Die Sendung "Die Unverbesserlichen" war im engen Sinne eigentlich keine Serie, sondern eine in der ARD zwischen 1965 und 1971 einmal im Jahr (anfangs noch in schwarz-weiß) ausgestrahlte Reihe zu je 90 Minuten über den Alltag einer fiktiven Berliner Arbeiterfamilie. Zum ersten mal lernten die Zuschauer die einzelnen Personen am 9. Mai 1965 kennen, die Geschichte basierte auf einem Volksstück, das Robert Stromberger geschrieben und für das Fernsehen bearbeitet hatte, Claus Peter Witt führte Regie.
  
"Die Unverbesserlichen" bestanden aus einer eigentlich ganz normalen, einfachen Familie der 1960er Jahre: Da war Vater Kurt Scholz (Joseph Offenbach), der schon seit Jahrzehnten mit sein Käthe (Inge Meysel) verheiratet ist. Kurt ist anfangs noch berufstätig, doch seine Pensionierung steht kurz bevor, bereits in der zweiten Folge "Nichts dazugelernt", die am 15. Mai 1966 ausgestrahlt wurde, wird er in den Ruhestand geschickt. Mutter Käthe ist die gute Seele der Familie, kümmert sich als Hausfrau um alles und jedes, wird so manches Mal von den Alltagssorgen gebeutelt und ist oft überfordert; besonders als ihr Mann Kurt nun zu Hause ist, muss sie sich einiges überlegen, um ihn zu beschäftigen. Die Scholzens haben drei inzwischen erwachsene Kinder, da wäre zunächst der fußballbegeisterte Sohn Rudi (Gernot Endemann) zu nennen, der anfangs bei der Post arbeitet, in der 2. Folge diesen sicheren Job wegen einer vermeintlichen Fußballerkarriere hinschmeißt und von zu Hause auszieht. 
Szenenfoto "Die Unverbesserlichen und ihr Optimismus"  (Regie: Claus Peter Witt): Käthe Scholz (Inge Meysel) ist zusammengebrochen. Ihr Mann (Joseph Offenbach) gibt ihr ein Beruhigungsmittel zu trinken. Foto zur Verfügung gestellt vom NDR (Presse und Information); Copyright NDR/Holtz Tochter Doris (Monika Peitsch), die zu Anfang mit Helmut Wichmann (Ralph Persson) verheiratet ist, lässt sich in Folge 3 "Die Unverbesserlichen und ihr Optimismus" (gesendet am 2. April 1967) von ihrem Mann wegen dessen Affäre mit seiner Sekretärin scheiden und zieht samt dem neunjährigen Sohn Michael (Michael Hornauf) wieder bei ihren Eltern ein. Schließlich ist da noch der Teenager Lore Scholz (Helga Anders), die in der vierten Folge "Die Unverbesserlichen und ihre Sorgen" (gesendet am 12. Mai 1968) im Austausch mit der Pariserin Monique nach Paris geht; in Folge 5 "Die Unverbesserlichen und ihre Menschenkenntnis" (gesendet am 25. Mai 1969) hat Lore Frankreich bereits verlassen, um eine Stellung in Südamerika anzutreten.
 
Szenenfoto "Die Unverbesserlichen und ihr Optimismus" (Regie: Claus Peter Witt): 
Käthe Scholz (Inge Meysel) ist zusammengebrochen. Ihr Mann (Joseph Offenbach) gibt ihr ein Beruhigungsmittel zu trinken.
Foto zur Verfügung gestellt vom NDR (Presse und Information)
© NDR/Holtz
Damit ist die Familie jedoch noch nicht komplett, in der zweiten Folge bezieht Oma Köpcke, die Mutter von Käthe Scholz und herrlich dargestellt von der großartigen Agnes Windeck, das frei gewordene Zimmer von Rudi. Mit ihrer "einnehmenden" Art sorgt "Omimi" für so manche Unruhe in der Familie und trägt ihren Teil dazu bei, dass der Haussegen mal wieder schief hängt; in Folge 4 geht die energische Seniorin dann in ein Altersheim, bei ihren häufigen Besuchen "nervt" sie jedoch nach wie vor, vor allem mit Geschichten über ihre Zimmergenossin Frau Schneider-Lützgendorf. Dann wäre noch Tante Hertha (Gerda Gmelin) zu nennen, die mal zum Kaffeetrinken auftaucht und immer was zu kritisieren hat, sowie die Freundin von Rudi, die Kindergärtnerin Dagmar (Reinhild Schneider), welche sich schließlich, obwohl sie ein Kind von Rudi erwartet, in Folge 5 gegen den Heiratsantrag des gescheiterten Fußballers entscheidet. Tochter Doris scheint mehr Glück zu haben, sie hat in Folge 6 "Die Unverbesserlichen und die Liebe" (gesendet am 17. Mai 1970) den betuchten Architekten Jürgen Hechler (Günter Pfitzmann) kennen und lieben gelernt, in der letzten und siebten Folge "Die Unverbesserlichen und ihr Stolz" (gesendet am 9. Mai 1971) heiratet sie ihn. Doch auch dieser glückliche Umstand geht nicht ohne Probleme vonstatten, Kurt und Käthe fühlen sich vom Schwiegersohn als "arme Verwandte" abgetan, als dieser ohne ihr Wissen einen Empfang für seine Freunde in einem Luxushotel ausrichtet.
 
Der Inhalt der einzelnen Folgen:
 
Folge 1: Die Unverbesserlichen (Erstausstrahlung: 9. Mai 1965)
Wir lernen die Familie Scholz kennen, da ist die Mutter Käthe (Inge Meysel), die in einer bieder eingerichteten Wohnung an ihrer ziemlich unmodernen Nähmaschine hantiert. Die jüngste Tochter Lore (Helga Anders) wartet ungeduldig auf den Sonntagskuchen, auch Tochter Doris (Monika Peitsch) hat sich eingefunden, ebenso wie Tante Hertha (Gerda Gmelin), die ein Zimmer bei den Scholzens bewohnt. Es ist Sonntagnachmittag und Vater Scholz (Joseph Offenbach) kommt gemeinsam mit Schwiegersohn Helmut Wichmann (Ralph Persson) von seinem geliebten Fußballspiel ganz aufgeregt nach Hause. Sohn Rudi (Gernot Endemann) hat sich wegen des unqualifizierten Trainers verletzt – wie Kurt Scholz meint. Käthe versucht die Wogen zu glätten und verpasst ihrem Mann erst einmal Herztropfen. Dann versammelt man sich schließlich vor dem betagten, mehrfach von Kurt reparierten Radio "Marke Eigenbau", um die Toto-Ergebnisse zu verfolgen. Familie Scholz gibt nämlich Woche für Woche gemeinsam einen Tippschein ab und hofft auf einen Gewinn, um die schmale Haushaltskasse aufzubessern. Kurt verdient als Buchhalter nicht gerade üppig und bringt – wie seine Frau Käthe glaubt – jeden Monat knapp 600 DM mit nach Hause. Dass seine Gehaltsstreifen inzwischen eine Erhöhung aufweisen, hat er bisher wohlweislich verschwiegen, will das Ersparte in einen kleinen Wagen investieren. Mutter Käthe verdient ein Zubrot als Schneiderin und geht jeden Tag außer Haus, mit den 250 DM finanziert sie auch den Besuch des Gymnasiums von Lore. Der 18-jährige Sohn Rudi, der ebenfalls noch zu Hause lebt, arbeitet bei der Post und bessert die Haushaltskasse mit 170 DM auf. Auch die in einer Parfümerie arbeitende Tochter Doris hat sich trotz ihrer Ehe aus finanziellen Gründen noch bei den Eltern eingenistet.
Man hofft also auf einen Gewinn, um sich endlich etwas leisten zu können und an diesem Sonntag scheint das Glück perfekt. Der Tipp stimmt, man darf eine beträchtliche Summe erwarten und schon geht es daran, das "Fell des Bären" zu verteilen. Mutter Käthe will eine neue, moderne Nähmaschine mit allen Schikanen, Vater Kurt den heiß ersehnten Kleinwagen, Rudi steht mehr auf einen Fernseher und Doris möchte das Geld in eine neue Wohnung investieren. Doch wo ist der Tippschein? Eine hektische Suche beginnt, als der Schein schließlich gefunden wird, hat ihn Mutter Käthe falsch ausgefüllt – der Traum scheint zerplatzt. Doch es kommt anders, der Postbote bringt Tage später die für damalige Verhältnisse üppige Summe von über 1.200 DM, Mutter Käthe nimmt den Betrag in Empfang und bestellt sofort die ersehnte Nähmaschine. Sohn Rudi hat bei der Post Wind von dem Gewinn bekommen und informiert Vater Kurt, der umgehend einen Pkw kauft. Rudi selbst bestellt den Fernseher, Doris investiert das Geld in die Anzahlung für eine Wohnung. Alles fliegt auf, als Kurt nach nur wenigen Metern mit dem neuen Wagen einen Unfall baut und leicht verletzt zu Hause eintrudelt. Nun muss versucht werden, alles rückgängig zu machen: Der Wagen kann mit Verlust an den Händler zurückgegeben werden, dank Tante Herthas Hilfe darf Käthe die Nähmaschine abstottern, der Fernseher wird bei der Lieferung erst gar nicht angenommen und die inzwischen schwangere Doris muss die Wohnung zunächst schweren Herzens stornieren.
Doch das sind nicht die einzigen Probleme in dieser ersten Folge, Käthe kommt hinter den Schwindel mit der Gehaltserhöhung, Tochter Lore bleibt sitzen und reißt kurzerhand von zu Hause aus. Schwiegersohn Helmut Wichmann hat mehr Ambitionen für ein schnelles Auto, als für eine gemeinsame Wohnung und Tante Herthas Traum von einer neuen Beziehung löst sich in Luft auf. Die Sache eskaliert, als Vater Kurt beschließt, seine Familie zu verlassen – er packt seine Koffer. Doch als es wegen eines in Helmuts Augen anzüglichen Fotos zu Trennungsplänen zwischen Doris und Schwiegersohn Helmut kommt, ist er ganz stolzer Familienvater: Man trennt sich trotz Schwierigkeiten nicht so einfach, das ist eine Frage des Charakters …

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Folge 2: Nichts dazugelernt (Erstausstrahlung: 15. Mai 1966)
Der kickende Sohn Rudi (Gernot Endemann) gibt seine Stellung bei der Post zugunsten einer Karriere als Profifußballer auf. Auch für Vater Scholz (Joseph Offenbach) ergeben sich Veränderungen: Waren er und seine Frau Käthe davon ausgegangen, dass man ihn in der Firma bitten würde, über seinen 65. Geburtstag hinaus zu bleiben, sieht er sich kurz vor seiner Pensionierung mit einem jüngeren Kollegen konfrontiert, der seine Stelle einnehmen soll. Zutiefst verletzt und gedemütigt verschweigt er Käthe dies und gibt vor, weiter zu arbeiten. Tag für Tag geht er aus dem Haus und läuft bis zum Abend ziellos durch die Straßen. Als Käthe hinter die Sache kommt, stellt sie Kurts ehemaligen Chef zur Rede, jedoch ohne Erfolg. Kurt muss sich nun an sein Rentnerdasein gewöhnen. Ein erfundener Kollege des Schwiegersohns Helmut bringt die "Rettung" für den "nutzlosen" Rentner: Für dessen ebenso erfundenen Vater, der in einem Altenheim arbeitet, kann Herr Scholz von nun ab Radios der dort lebenden Senioren reparieren. Diese Radios allerdings besorgt Käthe bei einem Radiohändler … Sie hat eben nichts dazu gelernt, was Aufrichtigkeit angeht. Oma Elisabeth Köpcke (Agnes Windeck), Käthes Mutter, zieht in dieser Folge bei den Scholzens ein, da ihr Haus abgerissen werden soll und sie sich für keine andere Wohnung entscheiden kann. 
Quelle: Wikipedia (Stand Mai 2010); weitere Mitwirkende bei der Internet Movie Database
Szenenfoto "Die Unverbesserlichen und ihr Optimismus" (Regie: Claus Peter Witt): Doris (Monika Peitsch, rechts) fühlt sich von ihrem Mann betrogen. Tröstend schließt Käthe Scholz (Inge Meysel) die Tochter in ihre Arme. Foto zur Verfügung gestellt vom NDR (Presse und Information); Copyright NDR/Holtz  
Folge 3: … und ihr Optimismus (Erstausstrahlung: 2. April 1967)
Tochter Doris (Monika Peitsch) glaubt sich von ihrem Mann Helmut (Ralph Persson) betrogen, zieht – unterstützt von Mutter Käthe – wieder bei den Eltern ein und reicht die Scheidung ein. Pech für Doris: Sie kann den Betrug nicht nachweisen und wird wegen böswilligen Verlassens anteilig schuldhaft geschieden. Oma Köpcke (Agnes Windeck), die mittlerweile mit in die Wohnung gezogen ist und Doris, die mit ihrem Sohn Michael (Michael Hornauf) wieder im Hotel Mama landet, geraten nun vermehrt aneinander. Ein körperlicher Zusammenbruchs Käthes führt zu der Entscheidung, die Großmutter in ein Heim zu bringen. Da man sich private Heime nicht leisten kann und Oma Köpcke sich weigert, in ein städtisches Heim zu ziehen, muss Käthe zu einer List greifen. Jetzt erst stimmt die Oma zu und die Wohnsituation in der Scholz'schen Wohnung entspannt sich wieder.
Quelle: Wikipedia (Stand Mai 2010); weitere Mitwirkende bei der  Internet Movie Database

Szenenfoto "Die Unverbesserlichen und ihr Optimismus" (Regie: Claus Peter Witt):
Doris (Monika Peitsch, rechts) fühlt sich von ihrem Mann betrogen. Tröstend schließt Käthe Scholz (Inge Meysel) die Tochter in ihre Arme.
Foto zur Verfügung gestellt vom NDR (Presse und Information)
© NDR/Holtz

Folge 4: …und ihre Sorgen (Erstausstrahlung: 12. Mai 1968)
Tochter Lore (Helga Anders) geht als Austauschschülerin nach Paris und eine Französin (Sandrine Schmidt) zieht bei Scholzens ein. Dies bringt neue Aufregung, zumal Oma Köpcke (Agnes Windeck) mit ihren zahlreichen Besuchen Käthe stresst. Dazu kommen noch gesundheitliche Sorgen um Vater Scholz, der über heftige Schmerzen im Unterbauch klagt, was Käthe zunächst für Einbildung hält und ihren Mann deshalb nicht ernst nimmt. Als die Schmerzen immer heftiger werden, wird Kurt ins Krankenhaus eingeliefert und operiert. Es stellt sich heraus, dass er an einer Blinddarmentzündung leidet, der Blinddarm jedoch bei ihm auf der linken statt auf der rechten Seite sitzt. Die streng geregelten Besuchszeiten im Krankenhaus bereiten seiner besorgten Ehefrau große Probleme, außerdem wird sie vom Krankenhauspersonal nicht ausreichend über Kurts Gesundheitszustand informiert. Verärgert über diese Bedingungen, lässt sie ihren Mann ohne dessen Einverständnis auf die Privatstation verlegen, wofür sie finanzielle Unterstützung von Rudi bekommt. Kurt kehrt schließlich genesen nach Hause zurück. Tochter Lore hat derweil ihre Rückkehr angekündigt. Als Käthe und Kurt sie vom Bahnhof abholen, erleben sie eine Überraschung: Statt auf Lore treffen sie auf den jungen Franzosen Pierre (Jean-Pierre Bonnin), welcher sich als deren Verlobter entpuppt.
Quelle: Wikipedia (Stand Mai 2010); weitere Mitwirkende bei der Internet Movie Database
 
Folge 5: …und ihre Menschenkenntnis (Erstausstrahlung: 25. Mai 1969)
Kurt und Käthe Scholz wollen nach Paris fahren, um dort Tochter Lore zu besuchen und die Eltern ihres Schwiegersohns in spé kennenzulernen. Kurz vor der Abfahrt des Busses erreicht sie aber die Nachricht, dass Pierre in Berlin ist, wo er Lore bei ihrer Familie glaubt. Sie hat ihm nur knapp mitgeteilt, dass sie eine Stelle in Brasilien angenommen hat und er ist nun davon ausgegangen, dass sie in Berlin von ihrer Familie Abschied nehmen würde und er sie so noch einmal sprechen könne.
Kurt quälen finanzielle Sorgen: Er hat sich seine Rente auszahlen lassen und sich wegen des hohen Zinssatzes von einer dubiosen Immobilienfirma anlegen lassen. Diese meldet jedoch Konkurs an, und Kurt verliert seine zwanzigtausend Mark. Um Käthe weiterhin Geld geben zu können, trägt er Werbeprospekte aus und tritt schließlich einen Posten als Nachportier an. Käthe lässt er in dem Glauben, dass er weiterhin ehrenamtlich für Rudis Fußballverein tätig sei. Nur Tochter Doris ist in die Situation eingeweiht und klärt die Mutter auf. Es kommt zu einer Aussprache zwischen den Eheleuten Scholz.
Auch Sohn Rudi (Gernot Endemann) ist in einer schwierigen Situation: Seine Freundin Dagmar (Reinhilt Schneider) ist ungewollt von ihm schwanger und entschlossen, das Kind – auch gegen seinen Willen – zu bekommen. Rudi hat jedoch ein Angebot von einem Genfer Fußballverein. Er denkt daher in erster Linie an seiner Karriere und kümmert sich nicht um Dagmar. Seine Eltern versuchen Rudi dazu zu bringen, zu dem Kind zu stehen und Dagmar zu heiraten, jedoch erfolglos. Allein Kurt und Käthe stehen ihr zur Seite, in der Hoffnung, dass es Rudi sich doch noch anders überlegt. Für Rudi aber kommt es noch dicker: Durch ein Foul erleidet er eine Verletzung an der Achillessehne und wird für spielunfähig erklärt. Die Karriere scheint damit beendet, außerdem steckt er bis zum Hals in Schulden.
Nach der Geburt der gemeinsamen Tochter Gitti möchte sich Rudi bei Dagmar entschuldigen und bittet sie, zu ihm zurückzukommen, sie wirft ihn jedoch aus der Wohnung.

Quelle: Wikipedia (Stand Mai 2010); weitere Mitwirkende bei der Internet Movie Database
 
Folge 6: …und die Liebe (Erstausstrahlung: 17. Mai 1970)
Nach einem schweren Foul ist Rudis (Gernot Endemann) Fußballerkarriere beendet. Nun verkauft er gebrauchte Pkws mit zwielichtigen Methoden an ahnungslose Kunden. Dagmar (Reinhilt Schneider), mit der er im Laufe der Folge zusammenzieht, ist davon wenig erbaut. Ein Autounfall, bei dem er einen Rentner anfährt, kostet ihn sowohl Führerschein als auch den lukrativen Job. Seine Schwester Doris (Monika Peitsch) lernt bei der Suche nach einer Wohnung, in der sie ein Kosmetikstudio einrichten kann, den Stararchitekten Jürgen Hechler (Günther Pfitzmann) kennen. Der verliebt sich zwar Hals über Kopf in die gut aussehende Scholz-Tochter, doch mit ihrem Sohn Michael (Michael Hornauf) kommt er nicht zurecht. Auch der 39. Hochzeitstag bringt für Scholzens nicht viel Freude, denn Kurt macht mittlerweile die Buchhaltung für die Besitzerin eines Tante-Emma-Ladens, in dem Käthe Stammkundin ist. Bei Witwe Urban (Liselotte Quilling) fühlt sich Kurt wie auf Händen getragen, denn er bekommt von ihr die Aufmerksamkeit, die er bei Käthe vermisst. Kurt ist daher kaum noch zu Hause. Als Käthe dahinter kommt, dass Kurt gerade seinen Zweiten Frühling erlebt, stellt sie die Witwe Urban zur Rede. Diese weist nun Kurt entschieden zurück. Kurt und Käthe wagen einen Neuanfang.
Rudi hat eine Ausbildung zum Programmierer begonnen, wittert jedoch bald wieder eine neue Chance, als Fußballtrainer arbeiten zu können. Daher legt er die Ausbildung auf Eis und liegt Dagmar weiterhin auf der Tasche. Diese bemängelt Rudis Lebenseinstellung. Die beiden kommen zu dem Schluss, dass sie nicht zueinander passen, und trennen sich.

Quelle: Wikipedia (Stand Mai 2010); weitere Mitwirkende bei der Internet Movie Database
 
Folge 7: …und ihr Stolz (Erstausstrahlung: 9. Mai 1971)
Doris (Monika Peitsch) und Jürgen Hechler (Günther Pfitzmann) heiraten. Jedoch hat sich Sohn Michael (Michael Hornauf) noch immer nicht mit seinem neuen Vater arrangiert. Er schwärzt ihn bei seinen Großeltern an, indem er die Einladung zum großen offiziellen Hochzeitsempfang im Hilton Hotel, zu dem Kurt und Käthe nicht eingeladen sind, den Großeltern zuspielt. Diese sind zutiefst verletzt, weil sie davon ausgehen, dass der bekannte Architekt sich seiner "armen Verwandtschaft" schäme. Da sie bereits ihre eigene, große Wohnung gekündigt hatten, um in eine günstige aus Hechlers Besitz zu ziehen, kommen sie nun in große Schwierigkeiten. Sie haben zwar bereits gekündigt, teilen Doris aber mit, dass sie nicht mehr vor hätten, in die hechlersche Wohnung einzuziehen. Nun heißt es in den Zeiten von Wohnraumknappheit in Berlin eine geeignete, günstige Wohnung zu finden. Als sie wieder und wieder scheitern, nehmen sie Kontakt zu Hechlers auf. Auf Michaels Geburtstagsfeier kommt es zur Versöhnung, und die Scholzens ziehen nun doch in eine Wohnung von Jürgen.
Dagmar (Reinhilt Schneider) hat einen anderen Mann kennengelernt und bricht den Kontakt zu den Scholzens ab, zumal sich Rudi kaum um seine Tochter kümmert. Oma Köpcke (Agnes Windeck) hat derweil in der Fernsehlotterie eine Reise nach Paris gewonnen und möchte diese mit ihrer Zimmergenossin Frau Tannweiler (Eleonore Tappert) antreten, schließlich schenkt sie sie jedoch ihrer Tochter und ihrem Schwiegersohn, die sich lange eine Reise nach Paris gewünscht haben.
Quelle: Wikipedia (Stand Mai 2010); weitere Mitwirkende bei der  Internet Movie Database
"Die Unverbesserlichen" wurden im Verlaufe der Jahre zu einer der beliebtesten Reihen der Fernsehgeschichte, die Figuren waren den Zuschauern ans Herz gewachsen, vor allem mit der "unverbesserlichen" Käthe Scholz in ihrer Kittelschürze, die immer wieder gegen die Tücken des Alltags ankämpfen muss, konnten sich viele Hausfrauen jener Zeit identifizieren. Inge Meysel spielte hinreißend die vom Schicksal gebeutelte Familienmutter, noch heute hat man ihre Leidensmiene vor Augen, wenn mal wieder etwas schief läuft, und auch diese Rolle trug dazu bei, dass die Meysel zur "Mutter der Nation" avancierte. Großartig auch Joseph Offenbach als liebenswerter, manchmal etwas blauäugiger Kleinbürger "Vater Scholz", der sich neben seiner resoluten Ehefrau behaupten muss; seinen bisweilen energischen, aber auch hilflosen Ruf nach seiner Frau "Käääääthe" hat man noch heute im Ohr. Bis zu seinem Tod spielte er in allen sieben Folgen den Vater Scholz, er verstarb wenige Monate nach Ausstrahlung der letzten Folge und damit war auch das Ende dieser legendären "Serie", die inzwischen Kultcharakter erreicht hat, besiegelt.
 
Inzwischen sind seit Anfang November 2005 alle Folgen dieses Stücks Fernsehgeschichte nicht nur für Nostalgie-Fans auf DVD erhältlich. 

Abbildung des DVD-Covers mit freundlicher Genehmigung von "Studio Hamburg Enterprises GmbH"
www.ardvideo.de

Die Unverbesserlichen: Abbildung des DVD-Covers mit freundlicher Genehmigung von "Studio Hamburg Enterprises GmbH"; www.ardvideo.de

Siehe auch www.fernsehlexikon.de, www.tvder60er.de, www.tv-nostalgie.de sowie Wikipedia und www.bamby.de;
die Inhaltsangabe der einzelnen Episoden findet man bei www.fernsehserien.de.
Weitere Links bei www.wunschliste.de, www.fernsehserien.de

Die Hauptdarsteller:
Joseph Offenbach … spielte den Vater Kurt  Scholz.
 
Geboren am 28. Dezember 1904 in Offenbach am Main,
gestorben am 15. Oktober 1971 in Darmstadt an den Folgen eines Herzinfarktes.
 
Kurzbiografie zu Joseph Offenbach innerhalb dieser Homepage.
 
Siehe auch Wikipedia, www.cyranos.ch

Weitere Filme1) mit Joseph Offenbach

Inge Meysel

Inge Meysel

… spielte die Mutter Käthe Scholz.
 
Geboren am 30. Mai 1910 in Berlin,
gestorben am 10. Juli 2004 im niedersächsischen Bullenhausen.
 
Kurzbiografie zu Inge Meysel innerhalb dieser Homepage.
 

Siehe auch Wikipedia, www.whoswho.de, www.prisma-online.de
sowie den Nachruf bei www.stern.de

 
Weitere Filme1) mit Inge Meysel 

Das Foto wurde mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt. 
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

Gernot Endemann

Gernot Endemann

… spielte den Sohn Rudi.
 
Geboren am 24. Juni 1942 in Essen.
 
Gernot Endemann ließ sich an der Essener Folkwang-Hochschule zum Schauspieler ausbilden. Als Bühnendarsteller glänzte er unter anderem in Hamburg am "Ernst Deutsch Theater" und der "Komödie am neuen Wall".
Die Rolle des Rudi Scholz war eine seiner ersten Arbeiten für das Fernsehen, im Verlaufe der nächsten Jahrzehnte übernahm er in vielen populären Fernsehspielen und -serien die unterschiedlichsten Aufgaben. Zu seinen jüngeren Auftritten zählt die TV-Serie "Kunden und andere Katastrophen" (2003), der Thriller "Das Falsche Opfer" (2004) sowie die Episode "Tod auf Warteliste" (2007) aus der Reihe "Elvis und der Kommissar".
Auch durch seine Regiearbeiten und Mitwirkung bei der Sesamstraße – hier zog er 1986 gemeinsam mit Hildegard Krekel als "Schorsch" in die Sesamstraßen-WG ein –  ist er bekannt geworden, darüber hinaus wirkt er nach wie vor als Sprecher bei vielen Hörspielen mit. So brillierte er unter anderem als "Major Peter Hoffmann" in der "Commander Perkins"-Reihe und sprach in vielen Folgen der Gruselserie "Drei ???".
 
Der Schauspieler war mit seiner Kollegin Reinhilt Schneider (siehe dort) verheiratet. Sie haben zwei gemeinsame Söhne: Jannik Endemann ist ebenfalls Hörspiel- und Synchronsprecher, w&aum;hrend Till Endemann als Regisseur und Autor in der Filmbranche tätig ist. Außerdem hat er mit seiner zweiten Ehefrau, der französischen Schauspielerin Jocelyne Boisseau, zwei Töchter, Marine und Alicia Endemann.
 
Siehe auch Wikipedia
Kontaktadresse: www.agenturdorismattes.de
Weitere Filme1) mit Gernot Endemann Stand: Februar 2009
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt. 
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
Monika Peitsch

Monika Peitsch

… spielte die Tochter Doris.
 
Geboren am 23. Dezember 1936 in Zeitz.
 
Kurzbiografie zu Monika Peitsch innerhalb dieser Homepage.
 
Monika Peitsch bei der Agentur Dietrich – Claudia Spies
Siehe auch Wikipedia,
 
Weitere Filme1) mit Monika Peitsch
  
 
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
Helga Anders
 
Helga Anders; Copyright Werner Bethsold
Foto: © Werner Bethsold
… spielte die Tochter Lore.
 
Geboren am 11. Januar 1948 im österreichischen Innsbruck,
gestorben am 30. März 1986 an Herzversagen in Haar.
 
 Kurzbiografie zu Helga Anders innerhalb dieser Homepage.
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme1) mit Helga Anders

Agnes Windeck … spielte die Oma Köpcke, die Mutter von Käthe Scholz.
 
Geboren am 27. März 1888 in Hamburg,
gestorben am 29. September 1975 in Berlin an Herzversagen.
 
 Kurzbiografie zu Agnes Windeck innerhalb dieser Homepage.

 
Siehe auch Wikipedia, www.defa-sternstunden.de

Weitere Filme1) mit Agnes Windeck

Gerda Gmelin

Gerda Gmelin

… spielte die Tante Hertha.
 
Geboren am 23. Juni 1919 in Braunschweig,
gestorben am 14. April 2003 in Hamburg.
 
 Kurzbiografie zu Gerda Gmelin innerhalb dieser Homepage.
 
Siehe auch Wikipedia
 
Weitere Filme1) mit Gerda Gmelin
 
 
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
Ralph Persson … spielte den Schwiegersohn und ersten Ehemann von Doris, Helmut Wichmann.
 
Geboren am 13. August 1942 in Berlin.
 
Persson stammt aus einer deutsch-schwedischen Familie und spielte schon in Jugendsendungen des NDR und WDR mit,  später ließ er sich in Hamburg zum Schauspieler ausbilden; Theaterauftritte in Hamburg und München schlossen sich an. Bevor er bei den "Unverbesserlichen" auftrat, hatte er bereits in einigen Spielfilmen mitgewirkt sowie bei Jugendsendungen des NDR und WDR; in den 70er Jahren verliert sich seine Spur.
 
Weitere Filme1) mit Ralph Persson
Reinhilt Schneider

Reinhilt Schneider

… spielte die Kindergärtnerin Dagmar und Freundin von Rudi.
 
Geboren am 25. August 1946 in Hamburg.
 
Ihre Schauspielausbildung erhielt sie bei Hildburg Frese1), Bühnenverpflichtungen in Basel, Braunschweig, Stuttgart, Hannover, Hamburg und verschiedenen anderen Theatern schlossen sich an.
Reinhilt Schneider war mit dem Schauspieler Gernot Endemann verheiratet; aus der Verbindung stammen zwei Söhne.
 
Siehe auch Wikipedia
Weitere Filme
1) mit Reinhilt Schneider
 
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
1) Der Link führt zu Wikipedia
Günter Pfitzmann

Günter Pfitzmann

… spielte den Architekten und zweiten Ehemann von Doris, Jürgen Hechler.
 
Geboren am 8. April 1924 in Berlin,
gestorben am 30. Mai 2003 an den Folgen eines Herzinfarktes.
 
 Kurzbiografie zu Günter Pfitzmann innerhalb dieser Homepage.
 
Siehe auch: www.prisma-online.de, Wikipedia, www.djfl.de
 
Weitere Filme1) mit Günter Pfitzmann
 
 
Foto mit freundlicher Genehmigung von Ingo Heine (Fotograf in Berlin)
© Ingo Heine
1) Link: Internet Movie Database
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