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Christian Quadflieg wurde am 11. April 1945 im südschwedischen Växjö geboren und wuchs in Hamburg auf; der Sohn der Theaterlegende
Will Quadflieg1)
(1914 2003) und dessen Frau, der schwedischen Gräfin
Benita von Vegesack, trat in die
Fußstapfen seines berühmten Vaters und ließ sich drei Jahre lang an der Westfälischen Schauspielschule in
Bochum (heute Schauspielschule Bochum) ausbilden. Ab 1969 gehörte er zum Ensemble des Theaters in
Wuppertal, Oberhausen sowie Basel, ab 1974 arbeitete er als
freischaffender Schauspieler. Er stand auf allen bedeutenden
deutschsprachigen Bühnen wie beispielsweise Berlin, Hamburg, München, Wien, Zürich
oder den Salzburger Festspielen, spielte die großen Rollen der
Weltliteratur sowohl in klassischen als auch modernen Stücken,
begeisterte aber auch im Musical. Er brillierte
beispielsweise als Ritter Flammberg in Kleists "Käthchen von Heilbronn",
als Ferdinand in Schillers "Kabale und Liebe"
oder als Marquis Posa in "Don Carlos", ebenso wie in Stücken
von August Strindberg, Arthur Miller, Pavel Kohout oder Curt Goetz, um nur Einiges zu nennen; detaillierte
Informationen zu seiner umfangreichen Bühnentätigkeit findet man auf
der Website des Schauspielers unter www.christianquadflieg.de.
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Einem breiten Publikum wurde Christian Quadflieg ab Mitte der 1970er Jahre
durch zahlreiche Rollen in herausragenden Fernsehproduktionen
bekannt. 1975 beispielsweise sah man ihn mit der Titelrolle in dem
Mehrteiler "Die Unfreiwilligen Reisen des Moritz August Benjowski"1),
im gleichen Jahr als Herzbruder Ulrich in "Des Christoffel von Grimmelshausen abenteuerlicher
Simplicissimus"1) nach dem Roman von Grimmelshausen. Ein Jahr später
war er der Klaus von Haynau in der mehrteiligen
Literaturverfilmung "Der Winter, der ein Sommer war"1) nach dem Roman von Sandra Paretti
und 1977 hatte er sich endgültig als "Star" auf dem
Bildschirm etabliert: In dem legendären,
mehrfach ausgezeichneten Wolfgang Petersen-Tatort "Reifezeugnis"2) mit
Klaus Schwarzkopf als Kommissar Finke agierte er als ungetreuer
Studienrat Fichte an der Seite von Judy Winter, die seine Ehefrau
spielte und Nastassja Kinski, die mit diesem Film ihr
Schauspielerdebüt gab. Neben Auftritten in so beliebten Krimi-Reihen wie "Der Alte", "Derrick" oder "Ein Fall für zwei" wurde er dann ab 1987 als "Landarzt"2) selbst zum Serienstar. Bis 1992 verkörperte er viele Folgen lang den Dr. Karsten Matthiesen und übernahm in den letzten 16 Folgen auch die Regie. Ab 1994 war er mit der Titelrolle des Unternehmensberaters Michael Sonntag in der TV-Serie "Sonntag & Partner"3) zu sehen, 1995 folgte die Rolle des Stardirigenten Max Oldendorf in der turbulenten Serie "Vater wider Willen"2) und ein Jahr später war er vier Folgen lang der erfolgreiche Anwalt Martin Berg in der Serie "Martin Berg: Im Auftrag der Gerechtigkeit"3). Danach machte sich der Schauspieler auf dem Bildschirm rar, war 2000 noch einmal als Schönheitschirurg Dr. Gregor Rauch in dem Melodram "Der Preis der Schönheit"4) sowie 2001 als bestechlicher Nachrichtensprecher Michael Mölders in dem Thriller "Eine Öffentliche Affäre"4) zu sehen. Zuletzt agierte er in einigen Folgen der Krimireihe "Siska" sowie 2007 in der Episode "Stumme Zeugin" aus dem Dauerbrenner "Der Alte".
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| Link: 1) Kurzportrait bzw. Beschreibung innerhalb dieser HP, 2) Wikipedia, 3) www.fernsehserien.de, 4) prisma-online.de | Stand: September 2011 | ||||
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Webpräsenz: www.christianquadflieg.de Siehe auch Wikipedia, www.prisma.de sowie das Portrait bei www.wz-newsline.de Filmografie bei www.imdb.de |
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