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Seit den 1960er Jahren arbeitete die Schauspielerin vermehrt für das Fernsehen und inzwischen kann Brigitte Grothum auf mehr als 200 erfolgreiche Produktionen zurückblicken; man erlebte sie mit unterschiedlichsten Rollen in Stücken wie "Das Lied der Taube" (1960), "Frühstück mit Julia" (1965), "Romulus der Große" (1965), "Das Ganz große Ding" (1966) oder "Die Gelehrten Frauen" (1966); in dem dreiteiligen Durbridge-Krimi "Ein Mann namens Harry Brent"2) (1968) mimte sie die Jane Conway und Verlobte des Titelhelden alias Günter Ungeheuer. Ab 1976 wurde Brigitte Grothum mit der Doppelrolle der Magda Färber bzw. Marion Mann in dem Dauerbrenner "Drei Damen vom Grill"1), den heiteren Geschichten vom Grillstand der Familie Färber, an der Seite von Brigitte Mira2) (1910 2005) und Günter Pfitzmann2) (1924 2003) zum Serienstar. Vor allem die Mira und die Grothum prägten 140 Folgen lang bis 1991 diese erfolgreiche Serie und beide Schauspielerinnen verband eine enge Freundschaft. "30 von den 50 Jahren habe ich mit Brigitte Mira verbracht, erst in den 'Damen vom Grill', danach in verschiedenen anderen Rollen" meinte Brigitte Grothum im Dezember 2004 in Berlin anlässlich ihres 50-jährigen Bühnenjubiläums. Daneben trat sie immer wieder in so beliebten Krimi-Reihen wie "Sonderdezernat K1", "Der Alte", "Ein Fall für zwei" oder "Tatort" auf, sie agierte in Serien wie "Berliner Weiße mit Schuss", "Liebling Kreuzberg", "Alte Gauner" und "Ein Job für's Leben". Zu ihren jüngeren Bildschirmauftritten zählt die Rolle der Dagmar Lackner in der romantischen Komödie "Tausche Firma gegen Haushalt" (2003) mit Axel Milberg und Christine Neubauer. Zu Brigitte Grothums eher selten gewordenen Auftritten vor der TV-Kamera zählen die Serien "Hausmeister Krause Ordnung muss sein" (2007, Episode: "Ein unmoralisches Angebot) und "Die Anwälte" (2008, Episode: "Glauben"). Zuletzt sah man sie mit einer kleinen Rolle in der Folge " auf neuen Wegen" aus der losen Reihe "Meine wunderbare Familie" (EA: 07.02.2010) sowie in der Folge "Schatten der Vergangenheit" (EA: 15.102010) aus der Serie "Der Kriminalist". Nach längerer Leinwandabstinenz war die Schauspielerin 2006 als Pianisten-Gattin Gabrielle Hellmann in dem von Joseph Vilsmaier und seiner Frau Dana Vávrová in Szene gesetzten erschütternden deutsch-tschechischen Holocaust-Drama "Der Letzte Zug" zu sehen. Aktuell stand sie mit einer Gastrolle für den neuen Film des Berliner Produzenten Artur Brauner mit dem Titel "Wunderkinder" unter der Regie von Marcus O. Rosenmüller vor der Kamera. Zur Besetzung dieses bewegenden Dramas gehören Kai Wiesinger, Catherine Flemming, Gedeon Burkhard, Gudrun Landgrebe, Michael Mendl, Konstantin Wecker und Natalia Avelon sowie die Kinder Elin Kolev, Imogen Burell und Mathilda Adamik. Erzählt wird die Geschichte von drei musikalisch hochbegabten Kindern zur Zeit des Zweiten Weltkrieges, der Pianistin Larissa (Imogen Burrell), dem Violinisten Abrascha (Elin Kolev) und Hanna (Mathilda Adamik), Tochter des deutschen Brauers Max Reich (Kai Wiesinger) und dessen Frau Helga (Catherine Flemming), deren tiefe Freundschaft durch die Kriegswirren auseinandergerissen wird; der Film lief am 6. Oktober 2011 in den Kinos an → www.wunderkinder-derfilm.de. Vor allem als Regisseurin machte sich Brigitte Grothum in den letzten Jahren einen Namen, ihre Neu-Inszenierung des Mysterienspiels "Jedermann" von Hugo von Hofmannsthal im Berliner Dom wurde und wird von Publikum und Kritik hochgelobt. Die Aufführungen sind mittlerweile zu einem gesellschaftlichen Ereignis geworden, welches Jahr für Jahr Publikumsscharen in den Berliner Dom am Lustgarten zieht. Seit 1986 findet dieses Ereignis jährlich im Herbst statt, neben Brigitte Grothum unter anderem mit so populären Künstlern wie Peter Sattmann, Joachim Hansen, Wolfgang Lippert, Georg Preuße, Brigitte Mira, Sonja Kirchberger, Iris Berben, Judy Winter, Elke Sommer und Ingrid Steeger um nur Einige zu nennen. 2011 feierten die "Jedermann-Festspiele" 25-jähriges Jubiläum, vom 20. bis 30. Oktober 2011 konnte man die Berliner Inszenierung besuchen. Winfried Glatzeder2) gab erneut den "Jedermann" und Barbara Wussow1) die "Buhlschaft", in weiteren Rollen waren, neben Brigitte Grothum als "Glaube", Ilja Richter1) (Mammon), Dagmar Biener2) (Dicke Base) und Santiago Ziesmer1) (Dünner Vetter) zu sehen. Peter Sattmann2) verkörperte, wie schon seit 2001, den "Teufel" (siehe auch: www.jedermann-festspiele.de). Brigitte Grothum selbst war in den letzten Jahren am Berliner "Theater am Kurfürstendamm", welches man als ihre künstlerische Heimat bezeichnen kann, als Partnerin von Walter Plathe in "Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk" von Max Brod und Hans Reimann nach dem Roman von Jaroslav Hašek zu sehen; im Sommer 2007 begeisterte sie das Publikum in der Frankfurter "Komödie" in dem Stück "Herbstzeitlose Liebe". Zu den aktuelleren Arbeiten für das Theater zählt das von Ottokar Runze in Szene gesetzte Zwei-Personen-Stück "Es wird Zeit" (About Time), Tom Coles satirischer Blick auf ein alt gewordenes Ehepaar, mit Michael Degen als Partner. Die Premiere fand am 23. September 2009 im neu eröffneten, von Dieter Hallervorden geleiteten Berliner "Schlossparktheater" statt, weitere Aufführungen waren bis Ende Mai 2010 geplant. "Tom Cole zeichnet mit einer satirischen Schärfe eine Generation, die in unserer Gesellschaft eine immer größere soziale Rolle einzunehmen beginnt. Ein Zwei-Personen-Stück, daß Schauspielern mit Freude an Cartoons eine reiche Palette an Ausdrucksmöglichkeiten bietet. Ein brisantes Thema, das in seiner inhaltlichen Tiefe humorvoll zur Diskussion gestellt wird." kann man auf der Website des Schlossparktheaters lesen. Am 24. Februar 2011 feierte am "Schlossparktheater" Joseph Kesselrings Meisterwerk des schwarzen Humors "Arsen und Spitzenhäubchen"3) Premiere, hier glänzte Brigitte Grothum als Abby Brewster an der Seite von Dagmar Biener (Martha Brewster), Jörg Pleva (Jonathan Brewster), Tilman Günther (Mortimer Brewster) und Philipp Sonntag (Teddy Brewster), Intendant Dieter Hallervorden mimte den Sergeant Patrick O'Hara. Im "Theater am Kurfürstendamm" konnte man die Künstlerin zuletzt erneut indem Stück "Kalender Girls" sehen; mehr bei www.theater-am-kurfuerstendamm.de.
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| Link: 1) Wikipedia, 2) Beschreibung bzw. Kurzportrait innerhalb dieser HP, 3) www.schlossparktheater.de | Stand Februar 2012 | ||||
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Webpräsenz der Künstlerin: www.brigitte-grothum.de,
u.a. mit aktuellen Terminen Siehe auch Wikipedia; Filmografie bei www.imdb.de |
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