| Beppo Brem | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Beppo Brem wurde am 11. März 1906 als Sohn eines Bierbrauers und
Maurers in München geboren, wuchs im Stadtteil Schwabing auf und besuchte
auch dort die Schule. Nach Beendigung der Schulzeit absolvierte er
zunächst eine Schreinerlehre und seine Theaterbegeisterung führte ihn
als Bühnenschreiner an die "Münchner Kammerspiele". Schon bald sammelte er als Komparse erste
Bühnenerfahrung und entschied sich Schauspieler zu werden. Ab 1925 nahm er
Schauspielunterricht und bereits zwei Jahre später erhielt er ein erstes
Engagement an der Bad Reichenhaller Bauernbühne. Weitere Stationen seiner
Schauspielerlaufbahn waren dann Regensburg und Ulm, Berlin und
München. Man sah ihn unter anderem als Graf von Lerma und als Herzog Alba in Schillers
"Don Carlos", als Bauer Grillhofer in Anzengrubers "Der
Gewissenswurm", als Benedum in Zuckmayers "Schinderhannes" oder
in der Titelrolle von Lutz'
"Brandner Kaspar schaut ins Paradies". Immer wieder zeigte sich Brem in Stücken von Ludwig Thoma, denen er einen besonderes bajuwarisches Flair verlieh, und war vor allem im "Dialekt-Theater" zu Hause. Ab 1932 entdeckte ihn auch der Spielfilm und seine erste Rolle auf der Leinwand spielte er als "großer Bauernbursche" in Max Ophüls' Opernadaption von Smetanas "Die verkaufte Braut"1). In den folgenden Jahrzehnten entwickelt Brem sich in Schwänken, Lustspielen und Verwechslungskomödien zum "Urviech" und grobschlächtigen Starkomiker, ein Bayer wie aus dem Bilderbuch.
Beppo Brem war häufig Partner von Theo Lingen2) (1903 1978)
oder Hans Moser2)
(1880 1964) und mimte
in den 1950er und 1960er Jahren in zahllosen Heimat- und Musikfilmen
Stallburschen, Hausmeister oder Dörfler,
war grimmigen Grantler oder einfältiger Dorfdepp; zu seinem bevorzugten
Genre zählte auch die Militärklamotte. Wenn er auch nie eigentlich
zum Leinwandstar wurde, war er doch über lange Jahre hinweg einer der meistbeschäftigten deutschen
Nebendarsteller und wirkte in über 200 Spielfilmen mit, darunter auch neben Heinz Rühmann in
"Quax, der Bruchpilot"1) (1941). Selbst Auftritte in dümmlichen
Sexfilmen der 50er und 60er Jahre wie
"Zwei Bayern in St. Pauli" (1956) oder "Pudelnackt in
Oberbayern" (1969) taten Brems Ansehen
als bayerischem Charakterdarsteller keinen Abbruch. |
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Link: 1) Wikipedia, 2) Kurzportrait bzw. Beschreibung innerhalb dieser HP Quelle: 3) Wikipedia (abgerufen 18.09.2011) |
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| Siehe auch Wikipedia, www.cyranos.ch | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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