Am 8. August 1963 fand morgens gegen 3 Uhr nahe der Ortschaft Cheddington in der
britischen Grafschaft Buckinghamshire ein Ereignis statt, das weltweit
Aufsehen erregte. Eine Bande maskierter Männer hatte den Postzug Glasgow London mittels
eines manipulierten Signals gestoppt, die Lok samt einem mit Post- und Geldsäcken
beladenen Waggon abgehängt und nach etwas mehr als einem Kilometer die
unglaubliche Beute von rund 2,6 Millionen britischen Pfund (damals ca. 28 Millionen Mark)
bzw. die mehr als 120 Geldsäcke in die bereitstehenden Fluchtfahrzeuge verladen. Bei dem Raub handelte es sich um den spektakulärsten
Fall in der britischen aber auch internationalen Kriminalgeschichte, die
Polizei konnte erst Tage später erste Fahndungserfolge vorweisen, zwölf
der 15 Bandenmitglieder dann innerhalb weniger Monate gefasst werden. Der
Drahtzieher der Bande, der damals 34-jährige Ronald Biggs, konnte erst 1964
verhaftet werden. Er wurde zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt. Ihm gelang aber
eine spektakuläre Flucht aus einem Gefängnis im Süden Londons, nachdem er
15 Monate seiner Haftstrafe verbüßt hatte. Die Posträuber, unter denen zwei
Anwälte, ein Rennwagenfahrer, ein Florist, ein Nachtclubbesitzer und ein
Friseur waren, erhielten Haftstrafen zwischen 18 und 30 Jahren. Fünf
Mitglieder der Bande starben in den letzten Jahrzehnten. (
) Mehr als
30 Jahre nach seiner Flucht kehrte Biggs nach Großbritannien zurück.
Ebenfalls mit an Bord des Flugzeugs war Biggs' ehemaliger Komplize bei dem Überfall,
Bruce Reynolds. Er wurde 1968 gefasst und verbüßte zehn Jahre einer 25-jährigen
Haftstrafe. (Quelle: www.spiegel.de)
Mehr zur Historie des Postraubs bei Wikipedia
und www.trainrobbery.de
Bereits zeitnah griff der Journalist Henry Kolarz (1927 2001) den
unglaublichen Fall auf, nach dem in der Zeitschrift "Stern"
erschienenen "Tatsachenbericht" zeichnete er dann auch als
Drehbuchautor für das vom NDR produzierte dreiteilige Fernsehspiel "Die Gentlemen bitten zur Kasse"
(auch: "Der große Postraub") verantwortlich, das am 8. Februar 1966 mit der
ersten 80-minütigen Folge "Planung des Verbrechens"
auf Sendung ging und den raffinierten Coup aus Sicht der Gangster erzählte;
am 10. bzw. 13. Februar folgte die Episoden "Der Anschlag auf den Postzug"
und "Die Bande löst sich auf". Der zunächst von
Regisseur John Olden1)
(1918 1965) inszenierte, später aufgrund des Todes von Olden
von Claus Peter Witt2)
mit 25 Haupt- und über 120 Nebendarstellern fertiggestellte Thriller war mit
geschätzten Gesamtkosten von rund 2,1 Millionen Mark eine der kostspieligsten
TV-Produktionen jener Jahre. Die Zuschauerresonanz war enorm, der Film wurde
zum "Straßenfeger, bannte Millionen vor die schwarz-weißen Bildschirme
und erzielte ungeahnte Einschaltquoten. Die Firma "Schmidt Spiele"
brachte wenig später ebenfalls unter dem Titel "Die Gentlemen bitten zur Kasse"
ein "großes Posträuberspiel" auf den Markt, das ein wenig an
"Monopoly" erinnerte.
Die Namen, aber auch Teile der Biographien der echten Ganoven waren wegen der
noch in England anhängigen Verfahren geändert, fast alle Außenaufnahmen in
Niedersachsen gedreht worden; an Originalschauplätzen konnten damals mangels
Drehgenehmigung nur kleine Sequenzen mit versteckter Kamera gefilmt werden.
Als Protagonisten hatte man prominente, aber auch noch nicht so bekannte
Schauspieler verpflichten können, allen voran Horst Tappert, der zwar schon
einige Filmerfahrung vorzuweisen hatte, mit der Rolle des Bandenchefs
"Major" Michael Donegan jedoch eine ungeahnte Kariere startete und
später als "Gentleman"-Ermittler "Derrick" Weltruhm
erlangen sollte. Ein weiterer Kopf der im Film dargestellten Posträuber war der Besitzer eines Friseurladens,
der schlagfertige bzw. der sich durch seine trockenen Sprüchen auszeichnende Archibald "Archie" Arrow,
gespielt von Günther Neutze. Der Kompagnon und
Schwager des Antiquitätenhändlers Michael Donegan, Geoffrey Black (Karl-Heinz Heß),
kann ebenso für den Coup gewonnen werden, wie der Kunstmaler Harry McIntosh (Wolfgang Weiser),
der in die Jahre gekommene Perückenmacher Patrick Kinsey (Hans Cossy), der
Gemüsehändler und Wettbürobetreiber Thomas Webster (Hans Reiser), der
Pub-Besitzer Gerald "Jerry" Williams (Rolf Nagel), der Buchmacher
Andrew Elton (Wolfram Schaerf), der Garagen- und Tankstellenbesitzer Ronny Cameron (Günther Tabor)
und der Rennfahrer George Slowfoot (Harry Engel).
Darüber hinaus werden die drei "Fullham-Boys" angeheuert, der
Elektriker Walter Lloyd (Wolfried Lier) er stellt später das Signal auf
"Rot" brachte noch seine zwei Kumpane Arthur Finnegan (Kurt Conradi)
und Alfred Frost (Franz Mosthav) mit, für die der Coup eigentlich eine Nummer
zu groß war. Weitere in die Geschichte involvierte Personen sind unter
anderem der schmierige Ganove Twinky (Horst Beck), der den Tipp zum Raubzug
gegeben hat, der Anwalt Peter Masterson (Paul-Edwin Roth) und dessen Ehefrau
Inge (Kai Fischer), der ehemalige Lokomotiv-Führer Smiler Jackson (Günter Meisner)
sowie Archibald Arrows Dauerfreundin Suzy Fast (Sylvia Lydi). Darüber hinaus
treten Michael Donegans ehemalige Geliebte Mona (Isa Miranda) und seine nun
Angetraute Jennifer (Grit Böttcher) auf den Plan, auf Seiten des Gesetzes ist
bei Scotland Yard der leitende Kriminalbeamte Dennis McLeod (Siegfried Lowitz),
von allen nur "Mr. Mac" genannt, zu erwähnen, unterstützt wird er
von Sergeant Robbins (Lothar Gruetzner) und Sergeant Davies (Dirk Dautzenberg),
eine weitere Person ist der Polizist Detective Superintendent Montague (Albert Hörrmann); in der Rolle des
Gerichtsvorsitzenden kann man später Alexander Golling sehen.
Der Mehrteiler zeigt die bis ins letzte Detail geplanten Vorbereitungen des
Verbrechens, den Raubzug selbst sowie die sich anschließende aufregende Verfolgungsjagd nach den
"Gentlemen"-Ganoven. Nach dem vermeintlichen Ende der Geschichte
beginnt bereits der Abspann, der dann jedoch angehalten und die Story noch
zweimal fortgesetzt wird. Es ist dann noch zu sehen, wie bereits eingebuchtete
Bandenmitglieder in spektakulären Aktionen befreit werden, bevor die
Geschichte schließlich tatsächlich endet. (Quelle: Das
Fernsehlexikon3))
1967 entstand in Großbritannien unter der Regie von Peter Yates der
Kinostreifen "Robbery" ("Überfall", u.a. mit Stanley Baker),
mit dem ebenfalls der legendäre Postraub aus dem Jahre 1963
rekonstruiert wurde.
Die Geschichte eines der realen Posträuber, Buster Edwards (1932 1994), der nach Mexiko floh,
sich aber später den Behörden
ergab und zu 15 Jahren Haft verurteilt wurde, verarbeitete Regisseur David Green
1988 mit dem Film "Buster" (1988, Buster Ein Gauner mit Herz), in
dem Phil Collins die Hauptrolle übernahm. Nach seiner Entlassung
im Jahre 1980 wurde Buster Edwards Blumenverkäufer vor der Waterloo Station in London.
Er beging Ende November 1994 Selbstmord.
(Quelle: u.a. Wikipedia)
1) Der Link führt zu Wikipedia
2) Der Link führt zu deutsches-filmhaus.de
3) Das Fernsehlexikon: Alles über 7000 Sendungen von Ally McBeal bis zur ZDF
Hitparade, von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier
(Verlag Goldmann, ISBN-10: 3442301246/ISBN-13: 978-3442301249)
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Die Ganoven:
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| Horst Tappert
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spielte den "Gentleman"-Ganoven "Major" Michael Donegan.
Geboren am 26. Mai 1923 in Wuppertal-Elberfeld,
gestorben am 13. Dezember 2008 im oberbayerischen Planegg.
Kurzportrait
zu Horst Tappert innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia,
www.whoswho.de,
www.prisma-online.de,
Dirk Jasper Filmstarlexikon
Weitere Filme*) mit Horst Tappert
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| Günther Neutze
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spielte den Friseur Archibald "Archie" Arrow.
Geboren am 5. März 1921 in Hannover,
gestorben am 26. Februar 1991 in Hannover.
Kurzportrait
zu Günther Neutze innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia,
www.deutsches-filmhaus.de
Weitere
Filme*) mit Günther Neutze
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| Karl-Heinz Heß
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spielte den Geoffrey Black, Kompagnon und Schwager von Michael Donegan.
Geboren am 20. März 1930 in Frankfurt am Main,
gestorben am 1. Juli 1995 in Frankfurt am Main.
Nach seiner Ausbildung zum Schauspieler debütierte Karl-Heinz Heß
(auch Hess) 1950 am "Pfalz-Theater" in Kaiserlautern,
anschließend wechselte er für eine Spielzeit (1951/52) an das "Schul-Theater"
Darmstadt. Die folgenden zwei Jahre war Heß am Düsseldorfer Schauspielhaus
engagiert, ab Mitte der 1950er Jahre spielte er unter anderem an den Städtischen Bühnen
in Wuppertal.
Erste Erfahrungen vor der Fernsehkamera hatte Heß bereits 1964 in der
TV-Serie "Hafenpolizei" gemacht, nach seiner Rolle in dem Straßenfeger "Die Gentlemen bitten zur
Kasse" (1966) spielte Karl-Heinz Heß noch in verschiedenen anderen populären
Krimiserien, unter anderem mimte er in "Polizeifunk ruft" (1968)
sowie in der Nachfolgereihe "Hamburg Transit" (1975)
mehrere Folgen lang die Hauptrolle des Hauptwachtmeisters Walter Hartmann.
Zur Serienfilmografie zählen beispielsweise auch die spannenden Reihen
"Das Kriminalmuseum" (1968, "Dem Täter auf der Spur" (1971)
und "Sonderdezernat K1" (1981) sowie verschiedene "Tatort"-Folgen. An
weiteren Arbeiten vor der Kamera sind Auftritte in der
"Schwarzwaldklinik" (1985), bei "Ein Fall für zwei" (1984/86)
und in der Unterhaltungsserie "Mit Leib und Seele" (1989) zu nennen.
Zuletzt wirkte Heß in dem TV-Spiel "Die Fünf
Frankfurter" (1995) mit.
Hauptsächlich konzentrierte sich Heß jedoch auf seine Arbeit am Theater
und war ein gefragter Charakterdarsteller. Darüber hinaus machte er sich
auch als Sprecher in verschiedensten Hörspiel-Produktionen einen Namen.
Weitere
Filme*) mit Karl-Heinz Heß
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| Wolfgang Weiser
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spielte den Kunstmaler Harry McIntosh.
Geboren am 29. September 1926 in Baden (Niederösterreich),
gestorben am 22. März 1996 im oberbayerischen Feldafing.
Wolfgang Weiser erhielt seine Ausbildung zum Schauspieler
bei Helene Thimig1)
am Wiener Reinhardt-Seminar; anschließend sammelte
er erste darstellerische Erfahrungen bei einer Wanderbühne. Zwischen 1954
und 1956 war er am Landestheater in Linz engagiert, weitere Stationen von
Weisers früher Theaterkarriere wurden unter anderem die Bühnen der Stadt Lübeck (1957),
das Stadttheater in Basel (1958 1960) sowie die Münchner Kammerspiele (1961).
Zu Wolfgang Weisers Filmografie zählen neben seiner Rolle in dem
Straßenfeger "Die Gentlemen bitten zur
Kasse" (1966) viele weitere populäre Krimiserien und Thriller, aber
auch ambitionierte Literaturverfilmungen. Zuletzt trat er 1995 in einer
Episode der Unterhaltungsreihe "Der Bergdoktor" (1994) auf.
Neben seiner Arbeit für Theater und Film wirkte der Schauspieler in
verschiedenen Hörspielproduktionen mit und machte sich als Sprecher vor
allem in Schauspiel-Adaptionen einen Namen.
Weitere
Filme*) mit Wolfgang Weiser
1) Der Link führt zum Kurzportrait innerhalb dieser Homepage.
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| Hans Cossy
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spielte den Perückenmacher Patrick Kinsey.
Geboren am 4. Oktober 1911 als Hans Cosiolkofsky in Köln,
gestorben am 31. Juli 1972 in Bayreuth.
Kurzportrait
zu Hans Cossy innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere
Filme*) mit Hans Cossy
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| Hans Reiser
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spielte den
Gemüsehändler und Wettbürobetreiber Thomas Webster.
Geboren am 3. Juni 1919 in München,
gestorben am 14. Juni 1992 in München.
Kurzportrait
zu Hans Reiser innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere
Filme*) mit Hans Reiser
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Rolf Nagel
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spielte den Pub-Besitzer Gerald "Jerry" Williams.
Geboren am 22.November 1929 in Hamburg.
Nach seiner Ausbildung an der Hamburger "Schule für Musik und Theater" debütierte
Nagel 1953 in seiner Geburtsstadt am "Theater im Zimmer". 1954 kam
er an die an der Hamburgische Staatsoper, ein Jahr später wechselte er an
das Hamburger "Thalia Theater", wo er bis 1970 auf der Bühne
stand und sich als herausragender Charakterdarsteller einen Namen machte. Nagel arbeitete mit vielen renommierten Regisseuren
zusammen, etwa mit Viktor de Kowa, Boy Gobert, Heinz Hilpert, Erwin Piscator, Carl Heinz Schroth,
Wolfgang Spier und Peter Zadek.
Seit seinen ersten Auftritten vor der Kamera Anfang der 1950er Jahre kann der Schauspieler
auch auf eine erfolgreiche Laufbahn als Darsteller bei Film und Fernsehen
zurückblicken. Neben dem legendären Dreiteiler "Die Gentlemen bitten zur
Kasse" war er vor allem ab den 1990er Jahren in zahlreichen populären Serien
auf dem Bildschirm präsent. Zu nennen sind etwa Reihen wie "Bella Block",
"Zwei alte
Hasen", "Freundschaft mit Herz", "Rosa Roth",
"Adelheid und ihre Mörder", "Die Männer vom K3",
"Tatort" oder "Pfarrer Braun".
Zu seinen jüngeren Aktivitäten zählt beispielsweise die
Rolle des Opa Kischewski in dem Hape Kerkeling-Streifen "Samba in Mettmann" (2004),
zuletzt verkörperte er die Figur des Konrad Albers in der ARD-Telenovela
"Rote Rosen" (2007).
Professor Rolf Nagel, der zwischen 1966 und 1995 die
Schauspielabteilung an der "Hochschule für Musik und Darstellende
Kunst Hamburg" leitete, wirkte bzw. wirkt neben seiner umfangreichen
Arbeit für Theater und Film in verschiedenen Audioproduktionen mit und
fördert als Schauspiellehrer junge Nachwuchstalente.
Er ist Mitglied der "Deutschen Akademie der Darstellenden Künste" und Ehrenmitglied der
"Hochschule für Schauspielkunst 'Ernst Busch'" in Berlin; der
Künstler lebt in Hamburg.
Kontakt: www.agentur-norbert-schnell.de
Siehe auch Wikipedia
Weitere
Filme*) mit Rolf Nagel
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| Wolfram Schaerf
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spielte den Buchmacher Andrew Elton.
Geboren am 29. Juni 1922 in Berlin,
gestorben am 24. April 1992 in Hamburg.
Der gebürtige Berliner Schaerf absolvierte zunächst seine
Schauspielausbildung in Wernigerode, um dann über Jahre hinweg
an zahlreichen Bühnen seiner Heimatstadt zu spielen. Von 1953 bis 1961 gehörte er zum Ensemble des Deutschen Theaters in
Ost-Berlin, ehe er 1961 in die Bundesrepublik übersiedelte.
Es folgten Bühnenengagements u. a. in Frankfurt, Berlin, an den
Hamburger Kammerspielen sowie bei verschiedenen Tourneetheatern.
Dabei arbeitete er sowohl als Schauspieler als auch als Regisseur, wobei er vorwiegend Boulevardstücke inszenierte.
Bereits 1950 gab Schaerf in der DEFA-Produktion "Semmelweis Retter der Mütter" neben
Karl Paryla und Camilla Spira sein Spielfilmdebüt. Zu seinen weiteren Filmen zählen Robert A. Stemmles Historiendrama
"Rasputin" (1966; Schaerf spielte den russischen Zaren), "Frühling auf Immenhof" (1974) und
Viscontis Film-Biographie von "Ludwig II." (1972). Daneben spielte Schaerf
zahlreiche Rollen in Fernsehsendungen wie dem Durbridge-Mehrteiler
"Ein Mann namens Harry Brent" (1968), in der Krimireihe "Millionen nach Maß" (1970, mit Curd Jürgens), in
der Surminski-Verfilmung "Kudenow oder An fremden Wassern weinen" (1981) und in Wolfgang Staudtes
Familiensaga "Die Pawlaks" (1982). Außerdem übernahm er Gastrollen in zahlreichen Fernsehserien wie
"Hamburg Transit", "Percy Stuart", "Unter einem
Dach", "Schwarzwaldklinik" und "Großstadtrevier". (
) Seinen
letzten Fernsehauftritt hatte Schaerf in der ZDF-Vorabendserie
"Der Landarzt", in der er von 1987 bis 1989 die Rolle des Wilhelm Fletsch spielte.
Darüber hinaus war Schaerf auch in der Synchronisation sehr aktiv und wirkte bei zahlreichen Hörspielproduktionen
mit.
Quelle: Wikipedia
Weitere
Filme*) mit Wolfram Schaerf
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| Günther Tabor
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spielte den Garagen- und Tankstellenbesitzer Ronny Cameron.
Geboren am 30 August 1925 in Langenwang (Steiermark),
gestorben am 26. Oktober 2002 in Berlin.
Nach seiner Ausbildung zum Schauspieler wirkte Tabor bis 1951 an der "Exl-Bühne"
in Innsbruck, zur Spielzeit 1951/52 wechselte er an das Stadttheater in
Luzern bzw. das Wiener Volkstheater. Zwischen 1952 und 1954 stand er in
Baden-Baden auf der Bühne, anschließend spielte er bis 1960 an den Städtischen Bühnen
in Essen; eine weitere Station seiner Theaterkarriere wurde ab Anfang der
1960er Jahre das Wiener "Theater in der Josefstadt".
Ab 1979 war Tabor Leiter der Bühnen der Landeshauptstadt Kiel (heute:
Theater Kiel), wo er unter anderem Mitte der 80er Jahre Rolf Hochhuths Drama
"Der Stellvertreter" inszenierte. Bereits bei der vor allem in
katholischen Kirchenkreisen heftig diskutierten Uraufführung am 20. Februar 1963
hatte er unter der Regie von Erwin Piscator an der "Freien Volksbühne"
in West-Berlin neben Dieter Borsche als Papst den Jesuitenpater Riccardo
interpretiert, der gegen das Schweigen des Vatikans zu den NS-Verbrechen
aufbegehrt, und glänzende Kritiken geerntet. Zuletzt war Tabor am Berliner Renaissance-Theater
engagiert.
Günther Tabor arbeitete überwiegend am Theater, war ein brillanter
Charakterdarsteller, bleibt aber auch als Regisseur mit vielen
Inszenierungen in nachhaltiger Erinnerung.
Neben seinen sporadischen Auftritten vor der Kamera wirkte er
verschiedentlich als Sprecher in ambitionierten Audio-Produktionen mit.
Der Künstler war mit seiner Kollegin Christine Prober verheiratet (siehe
auch www.christine-prober.de).
Weitere
Filme*) mit Günther Tabor
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| Harry Engel
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spielte den Rennfahrer George Slowfoot.
Geboren am 7. April 1936 als Harry von Gerbott in Dresden,
gestorben am 30. März 1989 in Berlin.
Sein schauspielerisches Rüstzeug erwarb sich der Schauspieler
zwischen 1952 und 1954 bei dem Charakterdarsteller Ulrich von der Trenck,
anschließend gab er sein Bühnendebüt in Potsdam. Zur
Spielzeit 1956/57 war Engel in Meißen engagiert, dann wechselte er in
die Bundesrepublik.
Schon bei der DEFA hatte Engel in Gerhard Kleins Gegenwartsfilm
"Berlin Ecke Schönhauser"1) (1957)
als junger Mann, der seinen Weg sucht, auf sich aufmerksam
gemacht. In westdeutschen Kinoproduktionen war er unter anderem in der
Krimikomödie "Bobby Dodd greift ein" (1959), dem
Rühmann-Streifen "Der Jugendrichter" (1960), in dem
Schlagerfilm "Freddy und die Melodie der Nacht" (1960) und
dem Heimat-Melodram "Wilde Wasser" (1962) zu sehen.
Neben dem Mehrteiler "So weit die Füße tragen"
spielte Harry Engel noch in weiteren "Straßenfegern", so
mimte er 1966 in der Verfilmung des legendären britischen
Postraubs "Die Gentlemen bitten zur Kasse" den
Rennfahrer George Slowfoot, zwei Jahre später erlebte man ihn der
TV-Abenteuerserie "Rinaldo Rinaldini, der Räuberhauptmann"
(La kermesse des brigands) mit der Rolle des Nicolo. Auch in populären Krimiserien
wie "Der Kommissar" oder "Der Alte" war Harry Engel mehrfach auf dem Bildschirm präsent.
Weitere
Filme*) mit Harry Engel
1) Der Link führt zu www.deutscher-tonfilm.de
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| Wolfried Lier
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spielte den Elektriker Walter Lloyd.
Geboren am 1. Februar 1917 in Berlin,
gestorben am 14. Dezember 1993 in München.
Kurzportrait
zu Wolfried Lier innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere
Filme*) mit Wolfried Lier
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Kurt Conradi
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spielte den Arthur Finnegan.
Geboren am 19. Juni 1924 in Leipzig.
Conradi nahm zunächst privaten Schauspielunterricht, wurde dann während
des 2. Weltkrieges als Soldat eingezogen. Nach 1945 absolvierte er ein
Studium an der Hochschule für Musik in Leipzig, gab 1947 sein Bühnendebüt
in Sangerhausen. Weitere Stationen seiner Theaterlaufbahn wurden Zwickau,
Radebeul und Magdeburg. 1956 folgte Conradi einem Ruf von Wolfgang Langhoff
an das "Deutsche Theater" in Berlin.
Seine Filmkarriere begann Ende der 1950er Jahre, Aufmerksamkeit erregte er
als der unter Gedächtnisschwund leidende Paul in der DFF-Verfilmung von
Georg Kaisers Schauspiel "Die Spieldose" (1959), auch seine
eindringliche Interpretation eines zum Tode verurteilten Soldaten in Joachim Kunerts
TV-Drama "Die letzte Nacht" (1961) brachte ihm ungemein
positive Kritiken ein.
Nach dem Mauerbau arbeitete der bereits in den 1950er Jahren in West-Berlin
lebende Conradi an westdeutschen Bühnen wie in Hamburg, Kassel und Düsseldorf,
trat immer wieder in West-Berlin, aber auch in Zürich auf. Er ging auf
ausgedehnte Tourneen, übernahm sporadisch Aufgaben vor der
Kamera; zu seinen letzten Aktivitäten zählt 1989 der von Wolf Vollmar nach
dem Roman von Hans Hellmut Kirst für das Fernsehen in Szene gesetzte
Mehrteiler "Fabrik der Offiziere".
Weitere
Filme*) mit Kurt Conradi
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| Franz Mosthav
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spielte den Alfred Frost.
Geboren am 13. Juni 1916 als Franz Alfons Mosthaf in Oedheim bei Heilbronn,
gestorben am 19. Juli 2000 nach längerer Krankheit in München.
Nach seiner Ausbildung zum Schauspieler sammelte Franz Mosthav ab 1939 am Staatstheater
München erste Bühnenerfahrungen, weitere Stationen
seiner Theatertätigkeit wurden Klagenfurt, Mannheim und Salzburg.
Nach dem 2. Weltkrieg gründete Mosthav 1949 in Neckarsulm die
"Unterländer Volksbühne", die 1952 nach dem Umzug nach Bruchsal
in "Badische Landesbühne" umbenannt wurde.
Später ging Mosthav wieder nach München zurück und arbeitete als
freischaffender Schauspieler bei verschiedenen Tourneetheatern. Film- und
Fernsehangebote nahm er nur sporadisch an und war meist in prägnanten
Nebenrollen zu sehen.
Neben seiner Theater- und Filmtätigkeit machte sich Franz Mosthav
auch einen Namen als Autor von Romanen, Erzählungen und Gedichtbänden.
Weitere
Filme*) mit Franz Mosthav
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| Horst Beck
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spielte den schmierigen Ganoven Twinky.
Geboren am 9. März 1913 in Leipzig,
gestorben am 24 September 1974 in Hamburg.
Der Vater der Schauspielerin Susanne Beck1)
begann 1932 seine Schauspiellaufbahn in Berlin am
"Theater am Schiffbauerdamm". Später wechselte er nach Hamburg,
wo er in mehr als 50 Rollen an den "Kammerspielen" zu sehen war.
Erste Erfahrungen vor der Kamera hatte er bereits 1933 in dem Streifen
"Reifende Jugend" von Carl Froelich gemacht, vor allem ab den
1950er Jahren war Beck in vielen Kinoproduktionen mit prägnanten
Nebenrollen zu sehen, beim Fernsehen fand er ab den 1960er Jahren ein
weiteres Betätigungsfeld. Neben seinen zahllosen Film- und
Fernsehverpflichtungen arbeitete er als Synchronsprecher und war auch in vielen
Kinder- und Jugendhörspielen zu hören, beispielsweise als Sam Hawkins in
"Winnetou".
1) Der Link führt zu Wikipedia
Weitere
Filme*) mit Horst Beck
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| Weitere in
die Handlung verstrickte Personen
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| Paul-Edwin Roth

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spielte den Anwalt Peter Masterson.
Geboren am 22. Oktober 1918 in Hamburg,
gestorben am 27. Oktober 1985 in Hamburg.
Kurzportrait
zu Paul-Edwin Roth innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere
Filme*) mit Paul-Edwin Roth
Foto zur Verfügung gestellt
von der Hamburger Fotografin Virginia Shue
© Virginia Shue
(starfotos@virginia-hamburg.de)
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| Kai Fischer
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spielte Peter Mastersons Ehefrau Inge.
Geboren am 18. März 1934 in Prag.
Kurzportrait
zu Kai Fischer innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere
Filme*) mit Kai Fischer
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| Günter Meisner
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spielte den ehemaligen Lokomotiv-Führer Smiler Jackson.
Geboren am 18. April 1926 in Bremen,
gestorben am 5. Dezember 1994 in Berlin.
Kurzportrait
zu Günter Meisner innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere
Filme*) mit Günter Meisner
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| Sylvia Lydi
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spielte Archibald Arrows Dauerfreundin Suzy Fast.
Geboren am 16. Juli 1933 in Basel.
Bevor Sylvia Lydi sich in Gesang und Schauspiel ausbilden ließ, hatte
sie einen Abschluss als diplomierte Kosmetikerin erworben und auch eine Zeit
lang in diesem Beruf gearbeitet. Die Schauspielerin stand hauptsächlich in Wien und Berlin
auf der Bühne, übernahm nur sporadisch Aufgaben vor der Kamera.
Sie war bis zur Scheidung mit ihrem Kollegen Hans Jaray1)
(1906 1990) verheiratet.
Weitere
Filme*) mit Sylvia Lydi
1) Der Link führt zu Wikipedia
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| Isa Miranda
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spielte Michael Donegans ehemalige Geliebte Mona.
Geboren am 5. Juli 1905 als Ines Isabella Sampietro in Mailand (Italien),
gestorben am 8. Juli 1982 in Rom (Italien).
Die in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsene Isa Miranda verdiente sich schon
in jungen Jahren als Näherin in einem Modeatelier und als Fabrikarbeiterin ihren
Lebensunterhalt. Später belegte sie einen Kurs im Maschineschreiben und fand
Anstellung als Sekretärin bei einem Rechtsanwalt. Von dem Einkommen finanzierte
sie sich den Schauspielunterricht in ihrer Heimatstadt und posierte für Fotos, die sie an römische Filmstudios
adressierte.
Anfang der 1930er-Jahre ging sie nach Rom und erhielt erste kleinere Filmrollen.
Ihren ersten großen Erfolg feierte sie 1934 mit dem Film
" Eine Diva für alle" (La Signora di tutti) unter der Regie von Max Ophüls. Der Film wurde
zugleich Basis für ihre internationale Karriere. Zunächst agierte sie in UFA-Produktionen in Deutschland
und erhielt dann einen Vertrag bei der US-amerikanischen
"Paramount". Sie spielte neben Ray Milland in Robert Floreys " Hotel Imperial" (1939)
und war 1940 die Filmpartnerin von George Brent in George Fitzmaurices Krimidrama
"Adventure in Diamonds". Der Versuch, sie als italienische Greta Garbo oder Marlene Dietrich zu etablieren, scheiterte
jedoch.
Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte Miranda aus den USA zurück nach Italien und spielte
dort wieder Theater und in Filmen. Für René Cléments später Oscar-prämierten Film
" Die Mauern von Malapaga"1)
(Le Mura di Malapaga) wurde sie bei den Filmfestspielen von Cannes 1949 als beste Darstellerin ausgezeichnet.
In den folgenden Jahren wurde sie ein gefeierter europäischer Filmstar und trat in
italienischen, französischen, englischen und deutschen Produktionen auf.
Ab den 1960er-Jahren war sie hauptsächlich in Fernsehproduktionen zu sehen und ihr
Ruhm der 1950er-Jahre verblasste allmählich. 1965 erlebte Miranda den finanziellen
Bankrott und versetzte Juwelen und ihren Wagen, um einer Gefängnisstrafe zu entgehen.
In der Folge finanzierte sie sich mit wechselnder Arbeit wie Theaterauftritten in London,
Baby-Sitting und Italienisch-Stunden den Lebensunterhalt.
Isa Miranda war von 1939 bis zu dessen Tod 1981 mit dem italienischen
Filmproduzenten und Regisseur Alfredo Guarini verheiratet. Die Ehe blieb kinderlos.
Neben ihrer Karriere als Schauspielerin wirkte sie auch als Dichterin, Romanautorin
und Malerin und veröffentlichte bereits Anfang der 1950er-Jahre ihre Memoiren.
Isa Miranda verstarb nach langer Krankheit in Rom im Alter von 77 Jahren und fand auf dem
Cimitero Monumentale al Verano ihre letzte Ruhestätte.
Quelle: Wikipedia
Weitere
Filme*) mit Isa Miranda
1) Der Link führt zu www.moviemaster.de
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| Grit Boettcher

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spielte
Michael Donegans Ehefrau Jennifer.
Geboren am 10. August 1938 im Berliner Stadtteil Spandau.
Kurzportrait
zu Grit Boettcher innerhalb dieser Homepage
Kontaktadresse: www.agenturmosblech.de
Siehe auch Wikipedia
Weitere
Filme*) mit Grit Boettcher
Grit Boettcher auf dem "Roten Teppich beim Deutschen
Filmpreis 2010 (Berlin, 23.04.2010)
Foto mit freundlicher Genehmigung von Bodo Petermann
© Bodo Petermann, BP PHOTO (www.bpphoto.de)
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| Die
ermittelnden Beamten von Scotland Yard:
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| Siegfried Lowitz
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spielte den Kriminalbeamte Dennis McLeod, "Mr. Mac".
Geboren am 22. September 1914 als Siegfried Wodo-Lowitz in
Berlin,
gestorben am 27. Juni 1999 in München.
Kurzportrait
zu Siegfried Lowitz innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere
Filme*) mit Siegfried Lowitz
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| Dirk Dautzenberg

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spielte den Sergeant Davies.
Geboren am 7. Oktober 1921 in Duisburg-Meiderich,
gestorben am 15. Februar 2009 in Wilhelmshaven.
Kurzportrait
zu Dirk Dautzenberg innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere
Filme*) mit Dirk Dautzenberg
Das Privatfoto wurde mir freundlicherweise von
Dirk Dautzenberg jr. zur Verfügung gestellt.
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| Lothar Gruetzner
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spielte den Sergeant Robbins.
Geboren am 20. November 1926 in Dresden.
Er spielte von Ende der 1950er bis Anfang der 1980er Jahre Nebenrollen in verschiedenen Filmen, so u. a. in
" Die Nacht vor der Premiere" (1959), " Das Gewissen" (1974; Fernsehtitel " Verfolgungsjagd
um Mitternacht") und im Fernsehfilm
" Die Eingeschlossenen von Altona" (1980). In Episodenrollen war er z. B. in den Serien
" Cliff Dexter" (1968), " Graf Yoster gibt sich die Ehre" (1969) und
" Tatort" (1972) zu sehen.
Bekannt ist Lothar Grützner jedoch hauptsächlich als Sprecher.
So sprach er zahlreiche Rollen in Hörspielen, darunter 1981 die Hauptrolle in der Hörspielserie
" Detektiv Kolumbus & Sohn".
Als Synchronsprecher lieh er u. a. Neil Hamilton als "Commissioner
Gordon" in der Serie "Batman", Herb Edelman als "Stan
Zbornak" in " Golden Girls", Harve Presnell als "Mr. Parker"
in " Pretender" und Jerry Adler als "Hesh Rabkin" in der Mafiaserie
" Die Sopranos" seine Stimme.
Quelle: Wikipedia
Weitere
Filme*) mit Lothar Gruetzner
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| Albert Hörrmann
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spielte den Polizisten Detective Superintendent Montague.
Geboren am 22. April 1899 in München,
gestorben am 12. Juli 1980 in Gravenbruch.
Nach seinem Bühnendebüt in Berlin war Albert Hörrmann
unter anderem Ende der 1920er Jahre am "Theater am Schiffbauerdamm"
engagiert und machte dort 1929 unter der Regie von Jacob Geis und Bertolt Brecht
als junger Pionier Korl Lettner in Marieluise Fleißer Komödie "Pioniere in
Ingolstadt"1) auf sich aufmerksam. Hörrmann spielte in
kritischen Gegenwartsstücken wie unter anderem 1930 in "Wir sind
Kameraden" des Dramatikers Peter
Martin Lampel1), war auch in Brechts Gorki-Adaption "Die
Mutter. Leben der Revolutionärin Pelagea Wlassowa aus Twer"1)
zu sehen, welche am 31. Januar 1932 mit Helene Weigel in der Hauptrolle uraufgeführt
wurde.
1939 wechselte Hörrmann nach München an das Staatsschauspiel und
stand dort bis 1944 auf der Bühne, nach Kriegsende war er zwischen 1945 und 1956 in Oldenburg verpflichtet.
Dann folgte er einem Ruf Harry Buckwitz'1)
(1904 1987) an die Städtischen Bühnen Frankfurt am Main und gehörte viele
Jahre lang zu dessen wichtigen Protagonisten. Albert Hörrmann
glänzte unter anderem als Tischler in Max Frischs "Andorra" (1962),
als Vater Borowzow in Aleksander Ostrowskis "Abgrund" (1973)
oder in Hauptmanns "Michael Kramer" (1979). Zu Hörrmanns
weiteren herausragenden Interpretationen zählen beispielsweise auch der Vater Max in
Pinters "Heimkehr" (1975) sowie der Domingo in Schillers
"Don Carlos" (1979). Zu nennen ist auch seine brillante Darstellung
des "Puntila" in Brechts "Herr Puntila und sein Knecht
Matti" in einer Inszenierung von Peter Palitzsch 1962 in
Wuppertal.
Im Film war Albert Hörrmann während seiner langen
Schauspielerkarriere nur sporadisch zu sehen. Erste Erfahrungen vor der Kamera
hatte er bereits 1929 in dem stummen Streifen "Gefahren der
Brautzeit" neben Marlene Dietrich und Willi Forst sammeln können. In den
1930er Jahren spielte er prägnante Nebenrollen in Filmen wie der
Fallada-Adaption "Kleiner Mann was nun?" (1933),
dem Musiker-Melodram "Abschiedswalzer"2) (1934;
mit Wolfgang Liebeneiner als Frédéric Chopin) oder dem von Alfred Abel in
Szene gesetzten Streifen "Alles um eine Frau" (1935) mit Gustav Diessl,
Paul Hartmann und Hubert von Meyerinck. Auch in den Abenteuern
"Der Tiger von Eschnapur" (1938) und "Das Indische
Grabmal" (1938) war er zu sehen, während des 2. Weltkrieges wirkte er lediglich in
Fritz Kirchhoffs Bergdrama "Der Ewige Quell" (1940)
sowie in Hans H. Zerletts gegen die sogenannte "Entartete Kunst"
gerichteten Propagandastreifen "Venus vor Gericht" (1941)
mit.
Nach dem Krieg konzentrierte sich Hörrmann fast ausschließlich auf seine
Arbeit am Theater, erst Mitte der 1960er Jahre nahm er verschiedentlich Rollen
in Fernsehproduktionen an. In Erinnerung ist er manchen sicherlich auch als Ökonomierat Joe Fäustl
in der Kultserie "Königlich Bayerisches Amtsgericht" geblieben.
Weitere
Filme*) mit Albert Hörrmann
1) Der Link führt zu Wikipedia - 2) Der Link führt zu
www.deutscher-tonfilm.de
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und
dann war da noch
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| Alexander Golling
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als Gerichtsvorsitzender.
Geboren 2. August 1905 in München,
gestorben am 28. Februar 1989 in Rottach-Egern (Oberbayern).
Kurzportrait
zu Alexander Golling innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia,
www.cyranos.ch
Weitere
Filme*) mit Alexander Golling
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