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Entscheidend von Caine geprägte Filme in den 1980er Jahren waren u.a. Brian DePalmas Thriller "Dressed to Kill"1) (1980), wo Caine den mordenden Psychiater Dr. Elliott darstellte, Lewis Gilberts sanfte Erziehungskomödie "Educating Rita"2) (Rita will es endlich wissen, 1982/83), einer modernen Variante von G. B. Shaws "Pygmalion", und 1986 seine Rolle als Rockmanager Elliot und Ehemann von Mia Farrow in Woody Allens Tragikkomödie "Hannah and Her Sisters"2) (Hannah und ihre Schwestern), für die Caine einen Oscar als bester Nebendarsteller erhielt. Er brillierte 1986 als eiskalter Boss Bob Hoskins in Neil Jordans Gangsterkomödie "Mona Lisa", ein Jahr später in Frank Oz' überdrehten Komödie "Dirty Rotten Scoundrels"2) (Zwei hinreißend verdorbene Schurken) sowie 1989 als Sherlock Holmes neben Ben Kingsley, der den Watson spielte, in "Without A Clue"2) (Genie und Schnauze). Die späten 1990er Jahre sollten für Michael Caine ebenfalls äußerst erfolgreich werden: So wurde er 1998 für seinen schmierigen Entertainment-Manager in Mark Hermans Komödie "Little Voice"1) mit dem Golden Globe ausgezeichnet; im Jahr 2000 erhielt Michael Caine ein weiteres Mal den Oscar als bester Nebendarsteller, diesmal für seine bravouröse schauspielerische Leistung als Arzt, der seinen Kummer mit Äther bekämpft, in Lasse Hallströms 1999 gedrehten Film "The Cider House Rules"2) (Gottes Werk und Teufels Beitrag). Zu Caines aktuelleren Filmproduktionen zählen Hauptrollen in den Dramen "Around the Bend" (2004, Spurensuche - Umwege zur Wahrheit) und "The Weather Man"2) (2004) sowie der Fantasie-Thriller "Batman Begins"2) (2005). In dem Fantasie-Film "Bewitched"2) (Verliebt in eine Hexe) war er 2005 als Hexenvater Maurice an der Seite von Shirley MacLaine zu sehen, welche die große Zauberin Endora mimt. In dem von Christopher Nolan in Szene gesetzten verschachteltem Mystery-Thriller "The Prestige"1) (2006, The Prestige Meister der Magie2)) zeigte der große Charaktermime als genialer Mentor des Magiers Rufus Angier (Hugh Jackman), der mit seinem Kollegen Alfred Borden (Christian Bale) in einen erbitterten Wettstreit tritt, einmal mehr sein schauspielerisches Können. In dem Thriller "Sleuth"1) (2007, 1 Mord für 22)) nach dem Theaterstück von Anthony Shaffer spielt er den reichen Krimiautors Andrew Wyke, der mit dem arbeitslosen Schauspieler Milo Tindle (Jude Law) einen merkwürdigen Deal eingeht. 2008 folgte Christopher Nolans Fortsetzung von "Batman Begins", das Actionabenteuer "The Dark Knight"2), in dem Caine erneut als Alfred Pennyworth zu sehen ist. Danach zeigte sich Caine mit einer Nebenrolle in dem Drama "Is Anybody There?" (2009) sowie einem tragenden Part in dem Krimi "Harry Brown"2) (2009), wo er als Titelheld bzw. rächender Rentner überzeugt. In Christopher Nolans Sci-Fi-Action-Streifen "Inception"2) (2010) mimt er neben Hollywoodstars wie Leonardo DiCaprio, Ellen Page oder Cillian Murphy einen Professor; zwei Jahre nach Nolans Blockbuster "The Dark Knight" kam "Inception" am 29. Juli 2010 in die deutschen Kinos. Auch in Nolans drittem Batman-Film ("Untitled Batman Project") ist Caine wieder als Alfred Pennyworth mit dabei, der Streifen wurde jüngst für den 20. Juli 2012 angekündigt. Eine weitere aktuelle Arbeiten ist die Sprechrolle des Lord Redbrick (dt. Graf Zinnoberrot) in dem Animationsfilm "Gnomeo und Julia"2), welcher auf auf dem Shakespeare-Drama "Romeo und Julia" basiert, allerdings mit einem gravierenden Unterschied Die Geschichte spielt unter Gartenzwergen; der deutsche Kinostart war am 24. März 2011. Vor einiger Zeit ging durch die Presse, dass Jostein Gaarders Bestseller "Sofies Welt" neu verfilmt wird und Michael Caine die Rolle von "Gott" übernehmen soll, der anders als im Original bzw. in einer norwegischen Filmversion, nicht vorkommt. Wie das Londoner Film-Weblog "Time Out" berichtet, bekam die Drehbuchautorin Malle Jensen die Erlaubnis, für die Hollywood-Verfilmung "Gott" mit hineinzuschreiben. Neben der Kinoarbeit findet der Workaholic Caine noch Zeit, im Theater bzw. beim Fernsehen aufzutreten, wie beispielsweise 1994 als Joseph Stalin in der US-Miniserie "World War II: When Lions Roared". Nicht zuletzt dank seines starken Cockney-Akzents, seiner prägnanten Gesichtszüge, der leicht hervorstehenden Augen und dem lockigen Haar konnte Caine sich die letzten drei Jahrzehnte sowohl diesseits als jenseits des Atlantiks als Spitzendarsteller behaupten. Zudem hat der vielseitige Schauspieler sich auch erfolgreich als Schriftsteller betätigt: Die Anekdotensammlung "Michael Caine's Moving Picture Show" erschien 1988, seine Autobiographie "What's it all about?" wurde 1992 veröffentlicht; außerdem hat er ein Video mit dem Titel "Michael Caine Acting On Film" produziert. Am 30. Im September 2010 kam in Großbritannien mit "The Elephant to Hollywood" ein weiterer autobiografischer Band auf den Markt kommen.
Am 16. November 2000 wurde der zweifache Oscar-Preisträger von der britischen Königin Elizabeth II. in den
Adelsstand erhoben und darf sich nun "Sir Maurice Micklewhite" bzw.
"Sir Michael Caine" nennen. |
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| Link: 1) prisma-online.de, 2) Wikipedia (deutsch), 3) Wikipedia (englisch) | Stand: Juli 2011 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Textbausteine des Kurzportraits von www.prisma-online.de; Michael Caine im Internet: www.michaelcaine.com Siehe auch Wikipedia, www.whoswho.de |
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