Als am 8. Februar 1966 mit "Planung des Verbrechens" die erste Folge des Kult-Mehrteilers "Die Gentlemen bitten zur Kasse"1) auf Sendung ging, saßen die Zuschauer gebannt vor den noch schwarz-weißen Bildschirmen und verfolgten eine Geschichte, die sich am 8. August 1963 in der Realität zugetragen hatte: Der als "The Great Train Robbery"2) (Der große Postzugraub) in die Kriminal-Geschichte eingegangene Überfall auf den Postzug Glasgow – London, bei dem eine Bande maskierter Männer – allen voran der damals 32-jährige Bruce Reynolds1) mit seinen Komplizen Ronald Biggs2), Buster Edwards2) (1931 – 1994) und weiteren Männern – die unglaubliche Beute von rund 2,6 Millionen britischen Pfund (damals ca. 28 Millionen Mark) machte, war von Regisseur Claus Peter Witt2) mit 25 Haupt- und über 120 Nebendarstellern aufwendig in Szene gesetzt worden. Die Zuschauer-Resonanz konnte sich sehen lassen, der Film nach dem in der Zeitschrift "Stern" erschienenen "Tatsachenbericht" des Journalisten Henry Kolarz (1927 – 2001) geriet zum "Straßenfeger" und erzielte ungeahnte Einschaltquoten.
Wenige Jahre später wollte man wohl diesen Erfolg wiederholen, am 1. Januar 1972 strahlte die ARD mit "Hoopers letzte Jagd" ein zweiteiliges "Spinn off" der Geschichte aus. In dem erneut von Claus Peter Witt (auch Drehbuch, gemeinsam mit Rüdiger Humpert) in Szene gesetzten Zweiteiler wird erzählt, wie der kurz vor der Pensionierung stehende Chief-Superintendent James Hooper (Max Mairich) seit vielen Jahren dem Chef der Posträuberbande auf der Spur ist und alles daran setzt, diesen hinter Gittern zu bringen. Der "Gentleman"-Ganove "Major" Michael Donegan (in der Realität der Kopf der Bande Bruce Reynolds) heißt nun Michael Richardson, erneut dargestellt von Horst Tappert. Weitere "zugkräftige" Schauspieler wie Dieter Borsche (Chef von Scotland Yard), Liselotte Pulver (Richardsons Ehefrau) oder Herbert Bötticher (Hoopers Assistent Higgins) sorgten für die notwendige Zuschauer-Akzeptanz des nun in Farbe gedrehten Krimis.

Michael Richardson (Horst Tappert) mit Film-Ehefrau Liselotte Pulver
Foto mit freundlicher Genehmigung von "Studio Hamburg Enterprises GmbH"

Michael Richardson (Horst Tappert) mit Film-Ehefrau Liselotte Pulver; Foto mit freundlicher Genehmigung von "Studio Hamburg Enterprises GmbH" (www.ardvideo.de)
Der Inhalt der einzelnen Folgen
Teil 1 (Erstaustrahlung: 01.01.1972, Länge rund 70 Minuten):
Scotland Yards Chief-Superintendent James Hooper (Max Mairich) steht wenige Monate vor der Pensionierung, seit 38 Jahren ist er als Ermittler im Dienst, sein Antrag auf Verlängerung wurde von seinem Chef (Dieter Borsche) soeben abgelehnt. Hooper hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, den lange gesuchten Michael Richardson (Horst Tappert), Chef der legendären Posträuberbande, hinter Gittern zu bringen – bisher ohne Erfolg. Gerade ist Hooper mal wieder ohne nennenswerte Ergebnisse aus Brüssel zurückgekommen, allerdings hat er in Erfahrung gebracht, dass sich Richardson in einem Hotel in Mexiko-City befinden solle. Alte Freunde des Flüchtigen werden von Hoppers Assistenten Higgins (Herbert Bötticher), Robbins (Erik Schumann) und (dem eher unfähigen) Morris (Dieter Augustin) beschattet. So auch Richardsons ehemaliger Kumpan Williams (Edgar Hoppe), der in London eine Kunst-Galerie betreibt und dem Richardson noch eine erhebliche Summe Geld schuldet. Aufgeschreckt von Hoopers Nachforschungen reist Williams nach Mexiko, ihm dicht auf den Fersen ist Higgins, der jedoch von dem gewieften Williams entdeckt, niedergeschlagen und seiner Papiere beraubt wird – Higgins landet bei der mexikanischen Polizei und wird verhaftet, da er sich nicht ausweisen kann. Später schiebt man ihn über die grüne Grenze nach Texas ab, dank der Hilfe des FBI taucht er bald wieder in London bei einem ziemlich wütenden Hooper auf.
Derweil ist Jenny (Liselotte Pulver), Richardsons Ehefrau, zu ihrer Schwester Judy White (Eva Zlonitzky) nach London gereist, bei der Jennys und Michaels gemeinsamer kleiner Sohn Tommy (Florian Halm) lebt. Das Haus von Judy White und deren Gatten Alex (Robert Naegele) wird seit längerem von Hoopers Mitarbeitern beobachtet, doch auch ein Gespräch mit Jenny bringt den Chief-Superintendent nicht weiter. Er ahnt jedoch, dass Richardson den Plan verfolgt, seine Familie nach Mexiko zu holen, und lässt Jenny bei ihren Unternehmungen verstärkt durch Robbins beschatten. Als Jenny und Tommy eines Nachts von einem Ausflug nach Brighton zurück nach London fahren, nehmen Hooper und seine Leute die Verfolgung auf, doch es sind nicht die beiden Vermuteten, sondern Judy White und deren Sohn Ted – Hooper ist auf einen billigen Trick hereingefallen. "Man sollte nicht die Kleider, sondern die Personen verfolgen" meint der Chef-Ermittler resigniert. Die echte Jenny ist samt Sohn inzwischen über alle Berge und setzte mit einem Boot nach Irland über, um von dort nach Mexiko zu fliegen.
Williams (Edgar Hoppe) bedroht Jenny (Liselotte Pulver und Sohn Tommy (Florian Halm); Foto mit freundlicher Genehmigung von "Studio Hamburg Enterprises GmbH" (www.ardvideo.de) Szenenwechsel: Williams hat Richardson in seinem Hotel aufgespürt, setzt ihn unter Druck, will sein Geld eintreiben und Richardson geht zum Schein auf die Forderungen ein. Doch wieder im Hotel zurück, packt er eilig seine Sachen und verlässt das Hotelzimmer, in dem wenig später Jenny und Tommy, beobachtet von Williams, ankommen. Das Telefonat zwischen den Eheleuten, dass sich "Mike" nun in dem Hotel "La Conga" befinde, wird von Williams belauscht, der sich sofort auf den Weg dorthin macht und den Gesuchten aufspürt. Es kommt zu einem Handgemenge, Williams wird von Richardson überwältigt, niedergeschlagen, gefesselt und ohnmächtig in einer mit Wasser gefüllten Badewanne "abgelegt". Nur durch einen Zufall entdeckt ihn ein Zimmermädchen, vollkommen durchnässt setzt Williams seine Verfolgungsjagd fort.
In Richardsons altem Hotelzimmer findet er die Adresse des Hamburger Schönheitschirurgen Dr. Neuenfels und kombiniert messerscharf, dass er den Verfolgten dort treffen wird. Er reist in die Hansestadt, nistet sich in einem Hotel ein und nimmt als vermeintlicher Patient Kontakt mit der Klinik Neuenfels auf. Auch Hooper hat dies inzwischen spitz gekriegt, schickt diesmal Robbins auf eine Dienstreise nach Hamburg, da er Higgins nach dem Fiasko in Mexiko für ungeeignet hält, um die Aktivitäten der "Ratte" Williams" beobachten zu lassen. Hooper ahnt, dass Richardson in Hamburg eine Gesichtsoperation plant …
 
Williams (Edgar Hoppe) bedroht Jenny (Liselotte Pulver und Sohn Tommy (Florian Halm)
Foto mit freundlicher Genehmigung von "Studio Hamburg Enterprises GmbH"
Teil 2 (Erstaustrahlung: 02.01.1972, Länge rund 95 Minuten):
Hoopers Tage als Chef-Inspektor sind gezählt, seine Pensionierung steht in rund sechs Wochen an. Um so hektischer versucht er seinen Erz-Feind "Richy" endlich dingfest zu machen, setzt seine Mitarbeiter auf Williams an. Der taucht wie erwartet in der Hamburger Privat-Klinik des Schönheits-Chirurgen Dr. Neuenfels, Kapazität für Gesichtsveränderungen, auf – ebenso wie Richardson, der jedoch sowohl Williams als auch die Polizei bemerkt und sich erneut absetzt. Williams kann zwar verhaftet werden, aber Richardson ist zur Enttäuschung Hoopers einmal mehr entkommen. Obwohl der Supergangster nun auf allen Fahndungslisten steht, gelingt es ihm, mit einem australischem Pass und neuerlich gefälschtem Namen über Frankreich nach Irland zu reisen. Dort wird er von seiner Frau Jenny und Sohn Tommy erwartet, ein hübsches Anwesen soll angemietet werden. Richardson veranlasst bei seiner Bank in Mexiko die notwendigen finanziellen Transaktionen, durch Zufall bzw. die Beobachtung eines Postbeamten, dem der ungewöhnliche Brief der Bank auffällt, kann Hooper wieder die Spur Richardsons aufnehmen. Doch die Freude ist kurz, Hooper und seine Assistenten müssen in Dublin tatenlos zusehen, wie der gewiefte "Richy" erneut entkommt.
Niedergeschlagen sitzt Hooper in seinem Büro, seine Zeit bis zur Pensionierung wird knapp, resigniert streicht er einen Tag nach dem anderen in seinem Kalender ab.
Derweil ist Familie Richardson wieder in einem Hotel Mexiko abgestiegen, diesmal unter dem Namen "Ferguson". Der Zufall will es, dass wenig später ein echter Mr. Ferguson (Manfred Steffen) als Hotelgast auftaucht und die Polizei durch die Anmelde-Formulare auf diesen Umstand bzw. auf den Alias-Namen von Richardson aufmerksam wird. Der richtige Mr. Ferguson wird kurz verhaftet, der Unechte und nun international gesuchte Verbrecher wieder einmal entkommen. Hooper reist nach Mexiko, um den wahren Mr. Ferguson, der ein Telegramm von Richardsons Schweizer Bank kurz gelesen hat, zu befragen, "Letzte Chance für Hooper" titeln die Gazetten in London. Doch die Reise bleibt erfolglos, Richardson kann überall sein, Sidney, Tokio, Kopenhagen – Niemand weiß etwas genaues, sein Katz-und-Maus-Spiel hat weiterhin Erfolg.
Schließlich ist der letzte Arbeitstag von Hooper gekommen, nach der Verabschiedung räumt er das Büro für seinen Nachfolger, den leicht manieriert wirkenden Chief-Superintendent Craig (Gert Haucke). Zu Hause – Hooper lebt bei seiner alten, leicht verwirrten Mutter (Karla Holm) – findet er jedoch keine Ruhe, stellt auf eigene Faust Nachforschungen über den Verbleib Richardsons an. Bei seinen Recherchen in Nizza, ausgerüstet mit einem Fernglas, wird er sogar von der Polizei als Spanner aufgegriffen – was ihm einen schweren Verweis seines ehemaligen Chefs einbringt.
Richardson hat sich inzwischen samt Familie an der englischen Küste in Brighton niedergelassen, heißt nun John Morris und verbringt seine Tage in einem hübschen Landhaus; seit Hooper in Pension ist, fühlt er sich endlich sicher. Um die Finanzen aufzubessern, beschließt er eines Tages, drei seiner Diamanten zu versetzen und gerät an den kleinen Gauner Chico (Kurt Zips), der von Hooper schon mehrfach wegen Richardson befragt worden war. Chico wittert Morgenluft, erhofft sich eine fettere Beute und beginnt nach Richardsons Wohnsitz zu suchen. Hooper erfährt durch einen ehemaligen "Klienten", genannt "King" (Kurt Weidner) von Chicos Nachforschungen, heftet sich verbissen tagelang an dessen Fersen und landet schließlich in Brighton. Durch einen örtlichen Zeitungsartikel – Tommy hatte einen kleinen Hund vor dem Ertrinken gerettet – kann er die Adresse der Familie Morris ausfindig machen und steigt in den Keller des Hauses ein.
Richardson hat es sich im Wohnzimmer gerade gemütlich gemacht als plötzlich Hooper triumphierend vor ihm steht – doch zu früh gefreut, Richardson schlägt Hooper nieder und schleppt den Bewusstlosen gefesselt in den Keller. Er ahnt nicht, dass zur gleichen Zeit Chico Sohn Tommy in seine Gewalt gebracht hat, doch auch Chico kann überwältigt werden. Fast wäre es dem "Gentleman-Gangster" erneut gelungen, zu entkommen, wäre da nicht der aufmerksame Robbins gewesen – auch er hatte das Foto von Tommy in der Zeitung gesehen und schaltet sofort: "Hooper braucht jetzt unsere Hilfe". Mit einem Großaufgebot rast die Polizei nach Brighton und umstellt das Haus von Richardson, der schließlich aufgibt. Er und Chico werden verhaftet, Hoopers Arbeit ist getan … Ironie zum Schluss der Geschichte: Chief-Superintendent Craig brüstet sich vor den wartenden Journalisten mit dem Fahndungserfolg und schreibt sich die Verhaftung auf seine Fahne – doch Hooper geht still von dannen, er weiß es besser.
   
Auch wenn "Hoopers letzte Jagd" nicht die enormen Einschaltquoten wie "Die Gentlemen bitten zur Kasse" erreichen konnte, bot die fiktive Story dennoch kurzweilige Fernseh-Unterhaltung. Aus heutiger Sicht kommt der Krimi vor allem mit seinen Verfolgungs-Szenen ein wenig altbacken daher, der Autor der "Krimihomepage" meint sogar: "Eine völlig überflüssige, ja dämliche Fortsetzung des genialen Gentleman-Dreiteilers von 1966. Einzig und allein die Darsteller sind sympathisch, allerdings ist Max Mairich eine Fehlbesetzung. Noch dazu sind viele Figuren überflüssig. Ständig gibt es irgendwelche Verfolgungsjagden, die Geschichte von Henry Kolarz ist in Grundzügen noch vorhanden, aber der große Zusammenhang fehlt. Die hervorragenden Darsteller vergeuden ihr Talent!"
Michael Richardson (Horst Tappert) scheint ratlos; Foto mit freundlicher Genehmigung von "Studio Hamburg Enterprises GmbH" (www.ardvideo.de) Regisseur Claus Peter Witt gelang es jedoch, einen Spannungs-Bogen herzustellen, manche Szenen entbehren nicht einer gewissen Komik, etwa wenn Higgins und Morris fast schon dilettantisch die Wohnung Richardsons unter die Lupe nehmen oder Hooper hilflos mit ansehen muss, wie sein Gegenspieler auf einem Motorrad das Weite sucht und an ihm vorbei braust.
Protagonist Max Mairich, nicht nur als Schauspieler sondern auch in seiner Rolle ein "alter Hase", ist schon fast anrührend in seiner Verbissenheit, den Gentleman-Gauner zu fassen, der ihm immer einen Schritt voraus ist. Gegenspieler Tappert, manchmal "verkleidet" mit Backenbart und Toupet, mimt die Figur routiniert und relativ emotionslos, seine Film-Ehefrau Liselotte Pulver ist nicht nur optisch hübsches Beiwerk, hat mit der Rolle keine großen schauspielerischen Herausforderungen zu meistern. Mehr muss sich da schon Edgar Hoppe als getriebener Williams ins Zeug legen, hier sind einige Szenen durchaus sehenswert, regen den Zuschauer zum Schmunzeln an. Im zweiten Teil der Story taucht Hoppe/Williams leider nur noch am Anfang auf, später erfährt der Zuschauer, dass er ermordet in einer Badewanne aufgefunden wurde – "Richy" lässt grüßen.
 
 
Michael Richardson (Horst Tappert) scheint ratlos
Foto mit freundlicher Genehmigung von "Studio Hamburg Enterprises GmbH"
Ebenso prägnant ist der etwas trottelig wirkende Hooper-Assistent Higgins alias Herbert Bötticher, schön die Szene, wie er mit nichts als das, was er am Leibe trägt, nach Texas abgeschoben wird – auf welchen Umwegen er allerdings wieder London erreicht, wird dem Zuschauer überlassen. Charakterdarsteller Dieter Borsche, der 1962 als "Halstuch"1)-Mörder Furore machte, bleibt als Chef von Scotland Yard nur eine blasse Randfigur, witziger dagegen Gert Hauckes Kurzauftritte als Hoopers Nachfolger, Chief-Superintendent Craig. Einige Schauspieler, wie Karla Holm (Hoopers Mutter) oder Kurt Weidner (Informant "King") mit Nebenrolle besetzt, sind heute vollkommen in Vergessenheit geraten, nähere biografische Angaben sind kaum noch zu finden.
  
Seit 16. November 2012  ist die NDR-Produktion "Hoopers letzte Jagd" zusammen mit "Die Gentlemen bitten zu Kasse" bei ARD Video in der Reihe "Straßenfeger" auf DVD erschienen.

Abbildung des DVD-Covers mit freundlicher Genehmigung
von "Studio Hamburg Enterprises GmbH"

Straßenfeger 50: Die Gentlemen bitten zu Kasse / Hoopers letzte Jagd

Siehe auch Die Krimihomepage, www.fernsehserien.de
Weitere Links bei www.wunschliste.de

Link: 1) Beschreibung innerhalb dieser HP, 2) Wikipedia

Die Verfolger:
Max Mairich … spielte den Chief-Superintendent James Hooper.
 
Geboren 8. April 1910 in Imhausen (heute Teil der NRW-Gemeinde Windeck),
gestorben am 5. Januar 1990 in München.
 
Kurzbiografie zu Max Mairich innerhalb dieser HP
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Max Mairich

Dieter Borsche

… spielte den Chef von Scotland Yard.
 
Geboren am 25. Oktober 1909 in Hannover,
gestorben am 5. August 1982 in Nürnberg.
 
Kurzbiografie zu Dieter Borsche innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia, www.cyranos.ch; Fotos bei film.virtual-history.com

Weitere Filme*) mit Dieter Borsche
 
 
Foto: © Werner Bethsold
Das Foto entstand Ende der 70er Jahre während einer Hörspielproduktion.

Herbert Bötticher … spielte den Higgins, Assistent von James Hooper.
 
Geboren am 19. Dezember 1928 in Hannover,
gestorben am 8. Oktober 2008 in Düsseldorf.
 
Kurzbiografie zu Herbert Bötticher innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch das Interview (mit zahlreichen Fotos) bei www.kultur-fibel.de

Weitere Filme*) mit Herbert Bötticher

Erik Schumann … spielte den Robbins, Assistent von James Hooper.
 
Geboren am 15. Februar 1925 in Grechwitz im Kreis Grimma in Sachsen,
gestorben am 9. Februar 2007 in München.
 
Kurzportrait zu Erik Schumann innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Erik Schumann

Dieter Augustin … spielte den Morris, Assistent von James Hooper.
 
Geboren am 20. Februar 1934 in Glatz, Niederschlesien,
gestorben am 15. Juli 1989 in München.
 
Nach der Mittleren Reife machte Augustin zunächst in Erlangen eine kaufmännische Lehre. Anschließend absolvierte er eine Ausbildung an der "Film- und Fernseh-Hochschule" in München. Er spielte an Bühnen in München, Detmold sowie zahlreichen Tourneetheatern.
1966 gab er sein Debüt als Filmschauspieler in einem Kurzfilm von Marran Gosov, unter dessen Regie er noch einige weitere Male spielte. Augustin wirkte in zahlreichen leichten Komödien wie "Engelchen oder Die Jungfrau von Bamberg"1) (1968, mit Gila von Weitershausen) und "Helgalein" (an der Seite von Anita Kupsch) mit, wobei er oft steife und unbeholfene Charaktere verkörperte.
Einem breiten Publikum wurde er 1973 als Komiker in der Comedy-Reihe "Klimbim"1) bekannt. In der ersten Staffel von Michael Pfleghars Unterhaltungsserie agierte Augustin in verschiedenen Sketchen und Verkleidungen sowie als Vater der "Klimbim-Familie"; nach einem Jahr verließ Augustin die Produktion.
In den Folgejahren spielte er unter anderem in Alfred Vohrers Adaption von Erich Kästners "Drei Männer im Schnee"1) (1974), in Werner Herzogs "Woyzeck"-Adaption1) (1979, mit Klaus Kinski in der Titelrolle), in der Gottschalk-Komödie "Zärtliche Chaoten"1) (1987), gab Gastauftritte in zahlreichen Fernsehserien wie "Der Alte", "Der Kommissar", "Die schnelle Gerdi" und Claude Chabrols "Histoires Insolites".
 
Quelle: Wikipedia (abgerufen 09.09.2012)

Weitere Filme*) mit Dieter Augustin
 
Link: 1) Wikipedia

Gert Haucke
 
Gert Haucke; Copyright Virginia Shue
 … spielte in Teil 2 den Chief-Superintendent Craig, Nachfolger von James Hooper, der von den privaten Nachforschungen seines Vorgängers nicht allzu viel hält.
 
Geboren am 13. März 1929 in Berlin,
gestorben am 30. Mai 2008 in Lüneburg.
 
Kurzportrait zu Gert Haucke innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia
  
Weitere Filme*) mit Gert Haucke
 
 
Das Foto wurden mir freundlicherweise von der
Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
Die Verfolgten:
Horst Tappert

Horst Tappert 1971; Ausschnitt aus einem Foto "Bundeskanzler Willy Brandt empfängt Filmschauspieler" (23. Juni 1971); Quelle: Bilddatenbank Deutsches Bundesarchiv, B 145 Bild-F034156-0025; Fotograf: Engelbert Reineke / Datierung: 23. Juni 1971 / Lizenz CC-BY-SA 3.0.

… spielte den Michael "Mike" Richardson, Chef der legendären Posträuberbande.
 
Geboren am 26. Mai 1923 in Wuppertal-Elberfeld,
gestorben am 13. Dezember 2008 im oberbayerischen Planegg. 
 
Kurzportrait zu Horst Tappert innerhalb dieser Homepage
 

Siehe auch Wikipedia, www.whoswho.de, www.prisma.de, Dirk Jasper Filmstarlexikon

Weitere Filme*) mit Horst Tappert
 
 
Foto: Horst Tappert 1971; Ausschnitt aus einem Foto "Bundeskanzler Willy Brandt empfängt Filmschauspieler" (23. Juni 1971)
 
Quelle: Deutsches Bundesarchiv, Digitale Bilddatenbank, B 145 Bild-F034156-0025;
Fotograf: Engelbert Reineke / Datierung: 23. Juni 1971 / Lizenz CC-BY-SA 3.0.
Genehmigung des Bundesarchivs zur Veröffentlichung innerhalb dieser Webpräsenz wurde am 11.10.2010 erteilt.
Originalfoto und Beschreibung:
Deutsches Bundesarchiv B 145 Bild-F034156-0025 bzw. Wikimedia Commons

Liselotte Pulver

Liselotte Pulver 1971; Ausschnitt aus einem Foto "Bundeskanzler Willy Brandt empfängt Filmschauspieler" (23. Juni 1971);  Quelle: Deutsches Bundesarchiv, Digitale Bilddatenbank, B 145 Bild-F034157-0033; Fotograf: Engelbert Reineke  / Datierung: 23. 6.1971 / Lizenz CC-BY-SA 3.0.

… spielte die Jenny Richardson, "Mike" Richardson Ehefrau.
 
Geboren am 11. Oktober 1929 in Bern (Schweiz).
 
Kurzportrait zu Liselotte Pulver innerhalb dieser Homepage
 

Siehe auch Wikipedia, www.prisma.de, www.whoswho.de
Fotos bei www.virtual-history.com

Weitere Filme*) mit Liselotte Pulver 
  

Foto: Liselotte Pulver 1971; Ausschnitt aus einem Foto
"Bundeskanzler Willy Brandt empfängt Filmschauspieler" (23. Juni 1971)
Quelle: Deutsches Bundesarchiv, Digitale Bilddatenbank, B 145 Bild-F034157-0033;
Fotograf: Engelbert Reineke / Datierung: 23.06.1971 / Lizenz CC-BY-SA 3.0.
Genehmigung des Bundesarchivs zur Veröffentlichung innerhalb dieser Webpräsenz wurde am 11.10.2010 erteilt.
Originalfoto und Beschreibung: Deutsches Bundesarchiv B 145 Bild-F034157-0033 bzw. Wikimedia Commons

Florian Halm … spielte den Tommy, Sohn von Michael und Jenny Richardson.
 
Geboren 1964 in München.
 
Schon als kleiner Junge übernahm Florian Halm Rollen in Fernseh-Produktionen, so erstmals als Sohn Matthias Sonntag in der von Claus Peter Witt in Szene gesetzten beliebten Familien-Serie "Ein Jahr ohne Sonntag"1) (1970) neben seinen Film-Eltern Götz George und Karin Baal. Weitere Kinderrollen übernahm er als Film-Sohn von Horst Tappert und Liselotte Pulver in dem Zweiteiler "Hoopers letzte Jagd" (1972) sowie als Florian Mohn in der TV-Serie "Das Kurheim"1) (1972). Ende 1979 tauchte er als Junge Jer in dem Science-Fiction-Dreiteiler "Das verbotene Spiel"1) auf, verlegte sich in den nachfolgen Jahrzehnten fast ausschließlich auf die Synchronisation.
Bereits als 9-Jähriger sprach er 1973 den "Jim Knopf" in der von Anke Beckert produzierten zweiteiligen Hörspielserie "Jim Knopf und die Wilde 13" nach dem Buch von Michael Ende. Daneben wirkte er zur gleichen Zeit in den "Pumuckl"-Hörspielen mit. Für das TV lieh er seine Stimme der Hauptfigur der Zeichentrick- und Hörspielserie "Wickie und die starken Männer". 1984 wirkte er zusammen mit seinem Bruder, Martin Halm2), in einem weiteren Michael-Ende-Hörspiel mit, dem Dreiteiler "Momo", produziert von Anke Beckert-Stamm (Regie: Heinz-Günter Stamm). Weitere Arbeiten für die Synchronisation im Laufe der Jahre siehe Wikipedia.
 

Quelle (unter anderem): Wikipedia (abgerufen 09.09.2012)

Weitere Filme*) mit Florian Halm
 
Link: 1) www.fernsehserien.de, 2) Wikipedia

Edgar Hoppe … spielte den einstigen Gangster Williams, der Richardson auf den Fersen ist.
 
Geboren am 18. Dezember 1937 in Hannover.
 
Kurzbiografie zu Edgar Hoppe innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia
 
Weitere Filme*) mit Edgar Hoppe
Sonstige in die Handlung involvierte Personen (Auszug):
(weitere Mitwirkende bei der Internet Movie Database)
Eva Zlonitzky … spielte in Teil 1 die Judy White, Schwägerin von Michael Richardson.
 
Geboren am 12. Mai 1931 (nach anderen Quellen 1935) als Eva Zlonicky in Karwin bei Mährisch-Ostrau
(ehemals Tschechoslowakei, heute Karviná, Tschechien).

Die Tochter eines mährischen Diplomingenieurs absolvierte bis zum Abitur das Realgymnasium ehe sie sich an der "Theaterschule Hertha Genzmer" in Wiesbaden künstlerisch ausbilden ließ. 1953 vermittelte ihre Lehrerin sie an das "Hessische Staatstheater Wiesbaden" unter der künstlerischen Leitung von Detlof Krüger1). In den kommenden zwei Spielzeiten sah man Eva Zlonitzky an der Seite renommierter Kollegen wie Klaus Schwarzkopf, Erwin Kohlund, Margrit Winter, Max Nemetz, Katharina Brauren und Günter Strack. Zu ihren dort gespielten Rollen zählen unter anderem die Friedensgöttin in Giraudoux' "Der trojanische Krieg findet nicht statt"1), die Amelia in Lorcas "Bernarda Albas Haus"1) und die Norah in O'Neills "O Wildnis". Ab 1955 setzte sie ihre Theaterarbeit an Bühnen in Tübingen, Konstanz und Braunschweig fort. Schließlich ließ sich die Künstlerin in Hamburg nieder.
Bereits zu Wiesbadener Zeiten holte man Eva Zlonitzky für die zwei in Wiesbadener Ateliers entstandenen Kinofilme "Rosen aus dem Süden"2) (1954) und "Die goldene Pest"2) (1954) erstmals vor die Kamera. Später (seit 1963) sollte vor allem die Fernseharbeit Bedeutung in ihrer Karriere gewinnen. Eva Zlonitzky spielte seit Ende der 1960er Jahre in einer Reihe von überaus erfolgreichen Serien bzw. Mehrteiler durchgehende Rollen, darunter in drei Folgen von "Die Unverbesserlichen"3) (1969-1971; Rolle "Elke"), "PS"1) (1974/75) , "Tod eines Schülers" (1981), und "Diese Drombuschs"1) (1993). Regie führte dort in der Regel ihr Ehemann Claus Peter Witt1). In weiteren ZDF-Erfolgsserien wie "Die Schwarzwaldklinik" und "Das Traumschiff" übernahm sie Gastrollen.
 
Quelle (vorwiegend): Wikipedia

Weitere Filme*) mit Eva Zlonitzky
 
Link: 1) Wikipedia, 2) Filmlexikon, 3) Beschreibung innerhalb dieser HP

Robert Naegele … spielte in Teil 1 den Alex White, Schwager von Michael Richardson.
 
Geboren am 23. Juni 1925 im schwäbischen Nattenhausen1) (bei Krumbach1), Bayern),
gestorben am 9. Januar 2016 in München.

Der in Ebershausen1) aufgewachsene Robert Naegele absolvierte eine Kaufmannslehre in einem Krumbacher Eisenwarenladen, wurde dann zum Kriegsdienst einberufen. Nach Kriegsende nahm er privatem Schauspielunterricht in Memmingen und erhielt anschließend ein erstes Engagement am dortigen Stadttheater, Verpflichtungen an zahlreichen anderen deutschsprachigen Theatern sollten folgen: Anfangs als jugendlicher Liebhaber und Held besetzt, trat er zwischen 1950 und 1973 unter anderem am "Landestheater Coburg", am "Theater Ulm", am "Theater der Stadt Trier", am "Stadttheater St. Gallen", an den "Städtischen Bühnen Mainz", an den "Städtischen Bühnen Dortmund", am "Staatstheater Oldenburg", am "Fritz-Rémond-Theater im Zoo" in Frankfurt/M, an der Stuttgarter "Komödie im Marquardt", den "Hamburger Kammerspielen", den "Münchner Kammerspielen" und dem "Bayerischen Staatsschauspiel" auf.
Zu seinen herausragenden Bühneninterpretationen zählten die Titelrolle in Schillers "Don Carlos"1), der Bleichenwang in Shakespeares "Was ihr wollt"1), der Armand in Anouilhs "Colombe", der Hettore Gonzaga, Prinz von Guastalla in Lessings "Emilia Galotti"1) und der Richard Ratcliff in dem Shakespeare-Drama "König Richard III."1). Sein Lieblingsstück soll das Drama "Draußen vor der Tür"1) von Wolfgang Borchert gewesen sein, wo er den Kriegsheimkehrer Beckmann gestaltete.

Seit Anfang der 1950er Jahre fand Naegele bei Film und Fernsehen ein weiteres Betätigungsfeld, seine Filmografie umfasst über 200 Rollen in Kino- und Fernsehproduktionen. Sein Debüt vor der Kamera gab der Schauspieler mit einem kleinen Part in dem Kino-Melodram "Solange Du da bist"1) (1953), auch in dem Heimatstreifen "Hubertusjagd"1) (1959) und Wolfgang Liebeneiners "Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand"1) (1979) spielte er mit. Für seine Darstellung in Horst Bieneks Literaturadaption "Die Zelle"2) (1971) wurde er beim Festival in San Remo als "Bester Darsteller" ausgezeichnet.
Doch hauptsächlich war Naegele auf dem Bildschirm präsent, spielte häufige Rollen in den Krimiserien "Derrick" und "Der Alte". Mehrfach war er zwischen 1972 und 1988 beim "Tatort" vertreten, etwa als Staatsanwalt in "Kennwort Fähre"1) (1972), als Direktor Forster in "Schöne Belinda"1) (1975) oder als Apotheker Froschhammer in "Usambaraveilchen"1) (1981). Naegele zeigte sich in erfolgreichen Mehrteilern wie "Verräter"3) (1967), "Die Powenzbande"3) (1974) oder "Die Buddenbrooks"3) (1979), eine schöne Rolle war auch die des Friedrich Mörlin in der Jugendserie "Das Haus der Krokodile"1) (1975). Einen letzten Auftritt hatte er als Eugen Pfefferle in der schwäbischen Provinzgeschichte "Ein Geschenk des Himmels"4) (2005) mit Walter Sittler und Suzan Anbeh.
Als Autor schrieb Naegele acht Schwabenbücher, fast alle in schwäbischer Mundart. Er verfasste Theaterstücke und zahlreiche Hörspiele, außerdem veröffentlichte er die LP "Abenteuer der sieben Schwaben". Zu seinen Veröffentlichungen als Autor zählen unter anderem "Schwäbische Lausbubengeschichten", "Vom Lausbub zum Gottvater" und "Erinnerungen. Geschichten von Schwaben und anderen Leut'".
In 100 Sendungen "Bairisch Herz – Ausgabe Schwaben" zeichnete er für die Zusammenstellung und Regie verantwortlich. Naegele wurde mit dem "Wilhelmine Lübke Hörspielpreis" und der "Goldmedaille" des Bayerischen Rundfunks ausgezeichnet. Er war seit 1994 Mitglied der "Münchner Turmschreiber"1), einer Vereinigung bayerischer Schriftsteller und Journalisten, die jährlich ein Hausbuch veröffentlichen.
Anlässlich des 90. Geburtstags von Robert Naegele zeigte das Mittelschwäbische Heimatmuseum in Krumbach zwischen dem 20. Mai und 5. Juli 2015 die Ausstellung "Robert Naegele – ein Bühnenleben", die dem fast 70-jährigen Wirken als Schauspieler, Autor und Regisseur gewidmet war.
Der als "Schwabe vom Dienst" beliebte Künstler starb im Januar 2016; er lebte zuletzt in einem Münchener Seniorenheim.

Quelle: Wikipedia sowie der Artikel zum 90. Geburtstag bei www.augsburger-allgemeine.de
 
Weitere Filme*) mit Robert Naegele
 
Link: 1) Wikipedia, 2) Filmlexikon, 3) Beschreibung innerhalb dieser HP, 4) tittelbach.tv
Kurt Zips … spielte den Klein-Gauner Chico.
   
Geboren am 3. August 1922 in Wien (Österreich),
gestorben am 24. August 1988 in München.
 
Der Sohn eines Schulrats wuchs in seiner Geburtsstadt auf, absolvierte nach dem Abitur von 1942 bis 1944 das Wiener "Max-Reinhardt-Seminar". Sein Bühnendebüt gab Zips 1945 an der "Vorarlberger Landesbühne" in Bregenz. Engagements am "Landestheater Tübingen" (1947–1950) unter Paul Rose1), am "Deutschen Theater" Göttingen (1950–1955) unter Heinz Hilpert1) sowie am "Staatstheater Kassel" (1955–1959) folgten. Danach trat der Schauspieler unter anderem am "Bayerischen Staatsschauspiel" und an den "Kammerspielen" in München auf, wirkte am "Deutschen Schauspielhaus" in Hamburg sowie bei den "Salzburger Festspielen".
Vor allem seit den 1960er Jahren zeigte sich der Schauspieler in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen, spielte meist humorvolle, mitunter skurril anmutende Neben-Charaktere. Im Kino sah man ihn unter anderem in dem Krimi "Piccadilly null Uhr zwölf"1) (1961) oder in der Ludwig Thoma-Adaption "Tante Frieda – Neue Lausbubengeschichten"1) (1965), in Sergio Leones Western-Klassiker "Für ein paar Dollar mehr"1) (1965, Per qualche dollaro in piů) hatte er einen Kurz-Auftritt als Hotel-Manager. In der schwedischen Produktion "Pippi außer Rand und Band"1) (1970, Pĺ rymmen med Pippi Lĺngstrump) mimte er einen bösen Mann, der sich von dem musizierenden Gespann Pippi (Inger Nilsson), Tommi (Pär Sundberg) und Annika (Maria Persson) im Schlaf gestört fühlt und diese mit seinen Schuhen verscheucht, die er aus dem Fenster auf die Kinder wirft.
Ab den 1970er Jahren verlegte sich Zips mehr auf das Fernsehen, wirkte noch bis kurz vor seinem Tod in verschiedensten TV-Serien und Einzelproduktionen mit.
Darüber hinaus machte sich Zips mit seiner hohen, piepsigen Stimme einen Namen als viel gefragter Synchronsprecher. Sie prädestinierte ihn hauptsächlich für viele Rollen in Zeichentrickfilmen, beispielsweise als "Alexander die Maus" in "Die Biene Maja", als Ulme in "Wickie und die starken Männer"1), als Dr. Honigtau Bunsenbrenner in der "Muppet Show"1), als Elmer Fudd in "Bugs Bunny"1) oder als Sprecher in "Doctor Snuggles"1). Kurt Zips war auch in der Zeichentrickserie "Nils Holgersson"1) zu hören, hier sprach er die Wildgans Lasse.
Zips war zudem in der Synchronisation tätig, lieh beispielsweise Hervé Villechaize (= Schnick Schnack) in dem Bond-Streifen "Der Mann mit dem goldenen Colt" (1974) seine Stimme.

Kurt Zips Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof in München-Haidhausen.
 
Quelle (unter anderem): Wikipedia (Stand April 2009)

Weitere Filme*) mit Kurt Zips
 
Link: 1) Wikipedia
José Sinde Filipe … spielte in Teil 1 den "Comandante" der mexikanischen Polizei, der Hoopers Assistenten Higgins inhaftiert
   
Geboren am 17. Mai 1937 in Arganil (Distrikt Coimbra, Portugal).
 
Webpräsenz: sindefilipe.com

Weitere Filme*) mit José Sinde Filipe
Derval de Faria … spielte in Teil 1 den Empfangschef in dem mexikanischen Hotel, in dem Richardson zunächst untergetaucht war.
   
Geboren 1934.
 
Siehe www.actorsagency-hamburg.de

Weitere Filme*) mit Derval de Faria
Manfred Steffen … spielte in Teil 2 den Mr. Andrew Ferguson.
 
Geboren am 28. Juni 1916 in Hamburg,
gestorben am 22. Januar 2009 in Halstenbek ( Kreis Pinneberg, Schleswig-Holstein). 
 
Kurzbiografie zu Manfred Steffen innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia, www.filmmuseum-hamburg.de
 
Weitere Filme*) mit Manfred Steffen
Olivia Molina … spielte in Teil 2 die attraktive, spanisch parlierende Sekretärin des mexikanischen Polizei-Chefs.
 
Geboren am 3. Januar 1946 in Kopenhagen (Dänemark).
 
Die Tochter einer in Flensburg geborenen Tänzerin und eines mexikanischen Bandleaders wuchs in der Heimat ihres Vaters auf, war dort bereits mit 14 Jahren als Sängerin erfolgreich. Mitte der 1960er Jahre kam sie nach Deutschland, nahm Schauspielunterricht und besang ab etwa 1970 Schallplatten in deutscher Sprache. Ihr erster größerer Erfolg war die deutsche Aufnahme des Beatles-Hits "Let it be"1), der bei ihr "Aber wie" hieß. Dadurch wurde sie im gesamten deutschsprachigen Raum bekannt. Es folgten einige kleinere Erfolge und schließlich 1974 das Lied der ARD-Fernsehlotterie "Der Weg zum Glück ist frei", der wohl zu ihrem kommerziell größten Erfolg geriet.
1972 nahm sie an der deutschen Vorentscheidung zum "Grand Prix Eurovision de la Chanson" teil, ihr Beitrag "Die größte Manege der Welt" landete auf dem drittletzten Platz unter zwölf Teilnehmern. 1973 gewann sie den "Deutschen Schlagerwettbewerb" mit dem Titel "Das Lied".
Ende der 1970er Jahre zog sich Olivia Molina aus dem Schlagergeschäft zurück und widmete sich dem Tango. Heute ist sie noch als Sängerin lateinamerikanischer Folklore bekannt.

Im Jahr 1987 gründete sie in Bonn den Verein "Patenschaft Kinder Lateinamerikas – Olivia Molina e.V.", dessen Präsidentin sie wurde.
2011 feierte sie ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum mit ihrer traditionellen Tournee "Olivia Molina – Weihnachtsgala".
 
Quelle (vorwiegend): Wikipedia
 
Webpräsenz: www.oliviamolina.de mit Kurzbiografie
 
Weitere Filme*) mit Olivia Molina
 
Link: 1) Wikipedia
Karla Holm … spielte in Teil 2 Hoopers alte, leicht verwirrte Mutter.
 
Geboren 1883,
gestorben am 13. September 1974 in Wiesbaden. 

Weitere Filme*) mit Karla Holm
Kurt Weidner … spielte in Teil 2 Hoopers Informant "King".
 
Geboren am 21. Februar 1907 in Oberhof (Thüringen),
das Sterbedatum ist unbekannt.
 
Nach einer Ausbildung zum Tänzer bzw. Schauspiel-Unterricht, erhielt Weidner ein erstes Engagement in Gotha, später wechselte nach Berlin und war zunächst beim Ballett tätig. Seit Anfang der 1930er Jahre wirkte er als Schauspieler bzw. Ensemblemitglied an verschiedenen Bühnen, in späteren Jahren band er sich nicht mehr fest an ein Haus.
Seit Ende der 1960er Jahre übernahm Weidner vereinzelt kleinere Rollen in Fernseh-Produktionen, seine Aufgaben für den Hörfunk bzw. die Synchronisation dagegen waren recht umfangreich.
 
Quelle: nach "Funk Uhr", Künstler-Lexikon des Fernsehens (ca. 1970)

Weitere Filme*) mit Kurt Weidner
*) Link: Internet Movie Database
Um zur Seite der TV-Serien zurückzukehren, bitte dieses Fenster schließen.
Home: www.steffi-line.de