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1949 schlug Krüger endgültig eine filmische Laufbahn ein, mit netten Rollen in unterhaltsamen Streifen wie "Das Fräulein und der Vagabund" (1949), "Diese Nacht vergess ich nie" (1949), "Käthchen für alles" (1950), "Das Mädchen aus der Südsee" (1950) oder "Mein Freund der Dieb" (1951) geriet auch Krüger bald zum Publikumsliebling. Die Filme forderten ihm zwar keine tiefgehenden schauspielerischen Leistungen ab, dennoch waren diese ganz dem Zeitgeschmack entsprechenden Geschichten überaus erfolgreich. Wirkliches, darstellerisches Format zeigte Krüger erst in anspruchsvolleren "Seelenschnulzen" mit melodramatischem Tiefgang wie z. B. 1952 in Rolf Jugerts "Illusion in Moll", in Harald Brauns "Solange Du da bist"1) (1953), wo er als junger Kriegsheimkehrer erschrocken mit ansehen muss, dass seine Frau (Maria Schell) zusehends in den Bann eines Filmregisseurs, dargestellt von O. W. Fischer, gerät, oder in Alfred Weidemanns Krimi "Alibi" (1955). Im selben Jahr spielte Krüger auch unter der Regie von Otto Preminger an der Seite von Johanna Matz und Johannes Heesters in "Die Jungfrau auf dem Dach", der deutschsprachigen Version der Komödie "The Moon Is Blue" Es entstand eine turbulente Komödie mit Eifersucht und Situationskomik, die in ein strahlendes, aber doch ironisch erzähltes Happyend mündete. Preminger drehte damals den Broadway-Hit von Hugh Herbert gleich in zweifacher Version, einmal mit den US-Team David Niven und William Holden, einmal mit den deutschen Schauspielern Hardy Krüger und Johannes Heesters. Die deutsche Version reichte nicht ganz an die amerikanische Fassung heran, dennoch hob sich der Film wohltuend von dem gängigen Unterhaltungs-Allerlei ab. Da Krüger mit den ihm in Deutschland angebotenen Rollen nicht zufrieden war, ging er Mitte der 1950er Jahre für ein Jahr nach London und Paris. Nach dem Kassenschlager "Liane, das Mädchen aus dem Urwald"1) (1956) mit Marion Michael hatte er eine Beteiligung an weiteren "Liane"-Filmen "aus künstlerischen Gründen" abgelehnt, wechselte das Genre und war in den kommenden Jahren vermehrt als "positiver Held" in Kriegs- oder Gangsterfilmen, aber auch ambitionierten Produktionen wie Helmut Käutners Shakespeare-Adaption "Der Rest ist Schweigen"1) (1959) zu sehen. "Krüger, mit kurzem Haarschnitt und Brille, ist als leicht verklemmter Intellektueller flach und trocken, das jedoch mit Stil." schrieb damals die "Stuttgarter Zeitung". Die Rolle des "Hamlet aus dem Ruhrpott" war ein interessanter Versuch, doch er scheiterte letztlich an der Unverbindlichkeit der Aussage: Hamlet, als Privatgelehrter in den Wohlstandsjahren unserer Nachkriegsgesellschaft aus Amerika zurückkehrt und von dem Vorgefundenen enttäuscht, ist politisch und psychologisch ungenau angelegt. Immerhin war es der schüchterne Versuch, aktuelle Probleme ins Kinobild der späten 50er Jahre zu bringen, ein seltene Ausnahme für das Kino jener Tage. (Quelle: prisma-online.de) 1957 war Krüger der positive, unpolitische Deutsche, Oberstleutnant Werra in Roy Bakers spannendem Kriegsfilm "Einer kam durch"1) (The One That Got Away). Ein Kritiker (M. Delling) schrieb am 21.12.1957 unter anderem in "Die Welt": "Wenn der von Werra nicht vollends zum Edelgermanen wird, so ist das nicht zuletzt (Krügers) Verdienst. Statur und Naturell schließen bei ihm ja eine übertriebene 'Zackigkeit' weitgehend aus. Zweifel, ob in Krüger nicht ein wirklich qualifizierter Filmdarsteller steckt, beseitigt dieser Film. Krüger ist wirklich gut.". In dem spannenden Spionagethriller "Der Fuchs von Paris"2) (1957), mit dem Regisseur Paul May die Geschichte eines misslungenen Verrats im Paris von 1944 thematisiert, gab er an der Seite von Martin Held den jungen Hauptmann Fürstenwerth, der von seinem Onkel unwissentlich als Werkzeug bei der Verschwörung bzw. als Verbindungsoffizier zur Résistance benutzt wird. Mit Martin Held hatte Krüger auch für Werner Klinglers Gaunerkomödie "Banktresor 713"2) (1957) vor der Kamera gestanden: Aus der Kriegsgefangenschaft entlassen, gibt es für den jungen Herbert Burkhardt die schwierigsten Probleme. Er findet keine Arbeit, hat den Anschluss an die Gesellschaft verloren, sucht nach einer Existenzgrundlage; dabei wird er zum Verbrecher. Gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder unternimmt er einen Bankeinbruch. Klingler hat mit ausgezeichneter Besetzung Martin Held, Krüger und Nadja Tiller einen für damalige Verhältnisse routinierten, spannenden Film inszeniert. "Gestehen Sie, Dr. Corda" (1958) von Josef von Baky war ein ungewöhnlicher Krimi: Narkosearzt Corda hat ein Verhältnis mit seiner Assistentin Gabriele, von dem seine Frau nichts weiß. Eines Tages findet man Gabriele ermordet im Park. Hauptverdächtiger ist Krüger alias Corda; alles weist darauf hin, dass er von dem Verbrechen gewusst hat. Natürlich ist der Verdacht falsch: "Ein unschuldig Verurteilter ist eine Angelegenheit aller anständigen Menschen", heißt es im Vorwort zu Bakys Film, der die Geschichte eines klassischen Justizirrtums erzählt.2) Ein weiteres Highlight mit Krüger in der Hauptrolle war beispielsweise Alfred Weidenmanns Krimi "Bumerang"4) (1959), wo er als Gegenspieler von Mario Adorf und Martin Held auftrat: Erzählt wird in "Bumerang" die Geschichte von Robert Wegner (Krüger), der mit zwei Komplizen, dem kaltschnäuzigen Schränker Georg (Mario Adorf) und dem schwachen Willy (Horst Frank), einen Bankraub ausführen will. Doch eine Frau zwischen zwei Männern, ein dummes Missgeschick und unbegründete Eifersucht, die zu banalem Verrat führt, lassen den Coup platzen. Besondere Brisanz erhält Wegners Flucht durch seine Verbindung zu dem sympathischen Kommissar Stern (Martin Held), dem Wegner im Krieg einmal das Leben gerettet hatte. Sterns Versuch, sich beim von der Vergangenheit eingeholten Wegner wenigstens durch eine Lebensrettung zu revanchieren, scheitert. Faszinierend ist vor allem die psychologisch genau erzählte Geschichte um Wegner, einem Fremden in dieser Welt, einem Außenseiter mit einem unerfüllbaren Traum. ( ) Als Kriminalfilm der 50er Jahre brauchte Bumerang internationale Vergleiche nicht zu scheuen.5) Für Helmut Käutner spielte Krüger im selben Jahr in dem im Jahre 1870/71 angesiedelten Kriegs-Schwank "Die Gans von Sedan"4), 1961 war er der Held in der Ost-West-Liebesgeschichte "Zwei unter Millionen", als dessen Co-Produzent er auch verantwortlich zeichnete. Weltweite Anerkennung erlangte Krüger als einer der wenigen deutschen Filmschauspieler in einer Reihe von international erfolgreichen Produktionen, die unter so namhaften Regisseuren wie Joseph Losey, Stanley Kubrick, Howard Hawks, Alessandro Blasetti oder Visconti entstanden und wo er an der Seite von Stars wie John Wayne, Claudia Cardinale oder Sean Connery glänzen konnte. Losey besetzte ihn in dem Thriller "Blind Date"2) (1959, Die Tödliche Falle), in Howard Hawks' Streifenr "Hatari!"1), einem der besten und unterhaltsamsten Abenteuerfilme aus dem afrikanischen Busch, agierte er 1961 neben John Wayne und Elsa Martinelli. Hollywoodstars wie James Stewart, Peter Finch und Richard Attenborough waren neben Krüger die Protagonisten in Robert Aldrichs "The Flight of the Phoenix"1) (1965, Der Flug des Phönix): Die Transportmaschine einer Ölgesellschaft muss wegen eines Sandsturms in der Sahara notlanden. Krüger, der ehrgeizige junge Techniker baut aus dem alten Kasten ein schmuckes Flugzeug, das sich gerade noch rechtzeitig in die Lüfte erhebt. Der Dualismus zwischen dem amerikanischen Piloten und dem deutschen Flugzeugkonstrukteur bewegt sich zwar auf Klischee-Ebene, hier ehrgeiziger Neuerer, dort abgeklärter Konservativer, doch es ist eine spannend erzählte Geschichte, die durchaus auch ihre Kanten hat. (Quelle: prisma-online.de) Mit Anthony Quinn und Anna Magnani stand Krüger für Stanley Kramers humorvolle Geschichte "The Secret of Santa Vittoria"1) (1959, Das Geheimnis von Santa Vittoria) vor der Kamera: prisma.de notiert: Quinn glänzt als rustikaler Bürgermeister im süditalienischen Weinort Santa Vittoria, dessen Geheimnis darin besteht, dass er mit Hilfe der Bevölkerung eine Million Flaschen Wein vor den trinkfreudigen deutschen Invasoren versteckt. Während Bürgermeister Bambolini dem deutschen Kommandanten Sepp von Prum alias Hardy Krüger schöntut, spart seine resolute Ehehälfte Rosa alias Anna Magnani nicht mit giftig bösen Worten. Sie hilft der pfiffigen Milieuburleske über Längen und macht mit ihrer Skepsis und Überlegenheit die naive Story glaubwürdig. Serge Bourginons zärtlich-melancholischer Film "Les dimanches de Ville-d'Aray"1) (1962, Sonntage mit Sybill) errang nicht zuletzt wegen Krügers eindringlich-sensiblen Spiels im gleichen Jahr einen "Oscar" als "Beste ausländische Produktion". Eine Zusammenarbeit mit Montgomery Clift ergab sich in dem Thriller "The Defector"1) (1966, Lautlose Waffen), mit Regisseur Visconti drehte er als Partner von Anne Heywood "La monaca di Monza" (1969, Die Nonne von Monza), mit Stanley Kubrick das pompös ausgestattete Familienepos "Barry Lyndon"1) (1975) und mimte an der Seite von Ryan O'Neal und Marisa Berrenson den Hauptmann Potzdorf. Eine interessante Rolle war auch die des Fliegers Lundborg neben Sean Connery und Claudia Cardinale in der italienisch-sowjetischen Großproduktion "Krasnaya palatka" (1969, La tendra rossa/Das rote Zelt), mit der Regisseur Mikheil Kalatozishvili die missglückte Luftschiff-Polar-Expedition des italienischen Luftschiffpioniers und Generals Umberto Nobile am 24./25. Mai 1928 über den Nordpol erzählte. Als Richard Attenborough 1976 "A Bridge Too Far"1) (Die Brücke von Arnheim) mit Stars wie Dirk Bogarde, Sean Connery, James Caan, Michael Caine, Elliot Gould, Gene Hackman, Ryan O'Neal, Robert Redford, Maximilian Schell, Laurence Olivier und Liv Ullmann drehte, gehörte auch Krüger als General Ludwig zur Besetzung: Der Film handelt von der Schlacht von Arnheim, die eine der umstrittensten militärischen Aktionen gegen Ende des Zweiten Weltkriegs war. Durch eine breitflächige Besetzung der Rheinbrücken in Holland hoffen die Alliierten den Krieg im Handstreich beenden zu können. Das Unternehmen schlägt fehl und fordert ungeheuer viele Tote. Als kritischer Angriff auf falschverstandenes Militär-Ethos und kriegerische Aktionen gedacht, gerät der Film durch seine brillant inszenierte Materialschlacht zum abenteuerlichen Kriegsfilm.3) Für Carl Schultz entstand das Abenteuer "Blue Fin" (1978, Die Sturmfahrt der Blue Fin), mit Richard Burton, Roger Moore und Richard Harris drehte er das Abenteuer "The Wild Geese"1) (1978, Die Wildgänse kommen), mit Dennis Hopper den spannenden Thriller "Slagskämpen"2) (1984, Inside Man Der Mann aus der Kälte). Als "Wüstenfuchs" Generalfeldmarschall Erwin Rommel1) (1891 1944) stand Krüger für das aufwendig inszenierte, zwölfteilige US-amerikanische Kriegsepos "War and Remembrance"1) (1988, Feuersturm und Asche) nach dem Roman von Herman Wouk vor der Kamera einer seiner vorerst letzten Arbeiten vor der Kamera. Erst Anfang der 1970er Jahre hatte Krüger wieder vereinzelt Aufgaben für den deutschen Film übernommen, eine erste Arbeit für das Fernsehen war der dreiteilige Straßenfeger "Das Messer"6) (1971) nach Francis Durbridge mit der Figur des Geheimagenten Jim Ellis. Nach 15 Jahren Leinwandpause in Deutschland mimte er dann 1975 die schrullige Titelrolle in Peter Schamonis in Montana und Spanien gedrehtem Comedy-Western "Potato Fritz"7), der jedoch an den Kinokassen floppte. Ein ganz anderes Betätigungsfeld fand Krüger ab Mitte der 1980er Jahre auch als Drehbuchautor beim Fernsehen. 1986 schrieb er für die NDR-Serie "Geschichten aus der Heimat" die Story "Sonnenschauer" und spielte in dieser Folge auch die Hauptrolle. Zuletzt sah man ihn 1987 in dem Fernsehfilm "Ein Lachen im Gesicht und Narben auf der Seele". Nach mehr als 20 Jahren hatte sich Hardy Krüger aktuell überreden lassen, wieder als Schauspieler vor die Kamera zu treten, bis Mitte August 2010 fanden in Berlin die Dreharbeiten zu der von Carlo Rola inszenierten ZDF-Familiensaga "Familiengeheimnisse"2) statt, in der Krüger neben Dennenesch Zoudé eine Hauptrolle übernommen hatte; der zweite Drehblock begann Ende September in Kenia. In weiteren Rollen waren unter anderem Gila von Weitershausen, Jördis Triebel, Barnaby Metschurat und Devid Striesow zu sehen sein; Sendetermin war der 9. Januar 2011.
Hardy Krüger ist keiner, der gerne stillsitzt. Die Lust auf Neues, auf andere Welten und frische Erfahrungen hat ihn immer wieder an- und umgetrieben. So fand er nicht nur faszinierende Ziele bei seinen "Reisen zu Menschen und Götter". Er ging seinen Weg auch als Schriftsteller, unter anderem mit den Romanen "Eine Farm in Afrika" (1970) und "Schallmauer" (1978) sowie den Erzählungen "Die Frau des Griechen" (1980). Im Oktober 2001 veröffentlichte er sein neues Buch "Szenen eines Clowns": "Vorwiegend heiter" sind diese Geschichten aus einem erfolgreichen Schauspielerleben, die in ihrer Komik nicht selten das Groteske streifen. Vertraute Akteure und seltsame Requisiten finden sich als Mitwirkende in diesen Szenen eines Clowns so James Stewart an einem Kronleuchter, Richard Burton mit falschem Drehbuch, ein falscher und ein echter Krüger, Max Schmeling, Yul Brynner, Sean Connery, Robert Redford, Peter Finch, Erster Grenzsoldat, Zweiter Grenzsoldat, Berliner, Sachsen, eine Blume des Bösen und viele andere Aus all dem macht Hardy Krüger mehr als nur amüsante Anekdoten: nämlich hinreißende Erzählungen, voller Humor, Menschenliebe, Witz und dem Wissen, dass manches, worüber wir lachen, sich vor einem dunklem Hintergrund ereignet. (Quelle: www.kulturinitiative.de; siehe auch www.br-online.de) Eine Liebeserklärung an seine Heimatstadt Berlin brachte Krüger mit dem Briefroman "Zarte Blume Hoffnung Liebesbriefe aus einer geteilten Stadt" zu Papier, welcher auch als Bühnenversion am Hamburger "Ernst-Deutsch-Theater" am 29. September 2005 in einer Inszenierung von Kay Neumann zur Uraufführung gelangte. Krüger, der den Stoff für die Bühne theatergerecht bearbeitet hatte, übernahm in dieser Mischung aus Schauspiel und szenischen Lesung neben Judy Winter als Vera Ahrens den männlichen Part des John Ribbeck. Sein im Herbst 2007 bei Luebbe publiziertes Buch "Die andere Seite der Sonne" weist "sieben hintergründige Geschichten von großer Erzählkunst" aus, wie es im Klappentext heißt. Weiter wird ausgeführt "Intensiv realistisch und doch voller Träume, Stimmungen, Dramen und Sehnsüchte. Die Schauplätze sind Gauguins Insel Hiva Oa in der Südsee, der Dschungel Brasiliens, der Weiße Nil im Osten Afrikas und dann auch Irland und Berlin. Doch wird man diese Orte auf der anderen Seite der Sonne suchen müssen. Dort, wo es hell ist, weil sich Frauen und Männer begegnen. Dort, wo es dunkel ist, weil sie sich suchen. Dort, wo die Tage die Nächte umarmen. Mit sparsamen und zugleich poetischen Mitteln gelingen Hardy Krüger mit diesen Erzählungen Meisterwerke von herbem Charme und rätselhafter Kraft." Insgesamt veröffentlichte der Autor Krüger bisher 16 Bücher, mit seinem im Oktober 2010 erschienenen neuen Roman, der Liebesgeschichte "Tango africano", befand sich Krüger auf einer ausgedehnten Lesereise; unter anderem war er am 24. Oktober 2010 zu Gast im Berliner "Schlosspark Theater". Nur noch sporadisch stand Krüger während seiner fulminanten Filmkarriere auf der Bühne. Abgesehen von seinem Auftritt am "Ernst-Deutsch-Theater" im Herbst 2005 zeigte er sich Mitte der 1980er Jahre während einer breit angelegten Theater-Tournee gemeinsam mit Mario Adorf in dem liebenswürdig-nostalgischen Zweipersonen-Stück von Bernhard Sabath "Wiedersehen im Herbst". Das von Krüger bearbeitete und von Adorf inszenierte Stück zeigt Tom Sawyer (Krüger) und Huckleberry Finn (Adorf), die sich als alte Männer wieder treffen.
Neben Romy Schneider und Gert Fröbe zählt Krüger zu den wenigen
Weltstars, die aus dem berühmten deutschen Nachkriegsfilm hervorgegangen
sind. Der Junge mit dem offenen Lachen und dem blonden Haarschopf wurde im
Film der 50er Jahre immer als charmanter Leichtfuß eingesetzt.
Doch seine
gesunde Skepsis gegenüber der Generation der Väter mündete bald in
Auflehnung. Montgomery Clift war sein Vorbild, ein widerspenstiger Held,
der mit dem Kopf durch die Wand wollte. So boxte sich Krüger im
internationalen Kino nach oben, als Draufgänger und bärtiger
Weltenbummler, für den das Abenteuer zum Alltag wurde.8) |
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Link: 1) Wikipedia, 2) prisma-online.de, 4) Murnau Stiftung, 6) Beschreibung innerhalb dieser HP, 7) www.schamoni.de Quelle: 3) www.prisma.de, 5) deutsches-filmhaus.de 8) "Lexikon der deutschen Film- und TV-Stars" von Adolf Heinzelmeier/Berndt Schulz (Ausgabe 2000, S. 210) |
Stand: Dezember 2011 | ||||
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Textbausteine des Kurzportraits von www.prisma.de, siehe auch Wikipedia, www.djfl.de Fotos bei der film.virtual-history.com |
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