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Nach Ende des 2. Weltkrieges bzw. der Kapitulation im April 1945 startete Rosenthal seine spätere Erfolgskarriere als Moderator und Entertainer, machte zunächst eine Ausbildung beim russisch kontrollierten Berliner Rundfunk (BERU) und arbeitete als Regieassistent, wechselte dann jedoch 1948 in den Westsektor Berlins zum "RIAS Berlin". Mit von ihm selbst entwickelten Ratesendungen machte er sich schnell einen Namen und wurde dort später Chef der Unterhaltungsabteilung. Im Hörfunk moderierte er Dauerbrenner wie beispielsweise "Wer fragt, gewinnt"1) (1954 1974), "Allein gegen alle"1) (1963 1977) oder die ab 1965 wöchentlichen Rateshow "Klingende Sonntagsrätsel"1). Rosenthal fungierte beispielsweise als Spielmeister bei "Spaß muß sein" (1959 1986) oder moderierte gemeinsam mit Günter Neumann1) (1913 1972) "Opas Schlagerfestival"1) (1967 1972). Doch vor allem durch das Fernsehen erlangte Rosenthal ungeheure Popularität, als Vater der Ratesendung "Dalli Dalli"1) (1971 1986) sowie anderen Quizshows, beispielsweise "Rate mal mit Rosenthal"1) (1979 1986), "KO OK"1) (1977 1980), avancierte er schnell zu den bekanntesten und beliebtesten deutschen Quizmastern jener Jahre.
Seine wohl berühmteste Sendung "Dalli Dalli", das Ratespiel für Schnelldenker, welche
Rosenthal auch entwickelt hatte, flimmerte im Mai 1971 erstmals mit
einer eigenen Erkennungsmelodie über die Bildschirme und war fünfzehn Jahr lang bis 1986 ein Dauerbrenner. Bei
Rosenthals Worten "Dalli Dalli" tobten die Kandidaten
Luftballons hinterher, packten in Windeseile Koffer, und bei besonders guter Leistung,
wenn das Publikum im Saal tobte und die Sirene ertönte, zeigte der Moderator Einsatz:
"Sie sind der Meinung: 'Das war Spitze!'", rief "Hänschen"
Rosenthal und sprang mit ausgestrecktem Zeigefinger in die Höhe.
Alle Größen aus Fernsehen, Theater, Politik, Funk und Film saßen
bei ihm hinter den Ratepulten, immer aufgeteilt in Zweierteams.
Die Erlöse kamen einem guten Zweck zugute und wurden an unverschuldet in Not geratene Familien
oder andere Notleidende überwiesen.
Hans Rosenthal starb am 10. Februar 1987 im Alter von nur 61 Jahren in seiner Heimatstadt Berlin an den Folgen einer Magenkrebserkrankung; seine letzte Ruhestätte fand der beliebte Künstler in einem Ehrengrab des Landes Berlin auf dem Jüdischen Friedhof Heerstraße → Foto der Grabstätte bei knerger.de. Hans Rosenthal hinterließ seine Ehefrau Traudl sowie eine Tochter und einen Sohn aus dieser Verbindung; der 1958 geborene Sohn Gert Rosenthal lebt und arbeitet als Rechtsanwalt und Notar in Berlin.
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| Bereits zu Lebzeiten erhielt Rosenthal verschiedenste Auszeichnungen,
neben dem 1972 verliehenen Bundesverdienstkreuz sind es vor allem etliche
Publikums- und Medienpreise, die seine Popularität belegen. Den begehrten
"Bambi" konnte Rosenthal 1973 mit nach Hause nehmen, drei Mal
erhielt er die "Goldene Kamera" der Zeitschrift "Hörzu",
1975 in der Kategorie "Bester Spielshow-Moderator", 1980 in der Kategorie
"Größter Unterhaltungsstar" und 1985 in der Kategorie "Bester Quizmaster".
Ebenfalls 1985 erhielt er die "Goldene Europa" sowie ein Jahr
später einen "Telestar"; dies war sein letzter
öffentlicher Auftritt. Siehe auch die Liste der Auszeichnungen bei Wikipedia. |
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Siehe auch Wikipedia,
www.whoswho.de sowie die Info zur ARD-Sendung "Legenden" (ausgestrahlt am 30. August 2010) und den Artikel bei www.swr.de |
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| Link: 1) Wikipedia Quelle: 2) Wikipedia (abgerufen 19.01.2011) Genehmigung Foto Hans Rosenthal: Die Freigabe zur Nutzung dieses Werks wurde im Wikimedia-OTRS archiviert; dort kann die Konversation von Nutzern mit OTRS-Zugang werden. Zur Verifizierung kann man jederzeit einen OTRS-Mitarbeiter anfragen. Lizenz Foto der Gedenktafel: Es ist erlaubt, die Datei unter den Bedingungen der GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 oder einer späteren Version, veröffentlicht von der Free Software Foundation, zu kopieren, zu verbreiten und/oder zu modifizieren; es gibt keine unveränderlichen Abschnitte, keinen vorderen und keinen hinteren Umschlagtext. Der vollständige Lizenztext ist im Kapitel GNU-Lizenz für freie Dokumentation verfügbar. |
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