|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Man erlebte Waltraut Haas mit Haupt- und prägnanten Nebenrollen in
Produktionen wie "Hallo
Dienstmann"1) (1952), "1. April 2000"1) (1952),
"Der
Obersteiger"1) (1952) oder "Wenn
der Vater mit dem Sohne"1) (1955). Als Partnerin von Rudolf Schock
drehte sie das Melodram "Die
Stimme der Sehnsucht"1) (1956), in der Operettenverfilmung "Der
Bettelstudent"1) (1956) mimte sie die Komtesse Laura und eroberte das
Herz von Gerhard Riedmann, in der Komödie "Eine
Reise ins Glück"1) (1958) zeigte sie sich an der Seite von
Publikumsliebling Rudolf Prack. Man sah sie in dem ganz auf die Ski-Legende
Toni Sailer zugeschnittenen Film "Der
schwarze Blitz"1) (1958) oder in dem Heinz Erhardt-Klamauk "Immer
die Radfahrer"1) (1958). In nachhaltiger Erinnerung dürfte Waltraut Haas wohl als Wirtin Josepha Vogelhuber
in Werner Jacobs Operettenverfilmung
"Im
weißen Rößl"1) (1960) von Ralph Benatzky geblieben sein, die erst
nach Umwegen ihr Glück mit Oberkellner Leopold (Peter Alexander) findet. Bis Mitte der 1960er Jahren blieb Waltraut Haas eine unverzichtbare Größe im deutschsprachigen Unterhaltungskino, tauchte in harmlosen Streifen wie "Junge Leute brauchen Liebe"1) (1961), "Mariandl"1) (1961), "Saison in Salzburg"1) (1961) oder "Mariandls Heimkehr"1) (1962) auf. "Hochzeitsnacht im Paradies"1) (1962), "Im singenden Rößl am Königssee"1) (1963), "Happy-End am Wörthersee"1) (1964) oder "Das ist mein Wien" (1965) sind weitere Filme mit der sympathischen Künstlerin. Als die große Zeit der leichten Filmkomödien zu Ende ging, konzentrierte sich Waltraut Haas vermehrt auf die Arbeit beim Fernsehen und nahm auch ihre Theatertätigkeit wieder auf. Bereits seit Ende der 1950er Jahre war sie auf dem Bildschirm in etlichen Familienserien oder in TV-Shows präsent, wie z. B. 1966 als Dolly Fleuriot in "Meine Schwester und ich". Sie veröffentlichte mehrere Langspielplatten, u. .a. "Im Weißen Rössl" und "Wiener Lieder". Seit Beginn ihrer Filmkarriere war Waltraut Haas auf den Typus des "feschen Wiener Mädel" mit fröhlichem Temperament und bestrickendem Augenaufschlag festgelegt; ihre helle Gesangsstimme rundete das sauberes Mädchenbild ab. Ob als "Rose vom Wörthersee" (1952) oder als "Mariandl" waren ihr Mann, Traualtar und "Happy End" in all ihren Heimat- und Operettenfilmen vorbestimmt.3) Auch zusammen mit ihrem Mann, dem am 20. April 2011 gestorbenen Schauspieler Erwin Strahl2), stand sie mehrfach auf der Bühne. Seit 1948 war sie seine Lebenspartnerin, am 28. Juli 1966 heiratete das Paar. Der gemeinsame, 1968 geborene Sohn Marcus Strahl hat sich inzwischen einen Namen als renommierter Schauspieler und Regisseur gemacht; 2005 übernahm er die Intendanz der Wachaufestspiele im österreichischen Weißenkirchen (siehe auch www.schaubuehnewien.at)
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Anlässlich des 80. Geburtstages der Künstlerin kam Anfang Juli 2007 von
Beatrice Weinmann "Waltraut Haas. Eine Biografie" auf den Markt, von
Ingrid Pachmann wurden Anfang September 2008 Anekdoten von Waltraut Haas und
Erwin Strahl unter dem Titel "Zwei im Doppelpack" veröffentlicht. Unzählige
Anekdoten mit und über berühmte(n) Zeitgenossen wären sonst für immer
verloren. "Zwei im Doppelpack" hält sie für die Nachwelt fest.
kann man auf der Webseite
von Waltraut Haas lesen. Waltraut Haas kann man zu Recht als Vollblutschauspielerin bezeichnen, die in jedem Alter zu überzeugen wusste und auch als über 80-Jährige immer noch das Publikum zu begeistern vermag. Aktuell steht sie seit 8. September 2011 am Wiener "Gloria Theater" unter der Regie ihres Sohnes Marcus Strahl in dem humorvollen Volksstück "Der Hofrat Geiger" auf der Bühne und zeigt sich als Großmutter von Mariandl spannt somit einen Bogen über Jahrzehnte. Hatte sie 1947 mit der Rolle des jungen jungen Wachauer Mädels Mariandl Mühlhuber selbst Erfolge bzw. ihren schauspielerischen Durchbruch in dem gleichnamigen Heimatfilm gefeiert, sowie in dem Remake "Mariandl" aus dem Jahre 1961 und der Fortsetzung "Mariandls Heimkehr" (1962) die Mutter-Rolle verkörpert, ist es nun die Figur der Großmutter. Auch bei den Wachaufestspielen 2005, bei denen ihr Ehemann Erwin Strahl den Hofrat spielte und überdies Regie führte, konnte man Waltraut Haas als Mutter Marianne Mühlhuber bewundern. Noch bis 6. November 2011 steht "Der Hofrat Geiger" nach dem gleichnamigen musikalischen Lustspiel von Martin Costa1) (1895 1974) in einer Fassung von Erwin Strahl, der ursprünglich auch Regie führen wollte, mit dem Kammersänger der "Wiener Volksoper" Kurt Schreibmayer in der Titelrolle und Dorothea Parton1) als "Mariandl" auf dem Spielplan des "Gloria Theaters", mehr bei www.gloriatheater.at und www.wien-heute.at. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Link: 1) Wikipedia, 2) Kurzportrait innerhalb dieser HP 3) Quelle: "Lexikon der deutschen Film- und TV-Stars" von Adolf Heinzelmeier/Berndt Schulz (Ausgabe 2000, S. 139) |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Webpräsenz: www.waltraut-haas.at; siehe auch Wikipedia | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
Um zur Seite der Leinwandstars zurückzukehren, bitte dieses Fenster
schließen. Home: www.steffi-line.de |