| Ryan O'Neal | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Ryan O'Neal (Patrick Ryan O'Neal) wurde am 20. April 1941 im
kalifornischen Los Angeles (USA) geboren. Der Sohn des Schriftstellers
Charles O'Neal (1904 – 1996) und der Schauspielerin
Patricia Callaghan ging 1959 mit seinen Eltern nach München und
besuchte dort die High School der US Army. Nach der Rückkehr in
die USA bewarb er sich mit 17 Jahren beim Produzenten der
Fernsehserie "Tales of the Vikings" und wurde zunächst als Statist
und Double engagiert. Dann erhielt er 1964 neben Mia Farrow eine
Rolle der TV-Seifenoper "Peyton Place" und nach 39 Episoden und
501 Folgen begann 1968 seine Spielfilmkarriere. Eine erste
Leinwandrolle hatte er in dem weitgehend unbekannten Streifen "The Big
Bounce" (Nancy, ein eiskaltes Playgirl). Mit der Verfilmung von
"Love Story" gelang dem jungen Schauspieler 1970 in der Rolle
des Oliver Barrett der internationale Durchbruch. O'Neal wurde durch die
rührselige Geschichte mit Filmpartnerin Ali MacGraw zu einem der
meistgefragten Stars in Hollywood. |
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Der blondgelockte Sunnyboy, dem Affären mit so prominenten Damen der Showbranche wie Bianca Jagger, Liza Minnelli und Barbra Streisand nachgesagt wurden, bewies dann ein Jahr später als Westernheld in "Wilde Rovers" (Missouri) sowie 1972 neben Barbra Streisand als zerstreuter, linkischer Musikwissenschaftler in der turbulenten Screwball-Komödie von Peter Bogdanovich "What's Up Doc?"1) (Is' was, Doc?2)) seine Wandlungsfähigkeit, aber auch sein Talent als Leinwandkomiker. 1973 war er erneut unter der Regie von Peter Bogdanovich in dessen nach dem Buch "Addie Pray" von Joe David Brown inszenierten nostalgischen Gaunerkomödie "Paper Moon"1) (Paper Moon2)) zusammen mit seiner damals 9-jährigen Tochter Tatum als alleinstehender Vater und Bibelverkäufer Moses Pray zu sehen, der unbedarfte Bürger hinters Licht führt; für diese brillant gespielte Rolle erhielt er eine "Golden Globe"-Nominierung, seine Tochter errang einen Oscar als "Beste Nebendarstellerin" sowie einen "Golden Globe" als "Aufsteigerin des Jahres". Zwei Jahre später übernahm der Schauspieler den Titelpart in Stanley Kubricks aufwendigem Kostümschinken "Barry Lyndon"1) (1975, Barry Lyndon2)). Abermals mit Tochter Tatum und jetzt auch mit seinem Sohn Griffin spielte er 1976 in Bogdanovichs "Nickelodeon"1) (Klapperschlangen beißen nicht), einer Hommage an die Anfangszeit des Kinos; die Fortsetzung von "Love Story", der Streifen "Oliver's Story" (1978) mit Candice Bergen, kam an den Kinokassen weniger gut an. In Walter Hills Actionthriller "Driver"1) (1978, The Driver2)) mimte er an der Seite von Bruce Dern und Isabelle Adjani einen sympathischen Außenseiter, der Gangstern zu Diensten ist, Höhepunkte des Films ist zweifellos die furiose Szene, in der Ryan O'Neal ein Auto demonstrativ zu Schrott fährt, dies aber mit allerhöchster Präzision und Kunstfertigkeit. (Quelle: prisma-online.de) Danach folgte eine erneute Zusammenarbeit mit Barbra Streisand in der Komödie "Was, du willst nicht?"2) (1979, The Main Event). Ab den 80er Jahren stand O'Neal seltener vor der Kamera und nahm nur noch wenige Filmangebote an, bei denen er auch nicht immer wählerisch war. 1981 kam die eher zu vernachlässigende Farce "Der ausgeflippte Professor"2) (So Fine) in die Kinos, bessere Kritiken erhielt Ryan O'Neal dann für seine Hauptrolle in der Komödie "Triple Trouble"2) (1984). Seine Leinwandkarriere geriet jedoch ins Stocken und der Schauspieler konzentrierte sich vermehrt auf die Arbeit beim Fernsehen. 1998 drehte er wieder mit "Love Story"-Regisseur Arthur Hiller den Streifen "Fahr zur Hölle, Hollywood" (An Alan Smithee Film: Burn Hollywood Burn), eine nur teilweise gelungene Satire auf das Filmgeschäft. O'Neal spielte einen aalglatten Produzenten, der mit seinen Eingriffen in einen fertigen Film den Regisseur dazu treibt, sein Werk zu verbrennen. Zu den jüngeren Arbeiten des Schauspielers vor der Kamera zählt neben diversen Serienauftritten der Kurzfilm "Waste Land" (2007) sowie zwischen 2006 und 2009 seine Rolle des Max Keenan in der TV-Serie "Bones Die Knochenjägerin"2). Von 1963 bis 1966 war der Schauspieler mit seiner Kollegin Joanna Cook Moore (1934 1997) verheiratet; aus dieser Ehe stammen seine Kinder Tatum2) (geb. 1963) und Griffin (geb. 1964); Tochter Tatum wurde ebenfalls eine erfolgreiche Schauspielerin, Sohn Griffin versuchte sich ebenfalls mehrfach vor der Kamera, konnte jedoch nicht die Popularität seines Vaters erreichen. Aus der zweiten Ehe mit der Schauspielerin Leigh Taylor-Young2), die nur von 1967 bis 1973 dauerte, stammt sein 1967 geborener Sohn Patrick, der auch in die Fußstapfen seines Vaters trat. Von 1980 bis 1997 lebte der begehrteste Junggeselle Hollywoods mit dem TV-Star Farrah Fawcett2) zusammen; aus dieser Verbindung ging Sohn Redmont hervor. In jüngerer Zeit zeigten sich Farrah Fawcett und O'Neal wieder vermehrt zusammen in der Öffentlichkeit, wie bei der Oscar-Verleihung im Jahre 2006. Nach Angaben in der Boulevardpresse waren die beiden wieder ein Paar, im Februar 2007 feierten sie mit einer Party den 60. Geburtstag des einstigen Stars der TV-Serie "Drei Engel für Charlie"2) (1976 1981, Charlie's Angels), bei dem es zu einem schweren handgreiflichen Streit zwischen Ryan O’Neal und seinem Sohn Patrick kam, wie die Bild-Zeitung berichtete. Bereits im Dezember 2006 war bekannt geworden, dass Farrah Fawcett an einer seltenen Form von Darmkrebs erkrankt sei, am 25. Juni 2009 erlag die Schauspielerin mit 62 Jahren in Los Angeles ihrem schweren Krebsleiden. Noch kurz vor ihrem Tod soll Ryan O’Neal ihr einen Heiratsantrag gemacht haben, das Paar wolle so bald wie möglich vor den Traualtar treten und die langjährige Beziehung endlich offiziell bestätigen, hieß es in den Medien zu dieser Heirat kam es nicht mehr. Im Frühjahr 2001 gab O'Neals Agent bekannt, dass der Schauspieler an
chronischer Leukämie erkrankt sei. Man habe jedoch die Hoffnung,
dass der inzwischen über 60-Järige die Krankheit besiegen könne.
Im März 2002 berichtete die Presse, dass O'Neal eine
Knochenmarktransplantation erhalte, der Spender sei sein Bruder Kevin;
inzwischen soll er die Krankheit besiegt haben. |
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| Link: 1) prisma-online.de, 2) Wikipedia | Stand April 2011 | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Textbausteine des Kurzportraits von www.prisma-online.de; siehe auch Wikipedia | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
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