Wirken am Theater / Filmografie / Hörspiel
Hermann Beyer wurde am 30. Mai 1943 als Sohn eines kaufmännischen Angestellten und einer Verkäuferin in Altenburg1) (Thüringen) geboren. Der Bruder des Filmregisseurs Frank Beyer1) (1932 – 2006) ließ sich an der renommierten staatlichen Schauspielschule "Ernst Busch"1) in Berlin ausbilden, ein erstes Theaterengagement führt ihn an das Berliner "Maxim Gorki-Theater"1), wo er mit der Hauptrolle in "Der Schuhu und die fliegende Prinzessin"1) von Peter Hacks1) sein Bühnendebüt gab. 1969 wechselte er an das "Hans-Otto-Theater"1) in Potsdam, spielte dort bis 1971 unter der Intendanz von Peter Kupke1) prägnante Figuren wie beispielsweise die Titelrolle in dem Goethe-Trauierspiel "Egmont" oder den Kriegsheimkehrer Beckmann in dem Drama "Draußen vor der Tür"1) von Wolfgang Borchert1). 1972 wechselte er zur Berliner "Volksbühne"1), wo er bis 1980 Erfolge feierte. Für drei Jahre band er sich dann nicht mehr fest an ein Haus, war danach zwischen 1983 und 1999 festes Mitglied des von Bertolt Brecht1) und dessen Frau Helene Weigel gegründeten "Berliner Ensemble"1). "Beyer gehörte als Schauspieler zu den Stützen des "Berliner Ensembles" und ist einer der profiliertesten Interpreten der Texte von Heiner Müller1)." notiert das "Henschel Theaterlexikon"*).
Seit 1999 arbeitet Beyer wieder als freischaffender Schauspieler, brillierte unter anderem auch in Chemnitz, Weimar und Hamburg. An den "Münchner Kammerspielen"1) war er beispielsweise zur Spielzeit 2003/2004 in Lars-Ole Walburgs Inszenierung von "Antigone"1) nach Sophokles1) zu sehen.
 
Man erlebte den Vollblutschauspieler unter anderem am "Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin"1) in dem Drama "Die Möwe"1)  von Anton Tschechow1), hier brillierte er mit der Rolle des Landarztes und einstigen "Frauenhelden" Jewgeni Sergejewitsch Dorn. Das nebenstehende Foto, welches mir freundlicherweise vom Staatstheater Schwerin*) zur Verfügung gestellt wurde, zeigt Hermann Beyer zusammen mit Ute Kämpfer, welche die Rolle der Polina Andrejewna spielte, die seit Jahren für Dorn schwärmt. 
Zwischen 2008 und 2011 wirkte Beyer als Gast an der Berliner "Volksbühne".
 
*) Link: www.theater-schwerin.de
Im folgenden eine Auswahl der Rollen, mit denen Hermann Beyer vor allem in Bühnenwerken der Moderne im Verlauf der Jahrzehnte an den verschiedenen Bühnen Publikum und Kritiker zu überzeugen wusste (Fremde Links: Wikipedia):

Seit der Premiere (21. Oktober 2016) konnte man Beyer am "Theater Konstanz"1) in dem Zweipersonenstück "Schwarz ohne Zucker" als Partner von Irma Münch erleben → theaterkonstanz.de, theatertexte.de. Am 6. März 2015 hatte das von Kirsten Stina Michelsdatter eigens für Münch und Beyer geschriebene Stück am Dresdner "Societaetstheater"1) in einer Inszenierung von Andreas Pirl (→ andreaspirl.com) seine Uraufführung erlebt. Bereits eine Spielzeit zuvor begeisterte das Schauspielerpaar das Konstanzer Publikum in "Treffen am Nachmittag" (Premiere 16.10.2015) nach dem ursprünglich als Rundfundhörspiel konzipierten Kammerstück von Henning Mankell1)  → theaterkonstanz.de. Diese Bühnenadaption war schon 2012 erfolgreich am "Societaetstheater" von Andreas Pirl inszeniert bzw. uraufgeführt worden und auch Augusts Strindbergs1) Ehekrieg-Drama "Totentanz" (2010) mit Hermann Beyer als Edgar hatte positive Kritiken verzeichnen können.

Anfangs übernahm der Schauspieler nur selten Rollen für Film und Fernsehen, eine seiner ersten Rollen erhielt er von Regisseur Konrad Wolf1) in dessen autobiographischem Werk "Ich war neunzehn"1) (1968). Aber er wird bereits für größere Rollen engagiert, in denen er sein Talent zeigen kann. In "Männer ohne Bart"1) (1971) von Rainer Simon1) spielt er den Lehrer Nickel, der sich mit einem 15-jährigen Schüler auseinandersetzen muss. Er arbeitet mit Regisseuren wie Horst E. Brandt1), Siegfried Kühn1) und Werner W. Wallroth1) sowie seinem Bruder Frank Beyer1) zusammen.
Einen enormen Schub erhält seine Filmkarriere Anfang der 80er Jahre, als Hermann Beyer freischaffend tätig ist. In der Verfilmung des Romans "Franziska Linkerhand"
1) von Brigitte Reimann1) "
Unser kurzes Leben"1) (1981) unter der Regie von Lothar Warneke1) spielt er Schafheutlin, kommissarischer Stadtarchitekt, der längst in seinen Vorstellungen und Normen erstarrt ist. Er wird schnell zum Widersacher der jungen Architektin, die sich rigoros für Veränderungen einsetzt; macht aber auch die innere Widersprüchlichkeit der Figur deutlich. 1982 erhält er den "Kritikerpreis der DDR" als "Bester Darsteller", da er gleich in zwei der wichtigsten Filme des Jahres zu sehen ist. (Quelle: www.film-zeit.de; Seite nicht mehr online)
So überzeugte er erneut unter der Regie von Lothar Warneke an der Seite von Christine Schorn in dem Film "Die Beunruhigung"1) (1981), brillierte 1982 mit der Hauptrolle des Amateur-Historikers Pötsch und Gegenspieler des Literatur-Professors Menzel (Kurt Böwe) in Roland Gräfs bitteren Satire "Märkische Forschungen"1); der Preis als "Bester Hauptdarsteller" beim 2. "Nationalen Spielfilmfestival der DDR"1) war der Lohn für sein exzellentes Spiel. 1983 wirkte er in Rainer Simons "Das Luftschiff"2) mit, poetisch und im Grundton zugleich heiter-komödiantisch war 1985 sein Hochgraf Julius Ortel von Rattenzuhausbeiuns, der in dem Märchenfilm "Gritta von Rattenzuhausbeiuns"1) besessen ist, eine Thronrettungsmaschine zu konstruieren. Für seine Darstellung des Jakobiners bzw. Gelehrten Georg Forster1) in Michael Gwisdeks vielbeachtetem, kammerspielartigen Regiedebüt "Treffen in Travers"1) (1988) nach der gleichnamigen Erzählung von Fritz Hofmann1) erhielt Hermann Beyer 1989 beim 6. "Nationalen Spielfilmfestival der DDR" den Preis in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller".

Hermann Beyer, fotografiert von Werner Bethsold1) (1925–2019)
© Werner Bethsold; Lizenz: CC BY-SA 4.0 ; Quelle: Wikimedia Commons

Hermann Beyer, fotografiert von Werner Bethsold; Copyright Werner Bethsold; Quelle: Wikimedia Commons
Zu Beyers weiteren Kinoproduktionen zählen beispielsweise unter der Regie seines Bruders Frank Beyer die Kriminalkomödie "Der Bruch"1) (1989) mit der Rolle des Polizeikommissars Kollmorgen an der Seite von Götz George und Rolf Hoppe, sowie 1991 die Literaturadaption "Der Tangospieler"1) nach der gleichnamigen Erzählung1) von Christoph Hein1), wo er als DDR-Richter Dr. Berger überzeugte, der der keine Schwierigkeiten damit hat, Unrechts-Urteile zu verkünden. Hermann Beyer als Rechtsgelehrter Paul Johann Anselm von  Feuerbach1) für das Biopic "Kaspar Hauser"1) (1993) zusammen mit Kaspar Hauser1)-Darsteller André Eisermann1) vor der Kamera oder wirkte als Vater des Punks Captain (Antonio Wannek1)) in dem Drama "Wie Feuer und Flamme" (2001) mit. In "Ninas Geschichte" sah man ihn 2002 mit der Rolle des Alfred, in "Ein Schiff wird kommen" übernahm er 2003 die Rolle des Vaters ebenso wie in der eindringlichen Liebesgeschichte "Der Alte Affe Angst"1) und dem preisgekröntem Film "Elementarteilchen"1) (2006) nach dem gleichnamigen Roman1) von Michel Houellebecq1), beide Male von Oskar Roehler1) in Szene gesetzt. Danach zeigte sich  Beyer als Dr. Wolf neben Protagonistin Nina Hoss1) in der Literaturadaption "Anonyma – Eine Frau in Berlin"1) (2008) sowie in "Boxhagener Platz"1), gedreht von Matti Geschonneck1) nach dem gleichnamigen Roman von Torsten Schulz1). Premiere feierte letztgenannter Film am 16. Februar 2010 im Rahmen der "Berlinale"1) in der Filmreihe "Berlinale Special", allgemeiner Kinostart war der 4. März 2010. Die tragikomische Geschichte, in der Beyer Oma Ottis (Gudrun Ritter) sechsten Ehemann Rudi mimte, spielt im Jahre 1968 in Ost-Berlin und erzählt von Oma Otti und ihrem zwölfjährigen Enkel Holger (Samuel Schneider1)) in der Zeit von Studentenunruhen und sexueller Revolution im Westen, aber auch den Panzern in Prag. Und auf dem Ostberliner "Boxhagener Platz" erleben Oma Otti und ihr zwölfjähriger Enkel Holger ihre ganz eigenen Abenteuer. Otti hat schon fünf Ehemänner ins Grab gebracht und dem sechsten geht es auch nicht mehr so gut, als sie Avancen von Altnazi Fisch-Winkler (Horst Krause) und dem ehemaligen Spartakuskämpfer Karl Wegner (Michael Gwisdek) erhält. Otti verliebt sich in Karl und plötzlich ist Fisch-Winkler tot. Holger avanciert zum Hobbydetektiv und lernt dabei einiges über die Liebe, die 68er Revolte und wie man mit "revolutionären" Geheimnissen Frauen rumkriegt. Bis Holger einen Fehler begeht, der ausgerechnet Karl in Gefahr bringt … (Quelle: www.cinefacts.de
Einen kleineren Part übernahm er in dem von Jungregisseur Andreas Kannengießer1) inszenierten Drama mit dem Titel "Vergiss dein Ende"1), in dem Renate Krößner neben Dieter Mann die weibliche Hauptrolle spielt; die Dreharbeiten zu dem "Melodram auch mit komischen Zügen" begannen im September 2009 auf der Insel Rügen1): Die 65-jährige Hannelore (Renate Krößner) pflegt seit vier Jahren ihren fast 70-jährigen demenzkranken Ehemann Klaus (Hermann Beyer) und stößt an die Grenzen ihrer Kräfte. Als Nachbar Günther (Dieter Mann) nach dem Tod seines Lebensgefährten eine Reise antritt, folgt Hannelore ihm heimlich, lässt ihren Mann alleine zu Hause zurück …; Kinostart war der 5. Mai 2011, siehe auch filmportal.de. Anlässlich der Verleihung der "Deutschen Filmpreise 2012"1) ("Lola"1)) am 27. April 2012 im Berliner "Friedrichstadt-Palast"1) erhielt Beyer für seine schauspielerische Leistung eine Nominierung in der Kategorie "Beste darstellerische Leistung – männliche Nebenrolle", unterlag jedoch seinem Mitbewerber Otto Mellies ("Halt auf freier Strecke"1)).
Abgedreht war der DFFB-Abschlussfilm bzw. visionäre Film noir "Dr. Ketel – Der Schatten von Neuköln"2) (2011) der jungen Filmemacher Anna und Linus de Paoli2) mit Ketel Weber2) in der Titelrolle; hier präsentierte sich Beyer neben dem amerikanischen Filmstar Amanda Plummer1), die die weibliche Hauptrolle derLouise übernommen hatte. In jüngerer Zeit zeigte sich Beyer in dem impressionistischen Psychodrama "HomeSick"2) von Jakob M. Erwa1), welches am 9. Februar 2015 im Rahmen der "Berlinale 2015"1) in der Sektion "Perspektive Deutsches Kino" seine Weltpremiere feierte, und spielte den schrulligen Helmut, Ehemann der zwielichtigen Nachbarin Hilde Domweber (Tatja Seibt1)). In dem tragikomischen Roadmovie "Becks letzter Sommer"1), von Frieder Wittich1) gedreht nach dem gleichnamigen Roman1) von Benedict Wells1) mit Christian Ulmen1) in der Titelrolle eines verliebten Musiklehrers in der Krise, war er als Hans Zankl zu sehen; der Streifen ging am 23. Juli 2015 an den Start. An weiteren Arbeiten für das Kino sind unter anderem neben dem Kurzfilm " Und ich so: Äh"2) (2015) mit der Figur des Taxifahrers Klaus Grill die Produktionen "Wild"1) (2016) und "Petting statt Pershing"2) (2019) zu nennen. Noch ohne Starttermin ist der im Mai/Juni 2019 gedrehte Kinofilm "Alle Reden übers Wetter"2) von Regisseurin und Drehbuchautorin Annika Pinske1).
Der Schauspieler, der sich stets oberflächlichen Serienangeboten verweigerte, trat in den 1990er Jahren mehrfach in Etuden von Filmstudenten auf, darunter 1995 in "Der Kontrolleur" an der Seite seines Sohnes Eugen Krößner → Übersicht Kinofilme.
Gleichzeitig wurde Beyer mit anspruchsvollen Rollen in populären Krimireihen wie "Polizeiruf 110"1) oder "Tatort"1) sowie TV-Adaptionen von Theaterstücken auch bundesweit einem breiten Publikum bekannt. In der NDR-"Tatort"-Folge "Arme Püppi"1) beispielsweise beeindruckte er 1998 als Ludger Hansen und eifriger Mitarbeiter der gemeinnützigen Organisation "Minar". 1996 sah man ihn unter anderem als Gangster Ernesto Roma in der Brecht-Adaption "Der Aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui"1) auf dem Bildschirm, in der Zuckmayer-Verfilmung "Der Hauptmann von Köpenick"1), inszeniert von Bruder Frank mit Harald Juhnke als Wilhelm Voigt1), verkörperte er ein Jahr später Voigts Schwager Friedrich Hoprecht.

Foto zur Verfügung gestellt von von Werner Bethsold1) (1925–2019):
Das Foto entstand 1991 während einer Hörspielproduktion. © Werner Bethsold

Hermann Beyer; Copyright Werner Bethsold
In Frank Beyers TV-Film"Abgehauen"1) nach den Tagebüchern von Manfred Krug stellte er 1998 seinen Bruder Frank dar oder war im gleichen Jahr in der preisgekrönten, dreiteiligen Familiensaga "Der Laden"1), gedreht von Jo Baier1) nach der "gleichnamigen Romantrilogie"1) von Erwin Strittmatter1), als der jähzornige Müller Sastupeit zu sehen. Einprägsam war auch seine Verkörperung des Politikers Hans Modrowow1) in Hans-Christoph Blumenbergs1) vielbeachtetem szenischen dokumentarischem -Zweiteiler "Deutschlandspiel"1) (2000) über die deutsche Geschichte der Jahre 1989 bis 1990 bzw. über den Fall der Mauer. Zu Beyers jüngeren TV-Produktionen zählt beispielsweise seine Rolle des polnischen Mafioso Pawel Sikorsky, der in dem Zweiteiler "Das Konto"3) (2004) dem unter Mordverdacht geratenen Top-Manager eines fiktiven Lebensmittelkonzerns Michael Mühlhausen (Heino Ferch1)) bei der Suche nach den wahren Tätern zur Seite steht. Eine kleine, dennoch prägnante Rolle war die des Vaters des fiktiven ostdeutschen Nachrichtensprechers Jan Landers (Jan Josef Liefers1)) in der Literaturverfilmung "Die Nachrichten"1) (2005), eine Nachwende-Geschichte, welche Matti Geschonneck1) nach dem gleichnamigen Roman des Journalisten Alexander Osang1) (auch Drehbuch) in Szene gesetzt hatte.
Erwähnt werden sollte auch die mit szenischen Darstellungen durchsetzte Dokumentation "Aghet – Ein Völkermord"1), mit der Regisseur Eric Friedler1) den Völkermord an den Armeniern1) während des 1. Weltkrieges thematisierte. Der Filme entstand 2009 nach mehrjährigen umfangreichen Recherchen und erhielt 2010 den "Deutschen Fernsehpreis"1) in der Kategorie "Beste Dokumentation". Neben anderen renommierten Schauspielern verkörperte Hermann Beyer den Politiker Theobald von Bethmann Hollweg1) (1856 – 1921), Reichskanzler des deutschen Reiches zwischen 1909 und 1917. 
Hermann Beyer, fotografiert von Ina Voigt, mit freundlicher Genehmigung der Fotografin; Copyright Ina Voigt; Quelle: filmmakers.de Seit 2001 sahen die Zuschauer den Charakterdarsteller als eigenbrötlerischen, DDR-nostalgischen Wilhelm Hinrichs, Vater des Ermittlers Jens Hinrichs alias Uwe Steimle1), in den "Polizeiruf 110"-Folgen aus Schwerin, so beispielsweise in "Winterende"1) (2004), "Farbwechsel"1) (2007), "Eine Maria aus Stettin"1) (2008) und "Die armen Kinder von Schwerin"1) (2009).  Man erlebte Beyer unter anderem in der Episode "Zug um Zug" (2007) aus der Serie "Der Dicke" mit dem Protagonisten Dieter Pfaff, in Dauerbrennern wie "Großstadtrevier", "In aller Freundschaft" oder "SOKO Leipzig". Prägnante Figuren spielte er außerdem in den Doku-Dramen "Das Wunder von Berlin"1) (2008) und "Kinder des Sturms"1)  (2009) sowie als Bodo Tankmann in dem Krimi "Der Tote im Spreewald"1) (2009) aus der ZDF-Reihe "Spreewaldkrimi"1). Auch in "Eine tödliche Legende"1) (EA: 01.10.2012), der vierten spannenden Geschichte mit dem eher spröden Kriminalkommissar Thorsten Krüger (Christian Redl), tauchte Beyer mit der Gastrolle des inzwischen im Gefängnis sitzenden ehemaligen LPG-Vorsitzenden Bodo Tankmann erneut auf. Angesiedelt in Lübbenau und Umgebung, gimg es in dem in sich verschachtelten, vielschichtigen Thriller um alte Legenden bzw. das sorbische Volksmärchen vom Schlangenkönig, projiziert auf die neuere Geschichte der "Wende"-Zeit. Neben Redl zeigten sich unter der Regie von Torsten C. Fischer1) weitere so hervorragende Schauspieler(innen) wie Rüdiger Vogler, Muriel Baumeister1), Ulrike Krumbiegel1) oder Rolf Hoppe.

 
Hermann Beyer, fotografiert von Ina Voigt,
mit freundlicher Genehmigung der Fotografin
© Ina Voigt; Quelle: filmmakers.de

Nach dem Romy Schneider-Biopic "Romy"1) mit Jessica Schwarz1) in der Hauptrolle der Leinwandlegende Romy Schneider (EA: 11.11.2009), wo er kurz als Heinrich Böll1) auftrat, konnte Beyer mit der Nebenrolle des Bestatters Jörg Riemann an der Seite des Polizisten Helge Vogt, (Hinnerk Schönemann1)) auch in dem überaus spannenden Nordsee-Thriller "Mörder auf Amrum"1) (EA: 11.01.2010) punkten und komplettierte die sehenswerte Schauspielerriege (u.a. Thomas Thieme, Barbara Rudnik) in dieser rabenschwarzen, ungewöhnlichen Geschichte. Wenig später überzeugte Beyer in dem Drama um eine Ärztin ohne Examen "Eine Frage des Vertrauens"3) (EA: 08.03.2010) als Vater der Medizinerin Marie Hansen (Silke Bodenbender1)), die mit der gefälschten Kopie ihrer Approbationsurkunde erfolgreich und engagiert an einem Hamburger Klinikum arbeitet. In dem skurrilem Dorfkrimi "Mörderisches Wespennest"1) (EA: 21.02.2011) mit Hinnerk Schönemann als Privatdetektiv Finn tauchte er als Dr. Hess auf. Danach zeigte sich Beyer in der Episode "Drei Frauen" (2011) aus der Krimi-Serie "Kommissar Stolberg"1) sowie als alter Barkassenunternehmer Hinrich Stemmler in der Story "Begleiterinnen"1) (EA: 07.01.2012) der Krimireihe "Stubbe – Von Fall zu Fall"1) mit Wolfgang Stumph. In der Krimiserie "Die Chefin"1) mit Katharina Böhm1) als Chefermittlerin der Münchener Mordkommission Vera Lanz mimte Beyer in verschiedenen Folgen deren nicht immer pflegeleichter Schwiegervater bzw. ehemaliger Polizist Georg Lanz und gehörte mit dieser Figur seit der ersten Staffel bzw. Februar 2012 zur Besetzung; mit der 6. Staffel bzw. der Episode "Licht und Schatten" verließ Beyer 2016 die Serie.
Den alten Vater von Susanne Windscheidt (Anja Kling1)) spielte er in der nachdenklich stimmenden, mit witzigen Elementen durchsetzten ZDF-Geschichte um eine Patchwork-Familie "Familie Windscheidt – Der ganz normale Wahnsinn"3) (EA: 19.11.2012). Abgedreht war das von Marcus O. Rosenmüller1) vor der malerischen Kulisse der sächsischen Bergstadt Wolkenstein inszenierte Schwesterdrama "Am Ende der Lüge"3) (EA: 03.04.2013), in dem er als Herbert Althoff, Besitzer einer Uhrenmanufaktur und Vater der rivalisierenden Töchter Susanne Scheuregger (Katharina Böhm) und Mia Althoff (Aglaia Szyszkowitz1)) in Erscheinung trat. Wenig später gelangte die sehenswerte, unter anderem in Cuxhaven gedrehte ZDF-Verfilmung "Der Tote im Watt"3) (EA: 08.04.2013) nach dem Roman "Blaufeuer" von Alexandra Kui1) zur Ausstrahlung, wo er an der Seite von Petra Schmidt-Schaller1), Thomas Thieme und Max von Thun1) den Chefkonstrukteur Birger Harms spielte. Zuvor hatte man Beyer mit kleineren Parts in zwei Thrillern sehen können, als Arthur Meckenstock, Schwiegervater des Waldarbeiter-Chefs Harald Kurtz (Andreas Lust1)), in der SAT.1-Folge "Tod im Wald" aus der Reihe "Hannah Mangold & Lucy Palm"3) mit Anja Kling (Hannah Mangold) und Britta Hammelstein1) (Lucy Palm) als jungem, unkonventionellem Ermittlerteam sowie neben Protagonistin Anna Loos1) als ehemaligen Stasi-Generalleutnant Horst Merzig in "Zeugin der Toten"3) (EA: 25.03.2013), in Szene gesetzt nach dem gleichnamigen Roman von Elisabeth Herrmann1). In der Geschichte "Der letzte Vorhang"4) (EA: 30.09.2014) aus der witzigen Krimiserie "Mord mit Aussicht"1) trat Beyer als pensionierter Geschichtslehrer Dr. Kredder in Erscheinung.
In dem von Christian Schwochow1) mit witzigen, fast schon grotesken Elementen inszenierten ARD-Film "Bornholmer Straße"1) (EA: 05.11.2014) über den Abend des 9. November 1989 bzw. die Öffnung der DDR-Grenzen1) gehörte Beyer als Oberleutnant bzw. Lageoffizier Heinz Wachholz zu den DDR-Grenzern, die mit der Situation total überfordert waren. Im Zentrum stand der (wunderbar) von Charly Hübner1) verkörperte Harald Schäfer (in der Realität Harald Jäger1)), Leiter des Grenzübergangs Bornholmer Straße1), der als diensthabender Oberstleutnant Anweisungen für weiteren Grenzkontrollen brauchte. Von seinem Vorgesetzten, Oberst Hartmut Kummer (Ulrich Matthes1)), erhielt er keine eindeutigen bzw. nichtssagende Aussagen, schließlich fällte Schäfer auf eigene Faust die mutige Entscheidung und öffnete um 23:30 Uhr den Schlagbaum von Ost- nach Westberlin. "Das ist star-besetzt bis in die niedersten Dienstränge. Herrlich, wie Milan Peschel1) immer wieder mit dem Hund dazwischen grätscht. Wie Hermann Beyer trotz allem sein Protokoll fertig stellen will. Und Ulrich Matthes den Stasimuff aus jeder Pore spüren lässt. Zwischen ihnen aber ein überragender Charly Hübner, der die Truppe beisammen halten muss und dem trotzdem immer der Darm dazwischen kommt. Der Mauerfall, eine Knallchargennummer!." schrieb unter anderem die "Berliner Morgenpost". Der Film basierte auf dem 2007 publizierten Buch "Der Mann, der die Mauer öffnete. Warum Oberstleutnant Harald Jäger den Befehl verweigerte und damit Weltgeschichte schrieb" von Gerhard Haase-Hindenberg1) → tittelbach.tv.

Hermann Beyer, fotografiert von Ina Voigt,
mit freundlicher Genehmigung der Fotografin
© Ina Voigt; Quelle: filmmakers.de

Hermann Beyer, fotografiert von Ina Voigt, mit freundlicher Genehmigung der Fotografin; Copyright Ina Voigt; Quelle: filmmakers.de
Hermann Beyer, fotografiert von Ina Voigt, mit freundlicher Genehmigung der Fotografin; Copyright Ina Voigt; Quelle: filmmakers.de Danach tauchte Beyer mit einem eher kleinen Part in dem spannenden Thriller "Der Beutegänger"1) (EA: 12.11.2014 ZDFneo, 15.11.2014 ZDF) aus der Krimireihe "Kommissarin Heller"1) auf und war der alte Vater des seit Jahren toten Rafael, dessen Identität von dem Psychopaten Robert Jansen (Godehard Giese1)) angenommen wurde. Wenig später sah man ihn als Dr. Paul Hollerbach in der "SOKO Köln"1)-Episode "Die Unverbesserlichen"4) (EA: 08.12.2014), war als Dr. Gernot Sieveking auch bei der "SOKO-Wismar"1)-Folge "Goldener Herbst"4) (EA: 25.03.2015) auf dem Bildschirm präsent. Eine kleinere Nebenrolle, die des ehemaligen Geigenbauers Hermann Schröder, mimte Beyer in der Ostalgie-Tragikomödie "Anderst schön"3) (EA: 12.06.2015) mit Charly Hübner1) als schüchternem, stets hilfsbereitem Hausmeister Roger Müller, der in einer tristen Schweriner Plattenhaus-Siedlung seinen Dienst versieht.
Hermann Beyer, in den letzten Jahren auch Spezialist für kleine prägnante Film- und Fernsehrollen, gehörte zur Besetzung der überaus gelungenen Siegfried Lenz-Adaption "Schweigeminute"1) (EA: 31.10.2016) und spielte den alten Vater der weiblichen Protagonistin Stella Petersen (Julia Koschitz1)). Am 11. Oktober 2017 kam er als kauzig-lebenskluger, DDR-kritischer Nachbar bzw. Australien-Kenner Kaczmareck in dem zeitgeschichtlichen, preisgekrönten ARD-Drama "Zuckersand"1) daher, mit dem der gelebte DDR-Alltag Ende der 1970er Jahre mit komödiantischen Zügen aus der Perspektive von Kindern erzählt wurde → www.zeit.de, tittelbach.tv
 
Hermann Beyer, fotografiert von Ina Voigt,
mit freundlicher Genehmigung der Fotografin
© Ina Voigt; Quelle: filmmakers.de
In der Serie "Dark"1), die am 1. Dezember 2017 bei Netflix1) an den Start ging, sah man Beyer in einigen Folgen als dementen, im Pflegeheim lebenden Helge Doppler, am 15. Dezember 2017 besuchte er dann "Die Eifelpraxis"1) in der Story "Gebrochene Herzen"3). Hier spielte er die zentrale Figur des ehemaligen Polizisten Hubert Meinerzhagen, der wegen seiner Herzprobleme bei Dr. Chris Wegner (Simon Schwarz1)) vorstellig wird. Schnell stellte sich heraus, dass der von allen ungeliebte Einzelgänger an einem "Broken-Heart"-Syndrom bzw. unter dem Zerwürfnis mit seinem ehemaligen Kollegen und Jugendfreund Klaus Mertens (Michael Hanemann1)) litt. Dank des Einsatzes der patenten Krankenschwester Vera Mundt (Rebecca Immanuel1)) wendete sich jedoch alles zum Guten.
Der streckenweise skurrile "Tatort" mit dem Titel "Der kalte Fritte"1) ging am 11. Februar 2018 auf Sendung. Hier schlüpfte Beyer in die Rolle des "Kunstkenners" Udo Stich, Vater des Weimarer Polizeichefs Kurt Stich (Thorsten Merten1)), der sich jedoch schließlich als Kunstfälscher und Trickbetrüger entpupptw. Die Kriminalhauptkommissare Kira Dorn (Nora Tschirner1)) und Lessing (Christian Ulmen1)) ermittelten diesmal in einem Mordfall an dem milliardenschweren Kunstliebhaber und hochverdienten Bürger der Stadt Weimar Alonzo Sassen.
Abgedreht war der spannende Mystery-Thriller "TIAN – Das Geheimnis der Schmuckstraße"3), welcher im Rahmen des "Filmfest Hamburg" (05.–14.10.2017) vorgestellt wurde. Hier präsentierte sich Beyer als Heinrich Weber, Schwiegervater des Bauingenieurs Michael Winter (Stephan Kampwirth1)); die Ausstrahlung im NDR erfolgte am 25.10.2018 → www.ndr.de, filmportal.de.
In dem letzten "Donna Leon"1)-Krimi mit dem Titel "Stille Wasser"1) (EA: 25,12,2019) und Uwe Kockisch als Commissario Guido Brunetti spielte Beyer dennoch einprägsam die Nebenrolle des Davide Casati: Brunetti lernt einen alten Mann kennen, der schon mit seinem Vater ruderte: den Bienenzüchter Davide Casati (Beyer). Ihre aufkommende Freundschaft findet ein jähes Ende, als Brunetti nach einem Sturm die Leiche Casatis findet. Dass der seeerprobte Einheimische ausgerechnet in der Lagune ums Leben kam, lässt dem Commissario keine Ruhe. Brunetti will ein Verbrechen nicht ausschließen, denn Casati lag im Streit mit benachbarten Gemüsebauern, deren Pestizide angeblich seine Bienen vergifteten. Eine andere Spur führt in die Vergangenheit und zu einem noch größeren Umweltskandal. Um den rätselhaften Fall zu lösen, lässt sich Brunetti diensttauglich schreiben – und setzt seine Gesundheit aufs Spiel. (Quelle: daserste.de
In dem spannenden ZDF-Zweiteiler "Das Mädchen am Strand"3) (EA: 06./08.2020) gehörte Beyer als der alte Richard Neumann zur prominenten Besetzung, Vater des Restaurantbesitzers Thorsten Neumann (Martin Lindow1)), der mit der ehemaligen Ex-Polizistin und von ihrem Mann (Rainer Bock1)) getrennt lebenden Hella Christensen (Barbara Auer1)) eine Beziehung hat. Diese unterstützt inoffiziell ihren einstigen Kollegen Simon Kessler (Heino Ferch1)) von der Hamburger Mordkommission bei der Suche nach dem Mörder der jungen Abiturientin Jule Reinhardt (Tijan Marei1)). Rasch stößt Kessler auf etliche Verdächtige, zu denen auch Hellas Sohn Sven (Nick Julius Schuck1)) gehört, der sich mit Richard Neumann angefreundet hat.
Freuen durfte man sich sicherlich auf die Gaunerkomödie "Alte Bande"3) (EA: 08.01.2020), in der Beyer den alten Henne mimte, vor Jahrzehnten Komplize des rheinischen Schwerkriminellen genannt "Boxer" (Mario Adorf) und des nun inhaftierten Wallberg (Tilo Prückner); im Gegensatz zu seinen beiden Kumpanen konnte Henne eine Beteiligung an dem Juwelenraub nie nachgewiesen werden. Als Boxer, heimlicher König der JVA, aus Altersgründen in den Seniorenknast verlegt wird, trifft er und dort auf den pfiffigen Wallberg. "Unterstützt von Henne, der die "Alte Bande" komplettiert, wagen sie noch einmal Boxers Liebe wegen (Hildegard Schmahl1)) den Ausbruch in die Freiheit – in einer Geschichte, die warmherzig und humorvoll von Alter, Freundschaft, Liebe, verpassten und neuen Chancen erzählt." kann man bei presse.wdr.de lesen.
Bereits im Juli 2018 begannen in Brandenburg die Dreharbeiten zu dem prominent besetzten ZDF-Dreiteiler "Unterleuten"1) mit dem Untertitel "Das zerrissene Dorf" (EA: 09./10./11.03.2020) nach dem gleichnamigen Gesellschaftsroman1) bzw. Bestseller von Juli Zeh1), mit dem die Autorin die Geschichte des fiktiven Dorfes "Unterleuten" mehr als dreißig Jahre nach der Wende erzählt: Unter der Regie von Matti Geschonneck1) überzeugte Beyer hier einmal mehr mit einer prägnanten Figur, spielte den Alt-Kommunisten und als Querulant verschrieenen alten Kron, Erzfeind des von Thomas Thieme nicht minder exzellent dargestellten wortkargen Rudolf Gombrowski, alteingesessener, ehemaliger Großgrundbesitzer und nun Chef des Landwirtschaftsbetriebs "Ökologica mbH" bzw. größter Arbeitgeber im Ort. Als in unmittelbarer Nähe des Dorfes ein von Gombrowski präferierter Windpark entstehen soll, brechen alte Konflikte auf und neuer Streit entsteht, da fast alle profitgierig sind. Vor allem Kron, Gombrowskis ärgster Gegenspieler, verfolgt dessen Pläne argwöhnisch, am Ende der packenden Geschichte gibt es nur Verlierer – Gombrowskis verbitterte, rachsüchtige Frau Elena (Christine Schorn) verlässt ihren Mann, dessen (vermeintliche) Geliebte, die "Katzenfrau" Hilde Kessler (Dagmar Manzel1)) erleidet einen Schlagabfall, der eigentlich friedfertige Vogelschützer und Soziologe Dr. Gerhard Fließ (Ulrich Noethen1)) wird (fast?) zum Mörder an dem gewaltbereiten, grobschlächtigen Automechaniker bzw. Gombrowskis Handlanger Bodo Schaller (Charly Hübner1)) und ebenfalls von Frau (Rosalie Thomass1)) und Baby verlassen, die ein doppeltes Spiel spielende Linda Franzen (Miriam Stein1)) begräbt ihre Visionen eines Reiterhofs, deren Lebensgefährte Frederick (Jacob Matschenz1)) kommt bei einem Autounfall ums Leben, der bayerische Geschäftsmann und Investmenthai Meiler (Alexander Held1)) hat sich verspekuliert und zum Schluss nimmt sich "Dorfpate" Gombrowski das Leben. Lediglich der alte Kron, liebevoller Opa von Enkelin "Krönchen" (Úna Lir), findet zu seiner Familie zurück bzw. versöhnt sich mit Tochter Kathrin (Bettina Lamprecht1)) und Schwiegersohn Wolf (Bjarne Mädel1)). "Neben Thomas Thieme und Hermann Beyer prägen Christine Schorn, die Gombrowskis still leidender Ehefrau Elena mehr Präsenz und Selbstbewusstsein als im Roman mitgibt, und Dagmar Manzel als Nachbarin und Nebenbuhlerin Hilde Kessler den Mehrteiler." urteilt Thomas Gehringer bei tittelbach.tv → Übersicht TV-Produktionen
Neben seiner umfangreichen Arbeit für Theater, Film und Fernsehen wirkte Hermann Beyer schon zu DDR-Zeiten in etlichen Hörspielen mit, Produktionen, die in der ARD Hörspieldatenbank gelistet sind, findet man hier am Ende dieser Seite.
 
Der Charakterdarsteller Hermann Beyer lebt in Berlin. Laut eines Artikels in der "Berliner Morgenpost" soll er eine Zeit lang mit seiner Kollegin Renate Krößner liiert gewesen sein, aus der Verbindung stamme der gemeinsame, 1968 geborene Sohn Eugen-Daniel Krößner, der ebenfalls als Schauspieler arbeitet und gemeinsam mit Krößner und Beyer für den Kinofilm "Vergiss dein Ende"1) (2011) vor der Kamera stand.
Textbausteine des Kurzportraits aus "Lexikon der DDR-Stars"
von Frank-Burkhard Habel und Volker Wachter (Ausgabe 1999, S. 26/27)
Siehe auch Wikipedia, defa-stiftung.de, filmportal.de sowie
Hermann Beyer bei filmmakers.de
*) Henschel Theaterlexikon (Hrsg.: Bernd C. Sucher; Henschel Verlag ( 2010, S. 76/77)
Fremde Links: 1) Wikipedia, 2) filmportal.de, 3)  tittelbach.tv, 4) fernsehserien.de
Stand: März 2020
    
Filme
Kinofilme / Fernsehen / Fernsehen –Polizeiruf 110
 
Filmografie bei der Internet Movie Database sowie filmportal.de
(Link: Wikipedia, filmportal.de, fernsehenderddr.de,
henschel-schauspiel.de,  prisma.de, tittelbach.tv)
Kinofilme Fernsehen (Auszug) Fernsehen – "Polizeiruf 110"-Folgen
(ab 2001 als Wilhelm Hinrichs, Vater des Ermittlers Jens Hinrichs = Uwe Steimle)
Hörspielproduktionen (Auszug)
(Link: ARD-Hörspieldatenbank (mit Datum der Erstausstrahlung) bzw. Wikipedia)
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