Mit dem ab Mitte Januar 1968 ausgestrahlten Dreiteiler "Ein Mann namens Harry Brent"
setzte die ARD die Reihe der erfolgreichen Verfilmungen nach den Drehbüchern
des britischen Krimi-Spezialisten
Francis Durbridge1) (1912 1998)
fort. Begonnen hatte alles 1959 mit dem auf sechs Folgen ausgelegten
Mehrteiler "Der Andere"2),
legendäre Produktionen wie "Das
Halstuch"2) (1962), "Tim Frazer"2) (1963)
oder "Melissa"2) (1966)
schrieben Fernsehgeschichte und gingen als "Straßenfeger" in die
TV-Historie ein.
"Ein Mann namens Harry Brent" war der letzte Durbridge-Krimi, der
noch "schwarz-weiß" über die Bildschirme flimmerte. Den
Startschuss zum Farbfernsehen hatte es zwar schon am 25. August 1967 anlässlich der
Internationalen Funkausstellung (IFA) in West-Berlin
gegeben, der WDR hatte den Mehrteiler jedoch noch nach dem alten Verfahren
produziert. Auch mussten sich die Macher auf die inzwischen starke Konkurrenz
"ZDF" einstellen. Solch sagenhafte Quoten von
rund 90 Prozent Sehbeteiligung wie beim "Halstuch" oder
"Melissa" waren somit nicht mehr zu erwarten. Dennoch reihte sich
auch "Ein Mann namens Harry Brent" in die "Straßenfeger"
ein, die Zuschauer versammelten sich wieder drei Abende lang (15./17./19.01.1968)
vor der Mattscheibe und verfolgten den spannenden Krimi, der als einer der
besten Umsetzungen der Durbridge-Stoffe gilt.
Kein geringerer als Peter Beauvais1)
(1916 1986) hatte diesmal für die Regie gewonnen werden können, namhafte
Schauspieler wie Günther Ungeheuer, Wolfgang Preiss, Peter Ehrlich, Brigitte Grothum
oder Dirk Dautzenberg waren Garanten für eine hohe Zuschauerakzeptanz. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass sich auch
drei renommierte Regisseure vor die Kamera wagten, Paul Verhoeven,
Helmut Käutner und Niklaus Schilling1)
(als Justizwachbeamter) waren mit prägnanten Nebenrollen zu sehen.
Die Übersetzung des Originaldrehbuchs "A Man Called Harry Brent",
bereis 1965 von der BBC als Sechsteiler inszeniert und ausgestrahlt, stammte
wie bei den vorhergehenden Durbridge-Verfilmungen der ARD von Marianne de Barde, die
eingängige musikalische Untermalung hatte Hans-Martin Majewski1)
(1911 1997) abgeliefert.
Im Mittelpunkt der spannenden Handlung, angesiedelt in dem in der Nähe
Londons liegenden kleinen Städtchen Guildford, steht ein mysteriöser Mann mit
Namen "Harry Brent" (Günther Ungeheuer), über den nicht einmal
seine Verlobte Jane Conway (Brigitte Grothum) viel weiß. Bekannt ist
eigentlich nur, dass Brent ein kleines Reisebüro leitet. Als Brent mit dem
Mord an dem Chef seiner Verlobten in Zusammenhang gebracht wird, kommt die
Geschichte ins Rollen, Kriminalinspektor James Wallace (Peter Ehrlich)
versucht das Geheimnis um Harry Brent zu lüften und setzt sich auf die Spur
des Mörders
Die Handlung (Quelle: Die
Krimihomepage):
Teil 1 (Erstausstrahlung: 15.01.1968, Länge 60 Minuten):
Der Fabrikant Sam Fielding (Paul Verhoeven) braucht eine neue Sekretärin,
weil seine derzeitige Arbeitskraft Jane Conway (Brigitte Grothum) im Begriffe ist,
ihren Verlobten Harry Brent (Günter Ungeheuer) zu heiraten. In
dem (drogensüchtigen) Mädchen namens Barbara Smith (Barbara Frey) scheint er diese gefunden zu haben.
Das Vorstellungsgespräch verläuft äußerst positiv, bis die junge Dame plötzlich einen
Revolver zieht und ihren zukünftigen Arbeitgeber erschießt. Bevor Barbara der Polizei Auskunft
über die Beweggründe für die Tat geben kann, gelingt es ihr, sich in der Haft zu vergiften.
Im Todeskampf ruft sie immer wieder einen Namen: jenen Harry Brents.
Egal in welche Richtung Inspektor James Wallace (Peter Ehrlich) übrigens Janes
Ex-Verlobter auch ermittelt: er stößt immer wieder auf seinen Namen.
Als er auch noch herausfindet, dass Barbara Smith vor der Tat mit Harry in einem Zugabteil
gesessen hatte und dass sie auf dem Friedhof Blumen auf dem Grabe seiner Eltern hinterlassen hat, scheint der Fall für ihn
klar
Teil 2 (Erstausstrahlung: 17.01.1968, Länge 61 Minuten):
Die Frau des Supermarktbesitzers William Brother (Gert Haucke),
Phyllis Brother (Christiane Nielsen) war bei der Inspektor Wallace aufgetaucht,
um von einem Gespräch zu berichten, das sie zwischen Fielding und Harry Brent in einem Café belauscht hatte.
Brent stritt bisher ab, Fielding vor dem Tattag gekannt zu haben. Alle Spuren führen in ein
Appartementhaus, in dem Phyllis Brother unter falschem Namen eine Wohnung gemietet hatte.
Als Inspektor Wallace und sein Assistent Roy Philipps (Dirk Dautzenberg)
dort auftauchen und aus einer Wohnung Schreie hören, brechen Sie die Türe mit Hilfe des
Hausmeisters Reg Bryer (Erland Erlandsen) auf. Im Schlafzimmer
finden sie die ermordete Phyllis Brother vor. In der Wohnung eines flüchtigen Gangsters
findet Wallace schließlich einen Schmalfilm, der eindeutig beweist,
dass Harry Brent seine Verlobte Jane Conway angelogen hat: dem
Film nach müssen Sam Fieldung und Harry Brent sich seit Monaten gekannt haben.
Harry und Jane treffen sich im Restaurant San Remo zur Aussprache.
Jane kann nicht wissen, welch tödliche Gefahr vor dem Lokal auf sie
wartet
Teil 3 (Erstausstrahlung: 19.01.1968, Länge 65 Minuten):
Nach dem Treffen mit Harry Brent verschwindet Jane Conway spurlos.
Ihr Bruder George Conway (Wolfgang Preiss), der Besitzer von Gut Becklehurst,
verständigt Harry. Den beiden bleibt das Herz stehen, als wenig später
eine Frauenleiche, auf die die Beschreibung Janes passt, aus einem Fluss geborgen wird.
In Wirklichkeit ist Jane jedoch in der Wohnung der Schauspielerin Jacqueline Dawson (Anneliese Römer),
die ihr erklärt, was der Zweck für ihr Verschwinden von der Bildfläche war.
Jane glaubt ihr kein Wort und kann flüchten.
Dass sie sich damit in tödliche Gefahr begeben hat, kann sie nicht wissen.
Für Harry Brent wird es nun Zeit, gegenüber Inspektor Wallace die Karten offen auf den Tisch zu
legen
Bei den zehn Wochen langen Dreharbeiten unter anderem auch in London der deutschen
Fassung von "A Man Called Harry Brent" hatten die
Verantwortlichen für höchste Sicherheit gesorgt, damit nicht vorzeitig die
Auflösung der Geschichte an die Öffentlichkeit dringen würde. Man hatte aus
dem spektakulären "Enthüllungsskandal" des Berliner Kabarettisten Wolfgang Neuss2)
(1923 1989) gelernt, der damals den "Halstuch"-Mörder"
zwei Tage vor Ausstrahlung der letzen Folge in einer Zeitungsannonce enttarnt
hatte und damit die Fernsehnation erschütterte. Damit niemand erfährt, wie "Harry Brent" endet,
mussten alle an der Produktion beteiligten Personen einen Vertrag unterschreiben:
"Ich habe zur Kenntnis genommen, dass sich der WDR bei Zuwiderhandlungen
alle Schadensersatzansprüche gegen mich vorbehält. Unterschrift,
Name". Im Schrank 229, II. Stock des Kölner Fernsehens
verschloss Produktionsleiter Joachim Glaser die Auflösung zu "Harry Brent".
(Quelle: Die
Krimihomepage)
Der Roman "A Man Called Harry Brent" erschien im Original 1965,
verschiedene der agierenden Personen tragen andere Namen als in der deutschen
Verfilmung, dessen Ende ebenfalls von der Romanvorlage abweicht. Der Roman
"Ein Mann namens Harry Brent" wurde erstmals 1970 im Verlag "Goldmann"
in deutscher
Sprache bei uns veröffentlicht.
Neben dem 1965 von der BBC gedrehten Krimi mit Edward Brayshaw3)
(1930 1990) in der Titelrolle sowie der bei uns realisierten Fassung
entstand 1970 der italienische Sechsteiler "Un certo Harry Brent",
in dem Alberto Lupo (1924 1984) den Protagonisten mimte. Die 1973 in
Frankreich produzierte 16-teilige Serie hieß aus unbekannten Gründen abweichend "Un certain Richard Dorian",
Vania Vilers spielte den Richard Dorian.
Der legendäre Mehrteiler "Ein Mann namens Harry Brent" ist seit Ende November 2008
(zusammen mit "Melissa") in der Reihe "Straßenfeger"
auf DVD erhältlich (Straßenfeger 06: Melissa/Ein Mann namens Harry Brent).
Für die DVD-Veröffentlichung von "ARD Video" wurden die alten
Filmaufnahmen höchst aufwendig und mit großer Akribie digital restauriert.
Ergänzt durch spannende und informative Extras dürfte dieses
Wiedersehen mit den Krimi-Klassikern der 60er Jahre nicht nur Durbridge-Fans
freuen.
Siehe auch Die Krimihomepage
Weitere Links bei www.wunschliste.de
und www.fernsehserien.de
1) Der Link führt zu Wikipedia
2) Der Link führt zur Beschreibung innerhalb dieser Webpräsenz
3) Der Link führt zur englischsprachigen Wikipedia
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Die Hauptakteure:
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| Günther Ungeheuer
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spielte den geheimnisvollen Harry Brent.
Geboren am 15. Dezember 1925 in Köln,
gestorben am 13. Oktober 1989 in Bonn.
Kurzportrait
zu Günther Ungeheuer innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere Filme*) mit Günther Ungeheuer
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| Peter Ehrlich
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spielte den ermittelnden Inspektor James Wallace.
Geboren am 25. März 1933 in Leipzig.
Kurzportrait
zu Peter Ehrlich innerhalb dieser Homepage
Agentur von Peter Ehrlich: www.agentur-delaberg.de
Siehe auch Wikipedia
Weitere Filme*) mit Peter Ehrlich
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| Dirk Dautzenberg

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spielte den Roy Phillips, Assistent von Inspektor James Wallace.
Geboren am 7. Oktober 1921 in Duisburg-Meiderich,
gestorben am 15. Februar 2009 in Wilhelmshaven.
Kurzbiografie
zu Dirk Dautzenberg innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere
Filme*) mit Dirk Dautzenberg
Das Privatfoto wurde mir freundlicherweise von Dirk
Dautzenberg jr. zur Verfügung gestellt.
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| Brigitte Grothum

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spielte die Jane Conway, Verlobte von Harry Brent.
Geboren am 26. Februar 1935 in Dessau.
Kurzportrait
zu Brigitte Grothum innerhalb dieser Homepage
Webpräsenz der Künstlerin: www.brigitte-grothum.de
Siehe auch Wikipedia
Weitere Filme*) mit Brigitte Grothum
Das Foto wurde mir freundlicherweise von Brigitte Grothum zur
Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei dem Berliner Fotostudio Urbschat.
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| Wolfgang Preiss
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spielte George Conway, Gutsbesitzer und Bruder von Jane Conway.
Geboren am 27. Februar 1910 in Nürnberg,
gestorben am 27. November 2002 in Baden-Baden.
Kurzportrait
zu Wolfgang Preiss innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia,
www.prisma-online.de
Weitere Filme*) mit Wolfgang Preiss
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| Paul Verhoeven
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spielte den Fabrikanten Samuel Fielding, der von Barbara
Smith erschossen wird.
Geboren am 23. Juni 1901 in Unna,
gestorben am 22. März 1975 in München.
Kurzportrait
zu Paul Verhoeven innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia,
www.cyranos.ch
Weitere Filme*) mit Paul Verhoeven
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| Anneliese Römer
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spielte die Schauspielerin Jacqueline Dawson.
Geboren 24. Juni 1922 in Leipzig,
gestorben am 25. November 2003 in Berlin.
Sie erhielt ihre Ausbildung an der Westfälischen Schauspielschule in Bochum bei
Saladin Schmitt.
1939 gab sie ihr Debüt als Hermia in "Ein Sommernachtstraum" am
Schauspielhaus Bochum. 1942 bis 1944 wirkte sie an den Städtischen Bühnen Münster und 1945 bis 1947 am
"Neuen Theater" Stuttgart.
Am Schauspielhaus Zürich, wo sie von 1947 bis 1951 auf der Bühne stand, verkörperte sie
die Jessica in Sartres "Die schmutzigen Hände", die Ines in seinen
"Bei geschlossenen Türen" und die Elivira in Molières "Don Juan".
Von 1953 bis 1956 stand sie am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg auf der
Bühne, 1956 bis 1967 gehörte sie den Staatlichen Schauspielbühnen Berlin an. Zu ihren Rollen hier
zählten unter anderem die Ranewskaja in Tschechows "Der Kirschgarten" (1961) und
die Olivia in Shakespeares "Was ihr wollt" (1962).
1968 arbeitete sie an der Freien Volksbühne in Berlin und von 1974 bis 1977 am
Württembergischen Staatstheater in Stuttgart. Dort war sie auch als Marthe Schwerdtlein in
Goethes "Faust" zu sehen. 1977 wechselte an die Städtischen Bühnen Frankfurt, 1979 kam
sie wieder an das Schauspielhaus Bochum, wo sie bis 1986 blieb. Hier verkörperte sie
unter anderem die Daja in Lessings "Nathan der Weise", die Paulina in
Shakespeares "Ein Wintermärchen", die Toinette in Molières
"Der eingebildete Kranke" sowie 1984 die Winnie in Becketts "Glückliche
Tage".
1986 gelangte sie an das Wiener Burgtheater, wo sie 1988 als Frau Zittel in der Uraufführung von Bernhards
"Heldenplatz" mitwirkte. 1992 kehrte sie an die Staatlichen Schauspielbühnen Berlin zurück.
Ihren letzten Erfolg
hatte sie dort 1992 als Claire Zachanassian in Dürrenmatts "Der Besuch der alten
Dame" (Regie: Alfred Kirchner) im Schiller-Theater. 1995 spielt sie, bereits schwer krank,
die Königin Margaret, als Heribert Sasse das Schlosspark-Theater mit
Shakespeares "Richard III." wiedereröffnete.
Während ihrer langen, erfolgreichen Theaterkarriere arbeitete "Die Römer"
mit so legendären Theatergrößen wie Gustaf Gründgens, Hans Schalla, Leonard Steckel, Giorgio Strehler,
Hans Lietzau, Erwin Piscator
und Fritz Kortner zusammen und in ihren späten Jahren vor allem mit Claus Peymann.
Ihm verdankte sie ihre letzten wirklich bedeutenden Rollen,
so die Haushälterin Zittel in Bernhards "Heldenplatz" (1988) und
"die Alte" in Peter Handkes "Das Spiel vom Fragen" (1990) am Wiener Burgtheater.
Im Film und Fernsehen war die mit dem Titel "Staatsschauspielerin"
ausgezeichnete Anneliese Römer nur sporadisch zu sehen. 1948 stand sie unter der Regie von Heinz Hilpert in
"Der Herr vom andern Stern" zusammen mit Heinz Rühmann vor der
Kamera, Helmut Käutner besetzte sie in seiner Zuckmayer-Adaption "Ein Mädchen aus
Flandern" an der Seite von Maximilian Schell und Viktor de Kowa. Neben
ihrer Rolle in dem Durbridge-Krimi "Ein Mann namens Harry Brent"
erlebte man Anneliese Römer beispielsweise auch in einer Folge der TV-Serie
"Polizeifunk ruft" (1968) oder in dem Fernsehspiel "Krebsstation" (1970).
Anneliese Römer war von 1953 bis zur Scheidung 1966 mit dem Schauspieler und Regisseur
Harry Meyen2) verheiratet.
Ihre Grabstätte befindet sich in Berlin auf dem Friedhof Dahlem.
Quelle: Überwiegend Wikipedia
(Stand Januar 2009) sowie www.welt.de
Weitere Filme*) mit Anneliese Römer
1) Der Link führt zu Wikipedia 2) Der Link führt zum
Kurzportrait innerhalb dieser Webpräsenz
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| Christiane Nielsen
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spielte die Phyllis Brother, Ehefrau des Supermarktbesitzers William Brother.
Geboren am 10. September 1936 in Würzburg,
gestorben am 8. April 2007 in Frankfurt am Main.
Die gebürtige Christiane Maria Kraaz, Tochter einer Lehrerin, war zunächst Zahnarzthelferin.
Nach Schauspielunterricht spielte sie Mitte der 1950er Jahre in München im
"Theater unter den Arkaden". Seit 1957 wirkte sie in zahlreichen Spielfilmen
des deutschsprachigen Kinos mit. Meist blieb ihr jedoch nur die Rolle eines attraktiven Sidekicks.
In dem Edgar-Wallace-Film
"Das Rätsel der roten Orchidee" ist sie als Cora Minelli die Frau eines Gangsterführers,
die sich zuletzt an dessen Rivalen rächt,
zu sehen.
Nach zwei gescheiterten Ehen heiratete Christiane Nielsen 1963 den Algerier Miloud Ganga.
Sie lebte von da an mit ihm in Nordafrika und wurde Mutter der gemeinsamen Töchter Alia
(geb. 1964) und Myriam (geb. 1965). Noch vor der Scheidung 1969 kehrte sie nach Deutschland zurück,
konnte jedoch nicht mehr an ihre Filmkarriere anknüpfen.
Quelle: Wikipedia
(Stand Januar 2009)
Weitere Filme*) mit Christiane Nielsen
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| Gert Haucke

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spielte den Supermarktbesitzer William Brother.
Geboren am 13. März 1929 in Berlin,
gestorben am 30. Mai 2008 in Lüneburg.
Kurzportrait
zu Gert Haucke innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere Filme*) mit Gert Haucke
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue
(Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
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| Barbara Frey
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spielte die drogensüchtige Barbara Smith.
Geboren am 17. November 1941 als Barbara Freyde in Berlin.
Nach einer Schneiderinnenlehre erhielt die kaum Sechzehnjährige aufgrund eines Castings
die Hauptrolle in dem Problemfilm
"Endstation Liebe" (1957). Sie nahm daraufhin Schauspielunterricht bei Marlies Ludwig und spielte
zunächst in ähnlich gearteten Produktionen wie
"Liebe mit zwanzig" (1962). Später wirkte sie in verschiedenen Krimis und Abenteuerfilmen
mit, wie beispielsweise in "Kommissar X In den Klauen des goldenen Drachen" (1966).
Bei den Dreharbeiten zu dem Western "Mögen sie in Frieden ruh'n" (1966) lernte sie den
amerikanischen Schauspieler
Mark Damon1)
kennen, den sie später heiratete. Im Verlauf ihrer weiteren Karriere
war Barbara Frey noch in einigen Fernsehfilmen und Serien zu sehen.
Sie darf nicht mit der schweizerischen Regisseurin Barbara Frey verwechselt werden.
Quelle: Wikipedia
(Stand Januar 2009)
Weitere Filme*) mit Barbara Frey
1) Der Link führt zu Wikipedia
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| Erland Erlandsen
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spielte den Hausmeister Reg Bryer.
Geboren am 3. Oktober 1912 in Kopenhagen,
gestorben am 26. März 2003 in München.
Der gebürtige Däne Erland Erlandsen, der auch unter dem Namen Erland Erlandson
auftrat, spielte unter anderem am Deutschen Volks-Theater in Wien (1944),
zwischen 1945 und 1948 gehörte er zum Ensemble des Wiener Burgtheater. Seit 1972
war er Mitglied des Bayerischen Staatsschauspiels.
Weitere Filme*) mit Erland Erlandsen
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| Helmut Käutner
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spielte den Sir Gordon Towns.
Geboren am 25. März 1908 in Düsseldorf,
gestorben am 20. April 1980 in Castellina in Chianti (Italien).
1928 begann Helmut Käutner, Sohn eines Düsseldorfer Kaufmanns, in München zu
studieren. Von 1931 bis 1935 spielte Käutner Kabarett im Ensemble
"Die Nachrichter". Bemerkenswert vor dem zeitgeschichtlichen Hintergrund ist dabei, dass
"Nachrichter" nichts mit Nachrichten zu tun hat,
sondern eine alte Bezeichnung für den Henker ist (der nach dem eigentlichen Richter,
der das Todesurteil spricht, dieses vollstreckt). Von 1936 bis 1939 war er Schauspieler
und Regisseur am Leipziger Schauspielhaus.
1939 begann seine Karriere als Regisseur mit dem Film "Kitty und die
Weltkonferenz"; Filmerfahrung hatte er schon zuvor als Drehbuchautor und mit einem Kurzauftritt in dem Spielfilm
"Kreuzer Emden" (1932) gesammelt.
Obwohl Käutner nicht zum Widerstand gehörte, hat er sich während der Nazizeit eine gewisse
Unabhängigkeit in seinem Schaffen bewahren können. Er drehte mit
"Kitty und die Weltkonferenz" einen Film, der von der Zensur als
pro-britisch verboten wurde. Mit "Große Freiheit Nr. 7" (1944) und
"Unter den Brücken" (1944) schuf er zwei Filme, die in ihrer Betonung des
Individuellen stark dem Weltbild der Nazis widersprachen. Mit
"Kleider machen Leute" (1940) veralberte er insgeheim den Uniformenwahn der Zeit. In dieser Zeit entstand auch
"Romanze in Moll" (1943).
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs arbeitete Helmut Käutner für Radio Hamburg (späterer NWDR),
wo er seine Arbeits- und Inszenierungsweise auf das Hörspiel übertrug. Unter anderem
bearbeitete er bereits 1945 Thornton Wilders
"Unsere kleine Stadt" für den Funk.
1954 feierte er mit dem Antikriegsfilm "Die letzte Brücke"
einen großen Erfolg. Bei den Filmfestspielen von Cannes 1954 erhielt Käutner für den Film den
"Prix International". Viele erfolgreiche, ambitionierte Kinofilme
der 1950er Jahre tragen seine Handschrift, man denke nur an "Ludwig II. Glanz und Ende eines Königs" (1955) mit O. W. Fischer,
"Des Teufels General" (1955) und "Der Schinderhannes" (1958) mit Curd Jürgens,
"Der Hauptmann von Köpenick" (1956) mit Heinz Rühmann, "Das Glas Wasser" (1960)
mit Liselotte Pulver oder auch an die zu Herzen gehende Romanze "Monpti" (1957)
mit Romy Schneider und Horst Buchholz.
In den 1960er Jahren begann Käutner dann für das Fernsehen zu produzieren und trat
gelegentlich auch als Schauspieler auf. 1967 erhielt er den
"Adolf-Grimme-Preis" in Gold für seine beim Saarländischen Rundfunk durchgeführte Fernsehproduktion
"Valentin Katajews chirurgische Eingriffe in das Seelenleben des Dr. Igor Igorowitsch".
Helmut Käutner war seit 1934 mit der Schauspielerin Erica Balqué
(verstorben 2003) verheiratet , die seit "Die letzte Brücke" in
fast all seinen Filmen als Regieassistentin fungierte. Seine letzten Lebensjahre,
bereits schwer krank, verbrachte er mit seiner Frau in der Toscana. Dort,
in seinem Haus in Castellina in Chianti, im nördlichen Teil der Provinz Siena gelegen, starb er im Alter von 72 Jahren.
Helmut Käutner wurde in einem Ehrengrab auf dem Waldfriedhof Zehlendorf in Berlin beigesetzt.
Nach ihm ist der "Helmut-Käutner-Preis" benannt, der seit 1982
zwei-jährlich bzw. seit 1995 alle drei Jahre am Geburtstag von Helmut Käutner
von der Stadt Düsseldorf vergeben wird.
Quelle: Wikipedia
(Stand Januar 2009)
Siehe auch Deutsches Filminstitut DIF,
www.deutsches-filmhaus.de,
www.prisma-online.de,
www.cyranos.ch
Weitere Filme*)
von und mit Helmut Käutner
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| Günther Hoffmann
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spielte den Mark Rainer.
Geboren am 1. Januar 1942.
Günther Hoffmann wuchs zunächst bei seiner Großmutter auf,
da seine Mutter in einer zweiten Ehe lebte. Sein Vater Fritz Walter war kurz vor seiner Geburt
im Krieg gefallen. Später holte seine Mutter ihn von seiner Großmutter weg und
verschaffte ihm einen Platz an einer Lehranstalt, wo er zunächst die Fächer Erdkunde, Altdeutsch
und Arithmantik studierte, um später als fachkundiger Lehrer zu unterrichten. Die Rolle
des Sigi Bernhard in Bernhard Wickis Meisterwerk "Die Brücke" (1959) verschaffte
ihm sein damaliger Deutschlehrer Ludewig von Hohenfeld, der die Klasse auch
noch in Theater und Musik unterrichtete. Nach seinem Abgang von der Schule
fuhr Günther Hoffmann mit der Schauspielerei fort jedoch blieb die Mitwirkung in
"Die Brücke" sein einziger größerer Erfolg.
Er heiratete am 5. März 1962 Marianne Eheberg. Seine Tochter Janina Hoffmann (heute Lutenberg)
schauspielert heute ebenfalls. Günther Hoffmann gab die Schauspielerei auf.
Quelle: Wikipedia
(Stand Januar 2009)
Weitere Filme*) mit Günther Hoffmann
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| Wolfram Schaerf
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spielte den ominösen Kevin Jason, der Inspektor Wallace mit einer Waffe zu Hause überfallen hat.
Geboren am 29. Juni 1922 in Berlin,
gestorben am 24. April 1992 in Hamburg.
Der gebürtige Berliner Schaerf absolvierte zunächst seine
Schauspielausbildung in Wernigerode, um dann über Jahre hinweg an
zahlreichen Bühnen seiner Heimatstadt zu spielen. Von 1953 bis 1961
gehörte er zum Ensemble des Deutschen Theaters in Ost-Berlin, ehe er 1961
in die Bundesrepublik übersiedelte. Es folgten Bühnenengagements u. a.
in Frankfurt, Berlin, an den Hamburger Kammerspielen sowie bei verschiedenen
Tourneetheatern. Dabei arbeitete er sowohl als Schauspieler als auch als
Regisseur, wobei er vorwiegend Boulevardstücke inszenierte.
Bereits 1950 gab Schaerf in der DEFA-Produktion "Semmelweis – Retter
der Mütter" neben Karl Paryla und Camilla Spira sein
Spielfilmdebüt. Zu seinen weiteren Filmen zählen Robert A. Stemmles
Historiendrama "Rasputin" (1966; Schaerf spielte den
russischen Zaren), "Frühling auf Immenhof" (1974) und
Viscontis Film-Biographie von "Ludwig II." (1972).
Daneben spielte Schaerf zahlreiche Rollen in Fernsehsendungen wie dem
Durbridge-Mehrteiler "Ein Mann namens Harry Brent" (1968), in
der Krimireihe "Millionen nach Maß" (1970, mit Curd Jürgens),
in der Surminski-Verfilmung "Kudenow oder An fremden Wassern
weinen" (1981) und in Wolfgang Staudtes Familiensaga
"Die Pawlaks" (1982). Außerdem übernahm er Gastrollen in
zahlreichen Fernsehserien wie "Hamburg – Transit",
"Percy Stuart", "Unter einem Dach",
"Schwarzwaldklinik" und "Großstadtrevier". (…)
Seinen letzten Fernsehauftritt hatte Schaerf in der ZDF-Vorabendserie
"Der Landarzt", in der er von 1987 bis 1989 die Rolle
des Wilhelm Fletsch spielte.
Darüber hinaus war Schaerf auch in der Synchronisation sehr aktiv und
wirkte bei zahlreichen Hörspielproduktionen mit.
Quelle: Wikipedia
Weitere
Filme*) mit Wolfram Schaerf
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| Annemarie Schlaebitz
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spielte die Mrs. Green.
Geboren am 3. April 1926 in Köln.
Weitere Filme*)
mit Annemarie Schlaebitz
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| Johannes Grossmann
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spielte den Filey.
Geboren am 3. März 1931 in Breslau (heute Polen).
Johannes Grossmann gehörte ab 1953 für zwei Jahre zum Ensemble
der Städtischen Bühnen Mainz, danach wechselte er 1955 zum Staatstheater
Kassel, wo er bis 1957 auf der Bühne stand. Anschließend spielte der
Schauspieler am Theater der Stadt Baden-Baden.
In verschiedenen Fernsehproduktionen war Grossmann seit Ende
der 1950er Jahre meist mit prägnanten Nebenrollen zu sehen. Zu seiner
Serien-Filmografie zählen in den 1960er und 1970er Jahren so populäre
Produktionen wie "Das Kriminalmuseum", "Die Seltsamen Methoden des Franz Josef Wanninger",
"Hamburg Transit" und "Butler Parker". In den 80ern sah
man ihn unter anderem in dem Quotenrenner "Diese Drombuschs" (1983),
verschiedenen "Tatort"-Folgen sowie in "Großstadtrevier".
Zuletzt spielte Grossmann 1993/94 den Professor Dr. Wilhelm Himmel in der
Serie "Stadtklinik".
Weitere Filme*) mit Johannes Grossmann
(auch: Johannes Großmann)
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