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Nach zwei Jahren schloss er diese Ausbildung mit Auszeichnung ab und
gab 1953 sein Theaterdebüt am Stadttheater Klagenfurt als Truffaldino in Carlo Goldonis
"Diener zweier Herren". Weitere Stationen waren
das Wiener Theater in der Josefstadt (1954-1959), die Münchener Kammerspiele (1955),
das Hamburger Schauspielhaus (1956), das Wiener Burgtheater (1959-1970)
sowie das Züricher Schauspielhaus (1965-1976). Zu seinen wichtigsten
Bühnenrollen gehörten der Stani in Hugo von Hofmannsthals
"Der Schwierige", der Bleichenwang in Shakespeares "Was ihr
wollt", der Rosenkranz in Stoppards "Rosenkranz und Güldenstern sind
tot" sowie der Bluntschli in Shaws "Helden".
Auch als Regisseur konnte Peter Weck Erfolge verbuchen, so mit den Produktionen
"Arsen und Spitzenhäubchen" und "Das Appartement" in Zürich.
Seit 1983 war er Intendant des Theaters an der Wien, das sich als
europäisches bzw. deutschsprachiges Erstaufführungstheater zahlreicher
amerikanischer Broadway-Musicals einen Namen gemacht hat.
Für den Film war Weck, analog zu Romy Schneider, eine Entdeckung
des "Star-Machers" Ernst Marischka; Weck profilierte sich
zunächst in kleinen historischen Uniformrollen, die er erfrischend
natürlich und ohne Pathos gestaltete,
wie z. B. 1954 den Prinz Heinrich von Oranien in "Mädchenjahre
einer Königin"1) (1954)
oder den Erzherzog Carl-Ludwig in "Sissi"1) (1955). Weitere Rollen hatte
er seit den 1950er Jahren in zahlreichen Heimatfilmen wie "Und der Himmel lacht
dazu"1) (1954, auch: Bruder Martin) oder "Die Wirtin zur goldenen Krone" (1955); als moderner
Feschak paarte er
in "Die liebe Familie" (1957) bubenhaften Charme mit Schlagfertigkeit und
gesundem Menschenverstand. Diese im Fach des jungen Liebhabers ungewöhnliche Konstellation verhalf
Weck sehr bald zum Status des beliebten "Wiener Goldjungen" im deutschsprachigen
Unterhaltungsfilm,
beispielsweise 1961 als sympathischer Filou in "Mariandl"1) oder
"Mariandls Heimkehr"1) (1962). Es ging sehr schnell, und Peter Weck
wurde ein gefragter Publikumsliebling und das vor allem bei
den weiblichen Kinogängern.
Nette Unterhaltungskost bot auch der Anfang Oktober 2007 in der ARD gezeigte, von Peter Weck inszenierte romantische Liebesfilm "Die Rosenkönigin". Neben den Protagonisten Mirjam Weichselbraun, Erol Sander, Maximilian Schell und Gaby Dohm hatte Weck hier die eher kleine Rolle des Privatsekretärs von Karl Friedrich Weidemann (Maximilian Schell), Patriarch einer traditionsreichen Parfüm-Firma, dessen Unternehmen knapp vor dem Bankrott steht, übernommen. Das Stück, zusammengemixt aus Familienintrigen, kriminalistischen Elementen und natürlich einer gefühlvollen Liebesgeschichte vor der imposanten Kulisse Salzburgs, hob sich nicht zuletzt wegen des großen Mimen Schell aus dem üblichen Melodram-Einheitsbrei ab. Nach seinem Auftritt in der "Traumhotel"-Folge "China" (2008) und der Rolle des Karl Brand mimte Weck Ende Februar 2008 in dem charmanten Familienfilm "Ein Ferienhaus auf Ibiza" den Restaurantbetreiber Herbert und Ehemann von Gerda alias Heidelinde Weis, der mit familiären Turbulenzen bzw. seinen untereinander zerstrittenen Kindern konfrontiert wird (siehe auch Fotos bei www.perfect4all.de). Danach stand der beliebte Schauspieler ab Februar 2010 für den Weihnachtsfilm "Die Liebe kommt mit dem Christkind"2) vor der Kamera, spielte in dieser ORF/ARD Produktion unter der Regie von Peter Sämann an der Seite der Hauptdarsteller Erol Sander und Valerie Niehaus sowie Gaby Dohm; die Erstausstrahlung in der ARD erfolgte am 7.12.2010, siehe auch www.cinefacts.de. Eine weitere Arbeit ist der ORF/MDR-Psychothriller "Die Mutprobe"3) nach dem gleichnamigen Roman der österreichischen Autorin Lisa Lercher, neben Elisabeth Lanz und Heio von Stetten spielte Weck eine ungewöhnlich ernste Rolle: Den pädophilen Ex-Oberstudienrat Dr. Körbler, der unter Verdacht gerät, ein gerade vermisstes Mädchen sexuell missbraucht zu haben. Die Erstausstrahlung im ORF2 erfolgte am 24.11.2010, in der ARD am 11. Mai 2011; siehe auch programm.orf.at. Danach zeigte sich Weck in der "Traumschiff"-Folge "Bali" (EA: 01.01.2012) als dominanter Sturkopf Justus Bienatzky sowie zusammen mit Heidelinde Weis als frisch verliebter Senior Leopold in der "Traumhotel"-Episode "Brasilien" (EA: 13.01.2012). Für den 2. März 2012 war in der ARD die ORF/ARD-Komödie "Oma wider Willen"2) (Regie: Sigi Rothemund) angekündigt, in der man Peter Weck neben Christiane Hörbiger erleben konnte. Die Hörbiger mimt eine reiche, verbitterte Karrierefrau bzw. Seniorchefin eines Elektrounternehmens, die plötzlich mit einer Enkeltochter (Luna Schaller) konfrontiert wird. Das Leben der Henriette Dietrichstein wird durcheinandergewirbelt, hilfreich zur Seite steht ihr der Firmenanwalt Richard (Peter Weck) → kundendienst.orf.at. 1980 wurde Peter Weck vom österreichischen Unterrichtsministerium der Professorentitel verliehen. Ein Jahr später übernahm er als künstlerischer Leiter und Direktor des Theaters an der Wien die Nachfolge von Rolf Kutschera. Nach dem phänomenalen Musical-Erfolg von "Cats" wurden 1987 die Vereinigten Bühnen Wien gegründet und unter die Generalintendanz Peter Wecks gestellt. Die Produktionen "A Chorus Line", "Les Misérables" (ab 1988), "Das Phantom der Oper" (ab 1988) und "Cats" (1983 bis 1991) oder die Wiener Eigenproduktion "Freudiana" (1990) liefen höchst erfolgreich. Das letzte von Weck geleitete Musicalprojekt "Elisabeth" (1992) setzte sich mit dem Leben der bayerischen Prinzessin Elisabeth (Sissi) auf dem österreichischen Kaiserthron auseinander. Für Überraschung sorgte der Entschluss des Theaterintendanten Weck, mit Ende des Jahres 1992 als künstlerischer Leiter der Vereinigten Bühnen Wien aufzuhören, um wieder verstärkt "kreativ" tätig sein zu können. Dadurch fand er etwa Zeit, 1996 die Kinokomödie "Diebinnen" zu inszenieren. Zuletzt war Peter Weck u. a. 1999 auf der Leinwand in Max Färberböcks Kino-Hit "Aimée und Jaguar"1) in der Rolle des Chefredakteurs Keller zu sehen.
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| Link: 1) Wikipedia, 2) www.prisma-online.de | Stand: März 2012 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lizenz Foto Peter Weck (Urheber: Manfred Werner Tsui): Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung 3.0 Unported lizenziert. Es ist erlaubt, die Datei unter den Bedingungen der GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 oder einer späteren Version, veröffentlicht von der Free Software Foundation, zu kopieren, zu verbreiten und/oder zu modifizieren; es gibt keine unveränderlichen Abschnitte, keinen vorderen und keinen hinteren Umschlagtext. Der vollständige Lizenztext ist im Kapitel GNU-Lizenz für freie Dokumentation verfügbar. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Textbausteine des Kurzportraits von www.prisma-online.de;
siehe auch Wikipedia Kontaktadresse: Erna Baumbauer Management |
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