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Dirk Dautzenberg wurde am 7. Oktober 1921 als Sohn eines Modellschreiners im Duisburger
Stadtteil Meiderich geboren und wuchs
auch dort auf. Nach dem Besuch der Realschule machte er zunächst eine Lehre
zum Kaufmann, die er erfolgreich abschloss, entschied sich dann aber für den
Beruf des Schauspielers. Dautzenberg ging nach Düsseldorf und Darmstadt, um sich an der "Immermann-Schauspielschule"
bzw. der "Hessischen Landesmusikschule" entsprechend ausbilden zu lassen. Nach
Ende des 2. Weltkrieges gab er in Herford sein Bühnendebüt, erhielt anschließend erste Engagements am
"Braunschweiger Staatstheater" sowie am "Landestheater Detmold",
weitere Verpflichtungen führten ihn
unter anderem nach Mainz, Baden-Baden, Kiel, Wuppertal, Köln und Frankfurt am Main.
Daneben gab er Gastspiele an vielen bedeutenden deutschsprachigen
Bühnen, so beispielsweise am Hamburger "Ernst-Deutsch-Theater".
In den 1970er und 80er Jahren übernahm Dirk Dautzenberg Aufgaben in vielen populären Serien und Mehrteilern wie beispielsweise ab 1972 26 Folgen lang die Titelrolle in dem skurrilen Krimi "Butler Parker"1), wo er als Amateurdetektiv seine Gegner mit unorthodoxen Methoden aus dem Verkehr zog. Er zeigte sich unter anderem in "Der Anwalt" (ab 1976), in "MS Franziska"2) (1978), "Es muß nicht immer Mord sein" (1982), "Alte Gauner" (1985), "Tante Tilly" (1986) und "Justitias kleine Fische". In den 1990ern folgten Auftritte, beispielsweise als Futtermeister Bruno in "Unsere Hagenbecks" (1992 - 1994) oder neben Günther Pfitzmann in der Serie "Der Millionenerbe"3) (1993). In nachhaltiger Erinnerung bleibt vor allem 1987 sein Bruno Kalkowski in der Kriminalkomödie "Beule oder Wie man einen Tresor knackt" an der Seite von Diether Krebs und Peter Bongartz, ebenso wie sein herrlich grantiger Opa Schlönzke in Hape Kerkelings Kinofilm "Kein Pardon"2) (1993). Schon in Ralf Gregans "Alles im Eimer"2) (1981, mit Dieter Hallervorden) und "Otto Der Neue Film"2) (1987) hatte Dautzenberg sein komödiantisches Talent auch auf der Leinwand unter Beweis stellen können. Zu seinen weiteren Arbeiten für das Kino zählen unter anderem der Jerry Cotton-Krimi "Mordnacht in Manhattan"2) (1965), Vojtech Jasnys Böll-Adaption "Ansichten eines Clowns" (1976) und Alfred Vohrers Ruhrgebiets-Krimi "Anita Drögemöller und die Ruhe an der Ruhr" (1976), nach dem Roman von Jürgen Lodemann. Dirk Dautzenberg, der im Verlaufe seiner Karriere in mehr als 250 Film-
und Fernsehproduktionen mitwirkte, war in den letzten Jahren wohl aufgrund seines
Alters nur noch selten auf dem
Bildschirm zu sehen. Zu seinen letzten Arbeiten vor der Kamera zählen der Auftritt in dem
TV-Krimi "Der Solist Kuriertag" (2001) sowie
in den Serien "Unser Charlie" (2001) und "Klinikum Berlin Mitte Leben in Bereitschaft" (2002). |
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| Link: 1) Beschreibung innerhalb dieser Webpräsenz, 2) Wikipedia, 3) www.fernsehserien.de | ||
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Siehe auch Wikipedia
sowie den Nachruf bei www.welt.de Filmografie bei www.imdb.de |
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