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Anfang der 1970er Jahre veröffentlichte die deutsche Schriftstellerin Sandra Paretti
(1935 1994) ihren Historienroman "Der Winter, der ein Sommer war"
und katapultierte sich damit in die Bestsellerlisten. Verpackt in ein Familien- und Liebesdrama,
wird das Engagement des Landgrafen Friedrich II. von Hessen-Kassel1)
(1720 1785) im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg
des ausgehenden 18. Jahrhunderts thematisiert: Am 15. Januar 1776 schloss Friedrich II. von Hessen-Kassel
einen Vertrag mit seinem Schwager, dem englischen König Georg III., nach dem dieser 12.0003) hessische Soldaten
für 30 Taler Kopfgeld
"mietete". Sie mussten für ihn im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg
kämpfen, ca. 1.800 hessische Söldner wurden getötet, viel mehr aber entschieden
sich dafür, nach dem Krieg in Amerika zu bleiben oder liefen über.
Durch den Soldatenhandel wurde Friedrich zu einem der reichsten Fürsten
Europas.
DVD-Cover "Der Winter der ein Sommer
war"
zur Verfügung gestellt von "pidax film"*)
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Nur wenige Jahre später nach der Erstveröffentlichung ließ der Hessische Rundfunk (HR) den Erfolgsroman
als Dreiteiler verfilmen, konnte Fritz Umgelter1)
(1922 1981), Routinier in Sachen mehrteiliger
Literaturadaptionen, als Regisseur gewinnen. Umgelter hatte bereits mit den
Mehrteilern "Soweit die Füße
tragen"2) (1959), "Am
grünen Strand der Spree"1) (1960) und "Wer
einmal aus dem Blechnapf frißt"2) (1962)
Fernsehgeschichte geschrieben, später auch "Die
merkwürdige Lebensgeschichte des Friedrich Freiherrn von der Trenck"2) (1973)
und "Des Christoffel von Grimmelshausen abenteuerlicher Simplicissimus"2) (1975)
szenisch umgesetzt, die zu den bekanntesten historischen TV-Mehrteilen
zählen.
Detailgetreu und gefühlvoll inszenierte Umgelter nun den komplexen Paretti-Stoff
mit einer Riege hochkarätiger Schauspieler, allen voran Günter Strack als
beleibter, prunksüchtiger, ganz im aufgeklärten Absolutismus verhafteter
Landesfürst von Hessen-Kassel,
Pinkas Braun als Minister Martin
Ernst von Schlieffen1) (1732 1835), Christian Quadflieg
und Sigmar Solbach als die verfeindeten Brüder Claus und Robert von Haynau
sowie Heinz Baumann als Oberst Johann Rall1) (ca. 1925 1776). Auch die weitere Besetzungsliste
konnte sich sehen lassen, renommierte Schauspieler wie beispielsweise Horst Frank,
Hans Caninenberg, Anneliese Uhlig, Alice Treff, Heinz Weiss oder Nicole Heesters waren
Garanten für eine hohe Zuschauerbeteiligung.
Die musikalische Untermalung stammte von Rolf Unkel.
Als Filmkulisse bzw. Drehort diente unter anderem das Kasseler Schloss und
der umgebende Park sowie verschiedene Orte in Nordhessen.
Foto zur Verfügung gestellt von
"pidax film"*)
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Von links nach rechts: Günter Strack
(Landesfürst von Hessen-Kassel),
Klaus Höhne (Kammerherr Louis Stein), Jost Siedhoff (Hanslin)
und Pinkas Braun (Ernst von Schlieffen)
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Zwischen dem 19. und 26. Dezember 1976 flimmerten die drei Teile über den
Bildschirm, die Einschaltquoten konnten sich sehen lassen. Die bis dahin
teuerste und aufwendigste Produktion des HR gilt bis heute neben
"Trenck" und "Simplicissimus" als eine der gelungensten
Literaturadaptionen mit historischem Hintergrund.
Der Inhalt der einzelnen Folgen (Quelle:
www.fernsehserien.de):
Teil 1 (Erstausstrahlung 19. Dezember 1976):
Kassel, im November 1775. Um Geld für seine kostspieligen
Vergnügungen zu bekommen, lässt der Landgraf von Hessen-Kassel
(Günter Strack) den reichen Kaufmann Gottfried Haynau (Hans Caninenberg) in den
erblichen Adelsstand erheben. Der hohe Herr verfolgt damit noch eine Nebenabsicht: Haynaus Sohn Claus
(Christian Quadflieg) soll pro forma die hübsche Christine von Sonsfeld (Claudia Golling)
heiraten, bevor der Landgraf sie zu seiner neuen Mätresse macht. Claus ist Offizier im Jägerregiment des Obersten
Rall (Heinz Baumann). Er macht verbissen Jagd auf den Deserteur Soerman (Horst Frank), der aus der
Festung Ziegenhain geflohen ist. Sein Stiefbruder Robert von Haynau
(Sigmar Solbach) hilft dagegen dem Deserteur, ohne zunächst zu ahnen,
dass dieser ein früherer Gefährte seines leiblichen Vaters Robert Skelnik
(Heinz Weiss) ist. Skelnik und Soerman gingen vor Jahren mit 60.000 Golddukaten des früheren
Landgrafen nach Amerika durch, bevor Robert geboren wurde. Als der junge Mann nunmehr von Soerman erfährt,
dass sein Vater drüben einen großen Besitz am Delaware-Fluss hat, beschließt er,
ebenfalls nach Amerika zu gehen. Nur eines fällt ihm dabei nicht leicht: die Trennung von seiner
Mutter Anna von Haynau (Anneliese Uhlig), die ihren jetzigen Mann seinerzeit geheiratet hat,
weil sie glauben musste, Roberts Vater sei tot.
Text: HR
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Gottfried Haynau (Hans Caninenberg)
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Anna von Haynau (Anneliese Uhlig)
und Sohn Claus
(Christian Quadflieg) |
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Gräfin Sonsfeld (Alice
Treff) und
Kammerherr Louis Stein (Klaus Höhne)
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Fotos zur Verfügung gestellt von
"pidax film"*)
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Teil 2 (Erstausstrahlung 21. Dezember 1976):
Der Landgraf von Hessen-Kassel ist ständig in Geldnöten.
Darum kommt ihm das Angebot des englischen Königs, ihm gegen entsprechende
finanzielle Vergütung Soldaten für den Kampf gegen die rebellischen Kolonisten
in Amerika zu stellen, keineswegs ungelegen. 12.000 Söldner sollen für dreißig Taler pro Kopf an
die Engländer vermietet werden. Bald ist kaum noch ein jüngerer Mann in
Hessen-Kassel vor den Nachstellungen der Werbeoffiziere sicher. Als einer dieser
Menschenfänger umgebracht wird, gerät Robert von Haynau in den Verdacht, dabei mitgewirkt
zu haben. Der Landgraf lässt daraufhin den gesamten Besitz von Roberts Stiefvater Gottfried von Haynau konfiszieren,
Robert selbst soll hingerichtet werden, nachdem ihn sein Stiefbruder Claus an die Verfolger
ausgeliefert hat. Stattdessen landet Robert bei den hessischen Söldnern, die für
Amerika bestimmt sind. Oberst Rall teilt ihn dem Bataillon zu, das Claus von Haynau befehligt.
Gottfried von Haynau nimmt sich das Leben. Claus gibt Robert die Schuld an
dieser Verzweiflungstat; für ihn ist sie ein Grund mehr, um bei nächster Gelegenheit
mit Robert abzurechnen. Als sich die hessischen Söldner in Karlshafen einschiffen,
um weserabwärts nach Bremerlehe und von dort weiter nach Amerika zu fahren, geht Anna von Haynau mit an Bord.
Sie will bei ihren Söhnen sein, zugleich aber hofft sie, in Amerika Roberts leiblichen Vater Robert Skelnik wiederzusehen,
den sie immer noch liebt.
Text: HR
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| Landesfürst von
Hessen-Kassel (Günter Strack)
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| Oberst Rall ( Heinz Baumann) |
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| Minister von Schlieffen (Pinkas
Braun) |
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Fotos zur Verfügung gestellt von
"pidax film"*)
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Teil 3 (Erstausstrahlung 26. Dezember 1976):
Nach ihrer Landung in Amerika verbreiten die hessischen Söldner
Furcht und Schrecken unter den rebellierenden Kolonisten. Das Regiment von Oberst Rall,
dem auch Robert von Haynau und Fred Soerman zugeteilt sind, schlägt am 26. August 1776 bei Flatbush
seine erste Schlacht. Im Dezember desselben Jahres beziehen die Rallschen Jäger Quartier
in Trenton am Delaware. Claus von Haynau schikaniert seinen Stiefbruder Robert, wo er nur kann.
Robert wiederum erfährt von Soerman, dass Redford, der Besitz seines leiblichen
Vaters Robert Skelnik, nur knapp zehn Meilen entfernt auf der anderen Seite des
Flusses liegt. Zusammen mit Soerman und einigen anderen hessischen Söldnern
will er eine günstige Gelegenheit nutzen, um über den Fluss dorthin zu entkommen.
Auch seine Mutter, Anna von Haynau, geht mit der kleinen Gruppe. Claus will die
Flucht seines Stiefbruders im letzten Augenblick verhindern. Damit erreichen die
Auseinandersetzungen zwischen den beiden ihren dramatischen Höhepunkt. Als General Washington
in den Weihnachtstagen des Jahres 1776 mit seinen Männern über den Delaware setzt,
um Oberst Rall und die Hessen in Trenton zu überrumpeln, will Robert von Haynau endgültig mit
seinem Stiefbruder Claus abrechnen
Text: HR
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Sonntag (Heinz-Werner Kraehkamp)
und
Robert von Haynau (Sigmar Solbach)
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Freder Soerman (Horst Frank)
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Robert Selnik sen. (Heinz Weiss)
und sein Sohn |
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Mary Selnik (Angelika Bender)
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Robert von Haynau (Sigmar Solbach) und
Christine Sonsfeld (Claudia Golling)
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Robert Selnik sen. (Heinz Weiss)
und Doktor Banks (Werner Kreindl) |
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Fotos zur Verfügung gestellt von
"pidax film"*)
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Seit 1. August 2009 ist der legendäre Mehrteiler auf DVD im Handel
erhältlich; als Bonusmaterial wurde ein zehnminütiger Rückblick auf die Dreharbeiten mit den Erinnerungen einiger
Beteiligten aufgenommen. Es handelt sich um einen Beitrag aus der Sendung
"Bilderbogen" des Hessischen Rundfunks aus dem Jahre 2002.
(mehr bei www.pidax film.de;
u.a. Inhaltsangabe mit Fotos)
Siehe auch
Wikipedia,
www.deutsches-filmhaus.de
Weitere Links bei www.wunschliste.de,
www.fernsehserien.de
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Fotos zur Verfügung gestellt von
"pidax film"*)
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*) Alle Fotos wurden mir freundlicherweise von "pidax film"
zur Verfügung gestellt.
1) Der Link führt zu Wikipedia.
2) Der Link führt zur Beschreibung innerhalb dieser Webpräsenz.
3) Die Gesamtzahl der in Amerika eingesetzten Soldaten der Landgrafschaft
Hessen-Kassel betrug mit den 1776 verschifften rund 12.000 Mann und mit den jährlich
bis 1782 nachgeschickten Ersatzmannschaften zusammen rund 19.000 Mann. Das
ursprüngliche Kontingent bestand fast ausschließlich aus Landeskindern, während
für den Ersatz weit überwiegend Nicht-Hessen angeworben wurden. Die
Truppenstärke der hessischen Armee schwankte in den sieben Kriegsjahren
jeweils zwischen 10.000 und 12.000 Mann. Sie stellte damit rund ein Drittel
der königlichen Truppen in Nordamerika (ohne Kanada). (Quelle: grebenstein.topcities.com)
Die Akteure:
(weitere Darsteller siehe Internet Movie Database)
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| Günter Strack

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spielte den Landgrafen Friedrich II. von Hessen-Kassel (Foto).
Geboren am 4. Juni 1929 in Darmstadt,
gestorben am 18. Januar 1999 in Münchsteinach.
Kurzbiografie
zu Günter Strack innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
sowie die Fanpage www.guenterstrack.de
Weitere
Filme*) mit Günter Strack
Foto zur Verfügung gestellt von
"pidax film"
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| Pinkas Braun

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spielte den Martin Ernst von Schlieffen, Staatsminister des Landgrafen Friedrich II. von Hessen-Kassel.
Geboren am 7. Januar 1923 in Zürich (Schweiz),
gestorben am 24. Juni 2008 in München.
Kurzportrait
zu Pinkas Braun innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia,
www.deutsches-filmhaus.de
Weitere Filme*)
mit Pinkas Braun
Foto: © Werner Bethsold
Das Foto entstand 1982 während einer Hörspielproduktion.
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| Hans Caninenberg

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spielte den Gottfried von Haynau.
Geboren am 15. Januar 1913 in Duisburg,
gestorben am 29. Juni 2008 in Gräfelfing bei München.
Kurzbiografie
zu Hans Caninenberg innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere
Filme*) mit Hans Caninenberg
Das Foto wurde mir freundlicherweise von dem Fotografen
Edmond Frederik zur Verfügung gestellt.
© Edmond Frederik
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| Anneliese Uhlig
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spielte seine Ehefrau, Anna von Haynau.
Geboren am 27. August 1918 in Essen.
Kurzportrait
zu Anneliese Uhlig innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia,
www.cyranos.ch
Fotos bei film.virtual-history.com
Weitere
Filme*) mit Anneliese Uhlig
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| Christian Quadflieg

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spielte den Claus von Haynau, beider Sohn (Foto links).
Geboren am 11. April 1945 in Växjö (Schweden).
Kurzbiografie
zu Christian Quadflieg innerhalb dieser Homepage
Webpräsenz: www.christianquadflieg.de
Siehe auch Wikipedia,
www.prisma-online.de
Weitere Filme*)
mit Christian Quadflieg
Foto zur Verfügung gestellt von
"pidax film"
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| Sigmar Solbach
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spielte den Robert von Haynau, Stiefsohn der von Haynaus.
Geboren am 3. Oktober 1946 in Olpe.
Kurzbiografie
zu Sigmar Solbach innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Sigmar Solbach bei der Agentur Hannelore Dietrich
Weitere Filme*)
mit Sigmar Solbach
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue
(Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
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| Horst Frank

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spielte den Deserteur Freder Soerman.
Geboren am 28. Mai 1929 als Horst Bernhard Wilhelm Frank in Lübeck,
gestorben am 25. Mai 1999 in Heidelberg.
Kurzbiografie
zu Horst Frank innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia,
www.deutsches-filmhaus.de,
www.prisma-online.de,
www.djfl.de
Weitere
Filme*) mit Horst Frank
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue
(Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
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| Heinz Baumann
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spielte den Oberst Rall.
Geboren am 12. Februar 1928 in Oldenburg.
Kurzbiografie
zu Heinz Baumann innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere
Filme*) mit Heinz Baumann
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue
(Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
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| Ernst von Klipstein
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spielte den Grafen Sonsfeld.
Geboren am 3. Februar 1908 in Posen,
gestorben am 22. November 1993.
Kurzbiografie
zu Ernst von Klipstein innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia,
www.cyranos.ch
Fotos bei film.virtual-history.com
Weitere
Filme*) mit Ernst von Klipstein
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| Alice Treff
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spielte die Gräfin Sonsfeld.
Geboren am 14. Juni 1906 in Berlin,
gestorben am 8. Februar 2003 in Berlin.
Kurzbiografie
zu Alice Treff innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia;
Fotos bei film.virtual-history.com
Weitere
Filme*) mit Alice Treff
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| Claudia Golling
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spielte die Christine Sonsfeld, Tochter von Graf und Gräfin Sonsfeld.
Geboren am 17. Februar 1950 in München.
Die Tochter des Schauspielers Alexander Golling1)
(1905 1989) wuchs in Rottach-Egern auf und erhielt
nach ihrer Zeit an der Oberschule Ballettunterricht an der Ballettschule Roleff-King
in München sowie Schauspielunterricht bei Annemarie Hanschke und ihrem Vater.
Ihr Debüt gab sie 1967 bei den Freilichtspielen Schwäbisch
Hall und Gandersheim.
1968/69 war sie am Stadttheater Landshut engagiert, danach wirkte sie
am Schauspielhaus Düsseldorf, bei den Kreuzgangspielen Feuchtwangen und
am Deutschen Theater in München. Es folgten Engagements am
"Intimen Theater", wo sie in "Maria Magdalena" von Franz Xaver Kroetz auftrat, und an der
"Kleinen Komödie" in München. Hier sah man sie 1979 als Jane in Ayckbourns
"Schlafzimmergäste" und in Walter Kollos "Die wilde
Auguste". Auf Tourneen verkörperte sie unter anderem die Thekla in
"Wallenstein" und die Marianne von Pehlen in Carl Sternheims
"Der Snob".
Im Fernsehen übernahm sie seit 1967 sporadisch Nebenrollen in
Literaturadaptionen, Serien und Mehrteilern. Zu ihren letzten
Fernsehauftritten zählt 1981 das TV-Spiel "Im Schlaraffenland. Ein Roman unter feinen Leuten"
nach dem gleichnamigen Roman von Heinrich Mann in einer Inszenierung von Fritz Umgelter.
Quelle (überwiegend): Wikipedia
(Stand August 2009)
Weitere
Filme*) mit Claudia Golling
1) Der Link führt zum Kurzportrait innerhalb dieser
Webpräsenz.
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Klaus Höhne

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spielte den Kammerherrn Louis Stein.
Geboren am 13. Juni 1927 in Hamburg,
gestorben am 21. August 2006 in Murnau am Staffelsee.
Kurzbiografie
zu Klaus Höhne innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere
Filme*) mit Klaus Höhne
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue
(Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
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| Sigurd Fitzek
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spielte den Leutnant Allendorf.
Geboren am 24. Dezember 1928 in Breslau.
Sigurd Fitzek (auch Siegurd Fitzek) kam am Heiligen Abend 1928 im
niederschlesischen Breslau zur Welt und wuchs dort auf. Nach dem Ende seiner
Schulzeit wollte er zunächst Landwirt werden. Nach dem Kriege kam er nach
Bayern und übernahm später in München eine Reitschule. Zum Schauspieler
ließ er sich an der Münchner Otto-Falckenberg-Schule ausbilden. 1950 ging
er an das "Junge Theater" in Stuttgart. Von 1960 bis 1965
arbeitete er regelmäßig an der damaligen Kleinen Komödie, dem heutigen
GOP Varieté-Theater. In dieser Zeit sah man ihn unter anderem in den
Stücken "Hokuspokus" von Curt Goetz, "Erinnerst du
dich" von John Osborne und "Tausend Clowns" von Herb Gardner.
Mitte der 1950er Jahre kam Fitzek zum Fernsehen, wo er jahrzehntelang in
vielen Fernsehspielen, Serien und Mehrteilern zu sehen war. Bereits 1955
sah man ihn in dem Film "Unruhige Nacht" nach Albrecht Goes
in der Rolle des fahnenflüchtigen Soldaten Baranowsky, der die letzte Nacht
vor seiner geplanten Hinrichtung durchlebt. Vier Jahre später sah man ihn
in dem ersten Durbridge-Klassiker "Der Andere". 1964 war er
einer der Hauptdarsteller in der "Stahlnetz"-Folge
"Rehe". Der Film trug zwar viel zu seinem Bekanntheitsgrad, wenig
jedoch zu seiner Popularität bei. Denn er verkörperte in diesem Film, der
auf der Entführung von Joachim Göhner basierte, einen Kindermörder
(Rollenname Willy Funke).
Auch in einigen Kinofilmen ist er aufgetreten. So beispielsweise in
"Fluchtweg St. Pauli – Großalarm für die
Davidswache" und in dem Edgar-Wallace-Film "Mordnacht in
Manhattan."
Der in München lebende Sigurd Fitzek ist mit der Schauspielerin Maria Böhme
verheiratet und hat eine Tochter.
Quelle: Wikipedia
(Stand Januar 2009)
Weitere Filme*)
mit Sigurd Fitzek
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| Joost Siedhoff

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spielte den Hanslin. Geboren am 27. Juni 1926 in Dessau als Sohn eines Tänzers und einer
Innenarchitektin.
Kurzbiografie
zu Joost Siedhoff innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Webpräsenz: www.joost-siedhoff.de;
Kontakt: Agentur
Siewert und Knittel;
Weitere
Filme*) mit Joost Siedhoff
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue
(Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
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| Werner Hessenland
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spielte einen Minister.
Geboren am 14. März 1909 in Höchst (heute Frankfurt am Main),
gestorben am 10. Juni 1979 in Troisdorf (Rheinland).
Kurzportrait
zu Werner Hessenland innerhalb dieser Homepage
Weitere
Filme*) mit Werner Hessenland
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| Nicole Heesters
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spielte die Englischlehrerin Ruth Connors.
Geboren am 14. Februar 1937 in Potsdam.
Kurzbiografie
zu Nicole Heesters innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia,
www.prisma-online.de
Weitere Filme*)
mit Nicole Heesters
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue
(Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
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| Georg Lehn
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spielte den alten Fährmann Ludolf.
Geboren am 7. Februar 1915 in Darmstadt,
gestorben am 20. März 1996 in München.
Kurzportrait
zu Georg Lehn innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere Filme*)
mit Georg Lehn
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(Hamburg) zur Verfügung gestellt.
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Reiner Schöne

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spielte den Räuber Hoym.
Geboren 19. Januar 1942 in Fritzlar (Hessen).
Kurzportrait
zu Reiner Schöne innerhalb dieser Homepage
Webpräsenz des Künstlers: www.reinerschoene.de
Siehe auch Wikipedia
und prisma-online.de
Weitere Filme*)
mit Reiner Schöne
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue
(Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
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| Sky du Mont
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spielte den Leutnant Bligh. Geboren am 20. Mai 1947 als Caetano Bremme Gaspar Neven DuMont in Buenos
Aires (Argentinien).
Kurzportrait
zu Sky du Mont innerhalb dieser Homepage
Webpräsenz: www.skydumont.de
Siehe auch Wikipedia,
www.whoswho.de
Weitere
Filme*) mit Sky du Mont
Das Foto wurde mir freundlicherweise von dem Fotografen
Edmond Frederik zur Verfügung gestellt.
© Edmond Frederik
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| Heinz Weiss
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spielte den Robert Selnik sen.
Geboren am 12. Juni 1921 in Stuttgart,
gestorben am 20. November 2010 in Grünwald bei München.
Kurzportrait
zu Heinz Weiss innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere
Filme*) mit Heinz Weiss
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| Angelika Bender
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spielte die Mary Selnik.
Geboren am 22. Februar 1948 in Freiburg im Breisgau.
Angelika Bender wuchs in ihrer Geburtsstadt sowie in München auf. Bereits
mit acht Jahren stand sie vor der Filmkamera und spielte eine Kinderrolle in
dem Streifen "Auf Wiedersehn am Bodensee" (1956).
Noch während der Schulzeit erhielt sie privaten Ballettunterricht, ließ
sich später an der Neuen Münchner Schauspielschule u. a. von Fritz Umgelter zur Schauspielerin ausbilden.
Theaterengagements und Gastspiele an verschiedenen Bühnen schlossen sich
an.
Seit Anfang der 1960er Jahre arbeitete Angelika Bender umfangreich für das
Fernsehen, war in zahlreichen Einzelproduktionen und Serien mit prägnanten
Rollen auf dem Bildschirm präsent. Zur TV-Filmografie zählen
beispielsweise Quotenrenner wie "Die Schwarzwaldklinik", Forsthaus Falkenau",
"Ein Fall für zwei", "Der Landarzt", "Der Bulle
von Tölz" oder "SOKO 5113" sowie mehrfache Auftritte in
"Tatort"-Folgen. In Erinnerung ist Angelika Bender sicherlich auch
durch ihre Rolle in der beliebten ZDF-Serie "Frauenarzt Dr. Markus Merthin"
geblieben, wo sie zwischen 1995 und 1997 die Oberschwester Therese mimte.
Zu ihren jüngeren TV-Auftritten gehörte 2006 bzw. 2008 die lose ZDF-Reihe
"Zwei Herzen und zwölf Pfoten" mit der Figur der Anna Henz.
Zuletzt sah man die Schauspielerin in "Glück auf! Der Mörder kommt!" (EA: 16. April 2009)
aus der humoristischen Krimi-Reihe "Pfarrer
Braun" an der Seite des Protagonisten Ottfried Fischer. Weitere
Arbeiten für das Fernsehen sind Peter Sämanns Melodram "Das zweite Leben" (2009)
mit Christine Neubauer sowie der von Ilse Hofmann inszenierte TV-Film mit
dem Arbeitstitel "Tulpen aus Amsterdam" (2009).
Neben ihrer umfangreichen Tätigkeit vor der Kamera avancierte die
Schauspielerin zu einer gefragten Synchronsprecherin, ihre Stimme wurde vor allem durch Marcy Rhoades-D'Arcy in der Serie
"Eine schrecklich nette Familie" und durch Carla Tortelli in der Serie
"Cheers" bekannt. Nach dem Tod der Schauspielerin Elisabeth Volkmann
Ende Juli 2006 übernahm sie die Stimmen von Patty und Selma Bouvier in der Serie
"Die Simpsons". In der Kinderserie "Der Mondbär" (2006)
lieh sie der "Entenmutter" ihre Stimme, ebenso wie in der
Kinoversion "Der Mondbär: Das große Kinoabenteuer" (2008).
Angelika Bender war in zweiter Ehe mit dem TV-Autor Karl-Heinz Willschrei1)
(1939 2003) verheiratet, der vor allem durch seine Drehbücher für
"Tatort" und andere beliebt Krimi-Serien bekannt wurde.
Siehe auch Wikipedia
Angelika Bender bei der Agentur Mattes
Weitere
Filme*) mit Angelika Bender
1) Der Link führt zu www.deutsches-filmhaus.de
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| Werner Kreindl
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spielte den Doktor Banks.
Geboren am 20. Oktober 1927 in Wels (Oberösterreich),
gestorben am 6. Juni 1992 in Wagrain (Österreich).
Kurzportrait
zu Werner Kreindl innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere
Filme*) mit Werner Kreindl
Das Foto wurden mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue
(Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
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| Franz Mosthav
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spielte den Weibrecht.
Geboren am 13. Juni 1916 als
Franz Alfons Mosthaf in Oedheim bei Heilbronn,
gestorben am 19. Juli 2000 nach längerer Krankheit in München.
Nach seiner Ausbildung zum Schauspieler sammelte Franz Mosthav ab 1939 am Staatstheater
München erste Bühnenerfahrungen, weitere Stationen
seiner Theatertätigkeit wurden Klagenfurt, Mannheim und Salzburg.
Nach dem 2. Weltkrieg gründete Mosthav 1949 in Neckarsulm die
"Unterländer Volksbühne", die 1952 nach dem Umzug nach Bruchsal
in "Badische Landesbühne" umbenannt wurde und deren Intendant
er bis 1964 war.
Später ging Mosthav wieder nach München zurück und arbeitete als
freischaffender Schauspieler bei verschiedenen Tourneetheatern. Film- und
Fernsehangebote nahm er nur sporadisch an und war meist in prägnanten
Nebenrollen zu sehen.
Neben seiner Theater- und Filmtätigkeit machte sich Franz Mosthav
auch einen Namen als Autor von Romanen, Erzählungen und Gedichtbänden.
Siehe auch Wikipedia
Weitere
Filme*) mit Franz Mosthav
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| Eduard Wildner
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spielte den Gilsa.
Geboren 1946 in Wien.
Der in der Steiermark aufgewachsene Eduard Wildner absolvierte
seine Schauspielausbildung in Graz und Berlin. Es folgten zahlreiche
Engagements unter anderem am Schillertheater Berlin, Volkstheater Wien,
Theater in der Josefstadt und dem Schauspielhaus Wien. Von 2004 bis 2006 spielte er in Zürich am
Theater am Neumarkt in
"Emilia Galotti", "Junk Space" und "Mann ohne
Aussichten". 2005 trat er am "Theater Transit" in Wien im Stück
"Der Mann mit der Blume im Mund" und 2006 in "Abendfüllend" auf.
Bei den Festspielen Reichenau ist er seit 2005 in
"Radetzkymarsch", "Die letzten Tage der Menschheit" und als Gefängnisdirektor in
"Hauptmann von Köpenik" dabei. Bei den Vereinigten Bühnen Bozen
stand Eduard Wildner 2001 in
"Die Physiker" in der Rolle des Möbius auf der Bühne und in der Spielzeit 2006/07 war er als John in Lukas Bärfuss'
"Alices Reise in die Schweiz" zu sehen. In der Spielzeit 2007/08
konnten die Vereinigten Bühnen Bozen Eduard Wildner für die Rolle des Professor Wegrat in Arthur Schnitzlers
"Der einsame Weg" gewinnen. In der aktuellen Spielzeit ist Eduard Wildner am Schauspielhaus in Wittenbrinks
"Nix wie weg!" zu sehen und zu hören.
Quelle: www.buehnen-graz.com
bzw. www.theater-bozen.it
Weitere
Filme*) mit Eduard Wildner
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| Heinz-Werner Kraehkamp
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spielte den Sonntag. Geboren am 26. Dezember 1948 in Wixhausen bei
Darmstadt,
gestorben am 24. November 2012 in Berlin.
Nach dem Schulabschluss trat Kraehkamp zunächst in einem belgischen Zirkus
als Artistik-Clown auf. Nach der Rückkehr in seine Heimatstadt Frankfurt am Main studierte er
zwischen 1964 und 1966 Schauspielkunst an der dortigen
"Hochschule für Musik und Darstellende Kunst".
Anschließend besuchte er bis 1967 die
"Cascadeur-Schule" in Paris, wo er eine Ausbildung als Stuntman erhielt.
Am Anfang seiner Karriere trat er in verschiedenen Theateraufführungen auf,
unter anderem am "Landestheater Schleswig" und dem Frankfurter
"Theater am Turm". 1990 gründete er mit
Guntbert Warns1) das Berliner Kabarett
"Die Bastarde", welches bis 1994 existierte.
Bundesweit Bekannt wurde Kraehkamp seit 1972 durch über 140 Rollen in Film- und Fernsehproduktionen
wie beispielsweise
"Tatort", wo er im Laufe der Jahre 14 Mal mitwirkte (zuletzt 2010
in der Folge "Schlafende
Hunde"1)). Von 1991 bis 2002 spielte er in der
ZDF-Kinderserie
"Siebenstein"1) den Werner Blöhmann und seit 2001 in der RTL-Krimiserie
"Abschnitt 40"1)
die Hauptrolle des Polizeihauptkommissars Georg Burrow. Die Serie wurde im Jahre 2006 mit dem
"Deutschen Fernsehkrimipreis" und drei Mal mit dem "Deutschen Fernsehpreis" in der Kategorie
"Beste Serie" ausgezeichnet. Zur Filmografie gehören auch
einige Kinoproduktionen, unter anderem die Rolle des Kommissars Stahl
in der Krimikomödie "Heinrich
der Säger"1) (2001) oder der Alfred Becher in dem
Streifen "Selbstgespräche" (2008).
Neben seiner Arbeit für Film und Fernsehen war Kraehkamp war er immer
wieder auf der Bühne zu sehen. Er spielte unter anderem am Wiener
"Burgtheater", beim "Bayerischen Staatsschauspiel"
in München und im Berliner "Schillertheater". Auch war er 2009 als Künstlerischer Leiter am
"Volkstheater Frankfurt" tätig. Zudem schrieb Kraehkamp zwei Theaterstücke und führte in mehreren Regie.
An Auszeichnungen erhielt er unter anderem den "Gebrüder-Grimm-Preis" des Landes Berlin (1983)
und gemeinsam mit seinem Schauspielkollegen Michael Altmann den
"Adolf-Grimme-Preis" (1986). 2006 folgte der "Deutsche Kabarett-Preis"
sowie der "Deutsche Fernsehkrimipreis" als Mitglied der Serie
"Abschnitt 40".
Heinz Werner Kraehkamp lebte zuletzt in Berlin-Charlottenburg, wo er
seinem Lungenkrebsleiden erlag.
Er war mit
seinem Schauspielkollegen Michael Altmann1) befreundet, mit dem er auch schon gemeinsam Theater spielte.
Quelle (überwiegend): Wikipedia
(Stand April 2009)
Webpräsenz des Künstlers: www.kraehkamp.webseite.ms Weitere
Filme*) mit Heinz-Werner Kraehkamp
Link: 1) Wikipedia
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Liesel Christ
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Liesel Christ als Kammerfrau Betty
und Ruth Connors (Nicole Heesters)
Foto zur Verfügung gestellt
von
"pidax film" |
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spielte die Kammerfrau
Betty.
Geboren 16. April 1919 in Frankfurt am Main,
gestorben am 15. August 1996 im Alter von 77 Jahren in Frankfurt am
Main.
Die Schauspielerin, die als 13. Kind in eine Arbeiterfamilie aus dem
Frankfurter Norden hineingeboren wurde, kam schon als Vierjährige zum
Ballett, stand als kleines Kind auf der Bühne des Frankfurter Opernhauses
und wurde in Stücken wie "Peterchens Mondfahrt" als Kinderstar
gefeiert. Mit 14 Jahren begann sie sich ihren Traum zu erfüllen,
Schauspielerin zu werden und besuchte die Theaterhochschule, welche sie drei
Jahre später mit Diplom abschloss. Nach ersten Engagements, unter anderem
in Koblenz sowie am Stadttheater in Heilbronn, wo sie sechs Jahre lang als
Operettensoubrette überaus populär war, kam sie nach Kriegsende in ihre
Geburtstadt zurück, spielte dort unter anderem Kabarett und gehörte zum
Ensemble der Landesbühne Rhein-Main. Dort wurde sie 1959 von Wolf Schmidt
für die Rolle der immer rasch gekränkten "Mamma Hesselbach"
entdeckt und schlagartig bundesweit bekannt. So ganz wurde auch Liesel Christ
dieses Image nicht mehr los, dennoch erlebte man sie im Verlaufe der Jahre
mit einigen anderen schönen Rollen auf dem Bildschirm. So tauchte sie unter
anderem in den "Tatort"-Episoden "Zwei Flugkarten nach
Rio" (1976) und "Tod einer Ärztin" (1990) sowie in
dem Mehrteiler "Der Winter, der ein Sommer war" (1976) auf,
in der Erfolgsserie "Mit Leib und Seele" (1989) konnte man
sie als Agnes Bebel erleben.
Hauptsächlich konzentrierte sich die Vollblut-Schauspielerin jedoch ab Ende
der 60er Jahre auf die Arbeit am Theater, 1971 gründete sie das
"Frankfurter Volkstheater", welches sie bis zu ihrem Tod leitete
und in vielen erfolgreichen Inszenierungen beweisen konnte, dass als
Darstellerin mehr in ihr steckte, als die "Mamma Hesselbach". Das
Theater avancierte – nicht zuletzt durch das Engagement der
Prinzipalin Liesel Christ – zu einer Frankfurter Institution,
mit wechselnder Starbesetzung werden bis heute Stücke in Frankfurter
Mundart gezeigt. Ihre letzte Bühnenrolle war 1995 die der Frau Gudula
in "Die fünf Frankfurter", ein Stück, welches auch im Fernsehen
übertragen wurde.
Den Werdegang und die Theaterlaufbahn der Mimin hat Sabine Hock in der 2004
erschienen, gründlich recherchierten Biografie "Liesel Christ,
Volksschauspielerin" nachgezeichnet: "Liesel Christ war eine
besessene Schauspielerin. Sie war von diesem Beruf vollkommen überzeugt und
er war auch sehr wichtig für sie. Und er ging auch immer vor allem vor.
Egal was war: ihre Disziplin und ihr Wille, auf der Bühne zu stehen, war
immer größer und stärker." (Zitat: Sabine Hock)
Fast bis zuletzt stand die sympathische Liesel Christ auf der Bühne, zählte
zu Frankfurts bekanntesten und beliebtesten Persönlichkeiten. Anlässlich
ihres Todes würdigte der damalige Ministerpräsident Hans Eichel die
Schauspielerin unter anderem mit den Worten "Sie hat die Kultur in
Hessen maßgeblich geprägt." Liesel Christ, Mutter von zwei Töchtern,
erlag den Folgen einer Kopfverletzung, die sie sich bei einem Sturz
zugezogen hatte.
Siehe auch Wikipedia Weitere
Filme*) mit Liesel Christ
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| Lia Wöhr
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spielte eine Korbmacherin.
Geboren am 26. Juli 1911 als Tochter eines Bäckermeisters
in Frankfurt am Main,
gestorben am 15. November 1994 im Alter von 83 Jahren in Oberursel.
Ursprünglich hatte Lia Wöhr Tänzerin werden
wollen und begann schon als junges Mädchen mit einer
Ballettausbildung; später studierte sie Musik am Hochschen
Konservatorium und nahm außerdem Gesangsunterricht. Ende der 20er Jahre
sammelte sie als Chansonsängerin im Berliner Kabarett "Porza"
erste Bühnenerfahrungen, erhielt dann ein erstes Engagement als
"jugendliche Naive" am Theater in Halberstadt, weitere
Verpflichtungen führten sie nach Magdeburg und Berlin. Ab 1935
spielte sie in Frankfurt Theater, trat mit klassischen Rollen ebenso
auf wie als tanzende Soubrette in Revuen.
Nach Ende des 2. Weltkrieges wandte sich Lia Wöhr dem
Regiefach zu, machte sich hier vor allem als Opernregisseurin einen
Namen. Von der Oper holte sie der damalige Intendant von Radio
Frankfurt, Eberhard Beckmann, zum Rundfunk, wo sie das
"Hessenmädchen" kreierte und später in der Hörfassung von
Wolf Schmidts "Familie Hesselbach" die Mutter
Hesselbach spielte. 1956 wurde sie beim Hessischen Rundfunk als
erste Frau Programmproduzentin für das Fernsehen und produzierte
unter anderem die erfolgreiche TV-Serie der "Familie Hesselbach",
stand selbst als die hessisch babbelnde Putzfrau Siebenhals vor der
Kamera.
Daneben zeichnete sie aber auch für Produktionen wie
beispielsweise Bachs "Johannespassion", Strawinskys
"Feuervogel" oder für Unterhaltungssendungen wie "Acht
nach acht" und "Die Montagsmaler" verantwortlich.
Ungeheure Popularität erlangte Lia Wöhr ab 1966 als Wirtin
des "Blauen Bock" und blieb dieser Unterhaltungssendung auch
nach ihrer Pensionierung (1976) bis zum Schluss treu.
Neben ihrer umfangreichen Arbeit für das Fernsehen stand Lia Wöhr
häufig am Frankfurter Volkstheater auf der Bühne, glänzte dort,
aber auch bei Gastspielen, beispielsweise in Stücken wie "Zwei
ahnungslose Engel" oder "Arsen und Spitzenhäubchen".
Die Fernsehzuschauer erlebten sie neben einigen Auftritten in den
beliebten "Tatort"-Krimis unter anderem 1980 als
Titelheldin in "Guten Abend, Mrs. Sunshine" oder 1987
in der TV-Ausstrahlung der Komödie "Rendezvous im
Palmengarten" an der Seite von Heinz Schenk.
Die "eingefleischte Junggesellin", Schauspielerin, Regisseurin und Produzentin Lia Wöhr
wurde im Verlaufe ihrer Karriere mit zahlreichen Auszeichnungen
geehrt, so erhielt sie unter anderem 1982 das
Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, 1984 den "Friedrich-Stoltze-Preis",
1992 den Hessischen Verdienstorden und die Stadt Oberursel, wo
sie zuletzt lebte, verlieh ihr die Ehrenbürgerschaft; ihre
Erinnerungen veröffentlichte sie kurz vor ihrem Tod unter dem Titel
"Meine Welt ist ein großes Theater".
Siehe auch Wikipedia
Weitere
Filme*) mit Lia Wöhr
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| Günter Loibl
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spielte den Ziegen-Louis.
Bei der Internet Movie Database
ist nur dieser Mehrteiler gelistet.
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*) Link: Internet Movie Database
| Die Autorin |
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Sandra Paretti, geboren am 5. Februar 1935 als Irmgard Schneeberger in
Regensburg, wuchs im Haus ihrer Eltern, einem ehemaligen Domherrenhof, auf dem Oberen Wöhrd,
einer der beiden Regensburger Donauinseln, auf. Nach dem Abitur 1953 studierte
sie zuerst Musik und anschließend Germanistik in München, Paris und Rom. 1960 promovierte sie über das Thema
"Das Kunstmärchen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts" an der Ludwig-Maximilians-Universität in
München zum
"Dr. phil." und begann als Journalistin für die Münchner Abendzeitung zu arbeiten.
Nach ihrem auf Anhieb erfolgreichen ersten Roman "Rose und Schwert" (1967) war sie
als freie Schriftstellerin tätig. 1969 zog sie nach Zürich.
Parettis Bücher sind größtenteils Gesellschaftsromane mit historischem Hintergrund.
Parettis Werke wurden verfilmt (zuletzt
"Der Wunschbaum" als Fernsehserie) oder erschienen als Sprechplatten
("Märchen aus einer Nacht", Sprecherin: Sandra Paretti).
Parettis Bücher wurden in 28 Sprachen übersetzt (Gesamtauflage: 30 Millionen Exemplare).
Damit gehört sie zu den meistgelesenen deutschsprachigen Erzählerinnen.
Sandra Paretti starb am 13. März 1994 in Zürich durch Selbsttötung,
nachdem sie zwei Jahre zuvor unheilbar an Krebs erkrankt war. Am 14. März 1994 erschien ihre
selbstverfasste Todesanzeige in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) auf Seite 25, in der sich
die Schriftstellerin zu ihrer Entscheidung äußerte.
Quelle: Wikipedia
(Stand August 2009) mit weiteren Informationen
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