Filmografie / Hörspiel, Fotos
Camilla Horn (ca 1928 – 1930); Urheber: Alexander Binder (1888 – 1929); Quelle: Wikipedia bzw. Wikimedia Commons; Ross-Karte Nr. 4845/1; Lizenz: gemeinfrei Camilla Horn  wurde am 25. April 1903 als Tochter des Eisenbahnbeamten Wilhelm Horn und dessen Ehefrau Martha in Frankfurt am Main1) geboren. Zunächst dachte sie an eine Karriere als Modedesignerin und ließ sich deshalb an einer Kunstgewerbeschule zur Schneiderin ausbilden. Anschließend arbeitete sie unter anderem als Akkordnäherin , doch dann entschied sie sich für eine Schauspielausbildung in Berlin. Um diese zu finanzieren, nahm sie diverse Jobs an, arbeitete beispielsweise als Kindermädchen. Ihr schauspielerisches Rüstzeug erwarb sie sich bei Lucie Höflich (1883 – 1956), außerdem ließ sie sich in der Schule des Tanzpädagogen und Choreographen Rudolf von Laban1) zur Tänzerin ausbilden.

Camilla Horns Theater- bzw. Filmkarriere begann mit kleinen Statistenrollen, sie tingelte durch Kleinkunstbühnen, auf der Leinwand tauchte sie erstmals 1921 in dem stummen Streifen "Kean"1) nach dem Schauspiel "Kean, ou Désordre et génie" von Alexandre Dumas d. Ä.1) mit Heinrich George als Edmund Kean1) auf. Doch es sollte noch einige Jahre dauern, bis sie zum Filmstar avancierte, der Durchbruch gelang ihr in Friedrich Wilhelm Murnaus1) legendären Stummfilm "Faust – Eine deutsche Volkssage"1). Hier brillierte sie als Gretchen an der Seite von Gösta Ekman als Faust und Emil Jannings als Mephisto.
 
 
Foto: Camilla Horn vor 1929
Urheber: Alexander Binder1) (1888 – 1929)
Quelle: www.flickr.com bzw. filmstarpostcards.blogspot.de; Ross-Karte Nr. 4845/1
Angaben zur Lizenz (gemeinfrei) siehe hier
Über Nacht avancierte Camilla Horn nun zum Star, für den sich sogar Hollywood interessierte. Nach weiteren Produktionen wie "Madame wünscht keine Kinder"1) (1926), "Die Frauengasse von Algier"1) (1927) oder "Jugendrausch"1) (1927) stand sie in den USA mit dem Stummfilm-Idol John Barrymore für das Melodram "Wetterleuchten"1) (1928, "Tempest") vor der Kamera und bezauberte als russische Prinzessin Tamara. Ein weiterer Kassenschlager mit dem Paar Barrymore/Horn wurde unter der Regie von Ernst Lubitsch1) die Romanze "Der König der Bernina"1) (1929, "Eternal Love") nach dem Roman von Jakob Christoph Heer1). Bei dem in New York von "Warner Bros."1) für den deutschen Markt produzierten und von Regisseur Bryan Foy1) gedrehten Drama "Die Königsloge"1) (1929) handelte es sich bereits um einen Tonfilm, realisiert nach dem Bühnenstück "The Royal Box" von Charles Coghlan (1842 – 1899), basierend auf dem Dumas-Schauspiel "Kean". Diesmal stellte Alexander Moissi den gefeierten Schauspieler Edmund Kean1) dar, Camilla Horn dessen Bewunderin Alice Doren, die selbst Ambitionen zur Schauspielerin hat und durch ihre Weigerung, den angesehenen Lord Melville zu heiraten, für einen Eklat in der Londoner High Society sorgt.
Einige Kritiker verglichen die Schauspielerin mit der "Madonna"1) von Raffael1), festgelegt auf das Rollenklischee der naiven Schönheit verließ Camilla Horn die US-amerikanische Filmmetropole.
  

Camilla Horn 1927
Foto mit freundlicher Genehmigung der Österreichischen Nationalbibliothek1) (ÖNB)
Urheber: Atelier D'Ora-Benda (Madame d'Ora1) (1881–1963) / Arthur Benda1) (1885–1969)
© ÖNB/Wien, Bildarchiv (Inventarnummer 204796-D); Datierung: 10.03.1927

Camilla Horn 1927; Foto mit freundlicher Genehmigung der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB); Urheber: Atelier D'Ora-Benda (Madame d'Ora (1881–1963) / Arthur Benda (1885–1969); Copyright ÖNB/Wien, Bildarchiv (Inventarnummer 204796-D); Datierung: 10.03.1927
Camilla Horn vor 1929; Urheber: Alexander Binder (1888–1929); Quelle: Wikimedia Commons; Lizenz: gemeinfrei Zurück in Deutschland brillierte der Star in weiteren Erfolgsstreifen und konnte nun bald im Tonfilm endlich ihre schauspielerische Vielseitigkeit unter Beweis stellen, gab elegante Salondamen und jugendliche Liebhaberinnen, die sie häufig mit leichter, angenehmer Erotik spielte. Zu ihren letzten Stummfilmen, der schon mit Ton- und Geräuschuntermalung Mitte Mai 1930 in die Lichtspielhäuser gelangte, zählte sie Literaturadaption "Fundvogel"1) nach dem phantastischen Roman von Hanns Heinz Ewers1), hier war sie die Titelheldin Andrea, genannt "Fundvogel". Als deren Cousin Jan Bergwall, der von der Schönheit des jungen Mädchens fasziniert ist, sah man in dieser melodramatischen Geschichte Franz Lederer, als Andreas herrische Großmutter, die so genannte "Zentgräfin", Gertrud de Lalsky:, als besessenen Arzt und skrupellosen Wissenschaftler Paul Wegener → Übersicht Stummfilme.
In den 1930ern war Camilla Horn eine der größten deutschen weiblichen Leinwandstars, trat in etlichen Produktionen als Partnerin nicht minder prominenter, zugkräftiger Kollegen in Erscheinung. So drehte sie mit Hans Albers die Krimikomödie "Hans in allen Gassen"1) (1930) nach dem Roman "Smarra" von Ludwig Wolff1) und das Melodram im Zirkusmilieu "Fahrendes Volk"1) (1938), mit Willy Fritsch das Lustspiel "Der Frechdachs"1) (1931), mit Gustav Fröhlich die Verwechslungsgeschichte "Rund um eine Million" (1933), die Militärromanze "Rakoczy-Marsch" (1933) und den Streifen "In geheimer Mission"2) (1938) oder mit Iván Petrovich "Der letzte Walzer"3) (1934) nach der gleichnamigen Operette1) von Oscar Straus1) und romantische Abenteuer "Der rote Reiter" (1935) nach dem Roman von Franz Xaver Kappus1).

Camilla Horn vor 1929
Urheber: Alexander Binder1) (1888 – 1929)
Quelle: Wikimedia Commons; Angaben zur Lizenz (gemeinfrei) siehe hier

Sie drehte zudem weiterhin Filme im Ausland, so entstand für "Paramount Pictures"1) im französischen Joinville-le-Pont1) unter der Regie von Leo Mittler mit "Sonntag des Lebens" (1931) die deutschsprachige Version des Dramas "The Devil's Holiday"1) (1930) nach der Erzählung von Edmund Goulding1) (auch Regie/Drehbuch/Musik), bei dem Krimidrama "Die fünf verfluchten Gentlemen" (1932) handelte es sich um eine von Julien Duvivier nach einer Novelle von André Reuze (1885 – 1949) in Szene gesetzten deutsch-französischen Co-Produktion unter anderem mit Adolf Wohlbrück und Jack Trevor, in Großbritannien stand sie für den Krimi "Matinee Idol" (1933) vor der Kamera. Zu nennen ist beispielsweise auch die deutsch-italienischen Co-Produktion "Tragödie einer Liebe" (1941, "Vertigene") von Regisseur Guido Brignone mit Star-Tenor Beniamino Gigli.
Zur Filmografie zählen zudem der anti-bolschewistische Propaganda-Streifen "Weiße Sklaven"1) (1936), der auch unter dem Titel "Panzerkreuzer Sebastopol" in die Kinos kam und in dem sie als Marija die Tochter des Gouverneurs (Theodor Loos) spielte. Eine Chansonette mimte sie in dem Krimi "Zentrale Rio"1) (1939), eine frivole Tänzerin bzw. Freundin des Protagonisten Eddie (Attila Hörbiger) in dem Boxerdrama "Die letzte Runde"2) (1940). In dem Historien-Epos "Friedemann Bach"1) (1941) nach dem Roman "Friedemann Bach" von Albert Emil Brachvogel mit Gustaf Gründgens als Wilhelm Friedemann Bach, ältester Sohn des von Eugen Klöpfer dargestellten Johann Sebastian Bach, erlebte man sie als Tänzerin Mariella Fiorini, einmal mehr mit Viktor de Kowa stand sie für die Komödie "Intimitäten"2) (1944) vor der Kamera, ein Film, der jedoch erst nach Kriegsende 1948 in die Kinos gelangte. Camilla Horn beschrieb die Situation zu diesem Film in ihren Erinnerungen wie folgt: "Mein letzter im Krieg gedrehter Film hieß "Intimitäten", ein reizendes, burleskes Verwechslungsspiel mit dem einmaligen Viktor de Kowa. Der Regisseur Paul Martin1) hatte zusammen mit Peter Groll nach einer Komödie von Paul Barabás ein witziges Drehbuch verfasst, und alle Beteiligten hatten ihren Spaß an der Freud. Die reizende Gretl Schörg1), der zwielichtige-verschusselte Harald Paulsen, Ernst Waldow und Hans Stiebner1) waren die Kollegen. "Intimitäten" war ein herrlich alberner Film in einer schrecklichen, traurigen Zeit. Heute kommt mir das pervers vor."
1943 legte sich die Schauspielerin mit der "Reichsfilmkammer"1) an und zog sich wenig später vorerst vom Filmgeschäft zurück.
 
Nach Ende des 2. Weltkriegs war Camilla Horn aufgrund ihrer guten Englischkenntnisse vorübergehend als Dolmetscherin für die US-Army tätig, ab Ende der 1940er Jahre nahm sie wieder sporadisch Filmangebote an. Ihre erste Nachkriegsarbeit mit der Rolle einer kapriziösen Barsängerin war der eher unbedeutende Krimi "Gesucht wird Majora"1) (1949), es folgte der lose nach dem Roman "Wanda" von Gerhart Hauptmann1) gedrehte Zirkusfilm "Königin der Arena"1) (1952) mit dem Part der Dompteuse Diana Bianca. Weitere Auftritte hatte sie als (angebliche) Baronin von Baran in der Komödie "Vati macht Dummheiten"1) (1953) und als Mrs. Evelyn Brown in dem im internationalen Casino-Milieu spielenden, spanisch-italienisch-deutschen Kriminalfilm "Heißes Spiel für harte Männer"1) (1969, "Rebus"). Vorerst zuletzt sah man in zwei Streifen von Rudolf Lubowski, als Puffmutter Madame Paula in der Komödie "Wer weint denn schon im Freudenhaus"1) (1970) und als Frau Wegelin, Mutter des Serienmörders bzw. gefährlichen Triebtäters Christian Wegelin (Alois Maria Giani1)) in dem Krimi "Immer bei Vollmond"1) (1970).
Nach knapp zwei Jahrzehnten ließ sich Camilla Horn dann von Regisseur Peter Schamoni1) noch einmal für dessen Hommage "Schloss Königswald"1) (1988 ) nach der Novelle "Königswald" von Horst Bienek1), die im Fernsehen unter dem Titel "Die letzten Tage von Schloss Königswald" lief, vor die Kino-Kamera locken. Hier glänzte sie
schrullige Fürstin Großmutter bzw. eine der sieben adligen Damen neben ihren berühmten UFA-Kolleginnen Carola Höhn, Marianne Hoppe und Marika Rökk sowie Ortrud von der Recke1), Fee von Reichlin und Rose Renée Roth. Alle betagten Schauspielerinnen wurden 1988 mit dem "Darstellerpreis" des "Bayerischen Filmpreises"1) ausgezeichnet. Die Jury lobte die Darstellerriege in ihrer Begründung als "Glücksfall einer einmaligen Besetzung. (…) Es ist die Stärke dieser professionellen Gruppe, daß sie sich nicht in Einzelminiaturen auflöst. Nur gemeinsam sind sie stark, auch wenn Marika Rökk zuweilen versucht, sich mit ihrer ungezügelten Spielfreude in den Vordergrund zu mogeln." wird bei Wikipedia notiert. Und auf der Seite www.schamoni.de kann man zur Begründung lesen: "Sieben adlige Damen versuchen ein böhmisches Schloß über die Wirren des verlorenen Krieges hinwegzuretten. Unerschrocken, temperamentvoll, listig, entschlossen, souverän, traditionsbewußt und mit großem Charme lassen Carola Höhn, Marianne Hoppe, Camilla Horn, Ortrud von der Recke, Fee von Reichlin, Rose Renée Roth und Marika Rökk dieses komödiantische Drama aus den letzten Tagen des 2. Weltkrieges zu einem schauspielerischen Kabinettstück werden. Peter Schamoni ist es zu verdanken, daß sieben Schauspielerinnen, die ein Stück deutscher Filmgeschichte verkörpern, gemeinsam in einem Film vor der Kamera stehen. Ihre ungewöhnliche Spontaneität, Frische und Spielfreude sind ein Filmereignis. Ein Darstellerpreis für sieben wunderbare Schauspielerinnen."
"Ihre letzte Verpflichtung, die Rolle der Miss Sophie in dem 1992 geplanten Kinofilm "Dinner for One" mit Bodo Maria1) zu spielen, konnte sie wegen Krankheit nicht mehr erfüllen; die Frankfurter Schauspielerin Macha Stein übernahm die Rolle. Es entstand ein Video, das ihr gewidmet wurde." notiert Wikipedia → Übersicht Tonfilme.
 
Wenige Male präsentierte sich Camilla Horn im Fernsehen, so unter anderem als Mrs. Elizabeth Almond in "Die Erbin"4) (1958) nach dem Theaterstück "The Heiress" von Ruth und Augustus Goetz, entstanden nach dem Roman "Washington Square"1) von Henry James1), gedreht mit Willy Birgel als Arzt Dr. Austin Sloper und Elfriede Kuzmany als dessen Tochter Catherine. In späteren Jahren trat sie beispielsweise als Frau Rens, Mutter von Dr. Rens (Holger Petzold) in der Episode "Die Wunderquelle"5) (EA: 09.11.1985) aus der Kultserie "Die Schwarzwaldklinik"1) in Erscheinung. Eine letzte Fernsehrolle übernahm sie in der deutsch-ungarischen Co-Produktion bzw. schwarzen Komödie "Die Spinnen" (1988) von Regisseur Pál Erdöss (1947 – 2007) mit  Mark Bellinghaus1) in der männlichen Hauptrolle und bildete gemeinsam mit Alice Treff, Herta Schwarz (1906 – 1999) und Gudrun Genest eine gar nicht so betuliche "Viererbande" → Übersicht TV-Produktionen.
Vereinzelt wirkte Camilla Horn als Sprecherin, vornehmlich beim "Bayerischen Rundfunk"1) in Hörspielproduktionen mit; die bei der bei der ARD Hörspieldatenbank gelisteten Produktionen findet man hier.
  
Hauptsächlich kümmerte sich Camilla Horn als Landwirtin um ihren Hof in Neuruppin1), dazwischen gab sie immer mal wieder Theatergastspiele in Frankfurt und Stuttgart und war auch für den Hörfunk tätig. Als den "Mann ihres Lebens" bezeichnete der ehemalige UFA-Star ihren Schauspielerkollegen Gustav Diessl (1899 – 1948), eine Zeit lang war sie mit dem britischen Filmkollegen Louis Graveure6) (1888 – 1965) liiert, dessen Partnerin sie in dem Streifen "Ein Walzer für dich"1) (1934) gewesen war. Außerdem war sie vier Mal verheiratet, zwischen 1927 und 1930 mit dem Kaufmann Klaus Geerts, ab 1938 mit dem Architekten Kurt Kurfis, es folgte der Schweizer Robert Schnyder sowie 1953 mit Rudolf Mühlfenzl1) (1919 – 2000) der Chefredakteur des "Bayerischen Rundfunks"1), mit dem sie bis 1963 verheirate blieb. 1985 veröffentlichte sie ihre Erinnerungen unter dem symbolträchtigen Titel "Verliebt in die Liebe".

Camilla Horn, die 1974 mit dem "Filmband in Gold "1) für "langjähriges und hervorragendes Wirken im deutschen Film" bzw. für ihr Lebenswerk sowie 1993 mit dem "Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland"1) ausgezeichnet worden war, starb am 14. August 1996 im Alter von 93 Jahren im oberbayerischen Gilching1). Die letzte Ruhe fand sie auf dem Friedhof der Gemeinde Herrsching am Ammersee1), wo sie ihren Lebensabend verbracht hatte → Foto der Grabstelle bei knerger.de.
2003 widmete ihr das "Deutsche Filmmuseum"1) in Frankfurt a.M. eine Sonderausstellung mit dem Titel "Camilla Horn – Von Frankfurt nach Hollywood": In den 1930er Jahren avancierte die Darstellerin zum Vamp, sie personifizierte weltläufige und sinnliche Frauenfiguren wie die fordernde Geliebte, die grande dame und femme fatale. Die Ausstellung basierte auf Exponaten aus dem Nachlass der Künstlerin. Zu sehen waren Szenen-, Werkfotos und Starporträts, ferner Theatermaterialien, Produktionsunterlagen sowie persönliche Dokumente. (Quelle: deutschesfilmmuseum.de)

Das Gretchen des deutschen Stummfilms. Später zunehmend Rollenwandlungen von der verführten Unschuld zum gefallenen Mädchen oder Vamp. Nach dem Albers-Film "Hans in allen Gassen" (1930) konnte sie auch flotte Gegenwartstypen spielen, Sekretärinnen, Mannequins, Krankenschwestern und auch schöne Frauen in prächtigen Garderoben. "Eine mondäne Frau, aufgeschlossen und modern" (Hans Söhnker). Im letzten Teil ihrer Karriere spezialisierte sie sich auf zweifelhafte Damen der Lebewelt und auf skurrile, dubiose und muntere Seniorinnen.7)
  

Camilla Horn als Gretchen und Gösta Ekman als Faust in dem
Ufa-Stummfilm "Faust – eine deutsche Volkssage"1) (1926),
gedreht von Friedrich Wilhelm Murnau1) u. a. nach Goethes "Faust"1)
Quelle: Deutsche Fotothek, (file: df_pos-2006-a_0000917)
aus "Vom Werden deutscher Filmkunst/1. Teil: Der stumme Film" von
Dr. Oskar Kalbus1) (Berlin 1935, S. 125) / Sammelwerk Nr. 10 bzw. Ross-Verlag 1935
© SLUB Dresden/Deutsche Fotothek/Unbekannter Fotograf
Quelle: www.deutschefotothek.de; Genehmigung zur Veröffentlichung: 30.03.2017

Camilla Horn als Gretchen und Gösta Ekman als Faust in dem Ufa-Stummfilm "Faust – eine deutsche Volkssage" (1926), gedreht von Friedrich Wilhelm Murnau u. a. nach Goethes "Faust"; Quelle: Deutsche Fotothek, (file: df_pos-2006-a_0000917) aus "Vom Werden deutscher Filmkunst/1. Teil: Der stumme Film" von Dr. Oskar Kalbus (Berlin 1935, S. 125) / Sammelwerk Nr. 10 bzw. Ross-Verlag 1935; Copyright SLUB Dresden/Deutsche Fotothek/Unbekannter Fotograf; Quelle: www.deutschefotothek.de
Siehe auch Wikipedia, cyranos.ch, filmportal.de sowie
den Artikel bei www.faz.net
Fotos bei virtual-history.com sowie verschiedene Artikel
Fremde Links: 1) Wikipedia,  2) filmportal.de, 3) filmdienst.de, 4) Die Krimihomepage, 5) fernsehserien.de, 6) cyranos.ch
7) Quelle: "Lexikon der deutschen Film- und TV-Stars" von Adolf Heinzlmeier/Berndt Schulz (Ausgabe 2000, S.  169/170)
Lizenz Fotos Camilla Horn (Urheber Alexander Binder/
Gregory Harlip): Die Schutzdauer (von 70 Jahren nach dem Tod des Urhebers) für das von dieser Datei gezeigte Werk ist nach den Maßstäben des deutschen, des österreichischen und des schweizerischen Urheberrechts abgelaufen. Es ist daher gemeinfrei.
  
Filme
Stummfilme / Tonfilme / Fernsehen
Filmografie bei der Internet Movie Database sowie filmportal.de
(Fremde Links: Wikipedia,  filmportal.de, whoswho.de, Die Krimihomepage, fernsehserien.de, filmdienst.de)
Stummfilme Tonfilme Fernsehen (als Darstelerin)
  • 1953: Die 40 Minuten der Henriette Dupont
  • 1958: Die Erbin (nach dem Theaterstück "The Heiress" von  Ruth und Augustus Goetz, entstanden nach dem Roman
    "Washington Square" von Henry James; mit Willy Birgel als Arzt Dr. Austin Sloper, Vater von Catherine (Elfriede Kuzmany);
    als Mrs. Elizabeth Almond
    )
  • 1964/1965: Wilde Spiele – Die Tigervilla / Die Löwenlotte (Serie; als ?) → IMDb
    • 1964: Löwenlotte und Sandra
    • 1965: Löwenlotte und Jimmy (Kurzinfo: Auf keinen Fall will Kapitän Fullgrabe den Bären Jimmy an Bord seines
      Segelschulschiffes haben. Doch Jimmy besitzt einen so tollpatschigen Charme, dass man schließlich doch ein neues
      Zuhause für ihn findet ...
      (Quelle: retro-media-tv.de))
  • 1967: Dreizehn Briefe (Serie; als Frau Neumann in Folge 1 "Es liegt was in der Luft")
  • 1975: Gestern gelesen (Krimiserie mit Erik Schumann; als Firmenchefin Frau von Marwitz in Folge 48 "Extra Cuvée")
  • 1982: Frankies Braut (mit Thomas Astan als Frankie; als Frau von Kieblitz) → IMDb
  • 1982: Unheimliche Geschichten (Serie; als Rita Holm in Folge 9 "Als die Zeit stillstand")
  • 1985: Die Schwarzwaldklinik (Serie; als Frau Rens, Mutter von Dr. Rens (Holger Petzold), in Folge 7 "Die Wunderquelle";
    → schwarzwald-kult-klinik.de
    )
  • 1988: Die Spinnen (als Uta; bei crew-united.com kann man lesen: "Süddeutsche Zeitung" (10./11.12,1988):
    Er ist auf dem besten Weg zur Karriere: Mark Bellinghaus (…), ein junger Schauspieler, um den sich jetzt vier ältere Damen reißen –
    im ZDF - Fernsehspiel "Die Spinnen". Als Student "Peter Buchwald" landet er durch die Zeitungsannonce einer anonymen Brieffreundin
    bei den vier Frauen als Untermieter, die ihn "wetteifernd bemuttern und immer mehr an sich binden wollen." Diesen Originalstoff des
    Ungarn István Kardo hat Drehbuchautor Marco Serafini fernsehreif umgeformt. Regie führt Pál Erdőss (41 
    (1947–2007)), international
    bekannt geworden, seit er vor fünf Jahren in Cannes mit der "Goldenen Kamera" und später in Locarno mit dem "Goldenen Leoparden"
    ausgezeichnet wurde ("Toleranz", "Die Prinzessin", "Der Traum vom Glück"). Pál Erdőss inszeniert diese schwarze Komödie in
    deutsch-ungarischer Koproduktion an Originalschauplätzen in München und in Budapest. "Die so liebenswerten alten Damen scheinen
    irgendetwas zu verbergen, und Peter spürt, daß er wider Willen immer mehr in etwas Bedrohliches verstrickt wird …"
    Camilla Horn, Alice Treff, Herta Schwarz
    (1906–1999)  und Gudrun Genest spielen diese "Viererbande". Der anfangs so ahnungslose
    Peter – er hat bei einem Rockkonzert die Journalistin Doris (Verena Mayer) kennengelernt – stellt schließlich fest, dass es zwischen
    seiner Brieffreundin "Agi" und den vier betulichen Frauen seltsame Zusammenhänge gibt … Ende gut, alles gut?
    Bei der "Dragon-Cine-Filmproduktion", dem Regisseur und den Akteuren ist über den Ausgang des "Spinnen"-Films nichts zu erfahren:
    "Wir wollen überraschen."
    )
Hörspielproduktionen
(Fremde Links: ARD-Hörspieldatenbank (mit Datum der Erstausstrahlung), Wikipedia, whoswho.de, www.vvb.de)
Weitere Fotos von Camilla Horn
Urheber: Alexander Binder (1888–1929); Angaben zur Lizenz (/gemeinfrei) siehe hier
  
Camilla Horn; Urheber: Urheber: Alexander Binder (1888–1929); Quelle: virtual-history.com; Lizenz: gemeinfrei Camilla Horn vor 1929; Urheber: Alexander Binder (1888 – 1929); Quelle: www.cyranos.ch; Lizenz: gemeinfrei Camilla Horn; Urheber: Urheber: Alexander Binder (1888–1929); Quelle: virtual-history.com; Lizenz: gemeinfrei
Quelle: virtual-history.com Quelle: cyranos.ch; Quelle: virtual-history.com
   
Camilla Horn; Urheber: Gregory Harlip (?-1945); Quelle: virtual-history.com; Lizenz: gemeinfrei Urheber: Gregory Harlip (? – 1945)
→ Wikipedia (englisch)
 Angaben zur Lizenz (/gemeinfrei)
 siehe hier

 

Camilla Horn; Urheber: Gregory Harlip (?-1945); Quelle: virtual-history.com; Lizenz: gemeinfrei
Quelle: virtual-history.com Quelle: virtual-history.com
    
Urheber; Fotoatelier "Zander & Labisch" (Albert Zander und Siegmund Labisch (1863–1942))
Angaben zur Lizenz (gemeinfrei) siehe hier

  
Camilla Horn; Urheber: Fotoatelier "Zander & Labisch" (Albert Zander und Siegmund Labisch (1863–1942)); Quelle: virtual-history.com; Lizenz: gemeinfrei Camilla Horn; Urheber: Fotoatelier "Zander & Labisch" (Albert Zander und Siegmund Labisch (1863–1942)); Quelle: virtual-history.com; Lizenz: gemeinfrei Camilla Horn; Urheber: Fotoatelier "Zander & Labisch" (Albert Zander und Siegmund Labisch (1863–1942)); Quelle: virtual-history.com; Lizenz: gemeinfrei
Quelle: virtual-history.com Quelle: virtual-history.com Quelle: virtual-history.com
  
Lizenz Fotos Camilla Horn (Urheber "Fotoatelier Zander & Labisch", Berlin): Das Atelier von Albert Zander und Siegmund Labisch († 1942) war 1895 gegründet worden; die inaktive Firma wurde 1939 aus dem Handelsregister gelöscht. Externe Recherche ergab: Labisch wird ab 1938 nicht mehr in den amtlichen Einwohnerverzeichnissen aufgeführt, so dass sein Tod angenommen werden muss; Zander wiederum war laut Aktenlage ab 1899 nicht mehr aktiv am Atelier beteiligt und kommt somit nicht als Urheber dieses Fotos in Frage. Die Schutzdauer (von 70 Jahren nach dem Tod des Urhebers) für das von dieser Datei gezeigte Werk ist nach den Maßstäben des deutschen, des österreichischen und des schweizerischen Urheberrechts abgelaufen. Es ist daher gemeinfrei. (Quelle: Wikipedia)
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