| Lien Deyers | ||||
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Lien Deyers wurde am 5. November 1909 in Amsterdam geboren, genoss
ab dem 13. Lebensjahr eine Erziehung in einem Mädchenpensionat in Lausanne
(Schweiz). Für
den Film entdeckt von Regisseur Fritz Lang1) (1890 1976), war sie erstmals 1928 in
dem Stummfilm "Spione"1) mit der
Figur der Kitty zu sehen. Bis
Ende der 1920er Jahre folgten weitere "stumme" Streifen wie
beispielsweise "Haus Nummer 17" (1928) und "Die Heilige und ihr
Narr" (1928) letzterer mit Wilhelm Dieterle als Regisseur und Darsteller oder
"Das Donkosakenlied" (1929). Mit Beginn des Tonfilms avancierte Lien Deyers zur vielbeschäftigten Darstellerin, agierte an der Seite von Ufa-Stars wie Mathias Wieman2) (1902 1969), Heinz Rühmann2) (1902 1994), Gustav Fröhlich2) (1902 1987), Hans Albers2) (1891 1960), Richard Tauber2) (1891 1948) oder Theo Lingen2) (1903 1978) in verschiedensten Lustspielen und Filmromanzen und mimte meist das nette, sympathische Mädchen, in das sich der männliche Hauptdarsteller auf kurz oder lang verliebt. Mit Mathias Wieman stand sie für das Melodram "Rosenmontag"3) (1930) vor der Kamera, mit Heinz Rühmann spielte sie in der Krimikomödie "Der Mann, der seinen Mörder sucht"1) (1931) und der heiteren Geschichte "Lachende Erben" (1933), mit Gustav Fröhlich zeigte sie sich in dem Lustspiel "Die verliebte Firma"3) (1932) und mit Hans Albers in dem Abenteuer "Gold"3) (1934). Erfolge waren auch die Musikfilme "Melodie der Liebe" (1932) mit Richard Tauber und "Ich liebe alle Frauen" (1935) mit Theo Lingen und Jan Kiepura. Letztmalig erlebte man die Schauspielerin 1935 in der Literaturadaption "Die selige Exzellenz"3) auf der Leinwand.
Nach 32 Filmen in nur acht Jahren verließ die Schauspielerin zusammen
mit ihrem jüdischen Mann, dem Regisseur, Produzent, Autor und Schauspieler
Alfred Zeisler1)
(1892 1985),
im Jahre 1935 Deutschland und ging zunächst nach Großbritannien;
später übersiedelte sie in die USA. Dort, inzwischen von Zeisler geschieden, konnte Lien Deyers ihre
Darsteller-Karriere nicht weiter fortsetzen und
betrieb stattdessen ein Geschäft für Mode-Accessoires für Damen. Nach
mehreren gescheiterten Ehen geriet die trinkfreudige Ex-Schauspielerin auf die schiefe Bahn,
in Las Vegas und Los Angeles wurde sie mehrfach aufgegriffen und wegen
Herumtreibens und Randalierens im Vollrausch zu Gefängnisstrafen verurteilt.
Ihr letztes Lebenszeichen kam im September 1964 aus dem "Clark County Jail" von Las Vegas,
wenig später soll Lien Dyers im Jahre 1965 verstorben sein. |
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| Link: 1) Wikipedia, 2) Kurzportrait innerhalb dieser HP, 3) Murnau Stiftung | ||||
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Textbausteine des Kurzportraits aus "Großes Personenlexikon des Films von Kay Weniger" Siehe auch www.cyranos.ch, www.rolf-krekeler.com Fotos bei film.virtual-history.com |
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