Seit Ende der 1950er Jahre hatte die ARD mit Verfilmungen der Drehbücher
des britischen Krimispezialisten Francis Durbridge1) (1912 1998)
Furore gemacht, man denke nur an so legendäre Mehrteiler
wie "Das Halstuch"2) (1962),
"Tim Frazer"2) (1963) oder
"Melissa"2) (1966),
die in die TV-Historie als "Straßenfeger" eingingen. Das
"Zweite Deutsche Fernsehen" (ZDF) hatte zwar am 1. April 1963
offiziell seinen Sendebetrieb aufgenommen, doch erst rund vier Jahre später
kam Ende 1967 mit "Verräter" auch vom Mainzer Sender ein mehrteiliger Krimi
auf den Bildschirm, der sich in die "Straßenfeger" einreihte. Das
Original-Drehbuch stammte von
Victor Canning (1911 1986), einem ebenfalls erfolgreichen britischen
Krimi-Autor. Für die deutsche Fassung bzw.
die Regie zeichnete Michael Braun1)
verantwortlich, dessen Name untrennbar mit Quotenrennern wie "Funkstreife Isar 12",
"Raumpatrouille ORION", "Der Kommissar", "Derrick",
"Der Alte", "Sonderdezernat K1", "Kommissar Freytag",
"Die seltsamen Methoden des Franz Josef Wanninger" und vielen
Erfolgsserien mehr verbunden ist. Die Musik
stammte von Peter Thomas1),
der schon für "Melissa" den Soundtrack geschrieben und als
Komponist bei zahlreichen Wallace-Krimis wie "Die seltsame Gräfin",
"Der Zinker" oder "Der Hexer" für den notwendigen
musikalischen Grusel-Effekt gesorgt hatte.
Prominente Film- und Theaterschauspieler wie Karl-Michael Vogler, Chariklia Baxevanos, Günther Schramm, Hans Caninenberg,
Alexander Kerst oder Eva-Ingeborg Scholz waren Garanten für eine
hohe Sehbeteiligung. Und als am 8. November 1967 die erste Folge des
Dreiteilers über die Mattscheibe flimmerte, war schnell klar, dass dem
ZDF mit dem Krimi "Verräter" ein Erfolg gelungen war, auch wenn der
Dreiteiler vielleicht wegen der etwas verworrenen Handlungsstränge nicht
ganz an die Durbridge-Klassiker heranreichte. Immerhin konnten die Macher mit rund 50 Prozent Einschaltquote
eine zufriedenstellende Zuschauerbeteiligung verbuchen.
Erzählt wird die spannende Geschichte des Geschwisterpaares Clare und Peter Linton,
das in eine ungewöhnliche Spionageaffäre rivalisierender
Geheimorganisationen verwickelt wird. Clare
verfügt als "Miss Memoria" über das "absolute Gedächtnis",
aber nur, wenn sie von ihrem Bruder in Hypnose versetzt wird. Sie kann dann
alles jemals Gehörte oder Gelesene wiedergeben, diese Fähigkeit wird ihr zum
Verhängnis. Clare wird von Geheimagenten entführt, die an vier Zahlenfolgen kommen wollen,
die die Namen von "Verrätern" verkörpern. Die Handlung der
einzelnen Folgen in Kurzform (Quelle: Die
Krimihomepage):
Erster Teil (Erstausstrahlung: 08.11.1967, Dauer rund 65 Minuten)
Das Geschwisterpaar Clare und Peter Linton (Chariklia Baxevanos/Paul Albert Krumm)
tritt in London mit einer sensationellen Nummer auf: Clare
verfügt, wenn sie von ihrem Bruder in Hypnose versetzt wird, über das
"absolute" Gedächtnis. Alles was sie jemals gehört
und gelesen hat, kann sie in Hypnose reproduzieren.
Sie prägt sich die kompliziertesten Fakten und Daten ein,
die sie freilich sofort wieder vergisst, wenn sie aus der Hypnose
aufwacht. Diese Fähigkeiten werden den Geschwistern zum Verhängnis,
als sie durch Zufall in eine ungewöhnliche Spionageaffäre verwickelt
werden. Im Zustand der Hypnose erfährt Clare Linton von einem verfolgten
Agenten Informationen, die für zwei konkurrierende Geheimdienste entscheidend sind.
Zweiter Teil (Erstausstrahlung: 10.11.1967, Dauer rund 60 Minuten)
Clare Linton, die von einem Doppelagenten kurz vor seinem gewaltsamen Tod
im Zustand der Hypnose wichtige Informationen erhielt,
wurde gekidnappt. Die Geheimdienste bemühen sich mit allen
Mitteln darum, ihr die Namen zweier verräterischer englischer
Agenten und zweier ausländischer Wissenschaftler, die mit ihnen
zusammenarbeiten, zu entreißen. Aber nur ihr Bruder Peter kann sie
in Hypnose versetzten und sie wieder aufwecken. Und Peter Linton ist nicht nur Trinker,
er hat auch noch ein anderes Laster, das die Agenten ausnutzen wollen
.
Dritter Teil (Erstausstrahlung: 12.11.1967, Dauer rund 72 Minuten)
Peter Linton (Paul Albert Krumm) wurde zum Spielball von
Agentengruppen. Man hat sich seiner bemächtigt. Nun ist er
am Ende seiner Beherrschung. Um die ersehnte Droge zu bekommen,
würde er sogar seine Schwester hypnotisieren. Ist er damit endgültig gefügig geworden? Seine Lage scheint aussichtslos zu
sein
Siehe auch Die Krimihomepage
Weitere Links bei www.wunschliste.de,
www.fernsehserien.de
1) Der Link führt zu Wikipedia
2) Der Link führt zur Beschreibung innerhalb dieser Webpräsenz
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Die Akteure:
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| Chariklia Baxevanos

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spielte die Clare Linton, die als "Miss Memoria" unter Hypnose über das
"absolute" Gedächtnis verfügt.
Geboren am 15. März 1936 in Zürich.
Kurzportrait
zu Chariklia Baxevanos innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere Filme*) mit Chariklia Baxevanos
Das Foto wurden mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue
(Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
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| Paul Albert Krumm
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spielte den alkoholsüchtigen Peter Linton, der gemeinsam mit seiner Schwester
Clare in einer sensationellen Hypnose-Nummer auftritt.
Geboren am 28. Dezember 1927 in Berlin,
gestorben am 1. Januar 1990 in Düsseldorf.
Kurzportrait
zu Paul Albert Krumm innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere Filme*) mit Paul Albert Krumm
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| Günther Schramm
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spielte den Verlobten von Clare Linton, Stewart Caxton.
Geboren am 18. Februar 1929 in Potsdam.
Kurzbiografie
zu Günther Schramm innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere
Filme*) mit Günther Schramm
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| Eva-Ingeborg Scholz
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spielte die undurchsichtige Helen Tevey, Geliebte des
mysteriösen "L.".
Geboren am 16. Februar 1926 in Berlin (nach anderen Quellen 1928).
Kurzportrait
zu Eva-Ingeborg Scholz innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia;
Fotos bei film.virtual-history.com
Weitere Filme*) mit Eva-Ingeborg Scholz
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| Karl-Michael Vogler

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spielte den zwielichtigen Larry Edwards, Freund von Helen Tevey.
Geboren am 28. August 1928 in Remscheid,
gestorben am am 9. Juni 2009 in Seehausen am Staffelsee.
Kurzportrait
zu Karl-Michael Vogler innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere Filme*) mit Karl-Michael Vogler
Das Foto wurden mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue
(Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
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| Walter Kohut
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spielte den Spion John Shand.
Geboren am 20. November 1927 in Wien,
gestorben am 18. Mai 1980 in Innsbruck.
Seine herausragende Fähigkeit bestand darin, zwielichtige
oder schäbige Charaktere facettenreich und ausdrucksstark zu interpretieren.
Kohut war ein gefragter Darsteller in diesem vielschichtigen Rollenfach und
verkörperte Macho-Kleinkriminelle, Zuhältertypen
("Wife-Beater") oder Rechtsradikale in einer ihm
eigenen, äußerlich zurückhaltenden Art der Darstellung. Hinter dieser Fassade ließ
er häufig eine unterdrückte oder latente Gewalttätigkeit erahnen, die den von ihm
dargestellten Figuren abgründige Tiefe verlieh.
Sein Leinwanddebüt hatte er 1949 in dem Streifen "Vom Mädchen zur Frau"
gegeben. Ab 1961 war Kohut dann bis zu seinem Tod in zahlreichen Filmproduktionen oft als
einer der Hauptdarsteller zu sehen. In dem international starbesetzten Kriegsepos
"Die Brücke von Arnheim" (1977) spielte er die Rolle des
deutschen Generalfeldmarschalls Walter Model. Im Fernsehen trat Kohut häufig in populären Krimiserien auf, wie
"Der Kommissar", "Tatort", "Kottan ermittelt", usw.
Kohut war mit der Schauspielerin
Immy Schell1) (1935 1992),
der Schwester von Maria Schell1)
(1926 2005), verheiratet. Seine Grabstelle befindet sich auf dem Friedhof Mauer in Wien.
Quelle: Wikipedia
(Stand Februar 2009)
Weitere Filme*) mit Walter Kohut
1) Der Link führt zu Wikipedia
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| Hans Caninenberg

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spielte den Colonel Powell.
Geboren am 15. Januar 1913 in Duisburg,
gestorben am 29. Juni 2008 in Gräfelfing bei München.
Kurzbiografie
zu Hans Caninenberg innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere
Filme*) mit Hans Caninenberg
Das Foto wurde mir freundlicherweise von dem Fotografen
Edmond Frederik zur Verfügung gestellt.
© Edmond Frederik
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| Alexander Kerst
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spielte den
Tannikov.
Geboren am 23. Februar 1924 als Friedrich Alexander Kerszt) in Kralup an der
Moldau (Kralupy nad Vltavou; heute Tschechien),
gestorben am 9. Dezember 2010 in München.
Kurzportrait
zu Alexander Kerst innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere Filme*)
mit Alexander Kerst
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| Ernst Fritz Fürbringer
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spielte den Psychotherapeuten Dr. Friedland.
Geboren am 27. Juli 1900 als Ernst W. Fürbringer in Braunschweig,
gestorben am 30. Oktober 1988 in München.
Kurzportrait
zu Ernst Fritz Fürbringer innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia,
www.cyranos.ch
Weitere Filme*)
mit Ernst Fritz Fürbringer
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| Robert Dietl

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spielte den Rassilov.
Geboren am 7. August 1932 in Salzburg,
gestorben am 5. Oktober 2010.
Dietl erhielt seine künstlerische Ausbildung am Mozarteum
seiner Heimatstadt. 1948 gab ihm Gustaf Gründgens sein erstes Engagement
am Schauspielhaus Düsseldorf. Danach spielte er in Berlin, Zürich, Hannover, Hamburg und Wien.
Gelegentlich arbeitete er auch als Regisseur.
Ab 1954 übernahm er Rollen beim Film und dann besonders beim Fernsehen.
Seine bedeutendste Filmrolle spielte er 1989 als KZ-Aufseher Alois Hunzinger in
"Abrahams Gold". Als Synchronsprecher war er unter anderem die deutsche Stimme von General Burkhalter in der Serie
"Ein Käfig voller Helden", Mr. Strickland in "Zurück in die Zukunft" und Henri in
"Feivel der Mauswanderer".
Quelle: Wikipedia
(Stand Februar 2009)
Weitere Filme*) mit Robert Dietl
Das Foto wurden mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue
(Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
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| Heinz Schubert

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spielte den Inspektor Phelps.
Geboren am 12. November 1925 in Berlin,
gestorben am 12. Februar 1999 in Hamburg.
Kurzportrait
zu Heinz Schubert innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere Filme*)
mit Heinz Schubert
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue
(Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
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| Franz Rudnick
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spielte den Regan.
Geboren am 13. Oktober 1931 in Berlin,
gestorben am 13. Oktober 2005 in München.
Kurzbiografie
zu Franz Rudnick innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere Filme*) mit
Franz Rudnick
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| Charles Wirths
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spielte zwei Folgen lang den Renko.
Geboren am 19. März 1926 in Wuppertal.
Nach seiner Ausbildung zum Schauspieler gab Wirths sein Theaterdebüt in
seiner Geburtsstadt. Weitere Stationen seiner Theaterlaufbahn wurden unter
anderem Bremen und Hannover, dann erneut Wuppertal, danach Frankfurt, München
und Stuttgart. Schon früh konzentrierte sich Wirths, der sich auch beim
politischen Kabarett engagierte, auf den Hörfunk, gehörte bald zu den bekanntesten deutschen Hörspielstimmen in
Deutschland. Er sprach in den letzten Jahren beispielsweise den "Gildo"
in der monumentalen Produktion "Der Herr der Ringe" und den Kommissar Beck in
"Endstation für Neun".
Nur selten übernahm er kleinere Rollen in Fernsehproduktionen wie der
mehrteiligen Paul Claudel-Adaption "Der Seidene Schuh" (1965) oder
dem dreiteiligen Krimi "Verräter" (1967). Man sah ihn mit
Episodenrollen in den populären Serien "Graf Yoster gibt sich die Ehre" (1967),
"Das Kriminalmuseum" (1968) und "Die Seltsamen Methoden des Franz Josef Wanninger" (1968).
Der Schwerpunkt seines künstlerischen Schaffens kam jedoch dem Hörfunk
zu. Wirths lieh über 150 Produktionen seine Stimme so etwa der Kurzhörspielserie
"Der Frauenarzt von Bischofsbrück" (SDR), Bernd Laus
aufwändiger Vertonung des "Herrn der Ringe" sowie als
"Kommissar Beck" in verschiedenen Kriminalhörspielen von SWF
und WDR nach den Romanen von Sjöwall und Wahlöö.
Quelle: Wikipedia
(Stand Oktober 2010)
Weitere Filme*) mit Charles Wirths
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| Armas Sten Fühler
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spielte den Georgi.
Weitere Filme*) mit
Armas Sten Fühler (auch Armas Sten-Fühler)
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| Robert Naegele
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spielte den Meyers.
Geboren am 23. Juni 1925 in Nattenhausen bei Krumbach.
Robert Naegele ist Schauspieler und Autor. Er spielte in über 250 Film- und Fernsehproduktionen
und hat zehn Bücher veröffentlicht, fast alle in schwäbischer Mundart.
Seit 1970 war er vermehrt in Film- und Fernsehproduktionen zu sehen, spielte
häufige Rollen in den Krimiserien "Derrick" und "Der Alte"
Robert Naegele ist Mitarbeiter beim "Schwabenspiegel" des Bayerischen Rundfunks.
Zu seinen Veröffentlichungen als Autor zählen unter anderem "Schwäbische
Lausbubengeschichten", "Vom Lausbub zum Gottvater"
und "Erinnerungen. Geschichten von Schwaben und anderen Leut'".
Quelle: www.br-online.de
Weitere Filme*) mit Robert Naegele
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| Heinz Fröhlich
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spielte den Hume.
Geboren am 11. Mai 1908 in Gotha,
gestorben am 14. August 2004 in Wien.
Der aus dem thüringischen Gotha stammende Künstler besucht nach dem Abitur
1928 bis 1930 die Staatliche Musikschule (Abt. Schauspiel)
in Weimar und beginnt als Eleve am Theater seiner Heimatstadt.
Anschließend wirkt er in Allenstein, Wuppertal und Würzburg,
arbeitet gelegentlich als Regisseur. Nach dem Krieg spielt er
zunächst an verschiedenen Bühnen in Hamburg. 1951 kommt Frölich nach Berlin,
wo er im Theater am Schiffbauerdamm und an der Volksbühne tätig ist.
Bald widmet er sich jedoch intensiv dem jungen Medium Fernsehen und
avanciert dort zu einem der wesentlichsten Charakterdarsteller der frühen Jahre.
Vielfach spielt er Ärzte, Juristen und Generäle, andererseits sieht man ihn auch in Lustspielerfolgen wie
"Spuk in Villa Sonnenschein" oder "Drei Mann auf einem Pferd".
Seine einzige DEFA-Hauptrolle bekommt Frölich 1960 als Elias Ebermayer in der Satire
"Was wäre, wenn
?" übertragen. Nach 1961 widmet er sich wieder verstärkt dem Theater,
er agiert an Bühnen in Köln, Bern und Düsseldorf, gehört schließlich ab 1973 zum Ensemble des Wiener Burgtheaters. Dort als
"feiner Charakterdarsteller" bezeichnet, steht der mehrfach
geehrte Mime noch mit 96 Jahren auf den Bühnenbrettern.
Verheiratet war er mit der Schauspielerin Aenne Bruck
(1912 1978).
Quelle: Volker Wachter bei www.defa-sternstunden.de
Weitere Filme*) mit Heinz Fröhlich
(auch: Heinz Froelich)
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| Ludwig Anschütz
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spielte im 2. und 3. Teil den Marazet.
Geboren am 29. März 1902 in Oberhausen,
gestorben am 25. Mai 1985 in Stuttgart.
Ludwig Anschütz studierte zunächst vier Semester Germanistik bevor er
sich für den Beruf des Schauspielers entschied und in Weimar Unterricht
nahm. Sein Bühnendebüt gab er anschließend in Saarbrücken, weitere
Theaterstationen wurden Kiel, Kassel, Leipzig, Baden-Baden und Hannover,
bevor er an die Württembergischen Staatstheater nach Stuttgart kam. Seit 1962 war er Staatsschauspieler und
wurde 1974 zu seinem 50-jährigen Bühnenjubiläum Ehrenmitglied der Stuttgarter Bühne.
Im Laufe der Jahre hatte sich Anschütz mit Rollen in Bühnen-Klassikern wie Schillers "Don
Carlos" einen Namen als eindrucksvoller Charaktermime gemacht, setzte
mit seinen Interpretationen schauspielerische Maßstäbe. Noch wenige Tage vor seinem Tod hatte er in Franz Xaver Kroetz'
"Furcht und Hoffnung der BRD" in Stuttgart auf der Bühne gestanden.
Film und Fernsehen boten dem Schauspieler über seine Theatertätigkeit
hinaus reizvolle Aufgaben, die er wenn auch eher selten seit Mitte der
1950er Jahre nutzte. Es waren vor allem prägnante Figuren in ambitionierten
Literaturverfilmungen wie Franz Peter Wirths Jean Anouilh-Adaption "Jeanne oder Die Lerche" (1956),
Dietrich Haugks Verfilmung von Thomas Dekkers "Der Richter von London" (1966)
oder Schillers "Wilhelm Tell" (1966), wo er neben Max Eckard in
der Titelrolle den Werner Freiherr von Attinghausen gab. Krimis wie der
Dreiteiler "Verräter" bildeten eher die Ausnahme, zu seinen
letzten Fernsehauftritten zählt Rainer Wolffhardts Gesellschaftsdrama
"Jugend einer Studienrätin" (1972), unter anderem mit Regine Lamster, Heinz Weiss und Eva Kotthaus.
Quelle: Unter anderem
"Hamburger Abendblatt"
vom 29.05.1985
Weitere Filme*) mit Ludwig Anschütz
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| Thomas Braut
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spielte im 2. und 3. Teil den Duffy.
Geboren am 22. Mai 1930 in Berlin,
gestorben am 13. Dezember 1979 in München.
Kurzbiografie
zu Thomas Braut innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere Filme*) mit Thomas Braut
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| Reinhard Glemnitz
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spielte im 2. und 3. Teil den French.
Geboren am 27. November 1930 im damals schlesischen Breslau.
Kurzbiografie
zu Reinhard Glemnitz innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere
Filme*) mit Reinhard Glemnitz
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| Siegurd Fitzek
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spielte im 2. und 3. Teil den Jefferson.
Geboren am 24. Dezember 1928 in Breslau.
Sigurd Fitzek (auch Siegurd Fitzek) kam am Heiligen Abend 1928 im
niederschlesischen Breslau zur Welt und wuchs dort auf. Nach dem Ende seiner
Schulzeit wollte er zunächst Landwirt werden. Nach dem Kriege kam er nach
Bayern und übernahm später in München eine Reitschule. Zum Schauspieler
ließ er sich an der Münchner Otto-Falckenberg-Schule ausbilden. 1950 ging
er an das "Junge Theater" in Stuttgart. Von 1960 bis 1965
arbeitete er regelmäßig an der damaligen Kleinen Komödie, dem heutigen
GOP Varieté-Theater. In dieser Zeit sah man ihn unter anderem in den
Stücken "Hokuspokus" von Curt Goetz, "Erinnerst du
dich" von John Osborne und "Tausend Clowns" von Herb Gardner.
Mitte der 1950er Jahre kam Fitzek zum Fernsehen, wo er jahrzehntelang in
vielen Fernsehspielen, Serien und Mehrteilern zu sehen war. Bereits 1955
sah man ihn in dem Film "Unruhige Nacht" nach Albrecht Goes
in der Rolle des fahnenflüchtigen Soldaten Baranowsky, der die letzte Nacht
vor seiner geplanten Hinrichtung durchlebt. Vier Jahre später sah man ihn
in dem ersten Durbridge-Klassiker "Der Andere". 1964 war er
einer der Hauptdarsteller in der "Stahlnetz"-Folge
"Rehe". Der Film trug zwar viel zu seinem Bekanntheitsgrad, wenig
jedoch zu seiner Popularität bei. Denn er verkörperte in diesem Film, der
auf der Entführung von Joachim Göhner basierte, einen Kindermörder
(Rollenname Willy Funke).
Auch in einigen Kinofilmen ist er aufgetreten. So beispielsweise in
"Fluchtweg St. Pauli – Großalarm für die
Davidswache" und in dem Edgar-Wallace-Film "Mordnacht in
Manhattan."
Der in München lebende Sigurd Fitzek ist mit der Schauspielerin Maria Böhme
verheiratet und hat eine Tochter.
Quelle: Wikipedia
(Stand Januar 2009)
Weitere Filme*)
mit Sigurd Fitzek
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| Peter Capell
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spielte im 3. Teil den Wilson.
Geboren am 3. September 1912 in Berlin,
gestorben am 3. März 1986 in München.
Kurzbiografie
zu Peter Capell innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere Filme*)
mit Peter Capell
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Victor Canning, geboren am 16. Juni 1911 in Plymouth (Devon),
gestorben am 21. Februar 1986 in Cirencester (Gloucestershire).
Victor Canning, 1911 in Plymouth, Devon, geboren, war einer der produktivsten britischen Pulp-Autoren.
Bereits mit 17 Jahren schrieb Canning seine ersten Stories, die er auf
Anhieb verkaufen konnte. 1934 debütiert er mit dem Roman
"Mr. Finchley Discovers his England", der so erfolgreich war,
dass sich der junge Mann fortan allein aufs Romanschreiben verlegen konnte.
Das Schreiben ging Canning flott von der Hand und in den folgenden sechs
Jahren bis zum Ausbruch des Weltkrieges veröffentlichte er ein gutes Dutzend
weiterer Romane einige unter den Pseudonymen Alan Gould und Julian Forest.
Zunächst hat Canning keine Kriminalliteratur geschrieben. In seinen ersten Romanen
lassen sich allenfalls ein paar Krimielemente finden, die aber nicht ausreichen,
um sein Werk dem Genre zuzuordnen. Erst die Romane, die nach dem Krieg entstanden,
bewegen sich zumeist zwischen Abenteuer- und Agentenromanen in der weiteren Tradition
eines John Buchan1). Oder auch: leichtere Versionen der Bücher
Eric Amblers1), der zwei Jahre nach Canning debütierte,
aber einige Jahre vor seinem Kollegen Agenten- und Spionageromane verfasste. Ambler und Canning
waren miteinander bekannt und dienten zeitweilig in der gleichen Army-Einheit.
Literarisch begegneten sich die beiden ein paar Jahrzehnte später wieder: 1972 bekam Canning von der
britischen "Crime Writers Association" den
"Silver Dagger Award" für seinen Roman "The Rainbird
Pattern". Die Jury befand nur einen Roman für besser: "The
Levanter" von Eric Ambler, der mit der Auszeichnung in Gold prämiert wurde.
Das Reisen war Victor Cannings große Leidenschaft: Bevor er sich von seinen Romanen ernähren konnte, verfasste er für die
"Daily Mail" mehrere Reisereportagen (die 1936 auch in dem Buch
"Everyman's England" veröffentlicht wurden). Auch die meisten
seiner Romane spielen nicht in England, sondern in Ost- und Südeuropa,
in Asien und Afrika. Canning war kein Serien-Autor, Fortsetzungen
sind in seinem umfassenden Werk die Ausnahme: Mr. Edgar Finchley, die skurrile
Hauptfigur seines ersten, eher episondenhaften Romans, waren noch zwei weitere
Auftritte vergönnt. Und in den 60er Jahren hat Canning eine vierbändige Reihe
um den Londoner Privatdetektiv Rex Carver geschrieben. Die Carver-Romane wiederum
sind keine klassischen PI-Stories, denn der Ermittler bekommt es zumeist mit
feindlichen Geheimdienstmännern zu tun. In den späten Siebzigerjahren versuchte
sich Canning noch mit einer Trilogie an der Artus-Legende.
Canning starb am 21. Februar 1986 in Cirencester, Gloucestershire. Das Manuskript zu seinem letzten Roman
"Table Number Seven" haben seine Frau und seine Schwester vollendet.
Am bekanntesten wurde Victor Canning in Deutschland wohl mit seinem bereits erwähnten Roman
"Rainbird Pattern", der 1976 von Alfred Hitchcock unter dem Titel
"Family Plot" (dt. "Familiengrab") verfilmt wurde. Roman und Film allerdings
haben nicht sonderlich viel miteinander zu tun: Aus der tragischen Romanvorlage hat
Hitchcocks Drehbuchautor Ernest Lehman ein eher komisches Drehbuch gemacht. Ebenfalls 1972 das Jahr, in dem
"Rainbird Pattern" erschien veröffentlichte Canning sein erstes Jugendbuch.
"The Runaways" ist der Auftakt zu einer Trilogie über die Abenteuer des jugendlichen Ausreißers Smiler.
Neben seinen Büchern hat Canning noch mehrere Dutzend Stories geschrieben, die in den einschlägigen
Pulp-Magazinen auf beiden Seiten des Atlantiks erschienen waren. Auch als
Drehbuchautor betätigte sich Canning und schrieb viele Skripte für Kino und Fernsehen:
"Verräter" ein dreiteiliger Fernsehfilm nach Victor Canning, war mit einer Einschaltquote
von mehr als 50% in der BRD einer der größten Fernseherfolge des Jahres 1967.
Quelle: "Krimis im Internet": www.kaliber38.de
Siehe auch die englischsprachige Wikipedia
1) Der Link führt zu Wikipedia
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