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1949 benannte er die Band in "Bill Haley And His Saddlemen" um, veröffentlichte diverse Platten und konnte 1949 mit dem der Cover-Version des Hits "Candy Kisses" von George Morgan1) erstmals auf sich aufmerksam machen; Al Rex1) (1928 2020) stand am Bass, Billy Williamson (1925 1996; → Wikipedia (englisch)) spielte Gitarre und Johnny Grande1) (1930 2006) Piano/Akkordeon. Auch seine Coverversion von Jackie Brenstons1) Song "Rocket 88"1), die er im Frühjahr 1951 bei Dave Millers Label "Holiday Records" (→ Wikipedia (englisch)) veröffentlichte, kam beim Publikum gut an. Anfang der 1950er Jahre gab Haley seiner Band erneut einen neuen Namen, trat nun als "Bill Haley & The Comets" auf und entwickelte einen eigenen Musikstil, eine Mischung aus Western Swing,1), Country Boogie1) und Blues1)-Elementen. Die 1952 produzierte Platte "Rock the Joint" (→ Wikipedia (englisch)) verkaufte sich zwar nicht schlecht, konnte aber dennoch nicht mehr als einen Achtungserfolg erzielen. 1953 landete Bill Haley mit seinen "Comets" und dem Song "Crazy Man Crazy" (→ Wikipedia (englisch)) dann schon auf dem 15. Platz der "Billboard-Charts"1), im Folgejahr nahm er im Mai 1954 in New York1) den später legendär gewordenen Titel "Rock Around The Clock"1) auf. Die Platte verzeichnete mäßigen Erfolg, kam nur auf den Platz 23 der Charts und blieb damit zunächst weit hinter Haleys Erwartungen zurück, was sich jedoch 1955 ändern sollte.
In der Folgezeit erreichten weitere Titel wie "Burn That Candle" (1955) und "See You Later Alligator"1) (1955) die "Top 10" und Haley ging mit seinen "Comets" auf erfolgreiche Tourneen, die ihn 1958 unter anderem auch nach Deutschland und Großbritannien führten. In Deutschland wurden seine Auftritte von ungeheuren Zuschauertumulten begleitet und vor allem die ältere Generation sah in Haley einen "Jugendverderber" und "Radaumusiker". So vermerkt Wikipedia: "Höhepunkt waren am 26. Oktober 1958 die Ausschreitungen im "Berliner Sportpalast"1), wo "Bill Haley & His Comets" wegen einer einsetzenden Saalschlacht ihr Konzert abbrechen und sogar von der Bühne fliehen mussten. Die Bilanz der Ausschreitungen zerstörte Zuschauerränge, ein zerhackter Konzertflügel, Sachschaden in Höhe von etwa 50.000 DM, 50 Verletzte und 18 Personen in Polizeigewahrsam. Ebenfalls flüchten mussten Peter Kraus und Cornelia Froboess, die in der ersten Reihe saßen, um sich die Show anzusehen. Das hinderte den Filmproduzenten Artur Brauner1) in Berlin jedoch nicht daran, Bill Haley einen Filmvertrag anzubieten und ihn kurzfristig in seinen Schlagerfilm "Hier bin ich hier bleib ich" (1959) einzubauen, wo Haley seine Stücke "Hot Dog Buddy Buddy" (→ Wikipedia (englisch)) und "Whoa Mabel" vorstellen durfte und gemeinsam im Duett mit Caterina Valente das Lied "Viva la Rock and Roll" einbrachte. Der Stuttgarter Oberbürgermeister Arnulf Klett1) erklärte Haleys Auftritt (Konzert am 29.10.1958) in Stuttgart) als Gewinn für die Stadt: 5.795 DM Vergnügungssteuer gegen 564 DM Reparaturen und 1.300 DM für 370 polizeiliche Saalschützer." → archiv0711.hypotheses.org Doch zu dieser Zeit ließ Haleys große Zeit bereits wieder nach und seine Popularität schwand nicht zuletzt durch Elvis Presley1) oder Jerry Lee Lewis, denen er in Alter und Aussehen deutlich unterlegen war. Dennoch trat der Musiker mit seiner Band regelmäßig rund um den Globus auf, tourte zu den sogenannten "Rock'n'Roll-Revival-Shows" und war dazu verdammt, mit an die Stirn geklebter Schmalzlocke immer wieder "Rock Around The Clock" zu spielen; seinen letzten Hit hatte Haley 1958 mit dem Titel "Skinny Minnie" (→ Wikipedia (englisch)), der im Januar 1959 auch auf seinem achten Album "Bill Haley's Chicks" (→ Wikipedia (englisch)) veröffentlicht wurde. "Der Produzent Kenny Denton holte Haley Mitte 1979 in die "FAME Studios"1) nach Muscle Shoals1) (Alabama1)) und gemeinsam mit den Rock-Veteranen Steve Murray, Jim Lebak, Gerry Tilley, Pete Spencer, Ray Parson und Geoff Driscol sowie Pete Wingfield1) machte Haley bei "Sonet Records"1) Studioaufnahmen für seine letzte LP "Everyone Can Rock ’n’ Roll!". Am 26. November 1979 folgte der letzte große Höhepunkt in seiner Musikkarriere, sein Konzert mit den "Comets" vor Königin Elisabeth II.1) im Londoner "Theatre Royal Drury Lane"1) mit anschließendem Empfang und Ehrung."2) → www.royalvarietycharity.org Bill Haley, der zu Recht als "Großvater des Rock 'n' Roll" bezeichnen darf, starb am 9. Februar 1981 mit nur 55 Jahren in seinem Haus im texanischen Harlingen1); in einigen Quellen wird "Herzinfarkt" als offizielle Todesursache angegeben. Bereits während seiner letzten Tournee 1980 in Südafrika gestand Haley einem engen Freund, dass er unter einem inoperablen Hirntumor leide. Von seiner schweren Krankheit schon gezeichnet, plante er dennoch für November 1980 eine weitere Konzerttournee durch Europa. Es kam aber nicht mehr dazu. Ungeklärt ist bis heute der Verbleib seiner Urne; sie wurde wahrscheinlich der Familie oder Freunden übergeben. Ein Grab ist nicht bekannt. Sicher ist nur, dass Bill Haley im "Kreidler Ashcraft Funeral" aufgebahrt und im Krematorium von Brownsville1) (Texas1)) eingeäschert wurde.3) Laut findagrave.com wurde die Urne mit seinen sterblichen Überresten im "Saint Jude Catholic Church Columbarium" im texanischen Allen1) (Collin County1)) beigesetzt Die am 11. Dezember 1946 geschlossene erste Ehe mit seiner Jugendliebe Dorothy Crowe4) (1925 1983) endete am 14. November 1952 trotz zweier gemeinsamer Kinder vor dem Scheidungsrichter. Seine zweite Verbindung mit Barbara Joan Cupchak, der er kurz nach der Scheidung am 18. November 1952 das Ja-Wort gab und die ihm fünf Kinder schenkte, hielt ebenfalls nur wenige Jahre bis 1960. Am 14. Januar 1963 trat Bill Haley mit der Tänzerin Martha Velaesco5) (1936 2025) erneut vor den Traualtar, die Ehe war beständiger und fand durch Haleys frühen Tod ein jähes Ende. Mit Martha Velaesco hatte die "Rock & Roll"-Legende drei weitere Kinder, unter anderem Gina Haley (* 1975; → Wikipedia (englisch)), die sich als Sängerin bzw. Songschreiberin einen Namen machte; auch der jüngste Sohn Pedro Haley ist in der Musikbranche recht erfolgreich. Sein ältester Sohn John W. Haley veröffentlichte 1990 die gemeinsam mit John von Hoelle entstandene Biografie "Sound and Glory", die sich mit den Karriereanfängen des Vaters beschäftigt. Noch zu Lebzeiten widmete man Bill Haley am 8. Februar 1960 einen "Stern" auf dem "Hollywood Walk of Fame"1) (Adr.: 6350 Hollywood Blvd.) in der in der Kategorie "Musikaufnahmen"1) ("Recording"). Posthum wurde er 1987 in die "Rock and Roll Hall of Fame"1) aufgenommen, mit Änderung der Regeln sind auch die "Comets" als Gruppe seit 2012 dort vertreten. Die "National Recording Registry"1), welche US-amerikanische Tondokumente, die als besonders erhaltenswert angesehen werden, da sie "kulturell, historisch oder ästhetisch wichtig sind oder über das Leben in den Vereinigten Staaten informieren oder dieses reflektieren", gab am 21. März 2018 bekannt, der Song "Rock Around the Clock" werde in ihre Liste aufgenommen. Neue Tonaufzeichnungen, die in dem Verzeichnis zwecks Aufbewahrung in der "Library of Congress"1) Aufnahme finden sollen, werden jährlich nominiert und vom "National Recording Preservation Board"1) ausgewählt → Wikipedia. Bei Wikipedia kann man lesen: "1987 vereinigten sich in Philadelphia1) die "Comets" Johnny Grande1) und Franny Beecher1) mit den Gründungsmitgliedern der aus den "Comets" 1955 hervorgegangenen neuen Band "The Jodimars"1), Joey D'Ambrosio1), Dick Richards1) und Marshall Lytle1), zu "Bill Haley's Original Comets". Seit 1990 wurden sie durch den Engländer Jacko Buddin verstärkt. Bis 2012 tourten die "Comets" um die Welt, traten in zahlreichen Fernsehshows auf und brachten mehrere neue CDs im typischen "Bill Haley & Comets"-Sound heraus. Den Namen "Comets" sowie den Anspruch, die einzigen echten "Comets" zu sein, beanspruchen allerdings diverse Bands ehemaliger Mitglieder bzw. deren Nachfolger." |
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Siehe auch Wikipedia
(deutsch; mit Diskografie),
Wikipedia
(englisch; mit Diskografie) www.laut.de sowie Stiftung Deutsches Historisches Museum und den Artikel zum 40. Todestag bei www1.wdr.de "Bill Haley & His Comets" bei Wikipedia (englisch) Filmografie bei der Internet Movie Database Fotos bei Wikimedia Commons, filmstarpostcards.blogspot.com |
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*) Die Angaben stamme von findagrave.com:
William Albert Haley
/ Maude Haley
/ Schwester Margaret
Haley Fremde Links: 1) Wikipedia, 4) findagrave.com, 5) findagrave.com Quelle: 2) Wikipedia zum Film "Außer Rand und Band" (abgerufen: 26.01.2026); 3) Wikipedia (abgerufen 12.01.2012&26.01.2026) Lizenz Foto Bill Haley: Der Urheberrechtsinhaber erlaubt es jedem, dieses Werk für jeglichen Zweck, inklusive uneingeschränkter Weiterveröffentlichung, kommerziellem Gebrauch und Modifizierung, zu nutzen. |
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