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1953 wechselte Adorf nach Zürich, setzte sein Studium fort und
engagierte sich auch dort beim Studententheater. Er sammelte dort die erste Bühnenerfahrungen als Statist und Regieassistent,
die er dann am Schauspielhaus Zürich vertiefen konnte. Nur wenig
später brach er dann jedoch das Studium in Zürich ab, um sich endgültig der Schauspielerei zu verschreiben.
Von 1953 bis 1955 ließ er sich in München
an der renommierten "Otto- Falckenberg-Schule"1) dementsprechend ausbilden, danach
war er von 1955 bis 1962
Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele,
wo er den prägenden Einfluss durch den Schauspieler Friedrich Domin und vor
allem durch den Regisseur Fritz Kortner erlebte.
Seinem Umzug nach Italien in den frühen 1960er Jahren wollten ihm damals
viele Fans nicht verzeihen. "Wenn man damals ins Ausland ging, galt
man als eine Art Deserteur", erinnerte Adorf sich. So gestaltete er zwar aktiv
alle wichtigen Entwicklungen des deutschen Films
mit, das Publikum aber gewährte ihm nicht die Anerkennung, von der er träumte.
Ab Mitte der 60er Jahre war Adorf verstärkt in französischen und italienischen Filmen zu
sehen, da dort sein komisches Talent differenzierter angenommen wurde.
Die Highlight in Adorfs Kino-Filmografie lassen sich kaum alle aufzählen, 1996/97 übernahm er gleich in drei Kinofilmen die Hauptrollen: In Peter Zinglers amüsanter Komödie "Alles nur Tarnung" (1996) mimte er den Knastbruder und Vater von Harry alias Ben Becker, in dem von Bernd Eichinger produzierten Thriller "Fräulein Smillas Gespür für Schnee"2) (1997) war er der Kapitän Lukas. In Helmut Dietls Satire "Rossini oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief"1) (1997) begeisterte er das Publikum als italienischer Ristorante-Besitzer Rossini. Ein Jahr später erlebten die Kinozuschauer Adorf in Gernot Friedls satirischem Thriller "Alle für die Mafia"2) als ehrenwerten Don Michele aus Sizilien, der sich irgendwo im Norden Italiens zur Ruhe setzen will und 2001 sah man ihn als Jochen Epstein neben Günter Lamprecht und Bruno Ganz in Urs Eggers bewegendem Drama "Epsteins Nacht"1) auf der Leinwand, einem Film um Schuld und Vergebung im Schatten des Holocausts. 2005 mimte Adorf einen Weihnachtsmann in der Familienkomödie "Es ist ein Elch entsprungen"1), von Ben Verbong in Szene gesetzt nach dem gleichnamigen Roman von Andreas Steinhöfel. Am 13. Januar 2008 hatte die Verfilmung des Jugendbuchklassikers "Die Rote Zora und ihre Bande"1) in Hamburg Premiere, neben den Protagonisten Linn Reusse (Zora) und Jakob Knoblauch (Branko) überzeugt Adorf als alter Fischer Gorian, in weiteren prägnanten Nebenrollen sieht man Ben Becker (Kaufmann Karaman) und Dominique Horwitz (Bürgermeister Ivekovic). Peter Kahane hatte das von Kurt Kläber1) (1897 1959) 1941 unter dem Pseudonym Kurt Held veröffentlichte Abenteuer auf die Leinwand gebracht, erzählt wird die Geschichte von Waisenkindern aus dem kroatischen Küstenstädtchen Senj. Am Rand der Gesellschaft lebend, schließen sie sich unter der Führung eines Mädchens zusammen, das wegen seiner roten Haare "rote Zora" genannt wird. Die Bürger der Stadt behandeln die mittellosen Kinder wie Ausgestoßene. Wilde Streiche sind die Reaktionen der Truppe. Um zu überleben, werden die Kinder zwar kriminell, doch innerhalb ihrer Gemeinschaft halten sie sich an feste Regeln. Ihr oberstes Gebot heißt Solidarität. Sie selbst nennen sich Uskoken. Der Einzige, der sich mit ihnen verbunden fühlt, ist der alte Fischer Gorian. Ihm helfen die Kinder, sich gegen die großen Fischfanggesellschaften durchzusetzen.3) Fast eine Statistenrolle, die des "Herrn Behr", übernahm der große Mario Adorf (ganz uneitel) in Detlev Bucks neuem Film "Same Same But Different"1), der Geschichte eines jungen Deutschen (David Kross), der sich in Kambodscha in ein HIV-infiziertes Bargirl verliebt (Kinostart: 21.01.2010). Eine weitere Arbeit für das Kino ist Tarek Ehlails St. Pauli-Film "Gegengerade 20359 St. Pauli"1), der am 31. März 2011 an den Start ging und in dem sich Adorf als Bierbudenbesitzer Baldu zeigt, dessen "Zapfhahn" Treffpunkt der St. Pauli Fans ist. Ein Film, der den Mythos des Kult-Vereins mit einer spannenden Story rund um die Schicksale einzelner Fans verbindet.. (Quelle: www.marioadorf.com; siehe auch www.gegengerade-derfilm.de) Im Sommer 2011 fiel die erste Klappe zu dem Drama "Die Er-fin-dung der Liebe" von Regisseurin Lola Randl. In der Geschichte geht es um die todkranke Millionärin Amine von Kirsch (Sunnyi Melles), auf die bzw. deren Geld es ein junges Liebespaar (Maria Kwiatkowsky/Bastian Trost) abgesehen hat. Mario Adorf steht als Hermann von Kirsch bzw. Vater der Protagonistin Amine vor der Kamera. Wegen des tragischen Todes der erst 26-jährigen Maria Kwiatkowsky1) (04.07.2011) konnte der Film bisher noch nicht fertiggestellt werden. Die Dreharbeiten zu dem Kinofilm "Lonely U" (Regie: Lola Randl) begannen im November 2011 in Dortmund. Erzählt wird die Geschichte zweier Menschen, die eine Nacht in einem Hotel "mit Reden" verbringen. Die Nachwuchs-Autorin Ada (Fritzi Haberlandt) und der in die Jahre gekommene Leinwandstar Nino (Mario Adorf) lernen sich bei einer Lesung in einer Buchhandlung kennen und treffen im Hotel wieder aufeinander. Eigentlich ist Ada von dem alten Star und seinen Allüren genervt. Aber nachts in der Hotelbar nimmt das Schicksal seinen Lauf. (Quelle: www.marioadorf.com)
Nach dem von Volker Schlöndorff realisierten, kammerspielartigen Fernsehfilm "Enigma eine uneingestandene Liebe"1) (2005), basierend auf dem Drama "Variations Enigmatiques" von Éric-Emmanuel Schmitt, das Schlöndorff zuvor mit den einzigen beiden Darstellern Mario Adorf (Abel Znorko) und Justus von Dohnányi (Erik Larsen) am Renaissance-Theater in Berlin inszeniert hatte, wurde am 30. März 2006 im ZDF anlässlich des ersten Todestages von Papst Johannes Paul II. das Dokudrama "Karol Wojtyla Geheimnisse eines Papstes"1) ausgestrahlt, welches die wichtigen Stationen aus dem Leben Karol Wojtylas aufzeigt. Unter der Regie von Gero von Boehm, der prominente Zeitzeugen wie den früheren sowjetischen Präsidenten Michail Gorbatschow und den Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl zur Wort kommen lässt, spielte Devid Striesow den jungen Karol Wojtyla, Michael Mendl verkörperte den charismatischen, außergewöhnlichen Pontifex. Mario Adorf war hier mit der fiktiven Figur des Vatikan-Gärtners Peppino Mancuso vertreten und zeigte mit dieser Nebenrolle einmal mehr seine Affinität zu einfachen, menschlichen Figuren. Adorf sagte in einem Interview unter anderem: Mancuso ist ein Mann aus dem Volk, ein ganz normaler italienischer Katholik, und wenn er "seinem" Papst begegnet, ist das natürlich jedes Mal ein Ereignis. Eine Situation, die interessant zu spielen ist. Der Gärtner erstarrt nicht in Respekt, sondern ist sehr offen. Er ist ein Familienvater mit allen kleinen und großen Sorgen, die dazugehören. Seine Tochter hat Schwierigkeiten, Kinder zu bekommen, und will eine künstliche Befruchtung vornehmen lassen. Der Papst, den er um Rat fragt, ist natürlich dagegen und Mancuso bleibt ratlos zurück.4) Nach längerer Fernsehabstinenz sah man Adorf dann Ende April 2007 mit einer Paraderolle auf dem Bildschirm: In dem von Regisseur Carlo Rola spannend in Szene gesetzten dreiteiligen "Rosa Roth"-Special "Der Tag wird kommen"1), das anlässlich des zehnjährigen TV-Dienstjubiläums der charismatischen Kriminalhauptkommissarin alias Iris Berben ausgestrahlt wurde, mimte Adorf einen international agierenden Superschurken, den profitgierigen Waffenhändler Willem van Kleve, der skrupellos über Leichen geht man hätte sich keinen besseren Gegenspieler für die eigenwillige Ermittlerin Rosa Roth wünschen können. Ein knappes Jahr später, am 24. März 2008, tauchte Adorf in dem von Dieter Kehler für das ZDF nach dem gleichnamigen Bestseller von Rebecca Ryman (Pseudonym der 2003 in Kalkutta verstorbenen indischen Autorin Asha Bhanjdeo) inszenierten Melodram "Wer Liebe verspricht" in der Maske des Sir Joshua Templewood auf. In dem in der Kolonialzeit Indiens vor farbenprächtiger exotischer Kulisse spielenden Liebesgeschichte geht es um die junge, fortschrittlich denkende Amerikanerin Olivia O'Rourke (Eva Habermann), die unter der Obhut der Familie mütterlicherseits an einen gutsituierten Mann gebracht werden soll. Gudrun Landgrebe mimt die Tante Lady Bridget Templewood, Adorf deren Gatten bzw. Onkel der Protagonistin, der in allerlei zwielichtige Geschäfte verwickelt zu sein scheint und vor allem seinen Erzfeind Jai Raventhorne (Erol Sander), den illegitimen Sohn eines Engländers und einer Inderin, erbittert bekämpft
Ein Fernseherlebnis der besonderen Art war das von Nikolaus Leytner in Szene gesetzte Drama "Die lange Welle hinterm Kiel"1) (EA: 04.01.2012) nach dem gleichnamigen, parabelhaften Roman von Pavel Kohout, kamen doch mit Mario Adorf undChristiane Hörbiger zwei hochkarätige Schauspieler zusammen. Der Film handelt von einer schicksalhaften Begegnung zweier älterer Menschen auf einem Kreuzfahrtschiff im Jahr 1990. Die todkranke Sudetendeutsche Margarete Kämmerer (Christiane Hörbiger) begegnet dem Tschechen Professor Burian (Mario Adorf). Dieser hatte in der Zeit der Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei Männer eines Dorfes hinrichten lassen, darunter Margaretes Ehemann. Sie will Rache, ihr Neffe (Christoph Letkowski) soll ihr dabei helfen. Es stellt sich heraus, dass Margarete zuvor den Bruder von Burian umbringen hatte lassen. Der Neffe freundet sich mit Burians Schwiegertochter (Veronica Ferres) an und verbringt eine Nacht mir ihr. Nach einer Aussprache zwischen Burian und Margarete sind sich beide einig, dass sie heute niemand mehr versteht, und springen gemeinsam über Bord.3) → prisma.de
Eine weitere, außergewöhnliche Ehrung wurde dem großen Mimen Anfang 2009 zuteil: Bereits Ende Oktober 2008 gab der Aachener Karnevalsverein (AKV) bekannt, dass Adorf in der Session 2008/2009 den "Orden wider den tierischen Ernst" erhalten werde. Der Orden werde ihm für "Mutterwitz, Humor, Charme, seine Beliebtheit durch alle Bevölkerungsgruppen hindurch und eine Portion Schlitzohrigkeit" verliehen, sagte der Präsident des Aachener Karnevalsvereins, Horst Wollgarten. Die Auszeichnung konnte der 78-Jährige am 7. Februar 2009 während der Festsitzung im Aachener "Eurogress" entgegennehmen. Die Verleihung des traditionellen Ordens zum 150. Bestehen des Aachener Karnevalsvereins, der seit 1950 Persönlichkeiten ehrt, die sich durch Individualität, soziales Engagement und Witz, aber vor allem durch Humor und Menschlichkeit auszeichnen, übertrug die ARD in einer Aufzeichnung zwei Tage später am 9. Februar. Neuerdings hat Mario Adorf auf dem am 10. September 2010 eingeweihten Berliner "Boulevard der Stars" auch einen "Stern", in prominenter Lage, mitten in Berlin auf der Potsdamer Straße, wurde er neben legendären Filmschaffenden wie Marlene Dietrich, Romy Schneider, Hildegard Knef bzw. herausragenden Schauspielern wie Armin Mueller-Stahl, Bruno Ganz oder Götz George "verewigt". Mit der Verleihung der Ehrendoktorwürde der Mainzer "Johannes Gutenberg-Universität" kann Adorf im Verlaufe des Jahres 2010 noch eine weitere hohe Auszeichnung entgegennehmen → www.uni-mainz.de. Anlässlich der 47. Verleihung der "Goldenen Kamera" kann Adorf am 4. Februar 2012 diese Trophäe erneut entgegen nehmen, diesmal für sein Lebenswerk. Wie man auf Adorfs Webseite lesen kann, begründete die Jury die Entscheidung folgendermaßen: "Mario Adorf ist eindeutig einer der beliebtesten deutschen Schauspieler. Man empfindet immer Sympathie für ihn, egal ob er in seinen Filmen den Schurken, die Vaterfigur oder den Geschäftsmann mimt. Das gilt aber nicht nur für ihn als Schauspieler. Auch wenn er als Chansonnier, Erzähler oder Autor in Erscheinung tritt, gewinnt er das Publikum für sich. Wir freuen uns, ihn für sein jahrzehntelanges künstlerisches Werk auszeichnen zu können."
1992 stellte er mit dem autobiographischen "Der Mausetöter Unrühmliche Geschichten" auch sein schriftstellerisches Talent unter Beweis. Weitere Bücher folgten und zeigten: Mario Adorf beherrscht die große Kunst der Pointe, seine Erzählungen fesseln, bringen zum lachen und unterhalten wunderbar. Mit seinen "manchmal wahren, manchmal erfundenen, aber immer spannenden und amüsanten Geschichten" in "Der römische Schneeball" (erschienen 2000), "Der Mäusetöter", "Der Dieb von Trastevere" oder "Der Fenstersturz" entführt Mario Adorf das Publikum schnell in die Welt der kleinen und großen Gauner Italiens, in die manchmal skurrile Atmosphäre der Filmfestspiele von Cannes oder gar in den Dschungel Südamerikas. Auch als Chanson-Sänger machte sich Adorf inzwischen einen Namen. Im Oktober 1996 erschien seine CD "Schön böse" mit Kreisler-Liedern, u. a. aus seinem Soloprogramm "Al dente". Im September 2005 nahm Mario Adorf dann mit seiner Jubiläumstournee "Da Capo, Mario" Abschied von der Bühne. Nach wie vor engagiert er sich als Sprecher für ambitionierte Audio-Produktionen, 2009 beispielsweise erschien beim Herder-Verlag das vielbeachtete Hörbuch "Adorf liest Schiller" mit den bekanntesten Schiller-Balladen. Jetzt wurde eine überzeugende "Fortsetzung" eingespielt: "Die Lieblingsballaden der Deutschen". Es ist ein großartiges Hörerlebnis, wenn Mario Adorf altbekannte und auch unbekannte Balladen rezitiert, über verschollen geglaubte Liebhaber und mysteriöse Fremde, unheilvolle Vögel und todgeweihte Jungfrauen, Liebe, Tod und Teufel. So hat man ihn selten gehört. Für seine eigene "Master-Edition" Reihe beim Kunstmann-Verlag produzierte Mario Adorf "Schöntrauer" Erzählungen von Bohumil Hrabal. Es ist das zweite Hörbuch, das im Rahmen seiner eigenen Edition erscheint. Nach der 5 CDs umfassenden Ausgabe von Alexander Granach's "Da geht ein Mensch" wird diese neue Veröffentlichung 2 CD's beinhalten. Wieder ein ganz besonders Hörerlebnis mit ergreifenden Erzählungen. Eine Hommage an den großen tchechischen Schriftsteller und nach Granach ein weiteres Juwel aus Mario Adorf's persönlicher Bibliothek, zum Zuhören geweckt. (Quelle: www.marioadorf.com)
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Im März 2004 erschienen die "unordentlichen" Erinnerungen des Multitalents Adorf
unter dem Titel "Himmel und Erde": Mario Adorf,
Deutschlands beliebtester Schauspieler, ist seit vielen Jahren auch ein
erfolgreicher und viel gelesener Schriftsteller. Aber lange hat Mario Adorf
aus guten Gründen gezögert, ein autobiographisches Buch zu schreiben.
Die Zeit des Wartens ist nun vorbei.
"Himmel und Erde" ist ein überraschendes, erstaunliches Buch der
Erinnerungen an ein unvergleichliches Leben zwischen den Tagen der Kindheit in einem kleinen Eifelstädtchen
und der großen Welt des internationalen Films. Geschichten auf Geschichten rollen vor dem Leser ab,
in denen sich das Nebensächliche und Zufällige oft als wichtiger entpuppt als die Darstellung
"offizieller" Lebensabschnitte und Karrierehöhepunkte. Und als unterhaltsamer sowieso.
(Zitat amazon-Redaktion) Anlässlich des 75. Geburtstags von Mario Adorf kam im August 2005 im Verlag "Kiepenheuer & Witsch" das Buch "Bilder meines Lebens" heraus, in dem Deutschlands beliebtester Schauspieler die Rollen seines Lebens Revue passieren lässt ein Erinnerungsbuch in Bildern, gewürzt mit zahlreichen autobiographischen Texten und Anekdoten aus sechs Jahrzehnten Theater- und Filmgeschichte. Über 100 Film- und Fernsehrollen machten ihn zum Publikumsliebling und Grandseigneur des deutschen und europäischen Films. Nun hat er sein Archiv der Bilder geöffnet und lässt uns teilhaben an einem Leben, das ein Leben in Rollen ist. Aufnahmen von seiner Kindheit und Jugend in dem kleinen Eifelstädtchen Mayen, von seiner Theaterzeit an den Münchner Kammerspielen, seltene Fotos von Mario Adorf als Bildhauer sowie von seinem Leben im geliebten Rom ergänzen dieses Porträt eines großen Schauspielers. Entstanden ist ein Band, der die vielen Gesichter und Talente des Mario Adorf zeigt und einen Streifzug durch die deutsche Film- und Fernsehgeschichte von den 50er Jahren bis heute bietet.7)
Am 8. September 2010 beging der große Mime, der mit seinen Rollen Filmgeschichte geschrieben hat, seinen 80. Geburtstag, die Medien würdigten ausführlich Adorfs Lebensleistung. Die F.A.Z (www.faz.net) beispielsweise bezeichnete Adorf in dem Artikel "Mario Adorf zum Achtzigsten" als "die graue Eminenz des deutschen Films", für DIE ZEIT (www.zeit.de) ist er der "beste aller Schurken", der "Unmenschen menschlich gemacht und Banditen eine Seele verliehen" hat. "Mit ihnen wurde er zum beliebtesten deutschen Schauspieler." "Das soll ihm einer nachmachen: Vom Leinwandkiller zum beliebtesten Schauspieler Deutschlands." schreibt br-online, und weiter: "Lange spielte Mario Adorf so fiese Typen, dass ihn seine Mutter bat, vor der Kamera doch wenigstens eine Krawatte umzumachen. 120 Rollen später gibt es kaum einen Charakter, den er noch nicht verkörpert hat. Mit oder ohne Schlips am Mittwoch feierte Adorf seinen 80. Geburtstag."; weitere Artikel zum 80. Geburtstag unter anderem bei www.stern.de und www.bz-berlin.de.
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| 2009 schenkte Mario Adorf sein persönliches Archiv der Berliner "Akademie der Künste" (AdK), "mehrere Tausend Fotos zu seinen etwa 60 Theater- und über 220 Filmrollen sowie Rollenbücher mit detaillierten Anmerkungen vermitteln einen Eindruck von der Vielfalt der von ihm dargestellten Figuren und von seiner intensiven Auseinandersetzung mit den jeweiligen Rollen."10) Vom 2. Februar bis 15. April 2012 werden diese umfangreichen Dokumente eines großen Künstlerlebens der Öffentlichkeit mit der Ausstellung "Mario Adorf böse kann ich auch" zugänglich gemacht. Als Begleitmaterial erschien eine Broschüre mit einem Essay von Moritz Rinke1) sowie Texten zu der Sonderschau und zahlreichen Abbildungen. Eröffnet wurde die auf 600 Quadratmetern frei zugängliche Retrospektive mit rund 500 Exponaten am 1. Februar 2012 im Plenarsaal der "Akademie der Künste" vom Präsidenten der Akademie Klaus Staeck1), neben der Hauptperson Mario Adorf war auch der Staatsminister für Kultur und Medien, Bernd Neumann1), anwesend, → Infos zur Ausstellung bei www.adk.de. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Link: 1) Wikipedia, 2) prisma-online.de, 6) Kurzportrait innerhalb dieser
HP Quellen: 3) Wikipedia, 4) www.zdf.de, 5) www.teamworx.de, 7) Kiepenheuer & Witsch 8) Filmmuseum Düsseldorf, 9) prisma.de, 10) www.adk.de Lizenz Foto Mario Adorf (Urheber: Siebbi): Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported lizenziert. |
Stand: Februar 2012 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Textbausteine des Kurzportraits von
sowie von www.prisma-online.de
sowie "Lexikon der deutschen Film- und TV-Stars" von Adolf Heinzelmeier/Berndt Schulz (Ausgabe 2000) Mehr Informationen bzw. Aktuelles findet man bei www.marioadorf.com, siehe auch Wikipedia, www.br-online.de und www.deutsches-filmhaus.de |
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