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Wie die Kurvenstars Loren/Lollobrigda wurde auch Claudia Cardinale für Hollywood-Produktionen verpflichtet. Dort spielte sie zahlreichen leichten Komödien und Unterhaltungswestern die atemberaubende dunkelhaarige Schönheit, so 1963 mit Peter Sellers und David Niven in Blake Edwards Kriminalfilmparodie "The Pink Panther"1) (Der rosarote Panther) oder 1966 mit Burt Lancaster und Lee Marvin in "The Professionals"1) (Die gefürchteten Vier). Nach der Wildwest-Ballade von Regisseur Sergio Leone "Spiel mir das Lied vom Tod"1) (1969, C'era una volta il West) und der Farce "Petroleum-Miezen"1) (1971, Les petroleuses) mit der einstigen Konkurrentin Brigitte Bardot als Partnerin, folgten ab den 1970er eine Reihe eher anspruchloser Filme. 1982 reüssierte "CC", wie sie in Italien genannt wird, noch einmal weltweit neben Klaus Kinski in Werner Herzogs "Fitzcarraldo"1). Doch blieb dieser Film eine Ausnahme in einer Flut von eher mittelmäßigen Produktionen, wie 1993 Blake Edwards missglückter "Son of the Pink Panther"1) (Der Sohn des rosaroten Panthers). Nebenbei entwickelte sich die Schauspielerin zu einer viel beachteten Fotografin, ehe sie im italienischen Fernsehen in einigen bemerkenswerten Filmen Aufgaben erhielt, die ihrem ungewöhnlichen dramatischen Talent eher entsprachen. Heute steht sie eher sporadisch vor der Kamera, übernimmt kleinere Aufgaben für Kino- und Fernsehproduktionen. Neben ihrer Arbeit vor und hinter der Kamera sowie verschiedenen Theaterengagements engagiert sich der Star seit mehreren Jahren als Sonderbotschafterin der UNESCO.
2006 veröffentlichte Claudia Cardinale ihre Memoiren unter dem Titel "Mes étoiles", die in Deutschland als "Mein Paradies" auf den Markt kamen. Hier schildert sie ihr ungewöhnliches Leben, angefangen mit ihrer Jugend in Tunesien bis hin zum Superstarstatus in den 1960er und 1970er Jahren. Die auch im vorgerückten Alter immer noch attraktive Filmdiva lebt wechselweise in Paris und Rom. Die ARD widmete Claudia Cardinale in seiner Reihe "Legenden" am 18. April 2011 ein vom SWR produziertes Portrait, die Dokumentation von Michael Strauven zeichnet die Laufbahn des Stars nach, den Start ihrer Film-Karriere mit traumhaften Höhenpunkten und tiefen Abhängigkeiten und das Leben in der Glamour-Welt. Erst mit gut 60 Jahren offenbart Claudia Cardinale, dass sie als junges Mädchen sexuell missbraucht wurde. Die Schwangerschaft mit ihrem Sohn Patrick war das Ergebnis einer Vergewaltigung. Heute ist sie über 70 und gehört fest zur Pariser Haute Volée. Sie tourt durch die Welt, lässt sich feiern, spielt hin und wieder Theater in Paris und macht, gelegentlich, immer noch Filme. Die Dämonen der Vergangenheit hat sie besiegt oder verdrängt? (Quelle: www.wdr.de) |
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| Lizenz Foto Claudia Cardinale (Urheber: Manfred Werner Tsui): Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung 3.0 Unported lizenziert. Es ist erlaubt, die Datei unter den Bedingungen der GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 oder einer späteren Version, veröffentlicht von der Free Software Foundation, zu kopieren, zu verbreiten und/oder zu modifizieren; es gibt keine unveränderlichen Abschnitte, keinen vorderen und keinen hinteren Umschlagtext. Der vollständige Lizenztext ist im Kapitel GNU-Lizenz für freie Dokumentation verfügbar. | |||||
| Link: 1) Wikipedia, 2) prisma-online.de | Stand Juli 2011 | ||||
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Textbausteine des Kurzportrait von www.prisma-online.de; siehe auch Wikipedia, |
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