Die Anfang der 19 60er Jahre gedrehte Fernsehserie "Gestatten, mein Name ist Cox"
basierte auf dem gleichnamigen Kriminalroman von Rolf Becker1),
den dieser noch unter dem Pseudonym "Malcolm F. Browne" (so hieß
sein britischer Onkel) veröffentlicht hatte. 1952 startete der NWDR eine
Hörspielreihe, die ungeheure Zuschauerresonanz fand, zu einer der
erfolgreichsten Hörspielkrimis der Nachkriegsgeschichte geriet und dem der
Roman "Gestatten, mein Name ist Cox Mord auf Gepäckschein 3311"
zu Grunde lag. Paul Cox ist in den Hörspielen ein Glücksspieler und
eine Frohnatur ohne festen Beruf, der sich so durch das Leben schlägt.
Eines Tages trifft er unvermittelt auf eine Leiche, die ein Messer im Rücken hat seines!
Da er genau weiß, dass er an dem Mord unschuldig ist, hat er von nun an alle Mühe, auch die Polizei
davon zu überzeugen und den wahren Täter ausfindig zu machen. Cox wird im Hörspiel gesprochen von Carl-Heinz Schroth
("Gestatten schnüff mein Name ist Cox!"), der damit
einen seiner größten Erfolge im Rundfunk feiern konnte.
(Quelle: wikipedia.org)
Inzwischen ist die nostalgische Original-Hörspielserie um die Kultfigur
Paul Cox ungekürzt in acht Teilen auf zwei CDs mit 117 Minuten Laufzeit
erhältlich. "Keine Spur von Triebverbrechern oder Serienmördern, die
in Krimis heute ihr Unwesen treiben. Cox, der berühmte Straßenfeger aus
den 1950er Jahren, begeistert mit Witz und Spannung alte Fans und neue Hörer
gleichermaßen." (Zitat: www.hr-online.de)
Abbildung des DVD-Covers mit
freundlicher Genehmigung von "Studio Hamburg Enterprises
GmbH"
www.ardvideo.de
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Zwei Jahre später kam der von Georg Jacoby in Szene gesetzte Streifen
"Gestatten, mein Name ist Cox" (1954) mit Johannes Heesters als erfolgreichem Antiquitätenhändler
Paul Cox in die Kinos. Viele, heute legendäre Schauspieler, waren mit von
der Partie, Claude Borelli mimte die attraktive Annette Dumont, die in eine
Krimigeschichte verwickelt wird und schließlich das Herz des eleganten Paul Cox gewinnt, Charles Regnier
gab den Kriminalinspektor Carter, Wolfgang Wahl
den Detektiv Richardson, Siegfried Lowitz tauchte als Gauner Alfons Kraczky
auf, Alexander Golling war der Gangster Toop. Weitere Rollen waren unter
anderem mit Nadja Tiller (Vera Walden), Rudolf Vogel (Nachtwächter Oskar Ojevaar)
und Kurt Meisel (Oberkellner Youmac) besetzt. Die Handlung ist schnell
erzählt:
Paul Cox ist ein eleganter und erfolgreicher Antiquitätenhändler. Eines Tages steht völlig
unverhofft Annette Dumont vor seiner Tür, möchte aber den
früheren Wohnungsinhaber, den Anwalt Wallings sprechen, um ihre Aktien abzuholen.
Da Cox ihr nicht helfen kann, wendet sie sich an den Privatdetektiv Alfons Kraczyk, Mitglied einer
Verbrecherbande, der selbst hinter ihren Aktien her ist und Cox beschuldigt, die Aktien längst verkauft zu haben.
Nun schaltet Cox sich in das Geschehen ein. Zusammen mit seinem Freund Richardson versucht er, Licht
ins Dunkel dieser Machenschaften zu bringen. Vor allem aber muss er Annette und die
Polizei von seiner Unschuld überzeugen. Kein Widerstand kann ihn jetzt mehr aufhalten,
denn die Frau, für die er das alles tut, weiß längst, dass er sie liebt. Ihr Wunsch,
dass alles ein glückliches Ende findet, geht schließlich in Erfüllung.
(Quelle: www.murnau-stiftung.de)
Knapp zehn Jahre nach der erfolgreichen Rundfunkausstrahlung ging am 4. Oktober 1961 unter der Regie
von John Olden die schwarz-weiße Serienfassung von "Gestatten, mein Name ist Cox"
im Fernsehen an den Start. Der Held Paul Cox wurde von dem noch relativ
unbekannten Günter Pfitzmann verkörpert, welcher zunächst bis Ende
Dezember im ARD-Vorabendprogramm 13 Folgen lang auf, für heutige Zeiten eher
harmlose Verbrecherjagd ging und auf der Suche nach seiner Geliebten
zahlreiche gefährliche Situationen bestehen muss.
Unterstützt wurde Cox von seinem Freund, dem Detektiv Thomas Richardson alias Wolfgang Neuss,
Wolf Frees und Herbert Tiede vertraten als Inspektor Carter bzw.
Sergeant Collins die Gesetzeshüter von Scotland Yard, für die notwendige erotische Komponente sorgte
Cox-Freundin Elena Morrison, gespielt von Ellen Schwiers. Die Titelmusik zur Serie stammte von Heinz Funk, der auch
bei dem mehrteiligen Straßenfeger "Die Gentlemen bitten zur Kasse" sowie bei verschiedenen Edgar-Wallace-Filmen
für die notwendige musikalische Untermalung sorgte. Jede einzelne 20-minütige
Episode fand mit der nächsten ihre Fortsetzung, so dass die gesamte Serie
inhaltlich eine Einheit bildete (Episodenübersicht siehe Die Krimihomepage).
1962 wurden die unterhaltsam-spannenden Geschichten in verschiedenen 3. Programmen wiederholt,
aufgrund des riesigen Erfolgs kam 1965 unter der Regie von Georg Tressler
eine 2. Staffel auf die Mattscheibe, diesmal waren die einzelnen Geschichten jedoch in
sich abgeschlossen. Nur einige der Protagonisten allen voran Günter Pfitzmann
als Paul Cox waren in den Folgen 14 26 (4.10.1965 27.12. 1965) wieder
mit dabei, die Figur des Thomas Richardson war durch den
Privatdetektiv Mr. Paddison (Paul Edwin Roth) ersetzt worden, eine
Dauerfreundin für Paul Cox gab es auch nicht mehr.
1) Der Link führt zu Wikipedia
Siehe auch Wikipedia,
Die
Krimihomepage sowie www.tvder60er.de Weitere
Links bei www.wunschliste.de
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Die Hauptdarsteller:
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Günter Pfitzmann

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spielte den Titelhelden Paul Cox.
Geboren am 8. April 1924 in Berlin,
gestorben am 30. Mai 2003 in Berlin.
Kurzbiografie
zu Günter Pfitzmann innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
und Dirk
Jasper Filmstarlexikon
Weitere
Filme1) mit Günter Pfitzmann
Foto mit freundlicher Genehmigung von Ingo Heine (Fotograf
in Berlin)
© Ingo Heine
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| Ellen Schwiers
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spielte in der 1. Staffel die Elena Morrison.
Geboren am 11. Juni 1930 in Stettin.
Kurzbiografie
zu Ellen Schwiers innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
sowie die Homepage von "Das
Ensemble"
Weitere
Filme1) mit Ellen Schwiers
Das Foto wurden mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue
(Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
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| Wolfgang Neuss

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spielte in der 1. Staffel den Privatdetektiv Thomas
Richardson.
Geboren am 3. Dezember 1923 in Breslau,
gestorben am 5. Mai 1989 in Berlin.
Kurzbiografie
zu Wolfgang Neuss innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
sowie www.kabarettlive.de
Weitere
Filme1) mit Wolfgang Neuss
Foto mit freundlicher Genehmigung von Conträr Musik (www.contraermusik.de)
Das Copyright liegt bei Conträr Musik Neuss-Wixell
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| Wolf Frées |
spielte in der 1. Staffel den Inspektor Carter.
Geboren am 8. Oktober 1909 in Potsdam,
über ein eventuelles Todesdatum ist nichts bekannt.
Wolf (Wolfgang) Frées, der auch unter dem Namen Wolfgang Müller-Frées
auftrat, hatte sich bei Leopold Jessner in Berlin zum
Schauspieler ausbilden lassen; sein Bühnendebüt gab er zur Spielzeit 1929/30 in
Königsberg am Landestheater für Ost- und Westpreußen,
danach blieb Frées ohne festes Engagement obwohl er 1929 den "Reinhardt-Preis" für junge
Schauspieler" erhalten hatte. Ab 1935 trat er als Gast am Städtischen
Schauspielhaus in Essen auf, war jedoch wegen seiner jüdischen Ehefrau
Repressalien ausgesetzt und konnte bis zum 30. Juni 1936 nur noch mit
einer Sondergenehmigung spielen; wenig später erfolgte der Ausschluss aus der
Reichstheaterkammer.
Noch vor Ausbruch des Krieges emigrierte der Schauspieler nach
Großbritannien, stand dort (und auch in Amerika) vor allem in den
50er und 60er Jahren mit Nebenrollen für verschiedene Kino- und
Fernsehproduktionen vor der Kamera.
In Deutschland spielte Frées nach dem Krieg hauptsächlich wieder Theater, war
beispielsweise im März 1966 in Berlin unter der Regie von
Konrad Wagner in Harald Bratts "Die Nacht zum Westen" zu
erleben.
(Quelle: Handbuch des deutschsprachigen Exiltheaters 19331945, K.G.Saur Verlag, 1999)
Weitere
Filme1) mit Wolf Frées
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| Herbert Tiede |
spielte in beiden Staffeln den Sergeant bzw.
Inspektor Collins.
Geboren am 3. März 1915 in Osnabrück,
gestorben am 13. Dezember 1987 in München.
(nach anderen Quellen am 12. Januar 1987).
Kurzbiografie
zu Herbert Tiede innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere
Filme1) mit Herbert Tiede
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| Paul Edwin Roth

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spielte in der 2. Staffel den Privatdetektiv Mr.
Paddison.
Geboren am 22. Oktober 1918 in Hamburg,
gestorben am 27. Oktober 1985 in Hamburg.
Kurzbiografie
zu Paul Edwin Roth innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere
Filme1) mit Paul Edwin Roth
Das Foto wurden mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue
(Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
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