|
|||||
In den 1990er Jahren drehte er unter anderem die Kinofilme "Herzlich willkommen" (1990), "Für immer und immer" (1995) sowie in jüngerer Zeit die Fernsehspiele "Vera Brühne"2) (2001) und "Atlantic Affairs" (2002).
Neben seiner umfangreichen Arbeit als Regisseur und Drehbuchautor fand Hark Bohm immer wieder Zeit in zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen für andere renommierte Regisseure vor der Kamera zu stehen. So erlebte man ihn auf der Leinwand beispielsweise als Joseph Goebbels in Ulli Lommels "Adolf und Marlene" (1977), als Bürgermeister in Michael Gwisdeks "Treffen in Travers" (1988), in Bernhard Wickis Drama "Das Spinnennetz"1) (1989) spielte er neben Klaus Maria Brandauer und in Helmut Dietls Satire "Schtonk!"1) (1992) mimte er einen Priester. Zu Bohms weiteren Kinoproduktionen als Darsteller zählen unter anderem Margarethe von Trottas Romanze "Das Versprechen"1) (1995), Armin Mueller-Stahls Drama "Gespräch mit dem Biest"1) (1996), Thomas Jahns humorvoller Actionfilm "Knockin' On Heaven's Door"1) (1997), Janek Riekes Komödie "Härtetest"2) (1998) und Werner Herzogs Drama "Unbesiegbar" (2001). Bohm wirkte in Steve Hudsons engagiertem und von der Filmstiftung NRW geförderten Sozialdrama "True North"2) (2006, auch: Dragnet) mit, der Geschichte eines schottischen Fischers (Peter Mullan), der auf seinem Kutter chinesische Flüchtlinge nach England bringt, sowie an der Seite von Josef Bierbichler und Matthias Schweighöfer in dem von Ina Weisse inszenierten Drama "Der Architekt" (2008). Weitere kleinere Auftritte hatte Bohm in den Kinoproduktionen "Underdogs"1) (2007), "Was wenn der Tod uns scheidet?"2) (2008) und "Wer wenn nicht wir" (2011). Die Fernsehzuschauer sahen Hark Bohm unter anderem in "Eine Bonner Affäre" (1988), "Ein Verhexter Sommer" (1989), in Frank Beyers Zuckmayer-Verfilmung "Der Hauptmann von Köpenick"1) (1997) mit Harald Juhnke in der Titelrolle mimte er den Kriminalinspektor Schmude. Daneben sieht man Hark Bohm oft in erfolgreichen Krimiserien wie "Tatort", "Koerbers Akte", "Die Straßen von Berlin", "Stahlnetz" oder "Blond: Eva Blond!". Zu seinen aktuelleren Bildschirmauftritten zählen das Liebes-Melodram "Das Verräterische Collier" (2003) nach dem Roman von Charlotte Link, das RTL-Abenteuer "Die Jagd nach dem Schatz der Nibelungen"1) (2008) und der TV-Film "Leo und Marie Eine Weihnachtsliebe"2) (2008). Zuletzt tauchte Bohm mit kleineren Rollen in dem Melodram "Familiengeheimnisse"2) (2011) sowie in der Komödie "Kissenschlacht"2) (2011) auf. Bohm gilt als ausgewiesener Theodor Storm-Kenner, 2007 spielte er das Hörbuch "Lass mich ruhn in deinem Arm" ein und präsentiert als Sprecher "Die schönsten Liebesgedichte". Hark Bohm engagierte sich neben seiner Filmarbeit unter anderem als Mitbegründer des "Hamburger Filmbüros" (1979), auf seine Initiative hin wurde das "Filmfest Hamburg" ins Leben gerufen (1979), zusammen mit Jürgen Flimm etablierte er in Hamburg einen Studiengang Film- bzw. Theaterregie (1985), erstellte die Konzeption sowie den Aufbau des Filmstudiums an der Universität Hamburg (1989 1992). 1991 wurde Hark Bohm zum Leiter des Filmstudiums an der Universität Hamburg berufen. Im Oktober 2005 gab er die Aufgabe an die Hamburger Produzentin Katharina Trebitsch ab, seit Wintersemester 2004 ist das international anerkannte Filmstudium in die "Hamburg Media School" integriert. Seit 1998 ist Professor Hark Bohm Mitglied der Hamburger "Akademie der Freien Künste". Der vielseitige Künstler ist mit Natalie Bogakow verheiratet und lebt mit seiner Familie in Hamburg; er ist der Adoptivvater des ebenfalls erfolgreichen Schauspielers Uwe Bohm1), der anfangs unter dem Namen Uwe Enkelman auftrat. Bohm und seine Frau Natalia haben insgesamt vier Kinder adoptiert und zwei Pflegekinder.3) |
|||||
|
Link: 1) Wikipedia, 2) prisma.de Quelle: 3) Wikipedia (abgerufen 22.01.2012) |
Stand: Januar 2012 | ||||
|
Textbausteine des Kurzportraits von www.prisma-online.de. Siehe auch Wikipedia, www.deutsches-filmhaus.de sowie das Interview bei www.filmmuseum-hamburg.de Filmografie bei www.imdb.de |
|||||
|
|
|||||
|
Um zur Seite der Publikumslieblinge zurückzukehren, bitte dieses Fenster
schließen. Home: www.steffi-line.de |
|||||