebüt in Berlin. Anschließend sammelte er acht Jahre lang Theatererfahrungen in der Provinz. Ab 1960 arbeitete er wieder in Berlin, hatte Engagements an verschiedenen Bühnen.
 
Obwohl Kieslich bereits 1948 unter der Regie von Gustav von Wangenheim in der DEFA-Produktion "Und wieder 48" sein Spielfilmdebüt gab, übernahm er erst ab den 1970er Jahren verstärkt Rollen in Film und Fernsehen. Hier spielte er neben Literaturverfilmungen wie Nikolaj Gogols "Heirat" unter der Regie von Karl John in dessen Simmel-Adaption "Lieb Vaterland magst ruhig sein", in Fernsehspielen wie "Selbstbedienung" unter der Regie von Eberhard Fechner und in "Tragödie in einer Wohnwagenstadt" unter der Regie von Günter Gräwert. Auch in verschiedenen Erotik- und Aufklärungsfilmen wie "Anatomie des Liebesaktes" und mehreren Teilen der Reihe "Schulmädchen-Report" und "Hausfrauen-Report" zeigte sich der Schauspieler. Zu Kieslich letzten Filmarbeiten zählen die Dieter-Hallervorden-Komödien "Mein Gott, Willi!"1) (1980) und "Alles im Eimer"1) (1981) sowie das mehrteilige Fernsehspiel "Ein Kapitel für sich" nach Walter Kempowski. Daneben übernahm Kieslich zahlreiche Gastrollen in Fernsehserien und –reihen wie "PS", "Ein Mann will nach oben", "Es muss nicht immer Kaviar" sein und "Tatort".

Außerdem war er umfangreich als Synchronsprecher tätig und lieh seine Stimme beispielsweise Lloyd Bochner ("Keine Gnade für Ulzana"), Morgan Freeman ("Brubaker"), Mitchell Ryan ("Ein Fremder ohne Namen") und Victor Jory ("Herr des wilden Westens").
 
Kieslich ist mit der Schauspielerin Henriette Gonnermann1) verheiratet; siehe auch www.schauspieler60plus.de
 
Quelle: Wikipedia (abgerufen 19 02.2012)

Weitere Filme*) mit Günther Kieslich
 
Link: 1) Wikipedia
Gernot Kleinekemper

Gernot Kleinekemper; Copyright Virginia Shue

Es wurden keine biografischen Informationen zu dem Schauspieler gefunden.
Die Internet Movie Database weist Arbeiten vor der Kamera zwischen 1979 und 1996 aus.

Weitere Filme*) mit Gernot Kleinekemper
 
 
 
Das Foto wurden mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

Hannes Krüger Gestorben am 12. Januar 1990 in München.
 
In der Internet Movie Database wird neben "Ein Kapitel für sich" nur noch eine Produktion ausgewiesen.
Konstantin Kruschin In der Internet Movie Database wird nur "Ein Kapitel für sich" ausgewiesen.
Heinrich Kunst Geboren 1905 in Ofenerfeld (Niedersachsen),
gestorben 1993 in Ofenerfeld.
 
Der bekannter Volksschauspieler, dem die plattdeutsche Sprache sehr am Herzen lag, gründete in den zwanziger Jahren die plattdeutsche Theatergruppe "Ofenerdiek" und wurde 1931 Mitglied der Niederdeutschen Bühne am Landestheater Oldenburg. Dieser Bühne, später die "August-Hinrichs-Bühne", gehörte er bis zu seinem Lebensende an.
Er wirkte in mehreren Filmen mit. Dies und seine regelmäßigen Auftritte auf der Bühne, in Radio und Fernsehen machten ihn auch überregional bekannt.

Heinrich Kunst war Träger des Bundesverdienstkreuzes und Ehrenbürger der Gemeinde Wiefelstede.
Seine Hofstelle, auf der er sein ganze Leben verbrachte, vererbte er nach seinem Tode der Gemeinde Wiefelstede. Der "Verein Begegnungsstätte Heinrich Kunst" restaurierte die Hofstelle, die heute als Versammlungs- und Begegnungsstätte dient; siehe www.heinrich-kunst-haus.de.
 
Quelle: Wikipedia (Stand Oktober 2009)
 
Weitere Filme*) mit Heinrich Kunst
Peter Kybarth In der Internet Movie Database wird nur "Ein Kapitel für sich" ausgewiesen.
Thomas Kylau Geboren am 10. September 1932 in Klaipeda /Memel (ehemals Ostpreußen, heute Litauen).
 
Der Schauspieler, Kabarettist und Liedermacher spielte während seiner Karriere an vielen bedeutenden Bühnen, unter anderem am Hamburger Schauspielhaus, am Theater in Bremen, den Münchner Kammerspielen, dem Bayerischen Staatstheater und am Wiener Schauspielhaus. In den letzten Jahren war er unter anderem am Münchner Volkstheater in Wedekinds "Lulu" (2005) und Shakespeares "Viel Lärm um nichts" (2005) zu sehen. Zur Spielzeit 2009/2010 tritt er dort als Kardinal Morton, Bischof von Ely, in Shakespeares "Richard III." sowie als König Peter vom Reiche Popo in Büchners "Leonce und Lena" auf.
(siehe auch www.muenchner-volkstheater.de)
400 Vorstellungen lang gehörte er zum Ensemble der Revue "Fifty Fifty" von Uwe Nielsen, die im Hamburger " Tivoli" sowie im Wiener "Ronnacher" ein begeistertes Publikum fand.
Kylau stand in den Musicals "Cabaret" (2001, Bremer Theater) und "Kiss me Kate" (2003/04, Münchner Volkstheater) auf der Bühne. Neben seinen Theaterengagements ging er mit verschiedenen Soloprogrammen auf Tournee, "Phallusophisch" nennt er sein 2001 entstandenes Kabarettprogramm "Schüttelpalme mit Nüssen". Mit viel Esprit und Witz erzählt Kylau von Stationen seines Lebens, auch aus einer Zeit der Unfreiheit für Homosexuelle. Weitere Soloprogramme sind "Lieder, die das Licht scheuen" und "Die Frauen meiner Träume".
 
Kylaus Filmografie weist seit Anfang der 1970er Jahre rund 150 Rollen in Fernsehproduktionen, aber auch vereinzelte Kinoauftritte aus. Auf der Leinwand sah man ihn unter anderem in "Wer spinnt denn da, Herr Doktor?" (1982), auf dem Bildschirm agierte er mit Nebenrollen in populären Serien wie "Monaco Franze – Der ewige Stenz", "Der Fahnder", "Derrick", "Peter Strohm" oder "Alphateam". In dem Dauerbrenner "Forsthaus Falkenau" mimte er Ende der 1980er Jahre einige Folgen lang den Bürgermeister Karl, auch in der "Tatort"-Reihe war er mehrfach zu sehen. Neben dem von Egon Monk inszenierten Mehrteiler "Bauern, Bonzen und Bomben" (1973) zählen die Heimat-Trilogie1) des Regisseurs Edgar Reitz, Eberhard Fechners Sechsteiler "Ein Kapitel für sich" (1979) sowie Franz Peter Wirths Janina David-Adaption "Ein Stück Himmel"2) (1986) mit der Figur des Onkel Max zu seinen Arbeiten für das Fernsehen. Zu Kylaus aktuellen TV-Aktivitäten gehört die Folge "Ausgebrannt" (2009) aus der beliebten Serie "Um Himmels Willen".
 
Thomas Kylau bei seiner Agentur: www.agenturnielsen.de
  
Weitere Filme*) mit Thomas Kylau
 
1) Der Link führt zu Wikipedia – 2) Der Link führt zu www.deutsches-filmhaus.de
Peter Lehmbrock Geboren am 28. November 1919 in Düsseldorf,
gestorben am 25. August 1990 in Hamburg.
 
Der eher schmächtig gebaute Lehmbrock erhält in Bochum seine künstlerische Ausbildung, anschließend debütiert er in Hamburg. Von 1949 bis 1951 gehört er zu Bertolt Brechts "Berliner Ensemble", in dieser Zeit übernimmt er auch Rollen in drei DEFA-Streifen. Später wirkt Lehmbrock an Westberliner Bühnen, er gehört damals auch zu den Pionieren des bundesdeutschen Fernsehens. Schließlich wechselt der Künstler nach Hamburg, man sieht ihn aber auch an Münchner Bühnen sowie in Köln, wo der "König Lear" eine seiner wesentlichsten Bühnenrollen wird. 1984 kehrt Lehmbrock nach Hamburg zurück, doch bereits zwei Jahre später erleidet er einen körperlichen Zusammenbruch, von dem er sich nicht mehr richtig erholt.
Von seinen drei DEFA-Aufgaben soll insbesondere die Hauptrolle des umsichtigen Volkspolizisten Erich Schröder im Krimi "Zugverkehr unregelmäßig" Erwähnung finden. Peter Lehmbrock, von dem es heißt, er habe den "ironischen Humor und die Liebe zur See sympathischerweise nie verloren", steht bis Anfang der 80er Jahre vor den Kameras. Sehr oft taucht er in anspruchsvollen Fernsehinszenierungen auf, die namhafte Regisseure wie Egon Monk oder Eberhard Fechner in Szene gesetzt haben. Auch in Jürgen Rolands "Straßenfeger"-Reihe "Stahlnetz" ist Lehmbrock mehrfach mit von der Partie.
 
Quelle: www.defa-sternstunden.de

Einen Nachruf anlässlich des Todes von Peter Lehmbrock findet man bei www.zeit.de; dort wird unter anderem ausgeführt: Der Schauspieler Peter Lehmbrock, der in der vergangenen Woche, 69 Jahre alt, in Hamburg gestorben ist, zeigte immer auch die böse, die bloße Kehrseite des Alters: den Zank, den Geiz, die geile Gier; die Verwüstung des Kopfes und den schmählichen Verfall des Leibes. Er war engagiert bei Ivan Nagel in Hamburg, bei Jürgen Flimm in Köln und wieder in Hamburg. Sein kühnster und dubiosester Auftritt war der König Lear: kein Gottvater-Double, kein tiefsinniger Narr, sondern auch wieder nur ein zänkischer, bitterer Alter. Der Querulant und der Wahnsinnige. Lear, Rentner.
 
Quelle: DIE ZEIT, 07.09.1990, Nr. 37 (www.zeit.de)
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Peter Lehmbrock, der auch bei "Tadellöser & Wolff" mitspielte.
Heinz Lieven Geboren am 18. April 1928 im Hamburger Stadtteil Blankenese.
 
Lieven wurde als Sohn des Arztes Dr. Wilhelm Lieven und dessen Frau Mary Lieven geb. Nather geboren. Bei Helmuth Gmelin und Bernhard Minetti begann er 1948 in Hamburg und Berlin seine Ausbildung als Schauspieler. 1966 heiratete er die Maskenbildnerin Hertha Lieven, geb. Gobrecht; aus der Verbindung stammen die beiden Söhne Alexander Lieven (geb. 1959) und Claudius Lieven (geb. 1968).

Lieven begann seine Bühnenlaufbahn in den 1950er Jahren am Hamburger "Theater im Zimmer". Danach tourte er mit der "Morgenstern Bühne" und anderen Tourneetheatern durch Deutschland. In den 1960er Jahren war er unter anderem in Karlsruhe, Bruchsal, Baden-Baden, Flensburg und Schleswig engagiert. Sporadisch wirkte er in ambitionierten Fernsehproduktionen mit, wie beispielsweise 1968 unter der Regie von Rolf Hädrich in dessen Max Frisch-Adaption "Graf Öderland".
1972 holte ihn Boleslaw Barlog an das Schillertheater nach Berlin, wo er bis 1978 spielte. In dieser Zeit entstanden weitere TV-Filme u. a. "Bauern, Bonzen und Bomben" (1973; Regie: Egon Monk) und "Ein Kapitel für sich" (1979; Regie: Eberhard Fechner).
1978 siedelte Lieven nach Bremen über, um am dortigen "Niederdeutschen Theater" als Regisseur zu wirken. Bereits 1981 zog es Lieven in seine Heimatstadt Hamburg zurück, in der er seitdem lebt, seit 1995 auch wieder im Stadtteil Blankenese. Er spielte in den folgenden Jahren u. a. am "Altonaer Theater", am "Theater Lübeck" und am damals noch existierenden "Piccolo Theater" im Hamburger Schanzenviertel.
In den 1980er trat Lieven außerdem am "Nationaltheater Mannheim" in "Germania – Tod in Berlin" von Heiner Müller und im "König Ubu" am "Staatstheater Stuttgart" auf, beide in der Regie von Johann Kresnik. Daneben spielte er im Fernsehen u. a. in "Die Pawlaks" (Regie: Wolfgang Staudte), "Der Landarzt", "Das Dorf" (Regie: Claudia Laatz) und "Marleneken" (Regie: Karin Brandauer) mit.
1990 wirkte er in dem aktuellen zeitkritischen Film "Wer zu spät kommt – Das Politbüro erlebt die deutsche Revolution" von Jürgen Flimm mit, es folgten in den 1990er Jahren u. a. "Frauen morden leichter" (1996), "Wut im Bauch" (1998), "Meine beste Feindin" (1999), "Doppelter Einsatz" (1999) und "Die Helden" (1999/2000). Außerdem war Lieven in verschiedenen Fernsehserien zu sehen, so ab 1995 als Polizeiarzt Dr. Wagner in "Adelheid und ihre Mörder", weitere prägnante Auftritte hatte der Schauspieler in "Eine Frau wird gejagt" (1995; Regie: Vadim Glowna), "Großstadtrevier" (1999), "OP ruft Dr. Bruckner" (1996) sowie in verschiedenen Folgen der "Tatort"-Reihe. Bei Kindern beliebt war er als Opa Bernhard Brendel in "Neues vom Süderhof" (1996/97).

Seit Mitte der 1990er Jahre spielt Lieven am Altonaer Theater. Die Rolle des Lehrers Bömmel in dem Stück "Die Feuerzangenbowle", das dort jährlich seit 1997 aufgeführt wird, gehört mittlerweile zu seinen erfolgreichsten Rollen. Daneben tritt er an den Hamburger Kammerspielen auf, bei Gerda Gmelin und am Hamburger Kampnagel.
Seit 2000 spielte Lieven neben verschiedenen Rollen am Altonaer Theater zuletzt den Patriarchen in "Nathan der Weise" am "Ernst Deutsch Theater". Im Fernsehen war er in den letzten Jahren u. a. in "Ein Song für den Mörder" (2009), der TV-Serie "Notruf Hafenkante" (2007) sowie in "Frauengeschichten" (2006) und "Broti und Pacek" (2003) zu sehen. Kinoproduktionen wie "Doppelspiel" (2005; Regie: Claus–Michael Rohne) oder "Dream, Dream, Dream" (2001; Regie: Anne Klix) zählen ebenfalls zu seiner Filmografie.
Neben seiner umfangreichen Arbeit für Theater, Film und Fernsehen erfreut Lieven das Publikum mit Lesungen von Ringelnatz bis Rilke, fährt auch schon mal als Entertainer und Schauspiellehrer auf Kreuzfahrtschiffen wie der "MS Deutschland".
 
Quelle (überwiegend): Wikipedia (Stand September 2009)
 
Heinz Lieven bei seiner Agentur: www.agentur-freitag.de

Weitere Filme*) mit Heinz Lieven

Günter Lürssen In der Internet Movie Database wird neben "Ein Kapitel für sich" nur noch eine Produktion ausgewiesen.
Samuel Magill Es handelt sich vermutlich um den amerikanischen Offizier Lt. Col. S. Magill, der auch als Berater bei Filmproduktionen tätig war.

Weitere Filme*) mit Samuel Magill
Reinhard "Olli" Maier
 
Reinhard "Olli" Maier; Copyright Virginia Shue
Foto zur Verfügung gestellt von der
Hamburger Fotografin Virginia Shue
© Virginia Shue
(starfotos@virginia-hamburg.de)
Geboren am 17. März 1945 in Stuttgart, bekannt als Olli Maier; durch Adoption "Reinhard Prinz von Sachsen",
gestorben am 6. Januar 2011 in Berlin.

Bekannt wurde Olli Maier durch die Verlobung mit der Schauspielerin Helga Feddersen1) (1930 – 1990) Mitte der 1970er Jahre. Obwohl er ausschließlich neben der Hamburger Ulknudel ins Rampenlicht trat, sah man ihn des Öfteren in winzigen Nebenrollen diverser Fernsehspiele, u. a. spielte er einen vertrottelten Buchhalter in der Musiksendung "Plattenküche"2) (1978), einen Demonstranten in der Komödie "Zwei Rebläuse auf dem Weg zur Loreley", den Hellseher Raimondo in der ZDF-Kinderserie "Ein Fall für TKKG" (1985) sowie einige Kurzauftritte in den Kinofilmen "Dirndljagd am Kilimandscharo" (1983) und "Sunshine Reggae auf Ibiza"2) (1983).

Als Sänger produzierte er zusammen mit dem Produzenten Frank Dostal in den 1980er-Jahren den Flop-Song "Heiße Würstchen mit Salat", oder aber auch "Ich liebe Aerobic". Auch sang er bei einer Silvestergala im Jahr 1989 mit Helga Feddersen im Duett "Lambada Anstalt" (die Schallplatte verkaufte sich eher schlecht als recht). Kurz vor Helga Feddersens Tod heiratete er sie …
Nach Veröffentlichung seiner Autobiographie "Ich, Buhmann der Nation" im Jahre 1991 wurde es in der Klatsch-Presse still um Maier, bis 1992 bekannt wurde, dass er sich gegen Zahlung einer Summe von 200.000 DM an Erna Eilts (1921 – 2010), die durch Heirat mit einem Enkel des letzten Sachsenkönigs den Namen "Erina Prinzessin von Sachsen" trug, von dieser adoptieren ließ. Prinzessin von Sachsens Ehemann war der Großvater von Xenia Prinzessin von Sachsen2). Bis zur Trennung von seiner Lebensgefährtin Bea Fiedler2) im Jahre 995 lebte Maier zeitweise in Moritzburg bei Dresden. Später lebte er als "Reinhard Prinz von Sachsen" zurückgezogen auf Mallorca.
Nach seinem Umzug nach Berlin verstarb er 2011 an einem Herzinfarkt und wurde nach einem Notruf einer Nachbarin, die ihn seit Tagen nicht gesehen hatte, in seiner Wohnung tot aufgefunden. Er wurde in Stuttgart neben seiner Frau, Helga Feddersen, beigesetzt.
 
Quelle: Wikipedia (Stand September 2011)

Weitere Filme*) mit Reinhard Maier; siehe auch den anderen Eintrag bei der Internet Movie Database
 
Link: 1) Kurzportrait innerhalb dieser Webpräsenz, 2) Wikipedia 

Ulrich Matschoss

Ulrich Matschoss; Copyright Virginia Shue

Geboren am 16. Mai 1917 in Wanne-Eickel,
gestorben am 1. Juli 2013 an seinem Wohnort in der Lüneburger Heide.
  
Kurzbiografie zu Ulrich Matschoss innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia
 
Weitere Filme*) mit Ulrich Matschoss
 
 
 
Das Foto wurden mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
Jörg Matthey Geboren am 14. Oktober 1943 in Berlin.
 
In der Internet Movie Database wird neben "Ein Kapitel für sich" nur noch eine Produktion ausgewiesen.
Slawa Mazur In der Internet Movie Database wird nur "Ein Kapitel für sich" ausgewiesen.
Yefim Mazur In der Internet Movie Database wird nur "Ein Kapitel für sich" ausgewiesen.
Barbara Meyer Geboren am 4. Dezember 1904 in München; Pseudonym Barbara 'Betty' Sedlmayr,
gestorben (lt. Arne Kaul1)) im Juni 1984; es wird aber auch Juni 2004 angegeben.
 
Nach einer Gesangsausbildung begann die später mit dem Schauspieler Hermann Meyer-Falkow (1898 – ?) verheiratete Künstlerin am "Theater am Gärtnerplatz" in München, anschließend wechselte sie nach Bamberg. Als Soubrette war sie am Volkstheater München und Berliner Bühnen ("Rosen-Theater", "Plaza", "Komödie") tätig. Darüber hinaus arbeitete sie für den Hörfunk.

In der Internet Movie Database wird nur "Ein Kapitel für sich" ausgewiesen.
 
Link: 1) www.synchrondatenbank.de
Jürgen Mikol Geboren am 13. März 1942 in Marl.
 
Jürgen Mikol war zunächst fast ausschließlich als Theaterschauspieler aktiv. Seine Theaterkarriere begann er 1967 an der "Schaubühne am Halleschen Ufer", wo er bis 1969 auf der Bühne stand. Es folgten Engagements in Hamburg am "Ernst-Deutsch-Theater" und am Schauspielhaus (1969 – 1974), dem Theater Dortmund (1974 – 1981 bzw. 1984 – 1993) sowie dem "Hans-Otto-Theater" in Potsdam (1992/93). Dann wechselte er bis 1998 mit Unterbrechung (1996, Staatstheater Mainz) an das Theater Basel, war eine Spielzeit (1998) am Theater Oberhausen zu sehen, wohin er 2006 für zwei Jahre zurückkehrte. Darüber hinaus trat er zwischen 1981 und 1984 bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen auf, wurde bei den Bad Hersfelder Festspielen (1998), den Schlossfestspielen Ettlingen (2002) und den Burgfestspielen Bad Vilbel (2004/2008) gefeiert.

Seit Anfang des neuen Jahrtausends ist er verstärkt im Fernsehen zu sehen. Große Bekanntheit als Fernsehschauspieler errang er durch die Rolle des "Opa Pläte" in "Alles Atze". Mikol spielte in mehreren "Tatorten" mit (u. a. 1974 in "Nachtforst" und zuletzt 2003 in "Bermuda"), hatte u. a. Rollen in den Kinofilmen "Das Wunder von Bern" (2003) und "Was nicht passt, wird passend gemacht" (2002). 2008 war er außerdem in einigen Folgen von "Mensch Markus" an der Seite von Markus Maria Profitlich sowie in der Folge "Glück auf! Der Mörder kommt!" (2009) aus der ARD-Serie "Pfarrer Braun" zu sehen.
 
Quelle: Wikipedia (Stand Oktober 2009)
 
Jürgen Mikol bei seiner Agentur: www.schauspieler60plus.de
 
Weitere Filme*) mit Jürgen Mikol

Josef Morgalla In der Internet Movie Database wird nur "Ein Kapitel für sich" ausgewiesen.
Dorothea Moritz
(Dorothea Holloway)
Geboren in Weißenfels an der Saale.
 
Nach einem Schauspielstudium, welches sie mit Diplom an der Hochschule für Musik (Fachbereich Schauspiel) in Hamburg abschloss, stand sie an mehreren Theatern (unter anderem am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg) auf der Bühne, arbeitete mit so renommierten Regisseuren wie Fritz Kortner, Hans Schweikart, Gustaf Gründgens und Percy Adlon zusammen.
Auch als Filmschauspielerin und Sprecherin in Hörspielproduktionen war bzw. ist sie seit Anfang der 1960er Jahre erfolgreich: Im Fernsehen sah man sie beispielsweise in populären Serien wie "Stahlnetz", "Polizeifunk ruft" oder wiederholt im "Tatort". Auf der Kinoleinwand spielte sie in den letzten Jahren unter anderem kleinere Rollen in "Aimée & Jaguar" (1999), "Andersens Märchen von der Liebe" (2001) oder wie zuletzt in "Das blondierte Glück" (2008).
Seit Ende der 1990er Jahre hält sie regelmäßig Lesungen ab. unter anderem im Berliner Dom sowie an zahlreichen Kulturstätten in Berlin und Umgebung, aber auch in anderen deutschsprachigen Ländern.
 
Die Künstlerin ist mit dem Filmjournalisten und Filmemacher Ron Holloway verheiratet. Beide sind langjährige Mitglieder von INTERFILM, Ron Holloway seit 2004 Ehrenmitglied. Am 16. Februar 2007 wurden Dorothea Moritz und Ron Holloway im Berliner Filmpalast am Kurfürstendamm von Festivaldirektor Dieter Kosslick für ihr großes Engagement für den Film mit der " Berlinale Kamera" ausgezeichnet.

Weitere Filme*) mit Dorothea Moritz
Dieter (Dietmar) Mues

Dieter (Dietmar) Mues; Copyright Virginia Shue

Geboren am 21. Dezember 1945 als Joachim Dietmar Mues in Dresden,
gestorben am 12. März 2011 in Hamburg.

Kurzportrait zu Dietmar Mues innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Dieter (Dietmar) Mues
 
 
 
Das Foto wurden mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

Stephan Orlac
 
Stephan Orlac; Copyright Virginia Shue
Foto zur Verfügung gestellt von der
Hamburger Fotografin Virginia Shue
© Virginia Shue
(starfotos@virginia-hamburg.de)
Geboren 1931 in Düsseldorf.
 
Aufgewachsen in seiner Geburtsstadt Düsseldorf, nahm Orlac nach der Schule Schauspielunterricht bei Luigi Malipiero, an dessen Torturm-Theater Sommerhausen er auch zwischen 1956 und 1958 auftrat. Weitere Stationen von Orlacs Theaterkarriere wurden ab 1958 bis 1971 das Schauspielhaus Bochum unter Hans Schalla, das Staatstheater Darmstadt (1971 – 1974) sowie zur Spielzeit 1975/76 das Bayerische Staatsschauspiel München. Darüber hinaus sah man Orlac bei diversen Gastspielen, beispielsweise bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen (1979) oder bei den Luisenfestspielen in Wunsiedel. Orlac glänzte beispielsweise in Bochum als Shakespeare-Interpret mit der Titelrolle in "König Richard III.", als "Puck" in "Ein Sommernachtstraum" oder als " Edmund" in "König Lear". Man sah ihn in Bochum unter anderem in Wedekinds "Liebestrank", in Portes "Martin Luther & Thomas Münzer oder Die Einführung der Buchhaltung" und in Simons "Ein seltsames Paar". Am Bayerischen Staatsschauspiel erlebte man ihn unter der Regie von Alfred Kirchner in Handkes "Die Unvernünftigen sterben aus".
 
Der Schauspieler machte sich auch einen Namen als herausragender Bühnen-Regisseur, allein in Bochum inszenierte er 30 Stücke. Zu seinen wichtigen Regiearbeiten zählen beispielsweise Molières "Tartuffe" und "Der eingebildete Kranke", Sophokles' "Antigone", Kleists "Der zerbrochene Krug", Vitracs "Victor oder Die Kinder an der Macht" sowie das Musical "My Fair Lady".
  
Ab Mitte der 1970er Jahre legte Stephan Orlac den Schwerpunkt seiner Tätigkeit vermehrt auf das Fernsehen bzw. die Synchronisation. So richtig populär wurde Orlac durch die ZDF-Serie "Die Wicherts von nebenan"1), wo er ab 1986 knapp 50 Folgen lang den genervten Ehemann bzw. Familienvater Eberhard Wichert an der Seite seiner Filmehefrau Maria Sebaldt mimte. Weitere Serien-Auftritte hatte der Schauspieler unter anderem in "Wie gut, dass es Maria gibt" (1990), "Blankenese" (1994), "Heimatgeschichten" (1995) und "Parkhotel Stern" (1997); mehrfach tauchte er in der beliebten Krimi-Reihe "Tatort" auf, gab auch bei "Derrick" ein Gastspiel. Zu Stephan Orlacs letzten Aktivitäten vor der Fernsehkamera zählt das Rosamunde Pilcher-Melodram "Rückkehr ins Paradies" (1998).
  
Stephan Orlac ist mit der Schauspielerin Elke Arendt verheiratet; aus der Verbindung stammt der 1970 geborene Sohn Sebastian Orlac1), der sich als Regisseur, Buchautor und Konzeptkünstler profiliert hat.
 
Quelle (unter anderem): Langen Müller's Schauspielerlexikon der Gegenwart (Wien, 1986)
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Stephan Orlac
 
1) Der Link führt zu Wikipedia
Yulian Panich Geboren am 23. Mai 1931 in Kirovograd (Sowjetunion).
 
Weitere Filme*) mit Yulian Panich (auch Yu. Panich)
Bruno W. Pantel

Geboren am 17. März 1921 in Berlin,
gestorben am 30. November 1995.
 
Kurzportrait zu Bruno W. Pantel innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Bruno W. Pantel

Victor Penkin In der Internet Movie Database wird nur "Ein Kapitel für sich" ausgewiesen.
Karl-Heinz Peters Geboren am 28. August 1903 (nach anderen Quellen 1905) in Rüggeberg,
gestorben am 5. September 1990 in München.
 
Nach seiner künstlerischen Ausbildung in Hagen erhielt Peters 1926 sein erstes festes Engagement in Mönchengladbach. Weitere Stationen seiner Laufbahn waren Köln, Frankfurt am Main, Hamburg, München und Berlin, wo er erstmals im Mai 1927 auftrat.
Seit 1939 war Peters als Nebendarsteller häufig in Spielfilmen zu sehen. Oft verkörperte er Amtspersonen wie Kommissare und Polizisten, aber auch Ganoven, Ärzte, Direktoren und Angestellte. In dem Edgar-Wallace-Film "Der rote Kreis" (1960) erschien er als Henker. Er spielte auch weiterhin Theater, besonders am Staatstheater Stuttgart und übernahm kleinere Rollen in Fernsehproduktionen.
 
Quelle: Wikipedia (Stand Oktober 2009)
 
Siehe auch www.cyranos.ch

Weitere Filme*) mit Karl-Heinz Peters
Peter Petran Geboren am 9. Februar 1912 im Landkreis Frankenstein (Schlesien).
  
Petran erlernte seinen Beruf an einer Berliner Schauspielschule, bevor er in Lübeck sein Bühnendebüt gab. Es folgten Engagements in Potsdam, Wilhelmshaven, Rostock, Braunschweig und Hannover. In den 1950er leitete Petran zudem eine Tourneebühne.
Einem breiteren Publikum wurde Petran vor allem durch zahlreiche größere und kleinere Rollen in Fernsehproduktionen bekannt. Er spielte in Theodor Kotullas Drama "Aus einem deutschen Leben", in Egon Monks Mehrteiler "Die Geschwister Oppermann" nach Lion Feuchtwanger sowie in Eberhard Fechners Drama "Ein Kapitel für sich" nach Walter Kempowski.
Darüber hinaus übernahm er zahlreiche Gastrollen in Serien und Reihen wie "Tatort", "Ein Fall für TKKG", "Sonderdezernat K1" und "Die schöne Marianne". Außerdem war Petran im Nebenberuf als Dekorateur tätig.
 
Quelle: Wikipedia (abgerufen 19.02.2012)

Weitere Filme*) mit Peter Petran
Leonid Pylajew Weitere Filme*) mit Leonid Pylajew
Wolf Rahtjen
 
Wolf Rahtjen; Copyright Virginia Shue
Foto zur Verfügung gestellt von der
Hamburger Fotografin Virginia Shue
© Virginia Shue
(starfotos@virginia-hamburg.de)
Geboren am 23. Juni 1923,
gestorben am 3. September 2003 in Hamburg.
 
Als Schauspieler wirkte Rahtjen neben Bühnenauftritten in den 60er Jahren im Fernsehfilm "Bernhard Lichtenberg" (1965) sowie in Episoden der Serien "Raumpatrouille Orion", "Kommissar Brahm", "Die fünfte Kolonne" und "Graf Yoster gibt sich die Ehre" mit.
Als Sprecher vertonte er etwa den "Papa Schlumpf" der Zeichentrickserie "Die Schlümpfe", sprach verschiedene "Asterix"-Rollen, vertonte einzelne wechselnde Personen der Serie "Die drei Fragezeichen" und synchronisierte Schauspieler in Filmen der "Olsenbande".
Regie führte er z. B. im Film "Schneider Wibbel" (1980) oder bei seinem selbstgeschriebenen Theaterstück "Kaspar und die Honigdiebe", das sich klar an Kinder richtete (1968).

Rahtjen trat darüber hinaus im literarisch-politischen Kabarett "Die Zwiebel" in München auf, kaufte 1968 das Etablissement vom Gründer Michael Burk, musste aber zwei Jahre später den Betrieb wieder einstellen.
  
Quelle: Wikipedia (Stand Oktober 2009)
 
Weitere Filme*) mit Wolf Rahtjen
Götz Olaf Rausch Geboren am 30. Juni 1921 in Berlin,
gestorben am 30. September 1992 in Bad Kissingen.
 
Nach Abitur und Kriegsdienst begann Rausch seine schauspielerische Laufbahn 1945 am "Theater der Jugend" in München. Weitere Stationen waren die Bayerische Landesbühne, das "Junge Theater," das "Neue Theater", das "Theater am Brunnenhof "und das Theater "Die Spieler".
1947 bis 1950 gehörte er zum Ensemble am Schauspielhaus Bochum, danach kamen Gastspiele unter anderem am Theater Bielefeld, Theater Dortmund und bei den Festspielen auf Schloss Burg. Von 1956 bis 1958 war er Oberspielleiter am Stadttheater Trier und von 1958 bis 1960 erster Spielleiter am Schlosstheater Celle.
Nach seinem letzten Engagement an der Komödie in Basel (1961/62) arbeitete er freischaffend. Rausch gastierte an zahlreichen Theatern, darunter 1979 an der "Schaubühne am Lehniner Platz" in Berlin. Seit 1960 war er in einer großen Anzahl von Fernsehproduktionen zu sehen, besonders in Serien, darunter auch mehrmals in der Krimireihe "Tatort". Er wirkte umfangreich beim Hörfunk und war mit der Schauspielerin Anneliese Wertsch1) (1922 – 2008) verheiratet.
 
Quelle: Wikipedia (Stand Oktober 2009)

Weitere Filme*) mit Götz Olaf Rausch, der auch bei "Tadellöser & Wolff" mitspielte.
 
1) Der Link führt zu Wikipedia
Petra Redinger Geboren am 26. Juni 1949 in Düsseldorf.
 
Weitere Filme*) mit Petra Redinger
Bruno Reinecker Geboren 1952.
 
Bruno Reinecker stand schon im Alter von neun Jahren in mehreren Stücken auf der Bühne des Hildesheimer Stadttheaters. Während seiner Schauspielausbildung an der Schauspielschule Hamburg trat er als Arlecchino in "Der Lügner" von Goldoni im Altonaer Theater auf. Danach führten ihn verschiedene Bühnenengagements u. a. an die Landesbühne Rendsburg, das Schauspielhaus Zürich, die Komödie Frankfurt, zu den Salzburger Festspielen und auf mehrere Tourneen.
Zu seinen wichtigsten Rollen zählen u. a. der Alan in "Equus", der Jascha in "Kirschgarten", der Proteus in "Zwei Herren aus Verona", der Voltore in "Volpone", der Johnny in "Juno und der Pfau", der Chris Keller in "Alle meine Söhne" und der Pantalone in "Diener zweier Herren".
Vor der Kamera stand Bruno Reinecker u. a. für den englischen Kinofilm "The Wanderer" und für TV-Produktionen wie "Derrick", "Der Alte", "Alle meine Töchter" "Ein Kapitel für sich" sowie "Marienhof".
 
Quelle: www.theater-am-kurfuerstendamm.de
  
Weitere Filme
*) mit Bruno Reinecker
Joachim Richert Geboren am 11. April 1938 in Hamburg,
gestorben am 20. März 2007.
 
Nach der Ausbildung zum Schauspieler bei Eduard Marks1) (1901 – 1981), erhielt Richert Theaterengagements in Hamburg, Schleswig, Köln und Bremen.
Sein Debüt im westdeutschen Fernsehen feierte er 1966 mit einer kleinen Nebenrolle in Egon Monks "Preis der Freiheit", dem 1967 mit Rolf Olsens "Wenn es Nacht wird auf der Reeperbahn" sein Einstand im Kino folgte. Die nächsten vier Jahrzehnte war er regelmäßig im deutschen Fernsehen und vereinzelt in Kinoproduktionen zu sehen, aber hauptsächlich auf Nebenrollen abonniert. Zu seinen Fernsehauftritten gehören unter anderem Tom Toelles Spielfilm "Das Millionenspiel" (1970), Eberhard Fechners Mini-Serie "Ein Kapitel für sich" (1979) (nach Walter Kempowski), das Historiendrama "Marinemeuterei 1917" (als Willy Sachse) und mehrere Engagements in populären Krimiserien wie "Großstadtrevier" (1987, 1991) oder "Adelheid und ihre Mörder" (1996).
In der Krimireihe "Tatort" war er zwischen 1971 und 1982 in insgesamt elf Episoden als Kriminalmeister Laumen neben dem populären Tatort-Kommissar Trimmel (Walter Richter) zu sehen. Ebenfalls zu sehen ist er in der Eröffnungssequenz von Gründgens berühmtem "Faust"-Film.
Neben seiner Arbeit bei Film und Fernsehen war Joachim Richert vor allem langjähriger Sprecher bei dem Hörspiellabel "Europa". Seine Stimme lieh er so bekannten Hörspielreihen wie "TKKG", "Die fünf Freunde", "Masters of the Universe" (Stratos) oder "Die drei Fragezeichen".
Als Synchronsprecher war er unter anderem für Nick Tate ("Mondbasis Alpha 1") und Larry Manetti (Orville Wilbour Rick Wright III. in "Magnum") die deutsche Stimme.
 
Richert starb am 20. März 2007 nach langer und schwerer Krankheit.
  
Quelle: Wikipedia (Stand Oktober 2009)
 
Weitere Filme*) mit Joachim Richert
 
1) Der Link führt zu Wikipedia
Utz Richter Geboren am 23. Juni 1927 in Olbendorf (Landkreis Strehlen, Niederschlesien).
 
Im Alter von sieben Jahren zog Richter mit seinen Eltern in die Nähe von Dresden. Dort wurde er auch eingeschult und legte kurz vor Kriegsende das Notabitur ab. Im Jahre 1948 ging er nach Hamburg. 1953 kam er zu Helmuth Gmelin1) (1891 – 1959) an das "Theater im Zimmer", bei dem er seine Schauspielausbildung ablegte und erste Bühnenerfahrungen sammelte. Weitere Spielorte waren u.a. Schleswig, Düsseldorf, Frankfurt am Main , Berlin und seine Wahlheimat Hamburg. Hier trat er vorwiegend am "Ernst-Deutsch-Theater" und an den "Hamburger Kammerspielen" bei Ida Ehre auf. Zu seinen Stationen in Berlin gehörten das "Hebbel-Theater", das "Theater am Kurfürstendamm" und das "Theater des Westens". Als einer seiner schönsten Aufführungen an diesem Theater bezeichnete er die Rolle des Herrn Schultz in dem Erfolgsmusical "Cabaret", in dem er zusammen mit Helen Schneider, Hildegard Knef und Wolfgang Reichmann auftrat.
1959 trat er in Seefeld (Tirol) bei den Außenaufnahmen zum 2. Teil des Mehrteilers "Am grünen Strand der Spree"1) erstmals vor die Kamera. In dieser Episode, die in Nord-Norwegen spielte, verkörperte er neben Wolfgang Büttner, Hans Pössenbacher und Adolf Ziegler eine der Hauptfiguren. Obwohl der Mehrteiler im Folgejahr bei seiner Erstausstrahlung ein Straßenfeger wurde, wollte seine Film- und Fernsehkarriere nicht so recht in Gang kommen. Neben verschiedenen Nebenrollen hatte er 1968 in "Herr Kannt gibt sich die Ehre" die Titelrolle inne. In den späteren Jahren trat er auch in mehreren beliebten Fernsehserien auf. Eine seiner Lieblingsrollen war hier der Rechtsanwalt Kehlhausen in "Diese Drombuschs"1) mit Witta Pohl und Günter Strack. Weiter spielte er in Serien wie "Polizeiruf 110", "Unser Charly", "Großstadtrevier" oder "Urlaub vom Leben" mit.

Utz Richter ist seit den 1980er Jahren auch als Synchronsprecher aktiv. In Hörspielen war er des öfteren in Serien wie "Larry Brent", "Macabros", "TKKG", "John Sinclair" oder "Die drei ???" zu hören. Seine markante Stimme war auch im "Bluna"-Werbespot zu hören. ("Sind wir nicht alle ein bisschen Bluna?").
 
Quelle: Wikipedia (abgerufen 19.02.2012); siehe auch www.foneo.de

Weitere Filme*) mit Utz Richter
 
1) Der Link führt zu Wikipedia
Karl-Dieter Rinn Weitere Filme*) mit Karl-Dieter Rinn
Martin Rosen Geboren am 11. Oktober 1907 in Berlin,
gestorben am 28. Juni 1981 in Westberlin.
 
Nach einer Schauspielausbildung bei Luise Dumont (1862 – 1932) in Düsseldorf gab Rosen dort anschließend sein Bühnendebüt. Engagements in Kassel, Nürnberg sowie verschiedenen Berliner Bühnen schlossen sich an. Während des Hitler-Regimes war Rosen zwischen 1934 und 1941 am Theater im Jüdischen Kulturbund tätig, wurde dann von den Nazis in das KZ Auschwitz deportiert, dessen Terror er glücklicherweise überlebte.
Nach dem Krieg spielte er wiederum an Berliner Bühnen, so zwischen 1949 und 1959 an der "Komischen Oper", später an bundesdeutschen Spielstätten und ab 1969 in Westberlin.
Der vielseitige Komiker, dem besonders im Alter tragische Figuren gelangen, spielte in etlichen Filmen der DEFA und des DFF, absolvierte zahlreiche Auftritte in den satirischen "Stacheltier"-Kurzfilmen.
 
Quelle: Das große Lexikon der DDR-Stars (2002)
 
 Weitere Filme*) mit Martin Rosen
Martin Rosenstiel Geboren am 11. Dezember 1923 in Eschwege.
 
Nach einem Philosophiestudium sowie einer Ausbildung zum Schauspieler, begann Rosenstiel seine Bühnenlaufbahn an den Kammerspielen in Bremen bei Ernst Karchow (1892 – 1953), der zu Beginn der Spielzeit 1948/49 die Intendanz übernommen hatte; im Mai 1949 wurde mit "Der Kopf in der Schlinge" das letzte Stück inszeniert, bevor das Theater geschlossen wurde.1)
Vor der Film- und Fernsehkamera stand Rosenstiel nur gelegentlich, so sah man ihn unter anderem in Kurt Hoffmans Thomas Mann-Adaption "Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull" (1957) sowie mit kleineren Rollen in TV-Produktionen; zuletzt spielte er unter der Regie von Herbert Ballmann in der Kinokomödie "A.D.A.M." (1988).
Darüber hinaus machte sich der mit einer Lehrerin verheiratete Künstler als Texter, Chansonnier und Kabarettist einen Namen.

Weitere Filme*) mit Martin Rosenstiel, der auch bei "Tadellöser & Wolff" mitspielte.
 
1) Quelle: Wikipedia
George Roubicek Geboren 1935 in Wien.

Weitere Filme*) mit George Roubicek
Achim Sauter Geboren 1946.
 
Sauter spielte unter anderem Theater an den "Hamburger Kammerspielen".

Weitere Filme*) mit Achim Sauter
Roger R. Schaidl In der Internet Movie Database wird nur "Ein Kapitel für sich" ausgewiesen.
Wolfgang Schenck Geboren am 22. November 1934 in Hamburg.
 
Der Sohn eines Schauspielers und Bruder von Jochen Schenck1) (geb. 1929), der sich als langjähriges Mitglied am "Ohnsorg-Theater" einen Namen gemacht hat, war zunächst Assistent an der Niederdeutschen Bühne in Bremen. Mitte der 1960er Jahre holte ihn der legendäre Theaterintendant Kurt Hübner an das "Theater am Goetheplatz", wo er mit Peter Zadek, Johannes Schaaf und bei Fassbinder in dessen Uraufführung von "Bremer Freiheit" sowie in der darauf folgenden TV-Adaption (1972) die Rolle des Gottfried übernahm.2)
Als Filmschauspieler ist Schenk mit der Rolle des Baron Geert von Innstetten in Fassbinders "Fontane Effi Briest"2) (1974) in nachhaltiger Erinnerung geblieben. Schenk spielte in weiteren, für das Fernsehen inszenierten Fassbinder-Filmen prägnante Figuren, so den Gottfried in "Bremer Freiheit"2) (1972), den Franz in dem Mehrteiler "Acht Stunden sind kein Tag"2) (1972) und den Franz Hahn in dem Zweiteiler "Welt am Draht"2) (1973). Als Inspektor Braun stand er für den zweiten Kinofilm des Fassbinder-Schauspielers Ulli Lommel in "Die Zärtlichkeit der Wölfe"2) (1973) vor der Kamera. In späteren Jahren zeigte sich Schenk unter anderem mehrfach in "Tatort"- und "Polizeiruf 110"-Folgen. Zuletzt erlebte man ihn in dem Krimi "Die Tote am Stand" (2006) auf dem Bildschirm.
  
Neben seiner Arbeit für Theater und Film war Schenck für Hörspiele und den Schulfunk tätig. In den letzten Jahren erfreut er das Publikum auch mit Lesungen, gemeinsam mit dem mit dem russischen Vokalensemble "Harmonie" aus St. Petersburg brachte er beispielsweise erneut Anfang Dezember 2011 winterliche Lyrik und Geschichten russischer Autoren unter den Titel "Väterchen Frost – Lyrik und Geschichten" zu Gehör.3)
 
Siehe auch www.deutsches-filmhaus.de sowie www.fassbinderfoundation.de

Weitere Filme*) mit Wolfgang Schenck
 
Link: 1) Kurzportrait innerhalb dieser HP, 2) Wikipedia
Quelle: 2)  www.fassbinderfoundation.de, 3) www.nwzonline.de
Thomas Schiestl Geboren am 7. August 1935 in Bremen.
 
Nach einer Ausbildung bzw. der Abschlussprüfung an der Schauspielschule Mathey-Fein in Bochum folgten unter anderem Engagements in Wuppertal und Bremen (Zimmertheater). An der Komödie Düsseldorf spielte er zwischen 1967 und 1969, das Staatstheater Oldenburg (1972/73), die Kammerspiele Düsseldorf (1974) sowie das Schlosstheater Celle (1980 bis 1988) sind ebenfalls zu nennen.
Für Film und Fernsehen ist Schiestl seit Anfang der 1960er Jahre tätig.
 
Siehe auch www.worpsweder-kuenstler.de

Weitere Filme*) mit Thomas Schiestl, der auch bei "Tadellöser & Wolff" mitspielte.
Gerhard Schinschke Geboren am 11. Juli 1926 in Berlin,
gestorben am 5. Juli 2000 in Garding (Schleswig-Holstein).
 
Nach seiner Ausbildung zum Schauspieler gab Schinschke sein Debüt am Berliner Staatstheater. Weitere Theaterstationen wurden Magdeburg, Erfurt, Hildesheim sowie erneut Berlin.
In der Frühzeit des DFF war der Schauspieler oft in Adlershofer Produktionen zu erleben, so als Hauptdarsteller der "Blaulicht"-Folge "Ein gewisser Herr Hügi".
Nach dem Mauerbau 1961 wirkte Schinschke an Westberliner Bühnen und trat in verschiedenen westdeutschen Fernsehproduktionen auf.
 
Er war mit seiner Schauspielerkollegin Ursula Gerstel verheiratet und hinterließ einen Sohn.
Siehe die Infos zu Ursula Gerstel auf dieser Seite.
 
Weitere Filme*) mit Gerhard Schinschke
Henning Schlüter
 
Henning Schlüter; Copyright Virginia Shue

Geboren am 1. März 1927 in Hamburg,
gestorben am 20. Juli 2000 in Hamburg.
 
Kurzportrait zu Henning Schlüter innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia, Filmmuseum Hamburg

Weitere Filme*) mit Henning Schlüter
 
 
Das Foto wurden mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

Viri Sedelmayer In der Internet Movie Database wird nur "Ein Kapitel für sich" ausgewiesen.
Peter Seum Geboren am 2. Januar 1949 in Berlin,
gestorben am 24. Dezember 1998.

Seum absolvierte eine Schauspielausbildung an der Schauspielschule "Der Kreis" (Fritz-Kirchhoff-Schule) in Berlin und begann seine künstlerische Laufbahn Anfang der 1970er Jahre an Kleinkunstbühnen wie dem Reutlinger "Theater in der Tonne". Von 1975 bis 1978 spielte er mit Unterbrechungen am "GRIPS-Theater" in Berlin.
Ab 1976 verlagerte Seum seinen künstlerischen Schwerpunkt allmählich auf Fernsehproduktionen. Er spielte im Mehrteiler "Ein Kapitel für sich" nach Walter Kempowski, in Serien und Reihen wie "Tatort", "Der Landarzt", "Wolffs Revier", "Liebling Kreuzberg" und in insgesamt acht Folgen der Krimiserie "Achtung Zoll!".
Zu seinen gelegentlichen Arbeiten für das Kino gehören die Komödien "A.D.A.M." mit Désirée Nosbusch und "Einmal Ku'damm und zurück" mit Ursela Monn. Einem breiten Publikum wurde Seum jedoch vor allem als Ermittler in Vorabendserien bekannt: In "Detektivbüro Roth" spielte er zwei Jahre lang als Privatdetektiv Uli Roth den Neffen von Manfred Krug, in der ZDF-Serie "SOKO 5113" drei Jahre lang den KHM "Wolle" Blaschke – bis zu dessen Serientod 1983.

Seum ruht auf dem Waldfriedhof Zehlendorf in Berlin.

Quelle: Wikipedia (Stand Oktober 2009)

Weitere Filme*) mit Peter Seum

Andreas Seyferth

Andreas Seyferth; Copyright Virginia Shue

Geboren am 2. Februar 1945 in Berlin (laut Angaben seiner Agentur Jahrgang 1950).

Der Sohn des Schauspielers Wilfried Seyferth1) (1908 – 1954) wurde 1959 von Gerd Fröbe adoptiert. Zwischen 1967 und 1969 machte er eine Schauspielausbildung an der "Otto-Falkenberg-Schule" in München. Anschließend hatte er ein Engagement an den Kammerspielen in München. Fünf Jahre spielte er am "Thalia Theater" in Hamburg. Seit 1986 leitet er das Theater "Viel Lärm um Nichts" in München.
Seit 1969 ist er im deutschen Fernsehen tätig, man sah ihn unter anderem in "Der Kommissar", "Derrick", "Tatort", "Die Rosenheim-Cops", "SOKO 5113", "Stromberg" sowie in diversen Fernsehfilmen und Studioproduktionen. Von September 2006 bis Oktober 2007 war er als Opa Lutz in der RTL-Daily Soap "Alles was zählt" zu sehen.

Quelle: Wikipedia sowie www.tvwiki.de (Stand Oktober 2009)

Weitere Filme*) mit Andreas Seyferth
 
1) Der Link führt zu Wikipedia
 
 
Das Foto wurden mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

Nugzar Sharia Weitere Filme*) mit Nugzar Sharia
Heinz Spitzner Geboren am 30. Mai 1916 in Berlin-Schöneberg,
gestorben am 14. September 1992 in Kleinmachnow bei Berlin
 
Spitzner besuchte 1939 die Schauspielschule von Lilly Ackermann1) (1891 – 1976), wurde jedoch bald zur Wehrmacht einberufen. Nach Ende des Krieges nahm er seine Ausbildung zum Schauspieler wieder auf und studierte er von 1945 bis 1947 bei Hilde Körber2) (1906 – 1969) an deren Schauspielschule in Berlin-Dahlem. Sein Theaterdebüt hatte er 1947 an der Komödie Dresden in John Boynton Priestleys "Gefährliche Kurven". Von 1947 bis 1950 war er in Dresden an der "Grand Utilité Komödie" und am "Volkstheater Dresden" engagiert. Danach kehrte er nach Berlin zurück, nahm von 1951 bis 1953 zusätzlichen Schauspielunterricht bei Waltraut Harder und war seit 1951 am Theaterclub im "British Centre Berlin" engagiert. Es folgte 1953 ein Engagement am "Theater in der Nürnberger Straße" und 1954 an Boleslaw Barlogs "Schlossparktheater". In den 1960er Jahren spielte er am "Theater am Kurfürstendamm", in den 1970ern am "Renaissance-Theater", ab 1980 dann in Hamburg am "Ernst Deutsch Theater". Sein Hauptfach war die Charakterkomik.
Seit 1948 wirkte Spitzner zudem an Hörspielsendungen mit, zunächst beim Studio Dresden, dann ab 1953 beim NWDR Berlin und schließlich seit 1954 beim RIAS, wo er noch in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre in mehreren Hörspielen der Professor-van-Dusen-Serie zu hören war. Seit 1950 war er außerdem als Synchronsprecher tätig.
(Quelle: Wikipedia, Stand Dezember 2010)
 
Im Film trat Spitzner seit Mitte der 1950er Jahre in Erscheinung, gab sein Leinwanddebüt in der DEFA-Produktion "König Drosselbart" (1954). In Westdeutschland spielte auch in einigen Edgar-Wallace Filmen, so unter anderem in "Der Zinker" (1963), "Neues vom Hexer" (1965), "Der Mönch mit der Peitsche" (1967) und in "Der Mann mit dem Glasauge" (1969). Zu seinen weiteren Arbeiten vor der Kinokamera zählen Streifen wie "Abschied der Götter" (1959), "Die Ehe des Herrn Mississippi" (1961) oder "Lange Beine – lange Finger" (1966), aber auch die internationale Produktion "The longest Day" (1962, Der längste Tag), wo er als Lieutenant Colonel Hellmuth Meyer zu sehen war (2. Foto).
Im Fernsehen tauchte er nur sporadisch auf, etwa in der Serie "Das Kriminalmuseum" oder in dem TV-Spiel "Der Reichstagsbrandprozess" (1967); der Mehrteiler "Ein Kapitel für sich" (1979) war seine letzte Aktivität als Fernsehschauspieler.
 
Siehe auch Wikipedia
 
Weitere Filme*) mit Heinz Spitzner
 
Link: 1) Wikipedia, 2) Kurzportrait innerhalb dieser HP
Hans Peter Sternberg In der Internet Movie Database wird neben "Ein Kapitel für sich" nur noch die "Tatort"-Folge "Himmelfahrt" (1978) ausgewiesen.
Ludmilla Stumpf In der Internet Movie Database wird nur "Ein Kapitel für sich" ausgewiesen.
Herbert Tennigkeit Geboren am 28. Februar 1937 in Gröspelken (Ostpreußen).
 
Der gebürtige Ostpreuße musste 1944 mit seiner Mutter und seinen Brüdern vor der "Roten Armee" fliehen. Er landete zuerst in Sachsen, dann in Berlin, bevor er 1979 nach Hamburg zog und dort sesshaft wurde. Seine Mutter hatte sich einen "ordentlichen" Beruf für ihren Sohn gewünscht und so lernte er erst Maler und Anstreicher. Die Ausbildung habe ihm jedoch später geholfen, nebenbei Geld für die Schauspielausbildung in Düsseldorf zu verdienen.
Von 1962 bis 1964 absolvierte Herbert Tennigkeit seine Ausbildung zum Schauspiel/Gesang in Düsseldorf bei Otto Ströhlin.
Zahlreiche Theaterengagements folgten u.a. an folgenden Theatern: Westdeutsches Tourneetheater Remscheid, Landesbühne Hannover, Stadttheater Lüneburg, Städtische Bühnen in Köln, "Ernst-Deutsch-Theater" Hamburg, "Theater im Zimmer" Hamburg, Ruhrfestspiele Recklinghausen, Münchner Schauspielbühne, Züricher Schauspieltruppe, Komödie Hamburg, Komödie Frankfurt, Tourneetheater Greve, Altonaer Theater in Hamburg. (…)
Uns allen ist Herbert Tennigkeit als Anästhesist Dr. Laudann in "Die Schwarzwaldklinik"1) bekannt. Er spielte ab der 4. Staffel in der Folge "Die Erbschaft" bis zur letzten Folge "Hochzeit mit Hindernissen" (72) mit. Durch die "Schwarzwaldklinik" erreichte auch er einen großen Bekanntheitsgrad.

Er ist auch als Synchronsprecher tätig und führt nebenbei hierbei auch Regie.
Herbert Tennigkeit hält sehr viele Lesungen "Heiteres und Besinnliches aus Ostpreußen".
Mit seinen Lesungen, die auf sehr große Resonanzen stoßen, möchte er den ostpreußischen Dialekt lebendig halten und an seine Heimat erinnern, die es so nicht mehr gibt. Er nimmt u. a. auch an Kreuzfahrten teil und unterhält die Gäste mit seinen ostpreußischen Geschichten.
Seine Freizeit verbringt er mit Reiten, Tennis spielen, Schwimmen und Fußball spielen.
 
Quelle: www.schwarzwald-tv-klinik.de; Autor: Tanja Junginger
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Herbert Tennigkeit
 
Link: 1) Wikipedia

Hans Ulrich Geboren am 30. Juni 1903 als Hans-Ulrich Dzialas in Obernigk (Schlesien),
gestorben am 12. Februar 1993 in Lüneburg.
 
Nach dem Abitur nimmt Ulrich bei Walter Werner Schauspielunterricht und debütiert 1925 an den Barnowsky-Bühnen in Berlin. Seine Laufbahn führt ihn auch nach Stuttgart, Gotha, Dresden und Trier. In den 30er Jahren kehrt er nach Berlin zurück, spielt dort an verschiedenen Theatern und gehört schließlich bis zum Mauerbau 1961 dem Ensemble der "Volksbühne" an, wo er als unverzichtbarer Charakterspieler zu erleben ist. Beim Film debütiert Ulrich zwar schon 1934, doch erst nach dem Krieg gewinnt die Arbeit vor den Film- und Fernsehkameras an Bedeutung. Hans Ulrich spielt bereits in einem der ersten DEFA-Streifen, dem Umsiedlerfilm "Freies Land", außerdem sieht man ihn als " Glasenapp" in Gerhart Hauptmanns Diebeskomödie "Der Biberpelz".
Beim Deutschen Fernsehfunk gehören der Orgon in Molières "Tartuffe" und der Polizeipräsident in der Spießerkomödie "Moral" zu seinen wesentlichsten Aufgaben. Nach 1961 arbeitet Ulrich an Hamburger Bühnen sowie beim Fernsehen.
 
Quelle: www.defa-sternstunden.de (Volker Wachter)

Weitere Filme*) mit Hans Ulrich

Michael von Rospatt Geboren am 19. Januar 1935 in Frankfurt/M.
 
Nach einer Ausbildung an der Schauspielschule Genzmer1) in Wiesbaden gab von Rospatt 1958 sein Bühnendebüt am Zimmertheater Aachen; zwei Jahre lang blieb er dem Haus verbunden. 1961 wechselte er für drei Jahre an das Stadttheater Heilbronn, spielte anschließend zwischen 1964 und 1966 am Landestheater Coburg. Weitere Theaterstationen wurden das Hamburger "Thalia Theater" (1969 – 1975) und das Stadttheater Kiel (1985 – 1987).
Seit Anfang der 1970er Jahre ist der Schauspieler umfangreich für das Fernsehen aktiv, spielte immer wieder in Mehrteilern, Serien und Einzelproduktionen. Darüber hinaus ist er als Sprecher in Hörspielen sowie für die Synchronisation tätig.
 
Michael von Rospatt bei seiner Agentur:  www.schauspieler60plus.de

Weitere Filme*) mit Michael von Rospat (auch Michael von Rospaat/Michael von Rospat)
 
Link: 1) Wikipedia

Claus Wagener Claus Wagener wirkte Anfang der 1970er Jahre in rund 20 "EUROPA"-Hörspielen mit.
 
In der Internet Movie Database wird nur "Ein Kapitel für sich" ausgewiesen.
Dieter Wagner Geboren am 27. Februar 1934 in Berlin.
 
Dr. Dieter Wagner studierte Theaterwissenschaft, ließ sich an der "Kirchhoff-Schule" zum Schauspieler ausbilden. Sein Debüt gab er in Bremen als Darsteller und Dramaturg, anschließend wurde er als Spielleiter und Regisseur an die Hamburger Staatsoper berufen.
 
Als Schauspieler tritt er seit Anfang der 1970er Jahre in Erscheinung, spielte in Kino- und Fernsehproduktionen. Zur Kino-Filmografie zählen kleinere Rollen in Streifen wie "Das gelbe Haus am Pinnasberg", "Das Stundenhotel von St. Pauli", "Der Pfarrer von St. Pauli" (alle 1970) oder "Liebe ist nur ein Wort" (1971). Im Fernsehen sah man ihn beispielsweise in dem Mehrteiler "Ein Kapitel für sich" (1979 und der Serie "Tim Thaler"1) (1979), in "Die Pawlaks – Eine Geschichte aus dem Ruhrgebiet"1) (1982) mimte er den Baron von Gottberg. 1988 verkörperte er in dem US-Amerikanischen Mehrteiler "War and Remembrance" (Feuersturm und Asche) den Reichsführer Heinrich Himmler.
Zwei Mal übernahm er Rollen in "Tatort"-Folgen sowie beim "Großstadtrevier", wo er in der Episode "Revanche" (1992) zuletzt auf dem Bildschirm zu sehen war.
 
Weitere Filme*) mit Dieter Wagner
 
Link: 1) Beschreibung innerhalb dieser HP
Toni Weinem In der Internet Movie Database wird nur "Ein Kapitel für sich" ausgewiesen.
Fritz Wempner Geboren am 11. November 1910 in Flensburg,
gestorben am 24. Dezember 1994 in Flensburg.
 
Der niederdeutsche Schauspieler und Bühnenautor Fritz Wempner hatte sich ursprünglich zum Kaufmann ausbilden lassen und arbeitete eine Zeit lang in diesem Beruf. 1936 schloss er sich der Niederdeutschen Bühne seiner Heimatstadt an. Seit Mitte der Fünfziger Jahre hatte er mit seinen Bühnenstücken weit über den niederdeutschen Raum hinaus Erfolg. So wurden seine Stücke nicht nur ab 1952 vom Hamburger "Ohnsorg-Theater" aufgeführt, wie beispielsweise 1966 unter der Regie von Heini Kaufeld "Keen Utkommen mit dat Einkommen" (Kein Auskommen mit dem Einkommen) mit Otto Lüthje, sondern auch in hochdeutschen sowie in englischen Fassungen an zahlreichen anderen Theatern. Zu seinen bekanntesten Stücken zählen "Petrus gifft Urlaub", "De vergnögte Tankstell" und "Rund umm Kap Hoorn".

Der Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande Fritz Wempner war seit 1954 mit der Schauspielerin, Regisseurin und Bühnenautorin Irmgard Wempner verheiratet.
 
Quelle: Wikipedia (Stand September 2009)
 
Bei www.wempner.de findet man unter anderem folgendes zu dem Künstler: "Minschen ik will ju dat Lachen schenken" war das Lebensmotto des am 11.11.1910 in Flensburg geborenen Autors Fritz Wempner. Schon früh, in der Schule, in der Lehre und als selbstständiger Kaufmann war Plattdeutsch seine zweite Sprache; die musikalischen Ausdrucksmittel Klavier und Akkordeon. Fünf Jahre Kriegsdienst unterbrachen die geliebte niederdeutsche Theaterlaufbahn. Man holte ihn jedoch für zwei Jahre zum Fronttheater in den "Kunstbunker". Nach russischer Gefangenschaft begann er Theaterstücke zu schreiben, die besonders durch das "Ohnsorg-Theater" bekannt wurden. Über Holland, Österreich, Italien die Schweiz und Israel machten die Stücke ihren Weg. Das zeigen auch 13 Fernsehaufzeichnungen und ein Film. Fritz Wempner erhielt viele Auszeichnungen, zuletzt das Bundesverdienstkreuz am Bande. Als Schauspieler setzte er in clownesken, aber auch mit skurrilen, absurden Rollen neue Akzente. Aus der Ehe mit seiner Frau, Irmgard, stammen vier Kinder, die ebenfalls als Autoren bzw. Schauspieler tätig sind. Nach einem erfüllten Leben starb Fritz Wempner am Heiligabend 1994 im Kreise seiner Familie, in seinen Stücken jedoch lebt er weiter.
 
Weitere Filme*) mit Fritz Wempner
Sylvia Wempner
 
Sylvia Wempner; Copyright Virginia Shue
Foto zur Verfügung gestellt von der
Hamburger Fotografin Virginia Shue
© Virginia Shue
(starfotos@virginia-hamburg.de)
Geboren 1954.
 
Sylvia Wempner studierte in Hamburg an der "Hochschule für Musik und darstellende Kunst". Nach ihrem Abschluss erhielt sie in Hamburg Engagements am Schauspielhaus und der Staatsoper Hamburg, weitere Stationen wurden das "Staatstheater Kassel", das "Theater Bremen", die "Städtischen Bühnen Nürnberg", die "Bühnen der Stadt Lübeck" sowie erneut in Hamburg die "Kammerspiele" und das "Ernst-Deutsch-Theater".
 
Neben ihrer umfangreichen Arbeit für das Theater übernimmt Sylvia Wempner seit Mitte der 1970er Jahre gelegentlich Aufgaben für das Fernsehen und ist auch im Hörfunk und in der Synchronisation tätig; darüber hinaus arbeitet sie als Schauspiel-Dozentin.
 
Seit 1980 ist die Künstlerin mit dem Schauspieler Rolf Becker1) verheiratet; das Paar hat die gemeinsamen Söhne Max und Emil sowie den Adoptivsohn Anton. Die Familie lebt in Hamburg und das Ehepaar Becker/Wempner engagiert sich stark für umwelt- und friedenspolitische Fragen.
 
Quelle: Wikipedia (Stand September 2009)
 
Weitere Filme*) mit Sylvia Wempner
 
1) Der Link führt zum Kurzportrait innerhalb dieser Webpräsenz.
Felicitas Wenck
Felicitas Wenck-Suschka
Felicitas Wenck ist eine ehemalige DEFA-Schauspielerin.
 
Weitere Filme*) mit Felicitas Wenck 
Annemarie Wendl Geboren am 26. Dezember 1914 in Trostberg an der Alz (Bayern),
gestorben am 3. September 2006 in München.
 
Annemarie Wendl stammte aus einer einstmals wohlhabenden bayerischen Familie. Ihren Beruf erlernte sie in Berlin als Stipendiatin bei Lucie Höflich1) (1883 – 1956).
Sie spielte ein breites Spektrum klassischer Rollen auf vielen Bühnen Deutschlands, häufig im Fach der "Salondame". Lange Zeit wirkte sie in Augsburg, Bamberg, Meiningen, Berlin, Bonn, München, Ingolstadt, Innsbruck, Salzburg und Wiesbaden.
In den späten 1960er und 1970er Jahren agierte sie in diversen deutschen Sexfilmen, allerdings immer züchtig bekleidet. Schon damals gab sie in Filmen wie " Dr. Fummel und seine Gespielinnen" Kostproben ihrer Schlagfertigkeit.
1975 übertrug Rainer Werner Fassbinder ihr die Rolle der Mutter im Fernsehfilm "Ich will doch nur, daß ihr mich liebt", 1978 spielte sie in Wolfgang Petersens Fernsehfilm "Schwarz und weiß wie Tage und Nächte", 1981 wirkte sie in der Rolle der Aufseherin in Rainer Wolffhardts Miniserie "Die Rumplhanni" mit. Im gleichen Jahr produzierte der BR "Die Rumplhanni" unter der Regie von Michael Peter auch als Hörspiel; hier sprach sie neben Lisa Fitz eine der Hauptrollen (Rumplwabn).

Seit dem Beginn der Fernsehserie "Lindenstraße" (1985) verkörperte Wendl die Rolle der scharfzüngigen Hausmeisterin Else Kling. Im Dezember 2005, zwanzig Jahre nach ihrem ersten Auftritt, gab sie ihr Ausscheiden aus der Serie aus gesundheitlichen Gründen bekannt. Am 28. Mai 2006 wurde die letzte "Lindenstraße"-Folge (Nr. 1069) mit Else Kling ausgestrahlt.
Auch in der Werbung war Annemarie Wendl als Else Kling zu sehen. In einem Buttermilch-Spot der Firma Müllermilch machte sie den Slogan "Wenn's schee macht" zu einem geflügelten Wort.

Annemarie Wendl war verwitwet, ihr bürgerlicher Familienname lautete Wendl-Kleinschmidt, aus der Ehe stammt der Sohn Siegmar Kleinschmidt. Sie lebte zuletzt in München. Wie ihre Agentur mitteilte, war sie seit Juli 2006 stark pflegebedürftig und konnte das Bett nicht mehr verlassen. Wendl verstarb am Nachmittag des 3. September 2006 an Herzversagen. Am 13. September 2006 wurde sie auf dem Münchener Nordfriedhof beigesetzt. An der Beerdigung nahmen unter anderem ihre " Lindenstraßen"-Kollegen Marie-Luise Marjan, Bill Mockridge, Franz Rampelmann, Hans W. Geißendörfer und Marianne Rogée teil. 
 
Quelle: Wikipedia (Stand Oktober 2009)
 
Siehe auch www.lindenstrasse.de sowie den Nachruf bei  www.presseportal.de
 
Weitere Filme*) mit Annemarie Wendl
 
1) Der Link führt zum Kurzportrait innerhalb dieser Webpräsenz.
Marcel Werner
 
Marcel Werner; Copyright Virginia Shue
Geboren am 13. März 1952 in Hannover (Niedersachsen),
gestorben am 10. Juni 1986 in Hannover (Niedersachsen).
 
Der Adoptivsohn von Schauspieler Carlos Werner1) aus einer früheren Beziehung seiner Ehefrau mit Hanns Lothar1) (1929 – 1967), nahm sich 1986 in Hannover das Leben.
 
In DIE ZEIT (Nachruf 26/1986) kann man unter anderem lesen: "Ein langer, dürrer, schräger Mensch, immer bekümmert und deshalb (wir sind auf dem Theater) immer auch ein wenig komisch. Er spielte nicht die erobernden Jünglinge, sondern die Pechvögel und Unglücksraben, aber er spielte sie ganz ohne Wehleid, mit einer zarten Schärfe; zwischen Grazie und Ungeschick, Tragik und Slapstick balancierend, taumelnd, stolpernd. In Peter Zadeks wüstem "Othello" hat er einen unübersehbar leisen Cassio gespielt, und Rudolf Noelte wollte mit ihm den "Hamlet" machen, wozu es nicht gekommen ist. (…) Er hätte einer unserer "großen" Schauspieler werden können, aber das hat ihn vermutlich nicht besonders interessiert – gegen den Drang zur Selbstzerstörung hatte die Lust zur Selbstdarstellung am Ende keine Chance mehr. (…)
 
Siehe auch Wikipedia
 
Weitere Filme*) mit Marcel Werner
 
Das Foto wurden mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

 
1) Der Link führt zum Kurzportrait innerhalb dieser Webpräsenz.
Ilse Zielstorff Geboren am 30. September 1930 in Berlin.
 
Ilse Zielstorff erhielt ihre künstlerische Ausbildung bei Helmuth Gmelin1) in Hamburg. Ihr erstes Engagement führte sie 1951 nach Lüneburg. 1952 wechselte sie für eine Spielzeit nach Detmold, 1953 für eine weitere nach Hannover. In der Spielzeit 1954/55 wirkte die Berlinerin am Theater in Kiel, von 1957 bis 1959 am Stadttheater von Bern. Anschließend ging sie ans Nationaltheater nach Mannheim. In späteren Jahren arbeitete Ilse Zielstorff freischaffend.
Zielstorff erlangte neben Rollen in verschiedenen Hörspielproduktionen vor allem durch Gastrollen in Fernsehserien wie "Ida Rogalski", "Anwalt Abel" oder "Alle meine Töchter" Bekanntheit. Von der Kritik wurde ihre Darstellung der Margot Honecker in Hans-Christoph Blumenbergs Doku-Drama "Deutschlandspiel" gelobt.

Seit 1970 ist sie mit dem Schauspieler Rolf Schimpf2) verheiratet, das Paar lebt seit 1974 in München und seit Anfang Juni 2010 im Senioren-Wohnstift "Augustinum" in München-Neufriedenheim.
  
Quelle: Wikipedia (Stand Dezember 2011)
 
Weitere Filme*) mit Ilse Zielstorff
 
Link: 1) Wikipedia, 2) Kurzportrait innerhalb dieser HP

*) Link: Internet Movie Database

   
Walter Kempowski
Walter Kempowski wurde am 29. April 1929 als Sohn des Reeders und Schiffsmaklers Karl Georg Kempowski, den er als "still und stark gehemmt" bezeichnete, und der Hamburger Kaufmannstochter Margarethe Kempowski, geb. Collasius, in Rostock geboren. Er besuchte ab 1935 die St.-Georg-Schule, eine Knabenschule, und wechselte 1939 auf das Realgymnasium.
1944 wurde Kempowski in eine Strafeinheit der Hitlerjugend versetzt und noch 1945 als Fünfzehnjähriger als Luftwaffenkurier zur Wehrmacht eingezogen; sein Vater fiel am 26. April 1945. 1946 musste Walter Kempowski die Schule verlassen. Nach verschiedenen Tätigkeiten als Laufbursche trat er bei einer Rostocker Druckerei eine Kaufmannslehre an. Da deren Fortsetzung beim Rowohlt Verlag in Hamburg, wo Kempowski ab 1947 lebte, aufgrund einer fehlenden Arbeitserlaubnis nicht möglich war, nahm er eine Anstellung als Verkäufer in einem PX-Store der United States Army in Wiesbaden an und arbeitete dem US-Nachrichtendienst CIC zu1).
 
 
Das Foto wurden mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
Walter Kempowski; Copyright Virginia Shue
Am 8. März 1948, während eines Besuchs bei seiner Mutter in Rostock, wurde Walter Kempowski, der sich auch für die liberale LDP engagierte, vom sowjetischen NKWD verhaftet. Sein Bruder Robert Kempowski, der die väterliche Reederei weiter betrieb, hatte Frachtpapiere aus dem Kontor gesammelt, um beweisen zu können, dass die sowjetische Besatzungsmacht größere Mengen an Demontagegütern aus Deutschland abtransportieren ließ, als mit den Westalliierten vereinbart war. Walter Kempowski sollte diese Dokumente den Amerikanern übergeben. Aufgrund dessen verurteilte ein sowjetisches Militärtribunal beide Brüder wegen Spionage zu 25 Jahren Arbeitslager. Ihre Mutter wurde zu zehn Jahren Zwangsarbeit verurteilt wegen "Nichtanzeige von Agenten ausländischer Geheimdienste". Walter Kempowski musste seine Haft im sowjetischen Speziallager Nr. 4 im früheren Zuchthaus Bautzen absitzen. Dort wurde er auch 1953 in mehrwöchige Einzelhaft wegen des Vorwurfs der Gründung einer christlichen Untergrundbewegung eingesperrt. 1954 wurde Kempowski Leiter des Gefängnischores. Die Erlebnisse in Bautzen verarbeitete er literarisch in seinem 1969 erschienenen Erstlingswerk "Im Block. Ein Haftbericht".
 
Am 7. März 1956 wurde Kempowski nach acht Jahren "vorzeitig" aus der Haft entlassen. Er ging zunächst nach Hamburg zu seiner Mutter, die bereits 1954 entlassen worden war. Dort begann er mit regelmäßigen Tagebuchaufzeichnungen. 1957 legte er in Göttingen das Abitur ab und nahm dort auch das Studium der Pädagogik auf. Noch in Göttingen heiratete er die friesische Pfarrerstochter Hildegard Janssen, die ebenfalls Lehrerin wurde. (…) Ab 1960 war er als Grundschullehrer in einem kleinen Ort namens Breddorf bei Zeven, ab 1965 in Nartum, Landkreis Rotenburg (Wümme), und von 1975 bis 1979 in Zeven bei Bremen tätig. In diesen Jahren erprobte Kempowski erfolgreich selbst entwickelte Methoden des Lesen- und Schreibenlernens an seinen Erstklässlern; ohne Lehrplan und Schulbücher zu benutzen, machte er tägliche Erlebnisberichte der Schüler zu Unterrichtsinhalten. Methodenvielfalt und individuelle Förderung selbst in großen Klassen zeichnen seine Methode aus. 1961 wurde sein Sohn Karl-Friedrich und 1962 seine Tochter Renate geboren. (…)
  
In den 1960er Jahren intensivierte Kempowski seine schriftstellerische Tätigkeit. Einem breiten Publikum wurde er 1975 und 1979 durch die Verfilmungen mehrerer seiner autobiografischen Romane bekannt: "Tadellöser & Wolff" (1975) und "Ein Kapitel für sich" (1979). (…)
Von 1980 bis 1991 war er Lehrbeauftragter für Fragen der Literaturproduktion an der Universität Oldenburg. Im Laufe der Jahre nahm er unterschiedliche Dozententätigkeiten an Universitäten in Deutschland und den USA wahr.

Walter Kempowski erlag am 5. Oktober 2007 im Alter von 78 Jahren in einem Krankenhaus im niedersächsischen Rotenburg (Wümme) seinem Krebsleiden.
 
Quelle: Wikipedia mit weiteren Informationen
 
Siehe auch www.kempowski-archiv-rostock.de
 
1) Walter Kempowski war doch US-Spion in: Der Tagesspiegel vom 4. Mai 2009

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