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Besondere
Geburtstage
im Februar
bzw. erinnerungs-
würdige
Daten zu
legendären
Künstlern
(Fremde Links:
Wikipedia)

Zu erinnern ist am … an den … von …

Besondere Geburtstage der vergangenen Monate des Jahres 2023 siehe hier
Verstorbene Künstler/-innen der Jahre 2023 bis 2011 (Auszug; Link öffnet neues Fenster)

        
02.2023 Updates / Ergänzungen bei den Stummfilm-Stars
  • 05.02.2023: Theodor Becker † Filmografie (Ergänzung)
  • 04.02.2023: Felix Basch † (neu: Filmografie (Ergänzung))
  • 03.02.2023: Margit Barnay † (neu: Filmografie (Ergänzung), Fotos)
  • 02.02.2023: Agnes Ayres † (neu: Filmografie (Ergänzung))
  • 02.02.2023: Carl Auen † (neu: Filmografie (Ergänzung), Fotos)
01.2023 Updates / Ergänzungen
  • Stummfilm-Stars
  • 20.01.2023: Erich Ziegel † (neu: Filmografie (Ergänzung))
  • 19.01.2023: Franz Lederer † (neu: Filmografie (Ergänzung), Fotos)
  • 18.01.2023: Weiß Ferdl † (neu: Filmografie (Ergänzung), Foto)
  • 17.01.2023: Ida Wüst † (neu: Filmografie (Ergänzung), Foto)
  • 15.01.2023: Marianne Winkelstern † (neu: Filmografie (Ergänzung), Fotos)
  • 14.01.2023: Herbert Wilk † (neu: Filmografie (Ergänzung), Hörspiel)
  • 13.01.2023: Ellen Widmann † (neu: Filmografie (Ergänzung), Hörspiel)
  • 10.01.2023: Elisabeth Wendt † (neu: Filmografie (Ergänzung)
  • 10.01.2023: Hedwig Wangel † (neu: Filmografie (Ergänzung), Hörspiel)
  • 09.01.2023: Margot Walter † (neu: Filmografie (Ergänzung), Foto)
  • 09.01.2023: Otto Wallburg † (neu: Filmografie (Ergänzung))
  • 07.01.2023: Lizzi Waldmüller † (neu: Filmografie (Ergänzung), Fotos)
  • 07.01.2023: Richard Waldemar † (neu: Filmografie (Ergänzung), Foto)
  • 06.01.2023: Kurt Waitzmann † (neu: Filmografie (Ergänzung), Hörspiel, Foto)
  • 04.01.2023: Aribert Wäscher † (neu: Filmografie (Ergänzung), Hörspiel)
  • 03.01.2023: Hanna Waag † (neu: Filmografie (Ergänzung), Foto)
  • 03.01.2023: Peter Voß † (neu: Filmografie (Ergänzung), Fotos)
  • 02.01.2023: Carl Voscherau † (neu: Filmografie (Ergänzung), Hörspiel)
17.01.2023 Im Alter von 95 Jahren starb am 16. Januar 2023 in einer Klinik in Rom die einstige, international gefeierte Leinwand-Ikone Gina Lollobrigida In ihrer italienischen Heimat liebevol "Lollo" oder "Gina nationale" genannt, galt sie als "Schönste Frau der Welt" und stand mit Leinwand-Stars jener Ära wie Marcello Mastroianni, Rock Hudson, Burt Lancaster, Anthony Quinn, Frank Sinatra oder Sean Connery vor der Kamera. "Ab Mitte der 1940er Jahre wirkte sie in siebzig Film- und Fernsehproduktionen mit, darunter sowohl Komödien als auch Dramen. In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg avancierte sie zum Sexsymbol des italienischen Kinos. Dem internationalen Publikum wurde sie durch den Historienfilm "Fanfan, der Husar"1) (1952) bekannt. Bis Ende der 1960er Jahre folgten Auftritte in internationalen Kinoproduktionen wie "Trapez"1), "Der Glöckner von Notre Dame"1), "Salomon und die Königin von Saba"1) und "Fremde Bettgesellen"1). 1961 wurde Lollobrigida bei der "Golden Globe"1)-Verleihung als "Beliebteste internationale Schauspielerin" ausgezeichnet. Daneben gewann sie mit dem "Nastro d'Argento"1) und "David di Donatello"1) mehrfach Italiens wichtigste Filmpreise und wurde in Deutschland mit sechs "Bambis"1) ausgezeichnet". Ab den 1970er Jahren betätigte sie sich verstärkt als Fotografin und Bildhauerin und trat nur noch gelegentlich als Schauspielerin in Erscheinung." notiert Wikipedia.
Darüber hinaus engagierte sich die Film-Diva seit Jahren ehrenamtlich für soziale Zwecke großer Organisationen wie UNESCO1), FAO1), UNICEF1) oder "Ärzte ohne Grenzen"1) und war zudem auch poltisch tätig. Zuletzt machte die 95-jährige Gina Lollobrigida noch im September 2022 anlässlich der Parlamentswahlen in Italien1) von sich reden, als sie für das linkspopulistische B¨ndnis "Italia Sovrana e Popolare" antrat, dem auch die "Partito Comunista"1) angehörte. Sie scheiterte jedoch an der 3-Prozent-Hürde und verfehlte den Einzug in den italienischen Senat. → siehe die Nchrufe unter andrem bei tagesschau.de, www.faz.net, www.focus.de, www.ndr.de, deutschlandfunkkultur.de
 
Fremde Links: 1) Wikipedia
12.2022 Updates / Ergänzungen
31.12.2022 Wie erst jetzt bekannt wurde, starb bereits am 16. Dezember 2022 im Alter von 84 Jahren in Berlin der Schauspieler Hans Peter Hallwachs. Der an der Berliner "Fritz-Kirchhoff-Schauspielschule"1) ausgebildete Künstler machte sich sowohl auf der Bühne als auch bei Film- und Fernsehen als Charakterdarsteller einen Namen, war zudem mit seiner rauen, unverwechselbaren  Stimme ein gefragter Sprecher in Audio-Produktionen. So notiert der NDR (www.ndr.de) in seinem Nachruf unter anderem: "Die Stimme von Hallwachs hat unter Hörspielfans Kultstatus. Unter anderem ist er in vielen Raymond-Chandler1)-Vertonungen der 1980erJahre zu hören. Auch seine Hauptrolle in Edward Boyds1) "Fünf Finger machen eine Hand" aus dem Jahr 1969 gilt als ein Klassiker des westdeutschen Kriminalhörspiels. Außerdem synchronisierte Hallwachs unter anderem Alan Rickman1) ("Quigley der Australier"1)) und Paul Shenar1) ("Scarface"1)) und las die deutschsprachige Hörbuchversion von Paul Austers1) "Moon Palace"1) ("Mond über Manhattan", 2001).
Auf der Leinwand machte Hallwachs 1967 in dem von Volker Schlöndorff1) inszenierten Spielfilm "Mord und Todschlag"1) auf sich aufmerksam und wurde für seine darstellerische Leistung mit dem "Bundesfilmpreis"1) ausgezeichnet. Es folgten Rollen in etlichen weiteren Kino-Produktionen, vor allem mit der Titelrolle in Wolf Gremms1) Adaption "Fabian"1) (1980) nach dem gleichnamigen Roman1) von Erich Kästner1) ist er in nachhaltiger Erinnerung geblieben. Seit den 1970er Jahren arbeitete Hallwachs vermehrt für das Fernsehen und gehörte Jahrzehnte lang zu den meistbeschäftigten Darstellern des Genres. Neben Auftritten in so populären Krimiserien/-reihen wie "Tatort"1) – hier wirkte er zwischen 1970 und 2019 insgesamt 16 Mal mit –, "Derrick"1), "Der Alte"1), "Anwalt Abel"1), "Ein starkes Team"1),  "Siska"1), "Der Bulle von Tölz"1), "Mord mit Aussicht"1) oder "Ihr Auftrag, Pater Castell"1 überzeugte der Mann mit den markanten Gesichtstszügen und der schlanken Figur mit prägnanten Parts in zahlreichen Einzelproduktionen, war vom Bildschirm nicht mehr wegzudenken – die "Internet Movie Database" weist mehr als 200 Film- und Fernsehrollen aus; siehe auch die Nachrufe unter anderem bei tagesschau.de, www.faz.net
 
Fremde Links: 1) Wikipedia
01.12.2022 Große Trauer herrscht nicht nur in der Filmszene über das Ableben der großartigen Charakterdarstellerin Christiane Hörbiger, die am 30. November 2022 im Alter von 84 Jahren in ihrer Geburtsstadt Wien starb. Der Tochter des berühmnten Schauspieler-Ehepaares Attila Hörbiger (1896 – 1987) und Paula Wessely (1907 – 2000) schien der schauspielerische Weg vorgezeichnet, schon früh entschied sich Tochter Christiane ebenfalls für diesen künstlerischen Beruf, ließ sich am Wiener "Max-Reinhardt-Seminar"1) entsprechend ausbilden und nahm zudem Tanz- und Gesangsunterricht. Ihr Bühnendebüt gab die damals 18-Jährige, wenn auch eher wenig erfolgreich, am Wiener "Burgtheater"1) als Recha in dem Lessing-Drama "Nathan der Weise"1), nach Stationen in Heidelberg sowie erneut am "Burgtheater", gehörte sie von 1967 bis 1985 zum Ensemble des "Schauspielhaus Zürich"1). Gastspiele führten sie unter anderem an die "Münchner Kammerspiele"1) und zu den "Salzburger Festspielen"1). So richtig populär wurde Christiane Hörbiger nicht zuleletzt durch Film und Fernsehen, eine erste Kinorolle erhielt sie an der Seite ihres Vaters Attila in der Literaturadaption "Der Major und die Stiere"1) (1955). Es sollten etliche Produktionen folgen, in nachhaltiger Erinnerung ist sie sicherlich mit der Figur der bornierten Göring-Nichte Freya von Hepp in Helmut Dietls1) Skandalgeschichte um die gefälschten Hitler-Tagebücher1) mit dem Titel "Schtonk!"1) (1992) geblieben. Eine letzte Leinwandrolle spielte sie als etwas kurzsichtige, gutmütige Großmutter des Titelhelden (Armin Rohde1)) in dem Kinderfilm "Räuber Hotzenplotz"1) (2006), gedreht nach den legendären Erfolgsbüchern der Hotzenplotz-Trilogie1) von Otfried Preußler1).
Doch vor allem mit/in zahlreichen TV-Produktionen machte Christiane Hörbiger Furore, einen ungeheuren Publikumserfolg brachte ihr ab 1986 die Figur der Christine von Guldenburg in der beliebten Serie "Das Erbe der Guldenburgs"1) (1987–1990) ein, der ab 1997 mit der Hauptrolle der Dr. Julia Laubach in "Julia – Eine ungewöhnliche Frau"1) noch überboten wurde und mit der sie endgültig zur "Grande Dame" des Fernsehens avancierte. Ihre zahllreichen Figuren, anfangs vornehmlich in unterhaltsamen Komödien, später mit zunehmendem Alter auf starke, couragierte Frau in Stücken mit gesellschaftlich brisanten Themen abboniert, lassen sich an dieser Stelle nicht alle aufzählen. Herausragend waren beispielsweise ihre facettenreichen Interpretationen einer Alkoholikerin in "Wie ein Licht in der Nacht"2) (2010), einer Alzheimer-Patientin in "Stiller Abschied"2) (2013) oder als Protagonistin in dem den Fremdenhass aufgreifenden, gefühlvollen Drama "Bis zum Ende der Welt"2) (2014). Eine ihrer letzten Arbeiten für das Fernsehen war die ORF-Produktion "Die Professorin – Tatort Φlfeld"1) (2018) mit dem titelgebenden Part der emeritierten Professorin Adelgunde Kramer.
Die 2004 zur "Kammerschauspielerin"1) ernannte Christiane Hörbiger gehörte zu den beliebtesten Darstellerinnen im deutschsprachigen Raum, insgesamt wirkte sie im Laufe ihrer mehr als 65 Jahre umfassenden Karriere in rund 130 Film- und TV-Produktionen mit. Ihre Popularität nutzte sie immer wieder für öffentlichkeitswirksames, ehrenamtliches Engagement, war unter anderem UNICEF1)-Botschafterin für Österreich. Beispielsweise hielt sie am 9. November 2009 in Wels1) die Gedenkrede bei der Kundgebung für die Opfer von Rassismus und Fremdenhass, warb im Folgejahr um Unterstützung für die international wirkende "Deutsche Krebshilfe"1).
Anlässlich des Todes von Christiane Hörbiger änderte die ARD das Programm und zeigte am 1. Dezember um 0:05 Uhr die Geschichte "Das Glück ist ein Kaktus"2), mit den Filmen "Stiller Abschied" (06.12.2022) und "Bis zum Ende der Welt" (07.12.2022) erinnert der Sender ebenfalls an die schauspielerische Vielseitigkeit der Charakterdarstellerin. Für ARD-Programmdirektorin Christine Strobl1) war Christioane Hörbiger "die Grande Dame des deutschen und des österreichischen Films." "Mit leisen, aber wirksamen Gesten dirigierte sie ihre Figuren durch die oft großen Untiefen des Lebens. Ihre Mimik und Körpersprache sagten dabei mehr als jedes Wort. Diese außerordentliche schauspielerische Gabe verband Christiane Hörbiger mit harter Arbeit, großer Sorgfalt und einem unbedingten Willen zur Perfektion und Präzision. Dafür wurde sie vom Publikum geliebt und für viele Rollen preisgekrönt. Bis ins hohe Alter spielte sie für die ARD einfühlsam Hauptrollen in Filmen wie "Auf der Straße"1) oder "Bis zum Ende der Welt". Einem großen Publikum im Ersten wird Christiane Hörbiger als Richterin Dr. Julia Laubach in der Serie "Julia – eine ungewöhnliche Frau" in Erinnerung bleiben. Und genau eine solche ungewöhnliche Frau haben wir heute mit Christiane Hörbiger verloren." (Quelle: presseportal.de) → siehe auch die Nachrufe unter anderem bei tagesschau.de, www.ndr.de, spiegel.de, www.faz.net, orf.at
 
Fremde Links: 1) Wikipedia, 2) tittelbach.tv
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